Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 484 (29.5.1920)
- Date
- 1920-05-29
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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mt. 484 Wien, Smnstäg Wr<tte.r Morgerrreitrmg 29. Mm 1920 Seite 5' * Die M«rr«Wfcheir AttsMtchMr in Argetttiuiett^ Nach eme^.. MeldWg -der „Nacion^ in •4]i,c ri'ö^/-Sn.-r.eäi ‘s_1:tb ' feii: Mitte Jrmc vbrige«.- Jahres/. Ms-- Dentschfaud, Oeist.ar- «Lich und, RumäulLN ,'rich^-'wenigerals 8000./Austvgnde rer tvach Argentien gekommen nüd. haben sich bereits baselbH-wtt KestAwlt. Di« meist««. 'bet "AnSwänderer!lom;nen -'atu> Dester-- -Angeblirk fördert die. Regierung. der argeittiMchen Kepubli!! die landtvirtschastliche Einwanderung durch LesünderL Begünstigungen^ .dasie' hievpn - die 'Erschließung, neuen, Lisyer fast gar nicht entwickelten Landes für die- Kultur erhofft. 'r »MetaLu« Gold" — (mit dem Regtubogeü) die gutpemyttr ^aschmlampcvbatfer«. . . Kommunales.;■ ' ‘:l . •',. ., ., -—7->7—»-> -i . Me»ex GomemderaL. Gktz««g am' 88. :M»i. In ifct geftrizsn Sitzung Muröen nach einenifkefovak des'-GenresirderatLs-Dr. Deinneb«rg die Ent-- würfe-der neuen GeschäftsorbnüngeÄ für den Gememdepat der Stadl Wien, für die Ausschüsse, U-nkerausschüsse und Kommissionell des Wiener VötnrindLräteZ sowohl als auch für - bim'- Ausschuß und, chie / Unt^rauLschüsfe per gemeinderLEchen -UkternÄjmuttgen genehmigt/ Die Urizähl der Stadträtewurde iltk-Mnne dvs ' § 28. dtzS GeMrüMstatüts zwölf ftMestztzt und'düZ OriZam-- fLLw trsstatüt Mr -die UtiterrlehnkMgen der - Gemeinde Wien: geirehmüM-/ Fernerwurde«- bei dieser GekeMt- ^kP/W/^rwgttutlgsgruppeü, Mi -HeMiMtzVaLZovs- -WM'-rtM derenMitgÜe^r<mzaNWfttmnt^ ^ff/ / . " V Hierauf bexichtzlrhei GemeihdevaL R i ch t e vHjtzrf hie Wsvellierung--Wr-/Bauordnung/^Ms dcm-CWstlich- DiaM /R Ä.tp.-Mlaß gibt, wiedep. gegen die „Ofirtzben" 'z , Er .sagt,/ daß chur dieAusweisung btt Mr nicht MtÄHsgen, aus. dem Ds^l)er»gÄWtderLett.^rsonen die.'Md^üngZ.n-L.sieh eben. 8' mve,-. 25,0.00 Wphnüngen seien vyn diesen besetzt, und wenn diese ElcWtte ausgewiesen sind,. bekomme plan --ftfortdiH IZiststO Greven Wohnuugen für die heuin"WohmvtgsucheMe».'Me herrschende Verwaltung getraue.sich aper:au. diese Frage -Acht heran. ' / V''/'///- / -//;//'/ . Eine Abfuhr,. / | Dr. Pö llak nahm .fich./svförL ' dieses ,-chviULM. sozialen Menschenfr-sundös an. ütw/.-ließ.' ihm b&tfit* tiifL { 1 i“£Z*A Ul A .u.i.u'1 'MMMW ffür- Wen bis Sitz öL'r Jndirstrw.mch/dLs: sehr vetdtrnttgcmacht - WM^dMau-- wör-? MtüiebsebHeÜuug^>--ÄML'L<r-», entßrssunP da der 'Konsum..iWftdckw. T/ trafen, . --dir. Lftjudev üls.Krtter. -/--'- -- knder'^M'Quf. fati Kaufer'-a.us!.^0'öz,'a.