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Wiener Morgenzeitung · 1920-04-24 · Heft 451 (24.4.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 451 (24.4.1920)
Date
1920-04-24
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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gelte ft Men, Damstag Wiener Morgenzeitung - . ■ *>'W 24. April »M Sport. FLdlscher Sport in Graz. Hakoah I-Weitze EU-Gvfting 12:2 <2 % dkm glanzenden Abschneiden pegrn den epstkknlstg?«?6.cnn.' Svyr.'kuS Wacker hatte man von Hakv ah ein ganz Trinität erwartet. Daß öte Weiße Es uunuf^lcbcp gegen!;t dr^ r ftatoeo atlchnetden konnte, hatte sie ihrem zwölsten inb f’f'tcn l^ann, dem Schiedsrichter, za verdanken. wckckler Kncnii.l'-kich die B an-Veißcn nrcht gewinnen lassen wallte. Die h. üoah-Mann'chaft konnte nicht volkant befnehigen: Tex bM L'il war wieder die Deckpngsreihe, welche aber mfplßff &<*■ *t'\u großen Hitze m der zweien Spulhysite zU'ommttlbwch. Bon vit Berrcidigern war r.ecmal Kay der b/iere. Schwach war' i. -.ba der Angriff, bei mehr Schußsichrthest wäre unbedingt der Lie^ ',n erringen gewesen. Torschützen: Gvldenzweiz ft); t'-rnhard (1). Ausstellung: Frerbergex!k—Meßnet, kkatz-F^iberger J, D.riihard, Writzner. LicchtenstSm, Adler/ PiZk, Notdenzwrig. $hnü3. Gegen daö Spiel wurde sofort e n Molkst rn gelegt. Ds-.bcr spiltnr die Reserven vnd kannten überltgen f : t K: 3) gewinnen. Be! den Siegern waren Bü ßer k, BctttkliSim, VnchselbiUim, Noirn und Güsinger sehr gut. Auch btt Jurigr.!ai»nd;aU konntel: 0 '1:0) gcwernren. Ävr 1. und 2. Mai' hat die Gramer Hakoah den Wenn allttlib Stum, 67 zu G^stc und werden die Hukoehnrr sinnlich rlleö dmrnsetzen, nm - gegen die m guter Form bsgndlich^n Wiener eh'.enooN abzuschnerdm. IudrZcher Wanderlrund BlayoHVgH. 'ix vs laben alle jüdischen 'Jugendliche«' zn folgende», »m LS. V M. üattündcnden Wanderung«« er«. " Bezirksgruppe IV und V Heim IV., Sck'ltismWgasse 14. I. ß*. .T'.elfpuntt Stadibahnstalion Pttgramgasse. '/«S.sihr iM.. .'er 11 dis 18 Jahre, Führer wsä. Richard B cnenfcld. — T'rf*pimtt?)i'argartt?nvlatz.' a/,7 ilfcr ttüh, Alter b Z 14 J^hce. yas.cr Für K'.akanrr. — T-rnprm'.t Phorukrals, \7 Uhr früh/ Är ^rädchni, Ftihrcrin jfisl Eoel. — Garnagswanderungm m den we«l:chen und >üi>!ichen Wienenvald. Ptt'S ll 4.— b'S 7.^. dkzittSgruppr N, VU und VMist SchleisntMzaßs üriH^i *«. ' v;N Bi rmfSgrupvrl^, H;:m IX. WSHrinäerstrastt iS. —TrestpMft 2'ztv ü-.-i’K < chrttcnring 7 Uhrfrirb, ijidstchrr Wienerwald' >ns .«8 2 Rückkehr abendZ, PrcrS ll T-*-, Führer Karl h-.nch. — -Br ssr m.kr Schvttenring *AÖ Nhr früh» Nußdmf. E?lc>stcrr:-...-ur,.. dr>''-.'uaniwart§, Atter 14 bis '16 Jahre, Rück« iclm ai,r'!idö. -l'rt!-?,.R'l.-, Fich rr Har.8 En;«k. — Treffpunkt Lchmtt..