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Wiener Morgenzeitung · 1920-09-06 · Heft 584 (6.9.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 584 (6.9.1920)
Date
1920-09-06
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 584 feien, Montag v— -- ---• —-att .. - ... -— — Die Folgen der Spielschulden. . i Am 1. d. M. gelangte an die Wiener Polizei- Erektion'eine Depesche aus Marienbad, in der der NechislNiwält Dr. Ignaz Kerl er in Marienbad Mitteilung macht, daß der 36jährige Rechtsanwalt Dr. S. Parnes, in Lemberg geboren, in Wien wohnhaft, der Böhmischen Eskomptebanl in Mariendad einen Betrag entlockt habe. Dr. ParneS habe die Summe sich anweisen und die Schuld airf die Wiener . Lombardbank überweisen lassen; doch blieb sie dort nutz o n o ri er t. Dr. Kerker /fügte hinzu, daß Dr, Pärnes schon in Marienbad verhaft et, dann aber freigelassen worden sei, da er versprochen habe, die Sache in Wien zu ordnen. Die Filiale Marienbad der Böhmischen Eskomptebank wartete einige Tage, doch eine Ordnung der leidigen Angelegenheit ist nicht erfolgt. Das Wiener Äicherheitsbureau ließ sich am l.d.W. noch den Dr. Parnes vorsühren und nahm ihn ins Verhör. Er teilte mit, daß er in Marlenbad binnen kurzer Zeit - 4 4.0 0 0 t f ch echi s ch e Kronen im ■ Hasardspiel verlor. In seiner Verlegenheit hat er sich an den ihm persönlich bekannten Di'rektyr der Böhmischen Eskomptebank Steif mit der Bitte gewendet, ihm die 44.000 tschechischen Kronen (170.000 österreichische Kronen) vorzu strecken. Er legte ihm dar, daß er die Angelegenheit in der Weise zu, ordnen gedenke, daß er von einem bei Wiener Bänken'.erliegenden Nachlaßdepot seines, im Jahre 1819' verstorbenen Vaters das Geld abzuheben imstcinde sein werde. Nun beruht es allerdings auf Wahrheit^daß seit dem Jahre' 1919 beim Bezirksgerichte Innere Stadt eiw .Nachlaßverfahren nach seinem verstorbenen Pater mit einem N a ch l a st v e r m ö g e n von mehr als b Millionen Kronen in Schwebe ist. Dr. Parnes behauptet, daß ihm aus dem Nachlaß > ein größerer Betrog zufließen soll; infolge der - Schwierigkeiten der politischen Lage habe die Sachebisher 'nicht erledigt werden können. y Die Erhebungen beim Bezirksgerichte Innere Stadt ergaben^ daß das Nachlaßverfahren tatsächlich einen Nachlaß von mehr als 5 Millionen Kronen Vorsicht, doch ist der Lastenstand noch unbekannt. Eine bestimmte Summe, auf die ein Anspruch Dr., Parnes aus dem Nachlasse, zusieht, konnte nicht genannt werden, Ein Teil der Vermögenswerte aus dem Nachlasse erliegt tatsächlich bei Wiener Banken. Ems. Volksabftimmrrng in her Schweiz wegen der SMchLfrage. In der Schweiz ist wieder die Schacht frage aktuell geworden. Wie bekannt, hat vor mehreren ' Jahrerz inlalge der, Agitation deß Tierfchutzvereins in dev Schwciz eine Volksabstimmung stattgcfunden, durch welche das Schächten verboten wurde. Damals wurde hart an der Schweizer- Grenze ein rituelles Schlachthaus errichtet, gus.dem Koscherfleisch iw die Schweiz km. Da während des Krieges die Grenzen gesperrt waren, hatte, die Negierung hie provisorische Erlaubnis gegeben, Vieh in einer kleinen Stadt bei £u,*r:it cU schachten. , , Jetzt hat der Tierschutzverein wieder seine Kampagne gegen das Schächten ausgenommen. Die Juden haben jedoch die Behauptungen über die inhumane Art des Schach lens energisch abgewehrt und das „Israelitische Wochenblatt für die Schweiz" hat eine Enquete veranstaltet, bei welcher