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Wiener Morgenzeitung · 1920-07-03 · Heft 519 (3.7.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 519 (3.7.1920)
Date
1920-07-03
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wien. Samstag Wiener Morgenzeitungi > 3. Juki 192V_bLe. 51- Stt'atzenHahuzüKe imn'?'ch^'ftt?sten in d e F«»Kea»'u. Sonntag findet am Freudenauer Mennptafy «tu Schauftte^tt statt. Aus diesem Anlaß werden Züge der Straßenbahn zur Endstation Rennplatz verkehren. Nach den Fährpreisbefttmmnngen wird für eine Fahrt von der Raiter Franz Josefs-Brücke zum Rennplatz oder zum Lusthaus dev Fahrpreis von K. r5.^- emgehvben. Meisterschaft der zweite» Klasse. Heute nachmittags findet das .Meisterschaftsspiel N. A. C. gegen Blue Star statt,., Mit welchem die Meisterschaft der zweiten Klasse aögWchlosseU tvird. Der W. A. F. in Dentschlanv. Der 28'. A. F. hat Donnerstag eine Reise nach Deutschland angetreten, aus welcher er Wettspiele in Köln, Essen, Duisburg, Düsseldorf, Düren und Trier austrägt. Große Wiener Regatta. Morgen Sonntag, atz tz Uhr, fleht aus der Men Donau das Häuptereichiis des österreichischen Rudersports, die Große Wiener, Rehatta, vor sich. Gleich wie voriges Jahr, sind, dem mächtigen Aufschwung der RudDrei entsprechend, die Nennungen glänzend attsgesallen. 19 Vereine, 82' Boote und *124 Mann. Anher elf Wiener Klikbs haben zwei ans Linz, einer aus Kornenbürg Und fünf auS Budapest gemeldet. Das Eintreffen der Ungarn ist allerdings fraglich. Aber auf jeden Füll wird die Regatta in dsn meisten Rennen bei der starken Besetzung ■ die dazu zwingt, heute Samstag, ab '5 UM, Vorrennen ftbzuyalten — fesselnde Kämpfe und ein prächtiges Bild dieser gesundheitlich so äußerst wertvollen Leibesübung bringen. Die Regatta findet bei jedem Wetter statt. Eintritt 20.— Im Borverlauf K. 10.— (Sirr, Wiener Eislaufverein und „Allgemeine Sportzeitung", 1. Bezirk, ANnahdf). EiuigeSrße aitf der Brücke K. 40.—. Die Vertreter ausländischer Gesandtschaften haben ihr Erscheinen zngesagt. Das Strand fest der Hakiah, welches am 11. Juli in ihrem Knchetauer Strandbad stattfindet, verspricht einen glänzenden Verlauf zu nehmen. Besonderes Interesse werden wvhl die sportlichen Vorführungen, insbesondere das für viele als Neuheit geltende W'a sse r b a ll sp ie l, erregen. Aber auch das Ver g n üg un g sp ro gr a m m ist ein äußerst reiches. Aus diesem sei bloß der Gondel kor so hervorgehoben,* während das andere als U e b e r t a s ch u n g dienen soll. Die Kartennachfrage ist eine äußerst rege, weshalb rechtzeitige Besorgung geboten erscheint. Karttu sind zum Preise von K. 10.— und K. 15.— im Sekretariat, bei dcU Bäderkassen an den Trainingsabenden und bei den Mitgliedern der Schwimmsektion erhältlich. Spartkluö Hakaah. Folgende Spieler haben sich heute Um halb 6 Uhr abends aus dein Sportplatz eiilzufiudeu: Dalpern, Scheuer,' Lewitus, Nußöaum, Molnar, Grünseld, Juhn, Häusler, Jenö und Jszo Ganst, Poklak, Gruschka. — Um 4 Uhr haben zu erscheinen: Schwechttr, KteinUcüM, Weiß, Rosenfeld, Bank, Jos. Koltsch, May, Wertheimer, Grürrwald, Finko, Trümer. Sportsektion Atzawath Fio». Woche st p r