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Wiener Morgenzeitung · 1920-04-18 · Heft 445 (18.4.1920) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 445 (18.4.1920)
Date
1920-04-18
Page
Seite 5 (sequence 7)
Language
German
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!fc MT Bwmraf . Die A«laffu«g „feinfeftgee" Anslän-er itt AmerkLa. Aus New°V ork wird uns berichtet: In Crleßigung einer Anfrage teilte der UnterstaafKsekretLr Wlti Pplk in einer Zltschrist an das Kongreßmitglied . tzisaae Siegel mit, .daß bei Aufrechterhaltung des Cinwanderungsverbotes gegenüber ehemals feindlichen , Tuslängern den folgenden drei Kat eg orten von Einwanderern die Einreise nach Amerika gestattet » fein wird, auch wenn sie Angehörige jener Staaten sind, mit denen, die Vereinigten Staaten im Kriegszustände sich befanden:! .1; Leuten, welche im Interesse deSamerj. kanis.chen Handels ins Land kommen und die^ Voraussetzungen öasiir bieten, daß sie mit amerikani-. fchen Handels- und Jnduftriefirmen dauernde und rKtzliche Perbindungen anknüpfen können. 2. Alten, von ihren in Amerika im Besitze des amerikanischen Bürgerrechtes, , lebenden Kindern wirtfGyfÜich .abhängigen Personen, wenn diese' Kinder die liöesstattliche Ernärung abgegeben haben, daß sie ihre Wern unter. allen Umständen erhalten werdend '* r3, Tn Amerika geborenen Frauen, die an Männer auS den mit Amerika im Kriege gestandenen Ändern, verheiratet sind, wenn sie zu ihren Eltern in Amerika zu Besuch oder um bei ihnen zu wohnen, rnS Änd kommen wollen.' " Im allgemeinen — fügte Unterstaatssekretär Polk noch hinzu — wird ehemals feindlichen Ausländern die , Einreise in außerordentlichen Fällen bewilligt werden. k Der Mfzi-fte Todeslafl Philipp Iaffes. - Am S. April waren fünfzig Jahre vergangen, feit die Gelehrtenwelt durch dm Selbstmord einethervorragenden Geschichtsforschers in Aufregung versetzt wurde. Der Professor. der Geschichte an , der Berliner. Universität. Philipp Iaffe erschoß sich in.einem Gasthof zu Wittenberg, stack)?., 8em er heimlich Berlin verlassen hatte. Eine Zierde der Rutschen'Geschichtsforschung ging mit dem Einunbfünfzig-. jährigen dahin, der NützerordentlicheZ für die Sammlung' und Erforschung der deutschen Geschichtsquellen'- geleistet' hatte. Jaffe. der zunächst in einem Bank- und Getreide-- geschäft 'in Berlin als .KornmiS tätig war, setzte unter den größten Entsagungen das Studium an der Universität durch und wurde ein Lieblmgsschüler Rankes).'von.dem dxp Meister erklärte, er. habe an keinem anderen. Schüler je.' einen so brennenden Eifer wahrgerwminen. Nachdem er sieb -mit^einitzest 'Arbeiten zur Käisergefchichie ' glänzend Angeführt WttL,- ürat'..'ZweilmddrÄtzifljäyvrgjiri mit einem esttzig-. ckrtigen- Riesenwerk hervor, mit der Sammlung der. Papst-' Regesten, iy denen 11.000 päpstliche Urkunden.veröffentlicht , Mrden/ dre bis. dahin in 1700 verschiedenen Bänden ver-, streut waren. Mit einem Schlags war Jaffe durch diese Tatzrindie Reihe, der ersten Historiker getretene - Da ihm^ abex. wegen seines mosaischen Bekenntnisses die UntversitätSlirufbahn verschlossen war, studierte , er nun Medizin und bestand rin ärztliches Doktorexamen. Da holte mast den. jungen Arzt wieder zurück zu dem Forschungsgebiet für daS er schon sö. pi<?!