Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 622 (17.10.1920)
- Date
- 1920-10-17
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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»cw«nib| Ziemet SReygest^effung 17. Oktober 19^0 W. I. W. Karbeneinteillma auf das genaueste beachte«. Rucksäcke und 'Äckchen «itbringen. Nachzügler werden nicht, berücksichtigt. Ohitt Buch keine Ware». Donnerstag 'den 21. M. von 9 btS IS Uhr zwangloser Restcnv erkauf. Dienstag dm 36. van 9 bis V,11 Uhr rosa, rot, von 7*1-1 bis 12 Uhv fitfitt, weiß, M i t t w o ch den 87. von S bis 7*1 r Uhr blau, orange, von ty*n bis 12 Uhr 'grau, gelb. Magarineabgabe. Dom 17 bis SS. V M. werde« bei den städtischen Magarmeabaabestelle» per Person 12 Dekagramm Magarine zum Preise von K 11.40 gegen Abtreonuna bei Abschnittes Nr..214 der Fettkarte auLgeacben- Organisierte Verbraucher erhalten 12 Dekagramm zum Preise von ll 15.84. Kartosfelabgsaba. Sonntag bis Mitlwoch werden im Bezirk ausländische Kartoffel z«m Preise von kt 7.20 per Kilogramm, und zwar 1 Kilogramm per Kopf gegen Abtrennung des Abschnittes 7 (nebst de» vorhergehenden Abschnitten) der Kartosfelkarte auSgegeben. Fewiverba. Dom 17. bis 28« Oktober Margarine K 95.—. Brösel K 60.—, Bohnen K 2a.— . Erbsen K 26.—, Brasil-Reis L 62.—, Fußbedenvasta „WilkS^ kl 28.—, Glühbirne» L SV.—.. Textilwaren: Ne» ab Dienstag Wollwrsten, Fraaenhemdeu. Strümpfe, Socken, Decken, außerdem Herren» anrüge. Woll- und Wäschestoffe, Hekren« und Damensilzhüte. Brennstoffe: Küchen- und Zimmerbrandkarten^mreichcn. Wichtiges im »Städtischen Angestellten" vom 15. Oktober. Kartoffelwalzgrietz für Windestbemittelte. I« der 152. Aktionswochr schalten alle Besitzer dir rosafarbigen Einkauffcheiue für Wohlsahrtsfleisch per Person V» Kg Kartoffelwalzgrieß rvm Preise von L 2.20 gegen Abtrennung des Buchstabens dl i» den Geschäfte» der Großscklächterei an folgenden Tagen: Montag den 18. d. M. von A bis F, Mittwoch den 20. vo« G bis K, Freitag den 22. von L bis kl und Montag den 25. von 8 bis 2. iMtNerrNsririrr Uerlaa ..Meiiergrbutt" (SBien, IX., Sch»l,-S«»atz»M,«Ise 13) (Wie« — Berlin — London — Nrw-Nork — Warfcha«) Herausgeber: Davis Erbtencht. Soeben erschienen! Dr. Alfred Massig: ProgrammdesWeltsoziattsmus . Neunzig Thesen. Der Verfasser des bekannte» Reforvüverkes: ^Revision d«S S»zialismLs"gibt uns eine zeitgemäße Neusornmlieruna deS sozialistischen Programms, ein Weltsozialistisches Manifest» emea Entwurf der Gesellschaftsordnung der Zukunft, eine Grryrdlaae der Verständigung .-wischen der Zweite« «md Dritten Internationale. Dirse Neuformulierung des sozialistischen Programms ist nicht nur für die große sozialistischdenkende Oeffenllichkeit, sondern für die gesamte Kulturmensch. heit zu einer Lebensfrage bedeutender Art geworden, ries Z« beziehen durch sämtliche Buchhandlungen oder direkt vom Verlag. VueiS 20 Krone», 10 tschcchv-flow. Kronen, 8 Mark. Bühne und Kunst. V Zosesstüdter Theater. Ein Berliner Komiker von Rang, Herr