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Wiener Morgenzeitung · 1920-05-06 · Heft 462 (6.5.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 462 (6.5.1920)
Date
1920-05-06
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Men» Donnerstag? ÄZiener MorgerrzeiLmrg;; jroitat 1920 N r. 462 ttt Wicil icmfenbe Gvsttvirtc Lcl'rilPnjttcl {tu Echte ichha'nd-:l Tditfcn, um iTuv Betrieb.: allsrecht zU ct'fjali611. ' Da Me Angeklagten dabei blieben, die zwei llMitärs picht zu kennen, was der Staatsänivalt als im glaubwürdig hinstellte, wurde die Verhandlung nach mehrstündiger Dauer Hum Zwecke weiterer Erhebungen vertagt. - , Der Volkswirt. Eine Krone 2.65 Centimes Geld, 2.75 Wate. Gestern stellte sich in Zürich dir österreichische Krone Geld auf . , . 2.65 ( 9.70 am 4. Mai die österreichische Krone Ware aus... 2.75 ( 280 am 4. Mai dir öftere, gestempelte Krone Geld ans .2.80 ( 2.70 am 4. Mae die österr. gestempelte Krone Ware auf. 3.— ( 3.10 am 4. Mai die tschechische Krone auf ....... 8.80 ( 8.80 am-4. Mär die Mark aus .......... . 10.30-(10.10 am.4. Mai Agram.. 3.30 ( 3.20 am 4. Mck Warschau . . . . . . . . . ... .-280 \ 2 90 am 4. Mai Budapest ... 2.40 ( 2.50 am 4. Mae) Die Urberrrahme der Kriegsanleihen durch die Republik Oesterreich. Von Rechtsanwalt Dr. Emil Koüetz. Eine der größten Sorgen, die auf den Gemütern der österreichischen Bevölkerung seit den Zeiten des Zerfalles der -alten Monarchie lastete, soll in kurzer Zeit von ihr genommen werden.: die. Sorge um Uebernahme und Einlösung der Kriegsanleihen durch die Republik O"sterreich. Sie wird durch das im Entwürfe bereits vorliegende „Gesetz über' die Vorauss.tzungen der Ueberuahme östrrre ch'ich?r Kriegsanllihe als ^ch u d der Republik Oesterreich" Sicherheit darüber.erlangen, welche Kriegsanleihen definitiv übernommen werden. Allerdings fehll auch hier nicht die omäriöse Klausel von Ausführungen, die Vollzugsweisungen Vorbehalten/ werden, und von Ausnahmen, die der Staatssekretär der Finanzen'bewilligen kann. Im allgemeinen werden alle Kriegsanleihe^, welche vorschriftsmäßig angemeldet .sind und am ll 3. Mar; 1919 Personen gehört haben, die am, Tage des Inkrafttretens dieses Gesetzes m einer Gemeinde des. Inlandes die Heimatsberechtigung besitzen oder bis zürn Inkrafttreten des Friede ns Verträges von .Saint-Germain (dü.s r Zritpunkt -dürfte. jedenfalls ein späterer sein) erworb-en »haben. Übernommen, wenn .der Besitzer kein än-eisten Sukzessiönsstaat wirtschaftlich gebundenes Vermögen hatte. i . Daß nur die Kriegsanleihe derjenigen.übernommen wird, welche in einer Gemeinde. Oeste^Echs heimätberechtigt und nicht derjenigen, welche die^Staatsbürgerfckaki durch eine „Staatsbürgerschaftserklärung" oder durch Option gemäß dem Friedensv.'rtrage Von Saint-- Germain erworben haben, ist für die letzteren : ein schwerer Schlag, da die Kriegsanleihe dieser Personen jetzt von keinem Staat übernommen werden dürfte, falls in den anderen Nationalstaaten dasselbe Gesetz erfließen sollte. Da die Entscheidung über'die Uebernahme der- Kriegsanleihe solcher Personen, die die Staatsbürgerschaft durch Option erworben haben, vom Staatssekretär für -Finanzen bis zum Abläufe, der für hie Rechtswirlsamkeit der Op-ion zugunsten der Staatsangehörigkeit 1 im Staatsvertrage von Saint- Germain bestimmten längsten. Fristen aufgeschoben werden rann, find diese Personen noch immer in Ungewißheit über das Schicksal ihrer -Kriegsanleihen. ' werden verhütet durch unseren slss Einbruchsicherei) Türvßrschluss aagg53BB2awaMiiM>rt werden verhütet durch unseren mit Dösischem Schloss und von beiden Türseiteil sperrbarem Verschlussriegel. der beide Türflügel sperrt und von aussen unsichtbar Ist. Oesterr. Patent angemeldet, Bestellungen ln der Schlosserei des Jüdischen Gewerbe* fßrderungsamtes, 111. Apostelgasse 39, oder im Jiid. 6ewer ieförderungsamt, II, Taborstrasse 20a (Telephon 41-6-30), Beim flüchtigen L fen des.Gesetzes käme man auf - die Vermutung, daß: die so unangenehme Bedingung der Zeichnung vor dem 1. November 1918 für die Aebernahme der Kriegsanleihefallen gelassen 'worden ist: Leider ist dein nicht so. Jnr Z 7 des Gesetzes,taucht sie aüs ihrem. Verstecke wieder auf, nur bemäntelt dadurch. daß es nicht mehr Conditio, sine qüa non. ist, die Kriegsanleihe vor dem 1. November.1918? durch Subskription, erworben zu haben. NaH dem neuen Gcs tzentwurfe ist der Staats se^ietärsür Finanzen er-/ Mächiigt, mit Zustimmung eines vbn der Nationalver- ' sammlnng zu entsendenden süpfMedrigen Ausschusses entweder die Uebernq^M^/Mtt/KrDAsa«leihett, -die. nach dem-ZT-.- - Hktobex'.ld^KytvoMMünL^ nich!: kontroll- . bezeichnet /würden, .zu Her sagen ob er die Üebernahine auf jenen unter Zugrundelegung des. Begebungskurses zw ermikrelndSn Neststbettag.- jü '.öeschränken,/.her' den '.ur E- Werbung (Aktiv aufLcwe.ndrt'n Kosten-entspricht. Die Frage des wi ischäft/ich^an Pas Ä Island gebundenen Dermözens ist im G s tzentlpurf Lenau ge- ' regelt, weil die Fälle einzeln 'ausgezählt sind. Auch Äktienöei.itz eines ausländischen Unternehmens kann '„gebundenes Vermögen" darstellen, aber nur dann, wenn di ser Aktienbesitz dem Aklionär einen bestjmnrenden Einfluß.aus die Art der /Verwaltung. des Betriebes der Gesellschaftsunternehmung gewährt. .Bishest wurde beim geringsten Austandsbcs'tz nach der ^Praxis der österrcichrschest Finanzbehörben die. Kontroibezeichnung sämtlicher Kriegsanleihen verweigert. Nunryehrwird' nur derjenige %ti{ der K^ieHsanleihe vom österr-dichischen Staate nicht übernommen, der dem Verhältnisse des an das, Neu-Ausland ^büDenen^Vermögens zu dein übrigen BermöZen'eytspriHt.. - - - Uober' die Akt der S ch u ld ü.b.e r n a h m e ist leider nichts Definitives im. G<s:tzeytwurf enthalten. Wohl heißt es/' daß/die ''.TikWU Mrchtzeführte Kontrollbezeichnuttg als . Kennzeichnung der Schuld Übernahme -zu gelten hätte,'hoch -spitztWichum/.stlbe'n-Absatz,chieder der Pferdefuß / her . Vollzstgsänt^i^rchskLausel: ,F)fe Art und das' Verfahr n dep eydgult'gen' Kennzeichnung der als Schulh. der' .Republik - .Oesterreich anerkannten Titers kann durch,-' .BoltzAgsanwuisuflg.-^'leü'-.geregelt werdest."