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Wiener Morgenzeitung · 1919-11-07 · Heft 287 (7.11.1919) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 287 (7.11.1919)
Date
1919-11-07
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Rr. 287 Wien, Freitag Wiener Mvrgettzerkungs - - - -t ...r.,.«. -.. -- ... . ,1 Die FutzballmettspMe drtz SoNttlaAS» Am Gvnntag stttbm wltz-ttide Mcisttrfckmsisipnt? statt: Sponttob- Zistttve.wtz (Doinbach), Rapid - Wecker EknMbw, Hükoäß^SlvvM <Flondsdorft. Gc man,a-O. S. C, (Scluvechat), Ostmark— N. A. C (Nindorf', SiNrM-^-Blue Stür .(Admuavlatz), SportfreUNde-Ob.-Si. Beit «Amatempkatzi, Red Stoi^Vrnwäns (PttttftiirsV — ffiem d chaNsfpirlt ttnqtt, W. A.C. Md W A. ff. Cptttfet' Tom« BienNa Md ff A. C. Hohe Warte mch. Schtießlich soll auch d.r Budapests Toi na Club. Unpariis Ültesier MßbaÜverttU. in Wien wüten — Snmstaa ocyen Hrutzä, Savnrag flogen Rudollöhügel — doch ist er bis jetzt noch nicht «mtzrrrvfftn, Dev niedorSsttreelchttchtz Lnp. Am SS. d. M. stndü öle Me Vonundr des Cups statt. an welcher btteus d>e Mtlt» Üassigen Bttrini'teckuthmen. rlußeidtm siud noch die Sieger der poiheipeheNdenNliNdeteilnaiNNSbeiechstüt. Dtt starken Bttdwe der Jt Klasse habe» btt bei Äuswsmw zumeist sptelschwache Gegner bekommen. So spielt Hatvah gegen Nastnspttler, Gtttnniia «gen Tulln. Nußdviser A C. gegen Nordstern ww. Die Sieget aus den Spulen vom 83. November gualistnetrn sich!ür die erste Haupirnnde, die ,m ffebniül 1820 siattsindet, an der auch schon die ristllnssigen Vereine trilttehmcn. . GportNlub Kadlma. Unser .pesiriqe Bericht Über das Wettwiel . des . Makkadr & ist dcchiN richiigplstellni. dag Maktadi X nicht argen Kadttna-Nnerve, sondern KadiMa» M.-Mannschast 1 r 1 gespien hat. GerichLssaal. brcchM des Diebstadls. Dev ÄNtzrklügte wurde am 8. August um 5 Ubt .ftiib dabei bctrh ru. wie kt iN't einem GenvsttN ' aus dem Stall des GäiltteiH Jösrf D e t ö e ck itt dek Mbs« sträße eu Paar Pi er de stehlen wollte». d tder DeMr mit bcw-ile. Der ÄugMtzie» vemü Komplstd stüchna ist» Wat bmtk vvllkowstieü ptzstäNdig. Er gab an, dass er den Dievr stabl Uiis Not, verursächt Wch Aibest lostgkett. -ausllikren wollte. Ceiu. Komplice lmbtz ibss dW llberiedki. Die GMwürNkN sprachen %m\ Fal'.na schuldig, wokauf der' Gerichtshof unter' t dem BbrslS des Dderlttsbkßgerichisrates Dt. L h ö n t den beecits Miwal voibesi'UstrN ÄnMagscn zu achtzLyNNvNätett f ch w e r k u K e i 11 r S 0 «t ü 1111 i i fe* \w Bshmett. Ävt elnigttt Damn mtld'te das «Prager DaMalt^ baß Vüt' vtttt Prager D vistonsgirlcht in einem Prüfen, der mit der BrrUMlung dks angttlagien.M dft'tt Mi Tode ciidete» atS cimigvr Bclastungs rügt cm ll l v i l l d n f i d e n t vernommen wurde, der in e i ne ttt O s s i z i e r s m a n t r l steckte, eine M tiinMipe uw bültk und bü-itit b t r m n m m t war. daß man nur seine Äugen sah. Der Angeklagte wurde zuw Todedurch denSträUg verurteilt. Das ^Piavv rtgänjti die Mkiduug vubitt. daß das ArMedlomtNando in Dschett die BttsmUiig getrvsfm haben soll, daß *\im Merke der Sicherheit des KdusidtUten die Maskierung des KranttUgen ertoige. Aber auch diS schien dem Armeen komuiando noch nicht geiiua. Nach Mitteilungen tts BlUties »vurde der Zeuge unter rinrNi iatiönn Namen dtNi Angeklagten aegriiübergrstellt und unter diesem Namen klNveiNoninien, Der Name drs KiiNfidkNt'N Heinrich Pipt el ski itn bloßes PskUdonyin gkwestv» Schließlich