eine Anz-ahl angesehener P osessqren erklärte, daß. das Schächten viel humaner und hygienischer ist als die bei Nichtjuden geübten Arien der Tierschlachtung. Diese Enquete hat ihre Wirkung nicht verfehlt. In Kürze soll eine Volksabstimmung wegen der ^chächtfrage stattfinden und es ist anzunehmen. daß der Antrag 'der 'Regierung,-das Schacht-, verbot aufznheben, durchgcheu dürste. * Antisemitismus in Polen. Laut „N o b o t n i l* vom 30. August find die Judcn der Stadt P l o z k und Um» gebung rach dem Rückzüge der Bolschewiken Schikanen. auSgrseyt. die on die lächerlichsten Formen annehmen. So hat der Vorstand dcr SckuffahriSgeselljchaft. d>e dm Verkehr mck den klemm Danwiern auf der Weichsel versiebt, eure Verordnung herausgegeben, nach welcher b*'e Benüoung der D a m v i e r der jüdrichen Bevölke,ung (8OV0 der gesamten Stadtbevölkenmg^ v e t* 0 11 n wudde. Selbst daS Einschreiten der Behörden gegen diese Verordnung ^erfolglos geblieben- * Jüdische Kulturarbeit in Litauen. In K 0 w n 0 wurde ein gchtklgjstgrS h. e b r ä r s ch e s G v m n a s t u m geschaffen. Hessen Eröffnung mit Erlaubnis dcS NntcrrichtSmiurslers dikscr Tage statt finden toll. Vortrags spräche ist von der l. bis IV. Klaffe Heb r ft i s ch. während in den oberen vier Klaff N m der Nebergcingsperiode die Gegenstände noch r u s s r s ch vorgrlmgen weiden, wobei der hebräischen Sprache als solcher Milreiche Stunden gewidmet sind, um den Uebergang zur a » s ' ch l i e ß l i ch h c b rätschen VortragSsprache so rasch als irgend denkbar zu ermöglichen. * Ausgeftaltüng de» Teleuhouuetzvs in Jerusalem. Dir Post- und Telegrqphenlciiung ist mit der Instandf-etzung und Neueinrichtung deS T ei e p h 0 r, d i e ri st es ,i n I e r n s a l e m beschätrigt. Außer im den Ptaatsämtern ist setzt auch Tclepboneinrichtung bei den Banken. Hotels und den me-steu größeren Gelchö'tßhliusern zu finden. 150 eingerichtete Anicblüsse sind bereits vorhanden und zahlreiche wettere sind angemcldet. konnten jedoch bish?r aus Mangel an Apparaten nicht eingerichtet werden. Anfangs August erhielten olle Abonnenten auch die Erlaubnis zur Führung mte> nrbauer Gespräche. Der Abonneinentsvreis beträgt in üghvtische Pfund pro Jahr, außer der einmaligen Gebühr von 5 P nnd für d>e Ji^allat vn. * Die dcu-scheu Schulend« Olmütz. AuS Olmütz ioirb berichtet: ftu der gestrigen Gcmeinderatssitzung teilte der Bürgerin? ister Dr. Mare sch mit, daß der Stadtrot die :>.ntschen^Schulgebäude in der Johannesstraße und da8 Schulgebäude des ElisabethinumS den tschechischen Schulen überlassen habe. Die Schulklassen aus dem Elisabethinu^n werden tm.Gebäude.der Nealschule unteraebracht WleRer MyraenfesEnng' Mitteilnngcll aus dem Publikum. mMNTEM. Perlen, G-olÄ,Silber,Plattst n.TJfcron (ü kauft und verkauft 776 ETTi6SK Eotontnmatr. 23, UarUlxüferstr. 98 * Krp-toffsslpVeiS. für ErzerWe. Die niederösterreichiW Landesregierung hat den Produktionszuschläg für je einen MeterMtner .österreichischeriMiJahve 1920 geernteter, astgemessen trockener, erd- und teinr- . freier, naturgewachsener - Kartoffeln mit 140 Kronen festgesetzt. Der UebernahMspreis der österreichischen Getreideanstalt, beziehungsweise der Höchstpv^s für den Verkauf durch den Erzeuger an andere Hersosien beträgt demnach .per Meterzentner nach jjeni 15. LsuyM l.I. gelie'erter Nuhkartoffeln (Spätkartoffeln) 340 Kronen, für Kipfler 1020 toitcn. Dazu kommen noch die im § 1, Absatz '1, lit. e und' d der Vollzugsanweisung vom 19. Juli 1920, St.