^ gesMet,. und. neun .Jahre hindurch , war..er mm die Mele-^et-mrr HeräuSgäbs der „Monuments Germaniae". Da er sich aber mit dem Leiter deS Unternehmens, Pertz, nicht'vertragen könnte, verlieh er diesen Posten! wieder und UÄn 'se^te Ranke-durch, daß er als erster Jude-in- Preußen ifüm außerordentlichen Professor der Geschichte an dev' Berliner lluiversttät ernannt wurde. Jetzt begann eine neue Meister« Cjfofic ^UnllenberaüS^al 7, die „Diüliotheca rerunr Germanicl'ru::-.", von der er „mit wahrhaft wunderbarer Pro- »Aktivität" bis zu seinem jähen Hingänge sechs Bände vorä'/ Hai'Der. tragische Abschluß dieses so überaus glänzenden und ' mchtbaren Gelehrtenlebens ist -in Dunkel gehüllt. Der einsame Junggeselle kannte nichts Uls seins Arbeit --nd wurde dabei von -"''-.-lei Wahnvorstellungen und Ävngsten. geplaaj) 'Er gl-ub^ sich i-rrsolgt,^ durch,/PM in seiner Ehre gekradkt, und so erlag er schließlich den düsteren Därnv:tn: seines Innern. " V, .! .Arrs der Lm-;rv jü-ifchr« GemM-ie. . In -er letzten März^voche veransiältets dis.hrcisigs äronistischs Ortsgruppe in ihrem VereinZlokal. ersten In« foi'matronsabend, bei welchem der Sekretär, d^s..: Zionistischen Landeskomitees für.Oesterreich,, Htzvr^, Jakob W e,i n er, 'über^ieHMLMe-der jüngst in LV.n d.o n sM'gefttndeneü Konferenz öeK großen AktionWmiiees der 5wnistischen Organisation sprach. Die Ausführungen «WZ Referenten, der die positiven Resultate der' bedeutsnrnen Sitzung erörterte, wirkten sichtlich auf chaSüMhl- '-iüch erschienene Auditorirnn. Esist zu hoffen. dgß i er durch die Entsendung des Sekretärs des Landeskvmitces nunmehr hergesteltto Kontakt sich su, einem regen Verkehr ausgestaltet und. der nationaler Sache so vmnchen uoch fehlenden Volksgenossen zuftihren wird,. Im Mittelpunkt des lokalen jüdischen Interesses tofit öo§ derzeit neüznschaffende Statut der Kultusgemeinde. Der von einer paritätisch aus Angehöriö?» des KultuSrates Md -er uätick'nalrn Iüdenschaft '^bildeten Konrnrisstost-/ausgearbeitete. Statutestentwürf sieht die Einführung' des Verhältniswahli',V)stems, Erweiter.un g des aktiven und passiven Wahlrechtes und eine Aenderimg der Finanzgobantng, Büsteuernng usw, vor. Wie die-meisten KuliuSgenreinden in Oesterreich und auch itt Deutschland, Hot die Linzer Krltusgemeinde angesichts der abnormen LebenZver» ' l-ültnisse mit großen finanziellen Schwierig- * fi.i f p n,.in jfrt'mMV'tt. fi*i .nnllosi' fnirpn. Aus der ungarische» HSlle. . BeEtreibung de» Juden an» de« Umkreis von Kee«« kemet. — Hejjn», der Held ksn Qrgovanq; Ci« Staat im Staate. Der gewesene Rote Oberleutnant Ivan HezjaS und seine Bande, die traurigen Helden von Orgovany, jenes berüchtigte Hejjas-Detachenrent, aus deren Reihen die Mörder der Redakteure Bela Somoght und Bela Bacso hervorgegangen sind, jene Bande, welche die Gefangenen aus dein Kecskemeter Gefangenhaus in den Orgovanyer Wald beförderte, sie durchwegs in furchtbarar Weise verstümmelt irnd hingemordet haben, die dann auf der Vizinatbahnsirccke! Budapest—-LajoSmizse jüdische Männer beraubt und nicder-!gemetzelt hat: diese verrufene Hejjas-Gesellschaft hat.sich -wieder einmal' herrlich auSge,zeichnet. 