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Wiener Morgenzeitung · 1920-08-28 · Heft 575 (28.8.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 575 (28.8.1920)
Date
1920-08-28
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Wien, Samstag Wiener Morgenzeitung B B jW**?^*" "* >■’' ■*— ""U11 ■"■■'* .. ■1 11 WtzMWn .Mg > rnit den Gerüchten, zusammen, die dmnals ür der Schweizer und amerikanischen Presse Wer die unmittelbar? b.e v v r siehende N ückkehr des Exkönigs Karl nach Budapest aufflatterten und die dadurch hervorgerufeu waren, daß jene .Putschabsichten in die Oesfentlichkeit durchsickerten. Die Entente Hat diese Vorgänge in Budapest mit gespannter Aufmerksamkeit verfolgt, und es hat den.Anschein, als ob die Verwirklichung dieser Pläne.' nicht zuletzt infolge der ihnen gewidmeten Aufmerksamkeit, der. Alliierten mit erb lieben ist. Auch der Tisza-Prozeß, der Friedrich so stark belastet, trug viel dazu bei, die Tätigkeit dieses Abenteurers aufmerksam zu beobachten. Der Tisza-Prozeß,. ' Budapest, 27. August. (Ung. Tel.-Korr.-Vur.) Nach Eröffnung, der heutigen Verhandlung ergriff zuerst Verhandlungsleiter Dr. M o n d o. d a . Las Mort. und erklärte, Last, er für die Gesetzlichkeit der Verhandlung die völle Verantwortung übernehme. Hierauf reflektierte Militäranwalt Majorauditor Tr- Sz t il p k a gegen die gegen ihn erhobenen Anklagen Politischer Natur und enthüllte in einer längeren Rede die gegen ihn geführte Hetzkampagne, wies auf die völlige moralische Verkommenheit der gegnerischen Gewährsmänner hin, deren .Zeugenäussägen gegen ihn ansgenützt werden sollten, und erklärte, daß"'er im Kraftgefiihl der freien Pflichterfüllung sich von keinerlei politischen Treibereien ein« schüchtern und vom Wege der Gerechtigkeit abdrängen lassen werde. Wenn dieses Vaterland nur dann glücklich werden kann/wenn alle öffentlichen Beamten, die den Tisza-Prozeß mit energischer Hand anfassen, dem Verderben geweiht werden, so will ich auch davor nicht zurückschrecken. hierauf erklärte Rechtsanwalt Dr. Török im Namen der Verteidigung, daß das Divisionsgericht keinen Moment den Boden der Gesetzmäßigkeit verlassen habe. Horthy-UrteiLe. Budapest. 27. August. (Tel.-Komp.) Der Srhiff'sschmied Johann.Li n g l, Präsident des Direktoriums der Ofner Schiffs« werft wahrend der Prolctarierdiktalur, wurde wegen Aufreizung »N:2Vr. Jahren schweren Kerkers verurteilt.; Tagesbericht. An -ie jüdischen Bankbeamten und -Beamtinnen! . Am 17. Oktober finden die Wahlen > in den Natipnalrat statt. Um für die jüdischnationale Partei, insbesondere für den Abgeordneten Stricker in unseren Kreisen recht viel Stimmen zu werben, hat sich ein K o m i t e e gebildet, dem Kollegen aus allen Banken und Bankhäusern angehören. Wir. bitten nun alle jüdischen Beamt e n u n d Beamtinnen, die diesem Komitee angehöreu wollen, sich rechtzeitig bei Herrn Inspektor Alerander P o l l a k, II., Im Werd 3, zu melden. Attacken gegen Professor Einstein. ' Die Vergiftung des öffentlichen Lebens in Deutschland macht ungeahnte Fortschritte. Jetzt wird der Varteigeist mit deutlich nationalistischer Betonung bereits, in die Wissenschaft