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Wiener Morgenzeitung · 1920-10-23 · Heft 628 (23.10.1920) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 628 (23.10.1920)
Date
1920-10-23
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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-K. 628 Wien, Samstag Wiener MorgenzeiLrrrrK abgegeben. Bis znm Schluß nahm das Geschäft keinen größeren Umfang an. Reuten ermäßigten sich um 1 bis 8°/«. Im übrigen vierwerstn wir auf nachstehende Schlnßkmse: Jndustrie-Antermehmungen. Allgemeine Bauoesell-- schaft 900.— (-> 5.—),. Unronbau.810.— (— 31.—), Wiener Baugefellschaft —(— —), Königshofcr Hemttu £200.— Perlmöosrr Zement 2779 75 (— 15.8b!. Wienerberger Mel 2740 - (— —.—), Ärsingrr Brauercr 1810.— (— 10.—), Sarajevo 31OO.- (-Aussta Cbem. LOOO.- ( + 50.—), Brosche Spiritus 4800.— (— 160.—), Carborundum 8990.— l- 120.-), Clochilde 4800.- (+ 50.-), 21. (S. G. Union Elektr. 1849.— (+ 5.—), Bereinigte Elektrische 136O.— (-.80.-), Siemens Scknckert 1745 — (— 17.—). Awme 5110.— (-*• 40.—', Berg- und Hüttenwerke 12.000.-(4- 500.—), Austria Email 5290.- -.-% Egydrer 2830.- (4- 30 -), Enxeskelder 3650.- l-^ —.—). Felten L Guilleaume 5600.—.(4-15.—), Gremitz Elsen 2550.— (4- 15.'—), Hutter & Schrantz 1786.— (4- 48.—% Zruvv 21.*®. 1675.- (— 24 50 . Poldlhütte 3628.— (^- -2.-), Prager Eisen 9900.-. — 5Ö.-),V Rimamurauy 3840.- l- 100.-), Skodamerke 2724.- l4-18.—). Wosienkabri! 4080.- (4- 80.—), Brüxer Kohlen 9000.— (4- 210.—), Gran- Szastvarer —(— —.-). Novdung. Kohlen 3160.- (— 25—), Oberung. Hütten 4250.- (4-200.—), Rossitzer 3885 - <+ 385.—% Salgo Tarjaner 7548.— (+ 8.—), TrUailer Soblen 4170 -' 4- 110.—). Nng. Allst. Kohlen 6280.- (- 20.-). Urrkany 5480— (- 120.-), Beitscher Magnesit 16.ono.- (—200.— , Wesibohm. 5450.— <4- 50.-). Wotisegg 1895.— (“■ Tanek Maschinen 2970.— (i— 40,—), Brünner Maschinen 2600.— (— 80;—). Daimler Motoren 1400.— (— 10.—), Fiatwerke 1530.—(4* 10.—), Heid Maschmen 980.— <4-10.—), Hoiherr L Sckrantz 1014.— (4- 24.—), Slgl Lokomotiv 1638.— (— 4.—), Ruston 2709.— (—70,(0% ^Simmeringer 1535.— (4-85.—), ElbemÜhl 3570.— (+ 70.—), Leykam-Josefsthaler 5450.- (4- 250.-). Neusiedler —.- (--.—% Apollo - 78lD.— (-.—), Santo Genf 25.200.— — 2^0.—), Karöatbcn 19.300.- (--.-), Galtzia 27.000.- (- 700.-), Schodnica 16.850.-- (— 150.—), Cosmanos 3960.— (4- 21—), Fesiadriken 7400.- (4- 200.-) Rotkofteletzer 4450.- (4- 50.-). Sclioeller Hulter 8700.- (4- 359.-. Schönvriesener 4390.- 44- 90.—% Oesixrr. Elsenbahnverk. 3860.— (4- 35—'. Unp. Eisenbabvverl. 1795— (—65.—% Wiener Eaggonleihgesellschaft 1650.— Gerugroß 943 - (4-5 .—), Holchandelsgesellickaft »490.— (— 10.—', Türkenlose 2930— (4- 70.-). ,^*2"E>port-Antevnehin ungen. Adria 14.600(4-510.— ). Aussig-Teplitzer 6850.- (— 90.-), Buschlehrader lit A —«-7-% Bmchtebrader lit. B —(— —.—), Donau* Dawvi. 12 88Y.- (4- 30.—). Ferdinands-Rordbahn 15.600- (4- 400.—1, Graz-Köstacher 4050.