Anton F t a n k, eutfeffelte wahre Lachstürme. Seine wartne, behagliche Komik dttdreitet eine wohlige Atmosphäre von Heiterkeit um sich, und seine Kunst deS Micnrnfpiels ist wirklich köstlich. .Herr Frank hat Humor und darf es sich gestatten, gelegentlich zu nbertreibeu, --Die gleichzeitige Bekanntschaft mil dem Berliner Schwank „Jwangseinquartiernng" von ' Franz'?Tr n o I b und Ernst Bach nimmt man dem trefflichen Gast ztzliebe gerne in dm Kauf, zumal die anspruchlose Gelegenheits- Mache frisch gearbeitet ist und gut gespielt wird. Es war ein' lüderans starker Erfolg Anton Franks und die Josefstädter Diihn ffcfirfte sich in der nächsten Zeit über schlechten Besuch nicht;u öeUagen hoben. i Das nächste Aktionsprogramm des Bvrg-! theaters. ' > Im B u r g th e a t e r gelangt Dienstag den 19. d. M. nach längerer Pause Hebbels „?N a r i aMagdale« a" zur Aufführung. Die Frau des Meisters- Anton gibt Frau Schmidt- Ävdeck, dm Leonhardt Herr Pranger, he» Adam Herr Danegger. d, Ae. Den Meifkr Anton^spielt Direftör Heine. •v'.( In Vorbereitung ist die deutsche Uraufführung der drei-' Mgen Komödie „Haus Herzenstod" von Bernhard Shaw in der Uebersetzung von Siegfried Trebitsch. Shaw setz: sist in „Haus Herzenstod"' mit dem Weltkriege auseinander. Ebenfalls vorbereitet wird in der Reihe der Shakespeareschcn Neutlnstlldierungen i n t c r ni l rchru" mit Frau Blrjbtr« als Heemiont. > DaS Schönbrunner S ch l o ß t h e a 1 e r muß' trotz des glänzenden Besuches am Mittwoch den 20. b. M. seine Saison beschließen, da es nicht heizbar und für den Winterbetrieb nicht eingerichtet ist. j Aus den Theater«.!, ' I« B u r tz th e a t e r gelangt morgen, Montag, ..D i e T r ö e r i nn e n" zur Aufführung. Kein Kartenverkauf. Au-i fang 7 Uhr. ' I L Infolge Indisposition des Herrn Engel wird heute in der StaatSop-^r statt „Die Meistersinger hou Nürnberg" »Tannhäisser" (Beginn ili1 Uhr) mit den Damen Krüger, Born. Avanovic; den Herren Schubert, Tiemer, Mayr, Maikl, Gallos, Bctteto, Markhoff, gegeben. Dirigent: Herr Alwin. Herr Schubers tritt heute als Tannhänser sein Engagement an der Staatsoper an.!! . Iw Schönbrunner S chloßtheater wird! tzloigen, Montag, „8 i e l L ä r m u m n ich t s" gegeben. An--, rang 7*7 Uhr. ' > In der S t a a t S o p e r geht morgen, Montag, „T i e sl a n d" in Szene. Erhöhte Preise. ' 'Im Deutsche« Dolkstheater geht >heute. Sonntag den-17. d. M., »Spiel d e r 8 e i d e n sch a f t" in Szene. Die Erstaufführung der Komödie „Mit d e r L re be s p i e l,e n" von Sil Bara findet Mittwoch den 20. d. M. statt. In den K a m m e r s p i e l e n des Deutschen VolkS» tbeaters wird in dieser ‘ Wocke „S chloß Wette r st e i n" und »Leon t i nensEH ema tut e r" abwechselnd ge-- geben. Für Samstag den 23. und Sonntag den 24. d. M. wird Anton W i 'l d g a n s' Tragödie „Lieb e", neu eiustudiert, aufgeführt. Im Wiener S t a d t t h e a t e r gelaugt Donnerstag den 21. d. M.