Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 472 (16.5.1920)
- Date
- 1920-05-16
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 81% known words query
- IRI
…/2979076-2979416-2979550--04171-2989883- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Wiener Morgenzeirung Seite 9 Rr. 472 Wien, Sonntag Die Umrechnungskurse für in fremder Währung gutgebrachte Zinsen. Eine Vollzuasanwelsmig des Staatsamtes für Finanzen etzt die für die Zeit vom 31. Mar; bis einschließlich 2si. Inn, 1920 maßgebenden Unnechnungskucke für die in fremder Währung ^»gebrachten Zinsen von Geldern, welche durch gewerbsmäßig Pankrergeschäste betreibende Unternehmungen gegen Verürisitrgs- 'erpslichtung entgegengenommen wurden, wie folgt fcfl r .100 Mart K 321.—, 10'J holländische Gulden — K 7880, 120 DÄlweizec -Tranken --- K 3753.-, 10.) Goldfranken » k 3753.—, ihr) NoMsche K'önen L 4478.—. IM Pesetas --- L 3679.—. ^peruanisches Pfnnd ---- 8 676.50. 1 argentinischer Peiv -----;■ 100 ungestempelte österreichisch «r ungarische .Kronen -----8 82.—, 1OO Leva---- 8 ZlO.'—. 1 Mktschcs Pfund ----- L 165.—, iOO Wufecl (Nommdw) •«*•'K STO.-rf," ,10;) .finnische Mark » 81281'.—, l'ö Lei-----D386.—. roO'Lite --- K 1000.— tvO Drachmen --- 8 22W.—, 1 japanischerHeN -^ 8 ol.SO, 1Ü Dollar — K'2000.~, t Pfund SterlW --- 8 535.—, k-ägyptisches Pfund --- 8 8^,^, i indische Rupie----- 8 36.--, lOO belgische Frau len — 8 I7>l0.—, 1ü0 fran^Lfflch; Fransen 15OO, ICO Dinare 8 560.—, 1OO füdslachlsche Kronen 83 140.—, 100 tschccha-slowakuchr Krone» K 320—, 100 polnische Mark — 8 150.—. 1OO polnische Kronen -« 8 A3.—, töO »ngausche Kronen ** K ~]28.—.• Zulassung von Schuldverschreil uugen des ehemaligen österreichischen Staates zur Kontrollbezeichmrng. Gesuche um Zulassung von Cclniltverschreibmigen d>:§ r?,> -nal'.gen österrrrchischen Etaates zur Krulrollbezrichnüng. sind bei Veit nach dem Wohnsitze des Kricgsanlcib<bcsitzers bermenrn Aieuerbeborden I. Instanz einzuburig-u, die sie nach Fest- Wellung des Tatbestandes weiterleiten. Wirtschaftliche Nachrichten. (Orkgirrälberichte der „Wiener Moigrnzeitimg*.), Die Prager deutschen u-Blatter melden, daß wilde Stre iks»im Brüper R e v i e t die KMerttölderunp ns. aus 40% hcrabgemindert haben. Es bandle sich' nm eine Wiederholung des. im Herbst mißglückten Vorstoßes' der. kvm» nunlstlschen El mente gegen, die gewer?scha»tlich>'N Organ sat'oncn. Die Streikenden verlangen, daß die individuellen. Schichtlöbne owre dre Akkordarbeitabgcschafft und Nwicrlöhne einge'ühr: ivcrden. ' - -' i Die iw Berl ner ReichSarbeitsm'nisicrium in Angelegenheit o r derung e n d e r Ban k b e a m t e n geführten Verhandlungen'sind abgebrochen worden. Eie dre Blätter melden 'st^es bereits m einer größeren Anzahl von Städten im Reiche in ^Ausständen ' der Bankbeamten gekommen. Mehr als 50.1XK) Bankckstgesiellte sollen sich bereits im Streik befinde». . In-der acstr'geN außerordentlichen Generalversammlung der Hfis.gA H'THj’c rr B a it k- & 'Ha n Ke (I -Ä k t i e n g e s e l lwurde die Erhöhung des Aktienkapitals von 