Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 538 (22.7.1920)
- Date
- 1920-07-22
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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22, Juli 1920 Sette » "»SU» /Wien. Donnerstag 13 Minuten 1 Sekunde. Zweiter wurde der Jumores-Achter be§ ^Pirst" (13:03*/,), während der allgemem, favorisierte Senioren-Ackter der „Donau" mit 13: OS'/, wtt die drittbeste Zeit erzielen konnte. _ Sportklub Bolksbibttothek Zion—Coueordia 4:4 (2:0). Oiirner Kamps, Cvncordia körperlich stark überlegen, während Zion technisch bester war. wodurch rS auch den Zion« Renten gelang, zweimal in der ersten Halbzeit cinzuienden. Nach d.-r Halbzeit gelang es dem Gegner auszugleiche« und die Führung, ut ernngen. Dann kommt Zron auf und erzielt weitere zwei Tore. Minuten vor Schluß schießt der ReckNSverbindungSstürmer der Concvrdia ickars em. wodurch das Spiel ausgeglichen war. Das Richspiel gewann Cvncordia 1:0. Zron spielte mit folgender MannsLast: Regner II, Steiner, Wiener H, Schraub, Tannenb-.uim. Teichthal, Regner III, Schweitzer, Kraft, Wiener l und GEein. Deo jüdische Sportklub Heros hat feinen Sitz im Cafe Zua'eiberg. H.. Kleine Pfarrgaste 8. woselbst auch Mitglieder irben Montag uud Freitag von 5 bis 7 Uhr ausgenommen werden. Mannichaiteamstellung Samstag beim Training. Der Sportklub Hakoah schickt am 1. August seine Reservemannschaft nach P i st y a n, die dort im Rahmen eines großen zionistischen Festes ein Wettspiel gegen Maktabi ansträgt. Der Sportklub Admira spielte am Sonntag in Korneuburg gegen den dortigen Sportklub 2:2 unrntschikden. Wie in einer Iuderrfchule. Eine sonderbare Ehrenbelkidigungsklage beschäftigte das. Vezirlsgericht Josefstadt (Landesgerichtsrat Dr. O s i o). Der Käyfmann Jakob G o l d f ch m i d t erhob ' gegen einen früheren Geschäftsfreund, dem Kaufmann Anton Holz, eine Ehrcnbeleidigungsklage wegen des von ihm anläßlich einer geschästlichcn Kontroverse gebrauchten Ausrufes: »Wir sind hier nicht in einer Judenschule!" Der Verteidiger des nicht erschienenen Angeklagten erklärte, sein Klient müste die Frage, ob er sich schuldig bekenne, mit emer Gegenfrage beantworten: Worin liegt eigentlich die Beleidigung? — Ri ch t er: Diese Frag« muß auch ich stellen. — Klagevertreter: Der Klager ist dem östentlichen Spotte auLgesetzk worden. — Verteidiger: Das will ich bezweifeln. Ich beantrage die Vernehmung eines Sachv er ständige n darüber, daß es in Wien allgemein üblich ist, in einer lärmenden Geselsichät demjenigen, der am menten lärmt, zuzurmen: »Schnirn Sie nicht so, wir sind hier nicht, in einer Judenschule!“ Oder: „Hier geht es zu, wie in einer Judenschule!" Der Richter vertagte die Verhandlung zur Vorladung der damals Anwesenden als Zeugen. _ Bahnh ofdrebe. Vor dem Schwurgericht unter dem Vorsitz des Oberlandesgerichtsrates Dr.'Re im hatte sich gestern betJHanbelsangestcllte Karl Weilguny und die Privatbeamten Rudolf Kurzyca und Alois Rewich wegen.Diebstahls M verantworten. Am 23. Februar wurden ans einem Magazin der Speditionsfirma Schenker & Co. am Nordwestbahnhof von Einbrechern fünf Fässer Kupfervitriol