-r'NK. 7 llb? frü-i. HNtttiLsr', Purt^Sdorf« Lltrr 14 bis li J.chre, v: abends, 'Preis - k i. -, Fühttr Henst Walterbcrg. — T rss's-u'ckr Schsitcnr-ng 7 Uhr srsth Äeüw!'.i?:gg, Sorhttnalr-r, Hüt'elbvtf. ßli:er-- .12 bis 14 Hahw, Mrckk.hr adendS. K-i:s 4-*, Führer Siegstrcd Reich, -r- Treff« 1'pnkl Schöt-enri-nx. 7 Uhr stüh, He.mannskogtl. Lt-dypldsbecg Halbkogstour, Preis X 4.-, F5ch«r Otto Poäitzer. Trmpvntt Schottenrmg/ \Uh llhr st-i'?8. Hü-.trlbsrf. Manerbach, Äetbllugbgch, VStzlelnsdon. Al'er N bis 18 Jahre, Rij^kehr abenbS, Prees t 4.-, Mibrer Kwt Gmnwald. t. B. Stephan Kraus. — Für Mädchen stehe -sKrrch-Z-.lg. . B^irkSgrnon: XIX. Hxrm XlX.'. Rudolirncraafsc t% Dresspunkt vor bctn He-in, 7 Uhr st Ar, S ivmng.. Hulttld'vlf, Wck? sthr admbs, PikiS K 1.—. Führer Karl Arredulantt. Die Ma::nschas^me\ftckrschaft im NiRgen. Hru's fiW?t ini erste Nrmde kt bom. Der'tfchöfL^rreich'sch?.;: R'.^spor-v rüand hcuer -um ersten Male ür.ii^eicfy i:k!r’tt Mat:i:'chaf sm7isterschntt?n stall. Dio zelni >7Lmelde-tsn Bek^inr 'tzaövtt sich bahist geeirrigt, di: erste Wunk gsrnci'ifarn in KabrirmurtS Mstfaal, Prater, DuLste litn.5sst7a'';e,' zur A '.Stragung zu bringen, sa daß an diesem Tage slrnf MannschLftLkampse VM sämilicheu zehn i5rr74nen ausgefocht-ett tocrstsn. Vs bietet sich die itfünx Gelögenhött, aW zehn MsitNfüjii; -di an einem Tage fcnitftt zu. fctueit. Die von ktt D-'rein-;« girttanuBn AKannsch vtin, st in zu Herr bssten de? heir.' tscheu Riags-iorLr's zahlen, hiöL?.n Gewähr/ hast die M 'tsr eschaseZkäurvse einenint r jj'LUB'N uni) svannettoen Berlaus nehrnen werden. Die Auslosung ergab folgende Paarung: Austria—. Germania, (5be5usst'r—HerLtt, Hlkoah—HerkttlSs,- Eich;'—W. A. (i und Simmering-^-Men. Die des den schirn össentl.chen Kämpfen srrungepm Stege und Pr<^?e gegen bewährte, ältere Ringer heweiseil. dag die Hakoahner, obwohl erst teit wenigen Monaten dem Training obliegend, jedem Verein einen ernsten (Gegner ab geben -werden. Die. Stusstellung der Holnah-Mnunschüft gegen Hertttlas crgab im F^dergewfcht dm NeuliNgKfieged 1920 Hermann Hübsch, im Leichtgewicht Ernö Mark u S, im Mi.wlgetvicht A Eugen - % l i ckni e r iZwciter brim Ringen für Vorgeschrittene), MitiLlgewicht B S regmund Deutsch und im Schjvergstvicht Um Oieuling Osk«r Schwed. Alle« Voraussicht nach dürste der erst? Meist-srfchafts?ampf für dir H-akoah et* jolgreich enden. — B-ginn der.Kämpfe halb.6 Uhr nachwd'tags. vorwiegend rmb"ta:w!ere Lpielndrrückstchtigi sind, um dttN Kroße« Bublilum Ge'egmheu zu gebe«, auch dm« kmnrn m lrrncn. Die AsfsieÜim-m lauten, Mannschaft.