Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 452 (25.4.1920)
- Date
- 1920-04-25
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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«k 4S2 ■■y.iyjanw»-, Dien, 'Sonntag' «umereptMsWentenr Mir bitte«, das JlBonnimtnt rechtzeitig zu erneuern, damit ih derZustndung der Blattes keine Unterbrechung eintrete. Var Jäbonnement fftr Ulten wellt gefälligst in der «iicbrtgeleaene« trafik oder Uerschleisstelle «meiiert und der Jlbonntmentbeiraa gleichfalls domtlbst erlegt werden. « Bit Jldminittratien der „Wiener Morgenreimng" % * yi: Bersinsnächvichitevr Mach.? ich Le« Po n B er ei »'es er scheinenaus- »• a h « § l i 8 tt u x tz Ul T tz ge d c t B t x avstal t u n tz.) Heute: Jug e n d g.r uppe der. $ t o tt t ft t sch e n B e zir k s s e L H ioaBrigrtie »au. Wanderung. Zug Robert- Schwarzbrot: Treffpunkt 8 Uhr früh - bei Cass Augartenbrücke. Zug Gottesdiener: Treffpunkt V,8 Uhr im BereinslokalUXX,- Karl Merfelstraße 5/1. Im Faste schlechten Wetters Sckellige Zusammenkunft im Vereinslokal um L Uhr nachmittags. — B e r e i v M i s r a ch i. / W i e n. Die Generalversammlung des. reaktivierten Vereines fand am 20.. Avril stM"'-"IMer'- anderen wohnten als Gäste Oberrabbiner Doktor T h)S)j.e 3 und Oberrabbiner S ch ap i r a der Versammlung bei» Herr. Dr. R a p P ap o r t hieü einen. Vortrag über das ^Verhältnis des Misrachi zu der übrige» glaubenstreuen Judenheit. Die Wahlm für den Vorstand ergaben: Die Herren Rabbiner Kram e r, Julius Winkler, Oskar R o s «e v, Doktor S. Rapp a-p o r t, Isidor ' A ü st e r l i tz, Professor M. K o senk e l d^ HeinrichN e « w i r t h. Markus S p i evö e l, Dr. Friedrich G o mp e r tz, Simon M a h e MS Revisoren wurden die Herren Benö Schreiber und M. G u t w i r t h gewählt. Der Verein erwarb zahlreiche »ene Anhänger. — J:ü d i s ch - a k a d e m i s ch c r §*-r ist e u v e r e i n. Um VrlO Uhr vormittags im ereinSlokal, IX, stAlserstraßet28,. Generalver - s a.m m ku u g. — ffitt ttvu r a b t e t l u n g des Sportklub Hakoab. Präzise VolO Uhr vormittags Probe des Orchesters im Beremssaal des Wiener Konzerthguses. Bühne und Kunst. Theater von heute. %f*i BurgtHeaLer: Die Tragödie des Eumenes. '/,5 Operutheater: Die Meistersinger von Nürnberg. 2' Bottrsoper * Revolutions-Hochzeit. S — Alda. . 2 Deutsches VolksLheaLer: Peer Ghnt. — Im weißen Rössel. .— %$ Wiener Kammerspiels: Die dreihundert Tage. V, 7 — Schloß Wetterstem» %& IosefstäLter Theater: Nathan der Weifc, 7 — Herbststurm. >/«8 Reue WtenerBührre: Pharisäer. %7Doktor Stieglitz. V93 Wiener Ttavttheater: Die Dame vom Maxim. 7 — Die Fra« Rat. V^ Renaiffanee-Btthne: Lästiger Nachmittag für die Jugend, 'schwache Dame der Sonette» ^— -Die Kvlissm der . Seefe. DieverhLngnisvolleSyphonslasche.- '/sS^Ävieuer Komödienhaus: Das'Sperrsechserl. '/«7 -- Das Sperrsechserl. 7s,2 Tarl-Theater: Die Schützenliesel. -1' 1 - V-7 Der. Hofnarr. 