Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 471 (15.5.1920)
- Date
- 1920-05-15
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2979076-2979416-2979549--04159-2989870- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Seite 6 ..... Wien. Samstag WLstter MorgenzektuüF 15. Mak^lSM ritte c u % 11 o t b t. tt 11t di c © t tt c r n 1 u c x f o W mr u it ö statt. Iin Anschluß hält Ob e rr^obb r n er Do kor L b a j e s/einen Bortrag: Einführung in die GchanKuwelt der Propheten. »Die Knnst", April- , und Machest 1920 (München, Verlag F. Bruckmann A.-G). Diese führende deutsche Kunstzeitschtift ist auch unter den heacnwärtig schwierigen Unistanden mit vollstem Erfolg bemüht, itif ihrer alten Höhe zu blecken. Die beiden neuen Helte enthalten' illustrierte Aussätze über die neue Staatsgalerie in München, über die bisher lo wenig bekannten und doch so außerordentlich sympathischen Heidelberger Maler der romantischen Zeit; dann einen iberffalls reich illustrierten Aussatz über den Stuttgarter Bildhauer Lorcher. die beiden Maler Rudolf Steck (München^ und Leo von König (Berlin) und dir Wandbilder von Linda Kögel in der Kirche M Hannover — L«st. , Der den angewandten Künsten gew dmete Test behandelt mrer anderem unter Beigabe ausgezeichneter Abbildungen ein »on Architekt Hubert Roß erbautes reizvolles Landbaus, dann rmes der köstlichen Beil'v^le der Baupenode des letzten Drittels des 18. Jahrhunderts, das Schloß Freienwalde an der.Oder mit wundervollen Junenräumen, ferner neue Beleuchtungskörper der Firma Puh! L Wagner m Bcrl'N, Gold- und Srlberarbeiten von Marga Ieß. graphische Arbeiten des Münchener Malers Ferdinand Staeger und zum Beschluß Gärten des Hamburger Gartenarchitekten Jakob Ochs. Sport. Die Crrprvettspiele. Wie wir es vorousgesagt haben» konnten sich Donnerstag die Vereine.Rapid, Amateure, Sportklub und Hakoah jm das Semifinale des Cups qualifizieren, - j Die Amateure spielten gegen Floridsdorf 2:2 (1:1). Die Verlängerung des Spieles um zweimal 15 Minuten brachte keine Entscheidung, so daß bet Sieger den Cupregeln entsprechend durch Los ermittelt werden mutzte. Die Amateure waren die Glücklicheren, sie gewannen das Los. Dem ganzen Spielverlauf nach hätten die Floridsdorfer den Sieg eher verdient. Rapid kynnte die Rudolfshügler erst nach größter Anstrengung 2:1 (2:1) niedernngen. Die Favoritner gaben auf eigenem Boden einen bedeutend gefährlicheren Gegner ab, als wenige Tage vorher in Hütteldorf. Hätten sie einen schußkräftigeren Mittelstürmer zur «Stelle gehabt, so wäre das Spiel höchstwahrscheinlich zu ihren Gunsten ausgefallen. . ' Der Wiener Sportklub siegte ziemlich mühelos über die N u ß d o r f c t 6:0 (2:0). Als rechter Flügelstürmer der Sieger war ijacf) längerer Feit wieder Schwieger tätig, der sich mit Anstand aus der Affäre zog. Die Hakoah schlug den S. §. S t u r m 07 4:1 (1:1, 0:1). Die Sieger liefen . erst sehr spät zu vollem Können auf. Die drei letzten Treffer fielen in' zweimal 15 Minuten wahrend dem Nachspiel. Zum Cupspiel Hakoah—Sturm. , Wir haben bereits gestern über ,das Cnpspiel Hakoah— Sturm kurz berichtet. Es hätte nicht viel gefehlt und Hakoah wäre aus der Konkurrenz ausgeschieden. Bis 20 Minuten vor