— (4- 105.—). Kaschau-Oder- »erger 2100.— 4- 70.—), Lemberg * Czrrnowitzer 2949.— (4- 124.-).Llohd 28.000.- (4- 1500.-% Navigvnom 11 600.— (— 200.-), Staatsbadn4830.—I— (60.—). Lombarden 1780- (— 48.—), 8% Südbabn-'kftior. 1446.— (4* 4.—), Staatsbahn' Genußscheme 2828.— (4- 88 -% , Renten. Mairentc 93.50 l- 1.—), Februarrenle 92.50 2.—), Oesierr. Kronenrente 93.50 (— 1.—), Oesterr. Gold» Witte (-.-). Ungar. Goldrente (-.-). Ungar. Kroneurente 108.25 (4-25). Danken. Anglo-Bank 1044.—(Z-60.—), Oestcrr.-bosn. Bank 850.— (4- 15.—), Britisch-unaar. Bank 1110.— (4- 18.—), Sanfterem 927.— (4- 28.-), Bodrnkredit 3275.— (— 26.—). Oesterr. Kredit 1136.-(4- 21.—% Ung. Kredit 1824 — (— —Depositenbank 862,— (4- 12.—), Niederost. Eskomvteges. 1239.- (4- 19.-), Una. Hypothekenbank 629.- (4- 84.—), Länderbank 1876.— (4- 135.—), Bosn. Landesbank ^2.— (— 8.—), Mermr 912.— (— 2.—), Oesierr.-ungar. Bank 5470.- (— 120.—, Nuionbank 935 - i 4- 30.-), Berkehrsbgnk 758 - (- —.-% Zivno6evSka 2032.— (-57.—). Dudapester Börse. Budapest, 22. Oktober. Die Börse eröffnete-in ^ruhigerer Haltung. Die ausgebotenen Aktien wurden bei Beginn schlank ausgenommen, so daß zunächst keine erheblicheren Rückgänge zu verzeichnen waren. Erst im späteren B er lauft machte sich eine merkliche Abschwächung geltend, während gegen Schluß des Verkehres wieder eine günstigere Beurteilung der Marktlage Platz grtff und die Spekulation zu Rückkäufen veranlaßle, so daß ein Teil der Einbußen der führenden Kuiistenwerie wieder wetigemachk werden konnte. Ungarische Kredit-Aktien, welche bls L itzio zmückaegangen waren, erholten sich big K 1850. Südbahn-Aktien schlossen nach ernem Anfanstskm.se von K 1830 nach wiederholten Schwankungen zum Kurse von K 1880. Nach Schluß hoben sich' dieselben bis K 1950, um bald darauf wieder aut ti I90ü zurückzugeben. Staatsbnlm-Aktien erreichten nach emm anfänglichen Georg Cochpl&ti 3 Wien 1. Bez. Telephon 18-1-35 Kulanteste DurchführungallerbankmässigenTrans- Ktionen sowie Besorgung von Zahlungen und Ueberweisungen an alle Plätze im In-und Auslande Eigene Korrespondenten in Berlin, Budapest Prag, Krakau, Agram . . ■ m Abschwächnng wieder ihren gestrigen Schlnßkurs. Bauwerte unterlagen geringen Einbußen. Auch ^kohlenwene mit^Attsnabme der Salgo-Aktiin neigttn der schwächeren Richtung zu, ebenso Eisen- und Maschineiftverte. In Holzwerren machten sich nach der Lebhaftigkeit dcr letzten Tage ebenfalls eine schwächere Haltung gellend. Bloß Slavonia-Aktien tcndlrr'rn aus Gerüchte von einer bevorstehenden Kapitakserbohung fest. Clotilde-, Goldberger- und TemcSvarer Spiritus-Aktien erzielten einen ansehnlichen KurSvo.spnmg. Der Balntenmärkt verkehrte lebhaft und besonders Dollar, Sokols und Dinars erMren ansehnliche Besierungen. SokolS erreichtsn den Kurs von K 510, Kronen-Dinars von 1270 mch FrankcnkDinars von 1240. Im ofsizirllen Valmenhandel notierten; Napoleons K 1130/— bis-^ 1165.—, Engl Pfund K 1325.