Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 396 (28.2.1920)
- Date
- 1920-02-28
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 6 Wien, Samstag Wiener Morgenzeit««- 28 Februar 1920 Nt. 39« Neuhebräfsches Liederu. Arienkonzert Jakob Seidel mr Sonntag den 7. kÄLtt, K Ubf uaehr mittags im FestsAale des Militär*« fcasmo, I, 8er., SehwäreefibcrgplaU Restliche Karten bei R. Löwit. I,, Rotenturmstrasse 22. rnd im Kartenbureau „Aida*, ft, TabofßtraßÄe 3 Lücke n" gearbeitet wurde.. SMter traten bis HerKnr mit tschecho-slowalifehen Regierung wegen deS ILaffengefchäckLs in B^rbinüung. Zn diesem Warengeschäfte habe er nur seinsn Name» herKegeben, bei den Verhandlungen sei er nicht zugegen AstveMr. Joses Faß-Rs uker, der angibt, SchrrftsiML zu sein, sagt aus, dag er Rolleder mit Widder bekannt gemacht habe. Einigen Besprechungen über die Waffenlieferungen hat der Zeuge beigewahnt; dann vertrauts ihnt Widder eines Tages an, daß es sich nur um ein OcheinzesctzSßt Handke. Der Zeuge hat das Rolleder andden arckSvrn: DMgttedemr deS Konsortiums in Gegenwart des Widder mitgeteikt und für gewarnt, doch gelang es Widder, die' Herren dahin äufyiftcfrtit, daß das Geschäft nur durch &iot)X gehindert werde. Wenn man Stöhr aus den Semmering schick«, sei das Geschäft zu machen. Ucber die schließlich- Entwicklung der Sachs war dSM Zeugen nichts betau nt. Rolleder: Wurde' nicht erklärt, bah' dis SksckkK' seksetäre Dr. Deutsch und Dr. Baller dbe Sache sanktionieren? — Zeuge: Ja. es wurde ausdrücklich gesq^ daß sie einverstanden seien. Rolleder: Erinnern Sie sich. Laß ich erklärt Ijteöe, ich ftte nur mit, wenn die Waffen nicht ge gen O«st«vr e i dp* verwendet werden und die Sache absolut legal'ist? — Zeuge: Jawohl, Sie verlangten, daß es ein schsues aufrechtes Geschäft sei. Prasi dent: Wisviel haben Sie für Ihre Ver-- rnittlung bekommen? —> Zeuge: Im ganz»» 2000 Kronen. Zeuge Karl Stöhr, unter dem Namen' ÄrttmeiffsL Stöhr bekannt, berichtet, wie er mit Widder das Däsfengeschäft für das Konsortium Blyth eingeleitet hat. Sie -meldeten es sofort dem Ar-sttSMck Gskftr Md auf dessen' Veranlassung dem Dr. Ferneböck, der sie beauftragte, der Sache nachzugehen und die Leute warm zu halten, damit man erfahre,- wer eigentlich die Waffen kaufen will und gegen wen sie gerichtet sind. Präsident: Welche Zwecke verfolgten denn Sie bei dem Geschäft? — Zeuge: Die Sache hat mich zunächst als Abenteuer intsressiert, zweitens hat mirGeiser eine Prämie oder eine Anftellu im Staatsdienst in Aussicht gestellt, wenn dir Sache klappt. —- Präsident: Worin sollte das Klappen bestehen? Zeuge: Wenn eine Sache aufgedeckt wird, die für den Staat . von-' Interesse wäre. Vorsicht ist der bessere Teil. Verteidiger Dr. Preß bürget: Herr Stöhr, wer find Sie eigentlich, wir kommen Sie zu der ganzen Sache? — .Stöhr: Ich war nach dem Umsturz brr der Volkswehr, bin dann zur ukrainischen Lsgron Äergetreten, doch als ich sah, daß es" ernst wird, bin ich dort ausgetreten. — Dr. Preß bürg er: Vor sicht ist der bessere Teil. (Heiterkeit.) „Eine nächtlich': Besprechung." Dr. Preßbu rger: