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Wiener Morgenzeitung · 1920-04-11 · Heft 438 (11.4.1920) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 438 (11.4.1920)
Date
1920-04-11
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Hg. 49» -• iWtm, VtzWem Wkeoee WsWmzGttmrs ir*8v&WM giteratiit« fientn George: M o i e s. d e r -G e s e tz - e b e r WelMchrr, .Hand 7), DrstHerläg, Brrlur. In der Mt ÄeM«dM^«M-Weyk-: Wiftbr» -Schristm' folge der „Weltbüchcr" wird Henry Georges kleine Abhandlungen 8ber'die'sesttzüebcr^chr Kraft MviöZ wichcr zu El) reu flkbrachr. die schj«Mt M: mit# Samm'ckwer! überMosts dem jiidlschey Publikiiyr, vernichelt worden "war. > Sie ist hetzte iü für. Zeit bet sopaftnErsibünerun^eir hoppelt wittkönsyle'n (wie d nn überhaupt zar matzÄes Werk Georges wieder flüd'.ert. M wetdm verprent'. AeörM hat hier in meisterhafter We'ft'. die Gestalt deS Meisters ins Gesetzes .Umrissen, der feiner« Volke dre ,festeste Gesetzes- Tebündenheit und' damit'die cinz ae. wirkliche .Fr eihest gegeben hat, der eS vor Berfklnvnng fiir ewrge Zeiten'wahren (nnd auch gewahrt hat: .denn der wahre Jude rst nie Sklave) und chm den Besitz ' des LaudeS für die Dauer -sichern, wollte undden Wert der Menschevarbeit, der noch heute nrcht? erkannt ist. als gort» gegeben frirrem Volke geschenkt hat. Ern Hauch des RirsengerfteS Mosis weht aus dieser klemm Schuft, rein erschaut. Sir follie allen gehören, die Mösts Gesetz zürn Volk der ewigen Dauer geformt hat. —t». Hugo Zorüermann» Gedichte,' Neuauflage. R. Awit Vexlag- -Wien, 1919. . .' .,-- 'lkeberden Dichter, und seinWerk .drarjcht nichts-gesagt zu werden.beweist'doch' der Erfolg feines ich ilO.OiK Exemplaren abgesetzten.Gedichtbuches, - wie - teuer er. dem jüdischen Volke ist. OttoMbcleS,'deck: wir die seinstumg" Zusammenstellullg der nachgelassenen Dichtungen ZÜcketmanns verdanken,.' hat 'nur. wie mir scheint, zu weitgehende Pretät walten lasten. Sonst hätte er das „LiedanZ Maschinengewehb-'' und irnbechsKriegslikdex, dre lieber pergesHn sein mögm, kürim, ausgenommen, {Verlag h»t eine ch«chMuihhe-MuflerleisttMg..Leliefttt.' - /« .. Fgm. ■ Unser Weg 1920. ©in I a ü rb u chd e S B r r la geZ e K aulCaffire r. Berlin W HO. ' Zj Der'Eüssirer-Verlag . chbt in^feinem IahicrLülmanach wieder rrnen Ueüerblick über fern Werk des Netzteil Jahres. Dre Graphik, bringt-stetS.-jAnzichmdes^Die schöne-Lrieratur .zeigt interessantcs > SchErmdervJnnM/ckn -dem die soziale und. «thrsche, Gärl'rast Mserer'Zeit-nach-Ansdrnck ringt. Tvllers Lyrik und Bernfons dramatische Vrhrasrvnen sind nicht gewöhnlich. -Daß.eine Gesam » auZgabe des Dichtwerkes von Else. LaSftr-Schüler vÄrbereitet wud«. ehrt den Verlag. "Weuvll'- die- Herausgabe der. WM führender SoziaMt-n (Litssolles--gesammelte -Redm und Schriften, eine 8affallr»Wogrgphie aust derOedrx- Eduard,'Bexu-steM von WtÄ für den Me»W»--tzel?lt^- eM.- -ÄMgah-k der-.. Schriften -Krut. ErsnerSV Daß Landauers rmvr-rgärifllicher „Austui^' hier m schonern Gewände erfchjenen ist, dafür -Pbü.hrt ^aisrrer. ewiger Dank,.Eiye§..noch.: Ucher den «Junges", .dch.