Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 481 (26.5.1920)
- Date
- 1920-05-26
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 48 i' Wien, Mttmoch ^Bienet Morgenzcttuug °6.-9run 1920 Seite r TügesberichL. ' ' FeLdmarschaÜ Borokvie gestorben. Klageufurt, 25. Mm. Am Psingstsountag ist hier- ' FelLmarschall Suewzar B o r o e v re beim' Baden - vom -Herrsch lag gettofien worden und sofort verschieden. Er stand im 64. Lebensjahre. Boüoevic ivar im Weltkrieg zuerst Kommandant her Asonzo°2ümec» später übernahm u ein Heeres- UUppenLommando. (Die Red.) Kern SLr-ett der PoftfpartLffabeLwtLA. . ' -Gestern haben zwischen StaatsseLretär Zerdik NNÄ her, Leitung des Bundes der PystsparLassLbemnten bezüglich deren GehaltsfoLderuttgon die entscheidend-« Verhandlungen stattgesuttden, ' über, bereu Ergrhms gestern aüWds ür einer, nahezu von her gesamte» V^oantsiuschafb besuchten 'Versammlung in d-r ^BdlLss. hallendes Rathauses berichtet wurde. Dev Re seränt, Inspektor Pustinger, teilte mit,/ daß der mjxtcrietbä . Dell der. Forderungen vollständig bewilligt wurde. jWaätssekvetäv Zerdik habeerklärt, die Besoldung^ xefbrrn sei fertig und werde in längstens sechs MoriMrr iN-.:-WcksLrnkeit treten..Die von den Angestellten, des PostspurkassaamteS errechneten Fordermrgäu ergeben pro Jahr den Betrug von tzi/z'' Millionen^ für sechs Monate die.Halste, demnach 1*4 NMwrreri, die LMätz den Vorschlägen der Angestellten i» F-orm vsN: Pevssona'tznLrge» zur Verteilung gelangen werden. -Me Bundesleftung schlage demnach folgende Resolution vor: Die- Angestellten des -Postsparlasiaanries nehmen die Zugsständmsfe, die Herr Staatssekretär Zerdik gernacht W,, K^t/KeitMs. Wenn ste /auch formäl den borge., brachten Wünschen, nicht entsprechen,, so besteht ' Loch die Möglichkeit, auf ihrer. Grimdlage das Erstrebte im wesentlichen zu erreichen. Gestützt" auf das den Änge- Wlten des ÄmftS jederseft bekundete Entgegenkommen. des Herrn Staatssekretärs, vertrauen die Beamten ' Daraus, Latz.die Durchführung der Zugeständnisse ihrinr' Erwartungen entsprechen wird und sie dadurch in die Lage gesetzt werden, unserer Volkswirtschaft die schweren Erschütterungen zu ersparen,' die ein Gesamtstreik im Wste unter allen.Umständen zur Folge haben müßte. Das ErfeitSahümrglück auf der Strecke Iarostmr—Przemhsl. - . Lemberg, 22. Mai. (Tel. der „Wiener Morgen.^.") Bei dem Zujammenstotz auf der Station Tunina. (Strecke Jaroslaü—Przenrysl) ftnb 6 Soldaten ldarunter ein I u de namens Hersch Kasrr) und' eine 8rv il p erso,n'/Kräu Sch tbcj o w ska aus' Lodz) als T,o ü e s o p f e r der Katastrophe zu beklagen. Acht Soldaten und drei Zivilpersonen wurden schwer tzerletzt. Die KrregsgefLrrgSLe«» Prag, 25. /Mai. (Privat.) Demnächst reist eine tschechische komurission unter Führung des MojorS Skala nach Moskau, »o» dort mit dem Zl u st r t f o hJ i c f, einem Ausschuß der österreichischen Kriegsgefangenen, über den Rücktransport zu verhandeln. Das Internationale Rote Kreuz hat nach Turkestn» ' eine Mission unter Fübrnng des englischen Offiziers S t i l i p Z