hineingetragen. Eine Gruppe nan außerordentlich „völkisch" fühlenden Personen hat es unternommen, den Physiker Dr. Albert Einstein und seine Relativitätstheorie als vermeintliches „Erzeugnis .von Leichtster.tigkeit und Reklames u ch t" d.'r. Geringschätzung aller guten Deutschen preis- .',ugeben. Für dieses Unterfangen werden dir geeigneten Hilfsmittel im. deutlichen. Gebrauch von. sogenannten R a.ss e g c g e n s ä tz e n gesucht.. Es hat sich eine „A rbeits'geno'ssenschaf.t der Naturforscher zur E r h a. l t u n g re i n e r Wissenschaft" gebildet, die den Kampf tun Einstein aus den offenen Markt trägt. Am 24. d, M. fand die erste öffentliche Versammlung im großen Saale der Philharmonie statt. Einstein selb st..war eingetaden und mit. seiner Tochter erschienen. Er konnte mit anderen großen Physikern, Darunter Professor Nern ft hören, was diese Arbeitsgenossenschafi unter, wissenschaftlicher Kritik versteht. Einstein folgte^ wie der Bericht der „Voss. Zteg." verzeichnet, mit gelassener Rühe, mitunter leise lächelnd, den Ausführungen der NedneL oben auf der Bühne. Mit schwerem Geschütz rückte Herr Paul Weyland, der die Kampagne eröffnete, an. Er wandte sich gegen die „sogenannte Einsteinsche Relativitätstheorie", die „Eirrfteinschen Fiktionen", ohne. auch.nur miteinem Worte zu erklären, worin diese eigentlich beständen. Daneben machte er wacker Reklame für Schriften, die im Vorraumkäuflich, seien:- um deren Absatzzu-befördern, wurde sogar.. bald .eine ein viertelstündige - Paus e eingelegt. T'anebe'n wurden Physiker,' die-für.-Einstein Llntrai'en,'gehörig verdächtigt, dieserselber beschuldigt, daß -er ,nnd: seine Freunde die Datzespresse und sogar'- die Fachpresse zu Reklamezive'cken -für die RelatWtätstheorie eingespannt hätten. Dasrnan immer noch nickst erfuhr, worum es sich eigentlich handelte. erscholl .wiederholt der, Ruf: „Zur Sache!" .Herr Paul Weyland erwiderte auf diese freundliche Auffordenmg: „Es sind entsprechende Maßnahmen getroffen, um Skandalmacher an die Luft zu setzen." Nach etlichen Ausfälle gegei: die P^öfessorenclique, wobei der Redner. Mitteilungen aus dem Publikum. BILLANTEN, Perlon, Gold, gilbor. Platin und Uhren kauft zu Höchstpreisen ,.1..xäiriich"""" """ I Raffaw RctdnturniBteftflBe 23 fl Gelerrenheitakäufe. I seiner, jiavIaMlforstr. 08 p -- -i 45 kauft teurer als Jeder Vago, Jesweüev*) I., Graben!®6 «!!! Adresse beachten III ■— fl Alle Arien TAEABE und BABETTS voTTÜtiir oder nach Mas;, in bekannt schönster Ausführung beim Spezia'isten BUBOX.F OOEBSTSlIf, Schneidermeister, Wie», II., Taborstrass# 54. Telopbou 46-6-2D 781 Gegründet 1866 WOSLÄU! Kinderu, Mädchen-Erziehungsheim i ss! Jägermayerstrasse 19 s .01 Telephon 99/8 i unter Leitung einer staatlich geprüften Lehrkraft. Miitter- | liehe Pflege, gewissenhafte Aufsicht, JmsIc Verpflegung! . ' bei Schopenhauer fleißige Anleihen machte, wurde über die geistige- Verflachung ' deS deutschen Volkes geklagt, selbst der Da dar s«m n s wurde - .herangezogen .und Heinm Einstein und seinen Anhängern w i s s e n s ch a f t. l i ch e r DW8a t s m v, s vorgeworfen. Daneben klang ganz schwach eine a N t i s ein i tische N o t e