^Nevokutionliren".. Uori^^herM^MEMidchi^T^ÄchM-M^werdt» ,'rb«,. werdeui Wust aberchgt-^iy.. einer-Göell'chcht vpn Vorwärts- .stürnlkndim, pyn, IrcchLitsstrebmden. der.Mdey.tnmsfcilscher. Jakpb.. Fronrex zu chschen?.... - ■ ffsul Blvek/ 'D"e r v e ic'w a'n d ßfü e 'B Ä r g Vr, Berlin ■ vom MiegZausbruch bls' zurRevolution» Althder '& ■ Co , Zürich lstj9. -Die - .Skizzen, die m'- dirfem Buche 'vereinigt 'sind, wurden zuerst im .Werlmee'Tageblan^ wahrend der letzten Jahre veröffentlicht.' - Srr' ge'ben ' in hnmo^pölleL- 'und - saüit' sakrischer Beleuchiuuseürw-rNM-jilrck-' -der -WäUÄungrn VcrlinZ und seiner Dtrnfchcn' vom'-Krrce'.sbeginn .biL zum Auk'bruch per Ne volmion."Das Buch ist nicht-' unineressaut, -es' leitt jedochdas Schicksal''der meisten .Jemlleröus'ainmluuKN, '-die - bei EMesnrn - bereiE ziemlich an7'iwr:rt astmuie-n. - Pgaa: Adam MiMarviLz, S c n e t.t .r n n-S. .d.e-r K r i mV Nachdichtung vön.'Ä'rthur' 'Enijt" Au!ro.^Wuchlch,^Rl^gütMerkug. ..^)OE,ßey.polnischen Dichters,.^Sonette., au?... der Knm" findrmViY.?'Mtta emt^rrO...'.Wtte!WiißiM^Nebrrfetze^-.^Daö BÜchHn.ist apart^nSg^iatirt. .-„..v .r . Die "Kurrstl.' - Februar^ und Mai zh'est.'' (Verlag Bi nckmann ■ A.-G?MLrrch-i,').' >: -- .;»* '' ' -'Es^ist---.nich't;piögA.-den/uöWuK.rVicherfJuhaÜvdieser beiden neuen "Hefle 'der piöMgen MonH'chrisi^VtzleiMÄN?-. gezeicknet durch dre. gr^r. Fülle- und Schönheikl'-kex,öMk^^ Me«','Oon-' -KunWukdn''"wie'. dnE rtWn.-.WHMchirWust«. lerrf^Är D-td'i'ekmrgeu,'. .mit - emyesi rrschöyitN s wir. erwähnen inur das^-'.Häuk!»Zchljchsie. MlaßliH des - Todes Msuste n-D^r r s drw gt. diö-Z lischt ist '.'emen/iehr schönen .Aufsatz Her'-dwseu letzten Großen aüs. 'deckderiihmten Kreise "der .frarf^öfitck<n.Jmprcisiputsien,.. Eine Art. Gegenstück dazu bildet der Aufsatz -Ger.Johann- Wilhelm S.ch i r m e.r,. der hi.er besonders-. rn .s inen, jnlimvr, WM« von -großer malerischer .Onalitat-s gezeiAt w!l-...Lüsil-i.che.-Ttcrplasi!ken von August G a ml, feine Aweil'en des'Radm-ers>H. R e i s fe r f ch e i.d, Zerctinnngen ..von Mlhelin T r .Üsb mr r- und 'Arbritnt.drS unter den .Moderen..befon^'iZ'.. v:el genunnteir Max Vechstein schlleßrN' st'ch .an.. s. .v - ..Auch der angeloandten Kunst, geividmeten Teile der Hesteistnd seWinteresiaNt'und rcichhaltitz. '- Die heutige« FutzballWetLspiete. .. Nach stem^ üLtnreichsn OstÄrprogramm rst . heute nur einr kleine Anzahl von Svielen zu verzeichnen.' In dev Meisterschaft der ersten Klasse, fütbet nur das Tresstn Rndülfsh ügsel Negen'Admima statt, das mit Rüäs'cht auf die verzweifelten Anstrengungen, die Mmira unternimmt, um nicht, den Anschluß an die übrigerr Vereine zu verlieren, einen interessLnte'n Verlauf zu nehmen - verspricht. Nudolfshügel wird bestenfalls einen knappen Sieg erringen. . — Freundschaftsspiele tragen die BereLne F.A. C. und R-aptd (Flvridöt ors), Spor t k tu b und W. A. F. (Dörnbach), V i em n a und Si.nrrnering (Ober-St. Veit) ans. Es ist mit knappen Siegen Rapiös, Spvrtwlbs und Simmerings zu rechnen. . ' > ■ Reichhaltiger ist das Programm in der 'zweiten Klasse/->vo sämtliche Spiele' zur MeistL-rschafL zähsten. Der. Sportklub Hato'äh 1.spielt. tfüf' dem. W. A.