120 au' M Millionen Kronen durch Ausgabe von 250.00<> neuen Aktien ^schlossen. Die Dneltion wurde ennächtigt, die nevrn Aktien au ' unser Leitung 'der Marcvni Wirelefi Telegraph Company ölmttcb stehenden Finanzgrnppe m überlassen. Die eigenen Kapitalien des Inst tüts'einschließlich der stchrbarett Reserven erhöhen sich ans 390 Millionen Kronen. Entsprechend den nenge'chaffenen engkischey Beziehungen wurde der Firmatext in Brinsch-Ungansche Bank-Aktiengesellschast (Brrlish-Hungar'än Bank Limited) abge» Lpderi.' z Der Frnanzmmister in Jugoslawien hat angeordnek, daß bze zum Verkauf voüDevisen bestimmten Geldinstitute ölche auch am Untertanen feindlicher Staaten, so'crn fie Besitzesvon sequestrierten Jtidustueuurernebmungen sind, vei kaufen können «atürl-ch nur für den Gebrauch dieser Unternehmungen. Dam ist kn Ihrem eigenen Interesse! \ Sie inserieren mit Erfolg in unserer I Pfingst-Nummer vom Sonntag den 23, d. M. mit der Spezialrubrik t Export-Import welch? in bedeutend verstärkter J11 la^e als Propaganda-Nummer erscheint! und in grosser Auflage nach Polen, Tschechoslowakei, J ugoslawien, Bukowina eic.etc, - | versendet wird. | Normaler Tarif j Inserate werden entgegengenommen: In unserer > I Administration, II.,Taborstrasse 1 sowie von! t allen Annoncenexpeditionen.! j Auf Wunsch Details durch unser,e Vertreter |! , oder telephonisch (Nr. 44^0*38). «1 j d:e Bewilligung des staatlichen Kommrssärs bei den betreffenden tinternehmimgen notweudig. Ansere Krediioperationen im ersten Quartal. Der Staatssekretär der Finanzen hat derNationalversamm lnng den Bericht über die im ersten Bierteliabr 1920 vvllzoaencri Krrditoperationen vorgzlegt. Bon 2VrPrvzcntigen dcr moncitigeu Schatzscheinen wPde <m Rom nalbrtrag von 8'803 Milliarden Kronen ausgegeben, der erzielte Erlös von rund 8748 Milliarde» Kronen ist den Beständen der Staatsz.-ntralkaste zugeffoffen. Außerdem ist dre Finanzverwaliung aus Anlaß der Beschaffung von Trockenkartoffelprodukten in Holland rurd des Ankaufes von Heringen in Norwegen wegen Eechselv rbindlickkeiten von 2355 Millionen holländischen Gulden und von 1'5 Millivuel' norwegischen KrpneN eingegaugcn, denen nach den Kursen, der Devuenzentrale Gegenwerke von 181'58 Millionen, respektive 67*91 M llionen Kronen entsprechen- .; Die in der . Zeit vö.m;ir Öaancc ..MM,. MW. Gelddeschattung beziffert sich demnach -mit 8'997 M lliarden. Kronen. In t>cn ßteidie« Bch ftnb au beutBftcvrcidjifdöeu' Iraatss chulden 6 069 Milliarden Kionen und ferner von den vom Konsortium zur Durchführung staatlicher Kredit^ vperationen zur Verfügung gestrstten Betrögen 360'Sv MrÜivneri Kronen, demnach insgesamt 6159'5 Millionen Kronen zurücka^ahlt worden. Es ergibt sich, demnach e ur auf die gesetzlichen Anltihekrcdite..?u verrechnend "Mtt.ogeldbeschaffürrg von 2538'4 Millionen Kronen. Bon dem- An leihekredit von 2750 M llivnen Kronett, welcher der Finamocuvaliurig .mit dem Gesetze vom 23. Jänner 1920 «ingeräuml war. sind bis Ende März demnach 226 Millionen Kronen noch nicht in Anspruch gmommen worden. ' Ein wirtfchamtliches