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Wiener Morgenzeitung · 1920-01-27 · Heft 365 (27.1.1920) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 365 (27.1.1920)
Date
1920-01-27
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 805 WM Dlmstaömte-eü jedoch frei, den Ankauf wie bisher gegen Vorlage der Artiäuma m erwirken. ' 2*. Jene Kredi insiitute. - die qls Anmeldestellen für dre Der- NygenSabgabefnng erl babl», stich hinsichtlich der dek ihnen ver-- vabrken Kritason1ttbeilN''S, Heren Kvntrollber'''chnunp bttettnitdipefülnt oder zumindest New lligt wurde, ermächtiot, deN Anlauf ohne Vorlage einer E'klürmia m vollucben. Hierbei wird jedoch, sofern dies nicht schon geschehen sein fnRte* feuwimU« ' ein daß die $ott toflbwiduuuia int Sinne des angeyrdttettn Kevtsionsveifahrens au recht zu b?eibtn hrt. . :> Für den in, Schalterverkrbr -v realisierenden Ankum von Mlligkerten im Höchstbe-rage von K n v»ro ftHQtfltelt und für den bet der Devotstelle zugunsten ein^S Depotfunden zu voll« gebenden Ankauf von Fäll gkeite» im Häckstbetragt von K 55.— ilitbt es allgemein bei den brshmgen Erle ch erungen., das Hecht »r Ankauf erwlpt odne weitere Fmmlichkeilen, lediglich gegen tlebergabe der beneffendkn Wertnrkunden Nach den bisher eraangenen Kundmachunam können sich Parteien, d'e wegen der Höbe ihrer in anderen Rat onalstaäien ^rstehmden Bermögensinterrsien N cht in d-r Lage sind. b;e ‘üt;en Ankauf etfordetl'che Erkkämna abckae''en. wegen Ankaufes;>nes entsprechenden Teil Sder in ihrem Besitz befindlichen Staatslchuidfälligkeiten . unter/Darstellung der für ihr Beoehren prechenden Umstände an die Dnektwu der Staatsschnkd wenden. Derartige Ansuchen, haben in Hinkunft, wenn der Einschreiter Kriegsanleihe besitzt, eine Erklürnna zu enthalten, aus welcher »sichtlich ist, ob cm Tell d'-ier Krieasanleih" und welcher Teil hiervon bereM ckr Konirollbeze'chnung zuaelaffen worden ist. -Auf diese Erklärungen sindrn die Bestimmungen her Voll« tugsanwe'sung dr^ StaatsamteS für pk'v"nzen im Einvernehmen mü dem Staatsamt fite Inneres und Unterricht vom 25. März 12*10. St.-G.-Bt. Nr. 191. über die Betretung von Er- Mungen, welche bekufs Erlangung der Auszahlung fälliger Fmsen und Kap'tal^bettüge der allgemeinen und der österreichischen Staatsschuld adzugeben sind, von den Slemvel- und nnm'Nelbaren Gebüb'.cn und üb-r dre Strasbcnknt unrichtiger Angaben in diesen Mlärungm. Anwendung. ' WoR AnkaM hleibkNvorläufig die rm Februar 1920 emftetendcu FLÜigkehen folgender Sckllltkateoonen ausgeschlossen» »nd zwar': der 4^ä Ctaalseifenbahngesellschaft.Pr'or täten vom 80. September 1800, der 4^» Asch-Roßbach Loiäleisenbabn- Pr'ortlnlsobl'yationcn vom Jahre 1908 und der 4% Kaiser Heid>nands-Notdbahn-Prlorit8tkodligationenvom28.Ftbtuar1898, VM. Emission. Eine Nohstoffanleihe Englands fLr Oesterreich? i ■ In Abgeordnetenkreisen verlautete gestern, daß es Dr. Reisch gelungen sei, bei der britischen Regierung eine Rohstoffg n l e i h e für unsere Industrie im Befrage von r i n e r Milliarde Kronen durch usetzen. Ins Grund d-eses Kredites sollen Metalle, Rohgummr und besonder- Textilfasern importiert werden. Ern neues großes Diamantenseld? London, 26. Jänner. Nach Telegrammen aus Johanmsbtttg ist in einer WüstedeS Bethnanalandes ein DiamantenfeldvonungehrurerAusbeute entdeckt