3 Theater an der Wien: Der Zigeunerbaro«. ' Vs7 — Dorfmustkante». V'A Apollo-Theater : Rund «m die Bühne. z -Raimuud-Theazer: Der fidele Bauer. ^7. Dichterliebe. 3 Wiener Durgertheater: Der Bettelstudent. '/«?: ^'Ätsche -tanzt. Vs3 Johann Strautz-Theater : Die-CsttdiiMM. ')«7 "^-Das Hollandweibchen. 3 Mettopol-Theater: Ein armes Mädel. */«7 — Schwarzwaldmädel. - '/,3 Luftspieltyeather: Die Königin der Lust. . 7'.—Me Königin, der Luft.. - Reue Wiener Bühne. - r -o-t e . R o bi"' von Eugen B r-i e u x sagt dem PnLlikM anch jetzt noch zu: Da es noch genug Leutegibt. die vor einbr. der verruchtesten Einrichtungendtr modernen Gesellschaft, der ..JuW"'in Ehrsüxcht. ersterben,läßt man M die Ncubelebung des Stifckes aps .«rziMichen Gründen gefasten, wenn, auch die Thegterutache' mgJ auf die Nerven geht. Die Aufführung ist befriedigend. .Wreilich chät .man auf dieser Bühne beffcre DorstMitgrn gesehen.). Trefflich die - Herren U eff« n, S ch r e i h e r und Aanz besonders.Herr U e b e r a ck-e r und Herr H e« d r i ch s. Herr Stär? hatte zwar von einem' baskischm Bauern nun die Maske, wnßte, aber durch' Schlichtheit z» wirken. Die klvge Frau E l'l-e n Neu st ü d t e r als has' hedauerswerte Justizopfer war weit besser,/ als' man erwarte« 'konnte. Der Beifall des PuWnmZ war sehr groß, l A, Äns den MeWEü. - /Jm B i\x g L h e a Ler geht morgen, Montag, „Macbeth" in Szene.-' Anfang /6 Uhr.' Freitag den 8V. d. M. wird Strindbergs ^K.ö n.i g.i u/ C-h rr ft .i n e" zum ersten Male äusKefjihrtt —-Im O p'e r n t h e.a t e tgelangt morgen, Montag. „Salome" zur AuWirung.Hlnsang7Uhr. Der Svl'elmittags: „Mephi'ffoptzeles."AbriM: „Eärmen'." ^'Montag: «Die Boheme." Ini Ä «ru't s ch e n B 'o l k Z tst'e tz t e r gelangt ''Morgen. Montag, - Rienößls „D i e .Kin d erbergstad t" zur Wiederholung-. DiL Premiere von''Slernbeims >D i e M,a r q u i f e v o n A r c r S" findet Mittwoch statt. — In den K a m m e r° spielen wird Montag, Mittwoch und Freitag Wedekmds ^S.ch! ost W e t t e r st.e i n" gespielt.-. Wiener Mnr-enrehtttn- . . . In der am W k e n e r S t a d t t h e a/t e r heute. Sonntag, nachmittags y3S Uhr statlfindenden Vorstellung zugunsten deZ Fkriallonds der Mitglieder des Josefftädter Theaters wirkt im Schwarrle „D i e D a m e v o m M a x i m" von Georges Fchdeau nahezu das gesamte Personal' der vereinigten Jarno- Bübnen mit. 8 e o v o l d i n e Konstantin gastiert in der weiblichen Hauptrolle. Die Inszenierung drS Stückes besorgte Josef Jarno. Heute, V*4 lt5r nachulittagS, in der Renaissance- Bühne großes Ballett mit lustigem Iugendprogramm. AbendS 7 Uhr mit Hanh Wald eu als „Shakespeare" und Karl E1 l iu g e r als Gast „Die schwarze Dame der Sonette", „Die v e r h ü ü g n i S v o l l e S y p honflasche" von Bernard S b a w und „D i e K u l r s s e u d er Seel e" von Nikolai Nckolajewitsch E v rein o f f. Der Banerufekd-Preis. DaZ Kuratorium der Eduard van Bauernfcldfchcn Prämienstiftung bat in feiner am 24. L. M. stattgehabten S'tzung einstimmig den Beschluß gesüßt» den österreichischen Schriftstellern Walter E d l i tz,' Viktor F l e i s ch er, Leopold H 8 r m a n n und Ernst Lothar in AnerkeunMg ihres literarffchen Wirken-' Ehrengaben tät Betrage von je K 2000.