Ueberemkommen zwischen England und Litauen. London» 12. Mcu. (Privat.) „Tinles" melden, daß in den nächsten Tagen rin Handelsnberrmkommen zwischen E.nglapd und Titanen unterschrieben werden wird, nach welchem eine bestimmte englische Handelsfirma ein f ü n f z e h n j ä h r i g e s Monopol auf die ExvloilM'en von l'% der litauischen Staat s w älder erhält. Als Komvenintiou dafür erhält Litauen von England eine Anleihe ,n G 0 l d. welche als Grundstock Ar die neue litauische Wäh'ung dienen soll. 16. Mar 1920 Hrmdelsnachrrchterr rrüs der Dschecho-Slowltlret« Pvaft. N. M ri. (Privat.) Dre Schweizer Maggi-A.-G. hat, wie „Uflt. 05uöw.* erfährt, in K r a l u p em Fabrcksobjekt aüv-kallft.wi-kchi's für dle Erttüflung von M a ü g i adaptiert werdet» wird. Das Unte»nehmen wirb eiste G. m. b. §>. hin. Unter Mim riimg der Zivnobank wird in D 1 0 s z e g emp H e f e f,a b r i k S-A.-Gmit einer LeistüNgS-t äbigke t von 1 Million Kilogramm jährlich erüchlet, tue auch Zpiritus rrzengeu wird. D>e Frchte-tung „Der Bierbrauer". meldet, daß die Nachricht von der Umwandlung des Bürgerlichen B r a ,r h a u s e s i n Pils e n in eine Aktiengesellschaft den Tatiachku nicht entspreche. Wie kürzt ch gemeldet, wurde ritt Quantum von 70.000 U'eteruntucr t'chechc»-slowak>schen Znckers nach Nordamerika zum Preise von 41 Dollar für den Mkter'e«tner fob Hamburg ver« /iuft. Dre erste Sendung in der Höhe von 3000!» g wurde rlamdm Äassmenen überwiesen: Schönpriesen 1100Y es, ^obrowiv 9000 0. Neüountz 4500 7 und Peöek 2500 7. Weitere Sendungen werden folgen. Die der Llvnostenstä Banka nahestehende Slowakische Z i e p e l w e r k e A. G. i n G ö d l n g übernimmt sämtliche Untern'limili'gcn der Wienerberger Ziegelfabriks-' und PangesEcha't in der Tschecho-Slorvakei. unter anderem auch die Kegclei Redlich in Göding m>t einer Kapaznät von 60 Millionen .siegeln im Ialne. so daß diese Gesellschaft die größte ihrer Art n der T'checho-Slowakei ist. Nach Mitteilung der Pariser Filiale der „Bohcmia"» Bank wird einmal wöchentlich em d » r e k t e r G ü t e ri ch n ell zng iwischen Paris und Prag vei kehren. Für diese Gütey^ 'chnellzüge sowie gewöhnliche Güterzüge hat die Bank »Bohemia" -uirch ihre Transport- und Cpcdmonsgcsellschaft einen speziellen ^crkrhrsdienst mit be'onde' en E'nrichrungcn an den Grenze üdergängsstationen errichtet und übernimmt schon jetzt Vermerkungen ür diestn Frachtverktbr. Die Genei alversammlung der „A u st v i a" R e i s w e r k e?l. - G i n A u s s l g beschloß. Uber Antrag deS BerwaltungI-- rches. von e uer Dividendenzahlung obrufehen und den pro 3l März ansgewiesenen Ncingewmn auf neue Rechnung vorzuragen. D e BeiAmmlung genehmigte weiter d>e Abänderung des »irn awortlautes au'«Bohemia-Reiswerke-A.-G". Die Presrburger Handelsgesellschaft rhöht chr Kapital von 10 auf 20 Millionen Kronen, wovon 5 Millionen den Akllonälen zum Kurse von 8280.— (Nominale 8 200.—) ann<>bo1rn werden. Die Placierung der weitere» > Millionen Kronen wird die Direltion im eigenen Wirkungsreise durchführen. Die bisherigen auf 8 100.