worden. Wirtschaftliche Nachrichten. Aus B n k a v e st wird berichtet: Im Finanzministerium findet gegenwärtig eine Beratung Mit Finanzsachverständigen statt wegen Unifizierung des rumänischen G ei des uni) Einziehung der Kronen- und R v b e l.n o t e n. Zahlreiche Goßkanfleute haben die G epch ä s t e g e s ch l o t s e n. weil' sie weaen der großen V a l u t a b rfferenz nicht in der Lage sind, ausländ sche Wknenbestellungen zu macken. Amtlich werden die im Umlauf befindlichen Geiüch'e. wonach die Regierung die Warene t n t u h r wegen des Sinkens des rnmänncken Lei unter sagt > habe, dementiert. D'e Wategeinfuhr aus D utschland sei erlaubt, doch sollen die BestMmunprn des GesctzeS wegen der!ü.'ä.enem>udr re,vckt'.ert werden. — Der Finau deirat des volnischen Finanmi ru'steriums ertlärte sich m seiner letzten Sitzung für kürz- und larrgfust'ge 5°/0ific innere Anleihen sowie für die Aus» gäbe von Schatzschcinrn. Valutenkuese. Im gestrigen freien Verkehr haben die fremden ZahlungsM't'el im Hinblick au» den neuer! chen Rückgang unserer Krone mi Preise angezogen bis auf Marknoten, welche billiger erhäl lich waren. Es notierten: 8 e i» n o t e n & 5.42, Nubelnoten K 9.08, M a r k n o t e n. c o t. K 4 92, Markuoren, p t ü n, K 4.82, 8 i r e L 20,—, Dollar L St2—, tschechische Noten K 870 — und A u a b l u n g B e r l i n ll 4.65. geschrieben habe. Ich hatte einfach nichts zu schrerle.r und außerdem war ich sicher, schon und schon nach Hause-zu fahren; und Gott ist mein Zeuge, wie stark es mich nach Hause gezogen hat. Doch es ist mir offenbar im Himmel vorausbestimmt worden, daß ich nach Jehupez verschlagen werden und mit „Papiere t" Handel treibe» soll. Ich schwöre Dir, teure Gattin, bei nlcinem Leben, daß ich schon im Wagen gefefsen bin. um nach Kasriliwke zu fahren; da muß ich gerade einem von den Oöessaer Spiegulanten leugnen. Er fährt na/' Jehupez. Ich frage, was er dort zu tun har? Er handelt, sagt er, mit „Papieren". Was bedeutet das: „Papiere"? Er macht mir klar, daß „Papiere" nicht dasselbe sind wie „London", das von Berlin und Bismarck und von der englischen Königin abhängt. Papiere — das ist ein Geschäft, welches sich in Petersburg und Warschau abwickelt. Außerdem hat es noch einen Vorzug: Das ist eine Ware, die man sehen kann und mit Händen greifen, nicht so wie „London", bas nur ein Luftgebilde ist, beinahe ein Traum. Dann hat er mir die Stadt Jehupez über den grünen Klee gelobt und ihre Spiezulanten: Das sind, sagt er, ganz ungewöhnliche Menschen, vornehm und edel. Er nimmt, sagt er, keine zehn ausgefresseneu Odessaer für eii'ea Jehupezer Spiegulanten! Kurz, der Mensch Hai mir so zugesetzt, daß ich mir gedacht habe: Ich fahre ohnedies an Pastow vorbei, da will ich schon aus Neugierde einen Abstecher nachj Jehupez machen und mir die Börse dort und die Spiegulanten anfehen. Und was will Gott?! Gerade wie ich ankomme, herrscht eine furchtbare „Baisse" in Papieren und man kriegt „Promessen" halb umsonst zu lausen. Viel Geld braucht man da nicht anzulegen; also ich entschließe mich, auch ein wenig mitzufpielen. Gott ist barmherzig,, keine 2r.agr». vielleicht „steigen" Wiener Morgen-ettnng Neue Maßnahmen gegen di? Kapitalflucht irr Deuts-H» kand. Mannigfache neu« Beschräükungen und Pflichten weroen in einer neuen zweiten Verordnung des