wk'ß das Blatt von einem Ttlemamm des DMklvinm iiidvs m Melden, das dem MiliiürM'cht tiMtrug, dktt AugMugtkn Mtl der größten Stitttge AU bestiUfem S)ie i7jÜfjtige 3*äb£ttbiebtft. Schön itn ZüttNcr d. I. sollte dir l?liifntfle btschstfiigUngS» ^ösir Anna Pelzir, rme trotz ihrer Jugend vöibestiasie gksührtiche Diebin, sich mit einigen G e N k^s l r N n e p vor dem Ertenninisger chte wegen Ladendiebstahls ve'aniwortcn. Da ste damals n cht ausgcsotscht ivtidrü loNiite, wurde das Briiahren gegen sie ausgrschicdm. Seither Hai d>e Pelier sich Neuerliche Tiebsiähle in Gk''ellschalt von fftktlUdittNkU zM'Uldeii kommen sasteN. Die Diebsgtsclli'chast betrat gewöhnlich Konlkkitolis-' geschälte sowie die BorziMMtr von Aertlkn und stahl don Wäiche und Kleider. Auch Juweliere wurden das Oyser der Dttblnne'U. Der Iekzer hegt der Diebstahl elnes ni't ll'l8.000 bewkiteleit BrrllantrlNges zur Lust. Insgesamt löttntrn ihr Neun Diebstähle Uachgewicsen werden. Heute hatte sich die Pelzer vor dem Schwu>gerichtr der Ordentlichen SrsstoN nutek dem Boi sitze des Obeilan-tSgirichis» rütks Dr. ffkauensetd wegen Beidrechens des Diebstahls zu veiantwoiten. Sie war m den meisten Fällen geständig und gab auch den Diebstahl bei dem Juwelier Slrinbcrger zu. Ein ^sungtt Mann"» sagte ste, habe ihr etzählt, et hätte dort ein wertvolles Armband eütwendet, sie solle hittgrhen, um auch etwas M stehlen, es gelinge sehr leicht. Die Gcschwornrn rikanNten dit Angeklagte einstimmig schuldig» seboch Mit Einschränkung der Schadens.sistkr auf einen BrirügVöN UNtek iOOdKi onkU. Im SttiNk diesesBcrdiktes vcrurteilte-, der Gkiithtshss Anna Pklzir zU achtzehn Monaten e i n s a ch e Ui Kerker. Die Angeklagte etlläite, das Urteil önzuttehtNcn. Ihr Berieid grr, Dr. K r a S z n a, unierbrach sie über mit bfcti Worten: TäS verstehen Sie Nicht. Sie Innu.1 mtfjt die UNgnvöhnlichr Hätte des Urteils» Ich Melde die Nichtigkeits» Beschwerde und die Brrusuntz än". Der Iuslizprrlaft mit Heizmaterial beliefert. Aste NkuiNe des Justizvalastes. also auch der Schwurtzerichtssaal, ivüittt htttte an^eiiebm dliichwäimt. Vom Staaisaptt wurde eine tldini McNge HerzMiterurl brigestellt. die Zepiratheizungs,rnlüge konnte itisylgedtstetl wieder in Bttrieb gesetzt weidcn. Ang^liigt war dckrl vor der dritten Session des Schwurgeiichtrs der Schneidergehitfc^ Fnmz K a l i n a wtgtn Ver- An der Wegscheide. Von Ddjta Lakens. Winzitz berechtigte Urhetsetzting aus dem Tschechischen von Emil Saudek.) (4. ffortsemmg.^ Die VklrttößWSüt gade \n btt Tfchechvs G airtakel» Das „Prager Tagblatt^ erfährt aus dem von der tfchech jch.n Neg erüntz borbe elbt.eU Gesetz nt.our, über die tLrNheüuttg bvn UttöühlMgen üüf die Verttt 6 gvnsst e ue e folgendes: JAe p L y s i s ch-e Person soll als Anzastlung auf die zulstnstige Ve.tnögtzltssteMr das Fünfzehnsnche der letzten Veranlügung der Pevsottülsteuer abfüs-ten. Bel zur öffentlichen Nechttütigsle^Ung vechf.ich eten Gesellschaften wird die,er Betrag das Sechsfache der Cinlon.ntettstguer ausntvchen; bei ^ründelgentümerir das Doppelte des K.Uüftraleink0.!.MnZ. Bei Gesellschaf len die ihren Sitz nicht in der Republik ha'en und bre demnach bei der EinlommensLeiret he.' tiich. veranlagt wurden wrv) bas Zwölf fache der Omote, welche Üüf h-e,ige Betriebe eu.fällt» bei EiNzlelpersoncn» die in der Nepüblik hinsichtlich der Personalcinkommensteier nicht veranlagt wurden (neue Gmaslil gtzr)» wird der zwanzigste