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Wiener Morgenzeitung · 1920-03-11 · Heft 408 (11.3.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 408 (11.3.1920)
Date
1920-03-11
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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verte v rmen. Aonnersrag Wiener Morgerrzeitrmg 36^2? q, Musikinstrumente 3610 q, andere Instrumente 1964 q. rkremikalien 147.180 q, Züudwaren 11.563 q, literarische uitö 'fV'jvOiintir 11.6*5 q. Die Gesamteinfuhr erreicht im zweiten Hasijabrs eine ttcnge van -0,1 Millionen Zentnern, von lenen 12 Millionen!-ntner auf die Kohle entfallen. Die Ausfuhr betrug ,S Millionen Zentner. Bisher sind nur Wertzrffern für den Verkehr mit den '.änd'Lrn schwerer Valuta, daS ist inden Bereinigten Staaten und den ne u t r a l % n Staaten sMtznr.fls» »eise festgellellt worden, und zwar für den Verkchr *n de« Monaten Jusi—September 1916. Darnc.ch bat in diesem sahresviertel die Einfuhr aus diesen Staaten u-lgefähr 8 Millionen Dollar, die Ausfuhr dorthin 1? Millionen Dollar betragen. Von dem Einfuhrwerte ents'-L der überwiegende Ter! auf die gegen Dollarkredite bezogenen Lebensmittel. Unter den Staaten, aus welchen wir unsere Einfuhroaren bezogen haben, stehen an der Spitze die alliierten Großmächte, von denen wir die Lebensmittelsendungen er, selten. Die Tschecho-Slowakei lieferte vor allem Sohlen und Koks, Zucker, Obst und Gemüse, Vier und Erzeugnisse der Glas- und der Eisenindustrie sowie Hut-, vährend sie aus Oesterreich Erze, Eisen, Papierzeug und Errugnisse der Papierindustrie, Maschinen und Fahrzeuge sowie shemikalien bezog. Der Verkehr mit Deutschland betraf n der Hauptmenge den Import von Kohlen und Koks, Gsreibe unb Mehl, Obst und Gemüse, Erzeugnisse der Eisen? rnd' Maschinemndusirie und Chemikalien, sowie andererseits »en Export von Holz, Magnesit, Hüten und Chemikalien. Italien war das Hauptabsahgebiet für unseren Holzexport rnd hatte auch starken Anteil an der Ausfuhr unserer Eisenndustrie sowie am Export von Papierzeug und Pappen, vährend es nach Oesterreich rieben den auf Kredit erfolgten LebensmitLelsendungen hauptsächlich Gemüse und Obst, Ferse rnd Oele, Südfrüchte und Hüte lieferte. der Einfuhr aus Jugoslawien spielen Getreide und Mehl, Obst und Genäse, Hülsenfrüchte und Wein die Hauptrolle, während unsere Ausfuhr nach dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen sich vor allem auf Eisenwaren, Papier und Chemikalien >ezog. Polen kam ’ vorwiegend als Lieferant von Kohle, Zement und Mineralölen in Betracht und entnahm unserem Karkte Maschinen, Erzeugnisse der Eisenindustrie sowie Papier und Pappen. In der Einfuhr aus Ungarn bildete »er Wein den Hauptartikel, die vorläufig unbedeutende Ausfuhr nach Ungarn beschränkte sich auf Erzeugnisse der Papier-,?isen - und chemischen Industrie. Aus Holland, der Schweiz sowie Argentinien erfolgten vorwiegend Importe von Lebensmitteln. Die Niederlande bezogen rus Oesterreich hauptsächlichst Holz und Hüte. Die Sühöahy» In. der Sitzung des BerwaltungsrateS der SWHMi rntcr Borsitz des Präsidenten Dx. Weeber wurde die Miteiluug gemacht, daß sich die Verhandlungen mit dem .Regime Probisoire" befriedigend gestalten. Ebenso haben llerhandlungen mit der ungarischen Regierung staftge, unden: da Ungarn an der Erhaltung der Einheitlichkeit »as größte Interesse hat, erwartet man, daß die neue Regiemng den Forderungen