- bis K 1870.-, Leva K 510.— bis K 530.-, Dollar K 390.- bis K 410.-, französische Franken K 2680.— bis K 2750.—, Mark K 655 — bis K 575.-. Lire K 1520 — bis K 1570—, ösierr. Noten K 95.— biß K 105.-, Rubel K 835,— b,S K 355.-, Le K 680.—* bis K 710.—, Sokols K 480.- bis. 505.—, Schweizer Franken 5800.— bis K-6200—,'Kronen-Dmars K 1180 — biß L 1270.—, Franken-Dmars K'1170.— bis K 1260, polnische Mark K r O.— bi« 170.—. Von Devisen notierten: Amsterdam K 11.200 6 5 K 12.200, Kopenhagen K 5100.— bis K 5500.—, Christiama & 5000.— bis K 6400.—, Berlin K 575.— bis K- 595.—, Italien K 1630.-: bis K1570.-, Prag K 475.— bis K 5()0.-. Stockholm K 7300.- bis K 7800.-, Schweizer Plätze K 61 0.- bis « 6450.- md Wien K 98.50 bis L 102.50, Sofia L 505.— bts 535.—, Agram K 280.- bis 315.-. Im privaten Valuiendandel notierten^ NapoleonsK 1160.-r-,. Mund K 1360.—, Leva K 520 —, Dollar K 403.—, französi'chc Franken K 2710.-, Mark K 561 -, Lire « 1556 -, Oesterreichiiche Kronen X 99.50. Rubel K 338.-. Lei K 704.-, Sokols K 505.—, Schweizer Franken K 6100.—, Kronen - Dinars K1270.—, Franken-Ditiars K 1240.—, polnische Mark K 160.—. Prager Börse. Prag» 22. Oktober. Die in der letzten ZAt hauptsächlich durch schwache Hände vorgenommenen Gcwinnsicherungen über- . trugen sich hmte in Anbetracht des Wochmfchlusses auf alle Umsatzgeb'ele. Hiedurch zeigte sich wieder starkes Warenausgebot, weshalb für viele Papiere Minuszeichen aufrauchtcn. Nur cme kleine Anzahl von ÄZcrten konnte genüge Besserungen durchsevrn. Im übrraen war die Kursbewegung allgemein eine rückläufige, Gegen Schluß trat eine leichte Erholung ein. Der .Exotenmarkr zeigte nach anfänglicher Zurückhaltung eine sc sie Haliung. Berliner Börse. Berlin. 22. Oktober. An Iser Borfshalt das außerordentlich lebhafte Hausietreiben bei ganz bet- Lchtlidien, zum Teil -bie bisher davewesrnen überbietcnden Kuisiprüngen, bisonders in einzelnen Montanmerten an. Aber auch auf den anderen Märkten geht cs unverändert lehr lebhaft zu und die Kurssteigerungen der Jndustriewerle fttzlen sich fort. Im Ausmaße der Sieigcrnngcn hielten heu>e den Rekord Thale-Aktien mit 20 und Buderus- Akticn mit 75%; die übrigen bisher begünstigtem Montanwerke stiegen ungefähr um 10 bis 20%. In öhnlichcn Ausma'ie vermochten auch^ Anglo-Guano. Obrrfchlesische Koks-, % E. G -', Sclmckert-, Siemens & Halske-. Hirsch Kupfer-, Orenstein & Koppel- sowie A'cherslebener Kali-Aktien ihren Kursstand m erhöben. Zeitweilig sprang die Haufsebi-wegung aus dem Grunde der bevorstehenden Dividenden- Ausschüttungen auch auf Schifffahrtswerte mit dem Ergebnis, von 7 bis 10°/aiven Beltcrungen Die Abrechnung. Vor>. Sch alom Asch. (1. Fortsetzung.) „Ob du Wohl auch von deiner Frau so Piel hältst wie Mottele von seiner? Mich könnten sie dreist be-l schimpfen, soviel sie wollten — du würdest gewiß kein Wort sagen! Ihr seid mir. Männert . Mottele und Eiserl stehen zusammen im Speicher, besehen den Weize^r und