Reichsrninksters der FinanM. Über Maßnahmen gegen, die Kapitalflucht auferlegt. BiS zuck 31. Jäuner 1924 dürfen Depot- und Depositengeschästs, geschäftsmäßig.nur von Banken betrieben werben, biß; per Äineigevflicht nach deck Reichsstempelgesetz genügt haben. Liefern Banken ausländische Wertpapiere im Inland an Nichtbankiers, die nicht ihre Kunden sind, so müssen diese eine bvppelt« Empfangsbestätigung ausstellen, dort denen eine unverzüglich an bas Finanzamt weiterzugeSen ist. Einer ick MSlande ansässigen Person oder Firma darf ein auf Retchswährüng lautender Gelbkrebit nur mit Einwilligung der NelchSbank eingeräumt werben. Der Einwilligung unterliegt nicht dis Verlängerung von Krediten» die jetzt eingeräuckt find. Banken dürfen Aufträge von inländischen Nkchtbankiers auf Ueberwetsung nach dem Auslände nnr ausführen, wenn der Auftraggeber eine Erklärung nach der ersten. Verordnuilg doppelt einrelcht. Die eine geht an baS Finanzamt. Wechsel, Schecks, Anweisungen, Quittungen ober sonstige Urkunden zum Einzug im Inland müssen mit dem Vermerk ,Mä dein Aiisland" versehen werden. Neue Kohlengruben i» Angarn. In den Gtmcinden V fl k v c a nun H i d a s des KvmitM Baranpa und M a z a des Kow'tatS Tolna wu'den itme Kohlenfelder entdeck. Bisher sollen bereits zwei von tiinf Stollen vorzügliche Kohle von 6, 00 bis 70» 0 Kalorien prodnutren. Es wird bradsichtigt, die Produktion bald m großem Stile aulzunehmen. Haftpflicht des deutschen Reiches für Falschgeld t Wir lelen in der »Bossiscken Zrituny": D»e Engelha'dt-B'.auerei A.-G. hat vor einiger Zeck cinen größeren Betrag m Fünfzigmarkscheinen bei der preußischen Staatsbank lSeehandlung) eingemhlt. Nach 3 Tagen erb'elt sie von der Seebandlung die Mineirung, « daß nack eingehender Prüfung' durch die Reicksbank festgestellt worden sei, daß sich unter dem eingezahlten Gelbe mehrere falsche Fünkiigmarkscheine befunden hätten. Die Wetgetunfl der Engekhardt- Braueret, die Belastung anzuerkennen, führte zu einem Prozefie sw'sche« ihr und der Seehandlung. In diesem Prozefie bat die Eng"lhardt-Brauere, nunmehr dem Reiche und der Reichsbank den Streit verkündet. Zur Bedrtindung weist sie darauf hin, daß die Fümugmarficheine auf emer Pavierart. die keinerlei Gewähr und Schutz gegen Fälschungen b'ete, ,m Wege einfachen Buchdruckes bergesiellt feien. In der Jnverkebrssetzung derartiger un» - zulänakicher.Wertzeichen müsse ein Verschulden der die Münzhoheit des Reiches oder der das Reicksbanknotcnvrivlleg ausübenden und Überwachenden Stellen erblickt werden, für das diese regreßpflichtig seien. Krlle itt der tsihecho-slorvaklsche« Seldensndustrre. siiür den Monat Jänner konnte die St. Pölttner Glanzsivssabrrk für die Tsckecho-Slvwikei bloß 78.060 Kilogramm Kunstseide befiell''N, da die ,'m KompenkalionSwege zugesagte Kohle aus der Tschecho-Slowakei nicht voll geliefert wurde. Die Bereinigten Seidenfcrrberer A.