Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1920-06-05 · Heft 491 (5.6.1920) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 491 (5.6.1920)
Date
1920-06-05
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
76% known words query
IRI
…/2979076-2979416-2979569--04339-2990070
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

, Seite 6 ' Merl."Mms!ch General Lütgendorf unter Anklage d des Mordes. Wegen öffentlich ee Gewalttätigkeit zn 6 Monaten Prososenarrests verurteilt. f' Vor einem aus bt:t Mitgliedern des GLt’tjtfcn MintärtzerichtShofsS und vier Mitgliedern des KüffaNonshofcS MfammengLsetzien Strafsenat hatte sich gestern der General der Infanterie im Ruhestand Feldmarschallleutnant KaONrir L ü t gc n der f wegen Verbrechens des Mordes zu veraiilworiea. Dem Beschuldigten liegt zur Last» daß kt am 13. 1914 in ^Schall ah gegen den Gefreiten Josef Eberl und die SanrtätSseldaten Franz Vuzeb und ^sofef Doublit in der Absicht, sie zu raten, durch Anordnung ihrer sofortigen Ntedermachnng auf eine solche Art, gehandelt Habe, wodurch der Tod der genannten Personen herbeigeführt würde. Er habe, hiedurch das Verbrechen des Mordes nach § 413 Mil.-St.-G. strafbar nach 415, und dem Gesetze vom 3. März 1916 (Gesetz über die Aufhebung der Todesstrafe) begangen. Der Angeklagte, verteidigt von Dr. Heinrich Steg er, erklärte sich nach Vorhalt der Anklage für nichtschuldig u*.d gab dann in gnsammenhäna'n-'r Rede seine Rechtfertig»'!g. Er'erzählte unter anderer«, das; ihm in der Zeit der höchsten' phusisegön, geistigen rmd seelischen Anspannung und der s-h-,n rinsetzenden adspanrrcnden Reaktion eine Meldung übeebracht worden sei, daß drei volltrunkene, am User hinter der Front schießende Soldaten eingebeacht wurden. Di« Meldung gesh ch in Form eines Dieusizetn'is, der vom StatfonskomMüNdS in bleust aüsgeiertigt und nicht an mich, sondern üN die Tivisionssarlitätsanstalt gerichtet war. Tie an mich erfolgt.; Vorlage des Zettels durch den Telephönoffizier hat 1» diKseul Moment in nur die volle Ueberzeitgung hervorgerufen, Last der Fall vom StarionskoMmando untersucht worden war rrnd daß es sich um eisten äußerst schweren. Mit Plünderüw'ttt zusammenhängenden Fall handelt, denn sonst hatte. ' flVStt md’t mich in dieser Stunde schwerster'Arbeit als Divisionär and Kommandant ausgesucht, sondern das Stück selbst müt. Lienstzettel an die Divisionssanitatsanstalt geschickt» Ich veiß bestimmt, daß ich mir damals die Bestimmungen des Dienstcegle:neuts über das Verhalten vor dem FMnde sowie die slrr.egsariile! vor Augen hielt und traf mit schwerem Herzort, ater im Bewußtsein, den Soldateneid höchzuhalten, die mit Rüü'icht auf die Situation gebotene Anordnung zurJusiis'zietuna der drei Soldaten. ' ' Ter Angeklagte erklärte zum Schluffe, daß es ihm l-:''cht Spesen rväre, sich-der Verhandlung zu