Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 494 (8.6.1920)
- Date
- 1920-06-08
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Wien- Dienstag daß sein Können ganz hervorragend ist. Erng Markus, dem seine bisherigen- Gegner nie rangen Widerstand entgegenbringen konnten^ machte am8 diesmal seine Sache recht kurz. Nach 1 Minute 45 Sekunden brachte rr einen Nrnnuogrift, nachdem er vorher selbst, in die Brücke gegangen war, derart an, daß Koderitich rnf beiden Schultern lag. Der dritte Gang brachte 'inen Erfolg der Grazer: Meister Fischer war dem' Wiener repräsentativen Kocanderle glatt überlegen. Durch einen vorzü'l ch n angebrachten Hüftschwung beendete er nach 4 'Min. 8 Sek. das Gefecht. Dev nachfolgenbe^Kampf im schweren Mittelgewichte zwischen Mileder Wra^ und Sar WisnV wurde in 4 Min. 16 Sek. durch Sar, der der stärkere war, entschieden- DaS Ringen der Schwergewichtler brachte den Gästen l>err zweiten Erfolg. Tos-o (Graz) war dem Wiener Wagner all Gewicht zwar unterlegen, an Technik übertraf er ihn aber weit. Nach 17 Min. 46 Sek. gelang es dem Grazer nach heftigen Bemühungen, Wagner zu legen. __ i. v. Ahawath Zion—Arb. S. C. Jung Wien Vrl. Abaroakh Zron ist peuvunpen mit mehreren Ersatzleuten rnzutreren. was das Könnest der Man^chast lehr beeinträch iflte. Nrb. Sp. I W. hat Abstoß und legt rin ra'ches Tempo vor. Zn der 8. Mmule crr clt MaNfchik den ersten Trester, an welch n mch ein Abawatb ^'wn-Verkeckiaer n cht ganz nnbel-iliar war. Obwohl Ähawath Z on fast unnmertnocken im Anqrrst war, «lang es ihm nrcht außzuoleichen^ Nack Hasbzk't iührt Arb. Ep. I. W. ein schönes Kombma ransiviel vor. einige Durchbrüche . der Arb. Sp. I. Lb.-Stülmer hält die Brrte'dignng an». In der l5. Manne wehit der gule Tormann Ahawälh Zion einen schärfen - Liralstoß sicher ab. Das Wettspiel wurde in der 20. Minute in-; plge des Regens abgebrochen Der Sckreds ich'er Frey 1 bewährte.- ich sehr gut. Reserven 2:0 Mr Wawath Zron. ' i Wochenprogramm bes Sportklubs tzatzonh.^ (Erichemt jeden Dienstag.) ) Schrverathletiksektion: Training Montag, MMwöch md Donnerstag ab 6 Uhr abends in der Vollslckule,Werdertors Zaste 6, - SchWimmsekrtion: Training kür Herren im Diästabap Dienstag von V47 bis sfS Uhr abends und iür Damen ich ^tädlii'chen Bad. XVIl.. Iörperstrape 42, Freitag von ll<7 bfi \U9 Uhr abends. Tägl'ck Kuchelau nächst Nußdori. i FechtseLLion: Trammg tm Fecktsaat der Reme Jebud^r. iX., Serv:tmgasic l0, und nvar: Montag Und Donnerstag iür Damen von 6 bis 7 Ubr abends, >iir Herren (ÄNiängft) -on 7 bis 8 Uhr abends, für Herren iBorge/chritirn^ von 8jM > Uhr abends. Sonnt m vormittags grmeinsamch Trgmmg nm Aeroklub, lk.. Pra:cr, Noidpoualstraße 131. , s TennissekLion: Training auf unserem Sportplatz. keidesdorfgaste 6. | Hockeysektion: Training Mittwoch 8 bis 5 Uhr übch- Niitags Tür Damen, ab 'iS Uhr I. und i!7Mannschasti Moplag rnd Samstag