^das Drama »Hand u n d, Herz" zur Erstaufführung. Es rst dies ein wmig bekanntes Werk von Ludwig A n z e n g r u b e r. das einzige Stück, das der Dichter in hochdeutscher Sprache geschrieben hat. In der Aufführung am J© icnerSradttheater wird es rm Dialekt gespult werden. In dieser Fassung »purde es vor Jahren zum ersten Male in Berlin mrt großem - Erfolge gegeben. Die weibliche Hauptrolle spielt Hansi Niese. In der Renaissance-Bühne gelangt heute nachmittags um 3 Uhr der Schwank „D iebessereHülfte"- zur Darstellung. Heute abends 7 Uhr und die folgenden Tage gehr das Gastspiel „Pap a" mit Harry Walde« in Szene. Heute gelangt :m M e t r o v o l t h e ä 1 e r um 7 Uhr abends der Schwank „D i e I a m m e r p e p i" von Alexander Engel zur Aufführung. ■■ KultriraLtejlurrg des Sportklubs Hakoah, Wie«. Dienstag den 2. November. 7 Uhr abends, findet im Große« Musikvereinssaale das II. O r ch e st e r k o n z r r t statt. Mitwirkend : Pros. W o l f s o h n. D a s O r che st e r der K u l t»r a b t e i l u n g unter Leitung seines Dirigenten S. B r a z l a v s k y. — Programm: 1. Graede « e r : Lustspielouvertüre; 2. B e e t h » v e n: Klavierkonzert 6-moU^ Klavier: Prof. Wolfs» hn; 8. Mendelssohn: Symphonie A-dur Nr. 4; 4. M o z a r t: Ouvertüre zu „Die Hochzeit des Figaro". — Karten: Im MusikvereinsgebLude; R. Lowit, I., Rotcntmmstraße; Sekretariat der Hakoah, Wim, l.t Konkordiaplatz (Cafä Industriellen). Wanderbühne des Oesterreichische» DolksbUdungsamtes. Schon im vergangenen Frühjahr hatte das Dölksbildungsamt des Unterrrchtsamtes eine Wanderbühnenfahrt organisiert. Der Erfolg dieses ersten Versuches hat nun das Oesterreichische Volksbilouugsamt bewogeu, diese volksbildnerisch bedeutsame Bnhncnteform zu einer b l e i b en d e n Unternehmung auszrrbauen. Bor allem war es notwendig, das künstlerische Niveau Lurch cm e i g e n e s ständiges Ensemble zu sichern. Da aber die schwierigen VerkehrSverhälmiffe ausgedehnte Reisen im Winter nicht möglich machen,' wird die Wanderbühne für die Zeit von 'Oktober bis zum Frühjahr der Wiener B e v ö l k e r u n g zur Verfügung stehen und derselben zu v o l k S t ü m l r ch e u Preise« gnte A n s f ü h r ungen sowohl k l a s s i s ch e r Werke der Weltliteratur, als auch Les ö st e r r e i ch i s ch e n B o l k sü ä t § in seiner mannigfachen Gestaltung bieteu können. Die Aufführungen werden zum" Teile im Theatersaale'der Wiener Urania und zum Teile im Theatcrsaale der Staalsäkademie für Aiusik und darstellende Kunst (Akademisches Theater, kU., LchMv.ße 1. nächst dem Schwarzenbergplatz) stattfinden. Zunächst werden zur Aufführung kommen. Grillparzer : »Medea": Anzengruber: „Doppelselbstmord": Schiller: ..Kabaleund Liebe"; Lessing: „Minna von Barnhelm" und Schiller: „Die Räuber". Die künsilerische Oberleitung liegt in dm Händen des Rcgiffeurs des Deutschen Volksrheaters Friedrich Rosenihal. 'Vortragsabend Oskar Beregi. Oskar Bercgi br.ngt l« seinem Vortragsabend am Dnnstog deu 2. November im stNittleren Konzerthaussaal Dichtungen von Dante. Goethe, Schiller, Shakespeare tForumszene^. Wildgans, Kaltnrcker, Morgenstern, Werfel und Pos zuni Vortrag. Karten bei Heller.