Teil des Verntötzenz eingtzzrgen werden. Älle diese Betrage werden als Än^ahütttg anf die BerNrögcNlsteuer eingehoben, und zwdr derart, baß di« Stenerämrer einen einfachen ZahlungbaUfträg erlassen, werdengegen den keine Berufung zulässig ist. Ailsterdtzm kön..eu die Sleueräürter eine Sicherstellung für die Vermögensstruer verlangen (als Maßregel gegen die S leuerf lucht ins Ausland). Diese Sicherstellung betrügt bei einein Vermögen von 20.000 bis 100.000 Kronen ö Prozent, von 100.000 bis 300.000 Kroueii 10 P o'ent, von 300.000 bis 600.000 Kronön 15Prv-ent, von 600.000 bis 1,000.000Kroiwu 80 Prozent UNd bei Vermögen darüber 25 Prozent. Vermögen bis 10.000 Kronen sollen von einer Anzahlung verschont bleiben. NNtt'elN, sein Haupt war grau, sein Bavt Miß geworden. Der Rücken gekrü.umt, die hohe Gestalt gebeugt; in dein traurigen, gramersüllten Greis hätte niemani> mehr den Adaur Mandelik aus Slar'koe wiedererkattNt. te. Lüi iii& iiiä. VU» , _!Urni Ädam Manbeltk hatte am Lager des sterbeuden Kindes einen neuen Sinn für fein Leben gefunden. Gr verließ Mähren nicht meh^. Gr suchte sich NlN kiebslen die wetlfe.nsten Dörfer aus und betrat die ärmlichsten jüdischen VelMsungen. Er pfleg e Sch rerk.anke, betete bei Schwerkran.en, wachte bei den Toten und bereitete sie für die letzte Reise vor. Roch ein anbereß Amt verwalten ev» Es geschah, daß Leute weg.« Ihres vorgerückten Alters oder kranlhritShalber vor Jom K'.pur das borge,chriebenr Getet am Grabe ih.er Dü.en nicht verrichten konnten. An solchen Gräbern verrichtet«Adam Maudelik die Gebete für die Barhinberten. Er durchpilgert« ganz Mähren von einem Ende zum andern, von Friedhof zu Friedhof. Am Grabe frentder Menschen, die er nie g-ekannt» betete er so haiß, alS ruhten dort Wesen, die ihm am teuersten gewesen. Der fremdtzstets kummervolle Jude, vott dem uienlvnd wußte» wer er sei und woher er gekommen, wurde von den jüdischen Armen geehrt wie ein Heiliger. Er war ln steter Berührung Mt Friedhöfen, mit Sterbenden und Toten und dieser stete Verkehr mit Letd und Kummer linderte seine eigenen Qualen und gab ihm Seelen ruhe. Vergessen- ,. » Nein! Sein Körper pilgerte von einem Sterbelager zum anderen, von Friedhof zü Friedhof — über feint Seele war häufig fern und schlveifte ans der Caslauer Ebene umher. Im Traum hörlü er oft seines Weibes Stimme, die Stimme seines Kindes und er vrrzehr»« sich itt maßloser Srhnsucht^ Dvch er blieb standhaft und in stets sich erneuerndem Werk der Barmherzigkeit faud rr n^üen Frieden. Schnell freilich atlkrte AbäM^ Mittdelik.. . Die Scelenpein durchfurchte sein Antlitz mit vielen Zwanzig Führezwanzig lange Fahre durchs isgerte Adam MaN'.elik ganz Mähren von einem Ende zum ande.en» Es war an der Reige des Jahres 1859als sich itt Mähren Gerüch.tz zu verbreiten begannen, der Kaiser habe den Inden Fvelhtzit verliehen. Und es flog von Mnttd zu Mund: Die Juden dürfen den Wohnort Nach Belieben wechseln! Die Inden dürfen Grund und Boten erwerben! Ditz Juden dürsten heiraten! Die Juden dürfen ohne angesnch e behördliche Brlvilliguttg helraien! Adam Manttzlik irrte wie belüuüt umher. Die ol.en Wunden brachrn auf und bluietcn wieder. Die schn-er gewonnene SeeWeuhe wich einem wilden Gturnt in seinem Innern. Die Juden dürfen heiraten! Terhnka löiiNte wiederum sein eigen seinwenn... ja wenn Arütt dasselbe tstiewäß er, der Adam» nm Terhttka zu retten, vor zmanstg Jähvrn getan hatte... Wenn Aron