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Wiener Morgenzeitung · 1920-07-14 · Heft 530 (14.7.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 530 (14.7.1920)
Date
1920-07-14
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Sette 6 Wie«. Mittwoch Wiener MorgsNzettemg 14. Juli 1920 SL.53Ü' urtb ihm Notfall die Funktionru der Beamten übernehmen zu wollen. . Die Erhöhung -ex GasmesicrKanl'lonen. Ein christlichsoziales Blatt brachte die'Meldung, dal; die Skadtvrrwaltung „bei der Suche nach äugen?» biicflicnen Geldquellen" eilte Erhöhung der Gasmesser^ kautwueu van GesthäfisleuLen und anderen größeren Gasavneiiinern verlange. Diese Behauptung ist Ufl- ^chttg. t':A van den städtischen Gaswerken ergehenden Aurstroerungen von Nachtragssicherstelfnngen such nur daraus zurüNznführen, daß dir vor längerer Zeit exüngten Simerstellungen dem heutigen Gaspreise und ientir auch der Höhe der derzeitigen 6>^r.'chn-rngen in feiner Weise mehr entsprechen. I i st')r Frn'aa an^raumte Genre'n wurde adgesag'. ich'.ng * Begräbnisse am heutigen Tage: Zentralt r i e d h o t. Neuer Fucdhof: 10 Uhr 10 Minuten Dfichch Atnold. 11 Uhr 20 Minuten Bauer Emil. * Spenden. Kür j n d i s ch e B l i n d e: Frau Negim Klug, Wien, VI., anläßlich ihres 70. Geburtstages, K 150,— bisher K 6430.—); für bi« i n s Elend geratene! ü d i s ch e F a m i l r e (Hilserust: F»an Reginr Klug, an» läßlich ihres 70. Geburtstages, K 100.— (bisher K 1150.—). * Acht Millionen Kronen Boranschag fiir Steinklamm. Im Stadtsenat kam chrntr der Voranschlag für die tfttngruhcilstättc Steinklannit zur Verhandlung. Bom Berichterskatter Sadtrat Gri'uimald sowie von den Stadtraten Breitner, D'.egrl und Vanoo-.n wurde übereinstimmend darauf hingewiesen, daß die ganze Anlage in Steinklamm auf die Dauer nicht als Lungenheilstätte werde geführt werden können. Es wurde auch darauf hingc-wirsen. daß rin Pattrnt derzeit nahezu auf K 30.060 jährlich zn stehen kommt. Im Voranschlag!ür das Jahr 1930/21 erscheint die Lungenheilstätte Strinklamm mit eine« Betrag vvn über acht Millionen Kronen bei einem Krankenstand von 250 Personen- * Promotion. Am 9. Juli wurde Herr Arnulph Geld' haus, Sohn drs Wiener Gnnetnderadhiners De, G e l fas h a u s, an der Wiener Universität zum Doktor der Phi.osophie rnornomerk. * Sterbefall. Am 3. d. M ist in Brünn Frau Julie M a n d l, Mutter hes Herrn Dr. Hugo Mandl, Schiytkßtt; mutter des Herrn Ingenieurs Fedor Ackermann. ygch langiahngem schwerem Leiden sauft verschieden. Die Bersetznng har am 4. d. M. in Brünn statlgesunden. * Tie tfchqcho-flowakischrn 10mch 29-Krvwmh?boterr rrngüMg. Bon der Gesandtschaft der tschecho^!"wort;chen Nevublik wiro mit geteilt: Die mit dem it'chech-L - rlowari-ck; t Stempel versehenen 10- Md ^O-NronemNoteit der Oesterre-4}lfch-rmg-arischen Bank haben mir erm 20. Juni 1820 ihre Gültigkeit astz Zahlungsmittel in der ischecho-slowctsischen Repuhsik her- >eren. Diese Banknoten können bis zum 24.