Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 339 (1.1.1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2979076-2979416-2979417--02985-2988564- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
) Seite 2 Wien, Donnerstag Wiener MorgenZettimK 1 Jänner 1920 Nr. 339 ■ naeasoanaMiasiKaflixbi.MMuaabtgrit «- n 5p o « ZIGARETTENPAPIERE » ZIGARETfENHÜLSEN 1 Sie üb^nckk'sffsn selbst die höt ten Erwartungen, . des Rauchens. -ci«- '»■ro ano9aa«caannnn<<miiiftTi^ S7Ö VZr einem Systemwechsel in? Mr tjitBen .Bectitk gemeibct, daß die kommende Session Ict l'aaitot'afücrfmumlung hauptsächlich den großen stuatSstnanZit'llen Fragen und der Beratung der Bundesverfassung -cividniet scm wird. Die Tagung wird im Zeichen einer neuen großen Krise sieden, die ihren Ausgangspunkt von- >en Resultaten der Rennerschen-Neise nach Paris nimmt. Di/: r--?aliti2N, die unter den gegenwärtigen Umständen sich nicht '.hlecht bewährt hat, ist ins Wanken geraten und beide Parteien sind eifrig bestrebt, sich den im Koalitionspakt überll-unnenen Verpflichtungen so rasch als möglich zu entziehen, äs ist bekannt, daß m der sozialdemokratischen Partei schon röhrend der Herbsttagung sich Strömungen geltend thad)ifri,’ eie den. Austritt der Partei aus der Negierung an strebten. ' Die Partei hat auf allen Gebieten de-r Verwaltung schwöre äwderlagcu erlitten. Sie hat zwar ansehnliche Reformen des sozialen Lebens durchgeseht, konnte'aber mit ihren auf die Sozialisierung der gesamten Wirtschaft obzielenden Tenecnzcu nickck durchdringen. Die furchtbare ErnährungS- und Kohkonkrise sowie die Lahmlegung des gesamten Eisenbahn-"» zcrkehrS wird in weiten Kreisen der Bevölkerung dem nranüdr.bcu O rganisationstalent der Sozialdemokraten - zugcschr'wb.ur. ES ist zwar ungerecht, dies zu tun, denn Oesterccichs Rot entspringt 'einerseits dem Krieg, beziehungsweise wm furchtbaren Ftiedrnsvertrag von Saint-Germain, anderersrits dem Bestreben der höheren Beamtenschaft, den Staat nicht zur Ruhe kommen zu lassen. Genährt wurde die Per-! mttcrung der breiten Massen durch die Haltung der christlichsozialen Presse, die für ihre Partei zwar alle Rechte der . Koalition in Anspruch nimmt, aber nicht ihre Pflichten cmerkenneu null und alle Fehler mit schor.ungsloser Kritik den Sozialdemokraten zuschiebt. Es ist erinnerlich, daß dex Führer - des. linken Flügels der Sozialdemokraten, Dr. Friedrich u hier, rin Herbst'in einer Rede in der Nationalversammlung zanz offen den Wunsch seiner Partei aussprach, die Verantwartlichkrxt für die Regierungniederlegen zu können. Ihm trat damals der Christlichfoziale Kunschak entgegen, der in einer stark ironisch gefärbten Rede erklärte, ein Davonlaufen dürfe es nicht geben Seit damals haben sich dies Verhältnisse-, immer schlimmer gestaltet und die Sozialdemokraten, die alle unpopulären Maßnahmen, wie Verkehrseinschränrung, . Steigerung der Fahrpreise auf den Eisenbahnen und den Wiener Straßenbahnen, Wietzinssteuer, Dohnungsausnahme usw. auf sich nehmen mußten,, sehnen sich in immer stärkerem Maße nach der ungleich hequemoren »Rolle der Opposition Die Chriftlichsozialen wollen gleichfalls aus der Negierung augirctciv.b« sie nach dem Rücktritt der Sozialdemokraten ein schlechtes Erbe verwalten mühten und den von ihnen angefachicn Zorn der Bevölkerung wieder auf