Sie sind eines Tages beiStone uns Blyth erschienen und haben hier von den Herren des Konsortiums für Spesen «inen Betrag verlangt, widrigenfalls Sie dis Sache anzeigen. -* Zeuge: Daran kann mich nicht erinnern. — Angeklagter Rolleder: Es stimmt schon, Herr Rittmeister, Sie haben nicht nur Spesen, sondern Verdienstentgang und eine Belohnung verlangt, sonst werde» .Sie das Geschäft an die große Glocke hängen und es würben uns große Scherereien erwachsen. Wir Mußten ja sogar den Rat zweier Advokaten gegen Sie in Anspruch nehmest. — Zeuge: Daß ich bei Stone und Blyth war, erinnere ich mich jetzt, ob ich aber Provision verlangt habe, weiß, ich nicht. — R olleder: Vielleicht erinnern Sie sich aber an folgendes: In einer nächtlichen Besprechung, die wir im Hotel Erzherzog Karl hatten, habe ich Sick in der maßlosesten Weise beschimpft, habe Ihnen die ehrenrührigsten Dinge ins Gesicht gesagt und Sie ersucht, mich nicht mehr zu grüßen. — Zeuge: I«, bas stimmt. (Heiterkeit.) — Präsident: Aber trotzdem, Herr Rolleder, haben Sie nach zwei Tagen den Verkehr mit. Herrn Stöhr wieder ausgenommen. — Rvkleber? Weil er mir jetzt sei« Osfiziersehrrmvort gegeben hat, die Sache jetzt zu finalrfieren. — Präsident: Und Sie haben natürlich diesem Offiziersehrentvnrt geglaubt, trotzdem Sie vor zwei Tagen den Stöhr so maßlos beschimpft hatten. (Heiterkeit.) ■*— Rolleder! Ja, ich habe geglaubt, er will jetzt doch sein OssizierSehrerrwort einlösen. — Dr. Rosenfeld (zu Rolleder): Wenn jemand Ihnen Unterhosen attbietet Uyd seist O sfr zier &■ ehrenw 0 r t verpfändet, werden Sie bas als Bekräftigung crussassen, daß er Ihnen sicher liefert?Statt eher: Bei Herr Widder gewiß, denn der hat immer erklärt, er ist nicht Kaufmann, sondern Offizier Und Kavalier. (Heiterkeit.) — Präsident: Und dabei war er nicht einmal Offizier. Nur. sein Bruder war ObörlL'u'tnantl (Heiterkeit'.) . Der ÄrbrUerrat int Arsenal, Eisenbrrhrr Leopold Achkvarzl, wird vom Präsidenten über die beiden Waffen* fchmuggelaffären befragt. Zeuge gibt an. daß tu -er ersten Sach^ die Polizei interveniert hat. Oberleutnant WeinxA im öftii Widder ruck Stübr miormieri worbest ruck hatte Geiser und mich verständigt. Bon der zweit«« tünche erfuhr ich nach einer Sitzung im Atftnalkominando. Widder, der damals Schrämet Hieß, brachte den Provision^- Und S chu tz b r t«f, de« ihm das Konsortium ausgestellt hatte, er wurde voll ll«S kopiert und Mit führe« alle Noch nachts zum Dr. Ferrteböck hinüus. Ich war schläfrig Mrd soviel ich mich erinnern kann, sagte Dr. Ferneböck, daß nichts zn Mach'ön sei. Geiser hat aber die Sache aus Drängen beS Widder Und Stöhk weiter verfolgt. Geiste sthickte mich in die HoteltvshMtng Widders, der dort als AlfsnS v. Hörtchstu gemeldet war, mit der Post, ma« müsse sich gedulden, jetzt sei ein eigener Wajfenöfsizier im Arsenal und «S geh« viel strenger zu. Präsident: Date« St« bei de« Unterhandlungen bet Stone und Blyth? — Zeuge: Ja, damals hat unS Nollebor 1,900.000 Krone« für zwei Waggons Waffen versprochen und erklärt, wenn vir nicht in Oesterreich bleiben wollen, könne er im# Pässe