der Südbahn ihre Zustimmung errilen wird. Demnächst wird sich Generaldirektor Fall zwecks Verhandlungen mit der jugoslawischen Regieurng nach Belgrad begeben, wo von dem dortigen Finanz, ninisier Dr. Koroschec, einem gründlichen Kenner der Ber? -ältnisse, Entgegenkommen erwartet wird. Dem italieni» ch e n Vertreter in Paris, Senator Ferrari, haben die Süd» iahnvertreler.bereits gelegentlich ihrer Pariser Anwesenheit sie Pläne der Südbahn vorgetragen und von ihm die Zusage rrhalten, daß er sie beiseiner Regierung befürworten werde» ZIONISTISCHE BEZIRKS * SEKTION IV/V §itz: ~Terra8j£nc$fg, y., Mgrgm-etpflplat?:, jeden Djajislgg abends. psaftim lung pirektor des jüdischen Realgymnasiums Zelt: Donnerstag den U. M&r? 1920 prüx. Vs,7 Wr rrdstL.- ört: llaindls Restauration m wilden Mann«. fV. Be?.f F&vorttanstrasse 54 (Linien 67, 66 u. 13). Der Ausschuss Dis Rückgabe pes im neuitalisnischen Gebiet befindlichen Netzes de? Südbahn würde allerdings erst nach Ratifikation des Friedensveptrages erwartet werden können. Was Pen Betrieb dev Südbahn betrifft, so wird er mit Hilfe dex grnerikoirischen Kohlenbezüge und de? G u r t a x - Einnahmen ziemlich gut quftechterhalterr, so daß die Gesellschaft über den 1. März hinauskam, ohne neue Vorschüsse der Regierungen in Anspruch nehmen zu müssen. Da auch die TschechoqSlowakei für ihre Transporte per Ssidr bahn Kohle liefert, verfügt diese derzeit übex soviel Brennstoff, als sie für ihren jetzigen, allerdings beschränkten Verkehr benötigt und wird demnächst pyrangehen, die in den Stationen gestauten Transporte 7000 Waggons und 46 Züge auf? zuarhsiten. Die Erhöhung der Bezüge der Staatsangestellten wird auch automatisch die Erhöhung hex Bezüge der Süd, bohnangestkllten zur Folge haben. Auf de? anderen Seite werden die bevorstehenden großen Tariferhöhungen de? Staqtshahnerr auch auf der.Südbahn in Kraft treten. Vorschlag zur Schaffung einer internationaler, Banknote. Paris, 10. Märr. (Fünk'prnchl Wie ..Petit Journal" aus Prüsirl mclbcr, bnt Mmisterpriissdkiit' Delacroix den Murrten zur Bcdebling der/Baluteuknse vorgeichl.agcn, eme rnt?rnationale Banknote zu schaffen, bic in y l l s n sf ä n d e r u d e n gleich e n W ert Kratzen soll. Gemäß diesem Vorschlag soll w? Fmansiektfvn des Völkerbyndes .rin JnstttU' errichten, das ynzinsl-chr Goldbiws guZgeden würde, die n ch; als «mf -ufcnpc Zal-lriWsm rtcl zu verwcttd'i! wären, sondern uu>er. der Kontrolle j'des emrelne» Staates dazu dienen 'vlltrn, während einer Neihe von Jal.ren den internntionaleu Warenauswn'ch ru. regeln. Ausländ sch ' Indnsti ielle. welche diese Bons als Gea-nwrrt iür wre Waten erlsi lim, könn'en sie in allen Banken eskomwieren, die dann die Bons be:. dem Em ssionsmstitut einurlegcn km:te'.'. Dieses würde daher eine Art von intk'- natlonalnn Clearinphouse drirsiellen. Die Wechwlk;lie würde so einer ^ösimg zügeführt. ohne daß dadurch neuerlich elfte Et Höhung des Papiergeldumlaulcs einzulrercu brauchte. ErhZhynZ dsr Getreidsprsise mn M°/a in der Tschecho-Slowakei. Prag» 10. März. Wie das „Prager Tagblalt* erfährtsei iy; leöstn WnWrgt der Man erwogen worden, ißr di nächste Ernte sämsi-che Getre'devreise nm lOu0/« zu erhöhe «• Wellers sei über Antrag des Ackerhaummissers der Niidenpreitz iür die neue Ernte mit 30 — sirr 100 Ktlogramm (gegen K in.