von 2 bis 5 Uhr nachmittags für Dämenjund Iungmannicha't. . ' . X Leichtathlptiksektion: Training Montag F. AC-Platz and Donnerstag W. A. F.Ptatz. Hüttrltvrf. Dienstags Ubr »bendr. Bersammlung alle' bei »Quer durch Wien" teilnehmenden Dhleten im Industriellen-Cafs. Sonntag den 13.d. M. ^Quer dnxck Wen“. ' l Faßballsektion: Die erste Mannschaft trainiert^ diese Woche nur am Donnerstag. Sonntag ken Wettspiel. i Touristik- und Skisektion: Sonntag den 13. d. M- \n Fuß ohne Klette!n. Abfahrt Samstag nachmiilaqsrack Badem Wernes Tor. (Näckrrgung). . Sorrnt.m Peilst in. , Ri'icsmaisch lieisevmackt- Maheckmg—Sattelbach—KnimcthüUe- Bad^n. Nur iür Ausdauernde. Anmeldung bis 10. d. M. im Sebctarlchgegen Zckag von Ü 20. Fiihumg: B. Sp»a. f 27., 23., 2!>. d. M. Hochschwab- Nur iür Ansd ipernde. Anmeldung bis 15. d. M. gegen Erlag von &2Q im Sekietarurt. Führung; F. Heller-' , .*'• Ur! äubskour. In der Zeit von Ende Juli bif Mitte August findet eine llckerquerunq der Hoben Tan-rn mit den Kufiaer »ioitte*. Gaste,n-Ansogel--Sonnblick—.Großglockner— Rroßvenkdiger^-Drelherrenspitze-Sristlr-Mayrhofen stan. Tauer iirka 14 bis 20 Tage. Änmeldunoen mil Erlaa von K ll^'O bis JO. d. M. im Sckietanat. Hochsire lnebmer 6. Nur Auödauernd'e rnd Geübte kommen in Beirackl Führuna: E. Raub tsrhek. . Sonntag den 20. d. M. Rast. Abfahrt Samstag 4 Uhr 10 Min. nachmittags nach Payerbach. Wanderung nam Kaiser- »runn (Nacht gung). Früh Ausstckg durch das große/ Höllenkal ßber den Alvcnverclnssterg^'zum Otiobau?., Absttegt Torlweg. Nür für fchwindelirer« Fslsgeher. Geh«tt:6 Stundch. Anmeldungen gegen Erlaa von kl 20 bis? Frenag den 11.- d. M. mr Sebetauat. Teilnehmcrzahl bci'chränkt. Füyiung I. ^ugo Kyhn. K u l t y r - A b t e i l u n g. Orchester: Nächste Probe Sonntag hen 43. d- M-. vie gewö'bnl'ch im Bereiiismal. M'tlwych Hey 9, d. M. pruste k Uhr abends w rch t, g e Lcitungssttzung. Mandolinenorchester: Nächste Probe Donnerstag den l0. d. M. im Klubheim. Die Mitglieder werden aur ven von der Orchestrrlcikung ausgrschriebrnen Konkurs zur kostenlosen Heranbldung von Bläsein auimerksam gemacht. . Kammermusik: Probe Miltwoch» 7 Uhr, im Klubheim. Ahamath-IZion. Mittwoch, 5 Uhr nachmittags, wichtige Versammlung dcr l., II. und lU. Mannschaft. Hechamer. Heute, Dienstag, 7 Uhr abends, wichtige Sitzung der Fußball'rlnonsleitung. Hechamer Leichtathleten. Heute, Dienstag, Vr? Uhr. Vollversammlung mt Industriellen-Caf6, Eoncordiaplatz 4. Tagesordnung: 1. Seittonswahlen. 2. »Quer durch Wien". 3. Tratningsiragen. 