für tinta EnLentestaat verschaffen. Gr hat sich uns gegenüber als Sozialist legitimiert. — Präsident! Mit einer NitgliedSkartr eines sozialdemvkratischen Stttdentenve reines. Run wird Dr. Ferneböck selbst ä!S Zeuge vorßeführk. Er gibt an, daß er dem Geiser den Rat gab, nichts weiter zu unternehmen, da auswärtige Missionen in di« Angelegenheit verwickelt zu stin scheinen und schildert dann die Unterredung zwischen Widder, Stöhr, Schwarz! und Geifer. — Äorsitzenderr Und vaS war das Resultat dieser Unterredung? — Zeug«: Ich hielt mr de« Geiser zurück und sagst ihm, da müsst ma« sehr borsichtig stin. Dem Zeugen fiel es aus, büß Rolleder, den er als Schieber kannte, der Bertrestr her ungarischen Mission sein sollte. Am nächsten Dago verständigte er das Staatsamt für Äsußeres von der Affäre und dött erklärst Man, kein weiteres Interesse a« der Sache zu Habs«. De« gleichen Standpunkt nahm das Staatsamt für Inneres «in und nun begab sich der Zeuge in daS Arsenal «nd gab dort dia Weisung, nichts mehr zu machen. Bor sitz ««der: WaS hat Geiser dazu gesagt? — Zeuge; (St war voll- ToiHntsn damit einverstanden. »** Vorsitzender: Herr Zeuge, Sie haben also der Süxanlmernng gegenüber immereine« ablehnenden Standpunkt emgenommen? — Zeuge: Ja, bis auf die erste Unterredung, her der mir noch nicht klar war, wie sich das Staatsamt §>für. Aeußeres zu der Angelegenheit verhalten wrrd. — Ueber Befragen des Verteidigers, Dr. R 0 s« n f«l 0, erklärt schlisßlich der Zöüge, es stti ausgeschlossen, daß Widder ernstlich zu einem Waste ndcebfiabl verleiten wallst. .. Es gelangt sodann ein« Reihe von Zeuge« z«r Abhörung, die über dir blutigen BorM< im Arsenal und Über die Verhaftung Rolleders aussagte«. Ihr« Angaben deckst« sich mit den Ausführungen, der Anklagefchrift. . Das pstkchckstischo Sutachtdtt. GerichtSpsychiastr Professor De. Hoevel erklärt, daß der Angeklagte Rvlleder^Wder, je geisteskrank ..war, «och gegerrwärtig geisteskrank,M r,'Er' sti bloß psychisch miudevwertig. Auf der einen Seist ist stin« Intelligenz hochentwickelt, aüf der anderen Seist zeigt fein Charakstt schwere Fehler. Er hat sich selbst als das „Sorgenkind" seiner Familie bezeichnet. AIS jünger Mensch ist er den Eltern zweimal burchg«drannt, hat dann Geschasst berschiedenster Art begonnen und hat sich auch in der Schweiz als Kundscha/sto für unstrett Staat' betätigt. Sein unstetes Wesen zeigt innere Widersprüche. Et ist von Großmannssucht beseelt und «in abnormer Ehärakter. Gr ist von besonderer Reizbarkeit, gerät leicht in «inen Erregungszustand, doch iönno man mit Bestimmtheit sagen, daß zur Zeit deS Vorfalles im Arsenal seine Erregung keine solche war, die ihn deS BmvuhtstinS beraubt hätst. Rach den Ausführungen deS Psychiastrs wurde di« Verhandlung abgebrochen. ^euie abends wird der Prozeß zu Ende geführt werden. Mittwoch, den 3. März f. J.,Ö llftfr abends, in den OlympiääMlen, t» Röf^sse Nr. 1 Etue Krone 2.35 Centimes. GeSer« stellst sich m Zürich dir Lsttrterchtdche Krone auf ... . S.35 (2.40 am 26. Februar^ die tschechische $t*ne auf . . » . 6.45 '6,50 am 26. Februar) die Mar! aus . ........ . 6.26 (6 40 am 26. Februar) Agram . 4.50 (4.60 am 26. Februar) Kmkau . .2.75 275 am ä'i. Kel rnar) Pudayes! .2.30 2.30 am 26. Februar) Bk«eds»Swert sind dir tiefen Kurse der Nationalstaaten. Me nenen Steuern. Unserer klemen Republik, die bereits total zugrunde gewirtschaftek tflL werden neue Lasten zugemutet, die selbst ein Staat, W sich in halbwegs gesunden Verhältnissen befindet, kachn ertragen könnte. Wenn auch die Vegüterten bedeutend) ausgiebiger besteuert werden sollen als der praktisch nW mehr vorhandene Mittelstand, so bedeutet zunächst diü 100prozentige Erhöhung der Einkommensteuer ' eine Neubelastung, die man Schwerkrankett nicht zumuten dürste. Bisher waren Löhne und Gehalte bis 1600 Kronen jährlich steuerfrei; diese Ziffer soll nunmehr auf 3000 Kronen erhöht werden, Aber es fallt sofort aus, daß hier eine Beeinträchtigung gerade der kapikalsfchwächften Elemente vorliegt, denn jedermann wird zugeben, daß der Wert von IM Kronen noch vor kurzem ein ungleich höherer war als der von 8M Kronen heute, nicht zu reden von den Kriegs, oder gar den Dorkriegsjahrsn. Ueberauungerecht ist dis Bestimmung, daß ein Teil de- ErlöseauS Besttzverkaufeu cker Steuer unterliegt. Wenn jemand d«f Leöpöldst&dtär Juden. * A*«defti\t6g tan«, Mitwirkung hervorragendster Künstler« Kein Jude bleibe fern! festliche Karten ferhäftlich: ZioniStiStlieö UftäMfcötojte*, jtid. Naitonalrat BüchHähdlüftg Löwit ttrtd ß(Ö(tdthfek Zlöft fc-, .■. ■ tu: —> i . ‘ti.’ui ftkiBM mit ftineM kargen Einkommen unmöglich wiEchastm kann und zum Beispiel einen fceU seiner Wertpapiere verkaufen muß, um sich Lebensmittel oder Kleider Und Schuhe anzuschafftn, ist der Erlös zu versteuerte Dadurch wird wieder der „Mittelstand", der unmögstch von seinen Einkünften existieren kann, äM HLrteste« g». troffen. Die außerordentliche Höhe, welche die Steüet bei bedeutenden Einkommen erreicht (bi- 60 BkoßSttt), ist geeignet, jeden ausländischen Kapitalisten a Priort von Oesterreich abzuschrecken und den inländischen fort» zuscheuchen. Man kann sich überhaupt des Eindruckes nicht, erwehren, daß unsere ausgesogene Bebölkerung stranguliert werden soll.^ Die WüreruMfatz« st euer von 1.5 Prozent öffnet einer neuerlichen AiÄbeutung des bedauernswerten Konsumenten durch den Händler Tür und Tor. Selbstredend wird sie der Käufer zu tragen haben. Da der Warenumsatz aller größeren Geschäfte ein ge schätzt werden soll, so wird der Händler die Preise auf Grund der neuen Steuer von vornherein derart hoch berechnen, daß er auf keinen Lall zu Schaden kommt. Da8 kaufende Publikum wird eitttv in der Mehrzahl der Fälle willkürlichen Kalkulation mt6* gesetzt sein, die niemand kontrollieren kattn. ES, bedarf wohl keiner besonderen Erwähnung, daß der wirtschafte lich Schwache durch diese Erhöhung hart getrosten wird, die unlauter- Elements zweifellos dazu benützen werd-n» ihren Profit auf Kosten des Konsumenten in UNgöbflht» licher Weise zu erhöhen. Da jeder brauchbare Artikel bereits als „LuxuSwars" bezeichnet wird, muß eins Umsatzsteuer von 10 Prozent auf solche Waren alS