Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 491 (5.6.1920)
- Date
- 1920-06-05
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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■ Seite 4 Wien. Samstaq EnrgefendeL. tuwslisr Beiier VII., MariahiUorstrasse 98.^— Telephon 32099. EX IST DE£.A_TT:E% T&g-lioh O.lo^enbeitsbäutel rS'< der 25jährige Kaufmann Georg Kanitz, der durch zahl- , reiche ^Messerstiche lebensgefährlich verletzt und daun in den Teich des Stadtwäldchens geworfen wurde. Ter junge Mann war Artillerieoffizier in der Reserve und war während des ganzen Krieges ün der Front. Tie verstümmelte Leiche wurde Dienstag früh aus dem Teiche gefischt. . . Die Demonstrationen und Ausschreitungen Mederholten sich Mittwoch abends. Nach dem Bericht des „Pesti Hirlap" betrug die Zahl der Pogromisten gleich im Anfang mehrere Hundert und es schlossen sich immer neue Massen an. Die Demonstranten wollten auch das Gebäude der Kommerzialbank erstürmen, wurden aber daran durch berittene Polizisten verhindert Die Demonstranten zogen dann nach der Andrassy-Stratze, wo sie die Passanten insultierten. Es fielen auch Revolverschüsse. , Die Dunkelmänner brauche» keine Zeugen. ' Tumulte in Linz. Die Linzer Blätter berichten, das; es am Mittwoch fei einer bebufs Gründung einer Landesstelle der „Deutscharischen Frontkämpfervereinigung in Wien" hier abgebaltenen Versammlung von Offizieren der alten.Aristo zu erregten Svenen und schließlich zu Tätlichkeiten mit eingedrungenen sozialdemokratischen Arbeitern und Volswehrleuten kam, in Heren Verlauf aus beiden Seiten einige Personen leichte Verletzungen erlitten. Den einarDer teilweise widersprechenden: Berichten der Blätter ist zu entnehmen, daß . der sozialdemokratische Landtagsabgeordnete und Redakteur des Kiesigen sozialdemokratischen Tagblattes Tr. Hetzinger der Versammlung als Pressevertreter beiwohnen )vollte, jedoch mit der Begründung, daß die Versammlung nur für geladen e G ä st e zugänglich sei, a b g e w i e s e n wurde. Tn int Soldatenrat über die Versammlung beunruhigende Gerüchts verbreitet. waren, drang eine Gruppe von Arbeitern und Volkswehrlenten in den Saal ein, wo es nach kurzer erregter Wechselrede zu den erwähnten Tätlichkeiten kam, die zum Schlüsse der Versammlung führten. ' ■ _ Der Rsubyrorder Feldgpill ve.rh afftet. Der.Raubmord an Karl Jury.nda hat in'irn--^ geniein kurzer Zeit durch die Feststellung der Person des Täters seine Aufklärung, gesunden und gestern hat das Sickerheitsbureau den Täter verhaftet. Feldgrill ist gestern nackpnittags im 2. Bezirk verhaftet worden.. Das Sicherheitsbureau hat gemutmaßt, daß sich. Feldgrill, der, in Budapest gut bekannt war, sich dahin gewendet hgüen könnte, und ^aber die Vudapesier Oberstadthauptmannschaft in Keüntnis gesetzt. Diese ermittelte,. daß der Gesuchte bis zum 31. v. M. in. Budapest war und dort in der Nacht die Wohnung-der Witwe Töndessy erbrochen und Schmuck im Werte - von einer halben Million Kronen gestohlen hat. Seither war er aus Budapest verschwunden. Das Sicherheitsbureau verfolgte die Svur weiter und brachte in Erfahrung, daß Feldgrill nur 2. d. M. aus Raab einen Brief'nach Wien an seine Frau geschickt hat. Er hat ihr nicht direkt geschrieben, sondern sich einer Mittelsperson bedient, an die die Briese gerichtet warm. Die int 2. Bezirk gelegene Wohnung dieser Mittelsperson wurde überwacht und gestern nachmittags hat e'm Kriminalbeamter Feldgrill, als er sich in diese Wohnung begeben wollte, erkannt