üs'TMiDtp ünv' . Würschaü, die' ihre Garne und sonstigen Textilien aW. Hkatren. Und, Let Schwcfz bezogen haben, tvursm bl'.rch. in. Wien ^anfWge/ Ostjuden bdwo^n, doch einmal 'auch, den Versuch mit der österreichischen'- Juduftri'e zu inacheN,' pnd - ----- •••■ r-f:;-•■• .! Aufträge byn Hunderten Millionen Kronen Wurden durch dich«-Tätigkeit der iy' Men lebenden ^ststidensür- Oesterteich. geMbet, dir svnft im Ausländ ^$acici$.jhörh^lpä'Am., Man st'M>chlsä.. an -diesem. Hei-, spiel allein, Me nötig.Wien .es hätte, such gegen Dsd- .t-olerantHU.sein, denn eine Stadt, so schloß TÄWr Hollak feiNLrnr'it.größtem Jntoresse -ürrgeyörten Aussührnngen/ die. auf dLn guten Willen des Auslandes än<^wWn ''ist,' die sich nur' durch/Industrie, Gewerbe Mch Pandel.v'i»r dem. Ünterg-ang ärgtbrn kann, .mufs-scha'n ßmeignen Interesse älM ' uirtHassen, was ..in. d§n Uugen'dLr Mittelen West als Mirbarei ansgelegt werden müßte. 'Hei.'-der- Abstimmung' werden-'die'Miindrrungs-. antröge., des, HtzrbirateS und die.Nsvelse rngnwnrmcn. ,--D«K '.OefiM^ im..',K/rW-J-nW,rLrmZspitchi Stadlrat. ,B r e i t-n e,r bericht^. hwrkr-uf.- über. dis Hewikligung eines Nachtragskredi'Gvon 3,969.700 fryutzl.reons sui. vass«ioe ppuai. .juc ons ^.iiflairuiigv^ pthr 191,9/3Ö von rund...H.4-MMitz.ven, züsammech Msä^ rund ol Millionen Der - Referent begrst.nheL eingehend,' warum erst jetzt. i^r...Hachivagsrredrtx'v'rr-' bntgt.-töi'rd.- . Die' ..Begründung. .haiLe,- wie erimuerh'ch, - (<£k.At* ‘•*2u2 . L/V« 4 .Al «*A . k i.Mili - . ftttütt gefugxr. .,k3Z]vzj:n gin«,t.?. per pz\ iurp^ct und sachlicher zu.... SeWverMuWch'-lehnten -sowoM^i-o Chrrstlichsozialen..-- alsauch»? die'.'' SvziMamvMöen gestern wieder die. Verantw.ort.ima. .für-, das. 'Milltz-wrn-', bejtfctfc'.int .^ubilö-ilMsspitai' ab'Där^Referenttr - wies chn' der Hünd reines.-Wsßenstatistischen MatMi-ilS Vach, wie sinnlos bisher iA.per' HerjtzKtuW. des.Oprtzls. gearbeitet,'wurde,- und. iy-welchem,. '-Zustand.- die gegen- WörtigL' Majorität die- AnfMt - überiwmmcn HM. Nach einer langwierigen Debatte wurden die Mäht-.: «aiSaTträge angeny-mmen-.Nnd - uach-'Erlebigung einiger anderer-Punktoder TageSörchinngdie Sitzung in -später Nachlstulche geschloisen. .. . VerernsMchr-rch-ien-.-:". - - , B ex r t.«... F l-r.a e l. W i c n. ll. Heu'e um -.-tz Ubr ULchmitraes..-P l e'u5a r u e r s a m-m l u n g. Tagesordnung: Dir bevorstcheuden K u l t us w a h 1 c ».' NcinnU PrLndcrn Joses. L ü n c.z,L u.eAiüaugs .Jrun 'rvirö t\i w.'innr , Hr'or8isch-5kurs -- mr Äniäugei- und ' Forsgkschriüene twsfnci. Änunlduuaeu Möch von (! hi§ 9 llür: abends nu Aettnislokalc.!l.. Prain'- Hnuplallte -w. '-*Nestaursnt. ..-um fMvanor BLrry". -- I u g e n d v. e r.c t n Ah a in at h f): un, W l a n, >l.. Kleinr ZttiabrrLüi oac luO aE.naaag durchden Garten),.Einige Teilnehmer Würden fortge''tsir-,treuen H eb r ai {ch- K-.U-rS.. werben' noch ansgenomwen (zwischen '6 -ünd.3 Uhr nlünbs). . Hebr n t f-tfi e r \! t h r e r b c r band, U., -Große Mohrenaafse 16/A2, Peuw um 4. Uhr nachmittags'. Bersämmluna, Besprechung über Lehrbüchrr und anders wichtige Magen. Hebräische Lehrer wMommen. — S p-o r.t s el t i 0 u P o l k s b i b l i 9 the k Z t ü ir,. II., Glöckengasse 80. Heule .mit'. VjO Ufjr abmds im Vereinslokale Versammlung der Sporireftrenten, 7 Uhr Bollversarnmluug. .