empfindliche Teuerung empfunden werden. Durch die Erhöhung der direkten Steuern will der FiskuS nicht weniger als 2.73 Milliarden aus den beispieNos verarmten und' herabgekommenen 6.6 , Millionen Deutschösterreichs herauspressen'. Er begnügt sich jedoch nicht damit und beabsichtigt, auf dem Wege der indirekten Gteuerft eine weitere halbe Milliarde aufzutreiben. Bedenkt man,, daß der Zucker bereits bis zur Unerschwinglichkeit der* teuert wurde und durch die indirekte Steuer um einigweitere Prozente im Preis erhöht werden soll, so wird einem das geradezu Volksfeindliche dieser neuen Bn», fteuerung völlig klar. j Freilich mutz zugegeben werden, daß der Staat, nur' feine Wirtschaft führen zu können, erhöhta Steuern einheben muß. Unser Staat jedoch hat einen völlig unzuläng« kichen Beamtenapparat zur Erfassung der Vermögen der Kriegsgewinner und Schieber. Seit dem Zusammenbruch, also seit einundeindnttek Bahren» wandern die Vermögen in die Schweiz und dasonstige Ausland ab. Unsere Finanzbehörden, die eS wohl verstehen, ffttne Leute zu drangsalieren, haben die Der« mögensabgabe unter Hinweis darauf hinausgeschoben, daß die Entente sie beschlagnahmen könnte. Vor Öftob« soll die Anhebung der betreffenden Steuern nicht iw» ginnen. Inzwischen werden sich neue, außerordentlich hohe Werte dem Zugriff deS FiSkuS durch Abwanderung entziehen. Solcher Vorgangsweise leistet die allgemein verbreitete Korruption willig Vorschub. Eine energische Verwalri'ng könnte dies zum Teil wenigstenvor* hindern und sich dadurch Werte sichern, die ein Vie^ faches dessen betragen würden, was aus dem „Mittelstand" herauSzupressen ist. Statt dessen versucht Dottor Reisch das allerdings nicht einwandfteie System abzuschaffer'. daß in vielen Fällen der Unternehmer die Cmkommensteuer seines Angestellten bezahlt. Diese von den Banken diktierte kleinliche Vorgangsweise wird dem' dsutschpsterreichischen FiskuS lächerlich wenig helfm und ebenso wenig den Unternehmern. Denn die Angestellte« werden einfach höhere Löhne oder Gehalts fordern, wie überhaupt die ganze Steuererhöhung die „Schraube ohne Ende" neuerlich in Bewegung setzen muß. Höhere Löhr.^ aber bedeuten neue Teuerung. So reißt uns j'de neue fiskalische Maßnahme nur noch tiefer inS Elend. U.ld das, was unsere Wirtschaft sanieren und dem Ausland unseren guten Willen zur Sanierung zeigen sollte, wird zu einer, neuen Quelle unabsehbarer Uebel. r Dr. Reisch hat aber vorläufig feine Rechnung ohne Wirt gemacht: es bleibt abzuwarten, ob die National» Versammlung sich entschließen wird, eine derart undemokratische und in ihrer Art unbillige Besteuerung zu genehmigen. Wie gesagt, neue Steuern sind unvermeidlich. Aber im Namen -er bis aufs Blut geanälte« Bpvösksuing muß gefordert werden: gerschte Steuern. Das Interests amerikanischer Gesollschafte« an unfern WastsrKräften. Einem Brucht aus Aaron -uiolge soll sich der amerikanische Westinghouse Company'Konzern a« der Rntzba^mokdung unserer t'ntitxM'U beteilige« G- W sich außerdem um «nicht-dene Gruppm band ln, fco durch dft American Inter natloua! Co r p oratio, «ertttte» ü,d.