Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 561 (14.8.1920)
- Date
- 1920-08-14
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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k vrae y Men, Sarnsiag_ Die jiidischeWelthilfskonserenz , in Karlsbad. Frau Anitta Mütter über das Kinderelend. | Am Montag erfolgte ein Referat der Frau Anitta 13Ä fl 11 c r über die Fürforgemaßnahmen Mr die durch Krieg jund Pogrome geschädigten Kinder, welches ungefähr daS I Folgende ausführte: Wenn wir in Wien gedacht hatten, daß unser Kinder«!«lend nicht mehr zu ükertreffen sei, so haben die Berichte der ieinzelnen Delegierten bewiesen, daß das Kinderelend im! Osten so unsagbar groß und furchtbar ist, baß Worts'nicht ^hinreichen, um es zu schildern. 400.000 Kriegswaisen irren!unversorgt in den Straßen der Städte Rußlands, Gali« lziens und der Ukraine umher, bis ein gütiger Tod sie!don dem Leben, das nur Hunger, Qual und Entbehrung ge« ckannt hat, erlöst. Wir stehen fassungslos vor den großenjQualen, die unsere Brüder im Osten erdulden mußten und lauch jetzt noch erdulden. Die furchtbaren Opfer, die sie alle sfür ihr Judentum gebracht haben, sollen unser Gewissen -zwingen, für ihre Kinder zu sorgen. Kinderfürsorge ist nicht -Parteisache, sondern die Angelegenheit des ganzen jüdi« AchenVolkeS. Die Kriegswaisen sind das heiligste National« -gut, und nicht nur unser Gewissen, sondern auch spätere Menerationen werden Rechenschaft von uns verlangen, wie wir jfctefeS Nationalgut verwaltet haben. Wir leben in einer Zeit -der Evolutionen auf geistigem, wirtschaftlichem und politischem Mebiet. ES ist daher sclbverständlich, daß, wenn die ganze jS8elt nach neuen Formen ringt, auch die soziale Fürsorge neue formen braucht. Was früher als Geschenk deS Staates und pet Gesellschaft gegeben wurde, ist jetzt anerkannte Pflicht. Aber auch der Umfang der sozialen Fürsorge ist ein anderer geworden. Die soziale Fürsorge vor dem Kriege konnte sich rnit der Not des einzelnen befassen, die Arbeit nach dem Kriege muß auf den Notstand ganzer Völker eingestellt sein. »Daraus ergibt sich von selbst eine weitgehende Demokratisiejruitfl. Die Träger der Fürsorge sind nicht mehr einzelne Per« fönen, sondern ganze Gruppen, Parteien und Landesprganisationen. Das K i n d e r e l e n d ist in der ganzen Welt eine Teil« jerschemung des allgemeinen Elends. Jede Maßnahme, welche geschaffen wird, um das allgemeine Elend zu lindern, bedampft auch das Kinderelend. Das Ziel der Kinderfürsorge ist leider durch den Krieg auch ein anderes geworden. Konnte man in glücklicheren und ruhigeren Zeiten sich damit beschäftigen, auch jenen Kindern, welche die öffentliche Fürsorge brauchten, eine sorgfältige Erziehung angedeihen zu lassen und ihnen eineglücklichere Jugend zu schaffen, so muß man sich heute damit begnügen, tausende Kinder vor hem Tode zu retten. Unsere Aufgabe besteht also vor allem darin, Kinder vor körperlichen und geistigen Schaden za bewahren, um sie zu tüchtigen, arbeitsfähigen Menschen zu machen. ' Frau Müller beschäftigte/sich hierauf mit einer Reihe Anderer Probleme, welche sich mit der Reform der sozialen Fürsorge im allgemeinen und der Reform der Kinderfürsorge jm besonderen befassen. Als Mittel zur Bekämpfung des Kinderelends schlug die Referentin eine Reihe von Maß. nähmen vor und unterbreitete der Konferenz ein umfassendes Programm von Fürsorgemaßnahmen, welches alle Mittel zur Bekämpfung des Kinderelends vom Säugling bis zum erwerbsfähigen Jugendlichen anführt. Die Referentin schlug zur Bekämpfung des Kinderelends vor: eine Ausgestaltung des Vormund schafswesens. Welches LoS immer das einzelne Kind trifft, es braucht vor allem einen Menschen, der für seine Erziehung und sein Wohlergehen verantwortlich ist und der seine Rechte nach jeder Weise hin wahrt; die Ausgestaltung des Vormundschafts. vefenS zur Berufsvormundschüft, Sammelbormundschaft und pormundschaftsbehörde wurde Vorgeschlagen. AIS weitere Form der Kinderfürsorge käme eine sorgfältig durchgeführte Adoption im weitesten