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Wiener Morgenzeitung · 1920-04-30 · Heft 457 (30.4.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 457 (30.4.1920)
Date
1920-04-30
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Gerte 6 Wien» Freitag Wiener Morgeuzeitrmg Mütter sind ausgeteilt; es ist zwecklos, wenn sich stillende Mütter im Kommissariate Wien der amerikanischen Kindei hlfsakttvn lGiselastraße) zur Anmeldung oder Untersuchung einstnden. Zcntvalrat der dcuttchösterreicl.rschen Kriegsbeschädigten» Witwen und Waisen. Im Lauvtmageizin. IX., Türkcnsiraße 24 (Rosauerlaftinc). gelangen an Mitglieder folgende Waren zum Deilaute: Herren- und Dammiandalm. Kinderschuhe. Kindertrikot, Knabenanrüg''. St'oköacke und Polster iibersilae. In der Ledensmrttel idieilung: Kartoffelslocken, amer-kan sches Trockensl.ersch, Powidl (Ge'än m-lbringen. Kanditen, Dörlbirnrn. Apiel» schnitten, Kalbfferschv'isterm mit Gemll'e, Bohnen sowie Karb d. Berkautszeit von Ys9 bis 3 Uhr nachmittags. Vörzuweisen tft Mitgliedskarte. THEODOR HERZLS LEHRJAHRE Nach den handschriftlichen Qnellen / Mit zahlreichen Bildbeilagen von FKOF. Dr. LEON KELLNER. L bis 10. Tausend. Preis gab. M. 10.— Zum erstenmal erscheint hier eine Fülle Gänzlich unbekannten Materials aus dem Nachlasse Theodor Herzls, von Freundeshand geordnet u.mit zahlreichen unveröffentlichten Bildnissen geschmückt, in Form einer fesselnd erzählten Riographie Za beziehen durch alle Bnchhandlnhven 7( oder direit vom R. LÖwit-Veriasr, Wien, I., Fleischroarfct 1. DER JÜSGE BERZL Zionisten Wiens! Kommt zu dem am Sonntag, 9. Mai, im Prater, Restauration „zum schwarzen Bären“ (hinter dem 2 Kaffeehaus) stattfindenden Lag-Baomer-Fest Mitwirkend: Jakob Kostrov, S. Braslavsky. „Makkabill“-Nationalfonds-Basar, Volksbelustigungen Tanz, Salonorchester (Kapellmeister Wolfstal) Beginn 3 Uhr nachm. Ende 11 Uhr abends Karten ä K 20 — in Buchhandlung Löwit, I. Rotenturmstrasse 14; Kartenbureau, II.. Taborstrasse 7 und XX.. Wallensteinstrasse 24, und Zionistisches Bureau, II., Zirkusgasse 33. „ 5123 Verein „£rez Israel44 Wien Sonntag den 2. Mai 1. f. im grossen Garten und in dsn Sälen des Resiaurant „Zum schwarzen Bären“. II. Prater Hauptallee Nr. 10 (hinter dem 2..Kaffeehaus) Grosses Lao Baomer-Gartenfest mit reichhaltigem Programm und anschliessendem gBF* * ““Z Mitwirkende: Herr Oberkantor Gerson Margulies. OpernsängerinFrl.Anna Schwarz, jüdiscberTumverein ..Makkabi II“ Gesangsvorträge von Mitgliedern der jüd. Bühne: H. Deutsch, Weintraub-Graf, Frau Weintraub u. a. Musik von zwei Mussikkapellen unter persönlicher Leitung des beliebten Kapellmeisters Wolfstal. Für Belustigungen ist vorgesorgt. Anfang 3 Uhr nachmittags. Entree: im Vorverkauf K 10, an der Kassa K 15. ft Der Reingewinn ist für den Jüdischen National- VI GE fonds und für die VoiksbibÜothek „Zion“ bestimmt GH Karten sind za haben: R. Löwit, I. Rotentnnnslr. 14, Kartenbnreaa„Aida*, 11. Taborstr. 