an. und zum Schlüsse wurde Herrn Einstein ohne weiteres borge, worfen, daß seine Formen über die/Perihelbewegung des Merkur einfach. von Gerber a.bgeschrieben worden, seien. Eine ganz, andere Tonart, schlug der nächste Redner Professor Gehrke an. Er bemühte sich, völlig sachlich seinen gegnerischen Standpunkt - gegen die R e.l a t i v it ä t s t h e 0 r i e) klarzulegen. Diese sei eine geistige . oder verhängnisvoll, ist eine andere Fraget ^/Er geht kurz auf die Relativität der Bewegung ein, stemüht sich sodann, zu zeigen, wie Einstein seine Relativitätstheorie mehrfach geändert - habe; was er als Schwankimgen bei Einstein bezeichnete, würden vielleicht andere als. .eine Entwicklung ausfassen.. Dann geht Gehrke auf,die Relativierung von Aejt und R a.urn ein. Nicht - ohne Humor suchte .er-, die Einsteinschen „Organismen", die sich der relqtivierten Zeit anpassen müssen, zu verspotten. DieMelätrpierrmg der Zeit führe, so meinte, der Kritiker, zupHelativiening des Seins und damit. zumphysikalischen Solipsisums. Wie stehe es nun mit den Folgerungen, die Einstein aus seiner Theorie gezogen-hatte?' Es" seien freilich' nur winzige Efsekts / zu." erwarten,- aber die' Notverschirbung dev.Spektrallinien hat . sich nicht feststelleft lassem Die. Perihelbewegpng des Merkur sei auch aus "andere Weise zu erklären, ebenso wenig seien die Ergebnisse dev letzten Sonnenfinsternisheobackstung ein zwingender. Beweis für den Einstein-Effekt. Zum- Schluß meint Gehrke, daß auch die Gedanken der Relativitätstheorie, nämlich die Idee der Union von Zeit und Raum, von einem ungarischen Philosophen schon im Jahre 1901 ausgesprochen sei. Die heutigen Vorträge können noch keine abschließende Antwort über die Einsteinsche Relativitätstheorie geben.. Im übrigen möge.sich jeder selbst ein Urteil bilden, die Grundlagen dazu werden die spateren Abende, die dieser Theorie gewidmet sinh, liefern. - Die:' fachmännischen ' Ausführungen Professors Gehrke fanden die verdiente Aufinerffamkeit der zahlreichen Anwesenden. Aber vor die Oefsentlichkeit einer Volksversammlung, der jede Kompetenz des Urteils über so umwälzende, wissenschaftliche Forschungen fehlt. . gehört nicht einmal eine objektive Würdigung, geschweige denn ein von Antisemitismus diktierter Angriff wie der des Herrn Weyland, der eine deutlich werdende Opposition mit der And roh un g d e s Hin a u swurfes dämpfte. Inzwischen Haben die - anstößigen Vorgänge in -der Philharmonie- Entrüstung in der Gelehrtenwelt hervorgerufen. Professor von L a u e, N e r n st und Rubens veröffentlichen eine Erklärung, in der sie ihr tiefstes Bedauern über hie gegen Einstein vorgebrachten gehässigen Einchänhe äußern. Die Unterzeichner sagen weiter, datz.E irrste in außer mit der beispiellos tiefen Gedankenarbeit;,' die ihn. zu , seiner Relativitätstheorie geführt habe, auch mit seinen sonstigen Arbeiten einen .. unvergänglichen Platz in der Geschichte der Wissenschaft beanspruchen könne. Mch 'einer 'Mitteilung des „Berliner Tageblatt" will Dr. Ein stein, dem bekanntlich an der Universität in L e y d e n ein Lehrstuhl eingsräumt wurde, nunmehr Berlin verlassen. Hoffentlich wird der Gelehrte