Sinne in Betracht. Hiezu waren Zentralen in den verschiedenen Ländern zu gründen, sowohl in jenen Ländern, welche Kinder aufnehmen wollen, als auch in jenen, welche Kinder zur Adoption Vorschlägen.. Für jene Kinder, welche sich im äußersten Elend befinden, wäre vor allem Hie Gewährung von Wohnung, Nahrung und Kleidung anzustreben, und eS sollte auch dafür gesorgt roevden, daß an iedem Orte, an dem sich Kinder im Elend iefinden, eine besondere Vertretung für Kinder, unabhängig vor änderen Fürsorge, geschaffen wird. Außerdem wäre ja oft eine Entfernung von Kindern aus verseuchten Gegenden notwendig. Die Referentin beschäftigte sich ferner mit der Art der Unterbringung der Kinder und spricht sich »egen Waisenheime und für die Schaffung von Kinder- Dörfern und Kinder siedlungen auS. Vor allem aber wäre nach ihrer Auffassung eine Ke«Organisation der Auslandshilfe notwendig, hiefür kommen folgende Vorschläge in Betracht: Organisation von Kinderzügen und Kinder« schiffen, die die verwaisten Kinder zu ihren Verwandten nach Amerika bringen; großzügig durchzu« führende Adoption verwaister Kinder in Amerika, Südafrika, Kanada, Frankreich, Holland, England, Italien usw. Schaffung von Adoptionszentralen: a) in Ländern, welche Kinder adoptieren; . b) in Ländern, welche Kinder zur Adoption ins Ausland bringen wollen . . j Gründung von Kindersiedlungen, welche Kinder in großer Zahl aufnehmen, in Amerika, Kanada und vor allem Palästina. Kriegspatenschaften für die Kinder einzelner Orte . durch Landsmannschaften. „ Zur Durchführung all dieser ungeheuren Aufgaben, meint sftou Müller, wäre eine internationale Regelung U x, Kinderfürsarge notwendig. ES müßte in einem Wiener Morgenzeitung neutralen Lande eine internationale Stelle geschaffen werden, an die sich alle Hilfesuchenden vertrauensvoll wenden könnten, andererseits aber auch dje Vertreter jener Länder, welche Hilfe spenden wollen. Die Zentralstelle hätte die Sichtung und Schaffung authentischen Materials zu bringen über Zahl, Alter und Geschlecht, sowie über die Ünter« bringungsmöglichkeit aller fürsorgebedürftigen Kinder. Ferner hätte sich diese Zentralstelle mit dem Studium und der Prüfung der verschiedenen Methoden zu' befassen und außer« dem eine systematische Propaganda zwecks Aufbringung der für die Waisenfürsorge notwendigen Mittel zu betreiben. Mit einem Appell an die gesamte Judenheit schloß Frau Müller ihre Ausführungen, welche den ungeteilten Beifall der ganzen Konferenz und des sehr zahlreich erschienenen Publi« kums fanden. Aller Voraussicht nach dürfte die Schaffung der Zentralstelle für jüdischen Kinderschutz und Jugendfürsorge schon in der allernächsten Zeit in Angriff genommen werden, und es wäre ninigst zu wünschen, daß die einheitliche Regelung der Kinderfürsorge den »verlassenen und der. waisten Kindern zu dauerndem Segen gereicht. * Karlsbad, 12. August. (Jewish Corr. Bur.) Efrojkin (Moskau) referierte heute über die Produkts» Vierung des Wiederaufbauwerkes. Gold«, berg (Kowno) erstattete fein Referat über die Errichtung von Volksbanken für Korporationen. Diese Dolksbanken, von denen bereits heute 52 in Litauen tätig sind, eignen sich besonders für Handwerk und Kleinhandel. Der Referent beantragt die Errichtung solcher Banken in ganz Osteuropa. Hierauf referierte Anitta Müller über die Kinder- und Elternfürsorge. Die südafrikanische Judenschaft verständigte telegraphisch die Welthilfskonferenz, daß sie 140.000 Pfund Sterling für Waisenfürsorgezwecke zur Verfügung stellt. Gleichzeitig ist auch vom britischen C h i l d r e n - R e l i.e f f u n d (KickderhilfsfondS) das Anerbieten finanzieller Hilfe und das Ansuchen um diesbezügliche Vorschläge eingelangt. Polittsche^rundschau. Die Gegner Gowjetrutzlarrds. Die Ag?noe Havas meldet: Ministerpräsident Miller and hat dem französischen Geschäftsträger in Washington folgendes Telegramm über die Rote/betreffend . Rußland zugehen lassen, die .das Staats'? departement der italienischen 'Botschaft Überreicht hat: Ich habe die Genugtuung festzustlllen, daß