ü» stramm: Fußballs ektion, l. Mannichftt traim-rt: Mittwoch und Freitag: ll. Mannschaft trinriett: Montag und Mittwoch; Irmgmannschaftcn DienSiag Und Daffnerslüg. — Leichtathletiks ektion: Traimng Dienstag uüv Donnerstag, 6 Uhr abends; Donnerstag dru 8. d. M. Haupttraming am Hakoah-Platze; Sonntag den 11. d. M., 3 Uhr nachmittags, Wettlaufen am Hakoah-Platze; Dienstag, 7 Uhr abends, Versammlung aller beim „Wettlaufen Hae.air" teilnehmenden Athleten im Klublokale, II., Kleine Zusayttstraße löv. Gerichtssaal. Eine Szeye bei der BrütLommiffton. Die Eisenbahnbeamtensgaltin Therese S a m e k würbe dem Bezirksgerichte Lcopoldstadt wegen Amtsrhrenbelridisiuna. begangen durch Beleidigüng der Brolkommisfion, stngezeigt. weil sie »egen Verweigerung der Eruierung der Milchkarte für clir fünf Monate altes Kind obüe Beibringung eines GebmtszengNiffeS die AkußeruNgün wachte:.Schämen Sie sich. Frauen fitzen ttftfe lassen einen Sauglmg hungern", „das ist kern Amtslokal, daS ist ärger als eme Marfibude" und „Si: machen, was Sie wollen". Die Angeklagte gab an. die Ausstellung einer neuen Milchkarte sei ibr wegen Mchtbeibringnng des GebunSzMkm;ffes verweigert Die Abtrünnige. Bon Hermann V turne nthal. (4. FMsetzung.) „Es wird sich' auch ein Judvon besserem Stand für sie finden," Meinte Schachne. „Glaube Mir, ffhatjet wifb sich als Frau eines Christen nicht wohl fühlen. Sie kann noch' warben. Noch ist sie fein altes Mädchen." „Soll sie warten, bis sie weiße Zöpfe hat") schrie' Lhüwe aufgebracht. „Es hat sich bis heute lein besseret Jude um sie beworben und es wird auch keiner köckmen, weil wir arm sind. Vergiß das nicht. Soll sich ein jüdische: Doktor um sie bewerben und et wird Meinen Segen haben." ' Schachne brach das Gespräch ab, indem er die Stube verließ, aber er sollte zu Hause keine ruhige Stunde mehr haben, denn Chawe kam bei Mer Geleaenheit auf Dr. Bruck zu sprechen. Eines Tages rief sie ihrem Manne zu: - . „Du liebst RaW nicht, denn sonst würdest du dich ihrem Glücke nicht entgegenftellen. Bedenke, was da tust!" „Ich' werde hiezu niemals Eine Einwilligung geben", erwiderte Schachne. „Ich will nichts mehr davon-hären/k „Dann wird es eben ohne deine Einwilligung geschehen", schrie Chawe außer sich. „Auch ich habe als Mutter ein Recht, über die Zukunft meiner' Tochter mitzusprechen." „Handelt ihr gegen nreinett Willen, dünn will ich! euch nicht mehr kennen, weder dich noch sie." „Dann weiß ich, was mir zu tun übrig bleibt. Barm wirst du deine eigenen Wege gehen", rief Chawe. < '"Wieder vergingen einige Wochen nach dieser Auselmrstdersetzung. Rahel kam oft. mit Dr. Btttck zu»' lammen und sie betrachteten sich als Verlobte. Chawe bestärkte Rahel in ihrem Vorsatz, von Me . Bruck Mt zu lassen. würden, obwohl sie die olrr Milchkarte, die doch eine genügende Legitimation sei, vorgewiriM hübe. Da cs Samstag war, Sonntag und Montag Feiertage waren und die Brotkommisfion erst am Mittwoch amtierte, hätte sie das GeburtSzengniS erst an diesem Tage vorwcisen können und daS Kind hätte somit von SamStag bis Mfttwvch hungern müffrn. Sie habe de« Kommissionsmitgliedern vorgehaltrn, daß ihr Kind bis dahin verhungern