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Wiener Morgenzeitung · 1920-04-10 · Heft 437 (10.4.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 437 (10.4.1920)
Date
1920-04-10
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Gerte 6' Wien, Tamswtz Wiener M-rsenzWüns io mtM xm: MM Geld. K- ApuC 8i Äpn9 8. AM. 8. April) 8» April) 8. AprD 8. April) 8. Apnl> 8. Eine Kr»»« 2.80 Centimes 2.60 Ware. , Gestern Selige, sich in Hürüi die osterreichsiche Krone Geld am . . -> Z.W (4.KL am dir österreichische Krone-Ware au).. , . 2.7o (3.8;> am die Jffhn:. gestempelte Kroue Geld au) . Z.-iN (Z.4V nm die öftere, gestempelte Krone Ware aüf. 3.70 (3.80 aut sie tschechische Ktvve auf .?,J., v . 8.-* I7J& m dir Mark aus. ....... 9.40 (9.0;> am Igtraw . . . . . . ... . . . . . ^». 8.70 (a.80 am Krakau . . . . . . - . 2.80 ößO oiti Budapest.9.80 (9.60 r.m Wie^r oder Budapest Zentrum des DönaüverKrhres? 1 A»r englischen Donavfchiffnhrtspvlitikch Seit mehr als einem halben Kahre hört man immer' [ tz»ieöer, daß englische Kreise, sich für die Donaudampsischrffahck. interessieren. Halt man alle .bereits per« ) Ssfentlichten -Nachrichten einander gegenüber, so ergibt Ach, baß seit Einstellung der Feindseligkeiten im November .1.918 hie Engländer sehr lebhaftes kümmerzttlleS * wre auch politisches Interesse für 'die Donattdalilpfschlfl- . fahrt bekunden und ihre Bestrebungen in dieser HinsW dr allem auf Ungarn und ganz besonders aufBndck- Psst konzentrieren. Von Interesse , ist nun die Frage, warum ihre Bestrebungen gerade auf Budapest und nicht auf das als Donauhasen günstiger gelegene und vielleicht auch besser eingerichtete-Wien beziehen. ' . Wie der bekannte Politiker und.ehemalge Handels-. Minister Ioief Sztetenyi einmal/ erklärte, gibt die Hsstatt,hie. einzige Möglichkeü,. Hamburg mü dem Schwarzen Meere zu verbinden und darüber hinaus nlü Meinasten im Verbindung zu gelangen, und jetzt, im Frieden, sMe sie die Äeltstraße werden, welche die Herstellüng der Derbindung Hamburgs uni dem Drient verhindere? . .. ,' Eines der Ziele, das die Engländer durch die Monopolisierung des Donauverkehres erreichen wollen, dürfte höchstwahrscheinlich die Ausschaltung der in der Vorkriegszeü von England gefürchteten -und beargwöhnten - deutschen Konkurrenz im nahm Osten sein. Das ist die englische Antwort, auf das Feldgeschrei . ^Berlin- Bagdad" des deutschen. politischen und koyunsrziollen Imperialismus. Durch die vollkommene Beherrschung/ der, europäischen Seeschiffahrt und gleichzjtigdurch, d'ie^ prädominierende Stellung hinsichtlich aller Fluß- Uüd ' KaNalVerbindungen nach dem naben Osten wird dieses. Ziel Englands in her vollkommensten Weise verwirklicht. Der bisher gefährlichste Rivale, Deutschland, kommt nqch Verlust seiner .Handelsflotte mchL mehr in Betracht und eine französische oder italienische Konkurrenz scheinen die Engländer nicht sehr zu