^: Koch Mchardt lSlovw". Gch'oürr lSinrm .Wetß « (Ltmm.Kumha iVt«rnt>, Brbn ^Donaastastst Häüslee lHafvobst Vnglte tifa yititj}, HosttUttc Dstmmk' Tot^t l (Älsvau), Pom'ch (Akpvan!. -Ma««schafrk: Schubert (Donauftadn. Hiltl ^Ostmark). Janofewiz lRch Star'', Kratktz (Germania. Baar (Sportsteunde), Fried l tC'icketl, Ludwig (3tooititcünbe), Slutzch (Hakoah), Listopath Slovan). Mchlaw-r BcwMrng.Smrsler tHakcwhst — E r f a tz l e n t e: Heger MülW Med Starst Baier I tStn'.wV Juhn iHqhgah^ Msümev.Md Star). Korofchak (Donaustadt'. ^.. Drix smertMMd MMftnmtt fttfW* Ahtz, der alß der beste Schwimmer der Welt bezeichnet werösn kann, hatte während seiner Arestraktenvetst nur 'Erfolgs zu vkrzsichn-n. Seine bssts'Seistuqg war dsr rn-ue W«!kre!yrb rm L6V MvtE- Schwfmmen mit dev Z--^ Non Minuten, 44,4 Sekunden. Am selben Tage schwamm. '20 Dgrds in gsrwu einer Minute. Htadonb.IMevhmannfchaiL M --Hartarv Reserven 1:0 <a:t1). Das Ergebnis enti-vkicht nicht demKrästevrrhMms. da dir Hakoadnex zkk'wtlse stark bkbttittflir,r. Mvch Nisotg« «dr-r " SchstzunstMvhcit knven Tnsfer srnclen tonntm. Der rmzig« TxtGr fiel durch ein«« Etter.. Brr den Siegern sehr gut Hrrzer und Katz. de: dcn llnterl<'gmcn spielte die Hintermannschaft vorzüglich, iusbolondere drr Torm>rnn ÄlchrenE meisterte mehrere fchlvterige Bälle. Spielzeit: 2X85 Minmm. " >^-77- - Gerrchtssaal. Die mLnnerfsinVLLche Ehegattin. Ein Cniat des OberlandcsgerichteS als BevuflMgsgeMt vechanvclkr gestern über einen uuaewohnkichen EhrtrenNvNflssall. Der B tiübSkerier nn«S bresrirn grostcn NmernrhmknS, Hermann K ü d n. dstte mehrere Jaln e vor Beginn des Kri^eS mit femer Gattin Johanna nach rvangrlischem MuS die Ehe geschlasten. Mi» Ausbruch des Krieges rückst der Gatte e ri. während nch die Gatkn dem Beruf« der Megrrm verwiwdetrr und kranker Soldaten widmete. Als der Krieg zu Ende war und die Eheleute wieder zwammenkamen, war mit der Gattin eine große Ber« Lude ung vorgegangen. Sie erklärte rhtrrn Manne, sie könne ihm keine Liebe mehr ernseaenbrmLrn: sie könne weder für ihnnoch überhaupt itzr irgend ernen M an «etwas e m v f i n d e n;- das Wairnnctileben mit ibm bedeute für ste rttvas mralvoll Ni'tkicägltches. Während ihrer Tätigkeit und BervsFansüdnng als Pflefierrn sei jedes stprelle Empfinde« in ihr ttiätet »nd erstickt worden. Dck alle Anstorderungen, die ehrliche Genrernsckaft w»ehcr a«' nnebmeNr f-nchtlos bl rden, j5Uev«icftte der Gatte die Klaae ank Edttreunung. der das Zandesgmcht Holge gab. Tareg'N dat der Eoe'-andver-ediacr de Berufung ergriff''«. Ja derstlwn führte er ans. der Fall fei r>.« Sludienodfekt für Psychratcr. Rach känpercr Urratmrg hat das Ddnlaudesgericht die Bcrusung v e r ro 0 r s e n. Der. WEswirt. ' GUrr Krone «> 2.70 Centimes Geld, 2.89 Ware. Gestern Mtt sich tu 6'nich dir öücneichitche Krone Gttd auf. r -2.70 "(2.66 a»» 2J. April bir östqcwchnche Krone Wgrs aqk . . S-80 f8.70 am 22. Aprilt die -Äüerr. gcstemptlts Krout GH auf. 2.70 (2.70 am 22. Aprile tzir Üstnr. eestttnprlte Krärst WM Hu? 3.— (3.60 am 32. April) die tschechische Krone, aus. , . , . . S,S0 tzSO am 22, April)' di« Mark auf . .". . 