— lautenden Aktien werden ln Tilcis zu 8 200.— umgeiauscht. . Erhöhung der oberschlesrscheu Kohlen« und Kods<- vrerfe. Ab 17. d. M. werden erhöhte Preise für,oberschlesische Kohle und Koks in Wirk>am'e't, treien. Der Preis der ober* 'chlesischm Kohle wird für Händler ab Bahnhof Wren Mit 8-185.9? gcg n bisher 8 165.10 und der Eackpreig. unk '< 1O6.70 gegen bisher 8 175 42, der Preis für oberschlestschm 7 Koks mit 8 299.110 gegen bisher 8 271.d0 festgesetzt. Zu diesen « ab 'Balmhof Wien gellenden Preisen kommen noch die.Fracht?^ 'osten und bei der Sarkkohle der ^>"'chlag von 8 18.22 für 100 Kilo Utt hie Anstellung ms Haus. Die Erhöhung er olgt mit Nnckstcht auf die Steigerung der tschcchnchen Krone und der schechi'chen Frachten. Die nächste Preisverändrrnng wird mit Nückstchr auf die Steigerung der Mark zu Beginn des Juni irr Aussicht genommen. \- Die Banden u«v dev Wiederaufbau der Volkswirtschaft. Die unier diesem Titel erschienene Schüft Dr. Fritz Georg S t e i n e r s, die wir in unserer klammer vom 23, März ansstihillch beiproch n halten, ist in erster Auflage vergriffen. Dir .wette Auslage eischeint demnächst im Manz-Berlag. / j Kapitalserhvhung. Die Aktien g r s e l! s ch « s t' d'r R 0 t h k 0 st e l e tz e r urid Erlacker Sp in n er e r und Weberei vermehr» ihr Aktienkavrtal um 18 l 00 neue, ab 1. Jänner 1920 dividcndmbereckt-gte Aknen zu 8 200.— von "i'6 aut 7'2 Mll'vnen Kronen. Auf 9000 Stuck dieser neue« 2ikt>en wird, einschl>estlich 25. d. M. ein Bezugsrecht- und zwar nach je zwci-alttn Aktien aut eine neue zum Prene von 8 lövO.-— das Stück. einsch!ie»lich Zmscn gewährt. Aus einzelne Stücke -«rt» fällt le n Bczugsrecht. , < ' Balutenhurfe. Fremde Zahsmwsrmttel waren im gestrige» freien Berkehr etwas niedriger gchanen. Es notierten : L e t* a 0 r en 8 415. R u b eln 0 ten 8 3.14, M a r k n o t e w grün 8 4.66, L ' r e 8 12.10, Dollar 8 2-28.-—, und t s ch e ch r s -ch e 91 p t e,n K 3.88. Vriuatv erst ehe. Im gestrigen Privakv^rkchr herrschte Geschäktsstille. Lediglich K uvu-Akuen standen m Nachfragedoch fand auch h'erin kein Ab'chlutz statt. Eoiim@rz.-ii.Diskoiito Bank Zentrale Pressbirg ° Filiale Wien, I.,„ ' “-26° Telephon 12358.18296,17408 Wie der Pumviancr Rebbe die soziale Frage löst. Aus dem Jüdischen des R. Brandes. K : ' - (SchlM . 'And er trat ein: Der Pumpianer Rebb« — in Salon. O, welch eür qvausrnhafter Anblick bot ^ch'ihm dar: Wunderbare Möbel mit den kunstvollsten. Schnitzereien, große Spiegel, die aus goldenen Füßen ruhten! "Vyv den Fenstern mit den großen, glänzenden Scheiben die Stores,, in die Figuren eingewebt waren, Nnd die dunk.'en, schweren, faltenreichxn Portieren. An den Wänden Gemälde, die biblische Szenen datstellen. ' und auf hohen, .schwarzen Säulen Mar,norstatuen. An der Decke hing ein vielarmiger Kronleuchter mit Tausendenvon prismatischetl Gläsern/ in denen das voll-1 einströmende Sonnenlicht sich in bunten, schillerndön ^ärbe»l brach. Auf dem Boden konnte er'kaum stehen. ' Sein Fuß versank in einen dickwolligen Tepich. Und Jruö 'fein Teppich lag, da konnte