und verhaftet. Feldgrill wurde dem Sicherheitsbureau übergeben. Dort unterzog man ihn einem ersten Verhör. Man fand bei ihm den ganzen 'S ch m n ck, den er der Witwe Töndessy gestohlen hat. Den Einbruch bei der Dame konnte er nicht lsugnen. -Dagegen stellt er bisher jede Schuld an dem Raubmord an dem Kutscher Juranda in Abrede. Die Erhebungen und Einvernahmen dauern an. RedeSlüterr deutscher Parlamentarier. Ans der letzter! Sitzungsperiode der deutschen Nationalversammlung teilt die „Frankfurter Zeitung" die folgenden Stilblüten mit: Ein Abgeordneter meinte, daß „der Tropfen demokratischen Oeles noch ganz anders herniederrieseln müsse, während ein anderer davon sprach,daß dieses ganze Menü noch zu beackern" sei. Ein sächsischer Abgeordneter erklärte, daß „dieser Gedanke kein Volk im Boden finde", während ein anderer absolut. „Blüten aus dem Honig saugen" wollte. Der Unabhängige Eichhorn 'äußerte sich dahin, daß „die Nachricht die unsaubere Quelle deutlich qn der Stirn" träge. Ein bayrischer Bäuernführer bezeichnetc sich als „Familienvater mit fünf Mäulern". Eine Zentrumsdame erregte mit ihrer Aeußerung zum Kinozensftrgesetz: „Die Nationalversammlung kann nicht am Nno Vorbeigehen" große Heiterkeit. »Das ist der Gesichtspunkt, der uns trägt" meinte jemand. Ein Herr von den Unabhängigen sprach sich bei der Telsphonvorloge dahin aus, daß „das Publikum als melkende Kuh „nusgenüht" werde. Der NeichswirtschaftS- ■ minister erklärte gewichtig: »Die Not besteht nicht nur, sie ist sogar vorhanden!" In der preußischen Landesversammlung Wiener Mörflen^eiknnq ^ßÄ0:f Rr. 491 wurde erklärt: »Wir begrüßen das hohe Lied der Arbeit, das dev Finanzminister gestern hier angeschnitten hat." Einer sprach von »dem Boden, den der Vorredner äuSgeführt" habe und fuhr fort: „Schon vor hundert Jahren, also schon vor dem Kriege . . ." Ein Abgeordneter meinte: „Man hat die Ansiedler in das wilde Moor hineingesetzt", während es von anderer Seite hieß: „Das Moor ist der schwarze Punkt', wo der Hase im Pfeffer liegt." Ein junger Sozialdemokräl endlich erklärte beim Krüppelfürsorgegtsetz: »Sie haben eine besondere Bcstnnrmma für Geisteskranke eingeflochten, aus meinen eigenen Erfahrungen kann ich sagen '. . Dor Ssmmerverlrshr nach Trrv'. Innsbruck. 4. Juni. Einer Verordnung her Tiroler Landes rezieruag zufolge, die sich mit dem Reiseverkehr in diesem Jahre befaßt, wird die Einreise nach Tirol nur Vers-.inen gestattet, die mit einem gültigen Reisepaß oder einer Aufenthaltsbewilligung des Reiseamtes der Tiroler >Landesr7gierung ausgestattet sind. Durch diese Dokumente ist die Ein- oder Durchreise im Gebietevon Tirol gewährleistet. Soll jedoch der Aufenthalt, länger als drei Tage dauern, so.ist unbedingt eine Bewilligung des Einreis.'amtes erforderlich. Personen, die in Heil- und, Krankenanstalten ausgenommen werdSn, erhalten eine Aufeuthaltsbewilligung für bie Dauer des Aufenthaltes in der Heilanstalt. Für L>as Nationalmuserim in Jerusalem. (IV. Liste.) Herrn Professor S ck a tz. welcher täglich von 2 bis 3 Uhr nachmnlogs in der Wohnung des Malers Krestin. I., Concordiaplatz 5..empfängt, sind' än weiteren Svend-n zuvekommcn: Prof es so rOttvFriedrrch. »Selbsiporträt" und 4 Zeichnungen. v Dr. N M. Gelber. Origmakbrirfe von Gratz, Ubr. Geiger. Moritz Sikiwchneider und O. H. Sckvrr. sowie Photographien von Urkunden zur Geschichte der Juden m Polen. Maler J'u l r u s Klawer. „Selbstporträt". FrauKl a w e r, 2 FamÜrcnpoUräks. * MalerÄdo l f S ch w a.r