- / /'/:' v /'.,/ ... . /' . Diese VestiMMung die durch Votszugsauweisüngen ohnehin genug geschickte österreichische Bevölkecung wieder in Hangen und Bangen vor einer neuerlichen ,,Swmpesung"Dder Kriegsanleihen Vers tzen, was ihr insbesondere in der jetzigen von Äbsteinpelungsgerüch'.en erfüllten Zeit erspart b.leiben sollte. Der Gesetzentwurf bedarf noch einiger Verbesse-, rungen. Es sollte die Uebernahme nicht nür von der Heimatszustättdtgkeit,- sondern überhaupt von - der Staatsbürgerschaft abhängig gemacht werden. . Crrgltschcs IttterefLe fstv österreichische InhitstriearMel. . London, 5. Mai. (Tel.-Komph Am Mittwoch deg'ttnt i» London d.e Ausstellung von etwa 160 Artikeln, die von der 8 st. er r.e i ch es ch e n F tt d uft ri e stammen. Wie verlaNtet rft man mit der Gründung einer Akt i eng e s«Usch as! ^befchäfngt, die mit einem Kapital von l Million Psund Sterlwj österreichische Fnduftüeerzrützmsse auskäufen soll: die speziell fit i dm englifcheu Konsum in Frager kommen 'und für denn Er zeugung auch die hiezu benötigten Ru.h st o ff e aus Cnglarft geliefert werden sollen. . Wirtschaftliches aus der Tschecho-Slowakei. Prag, 5. Mm. Am ^0. d. M. findet m Prag dii arimdevde Gener.ilversammlring der Bahmi-ch-Kamnltze. Papierfabriks-Aktiengesellschaft in Prag statt. Dia Gesellschaft wird auck - du..Holzstoffnnd Pavpeilfirdrik Robert Fuchs' in ObergrÜnbere übernehmen. — -In Brag l,ak sich - eine Taglicht-Flingesellschad nnter dem Namen „Dapligln-Kmo-Gesestschafi" gebildet. —- Dp ' Aussiger Zuckerraifinenc wird m eine eigene Aktiengesellschaft mii einenr Kapüal von 12 Millionen umgeblldet. — Dse landwirb schaltüche Kreditbank wird eme Dividende von 8°/» — 32.- gegenüber 1% int' Vorjahre zur Verteilung bringen. Asttren der Boitlcher MaAnesttiverke A»-G. Di» U n i v nB a n k hat einen Teil ihres Besitzes an Veitsche» Aktien einenr Syndikat'überlaffen,.. das,, auf eine lange Dauer g biloef,. ans . der U n i ü n - B a n k selbst, der . Firma Sch n e r d e ¥ & Cie. « Paris als Vertreterin der bedcutendstro Stahlwerke Franheichs und aus der Akt re n a.e s e l l f ch a f< E a rl S p a e-t e-r iv Bakel .bestellt.'.Hiebei würde die Aufrcchtllal'nng des - re'-.r' österreichischen Charakters der Veiffche» Maflnesüweikc-Gescll'chasi nyd ter bisherigen Kontrolle derselbe« durch dir Umon^Bank sichergestellt. - . / / ". Bester Kommörziarbanh. Aus Budapest wird fit' meldet: Pu .Pestrr Kourmerzialbank hat mit einer Schweizer Fmauzgrüvve e ue Vei'embvrüng, betreffend Kapltalserbohung. gr--- t>osten. Nach her Erhöhung wird das gesamte Eigenkapsta' tAkti'enkablral und Reserven! 500 Millionen Krönest betrage». Davon w-rd das neutrale Kapital 100 Mistionnen Kronen übernehmen mtd 50 Mill'onen Kronen in die Reserven hinterlegrn, De<Begebunaskurs ' der strurn Aktien soll mit K 3000.— prr- Stück. festgesetzt werden, Valutenlrurse. *jfat gestrigen freien Verkehr Ware» M a r knote n Gegenhtayd regerer Nachfrage? wahrmd die übrigen fremden Zahlungsmittel nur unwesentliche Veränderungen y zeigten.. Es notierten: 8 einoten K 8.85, Rubelnoteu K 3.08, M ar knoten hriin ü 4.28 yach 8. 4.35, L i r r fi .10.95, Doll a r L 238.-^-, Schweizer 3k o t e v K 42.—, P f u n d L 920.