4. Eventualia. Gerichtssaal. Leidenschaftliches Raüchen und Antisemitismus als Ehstrennnngsgründe. Die Kausmannsgattin Emmy Ilse M. brachte beim landesgerichte gegen ihren Galten Walter Konrad M. eine Klage ans Trennung ihrer nach evangetlkchrm Ritus in Wien geschlosserren Ehr ein. AIS Ursache brachte Je h .upriächlich vor, ihr Mann sei ein lridenschastlicher Raucher, drt sich m undurch» drirrgliche Rauchwolken hülle nnd einen derart Jen Tabakgeruch tzo« fernem Körper nnd seinen KlerderN ausströme, düß stt sich ) m nrSt nähern könne, ohne in Neblichkeiten zu verfallen; eS sei W!eyJv Wqpgenzeltunq klar, daß eine Frau stch von einem solchen Manne nicht Men l'sten kövn> Als wriieien Edetrennungsgrund. gab^ ,ste an»/'chr Mann sei Rasse n a wt i s e m 11, berühr, obwohl ste ihm znl'ede ans der i ü d t s ch e n zur p r o t e st a n t i s ch e n R l'g'vn überg treten sei, iort und <6tt ibre jüdisch e A bst a m m u n g v. o r w e r f e nnd geren ihre Eltern a n t isemitische Beschimpfungen a n s st o ß e. Der Geklag'e willigte in d«e Ehetrennung ern. Der Gerichtshof eikläit d i e E h e d e m D a n ö e n a ch f ü r g e t r e n n t. Ein Berschulr-en an der Ehktrennung wurde kernrm der beiden Ehe- Icute zugemest n. / ■' ' Klage au? Gchadenerfatz>Metzen Ansteckung Es hat sichrer seltene Fall-ereignet, baß ein junges Mädchen aus gutem Hause, eine Stagtsbeamtin, den Mut aufbrachte, einen jungen Mann, absolvierten Juristen ohne Stellung, mit dem sie ein intimes Verhältnis eingegangen fvar, aus Schab etiersatz zu klagen, weil sie von ihm dine a n st eck ende Mr a n k h e i t (Gon orrhve) akquiriert hatte, Die Klägerin Ludmilla I. war im Fähre 1916 ^als Brämtkn des Kriegsministeriums mit dem Beklägten Dv. Theodor Ritter v. K. in Beziehung«» getreten. Sie erkrankte und brachte, da er ihren äll ihn gestellten Schadenersatzansprüchen nicht Nachkommen wollte, beim' Zivillandesgericht die Klage auf Zahlung von 22.000 Krönm ein, ^worüber gestern die Verhandlung stattfanb.- Dis, Klägerin : verlangt 10.000 . Kronen Schmerzmsgeld, 10.000 Kronen für verminderte Heiratsfähigkeit und 2000 fronen für ärztlich: Kosten. Der als Zeuge einvernommene Dozent Doktor Rudolf M., der dcss Mädchen behandelt hat, gab^ an. daß die Krankheit der Klägerin-frisch akquiriert war. Der Richter vertagte , hie Berbandlung, um die Klägerin persönlich einzuvernehmen. __ Rattdmorb rm der Großmutter. Äer Täter zu 18 Zähren Kerker verurteitt. Du CkhwurgenchtsvnHandlung gkgry den 23jährlgeN r^cknif sceer Franz B l r n b a n m» über deren B^nn wir reus bmch'cken, wurde grst rn abends beende«. Der Hlnge'läa'e hekannie stch schuldig. ^-Vor sitzeyderl Weshalb Hab i« S«e d'e Untat beganaen? — A n g e k l a g »e r: Ich, wollte Nack Dcnnchland aukwandern, nm Arrest zn suchen, wußte, daß -er G'vßva'er in der Schreibuschlad-: Geld hat und könnt' nickt hazn. weil npch die^ Anwesenheit der Groirmutter daran hindette. V 9. x s t e c ober: Und das Hindernis wollten Sie b*» semgen. (Eine aut bkw GeUms-itsche liegende große Holckacke emporbebind - Wie viel Sck'ä w haben S»e der asten F>au M't dieser Hacke vri letzt?