z. „Selbstportrat" Md 2 Aquarelle. - - / - Dersechsjä h r i g e S i g m u n d 8 o w e u h e rz. „Eine Chanukkah-Lampe". ' Dr. Paul Diamant. Ein Gemälde „Hrüländische Schule". H o f r a t P r o kessor Pollitzer. Eine Plakette. Bildhauer Jakob 8 ö w. Eme Büste „Selbst- Porträt". Dr. M. K. Ewige Antiquitäten. An unsere Leser. Wir bitten diejenigen, die der günstigen Entwicklung unseres Blattes Interesse entgrgenbringen, unseren.Inseratenteil m brachten »md bei chren Einkäusrn unsere Inserenten unter Berufung auf die bezügliche Anzeige zu bevorzugen. * Jüdische St«dentei»stiper»die«. Drei Stipendirn ü K 800 Mr das Sommerseilrester 1920 werden für jüdische Hochschüler ausgeschrieben und zur sofortigen Auszahlung gebracht. Gesuche, von den betreffenden Fachvereinrgunge» der Judäa befiilwortrt, an die Adresse: Erdtrach 1 D a v i S, Jüdische S t u d e n t e n -> F ü r s o r g e a k t i o n, H o chs ch u l e s ürW e l t h a u d e l, W r e u, XIX. * Angehörige eine« gefallene» Soldate« gesucht. Ein ehemaliger Artillerieoffizrer ist im Besitze einiger hinterlaffener Schriftstücke und.Auszeichnungen des sin Felde im Juli 1919 bei Konjucky-Bhskr gefallenen, anscheinend aus Tarnopol stammenden Ludwig Z i n k e s. Ldw.-Jnf.-Rg. 35. i. Feldkomp., 1. Zug^ Da eS ihm bisher nicht gelungen ist. die Angehörigen zu eruieren, brttrt er uns, das Vorstehende zn verläntbaren. ^Anfragen an Herrn Franz Bernheim in Firma Karl Spanglrr ck Cv., Salzburg. * Eine Milchspende des amerikanische« Antomobitfabrikanten Ford für Wien. Aus Kopenhagen wird berichtet: Der amerikanische Automvbrltönig Ford hat tausend Kisten kvndeustcrte Mckch deutschen Wöchnerinnen und Säuglingen zur Verfügung gestellt. Die Sendung ist bereits nach Deutschland' abgegangen und Deutschland siat 200 dieser Kisten, die je'48 Büchsen enthalten, an die notleidende Bevölkerung in W i e n weitergegebcn. * Die Samstag-Geschästpsperre. Am heutigen SamStaa tritt die S o m m e r - G e s ch ä f r s z e i t in Kraft. Hieuach haben alle Geschäfte in der Zeit bis 15. S e p t e m b e r a n Samstagen um 2 Uhr nachmlttags ibel N e i n i g ung s a r b e r t e n um 4 U b r) zu schlieiren. Dem Detailllstenverband ist es gelungen, im Einvernehmen «mit den Handlungsgehilfen und dem Gremium der Wiener Kaufmannschaft die Landesregierung zu bestimmen, die B e r o r dn u n g. r ü ck g ä n g i g zu machen, derzufolge von heute ab .auch sie Detailgeschäste au Samstage n«m2 Uhr hätten . schließen müssen. Demgemäß bleiben alleDetail- Leschäftewre bisheran allenSamstagen ■ b i s 6, U h r, dir Lebensmittelgeschäfte bis 7 U h,r a b e n d s geöffnet. * Keüre Aufhebung der Tsnutagsrnhe-Brrorduung. Amtlich wird verlauibart: Die in einigen Tagesblättern verbreitete Nachricht über die angebliche Aufhebung der durch die Verordnung der Landesregierung vom 11. Dezember .1919 verfügten Samstäg-2-Uhr-Nachinittagssperre (Sonntagsruhebeginn) in Handelsgewerben in der Zeit vom 1. Juni bis 15. Septernber entspricht nicht den Tatsachen. Um Uebertretungcn vorzubeugen, wird daher aufmerksam gemacht, daß eine Aeuderung der obengenannten Verordnung nicht erfolgt ist. Vielrnehr bleiben die einschlägigen Bestiyrnrungerr in voller Kraft bestehen, nach welchen in der Zeit vom 1'. Juni bis 15. September > für die in der Verordnung erwähnten Handelsgewerbe der Beginn der Sonntagsruhe auf 2 Uhr nachmittags., sestgefeht wurde. * Unsere Kriegsgefangenen in Rußland. In einer Ber^ smnmlung des Vereines der Angehörigen Kriegsgefangener