Schluß waren die Sturmleute mit 1:0 in' der Führung und alle Bemühungen der Hakoahner scheiterten an, der heroischen Massenverteidigung des Gegners. Erst ein Elf-' meterstoß brachte den Ausgleich. Die reguläre Spielzeit schloß 1:1. Das Nachspiel brachte eine erdrückende Ueberlegenh'eit der HakoahneL, die nun drei weitere Treffer erzielten, , Wie schon so oft in der letzten Zeit muß mau sich auch' nach diesem Spiele fragen, wie es kommenkonnte, daß die Hakoah gegen einen bedeutend schwächeren Gegner eine so matte Leistung bot. Die Erklärung ist leicht zu geben. Vor allem sind die Hakoahner in der letzten Zeft in' den schweren Fehler verfallen, die Spiele nicht,' von allem Anfang an. ernst zu nehmen. So tynrde gegen Sturm in den ersten Minuten ein Elfmeterstoß vergeben, der,' verwandelt, dem' Spiele einen ganz anderen Verlaus gegeben hätte, Zur Laxheit der Spielsührung kommen aber auch Mängel in der Mannschaft. In erster Linie läßt das Zusammenarbeiten von Halvesreihe und Angriff alles zu wünschen übrig; aber auch mit der Verteidigung besteht nicht der richtige Kontakt. N u ß b a u m spielte am Donnerstag ununterbrochen als dritter Verteidiger, dafür war M o l n a.r als sechster Stürmer tätig. Richtiges Placieren der Deckungsspieler ist für ein erfolgreiches Abschneiden der Hakoah in den nächsten schweren Spielen unerläßlich. Aber auch in der Stürmerreihe selbst gibt es schwere Mängel. Vor allem fehlt es dem Jnnentrio an Schußkraft. Jszo Gansl ist ein tüchtiger Führer des Angriffes; er verfügt über hervorragende Technik, Kopfspiel, Durchschlagskraft usw., aber der reine Ristschuß fehl? ihm ebenso wie seinen Nebenleuten, die dabei außerdem noch einen oder den anderen der erwähnten Vorzüge Gansls entbehren muffen. Wenn nun Jszo. Gansl nicht in Form ist, was in den letzten Wochen der Fall war, dann fällt mit ihm der ganze Angriff und die Mannschaft schnürt ihren jeweiligen Gegner ein, ohne ihre Ueberlegenheit ziffernmäßig zum Ausdruck bringet! zu können. (Ober-St. Veit, erste Halbzeit, Blue Star usw.) Was M Stürmer mit -/.asantem, reinem Ristschnß für den Hakoah-Angrifs bedeutet/ heck sich am Donnerstag nach der 'Vorziehung « Ne mes' in den Angriff gezeigt. Die Hakoah wird ihn auch in den nächsten Spielen auf diesem Posten brauchen. Slutzky besitzt zwar auch ein gutes Stoßvermögen, aber es fehlen ihm die. anderen Vorzüge Nernes', wie Schnelligleit, Härte und Entschlossenheit vor dem Tore. Grünfeld leistet als Half mehr wie als Innenstürmer; >r wird New es. als Mittel-- Wenn die Leitung däv.Hakyah das vorhandene Material' entsp'rei'yend sichten' und die Leute auf denrichtigen -Posten stellen wird, so bedarf es nur noch, des alten- Hakoülp- Kampfgeistes und die. nächsten Spiele werden siegreich' beendet iverden. Nur so kann aber auch die Meisterschast - gewonnen werden. i A. B. ..■tv*"..