— zu verleihen. ' Die Wiener Zeitdnnst, l.. Mahsedergaffe % eröffnet ihre zweite VerkaussaüSsiellung. Original-OelgemSlde, Pastelle, Zeichnungen und Holzschnitte von Adler, Birnbaum. Brand- Krirghammer, Filkuka, Feith. Fränkel-Habn, Herschel, .KaspandeS, telme Krauß, Maghar Mär. Reich, Reinohl-Werner. Rothe, ligurd, Steruboch, Walter fMödlrng) und andere. 28.7lpril bis 30. Mai. 9 bis 12 und 2 bis 5 Uhr. Eintritt frei. Ei« theatergeschichtlicho» Museum in Wien. Z« der Anregung, welche Hofrar Anton Sauer kürzlich in einem Vortrage bezüglich der Errichtung, eines tbeatergeschichtlichen Museums gegeben hat; wird «ns mitgeteilt, daß der Gedanke emes solchen Museums in Wieu bereits vor längerer Zeit in einem Kreise von Fackmäunem erwogen und eingebend erörtert worden ist. Es hat sich zur Durchführung des Projekts im Dezember v. I. aus dem erwähnten Kreise ein Komitee gebildet. das die Konstituierung eines ösierreichrschen Vereines für Musik- und Thealergeschichte vorbereitet. Dem Komitee gehören unter anderen an: Hosrat Giiido Adler, Settkvnsrat Doktor Wilhelm Ambros, Professor Brecht. Professor Castle. Hosrat D o n n e b a u m, Hofrat L e i s ch i n g. Dozent Doktor Lach, Hofrat Julius Schlosser, Richard Strauß, Regierungsrat Dr. T r e n k w a l d, Hofral T h i m i g, Sektionschef V e t t e r unb Sektionsches W e ck b e ck e r. Dem Verein wird die Aufgabe, jenen musealen Gedanken der Realisierung zuzufuhren, obliegen. Für die Angehörigen der Kriegsgefangenen Aerzle. Unter den Unglücklichen, die uoch immer in Kriegsgefangenschaft schmachten, besindet sich auch eine ganze Anzahl Wiener Aerzte. Sir, die niemand etwas zuleide getan, die immer nur nach besten . Kchtten halfen. ' muffen mit dem furchtbaren Bewußtsein in den Ferne weilm, daß ihm Angehörigen des Ernährers beraubt sind. Um wenigstens in geringem Maße das Unglück dieser bedauernswerten Familien za lindern, veranstaltet das W i e n e r A e r z t e - O r ck e st e r am 4. Mai im Großen Musikve.einssaale unter Mitwirkung der Opernsängerin Paula W r u d h e u s e r, des Violinvirtuosen Robert Pollak und der B l 8 s e r v e r e i n i g u n g der S t aa'tS o p.e r ein Konzert, dessen. Reinerträtznis den Angehörigen der in russischer KriegsgefangeNschast schurachtendcn Aerzle zuflttht. Karten sind an der Kasse des Musikvereiusgebäudes zu haben. Beginn Uhr. Düchereiirlarrf. Der Ausbau. lKuMätter an Jugeud.). Hermann Schüller, Berlin. — Dr. Funk S.: Die Eatstehung des Talmud. (Sammlung Göschen.s (Bereinigung wkssenschaftl'cher Verleger, Berlm.) — Dr. Torcwner Hany: Das Buch Hiob. (85tmt; ffiittti)Per kleine Roman. (Heft 18.) Amerikanische Novellen. (Hermann & Co., Berlin.)Gnilbaüx: Joses Solvaster. (Rudolf Kämmerer, Dresden.) .