- Helga Lindberg wird in ihrem Konzert am Freitag dm 5. November unter Mitwirkung eines von Pcostffor Alexander Wunderer geleiteten Kammerorchesters Arien von Bach. Händel lind Caldara zum Bortrag bringen. Karlen bei der KonzerthauZkaffe und bei Hellem , Die Tragödie des jüdischen Volkes in Po Len! AlDDttSLLLLNs IM.4r»««)v^»/iAoMirn von Jakob7FingermaZn / Preis 12 Mark R. LSwit Verlaq / Men, I.» FleischmaeKt 1 Da» «r«e Palästina im Film. Der seit längerer Zeit uugrkündigte Film gelangt am 80.. 21., .22., 25., 26. und 27. d.M. um Vs6 Ühr und %B Uhr abends im Sophiensaal, Ul., Marxerlgaffe. zur Autführung.Mil Rücksicht auf den wohltätigen Zweck und die äußerst interessanten Vorführungen ist ein großer Zuspruch zu erwarte«. Karten ü K 10, K 20, K 30 und K 40 sind im Vorverkauf zu haben: Im Caf6 City, K Werdertorgaffe, bei der Delegation des Jüdischen Nationalrates, II, Praterstraße 9, bet lFerdmand Willner, I., Lamenzerberg 3, bei der Transportgesellschaft Maavirim. l., Bauernmarkt 24, und bei der Tagestüsse des SophiensaaleS, Ist., Marxergaffe 17, täglich bis 4 Uhr Nachmittags, bei Inspektor^. Reumann. V., Sirbenbrvrmmgasse ,(Teuchelßä»aude) sowie an der Abendkaffc. \ Kabarett Nixe, an der Marienbrücke, U., Lilienbrnnngaffe 2. Dem rührige» Direktor G «l b a r d ist es gelungen, Trude Voigt für das ab 16. d. M. vollständig neue Programm weiterhin zu verpflichten. Als Novrtaten feien erwähnt: Fritz Wrrkde lConferenz Sol^ und der bekannte Wiener Liebling Haust Führer. Wahre Lachstürme erzielte der derzeit beste Komiker Karl ■ ÖiebaX und brillieren außerdem noch vor fast täglich vollem Haufe lBollh Ionisch, Arpad Czegledv, Osst Glaßburg. Hellmuth-Ebbs, > Herma Lffett. Neue Kartendvrverkanfsfielle: Aida, II* Taborstraße 5. Tel. 46253. Literatur «.WiffenschaG Han» VlSher: ^Werke «nb Tage". Erster Band: SeM bee Eugen DiederichS in Jena. 1910. Preis broschiert-Mmck^ gebunden Mark 18. Blüher hat eike revolutionierende Geschichte des'WAndÄ? Vogels geschrieben, dabei 'LLerlvolles über die bNndbildeudttt?«^ tischen Faktoren gesagt.; hat dann in einem Werke'vüu'lNÄi gezeichneter Systematik (die Nolle der Erotikin der mannfichW Gesellschaft) diel Maßgebendes für die geistige Haltung der,««« Generation herauskristallisiert. Auf Freud gestellt, hat.« tresfirche Deutungen der . innersten menschlichen Zujawme«! gegeben. Nicht vnbedrutend, von systematischer Denkartlage, spr« gewandt, hat er Anlage zur Persönlichkeit. Nicht mehr. In! letzten biographischen Arbeit aun, deren erster Band vorliegD sich eine durchaus nicht angenehme Anmaßung, kund, diemaßnng, vom Schicksal vorbestrmmte Persönlichkeit zu sei«: Sch« ln" einigen kleineren Aussätzen (Volk, Wahlreform, H«renh<ms w anderes) hat sich diese Ueberhebuug in der Stellungnahme zn'di Problemen der Deniokratje und Aristokratie fühlbar gemacht, bei der deutsche Auserwahlungsgedanke mitspukt. Hi« wird in Einstellung auf