im Werte von 40.000 Kronen.gestohlen. Die Polizei stellte fest, baß . die Ware an den Drogeriegeschästsinhaber Franz Kragel um den Betrag von 39.000 Kronen verkauft worden' war Und daß sich Kurzyca und Weilguny dieses Geld geteilt hatten. Mn Betrag von 14.000 Kronen konnte bei Weilguny noch sicher-. gestellt werden. Bei der gestrigen Verhandlung waren-Kmlzhca und Weilguny geständig. Rewich stellte jcbe strafbare Handlungsrr-eise in Abrede. Die Gcschwoxnen bejahten bei den erstgenannten zwei Angellagten die Schuldfrage und verneinten sie bei. Rewich. Ans Grund, dieses Verdiktes wurde Rewich Wie,ie* freiges prvchen. Weilguny wurde zu fAnfzeh'n M o n a t e n und Kurzyca zu a ch t M o n a t e n sch w € r c lt Kerkers verurteilt. Eine Räumungsklage gegen den Wiener Schachklub. Im Palais Herbarstein, Schauflergasse 2, das dem ehemaligen Reichsgrafen Josef Herber st ein gehört, befinden sich seit dem Jahre 1910 die Lokalitäten des Wiener S ch a ch k l u b s. Der Vertrag wurde nicht mehr erneuert und Hsrberstein, der in der Tfchecho-Slowakei lebt, forderte durch seinen Vertreter den Schächklub zur Räumung der Lokalitäten auf. Der Schachklub weigerte sich unter Hinweis auf die Mieterschutzverordnung dies zu tun. Der Klage auf Räumung der ZAublokalitäten wurde nicht stattgegeben, wogegen die Berufung erhoben wurde. Der Gerichtshof hat der Berufung keine Folge gegeben. Sank- M gesciiäil ifl. Maria Thereslenstrasse 10 > Wien l. Bezirk Telephon 20-363 Durchführung aller bankgeschäftlichen Transaktionen, Zahlungen auf alle Plätze des Auslandes kulantest und raschest Erteilung von War£nkredlten Separate Abteilung für Polen Korrespondent der Endustrlebank Warschau Besorgung sowohl brieflicher als telegraphischer Ueberweisungen - Einziehung von Aussenständen etc. Der Volkswirt. Eine Krone 3.70 Centimes Geld. Gestern notierte iu Zürich: die österreichische Krone Geld.... 3.70 ( 3.75 am 20. Julr'' die »sterr. gestemvrlte Krone Geld . . 3.80 ( 3.85 am 20 Füll) die tschechische Krone . . . . . . . 12.40 -12.50 am 20. Iul>) die Mark ... 14.65 (14.60 am 20. Juli) Agram ... 8-75 ( 8.65 am 20. 3ulO Warschau . . 3.40 ( 3.45 am 20. Juln Budapest .......... 8.55 ( 8.50 am 20. Juli) Eisenbahufragen in der Tfchecho-Slowakei. Wie uns aus Prag berichtet wird, empfing Eisenbahnminister Stribrny die Vertreter der dortigen Tagesblätter und erklärte unter gnderern folgendes: Nach dem Umsturz gab es kemtz festen vertraglichen Beziehungen zu den Nachbarstaaten, solche-wurden von Fall zu Fall getroffen. Die -Erfahrungen, Hie dabei gemacht wurden, waren nicht die besten. .Der einzige Staat, der vertragliche Abmachungen) PpäzPeiügrhaltrn hat, war Deutschland. Nach dem ehemaligen österreichisch-ungarischen Staate übernähmest wir Ungefähr 7300 Personen-, Dienst- und Postwagen, sowie 61. ÜOO' Lastwagen. Nach der Intensität des Transportes und dm: Streckenlänge hätten unS jedoch 13.000 Personen-, Dierrst- .und Postwagen- sowie 120.000 Lastwagen gebührt, so daß u,zs für unseren Bedarf 5700 Personen-- und 59.000 Lastwagen fehlen. Nach den letzten Feststellungen entfallen auf uns auf einen Kilometer 4,6 Wagen, in