—» tsch echische Note« kl' 3.64,/A uszahluugPr ag L 3.62. Auszahlnu-g B er,l.in L 4.35 und-ungestempelte Noten 86°/«». Einstevimg des Exports von iSablonzer ÄVareu? Die „Boheuna^ meldet aus Gablonz: Die Gablonzer Exporteure , haben, pestein bckchloPu, von heute, an iedweden Export so lange emzustellen, als die Regrerung nickt die Forderüng der Exporteure, die Manlpulatronsgebühr von 5°/» auf Gablonzer Exportartikel a u f z u y e b e n, bewilligt habe. ' Die neuen Eisenpreise in Dtutschland. Aus Essen wnd trlegraphürl: Die neuen Grundpreise stellen sich-für die einzelnen Roh eisen ad Werk nunmehr wie folgt: Hacmatit 2350.50. Mark, Gießereiroheisen Nr. 1 1790.50 Mark. Gießereirohesten 3tr. 3 17L9L0 Mark, S legerländer Stahleisen 1626.— -Mark, Spiegelesten (10 bis 12%) 1708 Mark. Vertrag Deutschlands mit der Standard Sil , Eompanq/ Der „8okalanzeiger" meldet aus yranksmt a. M.-.. Rach 'der „TranlfmterMiiung" hat das Reichswirtschastsminü ffrrinm nrt der durch die Dcutsch-auterlkamsrhe Pelroleumgesellschast ' veitretcucn Siandard Oil Company einen z e h n j ä h r i g e n P e t r o l e er m l i ef e r u n g S v e rt r a g unter sehr drückenden Bedingnngcn abgeschlossen. Die Standard Ott-Gruppe verlEgt s d f o r t i g e B a r z a h l ü n g zum Marktpreise für ' dre Lieferung frei an Borp. Die Widerspenstigs,. Aus dem Jüdischen des A. Weitzenberg. . (6. Fortsetzung. Die Läden waren schon zugemacht. Vber'drinnck. war noch Licht. Und durch die ausgeschnittenen Halb mönbch-en. sehe ich, wie. D-eborah a.lein tm Zimmer» herumhantiert.- Ich wäre gern hinringegangen. En Glas Tee hätte mir gut getam Besonders, bei Macht Verstehen Sie mich: Den ganzen Tag hätte ich keinen. Löffel warmen Wassers im.Maul gshaht. Und ichrweiß doch: ein Blick und sie kocht mir in der Kupferkafserolü Tee. Trotz alledem halte ich mich zurück, werfg»' mich aus meinen Wagen ins Stroh. Und lwgc. Sch-lafen habe ich nicht können, halte meime Äugest.zu urrd höre, wie das Pferd mir zu Kopfende kaut. Da -fühle ichwie sicheine, dichte Finsternis, ein Schatten über mein Ges'.cht legt.. Ich. mache biie Äuge: auf. Deborah ist's. Sie stehtam.Wagen, den in ein Tuch gewickelt, uird blickt mich an. . . zittert, wie ich die Augen öffne, und fragt verwirrt: „Schläfst schon, Jafsel?" ». Ich hebe meinen Kopf aus dem Stwh — so als Antwort — und sie sagt weitem „Man kann dich ja wegstehlen." Und ihr bleiches Gesicht lächelt dabei. „So leicht nicht," sag' ich, „bin ein. zu.schweres Päckchen." - '- ' „Dich schläfert aber doch?" fragt sie still. „Nein!" „Dann komm dach herunter!" bittet sie. Wie hat mich, ihr blasses Gesicht und dieses flehend'- Wort gepackt! Ich stieg yom Wagen ihr zuliebe^ Wir standen einer gegen den anderen und sagteri kein Wort. Ich fühlte,, wie die .Stille mich packte. Kein Glied wagte, ich zu rühren. Ich weiß'selbst nicht, warum. Und schließlich denke ich: Weshalb die Stille und ich frage: , > 2 ,W.cst du,, wie das. Pferd schnauft?."