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Wiener Morgenzeitung · 1920-07-29 · Heft 545 (29.7.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 545 (29.7.1920)
Date
1920-07-29
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Sette fl Men, Donnerstag Sport. Internationale leichtathletische Wettbewerbe. Der W. A. F. veranstaltet am Sonntag in Huttrldorf ein rrternationales leichtathletisches Meeting, zu dem äußerst zahlreiche Nennungen ringelausen sind. Besonders stark wird die mgarische Leichtathletikgcmeinde vertreten sein. Juch auS Preßiurg kommen vorzügliche Kräfte. Sämtliche Wiener Vereine rücken »nt ihrer gesamten Streitmacht aus. Es ist vorzüglicher Sport m erwarten. Die Kämpfe werden sehr interessant verlaufen. Hervorragende leichtathletische Leistungen in Schwede«. Bei den jüngst im Stockholmer Stadion abgesaltrnen AllsscheidunaZkämpfrn für die Olympischen Spiele wurden ranz hervorragende Resultate erzielt. Die wichtigsten Ergebnisse varen: Lanün 100 m: Engdabl 10*7 Sek. (schwedischer Rekord) 1., 900 m Engdahl 21 9 Sek., 400 m Sundblad 50 Sek., 800 m knndgren 1: 55. 1500 m Lundgren 4:02;6, 500 ir^ Falk 15:21*8, 110 m Hürden Chnftierson 15 6 Sek., Hochsprung Ekelund 1*84 w. Wertsprung Peltersvn 7*18 ra, Stabhpch Hvegstrom r 73 m. Kugelstoßen Ianusson 14*11 m, Diskus Lallhageil 12 00 m. . Auswahlspiele des Niederösterreichifchen Fntzball- »erbandeS. Am?9. August hat der Niedrröfterreichische Fnßi-allverband zwer Auswahlspicle zu bestreiten. An Wien ist daS üddeutsche Team zu Gaste und eine zweite Wiener Mannschaft «rivß in Trplitz gegen Deutschbobmrn antreten. Da Ravid am?9. August noch in der Schwerz weilt, wird der Verband Schwierigkeiten haben, zwei spielstarke Mannschaften anfzustellen. Die Futzballspende der Holländer eingetroste«. Der,Holländische Fnßballverband hat dem österreichischen Verband für seine notleidenden Vereine 100 Fußbälle gespendet, die bereits m Wien eingetioffen find. Ein eigenes Komitee wird die Verteilung vornehmen. Niederlage de- Simmeringer Sportklubs in Krakau. Wenig erfolgreich gastierte der Simmrringlr Sportklub in Krakau. Er unterlag gegen Cracovia st: 3 und 1:6. Eine erfolgreiche Tournee. Der D. A. F. ist nach dreiwöchiger Abwesenheit aus Deutschland nach Wien mrirck- «ekehrt. Die Wiener konnten von 8 ausgetragenen Spielen 6 gewinnen, 1 blieb unentschieden, 1 ging verloren. Die einzige Niederlage erlitt der W. A. F. auf der Heimreise, total übermüdet in Würzburg antrctend, 3:4. Der W. A. C. svielte am Samstag in T r n v a und e.m Sonntag in P i st y a n. Die Wiener konnten beide Spiele sicher gewinnen; das erste 4:1 (2:0). das zweite 5:1 (3:0). Indischer Sportklub HeroS-Neserven — Haniz- Achon 6:1 (3:1). Überlegener Sieg der Hervs-Rescrven. Durch einen Elfer erringt Heros die Führung und gleich darauf kann Hasten nach einem Gedränge vor dem Heros-Tore den ausgleichenden Treffer erzielen. Nun legt Heros mächtig loS und Star! und L>ebetmnnn können nackeinander timenden. Ball>- lett 3:1. Nach der Paule ist der Widerstand der Haniz-Achon grbrochen^und Willner (Elfer), Kirfchcnbaum und Stark vollenden den Trcffkrreigrn. Gnt lei Heros die Verteidigung und stark im Angriff, bei Haniz-Achou die Verteidigung. Abreise des Sportklubs Hakoah. Der Sportklub Haksah ^reist Freitag um 8 Uhr 25 Min. vom Westbahnhof über Passau nach Plauen (Sachsen) ab. Der Sportklub Hagibor, Wien, trug am letzten Sonntag gegen den Sportklub H a n i z -- A ch o v ein Wettspiel aus, das er 7:3 (3:2) gewann. Sportklub Hosrnouea. Heute, Donnerstag. V..7 Ufer abends. Vollvenammluug im Be:einslokale Cas6 Elvira, ll., AuSstellungsstraße 15. _ Gerichtssaal. Verführung rmter Zusage -er Ehe. Vor dem Strafrichter de- Bezirksgerichtes Landstraße halte sich heute der Kaufmann David B. wegen der gegen ihn erhobenen Anklage der Verführung unter Zusage der Ehe;tt verantworten. Wie die Klage aussührt, ist der Angeklagte zu der Postbeamtin Berta A. im Jahre 1914 in Beziehungen getreten und hat sich ihm, da er ihr die Ehe versprochen, hingegebcn. Seit dem Jahre 1915 hat sie ihn nickt mehr gesehen. Der Verteidiger des Angeklagten Rechtsanwalt Dr. Josef Kläger führte in längerer Rede aus. daß gegen David B. seitens der Gegenpartei ein wahre? Kesseltreiben veranstaltet worden sei; er sei in einer Weise verfolgt worden, die den psychischen Zusammenbruch deS Angeklagten hcrbeigeführt habe. Die angebliche Verführung soll im Jahre 1914 stattgesunden haben. Erst nach drei Jahren, also im Jahre 1917, habe sich Berta A. erinnert, daß er ihr die Ehe versprochen, nnd habe dir Anzeige erstattet. Auf Grund der Ausführungen verkündigte der Richter das E i n st e! l e n des Strafverfahrens. Amtlich benützter Schleichhandel. Aus dem Transporte von Baja in Ungarn nach Linz waren 393 Kilogramm Speck abhanden gekommen, weshalb die Versrächterin das Eisenbahnärar aus Zahlung des Schadens von mehr als K 10.000 klagte, wobei der damalige S ch l e i ch- Handelspreis von K 28 per Kilogramm in Rechnung gestellt war. Das geklagte Aerar wollte nur den Hoch ft* preis vo» K 8.60 per Kilogramm bezahlen, weil der Schleichhandel gesetzlich verboten sei, daher Schleichhandelsvreise nicht eingeklagt werden können. Das Landcsgericht Linz als Handelsgericht verurteilte daS Eisenbahuärar zur Zahlung des ganzen eingeklagten Echadensbetrages (kl 28 per Kilogramm), weil der Sachverständige bestätigt habe, daß unter dem Schleichhandelßpreise von K 28 kein Speck za bekomme» war, daß der faktisch betriebene Schleichhandel von de» Behörden geduldet wurde und daß die B e h ö r d e » selbst z e i t w e i s e g e n ö t i g t w a r e ri, s i ch d eS S ch l e i ch- Handels zu bedienen. Das Wiener OberlandeSgericht ul» RekurSgericht (Vorsitzender Hofrat Dr. K » s ch ei«) b « st 81 i g t e diesefl Urteil. Dagegen hat der Oberste Gericht-» chof de» Renifionsrelnrse der yinanzprvkuratnr na«e»r de» Eisenbahn ararS st s t t g e g e L e n und da- Aerar b l o ß zu c Z a h l n n g d e s H ö ch st P r e i s e S (ll 8*60 per Kilogramm) verurteilt. Wremer Bei der Abfahrt des holländische« SNttderzuges. Dem BezirkSrichtrr Dr. Ditlmarm (Leopoldstadt) lag gestern eine EhrenbeleidigungSklage zur Judikatur vor, welche der Bürgermeister von Wien Jakob R e u ui a « n gegen den Redakteur der „Neubauer BezirkSnachrichten", Hans R a k on i t s ch, angestrengt hat. In der von Dr. Zeifart vertretenen Klage wird angeführt, daß am 31. Mai d. I. ein Zug vom Nordwestbahnhof abging, welcher Wiener Kinder «ach Holland brachte. Wie immer bei solchen Zügen, hatte stch der grschäfts führende Stadtrat Max Winter ringesunden, um den Kindern Grüße de- Bürgermeisters zu überdüngen und sie zu bitten, die Grüße auch den holländischen Pflegeeltern zu