-—■*' 2Ysttspielergebniffe vom Donnerstag. Außer den Cupwettfpielen fanden am Donnerstag noch Meisterschafts- und Freundschaftsspiele statt. Der W. A. C. spulte in einem 3 X SO Minuten dauernden Treffen gegen Hertha •2:8 fl: D, wobei das ausgezeichnete Spiel des Herthatormannes Ostricek das. bemerkenswerteste Ereignis war. . Wa ck e r siegle gegen die G e r st h o f e r S P o r t v e r e i n i g u n g 4:1, nachdem die Erstklassigen bis 30 Minuten vor Schluß mit 6:1 im Nachteil gewesen waren. , ' In der Meisterschaft der zweiten Klaffe gab es einige bt* merkenswette Resultate: Die C r i ck e t e r schlugen nach vorzüglichem Spiele den.O b e r-- S t. Beiter A. C. 2:0 (2:0)* Üeberraschend kam der-überlegene Sieg der B e w e gnngspieler über, Donaustadt 4;0 (1:0^. Sports r e u n d e und S l o v ä ti spielten 1:1 (0:l)., Slovan könnte erst knapp vor Schluß auS einem Korner ausgleichen. Die Ungarn in Deutschland siegreich. Das ungarische Team Konnte sein erstes Wettspiel auf deutschem Boden siegreich' bestreiten, Es hatte in Pforzheim die süddeutsche Auswahlmannschaft zum Gegner. Das Spiel, dem 16.000 Zuschauer beiwohnten, endete 1:0 (0:0). Den einzigen Treffer erzielte Arik (Törökves). Das Schiedsrichteramt versah der Schweizer H i r l e in einwandfreier Weise. Wettspiele auf dem Hakoah-Platz. Morgen nachmittags ffnden auf dem Hakoah Platz in Floridsvort folgende Mcistetschaftsipi'ele statt.. %2 Uhr: Kad>mah—Atittunia; ,V«4 Uhr: Sv orttreunb e - Re'erve—Hnko ah - Re'erve. 5 Uhr: Sportfreunde—Ha ko ab. — Nur jene Mitglieder. die ihre Beiträge bis inklusive Mai 1920 bezahlt hüben, . gemeßen freien .Eintritt. Die HaKvah Reserve« sieaten über S t n r m - R e* f e r v k n 2 :0 (0:0'. Trotz MoK<>r Uebkrleakvhrit der Ha oabner stelm die Treffer et st .sehr spat. Der erste war et t E-arntor. der zweite batte Häusler mm Erzeuger Die sfgre.'che Maut,schaff konnte absolut mcht befriedtgrn. Eine bedeutend bessere Letstung vollbrachte.dte I u n g m a n n s ch a f t der H a k v a b. sie schlug die' glktchrangipe Mannkchaff des S t u r m 3:0. Die jungen Hakoah-Slürm r.spielten, sehr schon mlammen. Die To^e erzielten Drucker (2) uud, Herlinge r, der als Mitkelläuset vorzügliches Können zeigte.. .; Bon der Grazer Hakoah^ Heute nachmittags findet das kür die Hakoah (Graz) äußerst wichtlgeMetstetschaffspiel gegen die Amateure statt, gegen die die Hakoah tm Herbste 1:3 unterlegen ist. Die BlaU'Weisten werden heffte umio mehr alles daran- .setzen,' ehrenvoll abzuschneiden. als die Amateure ied-rzrit den ehrlichen Bestrebungen der Hako.ah feindselig gegenübernestanden sind. In den Grarer Sporlkrersen Wrscht für dieses Wettspiel das größte'Jntereffe.-I ' Hazair—W. A. As. I. IWpmannschaft 2:2 (1:1). Der durch P ö.s ch l . verstärkte W. A. F. war Haza'r körperltch stark überlegen. Harair spieltdie erste Halbnit gegen di« Sonneuttd muß .in der 18. Mmvte echen Treffer in Kalif nehmen. Nun greift Haza r heftig an und es gelmgt Nindler eine schone Flanke von Woxkmann l tmt 'charfem Schuß zum auSgleichenden Trester zu verwandeln. Nach Halbzeit tii$a,\aiE weiterhin überlegen, kann dies jedoch nicht ziffernmäßig ausdrnckcn. während W. A. F. durch Schütz einsen'en. kann. Härair gleicht bald darauf aus. Obwohl dte reguläre Spirlzni bereiltz abgelausen tst.. läßt, der.Schiedsrichter weitkrspielkn. In der,43. Minute greift W. Ai F. an, der Schiedsrichter vfffft ab. Trotzdem senket ein W. A. F.