-G.-M. Nr. 244 festgesetzten Zuschläge für Zufuhr und Aufbewahrung. * Achtung auf fremde Schecks. Gegen fhtrn Hochstapler, der die Verausgabung falscher Schecks im Großcn zu betreiben scheint, bat eine hiestge große Amomobilstrma dieser Tftge im Sicherbe-tslmreau die Berrugsanzeige erstattet. Der Mann, der etwa 30 Jahre rählt, tritt unter den Nomen Doktor med. Georg Makmann. Dr. Georg Ma'.kow und Kaufmann Georg Makmann auf. Am 3.. d. M. kam er zu der Firma und fauste ein ftattliches Personenmuomobil. Als Anzahlung gab er einen Scheck . 'der Mailänder Bankfirma Makmann & Kompy der aus 500 englische Pfund lautete. Er bekomme aus den Scheck den Betrag von K 185/,00 herausbezabll. Der Rest wllce bei Uedernabme des Autos erlegt werden. Der Monn kam aber nicht wieder. Es besteht der dringende Verdacht, daß der Scheck wertlos ist, nrmal der Mann snther aus semem Absteigequartier, dem Hotel Bristol, verschwunden ist. Der- Mann soll ähnliche Schecks, deren Wert auch zwerfclhast rst, nn Betrage von 6» Millionen Kronen, durchwegs auf aMändische Valuten bei sich haben. - Literatur «^Wissenschaft. Sondernummer der „MitteUmrgen des Jüdischen National» fauds". Preis K. 2.50. Auf wenigen Seiten wirb eine Fülle äußerst interessanten, zum größten Teil bisher in zionistischen Kreisen noch unbekannten Materials geboten, das eine unentbehrliche Grundlage für jede Werbearbeit für den Jüdischen National fandbilden wird. Besonders dankenswert ist es, daß sich die österreichische Zentrale des Jüdischen Nationalfonds dazu entschlossen hat, eine billige, wenn auch gekürzte, Sonderausgabe vom Heft 6 von „Erez Israel" zu machen. Vor; dem reichen Inhalt heben wir nur einige besonders interessante Artikel hervor: Der Bericht des Hauptbureaus des Jüdischen Nationalfonds fdie. Neuorganisation des Direktoriums, die Umgestaltung der Baumspende, die Aufforstung von Palästina; Auslassen der Genossenschastssiedlung in Merchcwia und Einstellung der Sammelarbeit für den Genossenschaftsfonds; der Abschluß der Ärbeiterheimstättenaktion; Abschluß der Sammlungen für die Tschlenow-Kolonien; die Bilanz des Jüdischen Nationalfonds' pro Mai 1920; eine Uebersicht über di« Nationalfondsbesitzungen in Palästina). Eingehende Berichte über die wirtschaftliche und finanzielle Lage der einzelnen Kolonien und Farmen des Jüdischen Nationalfonds in Erez Israel. Der Jüdisch« Nationalfonds ber der Jahreskonferenz in London. Das bisherige Sammelergebnis im Jahre 1920. Eine Statistik der Nationalfonds-Eingänge un ersten Halbjahr 1920 aus Oesterreich und vieles andere. Die Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Oesterreich hat damit eine dankenswerte und billige Werbeschrift herausgegeben, die zum ersten Male seit Kriegsausbruch wieder eine genaue Uebersicht über den Verncögensstand des Jüdischen Nationalfonds und seine bevorstehenden Arbeiten bietet. Die Sondernummer ist in den meisten Trafiken, in der Buchhandlung Löwit, 1. Bezirk, Rotenturmstraße 22, in der Verkaufsstelle des Jüdischen Nationalfvnds, 2. Bezirk, Schmelzgasse 1, und im Bureau des Jüdischen Nationalfonds, 2. Bezirk, Zirkusgasse 33, zu erhalten. I _. Der Hausarzt. Redigitrl »cm Dr. €*ttel De««. Heber Mundpflege beim Säugling. Die Frage der Reinigung des Mundes beim Säugling führt fast immer zu einem Streit der Meinungen zwischen Arzt einerseits, Hebammen und besorgten Großmüttern andererseits. Früher