7. Zion, Bnrenn, II. ZirknE?aeee 33. VolksbiWiothek ,Zioü‘, II. GIockenga3ge 30, Verein ,F.rez Israel“, II, Prater HaaplaUee 10 (Restanrant „Zam schwarzen Bären“), Nf. Verkanfsslelle, II. Schmelzgasse 7 und beiden Vereinsmitgliedern. ' %iu Bühne mb Kunst. Deutsches Volkstheater. " (Zum ersten Male: „Die Marquise von Arcis", Schauspiel in. fünf Aufzügen nach Diderot von Karl Sternheim.) Die Marquise von. Pommerage war. fünf Jahrs die Geliebte des hochqebörnen und reichen Marquis von Arcis, dessen Biederkeit unter der parfümierten Verderbtheit seinerzeit nicht Schaden gelitten hat. Er wird durch eine Finte der Dame veranlaßt, ihr mit Anstand zu gestehen, daß seine Gefühle für sie er- Mtet sind. Während die Marquise mit anmutigen Lächeln der Umwandlung ihres Liebesverhältnisses in einen Freund schastsbund zustimmt, hat sie auch schon einen grausamen RachpÄn geschmiedet. Sie vermittelt ihm als ihre Nachfolgerin ein Mädchen, das Armut, und kupplerische Neigungen der Mutter zur Dirne gemacht haben, und präs'utiert sie ihm als unberührte Unschuld vom Lande. Der Gimpel geht auf den Leim. Die Flamme reinster Liebe schlägt in der Brust hes Vierzigjährigen auf und die Marquise weist die Jntrigne so perfid weiterzuspinnen, daß er sich entsch reßt, das Mädchen als Gattin in das Schloß seiner Väter rut fuhren. Dann eröffnet ihm die Freundin, daß er ein Freudenmädchen von der billigen Sorte zur Mar-/ qnise von Arcis gemacht hat und rauscht siegesfroh von dannen. Aber sie hat verspielt. Der Marquis liebt seine junge Frau voraussetzungslos und hat alle Ursache dazu. Henriette Dequenay Wae gefallen, doch seelisch unberührt geblieben. Während der .ganzen niederträchtigen Komödie hat sie in tiefster Qual um den betrogenen Marquis gebangt. Er erkennt just in der Stunde, da die Marquise vou Pommerage zu triumphieren wähnt, Henriettens edle Weiblichkeit und der Vorhang fällt über das glücklichste Paar. Gleich nach der Erposilionsszcue beginnt das Nänkcspicl und währt leider fünf umständliche A te laug. Die Sprache ist schön, der Dialog fcingeschlifscn, aber drei Akte hätten es auch getan. Einige schöne Momente, in denen Stcrnheim wider Erwarten erquickend warmes Leben st:! * cyFi'fr:i l"'s'ck' 'u der Theater von heute. V-7 Burgtheater: Der Raub der Sabmerirmen. 7 Sperntheater - Rigoletto. 6 Volksoper - Aida. 7 Deutsches Volkstheater: Die Marqul'e von AtciZ. V37 Wiener Kammeripiele: Schloß'Wruerstrin.^ 7 5iosefstädter Theater: Die Dame vom Maxim. Vs? Neue Wiener Bühne: Doktor Stieglitz. 7 Wiener Stadttheater: Die Frau Rat. 7 Nenaissance-Bühne: Die schwarze Dame der.Sonette. — Die Kulissen der Seele. — Die verhängnisvolle Cyphonffakche. V27 Wiener KomödienbanS: Das Sperrsechserl. Vg7 Carl-Theater: Der Hofnarr. 8/,7 Theater an der Wien: Die lustige Witwe. */,7 Apollo-Theater: Rund um die Bühne. */*7 Vaimund-Theater: Dichterliebe. V47 Wiener Bürgertkeaier: Äw'chi tonst. 0,7 Johann Strautz Theater: Das Hollandweibchm. V*7 Metropol-Theater: Schwarzwaldwädck. 7 Lustspieltheater: Die Königin der Luft. träge fortschleichcnden Handlung. Ein Höhepunkt ist die reine Poesie einer Liebesszene, da die verhaltenen Alkorde eines Spinefts unausgesprochene Liebesgeständn'sse umranken und die dramatisch trefflichgebaute Sch!ußf>'nc: die Opferbereitschaft Henriettens, der Schmerz des Marquis und das Zusamineufinden der beiden in jubelndem Glück. Schade freilich, daß Henriette vom ersten Augenblick zur Marquise von Arcis prädestiniert erscheint. Denn sie hat Adel im Blute