sich ziehen würden. Die bürgerlichen Abgeordneten, die sich in den drei Fraktionen der Grotzdentschcn sammeln, zeigen ebenfalls keine Lust, ihre Opposiiionsstellung aufzugeben, und sind übrigens durch ihre vollständige politische Sterilität bei - der Bevölkerung so in Mißkredit geraten, daß eine Regierung-, die sich aus Großdeulschcn zusammensetzt, schon nach wenigen Tagen dew.iss'.mncrenmüßte. - Die Negierung Renno? steht vor einer fast unlösbaren Situation. Tie Bcrspreck'ungen, die ihr die Entente gemacht, hat, sind nicht emgebrltcn worden. DaL Triestcr Getreide kommt nicht noch W'.en, weil es auf der jugoslawischen Strecke’ununterbrochene Verkehrsstörungen gibt,,bereit politischer Charakter nicht zu verkennen ist. Die Kohlenlieferungen aus der.Tschecbo-Slvwakei sind bisher ebenfalls noch nicht ins Rollen gekommen. In Prag srktürt man dies mit der durch die vielen Feiertage bedingten- Verminderung der Forderung und mir dem Waggorunairgel. UebrigenS ösmentiert man in Prag auch die Mitteilung Dr. Renners, daß sich* die Tschccho-Slowake-i -n einer Lieferung von 750 Waggons pro Tag verstanden Hobe. Die zehn Tagein denen der Oberste Rat die Entscheidung über die Freigabe einzelner österreichischer Aktiven zum Zwecke von LebcnSmittölkrediton und zur Erlangung eines'großen ValutpkrediteS zu fällen versprochen batte, sind vorbeigegangen, ohne eine positive Mitteilung zu bringen. Man kann daraus schlichen, daß der Oberste Rat sich mit dieser Frage entweder gar nicht oder' nur im Vorbeigehen beschäftigt Hst. Wir haben schon dvS öfteren darauf hinge'.vicfcn, daß die Finanznot der eineinzutreten. Nun wird der Oberste Rat inden nächsten Tagen seine Arbeiten. wieder der Friedenskonferenz über-- geben, die über die russische, türkische und ungarische Frage beraten will und außerdem noch eine Diskussion über die Valutakrisen der Siegerstaaten zu führen haben wird. Infolge der Schwerfälligkeit des hureaukcatifchen ApDrates ddr Friedenskonferenz wird es natürlich sehr lange dauern, bis man auch uur in bezug auf eine dieser Angelegenheiten zu einem Beschluß wird kommen können. Es wäre also Aussicht vorhanden, daß die Friedenskonferenz, einen reibungslosen . Verlauf vorausgesetzt, etwa im März dazu "kommen wird/auch an Lestereich zu denken. Solange kann aber Oesterreich nicht mehr warten. Da .die Regierung Nenner sich der Entente gegenüber im Wort fühlt, andererseits aber cnts der gegebenen Situation ifjre Konsequenzen ziehen iäuß, so ist es erklärlich, daß seit zwei Tagen in den,politischen Kreisen von dem Rücktritt der gesamten Regtsrüng gesprochen wird, der eine totale Aendernng des Systems einleiten soll. An Regierungsstelle wird, .natürlich —7 wiedies bei jeder Negierung geschieht — die Absicht eines solchen Schrittes tn Abrede gestellt, aber es erhält sich hartnäckig das Gerücht, daß dsr Staatssekretär für btc Fi,- ' nanzcn, Herr-Dn Reisch, als das erste Mitglied der Regierung fein Portefeuille der Nationalversammluug zur Verfügung stellen wird. Ihm sols dann die gesamte Regierung folgen, die nur! erst den Erfolg der. Pragcv Besprechungen, des Staatskanzlers mit den Ministern T u s a r und ' B enesch abwartcn will. st Die künftige Regierung .soll sich aus Vertretern. der Länder zusammensehen, die unter der Leitung des gewesenen Ministerpräsidenten Max Wlcchtmir. B e ck versuchen sollen, Oesterreich aus eigener Kraft aufzurichten. Herr Beck, der ' durch die Revolution um seinen FreiherrnLite^ gekommen ist, ist einer d-er wenigen Männer aus dev alten österreichischen Vurcaulratie, denen die Bevölkerung Vertrauen bewahrt hat. - Er ist, jener Ministerpräsident gewesen, der im Jahre. 