— in der Varkgmpg'ye . fessgrfetzt worden, wodurch der nächstjäht ige Zucker schon i e tz t verteuert werde. . Bar.kno^snrrmlauf: 99 21 M'rMardem Zuwachs nur über eine Milliarde.?aut Ausweis der Oesserreichrfch ungarischen Ban? vvm 29. Februar bchcf sich die Notenz rlulatipn an dlk'em Tage auf &9 2J. Mslliatden Kzonen, Hicryyn waren Milliarden oüexrxjch gestempelt. Der a e s amte Noten? umlauf ist gegen den 23, Februar um PU Milliarden gestiegen. K-mpMsatrWKverhandlMgsn zyischey Tirol rrnd FtattM. Auus-WK, 10. März. Wik die Blätter melden, begannen grst^rn in Innsbruck Komprnsatwnsv-'lhandlungen zwischen Tirol uni» Italien. An den Verhandlungen werden östertetchischerseits Vettrctcr des Deulschösterrrich 'chen Waren» vkpkehrshureays, der Handels» und Gewerbkfammrr in Innsbruck MenEcheM Mendel. Ein Brresrvechsel. Herausgegebcn von Schvlem-Aleiichem. Aus dem Jüdischen übertragen von Siegfried Schmitz. Fünftes Buch: Gs geht «icht zusammen. (44. Fortsetzung.) Während ich so überlege, öffnet sich die Tür vnd die Brautmutter, Bejle-Leah nämlich, kommt herein. Und gleich hinter ihr — Sonitschka, hie $3raut nämlich. Schön, groß, gesund und drall, wie ihre Mutter. „Na, der Wuchs und die Rundung — unberufen!" -- benU ich im Stillen —. „Das ist keine Sonitschk? mehr, das ist ein" wirkliche kugelige Sonne. . Angezogen ist sie, die Braut nämlich, nach der neuesten Mode, kn einem langen Kleid und ebensolcher Schürze; sie fieht ehcr wie eine Frau aus; nicht dem Alter nach, sondern nach ihrer Nunbh ji; geradezu gefährlich! Man mußte eigentlich mit ihr ein wenig ins Reden kommen und sehen, was für ein Geschöpf Gottes das ist; hdch er laßt es nicht dazu kommen, der Pater nämlich. Er redet und redet ununterbrochen, überschüttet mich geradezu mit Gerede. Und was meinst Du? Woppn spricht ex'? Pon Jampol; was für eine Stadt das ist, eine Stadt von lklatsch und Mißgunst, wo einer dem andern feind ist bis in den Tod und ihn in einem WM Wasser ertränken möchte! Und in dieser Art drischt er leeres Stroh, zum Glück mischt sich die Brautmutter, Bejle,Lead nämlich, ins Gespräch und sagt zu ihrein Mann: Mo sch' Ri se, last Du r.ichl lchon; e ug? Laß lieber: Soniischla ein wenig Klavier spielen" „Du hast recht" — antwortet ihr. dex Brautvater, Mische Nüsel nämlich, und gibt der ToMr ein Zeichen. Und sie Mht zmn Klavier, setzt sich hin, äffnet ein großes Buch n.nd klopft mit den Fingern los. was das Zeug HM Da ruft ihr hie Mutter, Bejle-Legh näms'.ch, zu: „Sonitschka, mußt hu denn die ,Tuhen' spleley? tzpiep doch lieber ,Em Kosak fährt auf hem Don', oder ,Drs ist die Liebes oder vielleicht .Krakowiak'. . „Einen . Augenblick, ich bin Wch nicht fertig" -- antmorhete ihr Sonilschka und fährt mit den Fingern so eilig übers Klgtzier, haß das Auge gar nicht folgen kann; und die Mutter, Bejle-Leah nämlich, läßt währenddessen kein Auge von ihr, so, als wollte sie sagen: „Das sind Finger!" . . . Wie sie so spielt, stichlt sich mein Brautvater mit der Frau aus dem Zimmer und ich bleibe allein mit dem Mädchen, mit Sonitschka nämlich, unter vier Augen. „Jetzt ist die Zeit ha" —henke ich bei mir ),mit ihr ins Reden zu konimen; wir wollen hören, ob sie reden kann." Doch womit beginnen? Ich will so von allem Bösen wissen, wie ich das weiß! Ich stehe j auf, gehe zum Klavier, stelle mich hi,nter ihren j Rlicksn und mache mich ihr bemerkbar: „Ensi«! schuldigt, Sonitschka, daß ich Euch im Sp^el unterbreche; ich möchte Euch etwas fragen^ , . . Sie wendet hen Kopf nach mir, wirft