entziehen, dü er in nuem Geriete zuständig warwelches Nicht"mehr zu Deuts hi» ^sterrc ich gehör». Er habe sich jedoch.im Bewußtsein seiner Schuldlosigteir die Heimatzuständigkeit in Tirol erwvrbött. br sei überzeugt, daß er, der füirfunddrerßig Schla«HteN-erfML . reich als Kommandant Mitgemacht habestets iN Bestem Nlaulcn als Soldat gehandelt habe» ' Senatspräsident Zwiedinek vtzrlas die überaus öetastcnde Zeugenaussage des Hauptmannauditoks' ZtzchZruanN> der behauptet, daß FeldzeützMeist^r LüLtztzNdarf nsit Ilntgehilug der Justizoffizitzre NNLrhörte GreuektateN aNordnete, mit besonderer Rücksichtslosigkeit gegen MaNnschüfLS- »ersonen vorgiirg, aber auch dön OffizwktzN Mit staüdrechtl:ckie:u Erschießen drohte, wenn seine Befehle Nicht sofort und aufs Wort erfüllt wurden.' Es seren standrechtlichtz Justifr» zrcrnngtzn in kurzem' Wege von Lütgendvrf angeördnet würden, als noch kein Standrecht bestand, und d«r Kommandant duldete keinen Widerspruch. Die drei Soldaten seien am 18. August» an Kaisers Geburtstag, medLbgesiochen worden. Die Tage, die er bei der Truppe Lütgendorfs verbrachte, seien Me schrecklichste Zeit seines Lebens gewesen. Der Angeklagte bezeichnet diese Aussage Äs unwahr und erfunden. Der Hauptmann sei seinem Stahe kaum zwei Wocben zugeteilt gewesen und berichte Schcruermäkchött/ Außer einen: , Falle, in dem es sich um Norkriegsrecht handelte, sei niemals ohne Standgericht geurteilt worden. - Gr wör als KvMMMldättt für das Lebe» da» 20.000 iföflfi Menschen verantwortlich, die haste tl zu schützest, Unh Nicht die Verbrecher im eigenen Lager, Sie es bedrohtem Er gingkorrekt und auf Grund der Vollmachten und VervHNM». gen vor. Als der Angeklagte von perfiden Verleumdungen sprachrief ein Herr ans dem Zuschauerrau,N: Brubül Der Präs sident rief: srch lasse den Saal räumen, wenn noch eitt Wort ertönt! Der Angeklagte bewirtedaß er sich begreifltchstweistz Rfi die ernMnek Fälle aus dem Äugust 1614, dem. ÄnsaNg bet Krieges, nicht, erinnere, er würde aber gern jeden Fall besprechen, da er seine korrekte AuftlnkUrig fnttzett würde. Mittagswurde das BeweisvrrfahceN geschlossen. Bei WirdttausnabM der Berharidlung nalun der GtNerälstaätZäNwal't Dr.'H 8 pler das Wobt zur Stellung seines Schküßantrolgss. Die Iustrfizirrrmg wurde in einer Weist/ vollzogen, d!< man ruhig als Kultnrschande bWchNN käNU?fWch der Fustrsizittung hat dann der Ängellügte bei der £> f s rz i e r s< «esse zu dem Iustizofsizier höhnisch bemerkt: «Hüben Sie gchörk, was geschehen ist? S o 6 tht es Je£ t tn, b e r meinem B e f e b^ n i ch t g e h. o r ch l!" Dieses Vethalten des ÄNgeklagten zeigt, bay. c*J sich der R ö ch t s w i J t'i g 1111 feines Vergehens bewußt w u r. Der Angeklagte hat jedenfalls aus verbrecherische ZV t i s e die Leute töten taffen. Jedeniolls hat der Angellagte. wenn seine Tat nicht als Verbrcchcn des Mordes angesehen wird, das Verbrechen des § 289b Mil.