1906 der Hofkamarilla daSallgerneine Wahlrecht abgezwungen und es allen Intrigen der Deutschnationalen zum Trotze mit -dem Kuricüparlamcnt durchberaten hat."Er kennt'die Verwaltung und insbesondere die Mängel der staatlichen Konstruktion Oesterreichs und ist den Ereignissen durchaus mcht kalt-gegenüber gestanden. Er hat sich nicht Rn den Schmollwinkel gestellt, sondern hat 'in seiner Reihe von, Zeitungsaufsätzen erkenntzN. lassen, daß er die Schwierigkeiten Oesterreichs begreift und. daß er. ein politisches System vertritt, .-mit dem man sich früher oder später auseinandersetzen müßte. Er ist ein kenntnisreicher Mann von großer Bildung und »von gutem internationalen > Ruf. Was gegen /'ihn spricht, ist freilich seine HerkunftÄns dem alten. System, die ihn .in vieler Augen außerordentlich /belastet: Aber iunsvr politisches- Leben ist so arm an Individualitäten, an politisch abgeklärten Persönlichkeiten, daß inan. fich freuen müßte, Herrn' Beck'swiedöü auf dem politischen Kampfplatz, erscheinen zu sehen. Es, darf nicht übersehen-werden, daß sich Beck aus der Zeit des Wahlrechtskampfes her großer .Sympathien bei.den Tschechen erfreut, die für die Anbahnung eines wärmeren Verhältnisses, zwischen Oesterreich und der - Nachbarrepublik sehr .wertvoll wären. . / Das Programm der neuen Regierung wäre ja das gleiche wie. das der jetzigen: Es' muß versucht werden,'das wirtschaftliche Leben wieder in Gang zu bringen.'Das scheint unö durchaus' kein unlösbares Problem, wenn es auch alle Energie und Tatkraft erfordert. Die Freigabe des Handels müßte der erste Schritt sein, der wieder durch Vertrage mit den Nachbarstaaten die Oeffnung der Grenzen,*die Aufhebung der Paßschwierigreiten und die, Einstellung der mörderischen Zentralen zur Voraussetzung hätte. Das könnte auch die - jetzige Negierung, erreichen, wenn sie noch im Besitz ihrer Arbeitsfreude und des' Vertrauens der Bevölkerung wäre. Aber die fortwährenden Fehlschläge auf dem Gebiet der äußeren Politik und. die Wirtschaftssihwierigleiten haben die Arbeitskraft der Negierungsmitglieder aufgezehrt. ES herrscht in allen Aemtern Apathie ürld die Nervosität der exekutiven Organe wächst, bis ins Unheimliche. Dis Abfallstendenzen in i den Ländern. sind; nicht zum Stillstand gekommen und die i Regierung weiß jetzt keinen anderen Ausweg mehr, als daß i die Nationalversammlung die neue Bundesverfassung so rasch als möglich verabschiedet. Das nächste Wort sollen dann die Wähler sprechen, die. etwa im April wieder an die Urne gerufen werden sollen. . \ Dr'. üp*v kssr^rv-Präses N.Lr'c.. .,7 Der StsatSkanzler äußerte sich in einer Unterredung " mit dem Wiener Berichterstatter der «Ostraabr Morgenzeitung" über seine Prager Reise: Der Plan der Besprechungen mit dem Minister Benesch hat im wesentlichen die Gegenscitigtcit in den wivtscbaftlichen - Notwendigkeiten der beiden Lander zum. Inhalt. Alle Welt weiß, waL wir von der Tschöcho-Siowakel brauchen, und in der Tschecho- Slowäker