-Juli hieseß Javres :.um Umtausch ein gereicht werden, und zwar auch bei osti Wiener Filialen tschechischer Banken, * Sammelt Mutterkorn. Dasselbe ist ejn 1 bis %m ltuiflttfif-3 schwarzes gisnges Korn, welches benp Brechen falävhch» weit; erscheint und in manchen Gegenden ziemlich stark als Derunretniaung des Korns vorkommt. Es ist rin in der Medizin d. ingend gebrauchtes und unersetzliches Medikament und daher . a- Sammeln von allgenuinem Interesse. Es gchjirt unter die!"n der österreichischen .Fachstelle zur Bcwirrschqskung yop Ärzneiantteln. Wien, k., Wipplingerstraßr 8 ,Altes Rathaus) betM!-!chafteten Arzneien und wird von dieser Stelle jede Menge zum Brette von K 100.— per Kilogramm übernommen. * Jüdischer Bukowina«» Verein in tzvien. Die Anmeldungen für die im Rabinnr des Vereines ' emgekeiUU a m e r l t a n t s ch e Hilfsaktion, 'Aufnahme -her Kueasichaden, Wtederausbauastion;c.t finden vom 15. bis 19. d. M. ml Verein der Erportakademiker. jl.. Taborstraße 1. Mezzanin, u> der Zeit von V*3 b>s 5 Ubv nachnttttags m alvhahelischer Rnbtnsolgk statt. Donnerstag den 15. A--.F, Freitag den 1«. G—H. Samstag dcn 17 I—Af, Sonntag dtp 18. Montag >nt in. 8—X. Da das Material tür dl« am 27. h. Mi. statt» n.-aende Welthtliskontcrenz üniifiiuh genau yufgegrhsiUs werden jiuiv, wrrden f:e Anzumeldendcn ir.t_ ebensten Interesse' qufutchtiam gemacht, die angewiesenen Tage genau rinzuyaltrn Mcldczstiel unbedingt mitbrchgen. * Flüchtlinge aus StauiKl«« erhalten bei M. D Aichkenaty, .Wien, H..' iptipvefttraße 9/16 pnd M, Gteip. hl., Stuwcrstraße 46/19, kostenlos die Personqlbjäster.' Wksche -gm iüö'.schen Nalioualrat znx Berleiluiig zwrcks ÄusstrÜÜNS MMM, bis zum 16. d. M. täglich von 1 bis 8 Uhr nachmitkggs. * Jüdischer Kindersxielpkktz. Di«. Z-onistjsche SMon 'är die westlichen Beznke eröstnet in den nächsten Tagen eipku Svietvlai- Uir schulpflichfigr Knider. Die Leitung liegt in ' dm Händen tmes Damenkom'iees, dem nm'ere bewährte Gesinnungs? amossin, Frau Berta Berger, gemeinsam mit einer g-vrüsken Kinderaärtncrin vorsteht.> Näbcie Anskünfle täglich ifll Bezirksbeim. Vi, Amerlmgstr.tße 19, Hosstlege, während dex Amtsststnden von 4 bis 0 Uhr nachmittags. Hier werden auch Anmelvnngen von Kindern schriftlich oder' ninndlieh angenommen. * Jüdische Volksschule, Das Unterrichtsamt heS Jüdr- :chen N u'^nalratrs für Dentschöst-rreich gibt besannt, daß die e r st t Mi dl > chc Volksschule nt H i«n mit Hrgipp bff S chuljahres 1920/21 im H. Bemk eröffnet wird, unh zlygx hr>;lMslß ivr erste und zweite K l a s s r. Die Unterrimtsspräche ist e, e n t s^cb. Hebräisch wird nach moderner Methoye als lebende Sprache gelehrt. Diese Volksschule dient zugleich als Btzk-e Mieitungsschnle kür das Isioisch^ RealgrjMUSWM, Schtzsexzabl brschrankt. daher kann nur hei rechtzeitiger A u W tl>- d n v g mit einer Aufnahme m djese Schule gerechnet wttden. Voranmeldungen (die betreffenden Kinder sind mitzubrmgen) ioerden täglich (außer Samstag uyd Sonntag) nachmittags von?