rtttsendet, der eben die Evakuierung der Internierten aus Indien und Palästina glücklich beendigt hat. In K i etv befinde« 'sich derzeit etwa 7000 Gefangene, deren Heimkehr von der KriegZlasr' «chhängt. - * BegeLbniße tm heutige«!kage. Akter Frir d» Hof: 10 Uhr: KrauS Päulinr; 10 Uhr 80 Mi«.: Werner Fanny. — Neuer Jriedhvi: S Uhr: Langer Eduard; S Uhr 20 Men.: Berl Michael; 9 Uhr 4.0 Mm.: Politzer Fonuy; 10 Uhr: Gojdbaum Henriette. ' - * Peefonaluachvicht. Herr Hugo D o j?o hat sich mit Fräulein Elisabeth S v i tz e t vermählt. * Das Monistische Larrdeskomitee in Prag teilt mit, daß Herr Samuel Dette ( heim der Or-anisikkv« nicht mehr Mgebört. * Schalschtztz «m Mittelschule« am 15. Juli. Um die mannigfachen Störunge» de§ Unterrichtbetriebes im laufeittze« Schuljahre einrgerrnasten auZzngleichen, bat der UnteistaatLselrelar für Unterricht anpeordnet, daß der Unterricht im Schuljahre 1319/20 an allen Mittelschulen und verwandten Anstalten sowie «m den kaufmännischen Lehranstalten m allen Klassen bis zum 15. Arli d. I. im volle« Ausmaße aufrecht zu erhalten ist. An de« Schulen ral Reifeprüfungen entfällt für di« oberste Klaffe der Unterricht mit- Beginn der mündlichen Reisevrüsung. ,Der beginn deL nächsten Schuljahres an diesen Anstalten wurde r» rt 16. S ep t e m b e r l. I. scstkesetzt.! Zum Studium des jüdischen Rechtes. Dia Lese- Md Rebeholle jüdischer Hochschüler geht an bi« Mü»Lm»g einer Urbeitssaktio«, Ln/Mlchev Hörern und' Absowenten der Rechts-- rmb Staatswifs«rschasten unter Leitung wifsenschaftlicher Fach^- leuts dev LatreffLnbÄr Vp^ialKrLi-ete.' 'GelegfrMit "zu.' sM- 'ständiMer Arbeit auf dem GMüte des jüdischen Rechts und Kunt Studium der geseUschaftlichcn Verhältnisse der •trt Gchchichte' und Weganwart, sozialpolitischer vnd kol0tkÜa«ri- Mar Fragen, soweit sie mit der jüdischen tm Zuson«ns«h'äng Klchvn,. ferner. des RLtiönalttStenrechteS, Mi«ä>>.rheitsschutzeS und verwandter Probleme geboten werden sollen. - Die jüdischen Hörer und Doltorere der Rechts-- und iLtsectMtss««- fchafimt, die letztere«, soweit nach ihrem Doktorat nicht mehr als fünf Jahre verstrichen sind, werdenei«geladen, sich üllenfalls, unter Angabe bisheriger Nrbeiwrr bei der mid Nrdehalle, juristische ArbeitSsektion, Bezirk- Türken-- tzraßa Nr. 9, vorlärrsig schriftlich' mi^umr'UnH.'; 1 «' Ein Käst aus drur Ulwstcrdnmer Kinvechewr in Mim. lr^4 .Xoam*. . ry-ilk. sin liefet V'all, Nbwrsjrr.'' ßFvH 3. n AWMgemeiM Wahttag! Sonutog de» 27. Auni. — Die Reklamationsfeist , enÄet SsnNtag Zen 3S. Mm. BexsLm«il«n§sk<r1knZer. " t 'ftttt 28. d. M., V,8 Uhr. l.. Schüttenring 3 & Steide France. Referenten: Abgeordneter Robert S t r i ck e r, Dr. Karl P o L l a ck, Dr: Emil K r a s » y. Heute den 26. d. M.