sprechen vom Geschäft. Eiserl ' wirft wie von ungefähr ^ein/.WöÄ'iNr GWäch<ein: „Was hast du heut mit Golde vocgehabt?" „Gar nichts. Dummheiten." „Für den ganzen Dag hat sie sich ins Bett gelegt." „Wie Diel hast du auf die Kroschewnitzer notiert?" fragt Mottele, um dem Gespräch eine ändere Wendung zu geben: •> Und dieselbe Geschichte ereignet sich dann das nächstemal zwischen Itele und Eifers. Es: ist in der Familie Brauch, daß jede Schwiegermutter^ für Peßach ein paar Hühner mästet, um sie der Schwiegertochter zu schenken. So ist es seit Jahren gewesen. Auf Reb Jechesktels Hof spazieren die Hühner, die für Ite bestimmt sind, bei Reb Chaim Rosenkranz dagegen werden die Hühner für , Golde gemästet. Golde , aber kommt und nimmt die Hühner von ihrer Mutter fort, um sie nach, Hause zu tragen. ' Ein lautes Geschrei entsteht — Ite kommt zur Schwiegermutter, um die Hühner zu holen, und die Hühner sind weg. „Sie gehören so gut mir wie ihr," argumentiert Golde. „Es sind doch meiner Mutter Hühner!" Jte ^ennt mit lautem Weinen zu ihrer Mutter. „Golde hat meine Hühner weggenommen!" Die Mutter gibt'der Tochter die Hühner, die für die SLwieaertochter bestimmt waren. Dann aber kommt Golde o/elausen und fordert ihr altes Decht. Selbstverständlich entsteht ein lauter Streit. Die Schwiegermütter kaufen heimlich andere Hühner und verschenken sie an die Schwiegertöchter.' So bekdmmen diese ihren» Anttzil doppelt. Die Väter sehen, daß dis §kinder miteinander zanken, und haben ihren Kummer. Das ganze Jahr, heißt es, sind die Schwieger--' töchter miteinander nicht gut und nicht böse. Begegnen sie eiüänöerauf der Straße, sö grüßen sie üur von weitem und 'gehen naserümpfend weiter. Wenn sie bei der Mutteb —'ganz gleich, bei welcher — zusammentreffen, etwa beim Früchteeinmachen, dann sagen sie sich, ohne einander anzusehen, ganz kurz: „Gut^n Dag!" oder „Güten Morgen!", imd man verteilt das Eingemachte ' schweigend, ohne Worte zu verlieren. Jede schiebt der anderen den größeren Teil zu. „Mag sie nehmen, welchen Teil sie will," sagen sie und > "hen dabei nach der Wand. , „Was ist denn da für ein Unterschieds sagt die Mutter oder Schwiegermutter, jeder , ihren Teil überreichend. „Deine Kinder werden es bei ihr mit Gesundheit verzehren und ihre Kinder §Li dir." Geht's aber auf die Jahresbilanz zu, so hören die beiden Frauen überhaupt auf, einander zu'grüßen. Und wenn sie bei der Mutter oder Schwiegermutter zusammentreffen, sitzen sie einander gegenüber und schweigen. Die kleinen Kinder aber wissen nichts von aLedem, und, Jteles Kind rennt zur Mutter und sagt: „Mutter, Mutter! Die Tante ruft!" Die Mutter aber schiebt es ärgerlich von sich. -« -A Es war an einem Sonnabend abends, zur Zeit, da man gerade die Jahresbilanz machte.' Das Haus bekam in dieser Zeit gleichsam ein anderes Aussehen: jfö ericöiea feierlicher, wir in eitern LltlaSaewarrd^ 23. Oktober 1920 Serie t] - - - --;— ...