die Regierung der Republik init der Bundesregierung über die in dem Schriftstück formulierten Grundsätze vollkommen einig, istc Die Regierung der Republik urteilt über die gegenwärtigenden Regierenden in Rußland in derselben Welsen wie die Bundesregierung. Nach dem Ausdrucke des amerikanischen Staatssekretärs sind sie , nicht an der Macht durch den Willen oder die Zustimmung eines bedeutenden Teiles des russischen Volkes. Eine schwache Minderheit der Nation vertretend, bemächtigten sie sich der Macht durch Gewalt and durch List. Seit , den zweieinhalb Jahren, da sie jn deren Besitz sind, wobei sie aud dem Lande rohe Bedrückung lasten lassen, haben sie noch keine Volkswahlen ungeordnet. Im Gegenteil, sie haben der Schaffung einer repräsentativen Volksregierung aus Grund des allgemeinen Wahlrechtes Hindernisse bereitst. Sie haben erklärt, daß sie mit allen Mitteln in den anderen Ländern revolutionäre Bewegungen Hervorrufen würden, um dort ein bolschewikifches Regime zu errichten. All diese Feststellungen des amerikanischen Staatssekretärs sind die Wahrheit selbst. Demzufolge Haltes die Bundesregierung für unmöglich, die gegenwärtigen Herren Rußlands als eine Regierung anzuerkennen, mit der die üblichrn Begehungen von befreundeten Regierungen aufcech »erhalten werden können. - Die Regierung der Republik gelangt zu demselben Schlüsse. Wir können mit einer Regierung, die entschlossen ist, gegen unsere-Institutionen zu konspirieren, deren Diplomaten zu Ausruhr aufreizen würden, deren Redner verkünden, daß sie Vortrage mit der Absicht unterzeichnen werden, sie nicht zu beobachten, keine amtlichen Beziehungen unterhalten. In vollkommener Einigkeit mit der Bundesregierung glaubt die französische Regierung an die Notwendigkeit eines unabhägigen polnischen Staates, und das. französische Volk wünscht wie das amerikanische Volk glühend die Aufrechterhaltung der politischen Unabhängigkeit und der territorialen Unversehrtheit Polens. Deshalb ist man in Paris und in Washington darin eines Sinnes, alle Bemühungen zu fördern, die die Herbeiführung'.eines Wafftns.'illstandes zwischen Polen und Rußland .bezwecken, wobei jedoch vermieden werden muß, daß der Cla'al.er ler Verhandlungen die Anerkennung des bolschewilifch?» Regimes und die Zerstückelung Rußlands zur Folge hätte. In diesem Geiste ist sie entschlossen, die Polen angebotenen Waffenstillstandsbedingungerr nur dann zu billigen, wenn sie diesen Grundsätzen enw sprechen. In. diesem Geiste hat sie auch nach reiflicher Prüfung die russische Regierung, die dieselben Grundsätze anznbahncm erklärt, tatsächlich anerkannt. *. „Daily News" teilt zu den französischen und englischen Pressesttmmen über die Anerkennung.Mangels burch Frankreich mit, eS sei wichtig, festzustellen, daß auf her letzten Konferenz zwischen Lloyd George und Milleranv ausdrücklich beschlossen worden sei, keinerlei feindselige Handlung gegen die Sowjetregierung zu 14. August 1929 9fr. 56 i unternehmen, bis nicht die Ergebnisse der Minsk«! Unterhandlungen bekannt seien. Die Meinung der fraw zösischen Presse, der Schritt Millerands sei durch di« Erklärung Lloyd Georges an Polen, es möge di« Bedingungen anttehmen, gerechtfertigt, sei irrig. Tatsache sei, daß Lloyd George die Friedensbedingungen von Kamenew erfahren habe und da am nächsten Tac die Zusammenkunft in Minsk hätte stattsinden sollen, habe er diese Bedingungen, der Eile wegen, sogleich Polen mitgeteilt. Lloyd George erschien es hiebei nov wendig, eitrige Erläuterungen hinzuzufügen, die jedock nur seine-eigene Meinung ausdrückten. Er meinte, wenn die Bedingungen ehrlich und aufrichtig angvbvten würde« und sich nicht etwas LebenSbedrohendes oder Gefährd liches herausstelle, wenn ferner keine anderen Beiingungen gefährlichen Inhaltes kämen, müsse Polen verkehen und zur Kenntnis nehmen, daß die Meinung Großbritanniens nicht dahin gehe, für Polen bessere Bedingungen zu erkämpfen. Trrrrmlifzenerr im Vudapefter Gemeinderat. AuS Budapest wird uns berichtet: Gleich in?)er ersten Generalversammlung des Budapester Gemcinderates kam es zwischen dem christlichen Block und!