sich von ihr schriden ließe... Wahr ist freilich, baß Adam ein heiliges Gelübde abgelegt hatte» er werde nie mehr zurückkehren» er werde für sle tot sein und Uvte sollen nicht vom Grabe auferstehen. Wenn aber solche Wunder geschahen, daß der Jude anderen MenfchaN gleichgestellt wird» bann dürstn auch Tote ins Leben. zurückkehren. Er begab sich Nach Böskvwttz. Der BoSkowitzer RMiner hielt große Stücke auf ihn wegen seiner zahllosen gottgefälligen Werke» Adam Mandelik Vertrante ihm bas GeheiMUis seines Leben) an Uitb bat ihn Uist Rat. Der Nübbiüet bestätigte ihm kille umkaukenden Gerüchte von der Freiheit der Juden und sagte ihm» es stehe den Juden nichts mehr im Wege, nach Belieben zu heiMleu, tibiaihm aber eindr-irglich zu, er möge schon sein gotLüefälligeL Dasein in de» 7. November 1919 -—~~^2l Seite 5 .*t.8i»rrf,.«f,.airTwstafcfl»aa Größte Auswahl! BillW Preist.! f 64Ö Leopold Steitthart,Wieri, I.,Bibersiraße S. Dieses Steuerprojekt wird Motiviert mit der not« Mndtgen Sanierung der Industrie und es wird direkt ausgesprochendaß hierdurch die bei der Slempelung der BaNktto en zULückbehaltenett Beträge jrei werden sollen» Ebeusn sollen die Forderungen aus den Girokvülis und Kassenschemen freigegeben weLden. Dies« Rähnähme soll, wie öS heißt, auch durch die Absicht heivorgerusett worden sein» Böten in den Umlauf zu bekommen, da an ihnen gwßer Mangel herrscht, dem durch Neudrucke augenblicklich nicht abgehölfen werb^ kann. , MBchsftttchtz srachMke^ . , ÄuS B ü d tt p e st . w^rd aknieldet: Der Berrin d« Estekirnhändltt ließ dem Bölftpräsidcntcn Karl von Begh di« Bllti Unt rbr'itendarauf hmzüiv ikcn. daß dcr legitim» Bz.luttn Handel an verBörse zilgelasstn werde, da iiitliarn piädestitttert erschettie, als Stapelplatz iiif den Transitvettehr M b;citert, woch es aber Uttbcdmtzt einer Kontrolle dek Äalntminarktes bedürfe» Ferner »vird aus der ungansche» Haltprstadl berichtet: ..! Der Verband der Svarkafsm und Banken beschloß» von 10. d. M. an bet der Abwicktunli von EWlenaeschäfttn sünttlich» geschlichen lUalilttngömittel ohne Äusna'ime zuuNasien. Es Werder der blauen Ototen, also auch die »Zebnlauscud'-Kronennoien. sowU die G'ldznchen der Ppstlpärkähe bei bet tlebcrnaliinc dcr Esirkten ui Z ihlnnä g Nonnüdn. Wie didBrüuttcr „lsidoveNoviny" melden, sind auf dri t i ck r ch i s 6i e S1 a a t s a n l e i h e 62k» Milli> onrN gezeichnet worden. Nach cmtc Meldung der «Narodlk Listh" hat im Haudelsministerimn eine informateve Bcraluniibrr btt Otostrisikation ausländ scher Firmen und Gesellschaitev stattgclunden. Es wü'de ieügcstellt, daß die Nostrlsikation dev Gmiidiätzen der mit Drutichlnnd und Oesterreich abgeschlosieneic ffriedensverträae gemäß durchgeführt werden müste. Nach deN Friedenspcrtlaa Mit j eütschlaNd hat der tschecho-slvivMche Slaw dös Nechtdie auf settrem Grbittr befindlichen deutschen Uvtev neiimunstcn zu lichtidiereU; nach dem Friedrnsvertrag mit Ocstrrrrich sollen die NaliüNalstanien mit den eni.Zelnen Unternehmungen besondere Beiträge abschließen» Was Deutschland bttnsttwürde dir lüchttdation der reichsdeuischtzn Untev n'bMuüa''tt in der T'checho-Llvwakel nur in ÄNsUahmstüllett durchgciübrt werdrti. Was dtt österreichischen Betriebe und Ge> sellichaittn betrifft, wird ein neues Gesetz ansgearberlet werdew E rer Meldung aus Bukarest ziifölae, richtete das doriige Finanz« niltirsteriuM ün, die rumävische Nationalbank r'.rie Verordnung derzu