fürchten. Das. von England gegenüber Ungarn .allgewendete MÜel der „friedlichen Durchdringung" besteht, darin, daß in Industrie, Handel und Verkehr'' eines Landes . englisches Kapital investiert wird, daß dieses'Land dabei in jeder Hinsicht geschützt, und gefördert, aber auch, zuerst) kommerziell, dann .wirtschaftlich und . schließlich ' auch . politisch beherrscht wird. Dieses System hat beikonsequenter .und planmäßiger Durchführung, die man von ■ den Engländern bestimmt erwarten kann, - fast. rMmer zu vollem Erfolge geführt. x , Daß dieses System gegenüber Ungarn wirklich.zur. Anwendung kommen soll, läßt sich unter'anderem zum Beispiel aus einem Budapester Berichtdes „Fränkischen Kurier" vom 17. Februar 1920 entnehmen. Dort heißt ‘ es: „Das Donausekretariat wird politisch unter fkanz'östscher, wirtschaftlich und industriell unter englischer - Patronanz stehen. Die Errichtung neuer großer Lager- Häuserin Budapest ^mit . englischem'Kapital wird eS mit sich bringen, daß der Orientmarkt sich in Budapest be» gegnet. Eine Reihe großer Personendampfer und Äarenboote steßt auf der Ofner Werft zum Stapellauf bereit. Englische. Spediteure und Unternehmer siedeln sich mit einer Zweigstelle der Londoner Pank in Budapest yn, neue Kais, R?olen, Frachtgüterbahnhöfe imd Hafenanlagen werden errichtet, neue Kanäle angelegt usf. Budapest sind als Donauzerstralhafen besondere Vorrechte zugedacht." - . Warum aber das alles in Budapest? Warum wird dieses System wirtschaflicher Pioniertätigkeit und -friedlicher Durchdringung'von England gerade in Budapest und nicht zum Beispiel in Wien durchgeführt? Sollte vielleicht England durch irgendwelche Geheimabkommen s über Interessensptzären in Mitteleuropa gebunden sein? Düs wäre , nicht unmöglich, ober wahrscheinlich , ist es nicht. Oder hat Sir George Clark.von der änßeplich fw sehr einnehmenden ungarischen Gentry-sich geseklschäst* lich und in weiterer Folge auch politisch zn sehr beeinfsusien lassen? Das behaupten Gexüchte und in'.einsm jüngst in. der „Arbeiter-Zeitung"' erschienenen Artikel gegen die Teheimdiplomatie hat ein ungarischer Arbeiterführer dreier Meinung offen Ausdruck gegeben. Am-wahrscheinlichsten ist es aber,-daß die - Engländer mit ihrem Faufninnnifcüeu. Scharfblick die Znkunstsmöglichkeiten Ungarns und Budapests günstig. beurteilen, günstiger als jene Oesterreichs und WiöW, und sich daher bei dem erwarteten Anstchwnng ttngürns.' eine Reih^wirtschastlicher und politischer Vorteile sichern Wir glauben aber doch, däß sich in diele inend j)o riare Rechnung einige. Fehler eingeschlichcn haben. Wir Oesterreicher, hüttm diftch mehr gls fünfzig Jahre den Vorzug, mit' Ungarn.zusammen zuleben, in einem. BundesverhältniZ, von dem wir allen Schaden und die Mgyaven glle Börtölte hatten hatten Zeit und' MegenheitD nyserr 'DündesgenMn kennen .zst. lernen,., zu sehen, daß sich'in Uttgarn vielleicht das