— Wolzendorff Kurt: Geist des Staatsrechts. (Der Neue Seist, Leivzrg.) — Birnbaum' Uriek: Ern Versuchs (N. Lanhr, Wien.V—Short Robert von: Der Teufel und dre Fledermaus. (S. Fischer, derlm.) — Doktor Sack. Arnold-: Die. geistigen «Typen, der Juden und die Nevolutionsbewegung. «Alfred Wolstsche Buchhandlung. Heidelberg.) — F. K. Endres: Die Ruine des Orients. (Dvncker &' Humblot, Münchens — Eugen Höflich: Feuer im Osten. (Tal <6 Co.. Wien.) — Dr. E. Stadler: Bolkswille und Partnwefcn. Die Wettkriegs-Rovolution. iE. F. Köhler, Lripug.) — Die Gefährte«. (Genossenschäftsverlag Prag.) — Heinrich Mann: Der Weg zur Macht. Das Testament des Vaters. Stmtoteitftottfttmtta der Akademie der Fechtkunst. Große Erfolge der Habvnh. Diese am 21. d.M. im Residenzsechtklub stattgrsundene Brr- -; anstaltung, war von allen Wiener Vereinen stark beschickt und brachte sehr guten Sport. Von der Hakoah starteten die HcrrmV Farkas. B i x, G u t h und Kaufmann. Von diesen gelang eS G e o r g FarkaS, sowohl in Florett als auch in Säbel je eine g v l d e n e M e d a i l l e zu erringen. . Gulh fehlten zu dem gleichen Erfolge bloß '/«» Punkte. Auch die anderen zwei Herren schnitten in E'mzelgewchien recht. gut ab. Diese Erfolge, br'ngen die Hakoah mit einem Schlage in die erste Reche der Wiener Fechtklubs, eine Tatsache, die bei dem kurzen Bestände ihrer Fechtsektion nicht hoch genug gewürdigt -werden kann. So hat es jüdischer Sporlgeist verstanden, sich auch auf diesem Gebiete Geltung zu verschaffen. Bei allen Teilnehmern erregte der gute Stil der jungen Hakoahner Bewunderung, ein Beweis der hervorragende» Schulung durch deren Fechtmeister Berger, der mit ebensoviel Geschick als Esser das Training leitet. Man kann auf dad künftige Abschnridm der Hakoahner sehr gespannt sein. P. G. Die heutigen Futzballwettspirle. Der heutige Spieltag ist für die Meisterschast dev ersten Klasse von ansschlagaebender Bedeutung. Wenn es den A m a- -te u r e ngelmgl, R a.P id zw schlagen, dann ist ihnen .dev Meistertitel aller^ Voraussicht nach nicht mehr zv nehmen. Der Erfolg der Amateuxe ist'ober absolut nicht sicherdie Hütteldorfer gehen mit zumindest gleich guten Chancen in den Ktzmpf. Kaut« weniger spannend dürfte das Wettspiel W. A. C. gegen A d nr i r a. vn laufen, da Admna alles daransetze» wird, wenigstens einen Punkt - zu reiten. Der W. A. C., der momentan eine Spielerkrsie, dürchmacht, - wird - gegen die uusopfernd spie'leydrn FloridsLorfer keine» leichten Stand - haben. Em.knappes Resultät vürd auch das Treffen R ü d o l f S h Ü a e l gegen S v o r t k l u b in Dörnbach zeitigen. Der W. Ä. F. wird sich bemühen, gegen d,e B i en a die guie Form vom letzten Sonntag zu bestäligeu. Ein Sieg der Hütteldorfer ist zu erwarten. In Meidling kreuzen acker und F. A. C. die Waffen. Ein,! knapper Sieg der Floridsdorfer ist wahefcheinlich. Der Ausgang' des Spreleö , Siinmer i n g—H e r t h g (Favoriten) ist völlig ungewiß. rs. 4chril im SttflM«ß saiiefu 9ote t| Leopold Steiichart, Wim, I. Biberstraße 9^' --— .. 