mir einen ärgerlichen Blick zu unh sagt mir russisch: „Nun?" .. . „Nun" -» sage ich — „ich woM Euch fragen, was für Wünsche Ihr habt; hss hstßt, was für eine Gattung Bräutigam s-ll man Euch geben?" „Sehen Sie" — sagt sie schon ein wrnig weicher und schlägt hie Augen nieder — „selbstperständli h möchte ich eine«. Slubeuieu, doch ick» weiß, haß das nicht so einfach ist; also möchte ich einen, der ordentlich aussi?hk, vor allem gesittet ist, denn wenn auch unser Jampol eine.Provin'stadt ist, sy haben wir doch al'4 russische Bildung genossen und wenn wir auch nicht die große Welt sind, so werdet Ihr bei uns hoch niemand stade«, der nicht Emile Zola kennen würde. Muschfirt und zumeist auch 11. Mörz 1929 /Rr. 4k» ow ss des L»md»mxt-chqfts«nntcs teichclimkN. Es handelt sich um' t'o'.Iieu'itWsiM liik den Abschluß eines moßm Berlracits, wonach ans Jtiüicn bnupn'ächüch L e I) t n 5 m 111 e I, die in Tirol krippend benö'igt »vnpep, zur Eip Uln' und österreich sche Judusirle« «rtifcl »n W;r!e «oh so Millionen zur Ausfuhr gelangen syüe«, Diesbezügliche Ve'liandl!kNft>",i winden schon rm Oklober Md Dezember vorigen Jahres geführi, blieben aber ergebnislos. KaMaLsVerdoppelÄNsi der Vevysirsnhanh. In der Sitzung des BettvasinngsrateS dieser Bank wurde über Antrag dis Bcastandcs der Beschluß geiqsn, euer für dm ''tz. d. M. einziibirus'riden außerordeutlichen Generalversammlung d e H? h 8 h u n g des ^lklieutupitass von prrzest ißü M>ll onm Kronen <mf 800 M illeone n Kronen vo'.mchlggen. Diese neuerliche, w e j t a u ß g p k' f t n d e Kapitalserhöbung ssndct »lire Begründung m der Eut»vextnng de? heimischei. Balina, der sich dadurch bereits empsindlich tülsibar wachend, r>' G e l p p e r st e r f u n g rmd per hieraus reflchjerenk - ,*r starken Inanspruchnahme der Mittel der Dchosil'-si, bqnk. Schon dieser stmstand bestimmte die Zeitung > Deposstent.'ank für die zu aeivärtigsuden Anfordeiungr« rechtzerr . Vorsorge -,t treffen. In Betracht m sieben ist ferncr die erfolM ncueiiiche E r w e i t e r p n g der Elnflußnahme der Pevostten» 8-mk aus i'n d u st r i e s s e-st n t e r n? b m u n g e n und das »m Programm der Bank an hervorragender Stelle stehende Jutercssc am Ausbau der geschäf!>ch-n Besiehung-n zu de« Nachbarstaaten, welches die Bereitstellung weiter er nrittel erfordert Vau.den zu «fit-ftcrcnben Aknen soll die eme Hälfie den allen Aktionären in der Weise angeboten werden, daß z wer a i t e A k f i e n das Bezugsrecht auf eittentttt geben, während die andere Hälfie von dem per Bank naher stehenden italienischen Konsort'Uin übernommen wird. * WMchaWch? Nachricht^ (Hiig'nsihkrichte der »Wr. Morgenzta?) Dpr Ausstchtsrat der Deutsche« Petroleum» A.rG. hqf beschlossen, für daß Geschäftsjahr 1Q1S—1810 eine Diinpelchß pan 8 Prozent tpiß in he« Vorjahren vorzuschlagen. Das Erträgnis stellt sich ans 2,A9-d74 (im Vorjahr 2,619.985). Die Agencs Hgvas meldet, haß die Verhandlungen detz Alliierte« üher psß W Dentschsand z« bewilligende internatia» nale Anlofhö formell ghgeschlpsseu sinh, Die Anleihe wurbp unter Vßdingungen und Sicherheiten an Deutschland gegßbem über welche in Paris sofort weiter verhandelt wirh. Der „Tribuna" zufolge wird die Zettelbanr ln Prag ein Privilegium auf 20 Jphr?. erhalten. Zum Gouverneur soll, der seinerzeitige Rsinister Dr. Fort ernannt werden.' Pic dasselbe Blatt erfährt, werde in Hinkunst ftder GlasrCxporteup (nicht