hielt man die Mundreinigung beim. Neugeborenen üpd Säugling für unbedingt Notwendig. Den Kleinen wurde — es geschieht leider noch oft ~ vor und nach dem Trinken, bei jeder möglichen Gelegenheit der Mund mit den berüchtigten, nicht immer reinen Leinwandlappen ausgewischt und so die zarte Schleimhaut, des Mundes fast stets verletzt. Diese Verletzung wird nun erst zur Ursache, daß die Bakterien oder der sogenannte Soorpilz sich ansiedeln, welch' letzterer Zunge, Gaumen und Wangenschleimhaut mit einem weißen Pilzrasen überzieht. Das bildet nun für Pflegerinnen und Mütter neuerdings die Veranlassung, mit den Mundlappen herumzuscheuern. Diese strenge, jetzt — Gott sei Dank im allgemeinen verlassene Durchführung der Mundpflege des Säuglings führt dann nieist weiter zu der bekannten A p h t l. e n k r a n? f) e i t, da' sind kl"' le Geschwürchen, die sich in der Mitiellinie des Gaümens etablieren und nrehrere Wochen zur Heilung brauchen. Währeird dieser Zeit trinkt das Kind infolge der Schmerzen nur schlecht, es nimmt ab und ist uin.-ubia. Di>? Mnft^r sieht den 6. September 1'S2v tzsekte 8^' weißen Belag im Mun^e'und beginnt oft neuerdings zu schaben und verschlimmert: die Sache noch mehr. Alle dkesö' MänpMMitlest'.stnd.tzMt Kinderstube verdrängt. Es gibt keine Muirdtücher und keine Mundlappen mehr. Auch beider Unterlassung der Neinigung des Mundes / die - heute pyn allen erfahrenen Kinderärzten' gefordert wird, finden sich auf einer gesunden Schleimhaut niemals Milchreste, die Anlaß zur Zersetzung^ gebest.würden. Denn der Soör- Pilz setzt sich nnr auf einer krankhaften Schleimhaut fest. Iw diesem Falle erweist sich wohl eine 'sehr vorsichtige Reinigung des Mundes für notwendig, aber dies geschieht am besten durch Pinselung mit einer Boraxlösnng und nichts durch . Schewern Mit dem Lappen. Die üblichen B o r s a u r e s ch n u l l e r müssen wir abraten, wie wir überhaupt den wieder häufig gebrauchten Lutscher bekämpfen, ■ der den Mund des Kindes verstopf soll, wenn es^^wa Lust hat, sein Mißvergnügen durch Schreien zum Ausdruck zu bringen. Die Kinderstube sollte wirklich einmal von solchem und ähnlichem häßlichen und schädlichen Unfug befreit werden. Aerztliche Winke. Fremdkörper im Kleinere Fremdkörper, die bei einer Eisenbahnfahr'r oder beim Gang durch die rußige Stadt ir.s Auge geraten, werden gewöhnlich beim Lid schlafe durch das Oberlid weggewischt und mit dem Tränenstrom entfernt. Spült sich der Fremdkörper nicht von selbst weg. so bleibt er gewöhnlich an der Innenseite des Oberlides haften, von wo man ihn durch Umstülpen entfernt. Bisweilen entstehen beträchtliche-Schmerzen, besonders wenn sich ein spitzes Staubkorn über die empfindliche Hornhaut mit jedem Lidschlage verschiebt und diese verletzt. Gewisse Fremdkörper, wie Pulverkörner, können, wie wir ja im Kriege oft gesehen haben, ohneweiters in der Bindehaut einheilen. Viel unangenehmer ist das Eindringen eines Fremd'- körpers in die Hornhaut selbst. Es handelt stch gewöhnlich um Eisenfplitter, durch welche Schlosser und Schmiede gefährdet sind. Solche Fremdkörper müssen rasch sachgemäß entfernt werden, weil sich sonst leicht eine Eiterung einstellt, hie eine Trübung der Hornhaut urch^Schwächung der Sehkraft zur Folge hätte. Hautneurosen. Zu den für Patienten quälendsten und' lästigsten Erscheinungen gehören gewisse Erkrankungen der Haüt-, die mit starkem Juckgefühl einhergehen. Das Jucken kann die ganze