6 85 »8M^am 22. April) Agram . i.« « » *-» + » « •'• »0.35 (3,50 am 22. Aprtl Krakau . .. 2.40 9.40 am 32. Aprrl' Budapest . .... . > . . . . . . «tt (2.60 am 22 April) AÜdische GewLrhLfSrdrMng. B-n Kvktz Ksdeck. / Eine der wichtigsten Ursache« des wirtschaftlschÄr Antffemitssmns ist die Stellung der Juden im Wirtschaftsleben ^jener HöÜsr, i« Htm Mitte fis wohnen. Dntz es zu dieser eigentümlichen Wirtschaftsssntwickluttg deS jüdischen Volkes gekonim'sn ist, erklärt ' fich aus feiner Sonderstellung in Europa schon während hcs MttelaljerS, Vam Grundbesitz und damit psn der ÄaHwtrtschasi, der stärkste Kraftquells .jedes Volkes, war der Jude ausgeschlossen, was bei dem damals herrschende« Feudalsystem, mich den AstSschlntz anS der Wehrmacht,urw ayS der aktiven Pyhttk bedeutete. Deist Juden war aber auch der Eintritt in die Jünfte und-'damit in das gewerbliche Lebe« i« den Städtsn versagt. AndersrseitS. tvnrde« die Juden durch politische, wirtschaftliche und vop allem durch juristische Mittel und Kunststücke in den Haydel, in das Geldgeschäft, in damit verwandte u:w in «freie" Berufe gedrängt. Man denke nur an dakirchenrschtjltche Der? bst des Zmsennehmens, dall fstr Juden nicht galt, man cheachte den interessanten Rechtssotz, dah Juden Waren, dis irgendeiner Perslst: gsstohlvst worden waren und die sie belehnt hatten, dem Eigentümer nur gegen Ersatz des darauf -gewährten Darlehens herauSgebe« mutzten,. Christen dagegen kernen Anspruch auf Rückzahlung solcher Vorschüsse hatten. So kam es.zn der tu der Wirtschaftsgeschichte einzig dastehenden wirtschaftlichen Einseitigkeit der Juden, die dorr einsichtigen Männern, auch von Nichtjude«, immer üls erst schweres Usbel fü« daS Judentum ebenso wie für feine 1kmgekwyg erklärt wurde«. Man stelle sich einmal vor, dah Juden allein die Wirtschaft : irgendeines europäischen Staatezu führen hätten. Die neuesten und besten Errungenschaften der Kultur, die feinsten Mittel der.Technik würden ihnen wahcscheinlrch zu Gebote stehen, aber der natürliche Unterbau aller Wirtschaftsleben-, Landwirtschaft und Gewerbe, würden fehle«. Gelbst bei HLchstentwickelter Äüterberteilung,. bei größten Leistungen de- VerkehrswesonKrnjißte eine ' solche Wirtschaft bald in fich zusammenbrechen. , Die Anhaktbarkett solcher -HerhBtnMe, wie sie gegenwärtig im Wirtschaftsleben.-der Juden herrschen, wurde auch von vieles Seiten bekannt pnd durch die schkagwortaptig zu» sammengepreßte Formel »NerufS'umschrchtung" der A rSweg audjeser Lage gewiesen. Jetzt, wo ein.Staat gegen den anderen aus poltttscho» Gründen sich mit Wirtschafts? geschichtlich unerhörter Stzcenge abschlietzt, wo überdies »roch Palutaschwiertgkeiten den ohnehin so gedrosselten Wirtschaftsverkehr nahezu ganz unterbinden, zeigt sich die Notwendigkeit