Oesterreich 6 Wagen, in. Ungarn, Polen, Italien und Südslawic« noch mehr., Die Austeilungsaktion der Lokomotiven und Waggons schreitet jedoch sehr langsam vorwärts. Dem Lokomotiv- und Waggonmangel wurde zum Teil dadurch abgebolfen, daß' sich die tschecho-slowakische Republik von Oesterreich und Italien Lokomotiven und von Frankreich 1000 , Nr. L38' .. Waggons auslieh, doch mußten Oesterreich von den IcariW geliehenen Waggons in der letzten Zeit 200 zurückgestell^' werden. Das Eisenvahnminlsterium wartete nicht die Ent^ scheidung der Neparativnskvmmission ab, sondern gab umfängst reiche Au ft r ä ge an die Waggonfabriken ab. Diese lieferte« seit dem 28. Oktober 1918 bis Ende 1919 71 Lokomotiven^ 116 Tender, und Ü270 Waggons, vom 1'. Jänner biss 30. Juni 1920 35 Lokomotiven, 43 Tender mid 522X’i Waggons. Die S ko dawerke werden bald imstande sein, jähvst lich 250 Lokomotiven herzustellen und damit dieselbe Leistung^ sähigkeit erklommen haben, wie die ausländischen Fabriken!. Von der ursprünglich beabsichtigten Vergebung von Waggon-^ Bestellungen an ausländ ische Fabriken ist die Eisenbahnverwaltrmg abgekommen, weil die heimischen Fabrtwe^ die ursprüngliche Leistungsfähigkeit von 400 Waggons monat*j lich auf 800 erhöht haben. Die heimischen Waggonfabrik werden drei Jahre voll beschäftigt sein, ehe der notlvendigsty! Bedarf des Staates an Waggons und Lokomotiven gedeckt^ sein wird. Die staatlichen Eisenbahnwerkstätten beschästigenj 19.850 Arbeiter. Die Repirblik besitzt 13 Hauptrntb 34s Ncbenlverkstätten, Ivelche durchschnittlich 1700 Lokomotiven! ustd 34.000 Waggons monatlich reparieren. Die Privat-! firmen waren nur imstande, 7 Lokomotiven und 250 WaggonK monatlich instand zu setzen. Neue Werkstätten werden in der. Slowakei errichtet, die Werkstätte in Mährisch-Ostrau wird! erweitert, der Ban der Werkstätten ist Böhmisch-Leipa midi! Nimburg schreitet fort. ,1 t Im internationalen Transport wird an dev! Regelung des Transportrechtes mit den benachbarten Staaten! gearbeitet. Ein direkter Transporttarif nach Triest und Italien, ist in Vorbereitung. Der gegenwärtig hohe Tarif ist nichts unser Ideal und es ist in der Tarifpolitik noch nicht das letzte Wort gesprochen. Der hohe Tarif ist eine Folge der. Köhkenabgabe, die vom. Eifenbahnministerinm ebenso entrichtet werden muß, wie vost Privaten.' Bei einer Kohlenabgabe von 4 Kronen hat die Eisenbahn 300 bis 350 Millionen Krönen! zu entrichten. . Im Eisenbahnministerium werden die Vorarbeiten für einen neuen Tarif, fortgesetzt, doch stnnest! augenblicklich keine Einzelheiten mitgeteilt werden. Die LkrSgestaltung des Eisenbahnnetzes bildet den Gegenstand besonbererr Aufmerksamkeit im Eisenbahnministerium. Der Bau eines! zweiten Geleises auf der Strecke Brünn—Preßburg, Schrecken-' stein—Leitmeritz, Beneschau—Wotitz, Prerau—Böhmisch-Trüba«, Zditz—Pilsen wird in Angriff genommen. Der Ban von 312 Kilometer Neuer Eisenbahnstrecken in der Slowakei ist bereits vergeben. Für die Dauer der Rübenkampagne wird durch Erlaß des Ministeriums für soziale Fürsorge der Achtstundentag aufgehoben werden. Das Zuwiderhandeln gegen die zu erlassende