an der jü.d ische n Un iv ers ität in Jerusalem in Bälde seineakademische Tätigkeit ausnehmen können. Vom Gerverbefördermtgsamte des Jüdische« MEonalrates veranstaltste Kurse. Erperimetttalphysik und Experimentalchemie. Wegen der großen Bedeutung/die die Kenntnis der Grundlehren von Physik und Chemie für jeden in einem Gebiet der Technik Tätigen besitzt, werden diese zwei Experiinentalkurse veranstaltet. Außer den Grundlehreuwerden die Kurse an der Hand von Experimenten auch die wichtigsten Kapitel der Technik und Physik und der technischen -Chemie besprechen, , so daß sie eine Einführung in zahlreiche Gebiete gewerblicher Tätigkeit darstellen werden. Die 5kNrse beginnen, am. 1...und'ö. Oktober d. A, August istecr ~ ' v-*— &Ctr577f$ Englische Sprache. Für alle, die die Absicht'habei^. .nach Palästina auszuwandern, ist eS unbedingt nötig, neba^ der hebräischen, auch , dle englische. Sprache-zu beherrschen, bt( in Palästina als englischem Schutzstaat diese Sprache immer von größter.Bedeutung sein wird. Der englische Kurs, der im wesentlichen ein KonversaiionskurZ sein wird, beginnt am > 0. Oktober d. . Kurs für Ornamentik und Technologie des Kunst. gewerSes. Ein am 5. Oktober beginnender Kurs wird sich mit der Vernüttluug der Kenntnisse über die Eigenschaft und Her« stellung her hauptsächlichst im Kunstgewerbe verwendeten Materialien, wie Metalle) Glas, Porzellan, Elfenbein, Papier) Gespinste,' Farben usw., beschäftigen. Im Anschluß daran wird die Art der Verarbeitung dieser Materialien in den wichtigsten Zweigen und die Ornamentik des Kunstgewerbes besprochen werden. Dieser Kurs kommt insbesondere auch für Fraueri und Mädchen in Betracht, da das industrielle Kunstgewerbe, das in Palästina ins Leben gerufen werden soll, vielfach au^ Heimarbeit beruhen wird. " y. Kurs für mechanische Technologie und Maschmevban. Wegentechnischer Schwierigkeiten mußte der für fett 7. September angekündigte Kurs auf den 5. Oktober verschoben werden. Versehe wird sich mit der Technologie der Metalle, dem- Werkzeugmaschinenbau und dem Bau von Dampf- und Wasserkraftmaschinen beschäftigen. Dieser Zdurs vermittÄk d-eninach die'nötigen technischen Kemchrisse für BetrtebSprgaM von 'Maschinenfabriken und Krastzentralen.;. SlrchitLktme« vnd veuchvlterferS. Wegen technisch«; .Schwierigkeiten mußte der fiir den 6. September angekündigte' Kursbeginn auf den '6. Oktober verschoben werden. Der wird istchsrmt den grundlegenden Kenntnissen auf.Vem' des -Bauens von Fabriken »mb Wohnhäusern befassen. Dse' Borträge., werden sich mit der Technik der Bauelemente, der AusfüHung. von Bauplänen und der künstlerischen Ausgestaltimg von Fassaden beschäftigen. Besonderes Gewicht wird auf die Ausbildung von Hilfsorganen für die Ueberwachung -von. Bauausführung«« gelegt -werfen.; Mektrotechnischrr Kurs. Im Hmblick auf den zu gewärtigenden Bedarf an Elektrotechnikern beim WiederaüMu.' Palästinas beginnt am 2. September ein neuer ckhevretisch« Kurs über ,Elektrotechnik, der folgende Kapitel eingehend - brbandeln wird: Grundgesetze der Gleich- und Wechselstrom« 'iechnik, Hlkkmnulatoren-,.'Dynamo-- und Motorenkunhe, In»,: stallatiönswesrn, elektrische Beleuchtung, elektrische- Kahnra. Motoren-, Avtomobil- «n- EhimffeurknrS. Am. 8. Eeptemöer beginnt ein Kurs, der sich mit dein Betrieb vom. Verbrennungskraftmaschinen und im Anschluß daran mit dem. Autoywbilbau. und der Automobillenkung beschäftigen wird. Bei dem'Mangel eines bschten' Eisenbahnnetzes und großer elektrischer Zentralen in Palästina witt> das MtomoMwefm! . und der Ban und Betrieb von Kleinzentralen -mit -sv«»'' breunUNgLkrastmaschin-enin Palästina erhöhte Bedeutung ge- - Winnen.. .v : .v... -•« Anmeldungen. werden im Gewerbcförderungsamt feS Jüdischen Nationalrates, 2. Bezirk, Habo.rstraße 2ya, täglich' (mit 'Ausnahme von Samstag) von 9 bis 12 und von .'H bis 6 entgegen genommen. ,, Fürsorgekvmttee des Palafti«a-Amteiv Wie». Das Palästina-Amt Wien teilt im Einvernehmen mit dem Zionistischen Landeskomitee für Oesterreich folgendes mit:! Die'starke Durchwanderung von Palästina-Fahrern hat die planmäßige Zusammenfassung aller Fürsorgemaßnahmen in Wien, insbesondere bezüglich Unterkunft, Verpflegung, Reiseausrüsti.ing Md Reisezuschüsse sowie. die Aufbringung der hiefür nötigen Geldmittel züm dringenden ErforderuiS 5 gemacht.;!:Zü diesem Zwecke..wurde das Fürsorgekomitee deS - Palästiüa.Amtes Wien mit dem 'Sitze 2. Bezirk, Praterstraße' Nr.' Leben gerufen, in welchem das Zionistische Landes» komitee- ^die Israelitische KultuSgemeinde Men, Hapoel Hazair, Jischüw Erez Israel, Misrachi, der Waad Chaluzim,. der Jüdische Hochschulausschuß und eine Reihe weiterer, an diesen Äufgaben interessierter Körperschaften vertreten sind. Dieses Komitee ist als die einzig legitime Für-, sorgesteHc zu betrachten und wird im Interesse der Oicfe uung und zweckmäßigen Ausnutzung der vorhandenen Energien sowie zur Verhütung von Mißbräuchen davon gewarnt,. Sonderaktiouen ans diesem Gebiet zu unternehmen oder solch» auf irgendeine Weise zu unterstützen, . Die Flüchtlinge aus der Krim. Wir schon berichtet, ist zu Beginn dieser Woche ein Zug von 800. litauischen, lettischen, estnischen, polnischen, ukrainischen und russischen Flüchtlingen aus der Krim in Wien angekommen. Den Benmhungen der Wiener Abteilung des American Joint ^Distribution Committee, die sich der Leute in der wärmsten' Weise annirhm, . ist es gelungen, alle Schwierigkeiten für ihre Abreise-zu beseitigen. Die Flüchtlinge haben in mehreren Abteilungen Wien verlassen. Der letzte Trans». Port ryit 200 Litauern ist in der Nacht auf gestern über Passau nach Deutschland abgegangen. Das Joint hatte die Ver»; pflegung der Flüchtlinge während der ganzen Dauer ihres' ' Wiener Aufenthalts aus. feiner MittelstaiÄ>Sküche. bestritten, ihnen täglich Fleisch und weißes Brot verabreicht und auch Mundborrat für die Reise mitgegeben. Hindernisse ergaben sich bei dem Abtransport der 200 Mann zählenden letsifchen Gruppe.. Der lettische Vertreter in Wien, Herr Rosner, versuchte sich als Antisemit zu betätigen und wollte di« Ueber» nahme von.60 jüdischen MtgUedern deS Zuges verweigere Dem Einschreiten deS Joint.haben diese Armen es zu ver-. danken, daß auch dieser.Widerstand aufge^ebeu wurde.

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