müsse, hatzb öfetr trotzdem kein Entgegenkommen gefunden. Mit der Befürchtung, daß daS Kind verhungern könne, fei es ihr vollkommen ernst getvefeft, weil sie schon ein Kind wegen Unzureichender Mikchnahtüng verloren habe. Ihre Äeußerung „Sie machen, was Sie wollen", beziehe sich bclräaf, daß die Brötkvnimisfisn «ndereu Frauen die Milchkarte ohne sofortige Vorlegung des Äebaitszettgnifies ansgestellt habe, worilber sie mehrere Zeuginnen anführte. Die siüdlLsche Lehrerin Elsa B eck e k t, Mstgliest der Brotkommisston, gast als Zeugin an. die Partei Sanleck (sie vermied während der ganM Veryandluttg das Wort „Frau") habe sich lehr aufgeregt benommen Und geschrieen, weshalb ihr vorgctzatten Mttde, sie befinde sich hier in einem Äülksloknl; die Partei Sameck habe darauf erklärt: »DNS ist .kein' Amtslokül!", worauf .Zeugin gefragi habe: »Ist bas vielleicht eine Marktbude?* Die Partei Saineck habe darauf erwidert: „Das ist etwas ärgttes als eine Marklbude". — Verteidiger: WaS hat Sie zu der Frage veranlaßt, „ist das eine Marktbude Die Zeugin wendct den Verketdiger den Rüchen zu NNd erklärt, nur Fragen des Ä chters beantworten zu wollen. Der Richter mußte ihr jede einzelne Frage b<S Vetterdigers wirdelbolc«, — B e r t e i d i g 11: Die Frage M das eine Mmktbüde" war gättzluh üngchorig und eine Provokation. 8 e« g {n: Sie lach nabe mit Rückficht an! düs Benehmen der Partei GüM. — Der ÖdManu der ÄrokkoütmMon Karl Neuhauser bestätigt aut Besragen des Richters, daß die Kommission tuweil'N Mllchtartkn ohne sofortige Beibringung des Gcbuctszeugnisscs des Säuglings ausstelte, wenn darum f r e n n d l i ch gebeten w i r d. Ä e r t e i d i g e tt Äon dem freundlichen ^Gesicht, das eine Frau macht, darf es aber dpch nicht abbängen, ob ein Säugling hungern soll oder nicht. Der Gatte der Beklagten, Oskar Samek, erklärt als Zeuge, et sei Ärmenrät und könne als solcher bestälignt,' daß tt sich nicht an die Buchstaben einer Vorichcitt halte, wenn cs rasch z» helfen gilt oder Gefahr im Zuge ist. Das sei mich hier der Fall gewesen und er habe daher bei dem Amtslcitet viA Mehr Enkgegenkonnnen gesunden, indem derselbe dre söiorlige Äü^stelluüg der Müchtmie veranlagte. Mehrere Zeugen, d:e zum Wahrb eitsb r w e r s e für die Ä e » ß e r u n g „Sie machen, was Sie wollen" geführt werden, bcstätigrn, daß ne die Milchkarte ohnt Geburtszcugnis von der'elben BrotkvMmlssion erhalten haben. Der Richter Landcsgkncklsr.ft Dr. G ö tz l erkannte die Angeklägte dir Ntntschrentzelrftigüng und wcgtN dni Aeußernngrn „Aerger als eine Marktbude^ und „Sie machen, was Sie wollen" schuldig und verurleilre sie zu K 100 Geldstrafe. In der Begründung vertrat der R ch.er den Standpunkt, daß ein W 6 h kh e i ks b k w e i s ö j i Am t sehr i n - b t l e i d i g i, n g e n nicht zulässig sei, weshalb er sich auch nicht Fm" bie Fragt' emlatse. ob dcr Wahrheitsbeweis im vorliegenden Falle grlungcn sei. Dagegen habe die Angeklagte in bet e-ch tigter Erregung gehandelt. Großg-unddesitzer Deksiner freigefprochen. Gestern fand vor einem Erkenntvisfenat, den der Obers landesgerichlsrat Dr. K h i t t e l präsidierte, die BekUfuttgsverhandlutig gegen den