-2t.'G. (Urbrrschreiumg der Dienstgewalt) begaugen. \ Dr. Höpler stellte schlußlich den Antrag, den Angeklagten fedrnGüi' wegen ^'crbrechens der Urberschreitung der Dienstgewalt «ach b, Atil.-St.-G. und wegen Vergehens der fofa» Wiener MorgenzeMng 5. Iuiü IÖ20 ' SchlieAich 'hob '*? hrrüor, das^dak.'üimnmlyaliüsche ( essc des Staates.dre'strenge Vcstrasuug des Aug^lagüm e.-Urscht. H'era:rf et hob .sich der Vertreter der Mutter des jnstisluertcu Tlouhik, Dr. Z. Uorednicek. um als Entschavrgüng-snr die öurch die Tötung ihres Sdtznes/her ihr elDger E:Halterwar, .dem Elend pre-Sgegebinen Mutter eine Mstichr Rente von zehntausend Kronen zu fördern, deren scheinbare Hohe er mit der Valutadifferenz begründet. Vcrteid'ger Dr» G it gee führt mrs: Der Angeklagte bat nicht ücstiüst. kein Urteil gefällt, sondern in .AuSWnttg des. Kr i e g Z n o t w e h ö»r»e ch t e S eine> Äbwchrmaßrcgel getroffen. Ich weiß — iäbrt Dr. Sieger "mit erhobener St-mme r'oktvvn einer gastsin Gesellschaft v ö n V e r s o n e n dir nicht wegen eines, nrin, sondern wegen hunderttacher Moide, Mus'cre'kN und D-eMühlr» beschuldigt trschünkn. die wir aber infolge der Gew-..l! zwingender Tatsachen likbevoll an unseren Bußen hegen und pffegctt Miiffttt. Als bttber laute Z U lUnunit« g § r a f t aN8 dvn Pnblllnm tttönte«, fürvrete derBorsttzttrdeden Verteldiger ünst sich n i ch t a u f p o lr tlf ch 4$ G e b 4 et zu. begeben. Dr. Sieger richtete zvm Schluffe an den Gerichtshof den Appell, den AntzestagteN sMMrechen und chm, der, sitzt ganz nnltcllos als Angeklagter vor Gericht stehe, das einzigo Gut, die E h r e, durch einen Frkisvruch wiederzugeben. Die Braut des ge'.ölrten E l> c r t. die mit diesem ein auf Ebe kirrichteteZ Verhältnis Halle, dem zMiKmder entsprossen sind, b^t/sich rbensalls dem Slrafrurfnh'k't angefMffm und fük sich und die beiden Kinder einen Betrüg von hnndirttaulcud Krollen verlangt. Der Antellchte rttliMe aus dir Frage des Voi-sitzenden. ob er noch e;ms rn sagen hübe; t r Um tz»7!.lhr abcuds zog sich der Gerichtshof zur VrratUntz zurück- - ' - . . ‘ Das Ärttzili Nach mehr als dreistilndigsr Beratllug vestchlde'e der- Vorsitzende untör Spürnruirg des zahlreichen ÄtlditorillMs nachstk-hindes Urteil: / . ..; Btt Antzeflägir KasiM r Ätgtttdors ist schuldig des Äerbkkchens der Denittchest GewakiWgkett nach Absatz 9 des Milikärstrastzkskhl'Uche?., detznngtU dadurch, das et am 16, Äugust in Schabatz aus Grund eines Bienst ettrls die AnoidNuntz (täf, die drei'Sokdöten zu töten, anstätt sie dm ordentlichen Gerichten r» üdkriresirn, - sohin sich eine ihm nicht zustebeude Etr'afgewalt über diesi Sotdaim. amnüßw- und rvird tmkw Anrechnung von 87 ^agm Untersnchrmgshast, zur ' Strafe des strengen Prososenarrests in der Dauer von s e ch s M o n a t e u verurteil r. Die