Körperfläche ergreifen und ununterbrochen belästigen oder nur zeitweilig ariftreten. Die Betroffenen können von dem unangenehmen Gefühl so geplagt werden, daß sie jede Rücksicht auf die Umgebung vergessen und sich beständig kratzen und scheuern, um sich nur eine Erleichterung zu schaffen. Die Juckanfälle führen gewöhnlich zu Verletzungen der Haut, an der man dann neue und alte Kratzeffekte sehend kann. Die Ursache fCir das lästige Leiden geben verschiedene Krankheiten ab, wie die Zuckerharnruhr, Gelbsucht, Magen- und Darmstörungen, bisweilen auch der Zustand der Schwangerschaft. Man nimmt rin. irgendwelche Toxione (Gifte) in den Kreislauf gelangen und die Hautnerven schädigen. Meist handelt es sich außerdem um sehr sensible, hysterische Individuen mit besonderer Hautempfindlichkeit. Nicht zu übersehen ist auch, daß das Ausschwärmen von Würmern heftiges Juckgefühl erzeugen kann. Die Behandlung richtet sich nach dem Grundleiden. Jedenfalls soll eick beginnendes Hautjucken nicht unbeachtet bleibe«, da es oft das erste Zeichen einer ernsten Störung sein kann. . AerzMi^er Fragekasten. A. G. Die müffen halt Ihren Auyrnkatarch behandÄv lassen. Mit Hausmitteln kommt man da nicht aus. — Jung und unglücklich. Das Leiden ist keine Schande. Gehen Sie zu einem Arzt, schütten Sie ihm Ihr Herz aus. Er wird Jhney helfen. Schriftlich geht das nicht. — Julius Brandmarke«, Nervösen Ursprunges wahrscheinlich, lassen Sie jedenfalls dal Ohr untersuchen — es kann sich vielleicht nur um Ohrschmahj handeln, das man entfernen muß. — Karl Gr.aubart. Ab« Härtung durch tägliches Waschen des Körpers früh und abends, Schlafen bei offenem Fenster, indirekte' Lüftung, warme Ge« tränke, Selters, Sommer Gleichenberg. — Chaluz 3. System matische Rede- und Sprechübmcgen, Atemtechnik Lurch Spezia« listen und Spracharzt.Moses Alschech. Für Weniaerbe mittelte empfehle Hellanstalt für nervöse Kinder, 19. .Bezirk Langackergasse 12. sonst Sanatorium für Nervenkrank« (De. Rasenthal, Hacfing). Briefkasten der Redaktion. Kohn. Da noch keine Sitzung des nengewäblten KnltuS« Vorstandes stattgesunden dat, konnten wir noch keine Sitzunas« vercchte bringen. Die Konstttuiemng dürste in den nftchstei Wochen erfolgen. „Wolfs." Das Wahlrecht ist nicht an die Seßhaftigkeit sondern mv die österreichische SlaatsdÜrgersckast und den Wohiv sitz m Wim am Tage der Wahlausschiechung geknüpft. „Blau-Meitz." Die Farben hat Theodor Herzl in seinen ^Judenstaat" für die jüdi'che Fahne vorgeschlagen. A. S. Jsraeütisch-theolvgrsche Lehranstalt in Wien, H Tempelgasse 3. — tt, in H. Wegen Ihrer Zuständigkeit empfehlen wü Ihnen, stch an den Jüdischen Nationalrat in Prag, Ccletna 22 zu wenden. Eine Einreisebewilligung nach Amerika können Si' nur auf Grund eines P a! f eS bekommen, dm Sie sich i* Prag beso-gen müssen. . N. S. K. 1. Paß in Briinn bei der deutsch österreichische! Paßstelle. 2. Auswhrschein ftir'LebenßM'ttel bei der Einun! Ausfubrstelle m Prag nur gegen Bestätigung Ihres Bürger nttisteranfteS. 3^ Für Inifriptton an der Technik wird sich immerhü auch Heimaischcin empschlcn. 4. Monatskar'.en K 150 für de lftkng viele Fahrten rn begrenp'n Zonen. 5. Eine Stelle fü Ihre Mutter wird nicht zu finden se-n. 6. Gewünschte Adress können wir leider nicht cwen. Leser. 1. Enlv'ehlungeu bestimmter Aerzte können ttil Lrundsävl'ch uichr ncb<u. 2. Ihre Bedenken sind gegenstandslos

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