Glaserzeuger) verhalten weryeit hich dem Ansuchen um eine Aussizhrbewilsigung hie Vestätigung einer Glasfabrik Porz «legen, daß er das Glgs -M AusfuhrprotS gekauft habe. Der Preis für einen ßlMdrat» meter Tafelglas werde für die Ausfuhr «ach Oesterreich M» nach dem iibrjgen Ausland 33 Kronen betrage«. Kpnhuxs. Der Obstgroßhändler Jarollaw F i f ch e % W Prqg ist in Kynknrs geraten. Dir Höhe der Pafssye« wird auf« urkä öfyi.QOQ lfchech. Kronen geschätzt. Mqsseverwalter ist dev! dortige Adyokgt Dr. Aug. G t r g k g. Demschösterreich ist he« tcilißt- 1 GtzfchstftS««fficht. Vor« Wiener Handelsgerichte wsttda die des der Füzng Avytbekr zum beiltgen Brunnm Josef; st o n a i n p v \ 18, XV., Mariahiiferstraße 188, angeordnet« GefchWg«isicht ggf eigenen Mtrgy a«fgehpbe«. ' ] Ausglesrh. Pom Lalidesgerichie Wien wurde baS AuSaleichsversahrxn Über häs Belwögen des gewesenm Wasche» «nh Mclnuwstmwrrevbpndlcrs studwig Gchor»- AnschÜtzgosse Wq kingcleitet. Ausgleichskommissär Dr. Ludwig Laub, Ausgleichs^ Verwalter Alfred Spitzer, V9>. Kirchengaffe 18, 8). Wälz, Äusgleichsiagfatzung ß. April, t/,13 Uhr, Ängeleginheit einer Kap talse»h6bnng der Anstatt umernommeq hat und erhielt die Ermächtigung, diese vorbereitenden Maßff nahmen forkzufetzen-Motiviert wurde die Notwendigkeit der Er» höbuvg der eigenen Mittel msi den stets wachsenden Ansprüche« der Zlidustrie sow e mit Transaitionen im Avslande, welche i« Verbandlung stebk« und zum Teile dkm Abschlüsse nahe sind, Sobald die Frage endgültig enlschiedon lein wild, würde an dis Einberufung einer anßerprdmsttchen Generalversammlung gtr schntten werden. ], Gorki" .. . So redet z« mir das Jufvel, Sonitschka nämlich, Md pehet und xMt halb jiddisch, halb russisch, eigentlich mehr russisch als jiddisch. Indessen kommi die Mutter, Bojle-Kegh nämlich, und ruft die Braut, als wollte sie sagen: „Alles mit Maß ., Und mein Brautvater, Mojsche Nifftl.nämlich, kommt wieder herein Wh wir fttzßn Ms ftlhgnder nieder, um VW der Heirat zu redrn, wietziHl sr Mitgift gibt, Whhtz man zur Beschau fahren soll, für wann die Hochzeit festznsetzen wäre und - dergleichen, was zum Geschäft gehört, ynd ich stehe Ms Mh will zur Pahn M D^gramm aufgehen; da faßt er, Mojsche Nissel nämlich', mich bei der Hand Wh sagt: ,Hhr werdet nicht gehen, Rrb Menachem Mendel! Erst werdet Ihr mit uns etwas essen, Ihr seid gewiß hungrig!" Nun — man wäscht sich, setzt sich zum Essen, trinkt ein paar Gläschen Michfel Md er. Mojsche Nissel nämlich *- er ist unex« müblich; sein Mund steht keine Sekunde still: Jampol, Jampol, Jampol .. . „Ihr wißt nicht" sagt er „was für eilte Stadt das ist! Eine Stadt von Müßiggängern und Klatschmäulern. Wenn Ihr mir folgt" 7-, sagt er — „haltet Euch beiseite und redet mit keiMM ein Wort. Erzählt den Leuten" — sagt er „keine Geschichten, wer Ihr seid und woher^ und was Ihr his« zu tun habt; und meinen Namen nennt ihnen nicht einmal, so, als kanntet Ihr mich überhaupt nicht. Hpr« steht Ihr, Wh Menachem Mendel! Ihr konntmich überhaupt nichts Go Met u in mich hinein, wichexyolt zehnmal dasselbe; endlich gehe ich fort und schicke ein Telegramm an Minen Kompagnon nach' .Jarmelinetz, wie wir verabredet haben. Ich depeschiere ihm meine Depesche, .ganz klar mit Porteur „Aaxe hßsichtigt, prs .a Qualität. Gech'. tausend. Drghwt sofort Gcgengxhot urck m zusammentpefftn." (F-ttietzuns i*M

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