olge alle abgcsteMptttön ^enrolcU der BaNka Genkrüle eruzllziehen und mit dem halben Werte zu vertziilm sind. Dit rtnnäNuche RecherüNä Hai eure größere Menge Getreide nach Bclüiest epivrtieii, das in Gold bezahlt wird. .Tue Unüvgs stempelten Nvlen wcrberi Nicht mehr eingetöst und verlieren ihm ganzen Wirrt» , Das polnikchk EiseNbäliNiNiNisierium hat bis auf Wrderruk hie SpeM heS Gülrlvcikthpcß zwuchcn Gali ien und dt< Tschrcho-Llowakri sviv>e zwischen Gaftzren und Oesterreich vttfii«i. Die BeifugMig bezieht sich nicht auf die Züge „Wawet"mNr ^Poionia", ■ bte jedoch nur Kompcnsationswaren sowie Preßhefe Kohle und Kols führen dürfen. , „D»rilh Expreß^ melöct: Zwischen dem Fmanzminisiep von Sühastika Hüll und dem Ches.dcr deutschen Diaminttengesellschast m Slidwestasrika wurde eine Ä>".nachung getroffen, derzufolge die' Eigentümer dieser Gesellschaft in rmcn Neuen Kon v c c » äaigeiivmmen werden. Dieser wird sich unter dem Titel „K o ns o l r d i e r t e D i a m a U t r nundMinengesetls ch a s t v o n Südafrika G. m. b. H." mit einem Kapttal von 3'/* Äiillionen itt Kapstadt nieder lasten. Die Hauptniedeilage dcr neuen Gesellschaft wird V00 btttlschen und alluerren Slaatsarigehörigen übernommen werdc«- die die Kouftoste und dst Beririaltung der Gesestschafl nrNe haben wrrd. Die Fvlge des. Abkonttneris ist, daß alle Hanptintcrcsie» Dklttschlands rn dcr DiaMaütcjliirdustrie aus diese südafrikanische Gcscll'chaft übertragen wird. Die Gesellschaft wird 90°/» bet DiäMantmerzeugung voü Siidivcstasnka besitzen. fMwilllgen Verbannung beschließen-und in seine früheren Verhältnisse nicht mehr zurücksthhvLtt. Denn i zwanzig Jnhre seien eine lange Zeit und wer könne Wissen, welche Verhältnisse er in feiner früheren Heimat : vor sin don Werde? Wie, wenn seine Rückkehr neueS Unglück stiftete? , ■ Adam Mandekik versprach zwar, den weisen Rat des Rabbiners zU befolgenvergeblich aber .war sein s StrMn, den Sturmruf seines Herzens zu betäuben. - Vorüber ging dtzp Winter, der Frühling Nöigte sich s htriN Ende zu und die Sahnsucht nach seinem Weibe- und seinem Kitt^e Wuchs ms Unendliche. Als hätten ‘ hia Glulstrahlen dös beginnenden Sommers seine SinNe herückt. Vorüber war es mit seiner kühlen Erwägung.. An ehiem schönen und Hellen Morgen, der sieghaft den nähenden Sommer verkündete, begab er sich entschlossen auf den Weg. Auf derselben Straße, auf der er vär zwanzig Jahren von Weiü^ und Kind geflohen war, auf eben derselben Landstraße kehrte sr zu ihnen zurück. Nasch, wie im Traum, vergistff ihm die Keife. ChrudiM, HotMasr-Mestec lägest schon hinter ihm, er stand schon auf der Wegschoide der Podhoiauer Höhe-und sein durstiger Blick versenkte sich itt die endlasr Caslaüer Ebene. Er war am Ziele. Nach zwanzig Jahren wird er wieder Weib und Kind sehen!- Er Merkte es nicht einmal, daß auf der Landstraße, von Stätcköc betgaüf ditt Mattst eiligen Schrittes ihm entgögenkam» Erst, als er laut vor sich seinen lauten Gruß vernahm, gab es ihm einen Riß. ' EinGlaUboNIgettosst . . . Vielleicht einBekannter? Er sah ihn genauer an. Nein, er kannte ihn nicht. Ei« kWiMS, al!0.0s Männchenvom eiligen Gang bergauf gästz klschöpft, blieb vor ihm stEhen. „Nach Giä köc? N.ch Stäckoc?" So fragte «S neilgiecig, während der Red« Mit den Händen gestikutie.ettd nnb quecksilbrig Mit dem ganzen Leib sich bi« UNi» hör bewegend. (Fortjctzuirg folg^

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