Wöasi beteiligten' werden mit ihren Ersatzauspiüchö'u ans den ZivririchtS^ weg vetwirseU. . In der-Begründung des Urteils führte Genatspräudmt Zwiedinek üns. es sei erwiesen, daß der Angeklagte auf Grund des Dimstzettels, ohne vorherige Aufklärung zu verlangen, die drcr Gbldasin NiederMachcN und Nicht, erschießen ließ. Daß Lützendörs gerade es wür» der die abstoßend^ Art,, auf welche dir drei äeuie ums 8ebrn gebracht würden, verfügte, wurde nicht als erwiesen angenommen und es scheint die Art der RiederMachUng auf den Hauptmann Klein selbst zurückzutühren zu sein. Von einemKrirgsnotkechte kann keine Rede sein, da biedrer Leute bereits am Vortage verhüttet wurden und eine Abwehr der Tat nicht mehr Möglich war. ES mußte denk Angeklagten klar sein und war ihm üuch klar, daß hier nur ein standrechtliches Verfahren üngewendet. werden konnte. Er hat stch Mit Bewußsein über dleses stand rechtliche Verfahren hinweggesetzt, da er vom Standrechte nicht den Erfolg erwartete, den er rm Jntereffe des Dienstes erzielen wollte. Er hat stch dcrhrr im Sinne des § 371 Mrl.-St.-G. eine ihm nicht Mehcnde Stbüfgewalt angemüßll VdN einem Verbrechen des Mißbrauches der ÄMtsgerÄlt konnte Nicht gesprochen werden, weil er bii Eilassüttg der Verfügung im Dienstrstnterrffe zu handeln glaubte» weshalb auch das Verbrechen des Mordes nicht als gegeben angenommen werden konnte. Der Räuber mit dem DvLchrttssfer. Als die Pretivsrnhändlerin Rosa Schlapsb ersti am.26, Härtner Mit, thrtw Söhne durch die Grashöfgaffe. ging, sprang plötzlich ein Bursche auf sie zu und entrieß ihr das Handtäschchen M't SchMücksachen tm Werte von K li.lio und K 489 Bargeld, .Dabei hielt er ein D o l ch m e s s e r in.der Hand und bedrdhtr Mutter und Sohn. Aut die Hilferufe der uebttfüllenkst. wurde .derMuber versslgt ßfiö festgetzalten. Der Verhüfkett war der Brschlergehllfe Joses Müller, det sich Astirn vor d-m Gchwurgcrichte wegen Raubes zu verantwortitt Hütte. Als Bertridlgek fungierte Dr. D a u d e *. . Der Angettngte behkrnptete, et habe stch m großer Notlüge befunden, weil er knue Arbeitenden konnte. Es sei auch unrichtig, büß er die Frau Mit dem Meffer bedrohte, er habe düs Messer :erst orrdSktt. M rk ans der Flucht vttfölgt wurde. Josef M tl l k e r würde aüf Grund deS Wa'HMrtches dtt GekchwöMn M z w i i Ä ü hvrn sch w-e t r m K e 11 er vtrNMllt. .. Der Volkswirt. Eine Krone --- 4 Centimes Geld. Gestern stellte sich in Zürich , die Derleichlscht Krörie Gtlb üüf . . 4.-^ f 3.86 ÜM ü. Iuar die gsterr. gMmPelte' Kkdne'GM üuf 4.--- ( 3M M 3. Jrmi) die Wtchifche Kröne, auf . .. . , . .12.-7-14!— am 3. JGr) die Mark üUf ... . . . . > , . 13.05 lä.3d üm s. JMri) ÄgküM . ... . . . 6.— < 5.— äftt s. IüNi) Büdavist ....... . . . . . . 3.16 s 3.60 aM S Fllrü) WMan . ... 