bestellen. Zugleich habe Vizebürgermeifter Winter dem Leiter der Aktion Grafen Wolf Metternich de» 'Dank der Stadt Wien skr sein unablässiges Bemühen ausgesprochen. Wahrend Winter von Waggon zu Waggon ging, machte der Angeklagte ans dem Hintergründe die. Aeußerung, daß er stch die Begrüßung seines KindeS verbiete. Dieser Herr führte dann bei Wolf-Metternich Beschwerde darüber. In der Auseinandersetzung machte der Angeklagte die Bemerkung: „Der Kerl, der Reumann hat' meine Kinder nicht zu grüßen." Stadtrat Winter ließ wegen-dieser Beleidigung den Namen deL Mannes seststellr«. Der Beschuldigte ist ein gewesener Oberleutnant und Redakteur, welcher im politischen Kampfe mit der derzeitigen Mehrheit des Gemci'nderateS steht. Der Klageanwalt beantragt die strengste Bestrafung des Angeklagten, weil dieser Akt poliiischer Gehässigkeit anläßlich, eines ganz unpolitischen Aktes der Kindeüürsorge in Gegenwart zahlreicher Eltern der Kinder und in Abwesenheit des Bürgermeisters rollig unmotiviert begangen wurde. Es wird um die Verhängung einer Arreststrafe gebeten, da eine Geldstrafe von den Hintermännern der * zweifellos planmäßig arrangierten Beleidrg«ng erlegt werden und sohin diese Beleidigung durch eine Geldstrafe keinerlei entsprechende Sühne finden winde. Dezirksrichter Dr. D i t t m a ri « beschloß, die Verhandlung zur Vorladung der vom Verteidiger angrbotrnen Zeugen zu vertagen. Tschecho-slowakische Tausender. In dem Berichte über die Schwurgerichtsverhandlung wegen Herauslockung von tschcchrlchen Banknoten wurde irrtümlich gemeldet. daß - der Musiker Ottokar K o t o u S schuldig erkannt und verurteilt wurde. Richtig ist, daß der Angeklagte Anton K o r i n e k wegen Veruntreuung zu vier Monaten verurteilt wurde. Kotouswurdefreigesprochen, weil sich seine Schuldlosigkeit herausgestellt hat. Die heraus gelockten Banknoten waren im Besitze Koüneks gefunden worden. Der Volkswirt. Eine Krone ---- 3.45 CerrLimes Geld. Gestern no eierte in Zürich: die österreichische Krone Geld.... 3.45 ( 5.50 am 27. Juli) die österr. gestempelte Krone Geld . . 3.50 ( 3.50 am 27. Juli) die tschechische Krone.11.75 '11.75 am 27. Juli) die Mark. .. 14.20 (14.40 am 27. J«li) Agram . 8.— ( 8.— am 27. Juli) Warickau..8.— ( 3.40 am 27. Juli- Budapest .. . . . 3.40 ( 3.40 am 27. Juli) „ Die WeltmeLallmärlrie. Wir entnehmen der „Weltwirtschafts-Zeitung": Ein jüngst erschienener Marktbericht einer der großen englischen Handelsfirmen beginnt mit den Worten: „Wenn es noch nötig wäre, die Beherrschung der Londoner Kupferpreise durch die Schwankungen der Wechselkurse auf Amerika zu beweisen, dann brauchte man nur die Preisbewegungen der letzten Woche dazu heranzuziehen.". Damit ist im Grunde genommen alles gesagt, was sich über die Metaltmärkte (und nicht nur Über diese) in den letzten Monaten sagen läßt und wohrscheinlich noä/ lange sagen lassen wird. Immerhin. Tatsachen, ' wir Kupf'rpreise von 4700 Mark die 160 .Kilogramm zu Anfang Februar. 