gesellschäst- - liche, nichtaber das politische und kommerzielle Lehen in europäischen Fornwn hält, ^ede Nation, die sich mit Ungarn , in -irgendwelche (Aeschäste . eingelassen hat, .ist bisher übervsrttilt - worden) werden die Engländer hierin eine Ausnahme bilden? Allerdings, das Ungarn,.) das man in Nemlly übriglassen wird, wird eine national.: geschlossene, konsolidierte Einheit fern, ganzanders als die Ztepublik -Oesterreich Mit den zeütrifngalen Ten- -Men ihrer Länder. Aber als ^Zentrum' des Donanvhrkchrs bleibk . Wien, geeignet^ M MWest unb -'jddS andere Stadt. Wienist ■ nicht nur -erKnotenpunkt vieler - wichtiger Eisenbahnlinien, - es würhe durch dtzn . Stichkanal von Floridsdorf;. gut' March' auch der Kreuzilngspnnkt zwischen Doimn und Donäu-Odert'anal werden. Wien' hat , äl§'- .Z^ytratpim^'' des - 'Donau- Verkehrs ebenso günstige Voral'bsetzUugen wie Budapest. Wien aber Ht. -WeWsr'Hüdäffest' -eÜ'.bM'irtoN«. den Porzlrg, daß es. das Z'eätmm einer' Nnvergleichlich st.ä r k'e i e n I n d it ft t i s ist, während -Budapest durch den Fried'ensvertrag wichtige Gebiete' seinO. industriellen .Hinterlandes genommen weiden,/ 'Nach'Wien und nicht -nach Pest'.gravitiert-.-die.- hochwichtige-' böhmische und mährische Industrie, schon aus langjähriger Gewöhn- -- heit. Von: ästhetischen-^Gestchtsptistkt ans: Wien hat Geschmack, Tradition, Hilt-nr --. Budapest, -wie -der - weiße ,Ti.-t,ror -z-ünk, - nicht pinmal! Zivilisation. ' -- Wenn aber Wien vchi ^Budapest schließlich doch überflügelt, w.exdcn sollte, sh sind. die. Wiener allein daran schuld. - Wesbalb tun Staat, Stadt und Bevölkerung. nichts,: um -dir - Stellung Wiens als DgnariHandelszEnln?,'.i fördern? Wien, das den größten Deist der 'ZLenerlast Oesterreichs, trägt, hat-Anspruch rmf jede.nur denkbare Förderung der Staatsrecheiung. /. ' A, Mll rnan einwendinc, daß.die Majorität in der NatloMversammlung agrarisch orientiert sei, daß es die .Länder seien, welche das hinderteM Ist denn Wien nichts als das Meuertragtior der Republik Oesterreich? Weshalb wird Laun Wien -nicht als. Stadt-Staat ausgeschieden ans dem Zusammenhäng mit dem Ländern, drö gegenüber. Wien-nur Rechte, und keine Pflichten zu hähen, glauben? Von den Ländern kann. Wien ohnedies mcht lebeN: wenn es p.nf dere:r Gnade, angewiesen wäre, undnicht«seine Verkehrsmittel Hütte, wäre es in einem Jahre ein verödeter Trümmerhaufen. Begreift man jetzt,, daß . die. Stellpng.^Viens<M^ JonWhasensine. Lebensfrage für dresv "StaÄ-' M^Marum' jollen^ie Älpenbahyen eloktrifizitrt' werden, -bevor das - Ä^onaurraftwerk' gebM. ist? ^WirrM Wd j uMxe politischen' Verhättnisse noch immeri-nicht konMWett? Hslästht matt poch immer, um schöner' theoretischer. - Prinzipien, .willen, -das wirtschaftliche Gedeihen. dWManzen Bevölkerung ppfepn zrt sollen-?