und es nimmt Wunder, daß die abgefeimte Frau von Pommerage nie argwöhnt, <m der Persönlich'eit, di ses Mädchen könnte ihre Kabale zuschanden werden. Das lauliche Spiel wäre weniger eintönig, wenn sich der Charakter des MädchenI erst in der Liebe zum Marquis wandele und nicht von Anbeginn in'den hellsten Farven leuchtete. Auch dis fast läppische Bravheit des Helden macht den -Fortgang der Geschehnisse nicht gerade abwechslungsreich. ' - Die Ausführung, vom Spielleiter Herrn Doktor Schulbaur sehr stilvoll Inszeniert,..konnte nur zum Mil befriedigen.- Wilhelm Klitsch -deklamiert mit Hingebung, taucht die Rede in hundert Klangfarben, legt Arien ein — aber der Marquis von Arcis ist während dieser Produktionen eines Rezitators den ganzen Abend hindurch/ nicht zu, sehen.' Erika W a g» ner soll kultivierte Verruchtheit mirnin und von rassigster Beweglichkeit sein. Es - bleibt: -beim guten Willen. Alle Achtung vor ihrem künstlerischen .Ernst, aber solches Spiel wider die Natur dürfte, man ihr nicht zunn-' en. Henriette - ist Annemarie S t e i n s i e k. Nicht bloß Augen- und Ohrenweide (das Organ der Künstlerin hat berauschenden.WohMang),-sondern auch schauspielerisch -von ergreifendem Mrkuiig. .Ihr äst die edle Gebärde verborgenen Leides zu eigen. Sehr verdienstlich auch At-'c: He t -s'S'h'Äls kupplerische Mama. — Das Stück gehört in die Mn me r spiele. ' O. Ai Aus den Theatern. Morl en» SamStag» bleiben sämtliche Theater geschlossen. Im O p e r «t h e a t e t gelangt Sonntag den 2. Mai „Die Gezeichneten" zur Aufführung. Amang V-6 Uhr. Die Erstaufführung des Schauipirls „Das zerstörte H-a u s-' von Stan'ßlaus Reich nn Akademie-Theater wmde aui den 13. Mat verschoben. Die gelösten Karten behalten ihre Gültigkeit. Es wirken nm: Philivv Zeska und Fritz S t r a y n x vom Burgibeaier. Etika Wagner und Karl Eh mann vom Deutschen Bolksibeoter/ ferner Marie E l s opcr (Neue Wiener Bühne). RchUche Kaum der Kchlendorfcr, I., Klugerstraße. In der N e u e n Wie n e r B ü h n e beginnt beute, Freitag Ruvolr S ch r l d k r a ti t icm G chsviel m „Dokior Snegtitz". — Am lL. Mai sindet m der N urn W.ener Buhne die Uraufführung von Carl Lewetzvws Hirteulred „Ruth" statt. Gerichtssaal. Un*cx der Anklage des Totschlages. Vor dem Schwurgericht unter dem Vorsitz des LandeSgerichtsraies Dr Ehren reich hatte sich heute'der 39jiihriqe Pslasterergehilfe Karl Tops ch wegen Verbrechens des Totschlages zu verantworten.- Wie. in der vom Staatsanwalt Dr. Brunner verti;eteneu Anklage auögefuhrt würde, war der Beschuldigte/am 14. Juni b. I. im Gasthause Nem^auer in der Margoretenstratze' mit dem Pflasterergehilsen Anton Kreiiner, mit dem er schon seit längerer Zeit in Feindschaft lebte, in einen Streit geraten, der schließlich in eine Rauferei ausartete. Im Hausflur soll nun Topsch sein Messer dem Kreitner in den Kopf gestochen haben. Der Verletzte starb schon nach kurzer Zeit im Spital. Der von,Dr. S ch ö n b r u n n verteidigte Angeklagte gab heute den Tatbestand zu, behauptete aber, nur aus Notwehr gehandelt zu haben. Sein Gegner habe ihn mit einem gezogenen offenen Messer förmlich verfolgt und, um nicht selbst schwer verletzt zu werden, habe er, Topsch. zur Abwehr ebenfalls vön seinem