>er demokratischen- Minorität zu furchtbaren Stand rlzenen, die zum Exodus der Demokraten führten. Aus >er Tagesordnung standen die Wahlen in hie Ausschüsse und Kommissionen. Die Majorität hatte beschlossen, die Minderheitspartei in die Arbeitsausschüsse nicht zuzulafsen. Im Sinne dieses Parteibeschlusses wurde denn auch kein einziges Mitglied der Minderheit in einen Ausschuß kandidiert. Schon bei der Bestellung von Verifikatoren für daS Protokoll ließ der Vorsitzende Oberbürgermeister-Stellvertreter Dr. Eugen Sipöcz die Demokraten unberücksichtigt. Der erste Redner der Majorität, Dr. Karl Wvlff, sagte, das Programm der Majorität bestehe darin, die Hauptstadt dem autochthonen u'rchristlichen Volk zurückzuerobern. Sie verkünde die seelische Befreiung, der sie zum Siege verhelfen wolle. Als auf eine Bemerkung des Redners, daß die Demokraten mit den Roten liebäugeln, auf den Bänken )er letzteren lebhafter Protest laut wurde, rief die. Majorität im Chor: „Ruhe, wir sind nicht in der Synagoge! Zurück mit euch in den Tabaktempel!" Dr. Wolfs schloß seine- Ausführungen mit der Ankürwigung, daß der christliche Block nicht dulden werde, haß in finanzpolitischen Fragen der Hauptstadt die jüdische Rasse ihre Svnderinteressen zur Geltung bringe. Hieraus brachte Kurialrichter Wilhelm Gaar den Protest der Demokraten zur Verlesung, in welchem gegen die Vergewaltigung der Minvritätsparteien Einspruch erhoben wird. Als Gaar seine Partei die Partei der nationalen' Dem-okraten nannte, rief ihm die Gegenseite zu: „In Ungarn gibt es keine nationalen Demokraten, sondern nur internationale!" Nun sprach Gemeind-erat Doktor Marcell Baracs, ein angesehener jüdischer Rechtsanwalt, der bekanntlich auch die Verteidigung des wegen Hochverrates in Untersuchung befindlichen Szegediner Oberrabbiners Dr. Immanuel L ö w führt. Kaum hatte er sich von seinem Sitze erhoben, entstand ein ohrenbetäubender Lärm im Sitzungssaale. Es dauerte lange, bis er sich verständlich machen konnte. Als er sich dann für einige Minuten Gehör verschaffen konnte, polemisierte er mit den Ausführungen des Dr. Wolff, der von gesprengten Fesseln gesprochen hat. Die Fesseln seien gesprengt, aber nicht fortgeschafft worden. Nun wolle man sie anderen an die Hönde legen. Die Majorität gleiche einem Kinde, dessen Augen bei der ersten Gehprobe feucht glänzen..Poch niemals sei eine Minorität so unterdrückt worden, wie in,diesem Gemeinderat! Bei diesen Worten entsteht abermals furchtbarer Lärm. Mehrere christliche Gemeinderäte springen erregt von ihren Sitzen und schreien: „WaS ist's mit der Löw- Affäre? Was macht der Herr Szegediner Oberrabbiner? Was gibt's Neues bei der Chewrä Kabischa?" Doktor Baracs fuhr schließlich in seinen Ausführungen fort und bemerkte auf die Zwischenrufe, daß auch in der Affäre des Szegediner Oberrabbiners die Wahrheit und Gerechtigkeit schließlich werden den Sieg davontragen müssen. Nach der Rede des Dr. Baracs verließen die Demokraten den Sitzungssaal. Bei der hierauf vorgenommenen Abstimmung, an welcher nunmehr nur die Mitglieder der christlichen Parteien teilnahmen, wurden die Ausschüsse ausschließlich aus den Reihen des christlichen Blocks gewählt. — Wer sich der würdelosen Haltung der fast ausnahmslos aus jüdischen Assimilanten bestehenden demokratischen Partei bei den Gemeinderatswahlen und ihres Paktes mit den Christl:chnati.malen zur Rettung einiger Mandate für abgewirtschaftete Parteihäuptlinge erinnert, wird jetzt für diese so schmählich behandelten Demokraten nicht das leiseste Mitgefühl aufzubringen vermögen. Russischer Friede mit Lettland. Moskau, 12. August. (Funksprnch.) Die Sowjet» regierung hat mit Lettland Frieden geschlossen. Mit Armenien ist ein Borfriede abgeschlossen worden. _ Die polr»rsch«jttdischeiti AusgleichsverhanÄ* l«rrge« verschob««. Aarschaa. U, August. (Iewish Eorr. Nur.) Wegev der kritischen Lage der Polen wurden t>te. weitere polnisch-jüdischen AuSgleichSverhandlpngen verschoben.