— Jronistikche Dezi r k s s e k t.i 0 n S ü b=S cß; <X|I,; XIII,.; XIV. XV). Tagesausfblg.' TreWMt Uhr Sei der' Endstation des 36cr- Maaens in Nußdörs. Prvwaut mitnehmen. Gäste willrommen. —-De r D e t b aus v e r'e i n Ans che D dt$ Waze d t k. XX., hat der Bezirlsoorstehung eine. Sammlungibvn Li lOOO.zur -Heimbefördeküng der Kriegsgefangene» übergeben:. ^P,e.b rä isOer, 0 rr v e r saJ-i''o'n,K'k lnh. Heute nm..7-Uhr-abends'Börlkag'- ,>g-. 'nx up p' ef-X^r MduMg .Wimdtr-ung' des' 1« BursännMeS.- Mbrer nrsö. Bernhärd' LauteMei«. Tourt.'-.-R-"u'ß>d'v-r--s7-- .üLeidrm8---Wrrulelten—S «r 1 m a n n Z d'v vf.' 'Trefipünst nIY Ufn* srüb-.tzvr dem SeMnslokal/ XX.; KarlMe-selstr-aßc 5. — I ü d i sch e r W ä n d-ar b-» n d -B l a U-W.eiß,-Ortsg r u p v e W i e n. ..Wir. »vermüseu auf.unsere ÄnkündiLLUgen i»--derSp'drtiMrA.''-7 -Ju.tzeud grudpe der zionistischen B e ä 11 k s-s-e f t t'ö ns B EI g.i't te'n a ü rWaUdergrüdde). Svimlag T a-tz..e s -w. a n d<e r n n.g. Führer ''nroä'. .Robert Schwarzbrvd. - Treffpunkt - 6L1 ÜJju früh im Bereinslokal, -XX.. Karl Meiselftraße. %1 ~ ' L e' f c-, ü n'd; N f d r h' a l l e j Ü d i f ch e r H v-ch s ch L l e r i» W i e'n. Heute 'um « Wr abends wichtige Besprechung. Anschließech- V o,rch^a g .Hr-eschlr v x h Über die V e getüti S ns v e r h-Ll't n i ss i in -P a last i n 0. —-- B e r ein T h e o.d dt H e t z l IX., -LiechtellsteinstroHe 11. Hmte um 8 Uhr abends Vortrag Doktor .G. Weiner: Die Geschichte unseres- Kampfes u,n die Kultus- ^mttmbc.,..- .. . - - < . Wmefkasteu der Redaktion. I. W. Anderes können Sie nicht bekomme«. — ElLan M. Besten Dank! Wir wollen jedoch diese Fragen -nfcht in solünr- Wnir bchandeln. Mr Ruasendimn wäre Npckporto nötig!—An »erschledene Einsender: 'Wir b itten, nicht- .zu vergeffen, Rst'ck.p o r t 0 heiznlegen. Sämtüche die Rrdawvn betreffenden. Ernsendm'gen und -Zuschriften wollen an diese und 'ri i ch t 0 n Einzel p e r s 0 n.e n gerichtet meide». . Die- EmöhrUW. Der MavLtSerrcht. «etz« gute BeschitKuug dev ^tttnwavtnmnvbU, — WetLepeS Sinherr der Preise. JüfvM dtr -. yÄnstrgen.' WitterLnst ist die'-Pwdukno«. de^-!Gar!iter(und Gemiffebäucrn eine so gesteigerte, daß,- die GrünwärätMrste:,tv.ahre 7 Rekkordzumhren aniwerseu.. .Salat' wurde 'stellenweise um L s-.—- pro Nagel (30 Stück) verkanit- und viel' fäch inüffen Waren, die wegen der großen Hitze leicht dem Der^ ibmefri-anhLimWen, u n t e rd e n a m t lick - f e ft* <5; e f etz-t -e. n' P r e i s e u, abgegeben werden. -- Da die Errv infolge der. laugen- Lagerung verlsach gelitten haben,- werden sie Nck jede» Preis losgeschlagen. - Sogrnannte Fleckeicr wmdon 'auf dem NaschMrkt unter ll. 3.60 pro Srück'verkauft. , An Obst verfügte drr .Naschyiarlt über 3260 Kilograumi - Kirschen aus 'Ungarn, die MM DOvilprnS von \s 12.—- pro Hologramm raschen Absatz, fänden, sowie übtr 6^10 Kilogramm Ananaserdbeere«, die zum Detailpreis von',X 42.— pro Kilogramm verkauft rvurden. . " - Ju der- G r o ß m a.r k t h a l l e war.