Jrbrt-O'msk,.die gestern nachnrittags rm Anatomischen Institut stattfand, berichtete Verernspräsidentin Frau Sidonie D e u t s ch iiber ihre verschiedenen Vorsprachen be-k den hiesigen Ententemissionen. Die Vertreter der Missionen, insbesondere Däne- > 'yrarks, Schwedens und Norwegens, sagten Hilfeleistung großen Maßstabes lLiebesgabenaktionen für die Heimkehrer ' und ihre Familien) zu: ebenso Wörden die Missionen Delegierte in die Empfangskornitee entsenden. Auch die amerikanische indische Hilfsmissron „Joint" hat Gelder, Schuhe, Kleider und Wäsche in munifi^enter Weise zugcsagt. Da die Sowietregierung, welche'den Heimtrcmsport fördert, die Jnstallrerung eines russischen Vertreters für Kriegsgefangenenangelegenherten für Wien wünscht, sprach Frau Deutsch diesbezüglich-beim Staatskanzler Dr. Renner vor, der erklärte, daß bereits über Berlin ein Nadrotelegramm nach Rußland ging, mit dem Ersuchen, einen Vertreter für Rußland in Wien zu designieren. * ituvfe zur Heranbildung von Geomelergehtlfe«. Vcim Aussmu Paläst'Niis w-'.d in rcster Liurc das Land der-' niesten wer-«'» müssen, es müstc: Straßen. Eckrnbabnen, Hänftr,'/- Fabnl''n. Stananlagm zwecks Erzeugung von ElcttriMr und). Bewäss^nmg, Häfen r.siv. gebaut werden. Daß biem eine MenM von^Handwerkern, rmd nichtmletztJngem'enre und Geometers benötigt werden, ist setbstvriständlich. Das Gewerbrfvrdernngs-1' amt -es Jüdischen Nntiona!mteS. geht min daran, im Ein-!- vernehmen mit der technischen Studiengruppe des Palastma-- amtes . eine Kurs zur Heranbildung? v o n G e o m e t e r g e h N f r n, der ürka fünf \ Monate t * dauern fall, nr schassen. De, .Kurs beginnt am 15. Juni 1920.'? ÄtttnabnwbedingnngenAbsolvierte U n't e r m i 1 t-e l-s ch u l t\ ■ oder Ssi a.atsge w c rheschu! e, beziehungsweise . IV. L Bürge r f ch u l k l a s s e. Der Kurs zerfällt in rmem theo- - retsichen und in einen praktischen Teil. Die ju^rschen und Msbesondere we üvnistischeu Oiganisntionen. zum Beispiel Bezirks- - sektlopen-sonne Gönner werden hössichst gasten. F r e i v l a fcr für nnbemittesie Hörer zu ftiftml Anmeldungen und Auskünfte werden ,m Palästina - A m t e (technisches Referat), W i e u, ‘ iJ., 3 i r f U s g a fs e 33, täglich von 11 big 12 Uhr mit AuS-j nähme Samstag erterlt. - .! * Teuer««gszul«ge«^ Durch eine heute - erschcmrnde? Vollzugsanwcisuug des Staarsamtcs für soziale Verwaltung wird , die Wkitetsikwährung von Teuerungszulagen zu den auf Grund \ des Jnvalrdenenrschädigungsgesctzcs gebührenden diente» für die , Zeit voy,r f. Juli bis zum 31. Oktober 1920 verfügt. . * 6tteih der Linzer Adv»kat«r»beamte«. Der „Linzer Tagespost" zniolae. sind heute die Kanzlerbeamlen »nd Bcamtinneu der Nech'samvälte in den Ausstand getreten. Die i Arbeilstnistelluntz erfolgte, weil .daS Prästditnn der Advokateq- ' kammrr dui Verhandlungen über den Abschluß emeS Kollektivi; Vertrages ablehnte. ' - * Ei« (Srvtzfürst als — Sch«hwichaerze«ger. Wir^ Prag wird gemeldet: Im AmtSblatte findet sich unter Firmaj e ntcagungen folgende Ankündigung: JnS Register erngetragne «urdeHroßfürst Nikolar Blatkovic als Erzeuger von SchuhctS«r»' Vaselins Seife, Kerzm, Schokolade, Zuckerware«, Orlen und. Fetten 'm Prag. . * Opfer der' Vadezeit. Gestern nachmittags m» TlBfei ist am Gänsrhaufel der Ltjährrge Hochschüler der Akademie ders bildenden . Künste, Ludwig Havel, VU„ Ulrichsplatz 4 wohnhaftst ertrunken.