— Angeklagter: Ich wollte/ ne nrfr bücinbest. üm yiir dis G ld nebchm zu könnrnr Sie fiel auch ach einest Hnb;u Boden. -> B v rsiVen tz r r: Sre haben chwr wiederholi mgrscklagen. - A ii g e k l a g t e Ntp üus Mitleid, ich rvollte nickt haben, daß die Grolwustex pie! lecken Die Gelchwornen erkgnntm den Angellagten des Meuchler >ch n Raubmordes einstimmig 'chrekd'g und verneinten mu II Stimmen die ans S'NnespermuruM lamende Zmayfrage. Aus Grund dieses Berdrktes vr ruttrste der Gcr chtsbor Yen Angeklagten B x t n. M n m , zu e uer s ch' y e r b n K e r k e rst r a f e in der Dauer von t e ch z e h n I a Ü r e n. Vkl schär st durch Fasten und e m'ame Äbsperrung iN dunkler Zelle an jedem Iabr stage der mr üblen Blutiyt. M Änge lggir rrtlärF ruhrg: »Ich nehme die SNasß än". ' - - " \ Der VMsrvirt. Eine Kröne--- 4.15 Centimes Geld., Gerlekn noüerie m Zürich: . die österriich'iche Krone Geld ... 4.1ö ( 410 arn st. Juni die ystert gcstechrelte Krönt Gelh . 4.20 (.4.16 am 6 JunO die tschechische Krorrd . . i*. 1330 14b0 gfli bi Inw pre Mark. . . . ... . . 14.'g 11 - m st. Juni Agram . . . Sm . . ....... 6 30 5.^ an, st. Juni Budavcst 3.15 ..3.10 am 6 Juni) Warschau . ... 2 90 i 2.80 am 6. Baumarkt und Bauhrleburrg in der Tschecho-Slowakei. Von vnserem Brsinrrer l<. 8.-Verichterftä1ter. Bekanntlich hat sich die während d?r Kriegsjahrch hrngetretene. Beschäftigungslosigkeit des Baugewerbes p'egen he§ stetig steigenden Bargeldmangels und der wachsende^ Arbeits« und Materialpreise bis zum jetzigen pollkommenen Stillstand gesteigert. Berksts vyr d§m Kriege gerieten viele Bauherren infolge der zurück« hallenderen' Kreditgewährung und der geringeren Be" Dehnungen der Liegenschaften dübch die GeldinstIute in eine unangenehme Situation. In den Jahren des firieges wurde in den meisten-Städten fast überhaupt picht gebaut, trotzdem sich allmählich die Herstellung von Wohnhäusern trotz der BevölkerungsverminderUng durch den Weltkrieg als notwendig erweisen mutzte. Mehr und Mehr gelängen wir heute zur Erkenntnis, Satz die Bau« sätigkeit in großem Umfang schön durch die sicher zu Erwartende Umschichtung der Bevölkerung unvermeidlich fern wird, da infolge der erschwerten LebeNsmöglichfeiten mit Sicherheit an eine Abwanderung vieler aus hen Grdßstädten aufs Land oder in kleine Städte gedach: werden mutz. Als FölgeerscheinUUtz ist wohl der Umstand anzusehen, daß heute die Industrie dank verbesserter Ernährungsverhältnisse und billigerer Löhne einen starken Zug nach dem Lande erhalten hat. Aber auch für die iibrigen Grotzstadtbewohner, die nach dem Zerfall der Monarchie ist unsere Republik zurückflutsten besteht unter den gegebenen B'erhältnissen keine Möglichkeit, hier eine Wohnung zu finden öder nur in absehbarer Zeiteine splche zu erhalten. In Prag sollen heute ungefähr 5000 Wohynngen für Familien, feet uns in Brünn über 6000 Wohnungen fehlen. Dabei wären Bauplätze zum Verbauen in genügender Anzahl vor. Händen. Demgegenüber stehen jedoch die unerschwing« lrchen Arbeitslöhne und daS Fehlen fast