<£.* Platz im Prüte'r gegen" S.'-..C. Slovan,,.der. den Hakrähnern'^ immer'/einen, gefährlichen. Gegner abgegeben, hat. Wenn 'diese, ihrs in' den OsterWeLLspielen -gezeigte.'Form' erreichen,' inüssest sie einen sicheren Sieg davontragLn. — .Der <jßr C, Germania tritt -fcuf dem 'Sportp.latz KrieaüsgeDu die.CLLcheter an. Mit Rücksicht,, darauf, .daß die. SchwechaLer momentan eine schwere .Krise; durchn.mchen,., ist/,.ihr Sieg-..keine sichere Sache. "— ' Die,/ weitersu 'Meifterfchaftsspiele ..lauten:' ,N. A. ^.V-Ostntari (Nirßdorf), Stnrnr—Ottakring (Favoriten), .'Sportfoeitnde—Vorwärts (Favoriten), Bewegung—Ober-St. Veit (Amateurplatz). ' Der Wettspielbeginn ist. für die ersten Manyschafien auf 5 l^hr. festgesetzt. ' . r . .*- -"/'Wiener M-r'imschafLesr auswart Da" fürheu.be.'ursprünglich der. L'ändörwettfampi. .Oesterreich—Deütsch'sand angc.ft.ht war,'haben sich zahlreiche.Vereine mach auswärts verpflichtet.,Die Amast cur e treten in. Budapest gegen den B. T.--E.' an, den. sie in.der.Vorwoche.in. Wien 'glatt besiegt..haben,.her W. A. (5.;. spielt gleichfalls in Budapest,. .und zwar gegen den F. T. C., den. er .kaumbezwingen dürfte. Der^S. C". Wacker tritt-in Graz gegen den F. C. - Stürm xcn, her jn der.''Vorwoche eine kombiniert-: -Marlnschast der Wiener Amateure überlege): abgeftrtigt hat.l Die, Violetten/'die nunmehr durch die Brüder Konrad verstärkt sind,' 'tragen ein Wettspiel in Klagenfurt gegen den . dortigen Sportklub aus. Schließlich, spielt-. Der ,Spori'klilb H e r-'tcha in PreßburggegM den ''P. T. E.: der.'-damit dir ^BszichjungLin. mit.’ den Wiener Vereinen ivirde'r' aufumMst. l- .s . - Die^sttLigLnHochsyspiele. '. Heute hat die Ha ko ah ihr schwerstes -Meisterschnftsspftl gegen,-^den. -,W'icne-r. Ho ck.ey klub in Ober-.Sti.Veit zu bestehen. Sie wird sich sehr anstrtngeli müssen, ilür.ehbL'nvo.E a^zirfch'neiden.'Hegrnn.htzl'1. lsk.hr. Vorher dic.Wserven. Weiters., spielen, Bi s. B. gegen die Le h r e r-Sp.-V.' auf dem'Lehrersportpl'atz und die. Ka th o ft Ho ch s ch Ücker' gegen W- A. C. - im Prater. Der Lärrderrvettkampf Qesterreich gegs« LLnaarn." Für den' cun "2. Mai - ftattfin'denden Aänderwcttkampf Ock^^reich gegen,. Ungarn .gibt sich in -allen. Sportkrei.sen'"cin sokolossales sJnterLsft kund, daß der FußballverSand-. alle möglichen Borüereitungen ''str'.fft, um den zu erwartenden Masftnanfturm möglichst eittzudämlnen.' Äer.W^ Hl. ..L.-Klah, Mens-,Aößte Sportanlage, "faßt. höck)sten-s-' 22.000 bii 23.000 Zuschauer, mindestens, 30 000 Besucher sind aber, heimi Länder- ' wLttkchNps' Aerwarten. In. dieser. Zahl Md.., nur -feüs Pers-ineu enthäÜen, die aLlsönntäglstch den Vereiffsspielen auf den. .s.verWedsneu-.- 'SZvrtplätzen, beiwohnen. Nurr gibt es. aber ein nach Tausenden zählendes Puhlikum, das nur den Händerwe-tLkampff.besucht.. ,Ä>er Füßhall« i verband ist.nun in her imangsnehmen Situation, die 'L'aatvodsh...sDa8!V.,'Keft-' der' „H a'.a.w-o d a'b" "ist erschienen.' Es:.. enlöLltc umer ... anderen ...folgende'-'AuiteL:- 1. M/H e u r s ch: Verw rtt'chüng'des Zionismus.