-2türmer enr und her Schiedsrichter grbt, Goal. Nachdem der Schiedstichter die Reklamation Hazairs nicht knerkannte, trat die Mann chalt ab. Schirdsrchttr.Kowanda. Reserven 2:1 für W. A. F. Für Hazair ist Nindler l ersolgte ch. Ha'air splelte in folgender, Änfstcllung: Gleich; Sridler, Fntierweiß; Brandstetter, Ehrensrenud, Seudrovu; Worlmann H, Rmdler, Blbrmg. Läufer, Mortmann l. Jüdischer Mnnderbund BlausJrEeitz. Wir laben alle jüdischen Juaendlichen zu folgenden 'Wanderungen ein: Beztr kSgiuppe lV. V. Heim. IV., Schleifnühlgasie 14, l. Stock. Die Wandrtunyen iür Sonntag den 16. d. M. sind im Heim zu etfragen. B^zirisglupve VI, Vll, Vlll, Heim. VI., AmerlmggaffelS. Die Wanderungen sind >m Heim, der Betirksgrnppe lV.. V, zu erfragen. Beürksgruppe IX. Hum IX., Mährmllerstraße 15. Die Wavderungeu gehen um 7 Uhr srüh von der Stadtbahnstation SOEBEN ERSCHIENEN Nr. 17 der „Jüdischen Zeitung“ * AÜS DEM INHALT: An das jüdische Volle. Das jüdische Palästina. Die Entscheidung von San Remo. Der Wiener Kultusgemeinde-Skandal. Neue Formen in der Produktivgenossenschaft. Träumer. ~ Moses. Intensiver Oartenbau. Sara Thon. 50. Geburtstag Henrik Glicenstcin. Wer, ist schuld? Zur Frage des Aufbaues unserer Wiener Organisation. Die Aehandiung der Volksfremden im jüdischen Staat. Herr Diamant der Judenretter. Der Fall Low., Die Arbeiter in Palästina. Hapoel-Hazalr. Preis der Nummer K 2.—. In allen Trafiken, Buchhandlung R. Löwit, I., Rotenturmstrasse 22, und in der Administration der „Jüdischen Zeitung“, II., Taboretrareo 1—8. ns Schütienr'ug ab'. Deprksyrüppe XVNl.' XIX. Heim, XIX., Rndolffnergaffc 12. Die A^andermigcn sind im Heim zu erfragkn.^ D:e Waudeningeu des Altsüdrcrverbandes sind bei Dr. Jakob Korn, H., Föistergaffe 8, Tel. 41'3^4, zu rrsragen. Sportsefftion der Voltisbibliothek Zion. Heute 6 llhr abends Ausschußsitzung,, V-8 Uhr Mitgliederversammlung. Neu a ff m e l d u n g e n werden ' Montag bis inklusive Donnerstag von 5 bis 7 Uhr und Sonntag von. 11 bis 12 Uhr in der Bibliothek entgegrngenommen. Der 8p. El. Hazair veranstaltet am 1. Juni imTheater-' saale des Hotel Post (l.,,Flei'chmmkt) eine Festakadrnne, an welcher dex berühmte amerikanische Tenor L o o W e e r t h e r vom Metropolitan-Overnttzeater -in New-Oork Mitwirken wirb. Auch sonst wirken hervorragende Kräffe mit. Karten sind tm Barverkauf im Sckretariarx, U., Praterstraße 43, U. Stiege erhältlich. j ' . Jungmannsch ast des EyortklubS Hakoah. Heute sind-'t »m V»8 Uhr abends im Cafe City e>ne sehr wickttge Vollversammlung der Jnngmannschajt statt, zü drr sämtliche Spieler . unbedingt zu erschemen habe». ' >——-j . Gerichtssaal. ' Die Abhaltung von Zechgelagen in der Wohnung. Das Polizeikommisffariat Marthilf hat dem Wohnungsamt die Anzeige erstattet, daß in der Capistrangaffe 2 eine aus 26 Personen bestehende Gesellschaft in der von Frau Mathilde M. gemieteten Wohnung bei emem > Zechgelage betrete» wurde. Der Wohnuugskommiffär hat'hierauf die Wohnung angefordert. Gegen die Anforderung hat Frau M bsim Mielamt Einspruch erhöben, dem keine Folge gegeben wurde. Dagegen hat Frau M die Be-, schweide an den Vetwaltüngsgerichtshof ergriffen. Dieser hat der- Beschwerde stattgegebcn und die angrfochtene Entscheidung des Mietamtes als'im Äesetz nicht begründet, aulgehoben., Der Volkswirt. Gew. Eine Krone 2.70 Centimes Gestern stellte sich in Zürich die österreichische Krone Geld auf . . 