sämtlicher, zum Bauen wichtiger Rohmaterialien, so daß unter solchen Verhältnissen an eine Privatbautätigkeit überhaupt nickt gedacht werden kann. 8. Juni 1920 ' , Nr. 49f Vor allem mangelt es an Kohle. Ohne Kohle ist aber die Erzeugung von Ziegeln, Kalk, Portlandzement usw. -undenkbar, und döshajb, müssen die fertigen Pro« dukte im Ausland gekauft und mittels Bahn zu uns befördert werden, was" natürlich die Kosten der Bckr« materialen bedeutend verteuert. Im Jahre. 1914 zahjtt man für Staubkohle K- 2-30 für den Meterzesttneh, heute ist dieser Abfall selbst um den hohen Preis twu 30 tschecho-slow. Kronen nicht zu bekommen. Kalk kostete 1914 Wo Brünn K. 2.80, jetzt 80 bis- 40 tschecho-slock Kronen und mehr. Die Ziegelsteine sind infolge der Kohlenteuerung und der hohen Arbeitslöhne im Preise auf das 10« bis 20fache gestiegen? So kosteten -Ziegel vor dem" Kriege loko Brünn 35. Kronen, heute 460 tschechoslow. Kronen und darüber, ^je nach Entfernung und Z.ufuhr, Por-tlandzement stellte sich rm Jahre 19l,4 auj .5 Krönen, jetzt ist er nm 70 his 90 tschecho-slow* Krönest nicht zu erhalten. Infolge des'Pferdemangels unh der teuren Futtermittel ist auch der Preis für Sand üstß die Lagfuhrest um das 16° bss 20fache gegen den MtztzchsP§esS gestiegen sowie . auch sämtliche Handwerksarbeiten rny das lOfache, einige sogar wegen Materralvertsuerung um Lös LOfache im Preise in die Höhe geschnellt sind (GlaM arMitön). V .. Bei der Frage her Inneneinrichtung, die äst WM tigkeit dem Hausbaugleichkommt, stoßen wir ebenfalls auf gewaltige Schwierigkeiten, da es speziell bei nnß in Brünn an wichtigen. z»r Fertigstellung, eines BaiteS rmtwendigen Bestandteilen fehlt: So können zum Beispiel infolge Mänaels qn Küpftr, Mesststg. Güntnri Ustv, die Schaden' bei den ^nftallatiönen bost WasferleitnNgöw elektrische,^ VelenchtungSanlagen usw., die seit den süns letzten Jahren in ollen Wohnhäusern entständen sind» nicht , wieder hergestellt werden. Mft deh. Preissteigeruüg aller Leb'enSbebürfnW mutzt^ auch eine hedenttzstde Erhßhnng -der Ärbeftslöhns eintreten. Mirzahlen augenblicklich sehr hohe Kähne und müssest durch Verbilligung unserer Lebenshaltung -ein weiteres Steigen der Löhne hintanzuhalten trachten: Dem durch Mteriälsorgen und die hohen Lohns hervor« gerüfeneit Nptstand ist eh» zuzuschreihen. dcttz die Hey> stell,rstg eines Wohnhauses^heute ungefähr den 10biß IZfachen Betrag gegen das Jahr 1914 ausmachen würde. Deshalb ist yN eiye Hebung der Bautätigkeit durch PrivatbäUMiAeit infolge. der ungeheuren Lenernng sticht, M. Uykest. Hißr kann nur der Staat, haß Land, die Oemeistoe 'unterstützend össtgreiM,. Es müssen, wie ein Fachmann schreibt, von diesen Stellen aus die notwendigen Wohngebäude für die Beamten, Schulgebäude usw.' erbaut werdest, es 4M|e eiste länge, mindestens ZOjäbrige vollkommene Steuerfteibeit für hitzse in den Nächsten Mhrest zst erbauenden