^ HärMlt-- -WDWtisch'en Führer Oesterreichs es niemals lerne«/ praktische - /Politik ZN treiben statt Demagogie?./^ Glattbt^/Mn durch eine' -Steuergesetzgebung, wie sie jetzt Entwürfe v.orliegt, - Handel, undl Gewerbe, Industrie und..Verkehr, mit einen: /Worte, die Produktion zu - fördern.? / A Daß-Wien seine traditionelle>Stellung als jNWl- , Punkt des DonauverkehrS behältö,--ist für die Schdt eine Le bens-frag e und für.; Oesterreichs und Mittel- .'enropa eine Frage von , höchster-- Bedeutung» Davon dürsten sich — vielleicht, erst nach^,eiuigen unangenehmen .Ekfahrungen' irr. -Budapest. — .auch. .die -Engländer schließlich überzeugen lassey und einsehen, daß durch die Förderung^Wiens als Donauzentrum auch ihren eigenen Interessen besser gedient ist als durch Forcierung der DoNäuftellung Budapest s . Hafttmg aLrr NcrLiLnaMagtr« fllr die östspr reiH^chv K>sne,?.. . l... -. - AnläßMj;Ut' N'fl: des. Gtaatskanzlerr -Urnn-rr- :nntX) Rom erfährt der- Wiener B^richterftattw der ,-Librvs Rvviny"--angeblich - ausguter Quelle, -daß etit Proirkt^er -vostttscht-nl-^'^nndr-Oester-eichs.böstche. ' dem>Mlgi-.chu.di!; S erb .ch.sch- KZon-e nch nür H vsttr-- ttelch,.- sondern auch■'b\z; «it/ epe n auf dem Boden l der'gew s'nen MAnarchie e n t st ä.ir d e n e n S t-a a tc n. die Ha st it n g, übornchmen .müssen. Sollte dieser Antrag 'c.'k'eptiert' Werden, dann werde die öst-errsich'sche Kwne in Zürich . f o f o r t st c i g e n. Dieses Finanzprobtchm f i nur eine Waste Frankreichs in d^r Frage des AnschjuistJ QestLrreichs an Deutschland, den Jtalieir hcs/uder's warm stmterstütze. Die Jtsliener verhalten .sich Zwar neutral, aber.es. besieht kein Zweifel, daß sie hinter den Kttlistcn''arbeite.il, um eine natürliche Zusammentritt der BotschafterstMsevenz-in Sa>r, Remo - Züsarümentttit der B'ittschafterkünferenl.in Gf. Renwsosl Renner^ 'mit italienischen Diplomaten - züsammentrefsen,' da^.sicher sei, daß d-et Satbt^Gerniainer Vertrag s-yr gemildert werden wird./ Wie. 'das ,-Prager Tagblaij" erfährt,. steht - un-riMüfelhaft fest, imß Italien Merks EPlangWg-iriNer diresten ÄeroilidUng' Mit Dmitsckstand siOoftStreich in fchti Bestehüng: vnttzistWu Willi - ' - -Nrür '^vrMoke.' - '!!)!it voretdimng - des jugosläwischtzn FinanzMinisie^ cimnS.(Eünd'mlzolldi'rerttan)/ Äk.-^i4W vom 16. März. 1080, derästentUcht' in. dem. »Auzbens bovine"!loffizielleS jugo» slawisches Vorordnüugöblatt) Nr. 65 vom' Wc 5/tärz l. ^l. > 'iouzM die Emfirhc vdn LuxuSgegirnsiänden im eigenlüHen Sinne sowie^ auch - dis Einfuhr Mtzr GeMstönde^ ivelH für bad Leben nicht unentbehrlich sind und daher Eer ich .'Pedaxfsattikel gwertey RaugeS/.fallen^. nach. -tzm-.-.S^bjtt>k. tzei KönigreichLS-S, H. U generell verbot«m--In'-einkh dv» Berorduung beiliegenden; Lsiste' sind die ^exböietzen Aptit« nych.ZMarifPüstett anfgezählt. Ausgenommen von deEHst. ' juhptierbote sind nur jene Waren/, Wl'che.am? TaK der/'BeA. 