Verordnung wird unter strenge Strafsanktion, gestellt werden. Wer die Arbeit verweigert, soll keine Arbeit^ losenunterstützung mehr erhalten. Die Handelsbilanz der Tscheche-Slowakei. Prag, 21. Juli. Die Handelsbilanz für die Zeit vo« 15. April bis 30. Juni schließt mit einem Passiv«« ab.' .Der Wert der Einfuhr belrug 5.376, jener der Ausfuhr .8241 Millionen Kronen. Aktiv waren nur die Papierindustrie und die Glasrrzrugung. passiv dagegen die Baumwoll* »ud Woll« industrie, die Mineralöl- und Metallindustrie. An Lebensmittel», wurden um 328 Million-n Kronen mehr eiugeführt. Das österreichische Tabakmonopol. Die gescheiterten Verhandlungen mit Ho«and. Der „Vorwärts" melde!: Es wird jetzt bekannt, woran bttj Verhandlungen Oesterreichs wegen der Uebrrnahme de- Tabak-' Monopols durch rin bolländisches Konsortium gescheitert fiud^ Die Holländer waren bereit, sogar einen höhere» Betrag alS den geforderten zu b.willigen, aber nur unter der Bedingung, daß die feit November 1918 erlassenen A r b r i t e r s ch u tz-Gesetze; Die Stadt der Toten.*) Von L. Schapiro. AuZ dem Jiddischen übertragen von S i c g f r i e d S ch W i tz. I. . In der Tvtenstadt herrscht stets friedlich-wLiche' Clillo. Tic einst Menschen wnren und jetzt ihr Gezelt hier ^aufgeschlagen haben, öie haben dort unten in der Stadt der Lebenden nie jene -glückliche Ruhe und milde.Stille gefühlt, die sic j^tzt genießen; —' auch dic Glücklichsten unter ihnen kentten diese gute Stille erst jetzt. So werfen )iz denn ihre Körper von?sich, wie schwere drückende Kleider und bergen sie unter Grabsteinen. Frei und 'leicht erheben «sich die Seelen aus den Gräbcnr, schweben glücklich über dem heiligen Orr ihrer ewigen Ruhe und besehen ihr Reich. Ihr Blick aber schweift gern über ihr Reich hinaus. Wem: er sich nach Norden wendet, ersieht et; träumerisch wogende Kornfelder, umgoldet von losenden Sonnenstrahlen. Im .Westen, jenseits der staubigen Ilandstraße, blinzeln ein paar schläfrige Bauernhäuschen ins Sonnenlicht.. Hinter ihnei: träumen lvieder Felder den Traum ihrer Fruchtbarkeit. Ostlvcsrts wiegt sich a\v. Fuße des zackig-steilen lehmgelben Berghanges das tragtiefe Wasser des Flusses. Sein Gegenufer mitzittern schlanke, schwante Weiden und streben vom User fort dem Gipfel eines Hügels zu. Hon der Südseite aber lvenden die Seelen unwillig den Blick: Denn im Tale breitet sich unter einer grauen Nebeldecke — die Stadt der Lebenden^, ihr einstiger Wohnsitz... . Ihre jetzigen Wvhnnngon stehen in langen Reihen, .mit imivst, doch vielfüllizer ArchiMut tzOgüt, öewitcht Aus btm in den ,.W ei t bü ch t rn" lBd. Iß) soeben er,chienelien Bändchen von Erzählungen DchapiroS, mit freund- Cf:!-u:bn;s d'S „W cl! vcrla g", BerlinsIV. 