- * fftr Pafttfahrt- und Hansa-Aktien über. Die sür die Marktver« hältmsse charakteristische Erschemung her Bernachlässitzuna der Petroleum-. Kolonial- und Valutawerte trotz der unverändert festen Devrsenvrerse war auch beute zu bemerken. Ruhiger und teilweise schwächer lagen die Akiien der drer Uebersec-Banken. Auch.in ausländi'chen Ncnrm mit Ausnahme der wieder höher notierlen mexikanischen Papiere ist das Geschäft stiller geworden. Die Devisenkurse. Wien» 22. Oktober. lKurse der ösierr. Devisenzentrale.) Amsterdam 11.K0 10950.Berlin 588.60 (587.50% Zürich 6100.— <6 00.—), Christian,« 5250.— (5150.—), Kovenvagm 530t).— (5200.-), Stockholm 7400.- ,7300.—% Mark-Note» 58450 E38.50% Lei-Noten 6!5 - (685.—. Leva-Notm 470.— 460.— V Schweizer Noten 6075.— ,6975.'— % Französische Norm 2475.— (2425.-), Italienische Noten 1500.- (1485.—), Englische Noten 1275.— (12pO.—), Dollar-Noten 870.— (860.—) Rubel-Noten (Romanows) 280.— (280.—). Wien» 22. Oktober (Kurke im freie» Berte h r.' Agram 290.— bis 320.—, Budapest: Zahlung in Postsparkassagcld 95.— bis 105.—, Budapest: Zahlung in gestempelten Noten 95.— bis 105.—, Ungarische gestempelte Noten 94.— bis 106.—, Warschau. Krakau m potn. Mark 116.— biS 134.—, Prag 479.— bis 503.—, D'chccho-slow. Kronennoten 5000« 476.- , bis 500.-, kleinere 476.— bis 500.-, Nene Dinarnoten 1200.— bis 1250.—. Prag» 22. Oktober. (Kurse d« Devi^enzentrale.) Amsterdam 2618.50 >2603.50% Belgrad —(—.—). Berlin 119 25 (119 25), Bukarest 146.25 >145.-% Sofia 102.75 (102 7.)), Zürich 1333.50 1838.50% Kopenhagen 1168.50 1168.50), Stockholm 1678.50 (1668 50% Mailand 814.— 318.-), ParrS 513 50 (541.50). London 289.- (289.-). New-Aort 83.- (88.25% Eien L0 - (20.25% Brüssel 575.50(575.50% Agram 62.- -59,50% Warschau 27.— <26.50% Budapest 20.— (20.25)/Jugoslawische Noten 245.— (245.—% Marknoten 119.25 (119.25 >. Rumänische Noten 140.50 (140.—), Bulgarische Noten 99.— 99.—), Schweizer Noten 1329.50 (1329.50), Dänische Noten 1164.50 (1164 50% Schwedische Noten 1674.50 (1684.50), Jtaliemsche Norm 811.— >315.—Französische Noten 540.50 (538.50), Englische Noten von 1 Pfund Sterling auswärts 287.— <287.-% bis 1 Psund Sterling 886.— (286.—); Amerikanische Noten von 10 Dollar auswärts 82.— 82.25% von 1 bis 10 Dollar 81.— (81.25% Oesierreichlsche gestempelte Krone» , 20.- (2025 . Holländische 2613.50 (2598.50), Belgische 572.50 (572 50), Polnische Noten 26.- (25 50). Berlin, 22. Oktober. (Kurte der Devisenzentrale.) ' Noten: Dollar 69.65 .(69 65% Belgische 477.— (477.—), Pknnd 211 75, (243.-). Französische 458.— (453.50), Italienische 259-50 <257.50). Türkische 48.- (47.-% Polnische 24.25 (23.62), Dchecho-slowakische 83.20 (83.20), Alte österreichrschr 20.45 (20.05% Oesterreickische gsstempelie 17.45 (17.35), Rumänische 118.59 (11-4.25), Schweizer 1105.— (1105.—). Berlin, 22-Oktob«. (Devisenkurse.) ■ Amsterdam 2160.20 (2167 3.0), Antwerpen 479.50 (480 50»; Christiama 956.50 (964.-% Kopenhagen 975.