'laujbari..rm der Verorbunnfl, dos iß am Mxz uW, verxU auf dem Traru-poste.. nach dem Königreiche, S^,H. I. tikaren;- dieser ll'mstand ---W-- drr-'-Aeke«aiholld'rett^n m m, weisen tinb' müssen sekchü Waren) iy«erha.b. eilws MM« Nach'jZugoslawien erngeführt werdeuc Nach/ Ablauf .dies" ViU N die' Echjuhr'-gWz>ddE ynzulässig. Die, Einfuhv» verböte sind im übrigen mit dem. Tage dör VtrkautSarüntz in. ^strast gstreteni - - -. i,ü-.-c. ...Drei- 'dieser/<Berm^s«g-.?Lnthattrv.-tzn weitgichLMn-.. Einfühvberbate sichen in j d i r eklem W id er sp tu ch W dem am, 1.. September 1.610 /zwischen Oesterreich und iftupf jlawien igeschlossenen KompcnsationSbertrage und sind geeignet, den öftereeiMchen Außenhandel nach Jug-, slawren in zahlreichen Artikeln aus das. rmpfindlichste zvi schäditzey. . Das.deutschüsterrsichifche WarenverkehrSbureau hat - sich daher veranlaßt, gesehen, selbst in Belgrad gegen diestz vertragswidrige Verochttu-Kg. M protestieren und - auch die Intervention . deS österreichischen Genecalivrrtschaftökom- -missärS ' in Belgrad, Konsul stronholz, vNz,teufen. -Im ' NahmenMtzaM. ^emMrtWKteKto -»all« jene Artikel, welche vom^^- Standpunkt /^ der ^Volksernährnntz und.des BülksbedarfesWichtig.sindsi-und - deren 'Aus» fuhr - aus . Deutschosterreich' bewilligt w,rd, vom Königreich S. H. S. zur .unbeschränkten Einfuhr zuzulassen". . - ' i . - - - deutschösterreichische Äarr'nverkehrsdureau,- kann daher mit Recht den Standpunkt sinne'hinen, daß die neuen jugoslawischen. Eircfuhrv.erbots zumindest .auf jene -Ärtikel keine Anwendung, finhen dürftti, welchr i«i RahMSN dM Hompensylionsvertrages vom 1. September 1616. au^ Deutsch» östrreich - nach Jugoflawten. eingeführt tohUri Es Mt zw hoffen, daß die jugoslawische- Regierung in Erfüllung ihrer Vertragspflicht von der Anwendung der Einfuhrverbote auf 5iümpensaüonStvarün Abftgüd MmrN wtztde, -8ieS- UM ja mehr, als auch die neue Verordnung von der jugoslawischen Kaustnannschaft -auf haS heftigste bekämpft wird. Derzeit stehen die Einfuhrverbote jedoch noch cht Kraft, worauf die- Irdercnicrten deutsckösterreichischen Kreise des HanbdlS und der Industrie hiermit besonders aufmerksam gemacht werde«. Handelsnachrrchten aus der Tschecho- Slowake^ ... -Prag, 9. Avnt. Wie die Kommnston für den Außtnhandflür stcilsi wndru vom 12. .April gn für du Expoltbewiuipunge». e r h 8 y t l a n i_ü it l a r i o n 8 g e d ü b r r n emgedoben HertzM-MdMari iÜrDlgS Und Porzellan, §eidesjederbanvichuhe. poWxMNiffc. Gümmware. Aiphast und iritze DerivaN,' Pä'pnr. Pud ' Pispler,cnttlqnisie' iowie Kob-,-M>or-D!eiMle füp .tzj« / Übrige» Misiü anüüäten.forme für DürütmöhlloW. Ko'-dwaren» "taMfir, D'kchitttwirenrohstoffe rind -Erzeugnisse 2%, |ür RohfarbtNZM Mowanwacks V>lJ , unter der «e?’ ' Aus Angarn. ' . . . .. rft,-.'si. Äril. sTel>KomP.) Dst.. Negierung veavsichftgt, den Getteioeve'rkehr zum Teil fteisttgeben. Die betreffende- NegierungsberordnUir^. wird dent- VtzrUehmirU näch - im.-M,a i-,-acscheinen. : Büdapesti. 