2,70 ( 2.75 am 12. Mah die österr. gestempelte Kron^Geld auf 2.80 ( 2.95 am 12. Mai) die tschechische Krone aus..... . 980 10.— am 12. Mai) die Mark auf . .. .. . . . . .. .. .11 55 11.60 am 12. Mai) Agram ............ .8.80 ( 3.50 am 12. Mai) Budavest y.... . .. . . <3.50 k 2.50 am 12 Mai) Warschau.. . z . . . . 2.80 2.80 am 12. A^ai) Verwendung ungestempelter Noten der Oefterreichisch-ungarischen Bank in die RepubNk Oesterreichs Im Staatsgesetzblalt gelangt,heule folgende Vollzugs--' a n w e t f u n g des Staatsamtes füt F-nanzen, 6-e t r e f f e n d B e v w„enb ung en B nrtf cmpelterM o ten d er- Oesterreichisch-ungarischen B an 1 in b er Rep u b l i k Oesterr e i ch, zur Vetlautbarung: § 1. Zahlungen an die Oesterreichisch-ungarffche Bank cptS 'Verbindlichkeitkn. die vor dem 26. Marz 1919 entstanden sind, können in ungestempelten Noten weiterhin von Petsoncn oder Firmen, die in der Republik Oesterreich« ibre« Wohnsitz (Sitz) oder dauernden Ansenthalt haben, nur mehr mit Genehmigung des Staatssektelärs für Finanzen geleistet werden. 8 2. Erläge ungestempelter Banknoten zur Gutschrnt als Guthaben ..alter Kronenwähtung" dükien von den im 8 1 beteichncten Personen ober' Firmen weiterhin nur mehr mit Genehm,gung des Staatssekretärs für Finanzen vyrgenommen oder entgegengknommen werden.^ 8 3. Düse Vollzugsanweisung tritt heute m Wirksamüit' Haudelsn ach richten ans der Tschecho-Slowakel, Prag» 14. Mat. (Tel. der »Wr. Morgenztg/) ,Venkov* gibt eine Meldung des Pariser «Journal* wieder, wonäch dü polnische Regirtung in'Italien 400 Aetoplane bestellt habe. Die Tschechische DampfschiffahrtSg e s e l l s ch ft f t hat für den ‘?6. b. M. eine Generad versammluna em berufen^ um ihr Kapital von 4 auf 50 Mtllivnrn Kronen zu erhöhen. i D>e Deut s ck e A g t ft r b a n f wird der Generäl. Versammlung am 29. d. M. eine Kapitalserhöhung. von 12 auf 40 Millionen Kronen Vorschlägen. \ Ein tschechisches Konsortium hat die Petröleum« raff inerte in Münkacs angrkausi, welche bisber Eigentum der Kaipathta war. Me Petvoleumfelder Mesopotamiens. Nach den langjährigen Untersuchungen Deutscher Jngeni'u :e bildet das Pe roü'Uingebü't Mcs potaMens die westlichs.Grenze des großen. Petroleuinsystems, bas fick von der Kaukasus-Halbrusel ayr Kaspischen Meer östlich'bis zu den Gebirgsländern Perfseus und Belulschistans hinzieht. Die Quellen von Ähtveis in der Nähe des P rsischen Golfes sü.chern ein vorzügliches Oel, das sich für. BrennZW,ecke ganz hervorragend eignet. Die Ms gierigsten Bezirke Mesopotamiens befinden sich in der Umgegend -von Meüdeli, deren Petroleum dem von Baku nichts nachgibt. Das gleiche! läßt sicki von derft Produkt von Hit am'Euphrat sagen; reicher noch sind die Quellen von Kerkuk, wo das, Petroleum an der Oberfläche des Erdreichs schwimmt.' Von gleicher Güte, wenn auch weniger ausgiebig, sind die Bezirke von Tuz-Kharmati, Kifri^ Gahara und- Nimrod. Die Ergiebigkeit der Quellen Kerluk läßt sich daran ermessen, daß das Petröleum sich unschwer aus einer Tiefe von nur drei bis vier Metern h^r.iu schöpfen läßt; bk Quellen werden schon von Strabo erwähnt und schemen dieselben zu fein, welche die Arabex lütter dem. MmiM