eigenes Werk und eigene Tage diese übtthM Einstellung der Welt auf sich noch abstoßender fühlbar, ntttfoi als ihr an Leistung mehr System als Umwälzung gegenübttstÄ trotz KampsrulenS für die Jugend- Wen« Blüh« »och etwaSfj sage« haben sollte, so wird es nur im Sich-Bescheide« mö sei«, sonst — bleibt Anmaßung übrig, wie brr diese» Buche: M - - - , . . -v. .DM 31««« Wagner-Briefe. (Richard Wagners Briese: an Fra» Julie Ritter. F. Bruckman«, München^ASSy.) Eine neue Publikation, die in der schon ins Uferlose ' geschwollene» Literatur über Richard Wag«er gleichwobl Bebwfcmfc behalten wird, da es sich sozusagen um höchst persönliche Angelegenherten des Dtchterkomponisten handelt. .AlS? Wagn« wegen politischrr/Umtriebe aus Dresden geflüchtet war, fand.M bei zwei Frauen. Iuüe R i t t e r und Iessie L a u s s o t, Freundschaft und Hilfe. Im Verkehr mit Iessie L a u s s o t verstärkt« sich die freundschaftlichen Beziehungen so sehr, daß sie daran dachte, sich von ihrem Manne zu trenne« und mit Wag«« z« fliehen. Aber die Familie hinderte dieses Vorhaben und spät«; heiratete Frau Lauffot nach Trennung der ersten Ehe den Histvrrkgi Hillebrand. Frau Ritter aber, die jenes HerzrnsbüudniS begünstigt hatte, blieb Wagner opferwillig, treu. und. ließ ibm 'eiche Jahresren^e von 800 Talern aussetzen, die lange Zeit den stärkste» materiellen Rückhalt für Wagners Lebensbestreitung, bildete. <D« Briefwechsel zwischeu dem Künstler und seiner mütterlichen Freundin spiegelt getreu das zwischen Schaffensfreude und tiefe« Depression zwischen Hoffnungen und kleinlichen Sorgen, zwischen Dankbarkeit für feine Wohltäterin und gelegentlichen Aufwallungen eines eigensüchtigen Stolzes schwankende Gefühlsleben des Künstlers: Ctilistüch in »er Wagner eigentümlichen Writschweisigkeit s(wy: würde heute noch derlei Briese . schrerben?) gehall«», bald^Ai formschönen Seelenergüffen' abgerundet, bilden dieseBriefe-- etzi lesenswertes Dokument des Menschentum-. ' - - Arnold Zweig, „Die Novellen um Claudia". „Die Novellen um Claudia" von Arnold Zweig (Kurt Wolff-VerlaL Leipzig) sind, vielleicht gerade wegen der psychologische« Schwächen und intellektuellen. Ueberspanntheiten, em interessantes, zu Diskussionen anregendes Buch. Ob Claudia. «» LLesen^bon Fleisch und" Mut. tit,. ßfeilje. dahingWllt." Mjrt und menschlich wahr gesehen, ist die Gestalt Urer Mutter.-Die Novelle „Das. Album" ist in ihrer schlichten MahrhaftigÄH vielleicht die schönste Geschichte des,Buches. ' - - Rhombus-Bücher. In den Schaufenstern der hmuHche» Buchhändler sieht mau in den letzten Tagen einen neuen Typ englischer und französischer Bücher. Die Bändchen falls» sofort durch den feinsinnigen Geschmack der autzeven Llus; statLung aus. Ein ueuiss Unternehmen, der RhornbuS- Verlag (Bibliothegue Rhombus, Rhornbus Wtron),.MM um die Gunst des bestgsMdeten Lesepublikums. Der Ber> .lag sucht dsnr starken Bedürfnis nach hochqualifizierten"(Äzeugniffen der svtzmden Literatur, die das VcklrMoleüd' deast österreichischen