> bis 4 Uhr im Unterrichls-.iim h,S Jüdischen sstatlqpylratkK. kl., Taborstrafie 20», entgegengenommen, woselbst auch An'Sktknste erteilt werden. * Chaluzi«. Ausländer kaufen Kleider, Wäsche nur bei Mayr. II., Taborstrafie 39. * Hebräische Kurse sü» Palästina -- Emigranten. DaS Unterrichtsamt des Jüdischen Nationalrates teilt hiedurch den bei ihm Gemeldeten mü, daß Dienstag den 18. d. M. zwei Aniänoerkurke beginnen. Kitrs A von fi bis 8 Uhr. Kurs B von Kurs h für Anfänger von V,6 bis V,8 Uhr abends, Kurs D für Vorgeschrittene pou 7,8 bis 7,10 Uhr gbenhs. Art: Jüdisches Realghmnafipm, l^ Prahtgaste 4, 4. Gtyck. * Fprtdilbuflgskurs«; De Lehrlinge. Das Gewerbe-- förberungsamt und das Unterrichtsamt deS Jüdischen Nalionalrates für Deutschösterreich veranstalten Abendkurse zur Fortbildung von Lehrlingen in den Bol-lSschulsächgrn, Erfahrungsgemäß gibt es unter den jüdischen Lehrlingen, besonders unter denen, die aus den östlichen^ Länderrr stammen, eine große Anzahl, die entweder keine Schule oder nuL einige Volksschulklassen mit polnischer oder ukrainischer Unterrichtssprache besucht haben. Es'stelltssu sich diesen Lehrlingen sowohl.'beim Besuch ihxer Pflicht-Fprtbifbu,;gs>chule als auch bet 'einer evenkuellen Selbständigmachung durch den Mängel an einer geregelten Schulbildung bedeutende Hindernisse in den Weg. Um diesem Uebelstand abzuhelfen, werden Kurse eingerichtet, die umsasftn werden: Deutsche Sprache: (Grammatik und Lektüre); Schreiben (Orthographie und Kalligraphie); Natnrlehre (Einführung in die Grundbegriffe der ges. Naturwissenschaft); Zeichnen; allgem. Unterricht (Grundbegriffe dev Bürgerkunde, des Gewsrberechtes, der Gewerbe» Hygiene und der Volkswirtschaftslehre). Es werden ParaUel» kurse gebildet, in hie die Schüler ngch Porbildung und Intelligenz eingeteilt werden. Lehrziel ist in allen Kursen die Erreichung von Bürgerschulreife und jenes Maß von allgemeinen Kenntnissen in den übrigen Fächern, das zur selb^ ständigen Führung ejnes Handwerksbetriebes erforderlich ist. Die Zeit der Kurse wird so bemessen sein, daß dadurch der Pflicht-Fortbildungsschulunterricht keine Einbuße erleidet. Die Vorsteher dev Lehrlmgshemie, Eltern, Vormünder, Arbeitgeber werden daraus/ aufmerksam gemacht, die Lehrlinge und Lehrmädchen mit mangelhafter Schulbildung 8UM Besuch dieser unentgeltlichen Abendkurse zu Yerhalten. Kursbeginn: 15. Juli 1920. Anmeldungen im Gewerbeförderuygsatnre des Jüdischen Nationalrates, 2. Bezirk, Taborstraße 20 a, zwischen 9 und 12 Uhr vormittags, wo auch alle näheren Bedingungen erfragt werden können. * Der Fil« in Dienste der Landwirtschaft. Avs Paris wird gemeldet: Der Ackerbauminister hat einen Wett, bewerb für landwirtschaftliche Films ausgeschrieben, die »uentgrübch in allen Teilen Frankreichs vorgefühtt werden sollen, um Me Einführung »euer Maschinen ypd neuer Bewirtschaftungsartell zu erlejchtn«. Franz Z g o n c. der im Anstrage ihrer Filiale in Marburg eine Summe von K 70.000 in jugoslawischer Währung in Laibach zu beheben hatte, den Betrag veruntreut bat. Zgonc wurde hier auf der Hernasser Hauptstraße verhaftet. In den kaum nenn Tagen bat er das ganze Geld schon verbraucht. Er