9. April. (Tel.-Komp.) Die Neugestaltung der. Staaten vrgchts auch .eine nsue Regelung der Ggentüms» Vethältnisft bei. den,'Grnbenänlagen pon Pet.vos entz ünd Lttpeiry mit sich." Das Resultat der Beryandlmtge« ist, daß die Grüben vrM Petrosenh. von einer UtutzU Aktietzgesellscha-ft ttbernomnM wec-den und daß ein Teil det'Aktien des .stellen Unternehmens in das. Eigentum der1 neuen Gesellschaft übergehen tstird. Die. restlichen Mien -.wird die Salgo-Tarfauer-'Berqtverks-A.-G. übernehmen. In Angelegen-' heit der . Gruben von-'LupenY sind 'Vie Verhandlungen Noch nicht - beendigt. Das Rrsnltgt ist erst «ach 'Abschluß der ausläudiiche'n V^Handlungen bes' Vizepräsidenten der Aredit-- baNk,. iildolf Ullman-g, zu erwarten. Aus Grund - der in per Gegend von Hatvanh von der Galgo-Tavjaner Bergwerks-' A.-G. vorgenoMmenen SchÜstfungtzn ist.auch sin Bergban-. Wesen eine Ztestlonstettatiön zu gewärtigen, indem sich in surrer Zeit eine neue Aktiengesellschaft zur ExpjoMerung bet in tzer Umgebung von Hatvüny' Lesindlichen Kohlengruben konstituieten wird. An dieser neuen Untetnehmung sind dik Familien Hatvany und SchoßbergSr, die Besitzer der Kohlengruben, interessiert. Budapest« n. Avül. (Tel.-Komp.1Wlt bet Absttmvelüng der Bantu mm if* da^ Jrttercsse fil" landwirkschaftliche Mulch luen gesnnlest.' Auch der Verkehr der Bedarisartikel bewegt sich in engen Grrnren. In Eisenwaren istem VefserrS Angebot - zu bemerken. Die Preäe wo« Orten, Wagenichmi«-« und Schmiermchmal im allgemeinen ist im Sik'gen Legussin^ Nach stederartiktln, yne Malchintnriemcn, P'erd eg es ch irr »!w., ist die Nachfrage sehr stark. ' ' ' ' . -. Das-Mmisterjnm bar we ErrichNmp riner A.^. nstw P-'M . r ä g e r ch eyrrs-ch» .-Ka-b r i t - - G? Kriearattlelhermese: Kr egöMeche 64.—, V. hsiidr. Schatzscheme 69.25, Vl. 46rähr. Kriegsanleihe 64.—, VI. tOjähr. SchaMeine 68 5Ö, VH.löwbr. Kriegsanleihe 64 —, Vit. d'/flähr. Schatzschechr S8.b0, Vitt. 40iähr. Kriegsanleihe 64.—, Vlll. Schatzicheine 68.7h. .' ' ... - .. ' -4w--- . JsnofiiltzevhShung dep Bank v»n Frankreich. Um dem fortschrkiieriden Sinken der irauzönschen Biüuta entgegenzuwi'tea, Ini die Bank von Frankreich den DiSlonrsatz von 5 auf.- 6".'» e-i'^'-. > - , , si Aon der Vörsekammer. Zufolge PlenarsitzungsbeschlusttzL ' vom' 21, Tlätp iketen ab 12. d. M. bei einer Reihe von „ Dividendenpapieren geänderte Schlußeinheiten für den Handel s-an-er Wiener Börse in Kraft. Das Berzeichui»' der neuen 's Schlußeinheiten in der Form etueö Abdrufleä des neuen Dottlautts des | 18 bet Bedingungen säx den Handel in'. . Ckjekteu - (BL^sdrNsancöni .ist ab 12. M. M ver Kaste de4 Wiener Böbsetäinmec zum 'Weifevow K 1,60 pro Sinck tt# hältlich. •: ' •.; > Wiener Banst -> rZsittengeseLschasL. Bei W am ) >i?nl \ % nbo.ehr)l!e-:eü GeuWjvcmavW t lang der ÄaupMüengrsrNschaft ivrrde btschW«^ M

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