er nicht gehen, denn cs war glatt wie eine Eisbahn. Aber am meisten erschreckte ihn ein Silberschrank. Als er all die Kostbarkeiten anschaute, die filtrernen Pokale, .die Tassen, die Gabeln und Messer, blitzendes Armgeschmnde, eine wun/crhare Sonümbüchse mit Hunderten feiner Fähnchen und dann noch den siebenarmigen Leuchter, ha, ja da. . . konnte er sich der Tränen nicht enthalten. WUeidittnia. aitoltcn sie ihm auä» dem schier geblendeten Auge hervor und rieselten ihm die bärtige Wange herab. „Großer Gott, wie kannst du einen Menschen nur so -strafen," so rang es sich ihm aus schluchzender Brust Wttlerwe'le war der Monatsvorsteher eingetreten und fragte: „Was hat Euch .hergeführt, Pumpianer Rebbe?" ' 4; , Der Rebbe fuhr verwirrt zusammen und sagte bann mit großer Emphase: „Ihr seid doch, nebbich, zu unglücklich." 7 Der 'Monatsvors^ jhn gattz erstaunt an, zückte fragend die Schulter und sagte kein Wort. Nun begann her Nedbe' des langen und breiten sekmn - Plan anseittanderzusetzen, um des/nittvilleir er mach Wilna gekommen war. ,Ja, ich muß es euch ossen gestehen^/so schloß der R'.'bbe sttne Aussühnmgcn, „ich hatte es mir nie im Leben,vorsteTeu lönnen, wid groß daS Elend auf Erden ist. Menschen, rettet emh! Nehmt euch daS zu Herzen! Das ist kein Spaß, solche Häuser, solche Neichcümec zu b-es'.h:»! Euer Unglück, ist schi-ecklich! Nur mein Pian, nur ineiste Idee, das sehe ich mehr und mel,r ein, lann hie Mischheil retten." Der Moua^svarsteher tövte ihn erstaunt au. Zunächst mrckne er den Rebbe» für etwas wirre halten. Aber a^S rr iüm ins klare, treue, schivä'.mei.isch ver- Ve5iorsainx aller brmltgescliltftl. Transaktionen. Ent* j^egenualnne von Gr.lilcinla^en. Ausgabe von Kialags« blickeru. UcbernaUmo von Veruiügeusvenvaltungen* Warenabteilung. Export, tou Scrienmökelu v. lanAwIrlschaftl. Gcrätcöi q Import von deutschem Heizmaterialien etc. tj klärte Auge blickte, da sah er den rührendniaiven^' weltentrückten Menschen,-'dem mqn mit logischen Beweisen nicht beikommen konnte. ' „Ihr .habt vollkommen,recht", sagte der Borsteher. „Euer P.'an ist wirklich einzig dastehend'. Aber wenn ich für meine Porson Nach eurem Vorschlag« handelte, so bür ich eben doch nur einer. Zur wirklichen -Durchführung des P.'aues muß man aber auch die übrigen Unglü.ck.ichenüberz-ugen. Aber auch mU den Armen muh man darüber verhandeln, denn ein Unglück 511 übernehmen, dazu. kann, man schwerer übe'--' reden, als eins los zu werden." „Gewiß, gewiß", autwört.te per PnmpianerNebbsl. „Nun, dann will ich euch einen Vorschlag machen",' sagte der Vorsteher, „ich will den schwereren Teil übernehmen. Ihr geht und überzeugt die Neichen, wie nolwendig es rst, ihr Unglück boszuwerden. Und ich will zu den Armen gehen, damit sie es ihnen nV nehmen. Wenn ihr mit den Neichen fertig seid, däust hoffe ich, daß auch die andere Partei zur Stelle seist wird." ' ’ ' '.Ü Und glücklich ging der Rebbe voll dannen. Lcidrr kann ich nicht mitt'ilen, welchen Erfolg c ha'tr. So viel ob-'r steht fest: Z'unr Mon.^Lborste^er ist ex. nichl wieder gekommen. 887271