wieder ist'die - Einsichtim Wachsen begriffen, daß Oesterreich wirtschaftlich manches zu bi ecken hat-, - wertvolle Nohstoffo vor allem und überdies die Aussicht, auf einen a u f n a h m S f ü h i g s n Mar k-t für Jndustvieproduki-e, die man in unserer so sehr an Trausportschwierrgkeiten aller Art leidenden Zeit besser, bequemermnd vorleilbaster in der Nähe absetzt. Wir haben vermutlich beide. Not, sonder-u mir der Not drr ganzen Welt zu tun. Auch sind die Entcntesiaotcn noch nicht zu einer völligen Klarheit darüber gelommen, daß die Hungersnot Europas auch eilt xiefculjaflcö politisches Problem ist, tmb daß siezu ihren heutigen Dimensionen nur dadurch gelarrgen lonnte» daß das svrechungcn in diesem Geist vor sich, gehen werden." '.u,!!sc stbll ui'.d dlis; dieser ''licSs'lll so lange andaucrn wird, al' rri-ht die Entente aus die eine oder andere Weise zu erneut Abüunmrn mit Rußland gelangt, daS diesem Staat gestattet, die Prodnition wieder anfzunehmen und NI den Welthandel Getreidc seit fünf Jahren in der Versorgung Europa- - öavuu.er am auösü D!s -frLAKZ.Afchs Psc-ffs -Äbrr hUtyloi irr, Wrsu. Paris, ZI. Dezember. (Sit?2 Reihe von Blättern, eu „Figaro", beginnen sich tuic-icc mit der verzweifelten 'Hag-: in Oeft.rreich zu beschäftigen nxb hring-n Schikd-errnrMN über die v-in Stunde zu Sinnde lvachsrnbe Not in Wien. 'Ettsrllra und. der,'Frieds , A . Aus W a s h i n g t ö n wird geineldet: Dt« t&om* torey beschäftigen sich noch immer mit der Frage, wie . ein Ko m p ry m.ißbezüglich des Fri-ed-ensabkommen^ herbetgesührt tverden könnoch Senator Maeeurnb'P, der-eine 'Reise, im Äfften der Vel e'nigten Staat^r unter-' nüNunßtt hat, erklärte.nach seiner MMHr, d-ß bis gföM^Mchrheit deZ Volkes, ein baldiges Ende', Wch^lüngen. wegen des Frieh-onsabkHmmenS.. Man ist. bereit,, den Völkerbund mit denjenigen VorbL?' halten zu unterstützest, über die sich, der.Aengt und Wilson einigen könnten. - - - Jk . Senator King erklärte, daß Man .s.ich..Üb«L--vr«e-- zehn Voebehalw geeiuigt habe und es möglich sein werde, auf der GrundlagMie Ratifikation durch ^führen. Zu diesen -vierzehn.'Vorbehaltes gehören Mehrere, die pan Senator Lodge.stammen.; ...I; V , 1 ‘ ' . * ■ Nach einer Meldung aus Washington hat dsr frühere. Lcbensmitteldiktator Haover sich in -einem Bericht über die- Lage in Europa gegen die Üeüernahme eines M a n b a t s,f ü r - U r m e n i e n dstrch dis ' Vereinigten Staaten erklärt, Wd zwar macht er in seinem Bericht, wie es heißt,...-.Anspielungen auf die' reichen Baumwollpftastzungen in-'W.ef.'O p o t.a m.ie n,^die .Kupserminen Syriens und das Petroleum gebiet der Schwar-en Meer-Küste, die Frankreich und ^England unter sich 'geteilt haben, und er vergleicht. diesü Gebiete mit.dem armen Armenien, das. man..den Vereinigten Schawn übergeben wolle.. , , \ — -;— . Die Vsrgiinge iy Aegypten. „Daily News" -meldet aus Kairo, daß die Kdmmission Lord Milners seit zehn- Tagen in.zahlrei-hen B ra'u tJen, ,sätliche chgyptischen Zchsso'.ts ein- . gehend geprüft habe.' Die Beratungen in Kairo würdennoch drei Wochen dauern, hierauf werde sich Milner in die Provinzen begeben, um' die Verhältnisse an Ort und Stelle zu untersuchen. Der Eindruck sei allgemein. daß sich die Aussichten aufeilte gedeihliche Entwicklung -Ustch auf die Versöhnung der Eingeborenen