-das Angebot m alle« Fleischgattüngeii gut. dock war infolge der hohen Preise der. Absatz gering. Heute gelanat Räüchslesich alS.Znbusre aeacn den Akächnttt 72 zur Ausgabe. Auch der F is ch m a r kr war -;csteru besser beschickt alS in den letzten Tagen. , *'U .iifiMier Größte Auswahl! Billigslk Preist! eto Lcopoid Stemhart, Wien.!.,Bibcrstraße!). --—— 4T!t M»---——Ui- Ecke MerMsse FuckerMsgäb^ in Wien., Bvu, Montag den A. d. M.'aügefangeu gelanüt in Wien die auf die erste Hälfte der A p r i l zuckttguvte entfallende Zuckermcngk gegen Abtreuumig des ersten Halbmvnatsabschuirtes, ttub zwar mit 375 .Gramm Rohzucker, zier Ausgäbe. Die SchwerarbriterzusatzlLrte» sowie die BeMscheim fiir Wril gelange» erst gelegentlich der Ausgabe der aufdie zweite Aprilhälfte entfallendtu Znckerquvte zur Einlösung. Ferner werden vom 31. d. M. arigefangen auch die Zusatznkaeteu für Kranke,, strllende MM«. Schwangere und Kinder bis znm sechste» Lebensjahre für den Monat I u n t,. diese m Weißzncker-, eingklöst. - ' Bühne und Kuust. KamnrexMele. (Zum ersten Male: :„Z-r m wer her re.n". Komödie in drei Akten von Felix D ö r in a n ir.> - Es - gibb eine Macht, die für die schriftstellernde Menschheit - weit verderblicher ist als die Zensur: den -Erfül'gSwahn. Herrn Dörmann ist Lestnnutt kein Unrecht geschehen, wenn die Zensur zwanzig Jahre die Aufführung seiner '^Zimmerherren"- -verhüÄecke.. Ztun es( keine ZenfurschWiengkeiLon gibt, reitet' den gereiften Mann, der doch begabt ist und nicht ohne Geschüwck, der ' ErfalgLLeustl und er läßt eine Jugendarbeit auffirhren. über die .er-selbst den Kopf schütteln müßte, werm er, der berufsmäßige Äieaterkritiker', auch rrur einen einzigen Funken Selbstkritik aufgespart . hätte. Als er jüngst in einer eurpfindsümen Betrachtung über die Irrwege sprach, die er nach dm ersten Flügelschlägen seiner Muse betrat;md die ihn. vom Parnaß in den Bezirk der Operettenindnstrie -führten, hätte er >— in-diesem lichten Augenblick — die „Zimmerherren" Le «.-nehmen und wutbeckeutenck verKrösserte, mit allem Komfort' .iusgestattete Lokalitäten. Rendm'ous sämtficher 2to«ist«n. Klublokal der Hakoah. 41 "2 aUDOI-r CEBttUJJ, CaMWer.. entbrannt aste Stellen vernichten fallen, die seiner MeL- Miance mit der Operstte entsproffsn: Dem widerttchen - Spaffmit de« hopsenden Bielitzer Zwillistgest. den ÄtzDrsn', Urwiener mit der Schnackerlktankhett, - die Ge-. , schichte'von der Jglauer Ammenfabrik und anderes Mehr. Dem-Rest aber hätte Dörmann fein-, säuberlich, ad acta legen. sollen, . als heimlich bewahrtes Angedenken an eine kösettZeit. Statt dessen reizte ihn die Serienünfführung: der (viel schlechteren) „Frau Rat", er sah die Milde der -kritMrenden Kollegen und .versuchte -im Schatten des -„schloß Wetterstein" sein weniger pikantes als „anzügliches" Ingendstuck M etablieren. . . Wir wollen anertennen, daß ein guter Kern in. der ’ verunglückten Sache steckt : die massierende und 'ab-' treibende Halbwelt ist besser, als es die elegante männlichen Tagediebe sind, die sich von ihr aushalten lassen. Daß diese Masjeuse und diese Madame eigentlich. Harm- - los und kindlich geblieben sind und furchtbar rnißürauchte Ausbeutungsabjekte der Schmarotzer, die sie aussangen. vMe.ein zwar schon wiederholt behandelter/ aber für'. Dörmann tauglicher Komodienstoff gewesen. Rur hätten; nicht die „Zimmerherren" daraus werden -dürfen . / Gespielt wurde trefflich. Herr S 0 ck n e r, vom Burg- < theater zurückgekebtt. war ein ergötzlicher adeliger Hader* - lumv,-Herr Ziegler ein charakteristischer Strizzi mit - geöttem Scheitel . und Bügelfalte und die Damen- W 0 i w 0 d e, H e t-s e y und Mar k u s waren besser als ihre Rotten. Inden Beifall, für den Felix Dörmann, nach dein dritten Akte danktemengte sich Widerspruch.