Czernowitzer Großgrundbesttzer Max Delfin e r statt. Delfin» wurde, wie wir semerzen berichteten, von dem Emzelrickter Dr. Tietze wegen Verbrechens der Verleitung zum Mißbrauch der Amtsgewalt zu drei Monaten Kerker und K 50.000 Geldstrafe verurteilt, weil er nach dem Strafäntrag des ,Menn drr Vater so mZensinnig ist, muß es eben gegen seinen Willen geschehen/« meinte sie. Eines Tages brachte Dr. Vruck Chawe sein Änstellungsdekret als Stadtarzt von P. „Nun dürfen wir keine Zeit mehr verlieren," sagte er, „in spätestens vierzehn Tagen muß ich in P. sein." „Tresftn Sie nur Jhr^e Vorbereitungen. Bis dähin wird Nahe! /Ihre äNgettaute Gattin sein," erwiderte Chawe. Noch ein letztes Mal versuchte sie ihren Mann zu gewinnen. „Dein Widerstand nützt dir nichts," fing sie wieder an. „Rahel ist in einem Alter, in dem sie selbst über ihr Geschick bestimmen kann. Entscheide dich also." -„Ich schwöre es bei Gott, dem Allmächtigen, daß ich niemals Eine Einwilligung hiezu geben werde," tief Schachne- „iht werdet wich noch aus dem Hause treiben." Ek ergriff sstnen Hut und stürzte davon. Wie -ein Aktzttider bSlöögte sich jetzt schachne daheim. Bei den Mahlzeiten saß er, ohne ein Wort zu sprechen. Chawe machte immer ein böses Gesicht und Rahel war verweint und traurig.. .. ' Schachne merkite nichts bo.n HeN Vorbereitungen Chalves. Als et dines Nachmittags n^ch Hause kam, fand er tzre Wohnung verschlossen. Er ging zu einer Nachbarin, wo Chawe den .Schlüssel zurttckzulassett. pflegte. „Eure Flau läßt Euch sagen, baß Jhv heute allein essen sollt, denn sie wird wohl erst am Abend zurückkehren, sagte die Frau. / Schachne entfernte sich wieder und kam am. Abend zurück. Die Wohnung war noch iwiwtt verschlossen. . Da klopfte er wieder bet der Nachbarin an. ,,Mßt Ihr nicht, wo meine Frau ist?" fragte er schüchtern. „Ihr werdet es zeitlich genug erfahren," erwiderte StaatslinwiNles Pnnek anläßlich dcr Ankaufes «ötz 30 Millionen Lei einen Beamten des liquidierendm Kne-H» Ministeriums zu bestechen versucht habe, «m benselbm zur Parteilichkeit zu verleiten. Nach emfiündiper B»atung hob haß BerufungSpericht entsprechend den AusführMgm den BerteiditzttS Dr. Richard P r e ß b u r g r r daS »strichlerliche Urteil auf rnk sprach de» Angeklagten Max Delfinger mangels jedes obiekttv«» und subjektiven Tatbestandes von dem Verbrechen der BerleitÄ °i zum Mißbrauche der Amtsgewalt frei. Das Bespritze« der Stratze«,. Einzelrichter Oberlandesgerichtsrat Dr. M a l y verhaubektt heute Üb» eine Klage des MilchhändlerS Franz D o b e r 8» b e.r.ger in der Nordwestbahnstraße 7 -egen die Gemeinde Wien «zuhanden de« Bürgermeisters Jakob Reumann) auf Schadenersatz von K 11,000. Im Sommer 1919 stand ein beladener Milchwagen vor dem Geschäfte deS Kläger» «ch der Kutscher war damit beschäftigt die Milchkanne» abzttlab«. Während er sich im Hanse längere Zeit aufhielt, kamen einige Männer, welche die Straßen auS Schläuchen bespritzte«. Ei»eder Pierde wurde sehr unruhig durch das mit dem Spritze» verbundene Geräusch. Der lierbeigeholte Kläger ergriff die Zügel; er hantierte dabei sebr ungesackt, riß die Pferde herum, und zwar derart, daü die Deichsel des WagM brach and dem einen Psierde in die Bauchseite diang. Das Psrrh mußte notgeschlachtet werde«. Der Kläger bezifferte seinen Schaden auf 11,000. Der Richter Hag die Klage a b g e w i e s e n. .