7, Dorovon hohen. und . niedrigen Grabsteinen. Ueber dem ganzen Friedhof.sind die Dolenhäuschen zerstreut; frischaüfgetvorsene-btaüke Gräber wechseln mit wild'umwachssentznh MgLtznest. .'Grdhstgelü. bald stehen sie in geraden Reihen^ hach, sW sje. durcheinander gewyrfen wie -die.. Würfel eines. Knöchelspiels. Tintenbäumchen und Friedhofbirnen recken sich schattend aus dem grünen, btumenbesättznHliM . . s Lustig und leicht schweben die Seelen ohne Furcht vor Sonne und Dag im weiten izmzäunten Friedhofsraum. Manche lustig-dreiste schwebt über den Zaun hinüber ins.freie Feld, Mit ihren Flügeln streicht sie sanft über die Köpfe der träumenden Aehren. und jejjrf Mit. -still-freudigem Lächeln zurück zum Frieden der Totenstädt.. : MauchvM^^ kvinm't eitt^^'Lebender in die Tvtenstadt hinein oder geht nahe an: Zaun vorüber. Da verschwinden die Seelen eilends. Und nur her Schauer, der durch di^.Seele des Lebenden zieht, läßt ihn ahnen, daß die Seelen der Toten hier geweilt. . . Wenn d^r alte Dan, der Wächter der Dotenruhe, 'mit Hacke und Schaufel durch sein „Revier" streift — die Schaufäden seiner Arbakanfoth laufen wie Herolde ihm voraus — da verstecken sich die Seelen hinter den Grabsteinen und gucken ungeduldig hervor; sie warten, bis er geht und ihnen Platz macht. Ein einziges lebendes Wesen scheucht die Seelen nicht fort. Wenn die kleine Bejle, Dans Enkelin — sie ist kaum neun Jahre alt — zwischen den Gräbern herumtoltt, dann einen sich die geläuterten Seelen mit den Sonnenstrahlen und dem lichten Windhauch vom Felde her. und alle zusammen streicheln das Kind, spielen mit seinen schwarzen Locken, jagen uud Haschen u«b jltJtrtttt fl», ktsssn sie und f-'sen sie toiedvr. llick tN$» t»m KwischM dm Grabstsineu, ttnzt und springt und klatscht itt die Hände. Sie spricht etwas und lacht; ihr Lachen klingt durch die Stille lvie ein srohhelles Glöckchen in lveiter Wüste . . . Der alte Dan hört ihre Stimme, beugt sich , aus dem kleirveiui Fenster und ruft: ' .! „Bejle! . . . Bejle! . . . Mit wem sprichst fr«, Kind? ..." ■ Sie hört ihn nicht-und verschwindet zwischen de«! Gräbern. Mit finsterem, versorgtem Blick schaut Ihrs der Großvatrr nach und seufzt; schmerzlich murmeln! seine Lippen:, „Kind! . . . Lieb' Kind! . . . Wie wirdl datz werden? . . ." II. Der Mann an der Schwelte des Todes, das Kind an der Schwelte des Lebens — das sind die Hüten -der Tvtenstadt. Dreißig Jahre wohnt schon der alt» 'Dan in dem kleinen Häuschen mit den blinden Fenstern^ Dreißig Jahre öffnet er stninm das alte graue Do« unter dem spangrünen Dach und läßt die Toten ein.. i Doch bis heute hat er noch nie jene leichte Aufregmtg bezwingen können, die ihn immer erfaßt, wenn di« Totengemeinde um ein Mitglied reicher tvird. „SBiebet; ist einer gestorben! Es ist ja ganz natürlich, denn! so. hat Gott die Wült geschaffen; doch . . Und! während die Diener Erde über dem Grabe aufschütten^ solange die Waisen cas Doiengebet sagen und die Mengii ihnen in einer gewissen Spannung« zuhört, solange ist das Gesicht de; alten DaN erregt und feierlich'. Gtwasj MdoutsameS ist ja geschehen: ein Mensch ist hin-> gegang:m, um Rechnung zn legen . . . Der ErdhügeO wächst und das Volk zerstreut sich. Dann erst geh^ der?llte nahe zum Gpahe, betrgchtet es aufmerksam^ sieht zu den Grabuächbarit hinüber' und wird ruhiger^ Eilt paar Wochen vergehen; .guS dem frischen Hügel ist ein Grabstein geMchsM. Dan verzeichnet ihn ip einem Buche uud MW Äck Mnschrir ist nichts ÜSrigj als ein Namtz . . . Namen, nur- Namen . . * drMkgj Jahre! . ' . .. felgt.)