^ , . ’Ö: C Aetzeieuahme Ä^x HoftheLter durch die tzerwaltattF -Die Siaats-Körrefvvndenz meldet: ..Die heutige „Wiener Zeitung" verlantbart eine Voll-> zugsanweiftmg der Stcratsregierung, mit der die lieber« ' Mhme der Verwaltung unserer Staatstheater ditrch das ÄnierrichLSamtausgesprochen wird. Damit treten dis ehemaligen Hostheater nach einer Uebergangszeit. bei .welcher sie in der Verlasienschaftsmasse des HofärarS ein/ unsicheres Dasein geführt hatten, in ein gesichertes/. Stadium, 'das 'ermöglicht, für ihren Weiterbestand; .bewußt vorzugehen. Au die Spitze der StaaLstheaterverwaliuvg wird ein' Präsident treten, alle künstlerischen Fragen--ont-'/., scheiden die Direktoren. - Die Äufgabe des Präsidenten der StaatStheaterverwaltung wird vornehmlich ni der. mög-. lichstökonomischen Auswertung aller zur. Verfügung ,, -.stehenden 5^unst--und Betriebsmittel in der Herbe'-r fübrung eine..-- finanziell gesunden, dabei aber künstlerisch-, hochwertigen Thearerbetriebes bestehen, um die Weiterführung unserer Nationalbühnen stcherzuftellen/ Eine der Hanptaufgabetr des Präsidenten liegt aber auch d'arm)/ dem jetzt schwer empfundenen Uebelstande, daß. unsere , ersten Bühnen infolge der hohen Eintrittspreise nuv-Hen i Kreisen der Zn Verniögen gelangten Schickten Zugänglich/ -sinö^/abznhelfen.- und auch den breiten Schichten des/ - Mittelstandes, der Angestellten und Arbeiterschaft wahren/ Kunstgenuß zu ennöglichen., Dies wird nur dann er-- .reicht werden können, wenn es gelingt, neben den bestehenden Staatstheatern eine weitere Z^unststätte zngewinnen, ans der mit den Kräften und den Betriebs«: 'einrichtungen der anderen Staatstheater vollwerttge / -Wnst zu billigen Preisen für die breitesten Bepölkerungs« - 'schichten geboten werden kann. ^" D^em- Präsidentender Staatstheakerverwältung wir§ als .tzeratende Körperschaft ein Kuratorium zur Seite ge« stellt, werden, in welchem die Wahrnehmung der künstle-' rischen Interessen dadurch gewährleistet ist. daß Fachleute der Musik, Literatur rmd bildenden Künste heigezogen - werden. - " - - A»s de» TheaLer«. B n r a tL c ö i.c t flelairgt morgen, Sonntag, »iv t'v e r1 n n e « sur Aufführung. Anfang V,7 Ilhr. ■{ •', 'Fm . S <h 0 nbrnnner S 61 l 0 ßtheaier oebt morzen, Sonntag, >.B iz f Larzn um ni chis" mtt der Musik K 0 rng 0 l d S in Szene. Damierstag wn S. und ffreitLA dm tt /viiut. 6 Ubr: - „Dc Bauerals Millronär"; Samstag den 5. Irmi, tt.7 Ndr „Zphigcnu: aut Tami-5" Svnwns d?n 6. Juni. 6 Uhr: We d?m, der lügt". W 0 ch e n s p i e lp l a n d e s S ch l 0 ß t |i e a j e r ä Somüofl den SO.. Montag den N. Mai, Dicuston dru 1 m\ Mmmoch dm Jim:. V,n Uhr: „Bie! J?rm 'um Dvwnrslaj! drn »?’ntug ten -i.. Samstog i.u; :•> nv Saun loa mu «, .r<nn;, >i llbx*:.-2 ic Kcckttt'tt. B9