* : . ' ■ ■ ■ - — ——»— . Wi# bringen hiedurch alien unseren Geschäftsfreunden zw ' Kenntnis, dass die Herren JEHVDA SCHMIEÖT ml SALOMON HOKEACH in unsere Firma als offene Gesellschaften eingetreten. Bank- und Kommissioitshaua SCHUBER & BRENNER. Der Volkswirt. Eine Krone -- 3.85 Centime» Geld. Gestern notierte in Zürich: •, bk österreichische Krone Geld . . . 2.85 ( 3.85 am 1. die öftere, gestempelte Krone Geld . 2L0 ( 3.90 am 1, Ink) die tschechische Krone ....... 13.80 (12.85 am 1. AnK) die Mark.. .14*65 (14.85 am 1. I»li) Agram' ... . 7.55 ( 7.55 am 1. Frrli) Warschau . .3.90 ( 4 — am 1. JulÄ Budapest . . . .3.65 ( 3.55 am 1. J«Ä Geschastsstillstand rmd Preisrückgänge bä Warschau. I Wo schau, t Juli. (Tel. der „Wiener MorgenM.^i Wie der „Dag" berichtet, Hot die ollgemeine Preise sentüng im Ausland in Verbindung mit dem außer«, ordentlichen Geschäftsstillstond, welcher jetzt in Polen! herrscht, in Warschau starke Preisrückg''änge, jw verschicdenen Haudelskategorien hervorgerufen.! s Im letzten Monat sind Häu seu kn Warschau 25 Prozent ihres Wertes und auch' mehr gefallerx^ Dennoch sind in dieserr Zeit fast gar keine Hauskäufevorgekommen. Brillanion haben in der letztew Woche einen Preissturz um etwck 50 Prozent zu verzeichnen; doch wird selbst zu den niedrigen Preise« die Frau und wandte ihr Gesicht von ihm ab. SjchaMS' starrte sie fassungslos aU. * „Ist etwas vorgesallen?" murmelte er. „Sagt M Mir nur." \ „Armer Mann," sagte da die Frau, „Ihr wiW nicht, was Euch Eure Frau angetan hat? Eine Schrnd» ist es. Hinter Eurem MckeN hat sie Rahel in die Kirchtz zur Taufe geführt... ." , > tj Da schrie Schachne aus wundem Herzen aus WÄ die Frau hatte Mühe, drtt gebrochenen ManN in sein»; Wohnung zu bringen. „Ich' hatte eine Tochter, die eine Perle unter den Töchtern Israels war," schluchzte er, „dach sie ist tot . « - Schckchne ergriff eine Schere und machte dtae« Einschnitt in sein Gewand, dann zog er seine Schuhe,; aus Und setzte sich aus die Erde, um seine DochM, zu betrauem. V Acht Tage lang saß Schachne in tiefer Tratte^/ über heilige Bücher gebeugt. „Warum hat mich dev Allmächtige so hart gestrastA^ fragte er sich. „Ich habe nicht geklagt, als er mich! ^sum armen Manne machte. Warum setzt er seine Prüfungen fort? Welche Gebote habe ich übertEtt? Wen habe ich gekränkt, wen übervvrteilt? War ich nicht immer ein ehrlicher Manu und habe ich mich nicht, bemüht, meine Gläubiger zufriedettWftelttri^.': T:' .'! Immer wieder warf er diese Fragen auf und fand! - leim Antwort. j ' Chawe wagte es nicht, die Stube zu betretzm Wh'j sie schickte hhm Pas Essen durch die NachbariU. , . - Schachne blickte-kaum auf, wenn das Meid eiWtrat; er verlangte nach keinem Menschen.! Am drillen Trauertag kam ein frommer' Gteis,! der im selben Hause wohnte und'vom grvßev Schinerz > Schachne; erfahren hatte, um dem Tiefgebeugten Tv»st - zuzusprechSn. v (Sortftkuna foteU

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