-G. in Stadlau leiern seit dem 24. Dezember vollständig, weil dre ihnen zugesagten 150 Tonnen Kohle wcht ausgelieseit worden sind. In Vr Fabrik befinden fick 15000 K logramm Sridrngarne zur Ans'mbung für die tichecho-slowMche Seibenmbuftrie, d'.e srlbsiveiflLndl'ch nicht bearbeitet werden können. Elwägt man» daß ein Kilogramm Garn heu e mit 820 Li>e gehandelt wird, so liegt ein Wert von . über zwe» Milliarden Kronen msolge Kohlenmangels brach. Drcklllisteuverband Deuts HSsterrrlchS. Bel starker Beteiligung fand im großen Saale des Niederösterreichischen Gewcrbeverernes die Generalverfammlung des Detarllistenverbandes Deutschösterreichs statt, welcher in Vertretung der Handelskammer Kammerrat M. Ratz, des Gremiums der Wieirer Kaufmannschaft Präsident Kornel Spitzer und Vizepräsident S ch a l l a b ö ck und Delegiert« anderer kommerzieller Körperschaften beiwohnten. EjnLeitend unterzog: Schriftführer Salzer die in Regiernngskreisen herrschende handelsfeindliche Tendenz einer eingehenden scharfen Kritik. Nachdem er die Notwendigkeit des wirtschaftlichen Zusammenschlusses aller Kaufleute ohne Unterschied ihrer Branche hervorgehoben hatte, erklärte er, die Anschauungen der heute herrschenden Mächte über den Handel werden am Schindanger der Weltgeschichte schon verfault sein, während eine starke international verbundene Kaufmannschaft noch bestehen wird. In dem Geschäftsbericht« wurde ausgeführt, angesichts einer beispiellosen wirtschaftlichen Depression, unter dem Drucke einer unerhörten staatlichen Zwangswirtschaft stehend, verfolgt von den handelsfeindlichen Tendenzen der Regierung, ist die österreichische Kaufmannschaft gezwungen, einen furchtbar schweren Kampf um ihre Existenz zu führen. Den Kamps gegen die zentrale Bewirtschaftung hat der Verband energisch betrieben. Insbesondere wurde der Gründung der „Oedob" (Oesterreichischer Detaillisten-Einkaufs-, Verkaufs- und Kreditverband) in ausführlicher Weise gedacht. Der „Oedob" soll die.Dctatlkaufmannschaft von den Fesseln der Zwangswirtschaft und der Grossisten befreien. die Papiere, da habe ich wenigstens einen Reisezuschuß. Und der Herr dort oben hat mich nicht verlassen: „Papiere" haben sich gehoben und ich habe mein« Pwmesse mit Gewinn verkauft und einige neue Promessen gekauft. Ich bin wieder auf die Butterseite gefallen und habe schöne paar hundert Rubel herausgeschlagen und noch dazu in barem. Da habe ich mir überlegt: Wozu soll ich einem anderen Geld für die „Promessen" in den Rachen werfen- Ich werde mich selbst mit Bargeld in „Papieren" engagieren"! So bin ich durch ein Börsenkontor nach Petersburg und habe mir ein „Portefeuille" zusammengestellt von allem, was gut und teuer ist: „Putilow", „Transport", „Wolga" und „Maltzewer" und andere Aktien, welche steigen. Und — gepriesen sei sein Name! — es geht vorwärts mit mir! Da ich jedoch keine Zeit habe, fasse ich mich kurz. So Gott will, werde ich Dir im nächsten Brief alles ausführlich b-?rich'en. I tzt gebe Gott Gesundheit und Glück. Grüß' die Kinder, jedes extra, und Schiviegervater und Schwiegermutter, alle gar freundlich von Deinem Gemahl Menachem Mendel. Richtig, bas Wichtigste! Wenn Du mir schreibst, so schreibe mir unter meinem Namen nach B obrisk; denn in Jehupez darf man nicht wohnen. So treibe ich mich den ganzen Tag „ungemeldet" bei der Börse herum und wenn es Abend wird, nrache ich mich auf nach Bobrisk. Dort sitzt die ganze Gesellschaft von „Spirgusanten" in den Billen und die ganze Nacht wird gekartelt (Männer und Frauen zu'ammen, so ist es hier Sitte . . .). Und am frühen Morgrn rennen alle nach Jehupez und ich mit. Der Obig«. (Fousetzmis folgt-) 27. Jänner 1920 * V" ... v ' . . . Die Ekudämmunfl der Vörftnspekalatton t» Verlfttz Aus Berlin wirb g^drahtes: Zur Eindämmung ' der Börsenspekulation hat die Vereinigung der Berliner Banken , und Bankiers beschlossen, künftighin Wertpapiere nur noch in einer Höhe von 5 0 Prozent ihres Kurswertes höchstens jedoch bis zu 200 Prozent, zu belehnend Die' laufenden Kredite müssen bis zum 16. Februar diese» neue» Bedingungen angepaßt werden. - Ausfuhrzölle für Lebensmittel in Jugoslawien« Die jugollaivische Reflstrung schrcibt für dir Ausfuhr von Lebensmitteln dre folgende» Abgaben vor: We-zen........... 45 Dinar per 100 Kilogramm fRais 40 „ „ 10Ö m Hülsend lickte ........ 8!) , * 100 , Schlachtvieh ........ 1500 „ „ Stück oder ..S O , . 100 Kilogram« Schweine.. 400 n „ Stück ober . . ... . 80 * * 100 Kilogramm Gänse ..12 . , Stück Hübner und Enten. 4 , » „ Feit und Speck.. ..450 * „ 100 Kilogramm Die Austuhi abgaben find in Silber binar zu entrichten oder i« Pavrer unter Be'rchnnnfl eines enckpreckenden Agios. Tis Vrrhandluiigen der Kruppwerke. Es verlautet, daß die Verhandlungen zwischen den Kruppwerken und einem ausländr'schen Konsortium zwecks Verkaufes vo» einer Million Aktien infolge bedeutender Schwierigkiten abgebrochen werden mußten. Wrenc Börse. Nack den starken Steigerungen der letzten Tage trat an de? gestrigen Börse ein empfindlicher Rückrchla'g ein, da sowohl fifl die Kulisienals auch Sckrankenwerte größere Verkaufsorders Vorgelegen find. Maßgebend dafür waren dre Warmmge» vor Ueberschrettunaen der Spekulation, ferner die Gestaltung der Geldverhälinisse und nicht m letzter Linke die von den a»Swärtiaen Märkten vorgelegenen schwächeren Notierungen. Wrewohk die Rückgänge auf einzelnen Gebieten speziell rm Schranken ganz ernschnerdend waren,'kam eS zu keiner DtroMe. da dis Verkäufe nicht dränflend waren. Die Rückgänge aui dem Bankenmarkte bewegten sich zwischen K 20.— und K 150.—, mrgar. Kredit wurden starker jn Mitleidenschaft gezogen und verloren K 370.-« rm Kurs. Von den führenden Kul'ssenwcrten verloren Staats bahn K 490 —, deren Genüßscheme K 7ro —, Alpine K 470.—J Skoda K 380.—, Siemens & Schlickert K 270 und Rnsts» K 850.—. Türkenlose wurden K 255.— billiger abgegeben. Im Schranken ermäßigten fick auf dem TranS« portmarkte Adria um K 1300—, Dampfschiff «m K 8480.—« Von den Jndrrstr iewer ten gaben Brosche SvirituS L 600.—^ Holz-Aktien L 657.—, Berg- und Hüttenwerke R 1300.—, Poldi» Hütte lli 600.—, Prager Eilen 1490.— , Trifarler Kohle» K 895.—, llnfl. Allq. Kohlen K 400.—, Urikanh K 380.— rm Kurs ab. Stärkere Ernbußm erlitten Petroleumwene. Karpatbtzn^ Petroleunr büßten K 8050.— und Galrzia K 2000.— ein. Nach aut dem Rentenmarkte waren Rückgänge bis zu 7Vt®/» zu verzeichnen. Lediglich die Aknen der Brünnrr Maschinenfabrik wiese« eine Beffcrung von kt 200.— und Berkchrsdank eine solche von kt 7.- auf. Man schloß zu den tiefsten Tageskmsen. Nach-, stehend Me wichtesten Schlußkarse: j Jndustrie-Unternehmunge». Liefinger Brauerei 1700.—! l— 220.—'. Sarajevo Akl.°B'auerer 2980.— (— 245.—), Aussig Check. 7990.— — 990.—), Drotche SpirrtuS 3900.— (— 600.—),' Karborundum 4995.— (-.—), Holzhandelsgesellschaft 2298.—, (— 65?.-), A. E. G. Union Eleklr. 2000.- (- 295.—^, SremenS Schuckert 2080.— >— 270.—), Alpme 4440.— (— 410.—^ Austria Email 3150.— l-.—), Berg- und Hörten 13.900.—- t— 1300.—', Poldihütte 340a.— (•— 600.—), Prager Ersen 9000.— — 1490.