> 7 fthr>> U., Laborstratze A,' H o t c l E o n t i n e. n t c l. Referenten: Gemeinderat Doktor Leopold P lasch k e §, Gcmeindcral Dr. Bruno Pollack-- P a r n a n, Alfred M a y. D onnerstag de» 27. d. M., 6 Uhr, Ul., Hauptstraße 97- Dreher«Sa a l. Referenten: Abgeordneter Ing. Robert Stricke r, Dr. Josef Aue r b a ch, Gemcindr-s rat Dr. Leopold P l a s ch k e s. Dienstag den -1. Jmn, v,°ß U6t?; IV., Hauptstraße 108, H o t e l I agerhor«. Referenten: Abgeordneler Ing. Robert Stricker, Zlnilla Müller, Dr. Otto A L e l e S. D i es 11 o fl ben 1. Juni, 7 Uhr, TIV., Sechshamerstraße öS, M a r i e «s ä l e. Refertütsn: Abgeordneter. Stricker, Gemeinderat Dr. P! aj chkeZ, Oskar Goldschmidt, Dr. D. F r 11 b m « « n, Aroniftrsche BezrrLssettion XV1U. Heute abends prazrw 8 Ahr wichtige Besprechung bezüg^ lich der KultüZwahlm. ErschrÄten eines jeden Jüdischttatiorralen Ehrenpflicht. Frau«LvevsLNLAUmg. Donrrvostag de« 27. d. M. Das Frauen- «eferak des iFionifttsche« LemLeskv«Mees ladt «Le Demo« des FnausneebeittckoEee» alle« BezrrüsfeLtione» z» einen dri«ge«dvre Besprech»»g für DonuersLos den 27. d. W., 7 rlhr avrnds, im Tafö City, I., Werdsrtovsaste S, ein. Erscheinen ist unbtbinnt Pflicht. SLeferentin: Frs« Lotte Kempler. SLndsntenverfamttnlnng. DonnersLsg Len 27. d. M. um \rß Uhr ebends im ^af6 EiLy» Sesterrackrr» I., WerdertorgofseZ. SLrrdentensersarrrMknrrg. Referenten: Pbg. J«g. SLoberL Stricker, Dr. Ksrl PoSaL, Dr. Heinrich Kiwe. An die zionistische« Ingendlrchen l Alle zionistischen Jugendlichen, welche sich als freiwillige Mitarbeiter für' die KultnZwahlen betätigen wollen,- werden dringend aufgefordert, sich hent e Mrttwoch 8 bis 6 Uhr im zionistischen AgitativLZlokal U, Kaiser Josefstraße 4 2, einzusirrden. , WähLervcrsammlrmg m bet BrrgiLkerratt. Die heMge MaforiLLr i.« de« Wiener! Kultusstuöe will das Wiener tzuidchrtUM von jedem Einfluß «ruf die Körperschaft, welche als einzige legale Institution die jüdischen Interessen zu wahre» berufe» ist, fern-- halte«: bas geht daraus hervor, daß in der Brigittenau unter 55.000 jüdischen Sceen sage und schreibe vier-- hu ndertachzig Kultus Wähler für würdig Le^unben sind, ihre Repräsentanz, zu . wählen. Wirkt schon das Verhältnis von 290.000 Jude» und 17.000 Wahlberechtigte» grotesk, so ist es in der Brigittenau gLreödezu lächerlich'. Dies konstatierte Ratiönalrat St ri cker in der gestrigen, massenhaft besuchten Wählerversammlung in der Brigittenau und gab auch fcflcx Krrmd dafür an. Die Mrren, welche heute in der Kultusstubs die Majorität haben, wolle» gerade den jüdische st L« Dell der Wiener Jubenheit vo« der Mitbestimnnmg an den Angelegenheiten brr Gemeindeausschließen, Deshalb haben sie de» Ostftlden bas Wahlrecht ge raubt Md damit,, wie Gemeinderat P lasch k e S hervvrhob, dem - antisemitischen Wirtschaftsausschuß der Universität die Begründung für Entrechtung der vstjüLischen Studenten gegeben; deshalb haben sie das Wahlrecht an die bmttschvfterreich?sche Staatsbürgerschaft gebunden, de Frnauen bas Wahlrecht überhaupt, de» Beamten das passive Wahlrecht verweigert. Daß dieft Züstärrb-e unhaltbar sind', daß' nur eine 'jüdische Bolksgemainde, nicht eine plntvkratiM EntjuLungskörperschast, wie sie die heutige Majorität darsteltt, Existenzberechtigung hat, hoben alle Redner in der Bersammkullg hervor. Iran AniLta Mü 11 c r wies darauf hin, baß die soziale und Fürsorgearlleit der Gemeinde gleich Rull.ist uns