- 2.D. F-i u k: Znr Frage der hebräischen Lehre. 3. Dr. I s r a e l Wal d - m a n:«^Jüdische PolrlÄ.'4. D a w i d Sch i m o u o w i>tz: Gedicht -. der Hazair Der Ht^oöl-^aza,r--m-''BeK>M!tkVblrlü-.-.: lvasihillei" Größte «uSwechl! Billigste Preise k Lsspold Stemhart, Wir», U Biberstraße S. — ... HÜTREPARATÜR -AMSTfilT Herrena. Damenhüte -werde« naeh nrveri. * Morfc prompt twd billiget modemwUrt XVm..,??äbr;i3pr<»ft,a-ärtel 31 end VH., SS Gerichtsfaal. Ersglifche Pfunds oder deutsch österreichische Kronerr. In einem inicessonten Rechtsstreite, welchm der Grund» besltztt Waldemar B a r o u von T b i c n e n - A d l e r f k ych t gegen die -Ä n a'l.o-.O. e ü e r r e t ch i s ch e B a n k aus ÄuS- 'okgung eines Pmndgmbabens angestrengt batte, nt nunmehr das UrM des Handelsgerichtes «stoffen.'Der Klaaer batte «i ZMrl 19 Io. ber der geklagten Bank m Wien ejn Depot von hsndert Sreel-Aknen. '.DreBank fragte m ihrem Schreiben beim Kläger an, »b ec die Absicht habe, fem e in London besindlichrn amerlkanischeu Werte. \\i vukaufcn. Durch bnt 25afauf würde bet Klcraer eiit Psnndgnlhabcn erwerben und' sei die. Bank bereit, dem Kläger tue dielet rmrerstandm s:i. Der Kläger verlangte' im Mar, I8W von. der Bank die 2lnsfo!gttng seines PsandgurhabeuKt' die Bank erklärte sich jedoch nur bereit, rhnr, gemäß des UmrechirungskulstS von ll S7.— pro Psimd, K 48.85? auszubezshlm. Der Kläger, der durch diesen Kurs mit Rücksicht ans den gege«- wattigen KurS der Muiid einen ÄuSiall von mehrerm dnndett« tanirnd Kronen gehabt hatte, brachte argen du DnglobauL eine Klage ein. Nach Durchiübrvng des BrweiSvrriahrenS hat dH» Handelsgericht die Klage kostenpflichtig abgettiefeu. ffiJMBQMBMflPHSMHn ff WWBfcWl-TF^WS 0ST-8AKKI. ( mt CZEBftSOWSTZ Aktienkapital 20,000000 Kroneti bar eingezahlt 10,000.000 Kronen Alle bankgeschäftHchen Transaktionen. Auszalilungen und Inkassi an allen Plätzen Pumäniens, einschliesslich Bessarabien, Siebenbürgen und 8uk9wina sowie im Auelande. Geld, 3. ÄpkD 9. Äp'rP S. Aprch 9. April) S. ÄPM 9. AprV S.Apch s. Aprch 9.A-M der mrteren Kläfftn-zur.Durchführung. gelMgcn^, weiters Hut er verfügt, daß Emtrittskurck-en nur. irtt Vorverkauf ausg«geben - werden.. -Ob all -das.:- genügen wird, um Heu Massenunsturm zu verhindern, ist fraglich. Krior Wettspiel der erste« gege» die zweite Klaffe. Bor dcm ^änderwetikamvs Oesterreich ^Ungarn sollte ein. MzwÄl'p:el k. gegen ll. Klüffe.stairsindnr, Der Fußball- . verband .hat aber jetzt besäMim, vv» dieiauWetispül Abstand m. nehmen, da das Interesse - des Publikums ganz ans den ^anderwÄtkamps tonzenkriat worden soll. Der Sportklub Hakoah tritt herrte mit folgender ManrtschaU - gegen Slovan an: Halvern; Scheuer, ^ewitus; . Iichn. Nemcs, Nrchbarim; jLatz, Slutzth. Gansl ll, GaM 1, Hautzler. . - Lportlilub Hakaah, Sch w i m m f r k t i v n : Training Hit Damen Molilag Va? Uhr bis 8 Uhr, für . Herren" Mutwsch 7*7 Uhr bis 8 Ubr ,m Brünnlbad, IX.. Bprschkegassc. Regiebeitrag' für Mitglieder £'2.