^ j «Wiederaufstellung dev Militarpstizei. Bebuf Platzamte in Wie« wird die bestandene Mllttärpvlrzergruppe wieder; ausgestellt!. ' . * Tägliche Schnellzutzsverbludung Wien—Pr«»K—- , Berlin. Vom Sonntag den 6. d. M. werden »wischen« Wien-Franz Josefs-Bahnhof nnd Berlin über Prag—Dresden! die SchnellzLae Wien-Franz JosefS-Bahnhot ab 1 Uhr S Mm. « früh, Berlm-Anhalrer Bahnhof an 11 Uhr 30 Min. nacht- und i in der Gegenrichtung Bcrlin-Anhalter Bahnhof ab 8 Uhr früh.! Wien-Franz Josefs-Bahnhof an 12 Uhr 49 Mi«, nachts .15^ l i ch somit auch an Sonntagen verkehre». f; * Für die Mensa aca.demieajTiäaic«. Statt^ÄvatuftttEi Trauung Dr. Wilhelm Halpcru-Lola Naumann: Familie Doktor Dogelbaum L 100, Familie Landau K 50. BrSher K 38.821 * »Metallnm Gold« - bewährte Tafchenlampmballerir. (mit dem Regenbogen) VeremSwachrichte«. L e s en n d R e d e h a l! e jüdischer H o ch-i s ch ü.l e r. Heute 6 Uhr nachmittags Besprechung mit Bortragf des Dr. Eljahu Rappaport über „die Arbeit für nnd iu PM-f stina". — H e b r ä i s ch e r L r.h r r r v e r b a n d, ». Große! Mohren gaste 16/22. Hexte 5. d. M. »m 4 Uhr »achmittatzS fammlr-ng aller Lehrer. — JngendgruppederJ i #.w/. B r z i r k S s e k t i o n Brigittenau. Heute hevrLisM» Konversatiönszirkel. Sonntag vormittags 10 Uhr ZusammenknW der K w u's a h. Vortrag: 6xnck. pbii. Kraushaar und KienÄl« Jüdische Geschichte rmd Geschichte des Zionismus. Montag' V,7 Uhr abends regelmäßiger Unterricht (Kixnbein). — J ü d>! f ch e t.Sc nie rbundBla n°W e i ß, O r t-srnpvrf Wie ». Wir verwerfen auf nufere Ankündigungen in der Sportrubrik. — Hebräischer K o n v e r f a t i o n s k l« b.' 7 Uhr Bortrag S v r i u z a k (Hapoel Hazair). Ort: U., Taborstraße 1, Lokal der Bereinigung jüdischer Exportakadrmikrr,^— Bukowina er iKdrsch if ch e KriegSflÜchb» l i n g e. versammeln sich morgen Sonntag, 10 Uhr vormittag-, im Caf6 Neptun, XX.. Mathildenplatz 7. Zuverlässiges Erscheine» ist im Juteresse aller Bukowinarr Krregsflüchtlinge (Männer und Frauen)» —»'Schulreform u y d humanistische- G y m » ä s r u m. In der heute unr %7 abrndS im kleine» Fcstsaal der Universität stattvndenden XHl. Jahresversammlung! des Bereutes' der Freunde des humanrstischen GymnafiumS «irr! Univ.-Mof. Hofrat Dr. Eduard Martina! einen Vortrag Über „Schulreform und humauistifchcs Gymnistum" halten. Gäste willkommen. ...... Briefkasten der Redaktion. B. Koste!» Mahren. Wir bedauern außerordentlich, nt; Ihrer Angelegenheit keinen Rat geben zu können. Ihre TenerungSzulageu wären vrelleicht der der OrdivariatSkanzlei deS Mienec! Erzbischofs zu reklamieren. Nrbenverdiemr könnten Sie sich durch! UebersetznügSmbritm für Zeitungen schaffen. Adolf Stand-Stiftung. Herr Frcud für Lubctzky K 200. Bisher eingeläufen K 28,5Ö7‘ ___ Die Ernährung. Der Marktbericht. Die guten Zufuhren auf den Grün waren mär kten halt«! auch weüer an und haben eine fallende Tendenz! der.Preise für einzelne Artikel zur Folgv. Doch sind die Preisrückgänge noch immer nicht solche, daß von! einer Erleichterung in der Lebensführung gesprochen werde«! kann. Immerhin ist der Anfang gemacht und bei weiter! anhaltender guter Beschickung der Märkte, die bei der günstig gen Wtterung zu erwarten ist, und. bei fortdauer'ndern ver-! rrünftigerr Verhalten der Bevölkerung, die heute nicht mehr, in der Besorgnis, keine Waren zu erhalten, gewillt ist, jeden! geforderten Preis zu bezahlen, Zurückhaltung übt und dadurch in gewissem Sinne preisregulierend wirkt, läßt auf einen weiteren Preisabbau hoffen. Auf dem Naschmarkt waren gestern sowohl Gär waren als auch sonst alle Gemüsegattunge« über V .