daß dis Aru, wie die. HervLA--^ die Fürsorge für jüdische Kinder betreiben, dazu.geführt , .hat.,-daß jützt s ch e Ki »de r der?Tau fe verfalle?». Gemeüaderat PlaschteZ legte dar, daß alles, was auf-wirklirch Jüdisches, dem Judentum Dienstbares' in Wien geschaffen wurde, das Werk der Zionisten ist, daß die ' Herren von der Kultusgemeinde weder 'die öffentlichen' Rechte der Kultusgemeinde als jüdische Verlockung in Anspruch nahmen noch imstande waren,- diese. Repräsentanz der.Judenheit zu erhalten. Das SttzUkrshstem m der Wiener KultusgöMernde ift total v errettet und muß geändert werdend' an dis Stelle der. willkürlichen Besteuerung muß eine solche - nach dem Einkommen eing-eführt werden. Und der all» gemeinen Steuerst flicht mutz auch ein allgemeines, gleiches und direktes Wahlrecht entspreche», welches, alle Juden umfaßt. - Gegen alle diese Argumente, welche auf eine Aeride--. rung des gänzlich verkrachten Systms hinarbeiien, welche . die Kuftusgemeinde zur Volksgemernde machen wolle»/! - arbeiten die alten Herren mit den abgshausten Ver-l leumdungen und Verdrehungen. Aber »re inder... O effentlrchke itI 4- J'n Konventrkeln wird eingestreut, die Zio-; niste» seien Feinde der jüdischen Religion, dieselbe»^ Zionisten, welche, wie Gemeinderat P l a s ch k e S ar> führte, den Bestand der Nation eng mit Lern der Retigron verknüpfen. Bleibt auch noch die offene Fraget wann, die Herren Rappaport/Schrerber e tuttrr quaNti die jüdische Religion ehrlich zu erhalte» gewillt' waren. G-.^meinöerat PlaschkeZ erklärte auch unter dem^ Jubel der Versammlung, Latz matzgebende orthodoxsl Gruppen der Wiener Jüdenheit gefchlüsse» gegen die', Fleischer-Knechte und KönigsteimLrabanten und für daL Programm der tzüdrschnatwnalen eintreten. , Eines tut not — und das betonte» alle Redner:' Es ist Pflicht aller Juden Wiens, einerlei ob sie Wähler find oder nicht, ihre Gemeinde zur jüdischen zu - machen. Datz die jüdischen Juden Wiens Lies unbedingt s- .wollen, bewies die gestrige BrigiLtenauer Dersammlung.s Sieghart fürchtet sich vor T«mfe». In BudapestLrflärt SzterLnhi. der vomßvßtfrß] tum ix die evangelische Konstisivn binübergewechsel^ ist, fein Einverständnis mit dem christlichen Regftno.^ Das.läßt seinen Fr Lund und Bruder i». Christo, de»i katholischen Sieghart nicht ichlast». Er benützt den^. Wahlkampf in der. Kultus gemeinde, um fein SprüchleLw zu sagen. Er hat Vv» de» „NLchLjüdischnationälen"> eine» Zettel erhaltei» und daraus ihrefreche Lügef entwommen, daß die Zionisten ei» Programm, daÄ sich „mit den Bestrebungen der antisemitischen Parteism ^eckt", burchzuführr» Lrab sichtigen. Das „eLngestsstxej Wiener jübische Bürgertum." — so läßt er das „Wtdj 6 Uhr-Blatt" schreiben — bekennt sich rückhaltlos zunvi Deutschtum. Sollten die Zionisten, die nach der» ziLiertttst Blatt nur eine kleine dNinderheit sind, aber doch auft eine starke Vermehrung ihres Mandatsbesitzes hofstw könne», die Mehrheit erhalten, so ist mit einer nutzer^ ordentlich .starken Ans t.r ittsb ewe g ung jener, zu. rechnen, die. sich nicht aus dem deutschen