—, für Gäste K 6.—. Auch DchivtMmutttrrricht wird erteilt. RadspovLliche Wettbewerbe. Sonntag dm 18. d. Mstnden am .N chidvlatz in Hütteldors. verschiedene radsvvrtliche Btranställuugrn.st-.nr, unter anderem.: Sechser-Radballspiele. Nad- 'bnürveitschlagey. Schnell-, -Langsam« und Hinderuisfahren. Einzel Borden adhochfakren. - Zweier-Büidrrradhochfahren' ustv. Wie besonne, dürften svlgmdr MaNM'chafltn-dle Nadbalbpicle bestreiten: Neudauer Nadle: .gegen SturMpgel U und Bandstraße gegen -.Stürm^ogckch M» Der Volkswirt. (Siete Krone -- 2.55 Centi«es 2.65 Ware. Gestern stellte sich in Zürich die vsterreichlsche Krone Geld auf ... 2.55 (2.45 er« die.kstrtteichrsche Krone Ware auf. . .2-65 (2.55 am die österr. gestempelte Krone Geld üuf . 2.40 (3.50 am die östttr. gestcnipelte Krone Ware auf. 2.80 (3.70 am die tschechische Krone aus.'. .... . . 8.50 (8.— am che'Mark aus . . . . . . > . . . 10.~ (9.40 am Ägchtt . .. . . . . . ...... .3.60 (3.70 am Kialair . . ... ....... . 2.60 - 2.50 am BüdMest. . . . . .'.' .2.60 (9.50 am Steuerreform. - -? - - Boü - Rechtsanwalt' Dr. ®»U KollsL., . Seit Jahr und Tag werden Klagen darüber laut, daßdie Art und Weise der Steuerveranlagung einen viel härteren Druck bedeute als die Steuern selbst. .Diese Klagen sind nicht unberechtigt. Sie haften auch im Vorjahre zu ernsten Demonstrationen der Ste'uör-; tragerschast geführt, welche ihren Unmut, insbeso'nderL gehen den früheren Staatssekretär Steinwender (laut werden ließ. Nicht dieser trug Schuld an den Uebelständen, sondern das Systm, welches die ftei uns geübte praktische Handhabung der Steuergesetze heraus» ( gebildet hat. Der Steuerträger wurde und wi'td' seitens der ^Steuerbehörde von vornherein Mitzt'toniW betrachtet. Die Steuerbehörde vermutet säst durchwegs ftei 'jedem Steuerträger die Absicht, sich der/ Steuer- Pflicht zu entziehen. Hieraus. resultieren die unnötigen VeLätioncn,' denen er aüsgesetzt ist. Es ist klar, daß hjerd^rch ein' schroffer Gegensatz zwischen Behörde uüd Meustrträgerhervorgerufen wi^. Der leidtragende Teil ist aber nicht bloß der Steuerträger, sondern der Maas selbst. Der Kampf, welcher, zwischen Steuer- Mlvrde und Steuerträger geführt wird, hat zur Fvlge- Üaß das Veranlaguugsberfahren ein schleppendes wird, wodurch die Steuerzahlungen verzögert .werden. Die gctzenwartige Methode der Veranlagung erfordert auch' infolge ihrer Kompliziertheit einen viel größeren Veamtenapparat und damit eine größere finanzielle Belastung der Staates. Eine gründliche Re-sorm der Steuerveranlagung ist unausweislich. Diese Reform mutz von dem Gesichtspunkte ausgehen, ein Vertrauensvrhältnis zwischen Steuerbehörde itrt& Z^nsiteu herzustelltn und das Verfahren zu vereinsckck)ew Hieraus werden beide Teile, Staat und Steuertrage-r, Nutzen^ ziehen. Vor allein ist die stärkere Heranziehung des Laienelementes -unerläßlich, Dies beftemet r.ebÄl U. Marebfeldstrass'812 V*2tiihU'« 42-2.S8 5?

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