498/60 -- - In du II. Klaffe kommen sechs Meisterschnftssvicke zur AüStragung. Die Hakoab spielt um l/a4 Uhr auf dem W. A. C.-Platz gegen Ober-St.Beit und dürfte einenknappe» Sieg davvngetragen. Weiterspielen: Germania—Donau-, stadt (Schwechat), Slovan—Cricket (Rennwea), Blue Star—Sport» freunde (W. A. F.-Platz), Red Star—O. S. C. (Otteckriug). — Der Svortklub Ostmark kann gegen Vorwärts infolge sein« Suspendierung nicht avtcrte»,. so daß Vorwärts die bttbai Punkte zufallen. - v. , Oesterreich—ringarn. Der Berbaudsvorstavd ist dnnsiht, durch nmiassende Vorkehmngm ein« klaglose Abwicklung hrr großen Beransialtuug im voraus sicherzußelle«. F tz n f Tore werden dem Publikum zur Verfügung siehe«. Eintrittskarte« MW restlos im Borverkanse besorgt werden. A» dr» Kasse« findet keine Kattenausgobe statt. Den Einlaßbegehrenden wird dar in der Regel vernachlässigte Hauptalleetor zur Brnützvng empföhle». Nur. wenn das Publikum Disziplin hält uud die Funktionäre unterssiitzt. erscheint eme klaglose Unterbringung aller Zuschaurr gewährleistet. Ein »«»er Motorrad-WettreLord wurde von dem Amerikaner Walker in Dapion (Flondas ausgestellt. Walker lcgre mit einer Jrrdian-Maschine die englische Messe <1609 Mrierl m 31'72 Sekunden zurück, was einer Stundengeschwindigkess von 182'6lv Kilometer entspricht. Zlutorentte» aaf der Vroeklands-Dah». Die Londoner Brocklands-Antomobil-Rennbohn wmdr bet prächtigem Wetter wieder eröffnet. Die größte Geschwmdipleit dcs Tages erzielte .Woodhvuse auf einer Matchleß-Maschine, mit derer Si rngftsche Messen (L'827 Kilometer) in 120 Kilometer Stundengrschwindigkert zurücklegtr. Italienische Ausscheidungetdampse ftir Autwerpe». In 'Bnsto Arzisio fand em Austcheidungskampf dcr >t,!ien-.schm Leichtäihlctrn statt, der folgende Ergebnisse zeitigte. 100 Meter: Orla'udi 11 Sekunden; 800 Meter: Pcno - Min-N'« 2, Sekuuden. Mit 43.78 Meter stettte Possura einen neueu italienischen Rrlord im Speerwrrstn am. Tusnoli verbesserte dre Höchstleistuug im Diskus auf 41.72 Meter. Das Schwimme» „Quer durch Mi«»" wird iu diesem Jahre am 31. Juli ausaeiragen werden- Für die vstnreichischrn. Melstirschaften sind alZ Termine der 5*, 8., 12. September fest» gelegt worden. _ Gerichtssaal. -Die' Steprasentanten österreichischer Gesell» schäfte« für das Gebiet des tschecho-slowakffchsn Staates. Der VerwaltungsgrrichtLhos pichlisiertr gestern die Enischeidung über eine Beschwerde des O e st c r r e i ch i s eh e n ^V er e i n e s s ü r Z e l l u l o s e-F a b r i k-a t i o n Ä.