'Am vorletzten Peßachtage wurden plötzlich dm in der Umgebung von Kecskemet ge« legenen Dörfer besetzt m:d die jüdischen Bewohner von Jzsak, Fülopszallas, Orgovany', KiSkunmajsa und der übrigen Ortschaften erhielten den Befehl, binnen -18 Stunden ihren Wohnort in den beireffenden Dörfetn' zu belassen. Jeder Jude, der nach Ablauf dieser Frist von der Ofstziersbrachialgewalt in den Dorfgemeinden angetroffen werde, werde unbarmherzig h ingerichtet. Sofort, nachdem der Befehl mittels'LrommelschlageL in den Straßen der Dörfer verkündet worden war, schritten die Ofsizierskollegm deS Ivan Hejjas, des Busenfreundes von Horihy, an die blutige Arbeit. In der Gemeinde Jzfak wurden sämtliche Juden deS Dorfes, Männer und Frauen, -auf einen Platz zusammengetrieben, in brutalster Weise mißhandelt und mrt Stockschlägen traktiert. Mit Gewehrkolben wurde auf die Anglücklichen eingehauen. Dem einen wurde, die Barschaft von 40.000 Kronen geraubt und auch die übrigen wurden ausgeplündert. Zum Schluffe wurden die Juden aus dem Dorfe hinauSgepeitfcht. Und Hejjas konnte stolzerfüllt melden: In.Jzsak gibt er kernen Iuden m eh r l Auch in F ü l ö p s z a l l a S gibt es keinen Juden mehr, sie «rußten bis spätestens Donnerstag nachts 12 Uhr das Dorf verlassen haben. Frau David GroSz, eine gebrochene Greisin von 88 Jahren, wurde von ihrem Sohne, dem Fleifchhäuer Grosz, aus dem Krankenbett' gehoben, dir man selbst diese hilflose Greisin trotz Flehens ihres Sohnes nicht langer im Dorfe dulden wollte. Zu mitternächtlicher Stunde nahm der unglückliche Sohn seine kranke. Mutter auf die Arme, und schleppte sich mit ihr aus dem Dorfe. Am Dorfrande wurde diese Menschenruine in den Armen ihres Sohnes, von einem Offizier des Detachements in bestialischer-Weise mit den Füßen gestoßen, „weil sie gewagt hatte, nach der beraumten Frist die Luft der kernmagyarischen Gemeinde mit , ihrem jüdischen Gestanke zu verpesten". BeftialirätLN des B1nth««de. * Auf Grund der den „jüdischen Preßberichten" zugekommenen Meldungen laßt sich nunmehr feststellen, daß die in der Amgebung von KeeZkemet veranstalteten Pogrome von dem berüchtigten Pronay-Detachement gemeinsam mit den Mitgsiedern der H ej j a S«G r u p p e inszeniert wurden und jetzt auSgeführt werden. Der Plan zu diesen. Pogromen wurde in den ersten Apriltagen anläßlich der' auf der Orgovanyer PuSzta abgehaltenen Versammlung ausgehpckt. Die „erwachenden Ungarn" haben nämlich unter dem Vorsitz des ObtzrstuhlrichterS Ludwig Förster und Oberleutnants Ivan Hejjas ihren Organisationskongreß abgehaltan, auf welchem gegen jede mäßigere Richtung in entschiedenster Weise Stellung genommen und die praktische Anwendung der Parole „Haut die Juden!" gefordert wurde. Die gesamte jübischeBevölkerungder Umgebung von KeeSkemet flüchtet. Die äfristliche Bevölkerung 1 protestiert gegen diese Greuel, aber sie ist ohnmächtig Die zu Fuß wandernden Flüchtlinge werden unterwegs von i den Offizieren der Brachialgewalt a u s g e r a u b't. Die Züge werden von. einer eigen? zu - diesem Zwecke organisierten Patrouille inspiziert . << Diese flüchtenden Juden haben aber auch vor Budapest, wohin sie-sich wenden, Angst, denn an den Toren der Hauptstadt harren ihrer' gewiß neue Schändlich- ‘ kosten der Brachialoffiziere. In der Gemeinde Kiskunmajsa wurden die Juden! am letzten Pehachtage aus der Synagoge getrieben. Die Pronay- und HejjaS-OffizierL ließen die Männer und Frauen ttt Reihen aufstellen. Geschwister und Verwandte muhten einander gegenüber Aufstellung nehmen, die Kinder und Frauen bildeten eine eigene Gurppe. Den