jüdischer Äerus-umschichtung besmrders d-utlich. Für das entstehende jüdisch« StaatSgEde in Palästina und sein -Wirtschaftsleben ist die Berufsumschichtung der Juden Mehr Vetefn >1 , . In-.jyui Erez Israel^ li., Fwtw HanptaU«« »a. M'M Sohntag den 25. April ld2LH 10 Uhr vormittag» im Saale dos Hotels „Stefanie“, II., Taborstrasse M. grosso bei welcher der bekannte zioutotisehe Von, dümpfer Sa. tzstrwüföen Herr Rabbiner Nathan Milejkowskl , ans Lodz, Mitglied des zioniedschen ZentralbomiteeijM Polen, der a? f seiner Reise nach PaliUtlm «ich ln W«m : liufhllt, spreche« wird, — Thenuu .. Dir leid« SM M MiilM I fiilitK M Br Mr In a>aiBin«mS als eine Notwendigkeit. Für die Palästina-Tiedlung sie einfach eine Lebensfrage. Einen Schritt auf diesem Wege jüdischer BernfP»' Umschichtung bedeute^ auch di« jüngste GeWerbeförderuntzS. aktton des Jüdischen Nationalrates, hie mit Sußertzf geringen Mitteln, aber dafür mit umso größerer Tatkraft imh Werk gesetzt zu haben ein dauernde- BMiestst dieset JnMch tion bleiben wirb. Der Gewerbeförderung-dieNst W Jüdischen Nattonalrates wird fich aber durchaus nicht an dßh Regeln halten können, die bei der GewCrbeförderuntz dem. schiedsner europäischer Staaten a«gewe«det vvrhen find. W . gesehen davon, daß er nicht über so bedeutchü« GMstWberfügt man steht hier auchdar ganz anderen Para«»» setzungen und verfolgt ganz ander« Wale. Der nichtjüdische Gewerbestand in Europa hat eine jahrhundertlange Wchvick«. lung dlttchlausen, die GeverbeförderuNg MM Veit» W Staatesder Länder, der Gemeinden hatte im vefenüichen difi Ausgabe, ihn auf seiner bisherigen sozialen find wirtschaftlichen Stufe zu erhalten, ihm in Krisen beizusie^e« und Ws allem, ihn vor der in der Borkrieg-zeit tzemichtenden chwA kurrenz der Großindustrie zu schützen, ihn dieser gegenüber leistungS- und lebensfähig zu erhalte«. Die Mittel, deren sich die erwähnten öfföntlkchrechtliche« Korporationen dabei bedienten, waren: Gewerbliche KredithUfe, selten als Personal-, kredit. meist in Form von Maschinengewährung und Rohstoft« darletzen an die gewerblichen Genosienschasteu; das gewerb-l liche SchulwesM^ Gesellenprüfungen» Aeisterkurse, ttbÄche schule« u«d Ausstellnntz von Ärheitenr wirtschaftliche Ochm rung durch Zusammenschlütz z« Korporationen, zu EiNkanstK, Produktiv-, Verkaufs-, Rohstoffbezugsvnd Lagerhaus» genossenschaften: schließlich Ausstellungen gewerblicher S« zeugnisse zUm Zwecks dÄ Btzrkaufes, besonders der Ausfuhr. Dsr'jüdische Gewerbestand datzezan befinW sich erst inder Entstehung oder Entwicklung, die Zähl jüdischer; Gewerbetreibender ist im BerhAtnis zu de« nichtjüdischeni GewerbSkeutsn eine ganz geringe. Unser GswerLsfStdewmaS!, amt hat feine Aufgabe richtig erkannt und deshaft statt v«d oben erwähnten Einrichtungen, die für ein esttzwiMteS l8oo wstbs in