-G. in.Wien gegen das S t n a t s a m t f ü r"F i n a u j e y. Dle beschwerdesührende Aktiengesellschaft bestellte den GeneraldirektoL - undVerwültungsratLudwig Tenn enb a n m und dkN Äüeder-' lägsleiter Emil B ä ch e r zu Rcpräsmlantt« der Grselli'chaft für das'.i Gebiet des t s ch e ch o - s l o w a k i s ch e u St a'a t e 2 und erteilte ihnen zu diesem Zwecke die nönge Pvürrracht, diese Repräsentanz im Namen der Gesellschaft zu leiten uns sie in allen Hngklegenheiten zu vertteten, die im Ectnebe der Geschäfts im. Lschecho-slowäkischrn Staate ihre» Gruud haveu. DaL Z e « t r a ltaxamt hat die D i e n st v r r l e i h u » g g e £> ü h t vorgeschriebcn. In der Beschwerde wird bsftrtttcir, daß aus der Urkunde über die Bestellung zu Reprä'cn tauten aus bte Tatsache - ihrer Entlohnung aus diese» Diensten geschloffen Werden" könne. Der Berwaltungsgerichtshos hat der Beschwerde st o t tgcgebe n und brr angesochtene Entscheinung als u g e s e tz 1. i ch a n f g e h o L e n. . Falsche StaatsLZirgerschaftserklaranäett. In der Verhandlung gegen Friedrich K r e u z b e x ß t’ r und Genossen, betreffend die Herstellung falscher Hennatscheine und Swatsburgerschastserklarungen, wr^doder von Dr. Lamp e? verteidigte Schncidermeiftee Chaskel Dornst ein bloß zu sechs W o ch e n K e r k e r s, nicht aber, wie überall berichtet wurde, zu sechs Monaten schweren Kerktrs vermteilt. Die mrSgesprschene Strafe wurde, auch für verbüßt erklärt uud der Verteidiger., meldete die Nichtigkeitsbeschwerde a«, weil die Geschworen die von Bornsiem entschieden m Abrede gestellten A n k l a g e f a k t e n einstimmig verneint, hatten, dann aber wegen nnbekavnlcr Fakten uut zehn Stimmen einen ' Schuldspruch fällten. Versöhnung dev Gatten nach gsrichtlrcher EheLrennrmg. ' i Hin menschlich und juristisch lnteressanter Ehe« trennungsprozeg beschäftigte gestern das Lberlanüeögerecht. .Der.'Werkmeister Hermeenn Hatzdvrg hatte im Jahre 1890 ffeine nachmalige Gattin Emma in Kopenhagen. kennen gekernt und stc vier Jahre fpc^er in Wien geheiratet. Die ' 'Ehe gestaltete sich nicht glücklich. Der Mann war eine stille, ernste , und griesgrämige Natur, seine'um fünfzehn Jahre jüngere Frau hingegen sehr lebenslustig. Dazu kam noch, ^dass. der Mann ein viel zu gcringcö Einkommen halte, um den'- ^Wünschen seiner Frau gerecht werden. zu können. Frau Hatzberg knüpfte nun mit einem Rcalitätenbesttzer'ein Vorhältnis an,' verließihren Mann, der, wie sie ihrerseits bchauptete,. „ein Licbesäbenieurer" war, und nahm.mit ihrem L-iebhaber im Jahre 1011 den gemeinsamen Haushalt auf.. ' Das Gericht hatte im Dezember 1018 die Ehe der beiden .Gatten aus dem alleinigen Verschulden der Gattin-für-getrennt erklärt. . ' Pflichtgemäß .hatte der EhLbandberLciVigerßiric$; dieses'- Urteil, die Berufung cingebravhtl. -.Unterdessen-, wardst die beÄen Gatten . in' der Kanzlei -' des-' Ehüband« perterdigerü erschienen' und hatten' dort angegeben, das; sic sich versöhnt und das eheliche Zusammenleben wieder' aus-■ «ienontmen hätten. Nach kurzer Beratung >.v'rküude!c' dcc Vorsltze'nde. den Beschluß, dech das Urteil erster JnsLunz ch uf,' -K.e>'Kp.ö.e)i werde.