gebessert haben. Die ^feindlichen Demonstrationen -.und^ der GeneralauZschNd - .seien Fehlschläge gewesen, die B-oykottbewegung'nun schon wesentlich abgeschwächt. Dis Kommission, wird versuchen, ein .Ueberemkommen .mit A'-gWl'est'^ustand^.stbristü«st,'wvleLMedpten alsRatioy angesehen .werdeu .soll. Vielleicht -wird. .das Land ein»" Verfassung erhalten, die ans den Grundsätzen der „Jndia Bill" ausgebaut sein dürste. KathoUsche WeltPoMrk. ' Ein-Genfer Mitarbeiter des „Prager Tagblaites^ schreibt unter diesem Titel: Das Nom des Mittelalters beginnt sich zu regen. In Ungarn gelang'der-- erste Sieg. Diese Männer von Wponyi bis Huszar sind mehr als Marionetten ihrer Anschauung; sie sind! Exponenten einer Kraft, deren Sitz sich nicht seststetleu läßt. Frankreich brachto den zweiten Erfolg, das Frankreich von heute, in dem zwar eine Clemeneeau-Majorität regiert, in dem aber auch eine bis auf die Knochew klerikale Genrralskamarilla ein ' gefähtliches Hintertreppenspixl betreibt,, in dem ein .Foch,. ein Mangm, ein Franchet d'Espevey die Demokratie bekämpft und das republikanische fühlen, in dem ein Le-ött Daudet,, ein Pugliesi^ Eonli, ein Jules Delahaye ganz offen mit reaktionären Schlagworten, aufiritt. Auch Poley zappelt schon in den Maschen dieser Politik, in der italienischen Kammer fttzen an' 12Y.klerikale Deputierte, in Oesterreich drängen sich Persönlichkeiten, dje man schon längst für abgetan hielt," auf einmal, wieder m. den politischen Vordergrund, in Bayern hat sich' eme katholische Rcya.li-steypar.tei anfgetan und die Exilschlösfer am Genser -See werden von'jesuitischen Abgesandten und VertrauenZmäunern. überlaufen. Ganz offiziell besteht ein „katholtschet 'We-ltbünd". Kardingl Amette rst sein Präsident. Und'die Vertrauensleute dieser Orgämsation ''steten - in allen ^Ländern, sind bekannt loaar und wagest .s.!^ selbst an die/Oeffentlichkeit. ..Ob es nun ,ein P.' Gra^ Gylen .ist, der dem ^enediktinerpröest entstammt und fstr ein „katholisches Mitteleuropa" schwärmt, oder der sran ösiiche Äübä Totttou»..oder - jener Universitätsprofessor in^ Freiburg, der als Erster den. Psan verkündet' hat, das katholische Süddeutschlästd mit den katholischen Alpenländern zu einem neuen ka.holifchen Kaiserreiche zu Vereinen, das ebenso „heüig römych" Ware wie-sein Urahne in der. Geschichte, oder die vielen dunklen Elemente, die aus Italien kommen oder aus .Spantest und die in die Welt ziehen, um Stimmung für den Gedanken zu Machen,-er sie aySgeschickt hat» alle sind die Exponenten jener Kraft, dieist.dem katholischen HeHutch vereinigt liegt. ” Berf/rssü-rg und Wühlt'« in der Tscheche-' Simvalrei. Wie daS ^Prager Tagblatt" etiübrt, wird die atPNwattige Session der Äratwnatvetsam'mlnng bereits am 27. Jänner de» endet werden. Bis zu dusem Zeitpunkt Müpe asio . die B c rf a s s u n g s tz e s e tz g e b n n g einschttchlich der W ä h lo r d n ü n p parlautentariscy eiledigt seine Nach dem 27. Jänner sollen sosoit die Voratbri'.cn sür die Neuwahlen mit der m oßrrn Bcschstuniguua vor genommen wctdcn. Dcr Grund sür dirirn srüh'^itigkn <chluß dcr Se sion liege darin» räß auch nt Ungarn die Wahlen vor der Türe stehen und die stchechüslowakische Rrgietung *m.t Rücksicht aus dte Slowakei die Wahlen hier nicht water als tn Ungarn stattfinden lasten wolle« ' >■» -c«