Volk aus-! schließen lasse» wollen. Tröstend LÄnerkt er »och, daßj bereits Bestrebungen zur Gründung . einer eigene« de u t s 'ch j ü d i s ch r n G e m c. i n-b e int Gange sind« | Wenn unsere Gegner im jüdischen Lager dmnm^ genug sind, mit Argumenten zu operiere», der^n Faul-j . heit offenkundig ist, so finden wir dies deshalb bäuerlich, weil uns eine Verschärfung des an sich, not-' wendigen Kampfes imrechaw des Jude?rttlms in devi gegenwärtigen Zeit' nicht sehr sympathisch ist. Aberj. das Hineinreden eines chri stlich s v z ial s ch i! le rnb e n R e « s § a t e n dulden wir nicht und' wir weirdsri; nicht dazu schweige», ba.tz sich die „»ichtjüdis'chnativnale n" Feiglinge der Hilfe e i u e s getan ft r n I u d d u bediene ü. Wir wer.- de» die Wählerschaft schon über diese „deutschjudisches G'enwmöe" arnklären. ' > > ' B'e« f aus Amsterdam, irr Wlen, -welche sich' »in die Fürien-Aktwrr in Holland Vefonder« Derdlenste erlvvrberr und hunderte-^ Wieiter Kinder im Heim in Amsterdam auf daS liebevollste betreut hat: - sie benützt ihre» Austrrthall in Wien Nicht, mn ihrem Vergnüge« »achzügehe«, sonder« üm ihre Schützlinge hier' aafzusuchc« und sie mit L-iebesg'abe» zu beschenke«. - '' Der nmc DhecknbLdM.' tzsn LeÄckirg. Für die Estello dies sortschrUÜichen^. Ob<Nrobbiners" poÜ!, LemÄttg, welche seit dem Ableben des bekannte» ObervabTtNers Earo durch fünf Jahre unbesetzt var, tvsudv am 20. Mat bit Z^ahl vvrtzvnvmnw«. Es wurde Dv./i^amuel Cuttm sn», welcher durch zwanzig .Jahre i« Lemberg das llkabbinat innehat imd «ährend d^.r Kakanz die Ceschafte des ObtUN'abbiners/ -versah, zum Oberrabbi«er gewählt. > Kerjch-Mne Ärrztevrrf»»nukU«K. Die Wivtschäffllche Organisation der Arrzl: Wiens sieht sich genbügt, die für Hfcnin anberaumte Hartstwersaminlung za vrrschir!»«. Der Dermin wird «chtzritiF bewmNgrgrbe« imfrcn. Die ,E!nlMyLYtz Vehastr«. stne Wftigk-eit. Eintvrffeu rassischer Ariegszefangemr. Wstem nachmittags sind 400 Kriegsgefangene, darimter so Deutschöfter reicher, ans Ruß!a«d eintzeLrofsStt. Im Baracken-' lager. Leopoldau, würbe den Heimkehrern ei« ftierkicheL Empfang bereitet. > * Der Zustand des P«astveuLe« DeSchauol. Aus Paris wird semeldet: Prästdext DtSchanel büt die Rächt gut verbrecht. Nach dem heute vorwittazS auSsegebene» Bericht hat der Präsident »brrllächuchr AbschÜrftmse« und Ovetsch«^« r« MeWt und «u» linke» Bei» erlitte» und klagt über ollge» Meine Zerschlagenheit.. Sri« Zustand, ist dm Umständen ang« weist« oemedigend. Ruhe erscheint zch»!e«. ■ * tK»ftri»er Kurakti»» fÄe de« MttLelst««d.. Ir«« Äntzehotige« des Mittelstandes, welche feie dem BollZgesrmdheiiS- , amt erntzeleitki» Knraktisn i» Hsf-astei» i» Anspruch u«h«« «ollen, habe» ihr Ansuchen brr der Abteilung «Erholunsshei«" der Zentraldirektion feer „Mütella", 1, Gchilltrplatz 4,,4. Sts«k. eintubringe», «»bei sie ei« «mMrrtlichrs Zeugnis A« di« KurbedürftMn vvrzrllrTe» n«d Sei ZÜsage der Ärrftahme ein', Äkigade von ti 200;u entrichte« habet». In Betracht ksvme» . alle' Angehörigen des MitteWM-, dir MMbtLMteu^und-^c ,'MWch« -«rMMia-.. " . , ' .