-, „Jch^örees. Llber warum stehen-wir.hier? Komm -in bißchen!" sagt sie.. ' Und wie gingen auf die Chaussee zu und setzten uns am Graben ins Gras. . Und wie wir dasitzenblickt sie aüf den Himmel, als ginge sie nichts weiter an als die stillen Sterne. >ie über'" unseren Köpfen funkeln. Ich für. mein Teil gucke in die Welt chin-Lin so ^-'uüd wenn ich luch mehr an uns beide denke als an die ganze Welt ^mher,. starre ich wie vergessest auf die verbogene Weide nit den flüsternden Blätterst, die drüben an der Chaussee z steht. Stille ists. ringsum. Und . Deborah blickt, schier ck)ne zu-atmen, immer auf die friedlichen Stern;. Ich kann mich nicht Länger halten und frage: -„Was suchst .-u denn da?" - ' ..; ' ‘ „Was soll ich da suchen?" / „Mhlst etwa die Sterne?" / ' Sie antwortet: „Ich suche einen Stetm w einen- Stern." ' / ' - „Nun, siehst du ihn?" . . - „Meinst du, erist'^sL- -heE. Und - sie wirfb nir einen Blick zu. Sie-stützt ihren Ellenbogen in ' en Schoß und läßt' den Kopf auf ihre Hand' sinken. Ich soll ihr sticht ins Gesicht'sehen-könnest. ' " .' „Was ist dir, Deborah?" Ich - fasse ihre Hand. „Gar nichts", antwortete sie kurz. , Und ich'deM, sie' sehstt sich, nach/ihrer toten SchweDr uüd sage': ^„Nach so. einfv Schwester kann man wirklich bangen und sich sehnen? Aber-was nützt das' alles?" j „Ach, nichtz, daß sie. tot ist!" seufzt sie. ' „Was a'fo?" „Daß ich lebe!" Ist'ihrer Stimme zittern Tränen. Ich wurde'still.' Ihre Hand glitt von selbst von ".neiner. Ich fühlte, wie ein tiefes Mitleid .mir am ' Herzen zupfte. I „Du bist so still", sagt sie, „so still. Weißt du .» mir nichts, zu sagen?."- - ' „Ich bin so still", antwortete ich, „denn ich'weiß / ,.:nchts zu sagen." - . ' ' \ .j. „Dp Mt so still! Ja, es ist schöner zu schweigeu?^- , „Glaub' mir,, ich weiß wirklich nichts zu sagew». Was sollte ich 'auch sagen?'. Was sollte ich auch wissen?*'^ „Weißt du^wirklich nichts",.sagte sie, „oder Willst/, du nichts wissen? Ach^ es ist alles eins: im Wasser zw ertrinken oder im "Feuer, zu verbrennen. Nur.zjlpei l. Worte:/N!i'lst. du mich.rstten? Nimm mich v'pn höerK. „Watmn das» und wohin?"-frpig'. icherschrocken , und durch mein pocheydes^Herz zuckt eine böse Ah.nuug. wchst, iin die Wejchseff hinpin; nur fort aus meiner „Mutter Stube." Und siet -sinkt mir-weinend ans Herz. . . .. .. - »In. die Weichsel? / Du närrisches. Mädel. WaA ..ist denn bei euch los?" ' - > Aber sie antwortet auf meine Frage nicht. Siv" hört' sticht: 'Oder will sticht hörest, und M fürchte sie sich/ preßt sie imme'r^ wilder ihren Kopf, an meine! Wrust,' wie ein Schulbub sich an die Mutter drückch, der sich in tiefer Nacht'vor Dieben.fürchtet. { Ich frage dringlicher cknd das Herz WM mir: schier zerspringen. „Aber was ist denn geschehend „N o ch; nichts! Abier es wird; kommen., Es wird - kommen! -.Ich soll den Schwager heiraten." Wie sie, das sagt/Dobt ihr Leib-, Und mir ist,/als schstithe nrir ein Glasscherben in die Seele, Und gewalltsam halte ich an mich. „Und was...willst dn tlin?" - , „Q, nichts'!"- , Und sie hebit ihren/Kopf von . nfeinsr Brust stB’, als hätte ich. sie gestochen. Sie blickt mir scharf ins» > Auge: „W:'nn d u mich' fragst, wasich tun will, dann ist's aus. dann kann ich nicht mehr leben." ^.Nein, du mußt leben! leb-en!" Ich umschlsinge Ihren Hals und bedecke ihre Wangen mit Küssen. „Du ' I1 wirst leben. Ich gebe alles drum." Und mein Kopf, sinkt aus ihre Schulter und ich weine. , (Schluß foidU

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