2.90X %lb m 8. Auch Wiener Bankverein. In der gestrigen SitzrMg des AdministrationSrates des W cnrr Bankverems wurde die B r l a n z für das Jahr 19I& vorgclegt, welche inklusive deS Grwinnvortragrs ays deck Bür» fahre per K l,4k?1.16lM bei einem Bruttogewinn von K 342,103.895*21 einen Reingewinn von K 43.861.43L'Ü9 Legen K 13,067.746*87^ im.Vorjahre crgrht. Am AMia' de'^Dsiekrioü ' HM der AdministrvtionSrat bv. it/, ’ bitMjfcg,|cn d. M. -Mzubrrrrfektdrn"Ge'neralö^f lämchlung Dör-mWWK: ' /•;/.. : s, Eine D x v-i d'?'«e^,-xpon-E Pr» Aktie » ■ (gogen K 20 5“/0 tm Erphr») an die Aktionäre zur Btt» '! teiüing In bringen, den.Nrferresond ntbst dtt staiMarifch W! gesetzten Ouow, bas -sind8,844/124*70 mit i K 10,009.000 zu dotieren, ferner dem PenfionSfonddet Angestellten des Wittitt Baitl-Btteins K I0.vy0.000 zvzuwmd« un^ den Betrüg von K 3,810.678*63 auf neue Rrchmmj vstzutragey. Ander biShcr-gen vorsichtigen BewerkrmgSwrrse"' Engagemen/S auf Effeffen- und Konsortial-Koiüv wurde diesmal scstgehaüen und insbesoudere die Dcrpsiichlnnsrn val tcri'ischer Ratnr sowie die auf Kriegsanleihe gewährten Vmckchl als ancb>d^ Bestände an KtiegsanWe in vyrsichtigster ■ berücksichtigt. ■ Der Administrationsrat hat weiters beschloffen, der Gr^ nttalvrrfammllmg den Antrag zu stellen, das Gesellschaft! kapital vorbehaltlich der staatlichen Genehmigung v o n K 180.000,000 a ft f K 300,000.000 z tt-e rh 5 he«, mit der Durchführung der Kapitals«,Höhung ßu betraue» vul ^rhn zu ermächtigen, den Zeitpunkt und die Modalitäten der 8» ge'.'unst der neuen Atuon iw eigenen Wirkungskreise festMsetzeu»^ HondslSttOchpichLsn aus der Lkchechs-Slo«aL Prag. A:Juni.cPrivüt.>Die A kt itn g ef ftlrchaf f l!t Kitt Handel Nit demOsten berMt eine außei ordtnttichi GettttalveifMmlung «tn, m welcher vre ErhöyUNg da ÄktttrrkckvltÄs' auf' M Millionen Kronen beantragt werden Das UrtterllchMn hatte sich anfangs November 1919 Mt. Kapital von 30 Millionen Kronen konstitniert. „: Die Anlomobilfabrik I. W a l t.e r L Co. emittiert 10.L Aktien L K. m, wodurch ihr Kapttal vonJ aüf 4 Mrllron Krone» erhöht wird. Dre Aktie» werden den Akttonänu im haltnis von 1:1 zu st 800 angeboM. M. Die Aktiengesellschaft B äh « rs ch e I « d ustr ie zur Erzeug nng v on KohLens änri und Sauerstoff m Brau g>dk b00 Aktien b « 800. aus die den Äktlouären im.VerhallmS von 3:1 zu st 676 überlaffeh werdkm - Die Mährifcha EslromPLebank in Vrünn beMkratz! aus st 1,689.903 Relitgewinn eine Dividende boftWIt Ä K3&S. gegen st 26im Vorjahre. ■’ , ■ » Wie verlautet, ist in der letzten Zeit Re Mehrhert dtt AM der ReU g e deiner S ch a f w o l l w a r e n f a fr* vl an ein srünzvsisches Jndustriekonsortium üvergegakigen. Das Aktww. kapital betragt 3'/- Millionen Krone». In dev kürzlich^ahM balienrn Generalversammlung wurde dtt Besitzwechsel mrtgeteni und es wurden Vertreter der französischen Jvdustnegruppe m du Verwaltung gewählt. . Das Finanzmimsterium