wurde heute denr Landesgerichle emgeliesert. * Fensterfcheibeudreöe. Eine «eue Gaunerspezialität treibt schon seit Wochen ihr Unwesen m Wien, Es ist em Dieb, der aus Gitlerhaustoren die dicken Sviegelgsasscheibey. die einen ziemlich hohen Wert daxstellen, stiehlt. Bet iedem solchen Dietstahl entsteht ein Schaden, der zumindest L s000 beträgt. Vereiusnachrichte«. i i p n i ß j s ch e n B r z i r k s-? ■?l,nr ' Iuge. ndgrnppe der ..... f t! t; o n Brigrttenau. Heute, um. 7,ff Uhr abenhS, Brreinsabcnd. Referent?eo Srndrvwicz über »Die jüdffchr Jugend und Zukunft des jüdischtn Volkes". Mitglieder über 15 Jahre baden zu erscheinen. Gäste willkommen. 'T- Humanitärer Theater- und GesesligkeitSverein Äar-? nt d n 11. Donnerstag dtp 15. d. M.. 7 Uhr abends. Bunter Abend zngunsten per Äadima-SvielerS Benno Zenger. Gäste herz» lichst willkommen- Tägliche Zvsammenküutte im Cafs ÄLgerhot. IX . Porzellgngasie 22. --- I u g r n d P e r e i » A h y w a t h Zion- Morgen, präzise 7 Uhr, Besprechung über Kapyel-Hazair. Leiter: El'abu Nappapott. Bei schönem Wetter im Freien, bei schlechten Wetter Veretnsheim. Treffpunkt 9jj Uhr. Heim, II., Kleine Zufahrtsstraße 160. Gäste willkommey. Samstag im Vereinslokale Herzl?Feier. Sonntag gemeinsamer Ausflug. -7- H e ch ä l u z. Heute, 5 Uhr nachmittags, findet eine Sitzung detz W a a d, H-, Praterstraße 9, statt. — Verein der Hörerschaft des jüdische« Pädagogiums. Der Schxistführer des 'Vereines der Hörerschaft des jüdische» Püda» gogiums ist jeden Freilag von 11 bis 12 Uhr jm Sekretariate des Pädagogl'ums zu sprechen. — I u g e n d g r p p p e der ZronistischenBezirkssektionBrigittena». Heute, 7 Uhr, Bcreinsabend. moä. Bernard Lauterstein setzt dte Lektüre aus dem ^Himmelreich* fort. Gäste willkommen Briefkasten der BedaMov. Olga S. Bei der Eröffnung der Londoner JahrrSkonfermz wqren, wie i» unserer Nümmer vom 13, d. M.' zu lesen ist, 30 Drler gierte aus Polen anwesend. Di« einzelnen Namen haben wir noch picht erhalten, — P. Jäger, frvieq XX. Die Adrefie sautet; Ne»r Dorf, Exchance Place 20. Die Ernährung. billigten sich etwas. An S'ch'w am nt«« bestanden bst Angebots aus ungefähr 54 Bketer'zenlner Herrenpilzen «nft Eierschwämmen. Der O b st m a r k t war. mit ungefähr 91 Meterzentner Marillen, 160 Meterzentner Kirschoüh 32 Meberzenttwr Hinlbeeren und Heidelbeeren, 76 Metevi zentner Ribiiel, 260 Meterzentner niederösterveichischen u»8 Südtirolex Birnon, 36 Meterzentner Aepfel und einer Aeiitevs Menge Weichjssln beschickt. Das Gesamtangebot an Obst betrug unac-ähr 6^8 Meterzentner. Frühkartoffeln wurden mtr ir der JtiNeren Stftdt an rayotrierte Shtnben abgegeben. Dm Du kehr, mit Geflügel und Fischen war fi«a. As Meischwären kamen in den Verkaufsstellen entsprechend! Mengen von Rind-, Schweine-, Selch- und Lammflerfch sptvft Pferdefleisch in den Verkehr; überdies standen Restmcnge« dost Kalbfleisch zur'Verfügung. 