—), Rrmamuranp 4300.— (—100.—), Skoda*' werke 2945.— i— 380.—;, Salgo Tmianer 6350.— (— 500.—V Trifarler Kohlen 3800.— f— 895.—', Ung. Mg. Kohlen 8200.—! (— 400.—), Urikany 4300.— l— 3^0.—), Westböhm. 5600,— ), Brunner Maschinen 3250.— (4- 200.—), Leytam 2450.— (— 50.—). Karpathen 10.700.— (— 3050.—), Galrzra 14 000.- (— 2000.-), Schoeller Zucker 6250.- (- 450.-), Oefterr. Eisenbahnverk. 2720.— (— 280.—), Türkenlose 2500.—I 1— 255.—), Kruvv A.-G. 1720.— (— 180.—), Rufton 2600.— (— 850.—), Schönpuesener 4800.— (- Transport * Anternehmuagen. Adria 9600.— (— 1800.—), Donau-Dampf. 11.000.— (— 2480.—), Staatseifenbabn 4900.— (— 490.—), Lombarden 890.— (— 80.—)J 3°/» Süddahn-Prior. 1630.— (— 160.—), StaatSdahn-GrrmßW 2900.- (- 700.-). j Renten. Mairente 115.— (— 5.—), Febrnarrmte 119.50 f— 7.50), Oefierr. Kronen' ente 107.— (— 8.—), Oester«, Gokdrente 240.—. (-Ungar. Goldrenft 350.— (— —^ Ungar. Kronenreme 132.— (— —( Banken. Anglo 1150.— (— 20.—), Bankverein 1060.— •— 60.—), Bodenkredit 3500.— i— 150.—Kttdit-AMM 1450.— {— 70.—), Ungar. Kredit 1850.— 370.—), Devosite» 1160.— (— 115.—X. Länderbank 1265.— 28.—), Univnbötck 1100.- i- 40.-), Verkehrsbank 902.- (+ 7.-X ZivnostenSk» 1905.— (— 95.—). Prager Börse. Prag, 26. Jänner. (Effektenbörse.) Wahrend Bankaktie« zur Schwäche neigte», zeigten Jndustnewerte eme feste Haltung. ES notierten (Geldkurse): Ceska Banka 647.—. Böhm, Unionbank 644.—, Böhm. Eskomptebank 673.—, BöhrmM Jndiistrralbank 740.—, Landwrrtschaslllche Kreditbank 1090.—, Mähr. Agrar- und Jndustnalbank 915.—, Mähr. Eskomptebank 675.—, Bodenban! 700.—, Prager Kreditbank 1174.—, Roienberger Kreditbank 630.—, ZivnostenSka Banka 621.—, Bobm. Agrarbank 796.—, MÜhr.-schlef. Bank 840.—, Kolrner Kaffeesurrogace iit. k; 2250.—. Aktien brauerri Budwers 8209.—, Prager Pavrer 1888.—, Schamotte 2760.—, Danek 1100.—^ D8bm. Handelsgesellschaft 2760.—. Laurin 1580.-, Dcli2390.—, Rnston 1050.—. WeNbrän Pilsen 2100.-, Amylon 870—, Petroleum Kolin 4180.-, Kaolrn Sedlrc 2170.—. — Anlagd?> w e r t e: 4e/0 Frerhertsanleihe 96.—. 4°/, böbm. Hyvothenn» bankpsandbneie K. 104.50, dieselben 8»/,•/, 96.60, 4°/, Kommunalschuldscheme der Landesbank des Königreiches Böhmen 97.50, dieselben 4'/,°/« 104.—, Enenbahnschuldicheino derselbe» 97.50, 4°/« böhm. Sparkafienpfandbrieie 95,50, Prager stadt, Svarkafie 100.-, 4°/0 mähr. Hypothekenvsandbnete 101 4*/o LandeSkirlturbau-Kommunalobliganonen 94.50, dieselben 4‘/t®/« 102.-, 4% Prioritäten der Buschtehrader Bah» 97.50, Türlen-- lose 955»—. Budapester Börse. Budapest, 26. Jänner. Dre schwindelhaft empor, geschraubten Kurse, die an den letzten Tagen der Vor-- wache zum Vorschein kamen, benützte heute die Spekulation, zu umfangreichen Realisationen. Gleich bei Eröffnung deS> Verkehres wurden die Papiere, besonders auf dem Lokalmarkte, masssrrhaft angeboten, so daß die Kurse ebenso rasch wie sie in der Vorwoche emporgeschnellt sind, wieder zurückgirrgen. Kurseinbußen bis zu 1000 Kronen waren keine Seltenheit. Nur in der Kulisse ließ sich der Verkehr etwas fester an und die Kurse verzeichnetcn vielfach Steigerungen, die jedoch späterhin nicht voll behauptet werden konnten. Bloß wenige Effekten schlossen über den Schlutzkursen vo» £ Freitag. Kg zogen O«lt«rq:ichiM Kredit-Aktierr NM 35g

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