Leser nahezu unerschwinglich macht, äbzuhelfon. Die Sauunlurig französischer undenglischer Bücher -LlsthAt die ibesten Autoren, so Muffet, Balzac, Voltaires Moliere, Herünee, ChatemOriand, NMer, Bevanger, X:.' de Mrs. Gaskell, Goldsnnth, Washington Irving, Nip bau Winkle usw., Äongfellow, Byron, Colli'us, E.. A. Poe/ Der Rhombus-Versirg beschränkt sich jedoch nicht. aus schone Liisvatur, auch historische, volkswirtschafliche und. sozialpolnische Bücher will . er zugänglich machen; DLavaulM Lamennais usw. stehen . im Verzerchrns. Der..Band'. des Rhoinbus-Berttkges tastet Aoß 17 Kronen 50 Heller; (zuzüglich ' eines Soprozentigen Buchyändlerzuschlages), ein Pveis, der es auch dem MÜtelständ ermöglichen soll, die Fühlung den großen Litora-iuren des Auslandes aufrecht zu erhallem Die Bücher des Nhombus-Verlages werden vorcmssichtiicL sehr rasch ihre Werke-nicht -bloß rm Fnbcvnd, sondern. audf im Ausland gewinnen. , „Der Jude". Eine Monatsschrift, herattsaegeben von D. Martin Bube r. Das 5. . und 6.. Heft ist soebeu als Doß Heft erschienen und hat folgenden Inhalt. AchadHaam, Eine Vorrede- — Der heutige deutsche Antisemitismus. —Hans K o h n, Dai kulturelle Problem des modernen Westjude«. — ' M arx W i s ch n r tz e r, Die Memoiren Ber BolechdwerS. — S i.^g fried Bernfeld, Aus einem jüdischen Kinderheim.^ H e l e n e H a n n a,C o h n, Die jüdische Frau in .Palästina.'^ T h e o d o r Z l o c i st i, Briefe zur Vorgeschichte der ChibbatH Zion (aus dem Nachlaß von Moses Heß)., ,— J a k o.,' «l a tz k i «, Wvlfssohn-Anetdvten, ihm nacherzählt. --- J o'so Po vper-Lynte u s, Eine Sabbathseier des Baalschea — Bemerkungen: Max B r o d, Jüdische Schnle.,^ O S k a r K a r b a ch, Presse und Assimilation. — Ums ch d Siegfried B e r n f e l d. Jugendbewegung. — (R. B erü st e i n - W i s ch u i tz e r. Jüdische Kunst in Kiew.und Petro grab. — H e l e u e H a n n a C o h n, Die verwirklichte Lehr von der Arbeit. — E l i a S H u r w i c z, BöllerpsycholaKe^^ Gerhard Sol e.m, Eine Scharauthologie. —Ja n l e i Seidmaun, Entgegnung. — O § k a r E v st e i n, "Bor »«eite» Jahrgang der Arbeit. — Pressernschau Die Juden in d« deutschen Lit«atur. — Jüdischer Verl Berlin NW 7, Dorptheenstraße 35. Abonnement viertelji Mark 15.—, daS Eiuzelhrst Mark 5.50. NNtalen r 8»<1en b- Vien, r>.ervv „ 'Vr-r, Innsbniek, I-inr, 8<e^r, 3t. I tcn, vtllscli, Lxpozrtü^en : tknl. feia, Vöcktstrruetc. Aktienkapital und!Resc?rvetr K 480.000.000^ —.------ —7." . . ^‘1— - , .. v. 1 Besorgt häni'lidie•Uf.iikcrcsckäfte.'o W«. I. SOtWTTEMWSE U OEORÜHOBT 18W. BANK* UNO WEW8ELMAU8.; I. KOLOWBATRINt >4. Ä »^LzLÄtzKSD! Wiener Wtehnlitubent I. Teinfalfstrasie r I. Rotcntunnstrasse 29 I. Fraju losefs-Ksi Z7 II. Tiborstrasse 7 III. HaUptst-asse M IV. R«inerplate 2 IV. Wlednergfirtel 10 VN. Nenbsugassc 44 . VIII. losefstädterstrasse 64 XII. Kopbreitergasse 2 XIII. Breitenseerstrasse 6 XIII. Htetdnget Hattjitsfr. 3 XIV. Maria1illferstfa«se t% XIV. .Sparkassaplatx 1 XVIl. Ottakringerstrassc 84