2375 Mark zu Anfang Mai, etwa 1*6.000 Mark und 6700 Mark für Zinn zu den gleichen Zeiten, sind in ihren Wirkungen natürlich so bedeutsam, daß man schon deshalb dem Markt einige Worte mehr wird widmen müssen. Denn schließlich waren die Preisrückgänge zwar in Deutschland ganz besonders groß, aber keineswegs auf dieses Land beschränkt, und es würde auch falsch' sein, wollte man glauben, baß die Wirkungen sich auf Deutschland beschränkten. Bis zum Eintritt des rechtlich sogenannten Friedensznstandes (der mit Amerika heute" noch nicht besteht, während daS Geschäft mit diesem Lande sich mindestens ebenso glatt aöwickelt wie mit allen anderen) hatten sich die Metallmörkte noch ganz leidlich gehalten. Dis „Vorzugspreis e" vom vorigen Herbst hatten ja bei Kuvfer allerdings nicht behauptet werden können, dafür aber hatte man beim Zinn ein kleines Haussefeuerchen angezündet nnd den Preis in London bis über die 400 Pfund hinaufgejagt, und die Amerikaner hatten es auch fertig gebracht, die Zink- sowie die Bleipveise langsam. a':t sicher, weiter in die Höhe zu setzen. Etwa zu Anfang Februar waren, wie erinnerlich, idie englischen Wechselkurse ganz,besonders schlecht, demzufolge die dortigen Metallpreise also besonders stark aufgebläht. Ungefähr um diese Zeit aber begannen sich auch die ersten Anzeichen geltend zu machen, daß der Verbrauch nicht mehr den bisherigen Warenhunger zeig«. Die Werke hätten allerdings vielleicht ganz gern die Marktpreise angelegt, aber die letzt« Hand sing überall an, sich „:.rückzuhalt«n, und baS wirkte ziemlich rasch auck auf dir Haltung der Werke ein. In den seither verflossenen Wochen hat der englische Wechselkurs eine »gewaltige Besserung erfahren, der deutsche, (verhält- 29. Juli *920 Rr. 545 nismaßig gesprochen) ebenfalls, wahrend Frankreichs! und Jlall ns Währungen sich scharfe Entwertungen gefallen mußt?n. übrigens auch'das Pfund den mühsamj erklomnrenen Höchststand von rund 4 Dollar nicht Ute*; haupten konnte. Die natürliche Folge dieser Bewegun-! und der sie begleitenden Schwankungen der Wechsel-j knrse war eine Vertiefung in der Unlust des eigent-; lichen Verbrauchs, irgendwelche Anschaffungen vor zu-! nehmen unb eine begreift'che. stark vergrößerte Zurück-^ Haltung der Werke. Zur Vegründung dieser Zurück-! Haltung weisen die Werke mit Rrcht auf die gewaltigen! Summen hin, die heute notwendig sind, um den Be-.' trieb aufrechtzn-erhal en. und die es ihnen schwer, sogar! bedenklich erscheinen lassen, größere Käufe vorzunehmen.i Der K u p f e r in a r k t, der gewohntertnaßeu als! der wichtigste betrachtet wird. bat. Wenn man die maß-! gebenden, die amerikanischen Nvtü'rungen zugrunde legt., in den letzten Monaten keine wesentlichen Aenderungen" erfahren. Anfangs Februar notierte man Elektrokupfers in Now-Aor? mit 19, anfangs Mai mit (18.75 bis! 19 Cents für das' amerikanische Pfurch. Dazwischen' lügen allerdings Kurse von 18.25 bis 18.50 auf der einen, 19.25 auf der anderen Seide, beide Grenzwerte beiläufig noch nicht einmal einen halben-Monat! auseinandprliegend. v . 'j Das gewissen In te re s:r ten kr eisen recht nahestehende- „Wallstreet Journal" veröffentlichte kürzlich eine Unter-! suchung über die Kupferlage, die ebenfalls mit dewi Endergebnis abschloß, daß in nächster Zeit di-r-^ Er-!' zcugung, aber auch der Verbrauch und die Ausfuhr,! insbesondere nach Europa, sich vergrößern und die Produktionskosten abnehmen würben. Dvr Vorräte von- Kupfer, die vor einem Jahr ctW 1 Milliarde Pfund (rund 450.000 Tonnen) betragen hätten, seien ayf wenig mehr als die Hälfte gefunken. DH erneute Zu-s nähme der Kupfererzeugung, in den letzten Monaten!! ist auch aus den letzten Austpeisen der einzelnen Gruben! deutlich zu ersehen. Dir beiden Häuptkupferländer