Hauser gewährt werden. Eine Belebung der Bantätigkeit kann nur durch Mrbillsgung der Bauten bewirkt werden.' Daher liegt dis Lösung der Zukunft vor . allein für das Bauest ist W Spärsamftft ' äst Röh^, besonders Bodenschätzen (wie Erzen, Kohle, Holz usty.) sowie an allen übrigen Stoffen, die eiste gesunde Bauweise auch mit geringem Material» anfwand erreichen lassen. Wir werden den verteuernden' Einflüssen .des Krieges und der'Niederlage auf destr Baümörft stur dästst esttgtzgestwirkest können, wenn wir sparen lernen und wenn von. allen Schichten der arbeitenden Bevölkerung eingesehen wird, ha uns nur durch sirösfe. Arbeit geholfen werden kann. So allein können Wft hoffest, ans den Nöten der Gegenwart den Weg ist Me'erträglichere Zukunft zu finden, Dev fteie. Valutenhandel an der Börse unter, bvochen. An der gestrigen Börse kam es im freien Valuta Handel zu ti inem Abschluß, da der Chef einsgrößeren Firma bei Beginn des Verkehrs.erklärt«, er« werde irst Hinblick darauf, das; vor einiger Zeit bei ihstr eine Beschlagnahme fremder Valuten im Betrag" vieler Millionen vorgöstommen wurde, diese S;lM>„e jchoch trotz. Nefurses biß. jetzt nicht zurückerftattft worden ist, alle diejenigen Firmen, welch« Geschäfte in fremden Valuten machen, zur Anzeige bringest, Er warnte vor Abschlüssen und forderte, die Börlefammer wolle verhalten werden- Holm Staatsamt für Finanzen anzufragen, ob der frei« Pexfehr in fremden Valuten an der Börse gestattet sei ober nicht,. Hervarzuheben ist, daß an der Börse «iste ganze Mihe von bisher unbekannten Elementen Vstlutch geschäfte vornehmen. ___ Das Ende der Kahag- New'Bp«lt» 7. Juni. 'Korr.-Bur? Die Ämttimu Shst and .Cvmme,ee Corporation hat ous zwan iy Jahre jene Hastbrss. kchmah'.tslrniM stbernommtn. Wclcke bis zum Ausbrstch vet Krieges die H a'm b ü r g - A m e r i k a - L i st i t instehattft Eine z«?)npzv-entige Luxusfteuer in Pylsn. Warschau» 6. Juni. (PrrviN.l DaS FinoNzm'nisieriststl HÄ rm Landtag eist Gesetz eingebrückt, durch welches derM VftkaN von ^urustnükckn h t i c 11 v.om K o nfum c n t e n ti«> Strmpllfiener von z ep st Prozent eingckoben wadc« soll, M Finaiizörgane haben daS Recht brr Kontrolle über die Betsimss von Vurusart'ckeln. Als Luxnsartlkrl werdm angeführt r Gold- und Silbeo gegenlländc oder deprn Jmttatloncn (verfilberte. vergoldete od« ähnliche Gegenstände), wenn sie mehr als lOO Mmk kosten, Persen Korallen. Edel? .und Halbedelsteine unh deren ImNqiiystkst. wenr sie mehr qlS tOQ Mack kosten, plastische Kunstwerke, dfttn Kopie) und Rcpiodult onrn (ausaenomiMn sind Kunstwerke., vst dr Künstler oder einst: 'einer Bcuvandt-'N itlbst verkautt). Porzrllan geg nstände und Wandichmnck» welche wehr v'ihQ Wluit vi?nck kosten: G genstatzSe ans geschllfifnm KrMSm .tzds S i Ugl iS. Lvielwaren,Pwsuinst umerueuNb Mnfi>reprbt>utt»vnS mprnmmte, Tvilelnarlckel (anSgenvwmen Setze), Petze stvv Fell m