1 Ist hex Gxo ßmarkth al le, Abteilung für Fleisch^ rvarpn, kamen zmn Verkauf: 1788 Kilogramm MndfleisL, 510 Aispgramm xayoniertes, amerikanisches Rind leisch, 40 Kilogramm ameri kanisches. nrarkenfreies Rindfleisch!, 2586 Kiwgramm gefrorenes Schaffleisch, 493 Kilogramm Würste/ 166 Kilogramm frisches Schweinefleisch, 100 Kilogramm Speck, 882 Schafe, 36 Kälber. 7 Ziegen, '6 Schweins 2 Kitzen und 3K Kilogramm Corneb beef. Der Fisch- WW G'eflügelmarkt wies keine neuen Zufuhren auf. Mit Achse wurden^ zugeführt: 1728 Kilogramm Rinhi» fleisch, 3536 Kilogramm Schaffleisch, Ü8S Kilogramm amerikarrisches Rauchfleisch, 495 Kilogramm Würste, 60 Kilogramm Schweinefleisch,. 100 Kilogramm Speck, 283 Schaft, 36 Ksilber, 7. Ziegen, 6 Schweine, 2 Kitzen, 30 Kilogr-UW Corn«> beef; Bahnzufuhren keine.! Auf dem Zentralviehmarkt in St. Marx langte« tckv 80 Stück Mast- und 6 Stück Beinlvfth, insgesamt gege, die vorige Woche (mit 100 S.tück) um 14 Stück ftMWK, v vir lu Ufci u'-rvl Fteischabgaber in Wie« in der Woche vom iß. biö 21. Zpli 1920. In biv Mßstbewochtz vpm 15. bis zM 21. Jyli l. 2. in Wien Rindfleisch zp den Preisen her teuere;; Wyche m NuZgyhe. Es erhgltyr alle Hau§? Haltungen 10 Dekagramm Rindfleisch pro Kypf zum Preise von % 98,-^ für 1 Kilogramm Vorderes, K 1Q2.rfür 1 Kilogramm Hinteres und K 124,— für! Kilogramm HrateUfleW. Der Verkauf erfolgt gegen Abtrennung der mit Ziffer „5* bezeichpeten Abschnitte des Nindfleisch-Einkaufschemes. Ab Eamstag den l?, Juls, 10 Uhr vormittags, dürfen die Abgabestellen hüs exübrigte Rindfleisch an di^ bei ihnen rayonjerten Kunden, ohne Rücksicht darauf, ob sie ihre Quoft bezogen haben oder nicht, verkapsen, Piß Kopfquote beträgt auch in hiesem Falle IQ Dekagrymm- Die Ahgabe geschieht zu den angegebenen Preisen. Beim Bezüge dep Zusatzquote wird der mit dem Buchstaben „F" vezeichnetß Abschnitt des Rindfieisch-EinkaufscheineD ahgetrennt. Der Marktbericht- Pie Btktualienmä'r'ltk waren mit Gßmüse und Gritnwarnl „nt entsprechettben Mengen beschickt; die Zufuhren von den Abendgärtnermncttenwaren günstig, ebensv die zugaführten feldinäßig gebauftn Gemüsesoxfen. Ans den Naschingrkt kamen 214 Gäcinev mft ihren Erzeugnissen. Das Gesamtangebot an Gemüse und Grünwaren betrug nngesähr 3650 Meterzentner: überdies gab e? nngeiäbr 1150 Meter- Kartosielabgabe. Mittwoch bis Freitag tuatai tst Im Bezirkes II fall IX oqsländiiche Kattoffel zu« Preise voy X ILUj per Kilogramm. ynd zwar Vs ZlloßrawW p« Kops «ßßy» trrnnnpg des Abschnittes 0 der Sartoffelkarte abgrgehm. ' der. 19. d. M. rn: . .eiuncr >1^ i.-:n :ü.! r-1:!: >' Bühne AÄ K«nft. HagevbNVd. GrSffvv«s«-*SfteS»B-. Per Hstgönbund ist in sek« astes hü W ZMtz.WlaMyMe Meder efnsszogm, Dm? ÄrMtz. WD halb er eß perlasfen mußte, ist ein trauriges der Geschichte der früheren Gemeindeverwaltung. Semy Kokoschka-Ausstellung hatte das lebhafte Mißfalle« dßÄ ermordeten Thronfolgers erregt, und das Raiyaus fan« sich schnell bereit, die allerhöchste Ungngdß den Künstlers gegenüber fühlbar werden zu laste«. Man kündigt« ihnen kurzerhand das städttsche Gebäude und warf st« auf die Stt'gße., Die koMren MosM« y«tz synsftM wertvollen EinrrchtungsgßgenWnde mußten um