bereitet eine Verordnung vor, durch welche der Terminhande! inBarut e n an der Prägtt Börsß etngefWt wwd» . Die % sch e'ch i f ch ö A g d a r % Ä tt f 4 r4 ö h t ihi Aktienkapital Don 40 auf 60 Millionen Kronen. - Die mit Zuckerrüben in dtt Tschecho-Slowakei am gebaute Fläche beträgt m diesem Jahre 191.000 Hektar aegtt 179.000 Hektarich döligm Jäher und Ibo.600 Hektar im Jahrt 1815. D>e zu erwaittude heurige Ernte .wird düs 65 MiMSUtt Zentner Rüben geschätzt, aus denerl 8^/r Millionen Zentner Zucke« hergestevt werdtn tonnen. Errichtung rinet Dlasfabrrk in PaLaftlna. m Aünl anzuhoren. Aus dem Berichte geht hervor, daß die TrxtiM. sich günstig entwickelt Md dätz demnächst tute @ t (i § f ft B11 j errichtet kvtrdeN soll. ... : Preissturz fremder Valuten in Belgrad» A Bstsrad» 3. Juni. (Lüdilaw. Kdtr.-BurO Heule kam es an der Börse zu einem großen Preisrückgang aller fremden Balutem Die Verluste der Kaufleutr »nd BSrstnfpelnlünttn brttsgen mehrere Millionen. Als Ursache des PreisstukzkS werde« dtt günstige Erntestand Md die «eckndekke hvlillsche GllMkvn bezeichnet. 100 französisch« Muke» ' wittden für iw DWM verkauft. . ... Ausfuhr aus Iugoslawieuv Beltzdad» S. Juni. (Güdflaw. Kbtt.Gttr.) DaS Hattdck?- Ministerium hat die Bewilligung zur A us suchr von 4000 Wdggmrs Wizin, 15,000 Waggons Mais, 10.000 Gttzck GchMirren und von Gerste i» unbeschränkter Menge ttteilü DiamautettMsV iu Autwerpt«. Vtzüffel, 4-. Juni. tKütt.'Bue.) Dtt utzldn Bche*' Bur; ist' in Anlwtttzen eine D i ä Nr a n t e tt k r k s 8 wchlge dtt Schwankungen der Äalula ansgebröchen. M Kol'hengMgsmM uahrste Wurde die Arbeit m dieser Industrie aus kiMMiW i eingestellt. ■ .. Die alten Roten ift »er, ^schechö-Stottivker. Ans Prag wird benchtet : ^ie. a l t e U österreichisch- » n g a k i s ch e U 10 und ZY KböiieiMM v ]Vt t \ i x«N am *20, v- M. ,ck tWchochöwMchiN SMükö ihre G ü t i Ifl f « il SQalüteVihütfc.' ÄStt dett fttlittzkri ZühlMgsMlllks ' im gestrigen fMen Bttkehr M 8 r k Ü ö t i H Mig^ EstM, ■ wotzegiii feie übngün KäiegorieN i'ck ißteifi MMgttt hllöm. M notierten: 8 e i Ü o t e N st 3.79) St ii fe 11H 6 t f ft ft sMÜ&i M a L k n öten g r ü N st iM, V. i 1 i K iOiÖ, D - k La t iL m.*», P jnnfe :k tschrchischk.U o t L» st ä.72, Ausz oj h lring Ä g r a rN st 157-*-; Ä LI z.ch l<J, lungPragst 3.75, A u § j ahlUngAerkin st 4.30, Auszahlung Budapest st 94.50, ungarische Noten st 95.— und ü tt g t st «in p e 1 t« Notenst 80'^. Neue Börsen in Wien. Außer «et bMtS M H o 1.11 b L f L Md dtt L ch t M r k ü 11 «Üb ö i f,e. ist ein« Kölötli alwa^eni, «ri« Md e!»d S ch n h st b Nch » Wien in Entstehung degtiffr». Wie größt«' UMer. dtesrft .Börsell wird die Cchnhbörse Inn-, Durch sie soll die Absatzüüe deiivben oder genulden. der Verkehr durch dir Marktpreise re verdat. . . ....-r5

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.