Messer, Gebrauch gemacht. Diese Angabelr wurden auch von Zeugen bestätigt. Die Gcschworncn verneinten die Schnldfragcn, worauf der Gerichtshof den Angeklatgen freisprach. Hausbesitzer, Mieter und Antermieter. Der Besitzer des HawrS in der MalMste Nr. 2 hatte noch vor dem Knego dem Moritz St e r n b a ch eme Wohnung gegen dirimonaipe, Künd'gnng veiminet; d eier bat e nen Wohn amu an die Umermirniin Sarah Landau, gleil-lffalls vor dem Kncgr, qeaen vie^entäs-ge Kündigung abgeg Ben. Im ^ebutar d. % hat der Hauvimieier ^icnhach dem Hausbesitzer die Wohnung gekündigt und im Emveiständnis.mit diesem sich verpflichtet, die schon einen Monat krichcr. n'ünl'ch am 1. A v r. i l 30. April 1920 Nr. 457 zu räumen, mithin daS Mißverhältnis vorreitig zu lösen. Sternback har daher der Frau Landau am 15. März das bei ihm ge» nnetete Zimmer v-e>zehntägig, das ist per l. April gekündigt. Frau Landau nahm die Kündiaung nicht an, mit der Begründung, daß sie berechtigt sei, das Zimmer m zum 1. Mw in Miete zu behalten. Stcrnbach brächte beim Bezirksgericht Leopoldsiadt die Klage ein. Der Klaae wmde ft a t d» g eg.eden. woaegen Frau Landau an das Landesgericht die Berufung ergriff. Der Berufung wurde keine Folge gegeben. _ ■ Der Kassetteinbruch in der Stiftskaserne. Der seinerzeit in der Oeffentlichkeit viel erörterte Kassencinbruch in der Stiftskaserne bildete gestern beim DWistonSgericht den Gegenstand einer Verhandlung» in welcher sich der Berufsunteroffizier Alois M a r e s ch wegen Verbrechens des Gesellschaftsdiebstahls, . ferner die Berufsunterofsiziere Franz , En gelhardt, Alois Stransky, .. Heinrich Fellner, Anton K o r b e t y und Johann Rudolf wegen Berbrechenß der Pflichtverletzung im,Wachdienste zu' verantworten hatten. Wie in den Anklage ausgeführt wird, machte der Orbonnanzinfanterist Herynum Wustinger am 1.' September 1919 gegen 7 Uhr früh in der Stiftskaserne die Warnehmmrg, daß die in dem Hoftrakt befindliche eiserne Kasse der Unierofsiziers-Dirigierungsstelle erbrochen und aus ihr eine eiserne Handkassetlr, enthaltend .einen Barbetrag von . 456,642 Kronen, entwendet worden war. Von dem. entwendeten Betrag wurde eine Summe von rund 400,OOQ Kronen zustandegebracht. Nach einstündiger Beratung verurteilte das. Kriegsgericht den Angeklagten Alois Mare sch' zu d'r'e t J a hren | ch w e re n Kerker s, zur Degradierung in den niedrigsten Soldatengrab und zum Verlust sämtlicher im Kriege erworbenen Auszeichnungen. Der Angeklagte Franz Engelhardt wurde zu einer Woche Gar ni so nsarr est, der Angeklagte Alois Stransky zu 34 Stunden GarnisonZarrrst verurteilt. Die Angeklagten Fell ner und' Nubocks wurden freigcspröchen. .. Der Volkswirt. Eine Krone -- 2.7v Centimes Geld, 2.80 Ware. Gestern stellte stch in Zürich die österreichische Krone Gckd auf. . . 8.70 (8.70 am 28. April) die österrelchische Krone Ware aus . .2.80 '2.80 am 28. April) die. österr. gestenivelle Krone Geld aus. 2.70 (2.80 am 23. April) die österr. gestempelte Krone Ware auf 3.10 (3.— am 28. April) die tschechische Krone auf ..... . 8.80 8.80 am 28. April) dre Mark auf ........ . « .9 80 (9.S0 am 28. April) Agram .............. 3.10 (3.25 am 28. April) Krakau ■» , » . . .•..•* » . —>2,20 am 28« April) Budapest . . . . ... . . . . . . 