eich Spoftgeld verkauft werden und waren nW mehr zch ersetzen. Dgs leerstehende Haus verftel. Hetzt W mach die Sünden der Vorgänger mft schwerste« Kpflen AMch Ten wieder ^utgemacht. Der Hagenhund verfügt wred«z üher ausgezeichnete Ausstellungsräume mft den dNWNl besten LWverhältniflen. Daß' es bei einem WHsÄD Gewitterregen noch immer durch daß schadhafte tröpfelt, kann den Malern den Humor nicht Sie haben wieder ein Heim und sind zufrieden. * ■ ■ Der neuen Ausstellung haben die „Jungen" tzjl $$ Vereinigung die Signatur gufgehrückt. Kon her ,$m%< schau"' im Oesterreichischen Museum ist's nicht ML räumlich ein kurzer Weg in die Zeülitzgasse, Und Wg es noch einen Franz Ferdinand, her Hagenbynd könntq raschestens wieder auf Wohnungsuche gehen. Dergleichech ist aber zum Glück nicht mehr zu befürchten, die Bikderi liebhaber und Bilderkäufer haben allein die EntsKeidun; über Wohl und Wehe der Kunstwerke, Ihr Urterl wir! bei dieser Ausstellung dahin lauten, daß sich wohl ref licher Wille zeigt,, daß aber die hervorragende Kunsfte wieöKr einmal ausgeblieben ist. Bei vielen Ausstellers merkt man ein ausgesprochenes Radikalisieren hetz Kunstprinzipien. So bei V. Tischler, der seines Potträts noch immer in - grün-blauen Tönen HW, aherj durch etgenwillig-pastosen Farbenauftrag den einhett^ lichen Kildeindruck in Tahsende von Lichtern und Lich^ terchen zerlegt. Die Anstrengung des Gehens wird ybetz bei einigen dieser Werke belohnt werde«, Georg Merkel bietet nichts Neueß mehr. Die Schäfer- Ma Mythologischen Szenen mit xotleuchtenden Leibern unq grünen Schatten im Fleisch kehren in zahllosen tioneu wieder. Sehr hübsch ist Oskar Lasktz treten. Seine figurenreichen Phantasien atmen «rir?« lichen Humor, ohne dabei hohe malerische Oualitäte« vermissen zu lassen. In allgemein verständlicher Autz>« dritcksweise bewegen sich noch S t u r m»S k a l a, Hesse« Mutterbild den lebendigsten Eindruck der AussttllWH vermittelt, und Ludwig Graf, ein Maler von v«Stz4 heitrer Schärfe und Frische des Sehens, der selbst, wen« er Helldnnkelstimmungen aussuchft die bemerkenSwsrtg Präzision seiner Darstellungsweise nicht aufgibt. Ste* gegen segeln R. P h i l i p p i, M. S t 0! n i S ch w a r z - W a I d e g g und A. S e i h ock d poUständisl im Fabrwasser der ftreumoderne: Unter ihnen oftsflharß GMwarz-Waldegg die stärkste malerische Kraft, während! Pbilippi m 'Zeichnerischen hervorragt. Die kleine« Skizzen A n d s r s e n's erfreuen auch in diesen Räumen« ebenso die Sindien von Lilly Steiner, Gretq Wilhelm, die R 0 t b schen Bilder und Druckehftl Plastiken von Bgrwig, Stemolak ,imh Hakosi L ö.w. Sehr bemerkenswert auch die lMprßssiouiMchevl Landschaften von Josef Flach und die erprssstonistische« voti Anton P e s ch k a. Ein hübsch ausgestatteter Katalog mit Orignalbeiträgea der Aussteller mag vermögtzudepstn Besitchern als Andenken an die Renaissaneeausststllnng des Hägeubimdes dienen, die sicherlich sensationellere null ollere mindoe oriiolion mird —! mm-

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