Stärkeren wurde - ein Knüppel jn die Hand gegeben und an sie die Aufforderurrg gerichtet,-auf die, schwächeren Juden mit voller Kraft los- - Zuschlägen! Parierte einer nicht, wurde er selbst totgeschlagen. Schlug einer nicht aus voller Kyafp zu, wurde der. Knüppel dem ursprünglichen Opfer in die Hand gedrückt. Die Unglücklichen lagen in ihrem Blute auf der Walstatt liegen, umgeben von ihren Frauen und Kindern . .. Gegeniiber diesen Bluthunden waren selbst die spanischen Inquisitoren in der Erfindung von Peirügungönntteln die reinsten Engel! .. i Gememdebeamte in angemessener Weise zu besolden. Zur Vekämpfttng der finanziellen Not soll künftighin die Besteuerung mit den staatlichen Personal steuern ttt , eine bestimmte Relation gebracht werden, welche bei Erhöhung - der Gememdeeittkünste eine gerechtere Ver- Teilung der Gemeindelasten gewährleisten soll. Mit Pcerht wurde in der KultuSratSdebatte auf die himmelschreiende .Ungerechiitzkeit hingewiesen, daß der finanzielle Aufwand für die christliche Seelsarge jutm allergrößten Teile dom Staate, und zwar ans allgemeinen, also auch jüdischen Steuerfeldern, bestrittest wird, während wir ^'udc-n nicht nur zur Deckung der christlichen Seelsorge Leilragen. solldern auch ohtla nenneuswr"-io S-.'b'-'Mtian Lurch den Staat kür die Vejorauna /I8. April lSs» «BPH -- - -. .1 11 Mfii f» . «I ZIGARETTENfAPIERE | ZIGARETTENHÜLSEN S r Sie ul - wtnsikeor rettrst v S d*e h6t ten EmariMng«* « ■des Rauche’?5*. , ftc*« «* c «.« a « a« Mo* r;;r der knltn.rellen Aufgaben Zur Gänze, anfkontmer! In der letzicn Ku'MsraLssitznrtg lag das von sioniftischrr Serie gestellte Ar-nrchen auf GestaiLung von DhoraspmLen gugunstkn des Jüdischen NationalfondS vor, welchem auch stattgefleven.wurde, der Debatte hierüber trat der Vizepräsident de?'- Knfttt-Wc>rstaudL§.! ein sozialdem.okrasischer Stadtrat der Stadt Littz, u.nter^ Berufmrg auf den jüngst gehörten Vortrag wärMstens, für die Zulassung ein. indern er die Fördert arg des'' Mörfche» NatioktalfondS angesichts seines Zweckes, als' äußerst wünschenswert bezeichnete.' ^wÄSgssoHt»Lagsrtrhe irr Wie di: polunSe Tcleqmvder.!-»^!ru' zu Lerichten weiß, bat der R:gacr Sto.ttrat S-schlossru im Sfod'grtitt die 0 w a u ß s 0 n n r a q s r rr l> e ür-rr.siih^A.: Mit 40 ss.czrn 28 Skmmrr» .' wrwde ri» Boricklag der jüdlschrn Stadwt'.!:, das: eS drr jüdische Bwälkerung, tzil» am Sabbat feiert, gestqst-t sti, am S v n n’t-a die Läden nud Vrst'icbr drei E!und:u offcn zu haltrn, a tz g e» lehnt. Für beit Vorschlag der jüdischen Stadt;ate stimmt« - auch die Deutschl» Md Russrr?. Dir Sosialdmosiaten habm Jud. StaLtsüitrrchV fit’ die ZwaÜZ?sonntag?r'.che gestiunru. - - GHZert die Lyrrchrttstlz. * . Die M a t i o n a l v e r s q m m l n » g zum Schuyk d t v F a v l,> i g e u t u A tu c t i IV wendet sicki mit eiueci Srhnft arr die ,Gerrchtigkeir in der 33^5*% ’St' t>n Schrift wÄ fcie urrnunschliche Lft-Elnag t r N:g§r in Limrikir dargeletzt) vor allem darauf hinsewiesin, daß tei* d'.siiatischr Brauch det^ L tz n ch e n ö rroch itirmcr eegrn die Neger: zur Unwendmkkommt. Das ssgenanutr L y n ch ü t x i'ch t wvrdt, wir der- Broschüre rn rntriehmm ist, von 18k9 f:;ß 1018 gegen nicht! .weniger.a!S - S221 Pcrscurrr in Antveutnug gebracht,- damE gkgen Jb2ü 'Neger. Im Jshrr lölf) pb eä 8-t Lyuch-wchtef dabei wurden rls/ste-gcr isifenlbch »er braun t, H-l * rjchv s s t 2i fi e h e n k f, :! wurden sttkfach t 0 t g e s ch!