2,65 (2,60 am 28. April) Oösterreichischer Export «ach England. London, 28. April. Heute sind hier 19 Waggonladnuge« ö st e r r e i K i s ch e r M a n n s a k t n r w a r e u im Werte von 100.000 Pfund eingctroffen. Oesterreichische Kreditanstalt für Handel nutz Gewerbe. Zur heutigen Generalversammlung. Der Bericht des, Verwaltungsraies der Ocsterreichischen . Kreditavstolt für Handel- und Gewerbe über dos verflossene Gcschäfisjqhr wird von' einem Antrag ans Erhöhung des Aktienkapitals eingeleltet. Bckcknntlich haben, die letzten Vermehrungen des Grundkapitals mr Jahre 1916 von 150 auf 170 Millionen Kronen unh m' Jahre 1918 von 170 auf 2 0M'll'oncn Krönen stättgesundtn.. T)e anläßlich der letzten Kaprtalserhöhung ,ausgesprochene Perniü'una; daß für die Zeit nach Friedensschluß mit stark steigenden Krrditansprüchen der industriellen Klirntck zu rechnen sein wird, hat sich in noch viel höherem Mäße bewahrheitet, als damals ivoraußzuscben war. - . ,; Der Geldbedarf ist ein so außerordentlich großer, daß selbst die Einschränkung des Wirkungskreises durch Abtteiung wichtiger Filialen hiedurch iiberwogen w>rd Hiezu kommt, daß die Anstalt an der Böhmischen Eskomvtcblwk und Kreditanstalt, der Warschauer.Divkontobank und der Galizisch'en AkkiemHypothekenbänk,- von welchen Instituten sie im Mammenbange mit der Abiretung der'Filialen der betteffenktzn Nat onalsiaaten namhafte Aktienvosten übernommen hat, kapitalistuch beteiligt zu bleiben beabstchtigt. Unter diesen Verliälm.issen müsse eine,ausgiebigere Eihöhmm» und zwar von 200 ans 320 Millwncu Kronen ms Äuge gefaßt werden. Nack § 13 der Statuten steht den Aktionären das Berngs« recht am zwei Drittel der neu Hmanszugebenden bar emzuzahlendcn 375.0l'«'Aktien, wmit auf 250.060 Stück zu.' - Es wnd beaMragt: Das Grmrdkapiial der Krcdi'anstalt wird mit 820 Millionen Kronen bestimmt-: die Be chlußsaffuttg darüber, ob die E'.hödimg. welche ievenfalls durch Ausgabe von auf den Inhaber lan'enbeu, bar und voll cinzuzahleuden Aktien im NoUmialbetrape /Von je K 32".— zu e-folgen hat, in einem ftuge oder in Teilbcuögen durckzn'ühren ist. wiid ebemo wie du Bestimmung des tinlvunkteS und Umianges der Emissionen der Duettion im Em-- vernebmen m;t dem VerwaltungS-aie Überlassen. Fm Sinne des § 18 der Sia nien ist ^en, Aktionären das B^uasreckt an zwei D"t>eln der aus'ttaebendni 375.000 Aktiendeninach an 250 000 Aktien, anznb'eten.! Im Falle von Te,lrmisi'vnen ist das den Aktionären bei einer miheren Trilrm isio» allenfalls über den' stamtarichen Anspruch limans enaeräumte Bruiqsrecht in.das >kmcn bei svätcren Teilemissioneninnftyalb-deS genannten Betrages zustehende Bezugskecht einmrechnen. . Die neuen Attien werden, in'dwnl die Kapltalsvermeh'uns vor vem l. Oktober d. I. dn'chgcführt w^d. ab 1. Jänner 1920, sonst ab' 1. Jänner 1921 an den Geschältsergebniffen der Anstalt •t «(nehmen. Ein Meterzentner E'sen 70V tfchecho-slowakische Kronen. Prag» 29. Aprsi. (Piwat? Der ProduttionSvreiS bx8 Ei'enS wnd pro Meterzentner nach der Verteuerung der Kohle auf 472 Kronen zu stehen kommen; demgemäß ist' zu erwa'.te», daß der Eifenpr'ei? im H erb st an) 70!).-— sieben umd.

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