— (982-), Stockholm 1377.10 (1383 60% Helftngsors 171.80 (181.80), Italien 263.70 (262.70), London 24175 (243.-), New-Uork 70.33 (70 33), Paris 455.50 (456.50), Schweiz 1107.35 (1108.85% Spamen 992— >991.(0, Elen altes 22.97 (22.97% Wren abgestempelt 28P9'/, (23.47% Prag 83.77'/, (83.77'/,); Budapest 17.23 (17 78). Zürich» 22. Oktober. (Devisenkurse. — Mitgetellt von der Schwetzenschen Kreditanstalt.) .! Berlin 8 95 ( 9—% Holland 194.75 (195.10% Rew-York 634.- (634.—% London'2176 (21.80), Paris 40.90 (41.—), Mailand 23 85 (23.80». Brüste! 43.30 (43 35% Kovenbagen 87.75 (8850% Stockholm 123.75 (125.-% Cbrlstiania 86.75 186.50),. Madrid 89.75 (90.—), Buenos-Aires 230.— 230.-), Prag 7.60 .7.70% Agram (-.-), Budapest 1.60 (1.65), Bukarest 10.60 (10.80% Belgrad —(-.-% Eien Geld 2.10 210 , Eien Ware (-.-), ösierr. grst. Kronen Geld 1.75 (1.65% österr. gest. Krone« Ware — Amsterdam, 21. Oktober. (Devisenkurse.) London 11.24'/, (11.15'/, , Berlin 4.62'/, (4.57'/,% Paris 21.15 (20.9?'/,), Schwerz 51.45 (5t 80% Wien 1.10 ll.12'/.% Kopenhagen 4540 (4520), Stockholm 64.10 (34.20% Chrrsitania 44 75 (45.—% New'Norl 325.— (325 —), Brüssel 32.32'/, (22.15% Madrid 46 25 (45.75% Italien 12.50 (12 35% r ■ Ueber dem große» Tisch verbreit«be die Hängelampe % einen hellen Schein. < Sie scheint heute respektvoller zu brenne». Der Tisch ist mit einer Menge von Papieren und Papierchen bedeckt.. Auf dem Ehrensitz hat' Reh Jecheskiel Platz genommen. Mit der einen Hand hält er seine Brille .fest, mit der. anderen macht er still sür sich'mittels 'eines Stückchens Kreide seine Notizen. Ihm gegenüber sitzt N-eb Chaim Rosenkranz, der Schwiegervater des' Sohnes, ein-hochgewachsener Mann mit einem langen, in -^wei Spitzen auslaufenden roten Bart und einer großen, mit Haaren bewachsenen Nase. Große Schweißtropfen perlen über die Furchen seiner breiten, glänzenden Stirn hinab und bleiben zwischen den Haaren der Nasenspitze hängen. Er redet wenig, und wenn er schon ein Wort sagt, so ist's wie eine Gnade seinerseits. Er schaut nur immer zu, und wenn jemand' spricht, so sieht er ihn groß an — und das genügst schon . . . An den beiden anderen Seiten des Tisches sitzen Eiserl und Mottele. Sie rechnen hübsch laut: Mottele spricht für sich: . „Zweiundachtzig Angeld in Schemnitz . . ." Eiserl, der eben noch ganz in seine Rechnung vertieft schien, fährt plötzlich auf, als wenn ihn jemand verbrüht hatte, kneift ein Auge-zu und sieht Mottele an: „Was? Wo? Was M zweiundachtzig^ „In Schemnitz .. Leiser Reben . . . Ist vielleicht nicht gezahlt worden, he?" „Ah, Leiser Peben! . .. Hundertzwa'rzig in Gombin," rechnet ^Eiserl weiter für sich, wie wenn nichts geschehen wäre. „Roter Hund . .. seht doch meint« Kaufmann!" schimpft Mottele. „Wollte mich ertappen . . überschütteten einander mit Schmähworten, bis die Alten dazwischen rufen: „Nun, nun!" — rmd auf den Tisch klopfen. ilFortsedung folgt.)

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