«- g -e u-i 1 in Siiiif pefdjnitt t n, 1 fldwTtfe« erdrück!,' •11 wmdrn vom Lttuchgericht »ruf ^nntekanntt Weis«" ins IÄMs befördert. Die Schrift bringt' auchvdotograplnschr ÄÜMlstmn von dm Lynrhsiene::. Dokl'.mmt: aMlikauüchn' Mnsihlichküt- Der Bericht weist onch darauf hm. mit welcher Gelasscuhrit, foe sslmc.lS deutlich mttlbürcr Zufeiedtnhert die nitm'ifomffije- Messe Über dir Lynch'lnftiz brrichtet. und trlegk di?S durch Abdntck deü dttresseudm Berichte. ■•V'frJkX * Verlud ««g. Herr und Fran Dr. Jsidcu' Schulet tcilürf bis Berkobllug ihrer Tochter Pep i mit Herrn Ingurienr Moritz! r a m s r mit. - , t.- 5'u Birlitz ftnrC» att? 18. d. M. »ywd , dir Müller >wsir'-> ChrfadunuistraiorH! * Totzerfall. Ernestine Gelle., .... ... .^ Herrn Alexander Geller, iw 68. Lrbrnöial'.r. Die Versrorbeue, «-I frmtr sich allgenttuttr Verehrnng. Den Hintetdiiebenen und reich: BesiridSknu^rtuNt^rr ans allen.Kreisen zrg?kommen. . * Entfallender Kmpfurrx. Am Montag en• fällt dru Empfattg bei Vü'grrnMcr R e u ru.a n n wsg-'N deffen bimstlichrr Verhinderung. « Eftzvngen im Rathaus«. Lrr CtaUrat' tritt m dtp lomnieud'w Woche Mi twoch,DonmrS!a- und Freitag vormiiiaO z« Lusautuum. Absperrvns rrs Kaiisee Frau; ^»jes-Vrürk«. Dir hiv Bau brsindliche Kaiser Frcmz Jvses-Brjickr wird DrcnSta^ Mittwoch und Donnerstag von 8 bis 5 Uhr vollständig für de« Brrkshr abgespnre. Nach dkrser gänzsichen Absperrung tritt citr« trilweisr Absperrung der Brücke in der Zeit von *410 bis %4 Uhr auf dir Dauer von vorauZsichilich 8 Wochrn e:n. Da* Spital dev Barmherzigen Brüder in Not j Dir wirbrrbollen Auuus: d:r BerrNtdrwgcu Brüder u:i: dev Bitte, ihnm;u br'sru, ihr dun Wöhle drr Allgeweiudeit ge^ widvtttes Spital zu erhalten, liabm audauctudm Ersoka. tuen» auch die noch nicht m eatfcrrrtrstrn derari^ist. daß au eine WeiterflihrttnF bcL Spitals gedacht wrrdm kamt. Auch in detr leßirn Tagen stad den Daruehersiaen Brüdern Spenden zngegauam. bi: dafür ivrechert. da st dir Bitten nicht ganz nngehöri verhallt find. Die Barttchersi^?'.! danken allen Spendern und' litten dringendst um weitere Hilfe. - * Zentralstelle skr jüdische soziale ffkürsorse. Unter zahlreicher Beteiligung der augeschlosscnen Wobiwstrlsinstikuttone»' bat die dteSiabrigr ordentliche Dtleprerten« v e r s a m m l n n g drr Zentrnlstetle für jüdische softulc- Fürsorge staltaefunden. Schrtstmhrcr 'D-. S ck 0 r st e i n erstattet« den Bericht über die Tätigte't der Zentralttcktr »md deren Der-, bände sin abgelaufcnen Jahre und vetwies auf die auyerordenk-i sichrtr Erfolge deS K u t to t v b u « b c 6 imo des A l t e c Ä4 f ü r s 0 r g e v e r!> a n d e 8 iowie truf die umfangreich«« K i n d e f b? k t e i d ir 11 § 8 a kti 0 n e n. Der Pmstderrt der Bnei-Bcith-Lopru. Professor Dr. ^2. E h t«*it n, würdigt« mit tnreckeuvendeii Worten das rrsvrieüliche Wirken der Zcntral'! stelle ans den verschiedenen Gcl'ieten der sszialen Fürsorge. D« Tätigteitöberichr und der Kotseubericht -wurden genehMttzt und büß Knratorinur das 'Äl-solnroriinu erteilt. Mit eine« Sch!«H^ warte de-S Prästt-uten W a eb t c I, welcher btt nächsten Avsgaboe und Ziel: der Zcutealstrlle kttmzeichnrte. «nrde dis.DrlegtmM . vrckamrulnna aeschlasten.

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