Süd-i anzerikas, Peru und Chile, sind gerade die Staaten,! deren Wechselkurse auf London, sich am wenigsten ge-! hoben haben. Und da die auch dort ciwr große Rollespielenden nordamerikanifchrn Erzrügergruppen in immer! höherem Maße dazu übergehen, das Kupfer an &ti\ und Stelle zu läutern, so ist es gar nicht unmöglich^ daß die Erschwerungen de? Bezuges aus Nordamerika! sich für die südamerikanische Erzeugung förderlich' er-s weisen.; Der Londoner Zinnhausse wurde bsvLitSss gedacht; sie war übrigens nicht auf diesen Vlatz be-.! schränkt. Soweit sich übersehen läßt, hat -rs sich' xm] wesentlichen um das Werk der altbekannten Spieler-! gruppen gehandelt, die zur Begründung ihrer Treibereien natürlich den üblichen Rückgang der Erzeugung und die Not an Zinn an die Wvnd malten. Es ist aheri nichts damit. Vor kurzem noch hat eine englische Zeit-' nichts damit. Vor-kurzeul noch hat eine englische Fachzeitschrift ziffernmäßig nachgewies-ü, daß die Ereugung in den Malarenftaaten Nicht ab-, sondern zu genommen hat. Der englische Preis ist jetzt mehr als 60 Pfund niedriger als Mitte Februar, in den Vereinigten Staaten steht er jetzt rund 8 Cents unter den höchsten Notierungen. ' - ‘ Auch mit dem Zinkmarkt ist es nicht viel anders -gegangen. Es ist lange Zeit behauptet worden^ daß die ja noch' recht junge englische Erzeugung bei weniger als 60 Pfünd zum Erliegen kommen müsse. Jetzt ist der Preis rund 46 Pfund. Hier waren übrigens^ die Rückgänge in Deutschland besonders scharf. Der Syndikatspreis ’ ist Ende Februar von 660 aujs 1000 Mark erhöht worden und steht heute noch so. Im freien Handel galt aber Zink vor einem Viertel-" jahr etwa 1700 Mark, jetzt etwa 700 Mark, mttjye* schmolzenes ist gar von 1400 Mark auf 550 MarS per 100 Kilogramm gefallen. Dabei war in Deutsch!- land die Knappheit vorübergehend so groß, daß eine Bestandaufnahme avgeordnet wurde. Verhältnismäßig am besten gehalten hat sich Blei, das nach vorübergehenden Schwankungen heute genau so auf 9.25 Cents steht wie vor einem Vierteljahr. Innerlich ist aber der Markt zweifellos ebenfalls unsicherer geworden. .Es sei schließlich' noch erwähnt, daß die Rothschild-Gruppe mit nur teilweisem Erfolg eine Heraufsetzung des Quecksilber^vrises versucht hati urtd daß London seit Februar Aluminium zur Ausfuhr besonders, unb zwar höher notiert als für hei^ mischen Verbranch und diesen letzteren Preis jüngsh um weitere 15 Pfund in . die Höhe gesetzt hat. Ungarischer Getreidepreis. Budapest, 28. Juli. iUng. Tcl.-Korr.-Bur.) Eine Regie« rungSverordnung bestimmt den Preis der zur öffentlichen Versorgung zu lüftenden Gctreidcabgaben Tire Weizen mit K 600, für Roggen und Gerste mit K 400 per Meterzentner. Balutenkurse. Im freien Verkehr notierten gestern! Marknotenzu K 460, Lei K 484, 81 1 e K 10SH Rubel K 337. Dollar K 184, schweizerische Francs K 3150, französischeFrancS K }400i Pfund Sterling K 700, Dinar X 1010, ungestempelte Noten K 104, ungarische Note« K 106.60, poluische Mark K 105.50, tschechisch, N-te„rt87. srattouale Va«K. «,» «echs<rst»dr«.«Ktse«»»fe«. fchaft.Am 27. d. M. hat da koustttuiereude Geueralverstdm« lung dieses InstnutS in Wien stattgefanden. Der BerwaltnagSraj dex Gesellschaft besteht auS den Herren: Lande-prasident a. D Josef T h n u (Prüsidmt), Dr. Friedrich Münzer, D^epräsi,

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