Betracht kommen, außer einer Berufsberatungstelle und einem Arbeitsnachweis eins Lehrwerkstätte! für Schlosserei eingerichtet, der hosfettMch bald andern in anders« Gewerbkzweigsn folge« werde«. Das bisher Ge. schaffene stellt in Anbetracht der geringen, zur Dersügüntz stehenden Mittel eine schöne Leistung dar. Die anders« Mikteh der Gewrtbeförderüng, wie ste gegenüber einem entwickeltest Gewerbestand rätlich find, werden wahrscheinlich entsprechend der Erstarkung doS jüdrschen Gewerbe» angwosndet werhem Die Tätigkeit de» jüdischen GswerbeförderungSackteS zwar auf Oesterreich beschränkt, doch wird zweifellos im Ein» klang mit den Pälästtna-Zielen btt zionistische« Syrgqatsakon unter Rücksichtnahme ans die voraussichtliche Entwicklung der wirtschaftlichen Verhältnisse in Europa und Palästina gearbeitet werden, lieberkurz oder sang dsirfte« im Weltwirts schaftSleben wieder normale BsrhÄkNisse eirrtreten, so ww sie vor dem Kriege bestanden habe«, n«d damit wird da» Gewerbe, besonders daS Handwerk, wieder dem Wettbewerb de« Großindustrie ausgesetzt sein, dem e» früher oder später «dt; Naturnotwendigkeit unterliegen muß, selbst dann, wen» Sih gelingt, ihm alle technische« HslfSmittel und Börteile deß, FabrilZbeirieües nutzbar zu machen. Deshalb soll das Gewerbeförderungsamt die Leute von vornherein solchen Be- '■ rufen zuführen, die der industriellen Konkurrenz und damitwirtschaftljcher Vernichttmg überhaupt nicht oder wenigstens in geringerem Grade ausgeliefert sind. In diesen, keiner Kon^ kurrenz seitens der Großindustrie unterliegenden Gewerben gehören gewisie'Svezialgewsrbe, wie das Kuustgewerbe, daS Schneidergewerbe, dann Reparatur, und Montlerungsgcwerbe, die Gewerbe, bei denen entweder persönlicher Geschmack. und individuelle Arbeit erforderlich sind, oder dejenigen, deren Tätigkeit sich derzeit maschinell noch nicht durchführen läßt. Diese Gewerbe sind er vor-'allem, auf die sich die jüdische. GcwerbosÜrderung zu konzenirteren hatte, und eS ist mit grotzer Befriedigung zu begrüßen, daß es gerade dos Kunft-- gewerbs und da» dem Montierungsgewerbe , nahestehende, Schhosserhandwer? Ist, bgs gepsb-gt werden soll. Die Gewerbe-, sördsrung soll von.vornherein auf dir 'benerwähnten Gewerbe eingeschränkt werden, damit -die Gc»>,erbetr*iL»nde^ denen bic Genw^befArdernng hilft, sticht in furzet Zeit wieder in hieselh«; Situato« geraten, in der, sie sich heute befinden' Hrrr^-r^na^rrchLdnansd<rr Tscheche-Mowafek. Prag, 81. April. (Privat.) Die. I n n o b n n z l« u ct Spirit u ssa b^i k hat im Jahre 1017 Ärtraprozent und 14 Bruttoprvzent der „Nathangvubi'' tri Bo-.'q(!aw re» worbl'n und b,.zü<ilich der Oelgeioinrnrng ei,»«'!» Vtü-i'ivcrttag > aus zehn Jichre beschlösse»». Aus dieser d/iunc iveiieun.tc» /

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