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Wiener Morgenzeitung · 1919-10-01 · Heft 252 (1.10.1919) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 252 (1.10.1919)
Date
1919-10-01
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Wie 6 <!»'-»■ —-. Wien, Mittwsch I. Oktober INS - >- >>,», nii'i ■Viif'fr I«il' RL 282 Bührre Md Kunst. r Vue§LheaL§r. tzZrnn erstell Wc: ,M irandolina" (La Lacondrera), Lustspiel irr drei Akren von Carlo Golöoni, frei übersetzt und bearbeitet von Ludwig Fulda.; ,/Die Heirat rvibea: -Dillen", Komödie in einem Akt nach Meliere von Hugo H y ffmaunsthal.) Ein geglückter Abend des Burgtheaters. Der heitere ^trarch der schönen Wirtin Miraadolina, die bei aller Ehrffarnkeit jeden Mann zur schmachtende» Liebeserklärung Min-- ge» mnft, wird launig mrd anmutig gespielt. Frau MedelSky ist zwar rrrehr risgelfam« Littdrnwirtin als rassige Florentineriu, aber ihre pointiert« Schalkhaftigkeit ist siegreich. Eine Augenweide das Kostüm. Herr Haeussernraun lenkt in der kleine» Rolle eines verliebten Dsrnsstiken sofort die. Aufmerksamkeit ans sich.. Er bringt bis seltene „ vis cemiea“ mit nnd wenn er mit mekanchvkifchen Augen der verteufelten Bpihbübm nachjiehL, wird das Haus fröhlich. Auch Herr Me her Hofer ist ein .Gewinn für das Lurgtheater. Rur störte in der tvagrrvmifchen RMe des 'ZLsudiZten LZeiberseindss der ausgesprochene Moifftnmbre, die DSoissimisdulatio» seiner ^Lsirnmc . . . (Ist abzulegen, bevor MvW sein Engagement antrittl) Köstlich.Herr Zesra, wahrend .Herr Bir-ert seinen rheinländische» Grasen cru3 „Logik QeS Herzerrs" m italieuische» Milieu weiterspielt. ÄuZftatrnng und Tvachir» (R. A. Nr l k e) von erlesenem Geschmack. Z« dev jüdischen Metertagen erscheint der Aüdtsche NKtionKL- Lmlender L68V S. Jahrgang Hepartägegrben von Otto ALokes und Lrrdwig Batö rlmschlag uud Buchschmuck von Jakod LSw Dieses zionistische. Jahrbuch wird unter anderem Beitr^e enthalten von: Schülom Asch, CH. N. Bialik. Uriel Birnbaum, Myx Brod, Z.P. Chajes, L. A. Frankl,Artur Freud, Eugen Hoeflich, Hermann Kadlfch, Leopold Kompert, Gottlieb Leön, H. Martzulies, Emst Müller, I, L. Perez. Marek Scherlag. Abraham Schwadron, Emil Stein, Hoben Stricker, Robert Weltsch und Arnold Krveig Korttrovrto. / Reicher Brlderfchmuck. / Preis bei BvvarrcchesteNmlgK.LS./BestettunsensmdzurichtrrrandeN Verlag FKdische Zeitang Wien, 2. Bezirk, Kaborstrutze 1 Jüdischer Spurt in Brün«. 5. K. Mastkndi(Brünn) — Z. S.I. Makkabi (tzroßnitz) s .y (v . ch). Dem Wettspiele in Proßttitz am 18. d. P?., daS bic BrÜnner, wie bereits berichtet, ttmtzv 8:8 gMinntN konnten, folgte am 21. d. M. in DrSNn va8 RrvüNchesM. Die Brünns traten diesmal m ihrer ksMettw Msteünng an und warm gegen die Mfte schon dadurch ick Vorteile, daß stauf ttnevt ihnen geivohuten Platze spreken konntest. In der ersten HalbM kan» Brünn trotz einiger Uebrrlegenheit mnen Treff« erzielen. Der Proßnitzer Gvakmann hat einigt Male Gelegenheit,^ sei» Können z« zeigen. Gleich «ach Seitenwechsel kvpfrtt der Btffuneß Mütelstimner Sckger erNen vom rechten Flügel, Reiß L wunder« schön zur Mitte, abgegebenen Ball vorbildlich ick. RnL kitte« Soloaang der linken BerRnbNng, Platzer, resultiert das zweite, aus mreiN Borstoßt detz rechten HalfS, Bür«, daß dritte Top Einen vtzni Unken NÜgrlckann, dem SÄopfeckd MeiAtdch Bauer, zugefpirlten Bau verwandelt Platz« zum vierte» Treffer. ZM. Msttn Male Mder Singer unhaltbar em. Die Prößnrtzrr spielten mit Ausopserdng Nnd technffch recht gut. Hcrvorznhebe» waren insbesondere der rechte Flügel Hill« und die Unke Berbtndung Fischer. Schiedsrichter JÄ sehr gut. 6. K. M^k nbi-ResevPe^Byürrrr)—S. K. Lisnov 7:4 Die Reservemannschaft. dmchwegS sehr ymge Spieker, konnte« dm hlüu-wtiße« Farben in Tischnvwitz «uen verdiente« Seeg dnschaßen. Mattabi hat bei dctn dortige« Publikum durch wm faires Spiel ewen recht gute« Eindruck hinterlaffen. Die Aufnahme seitens der Tscheche» war äußerst herzlich. — Schiedsrichter Bräun aussezrichuet. V. 3. Dann Qab*$ e'me ticfretrefätmg, die mch, r.iit Vergnügen vermerkt. Hvffmannsthal hat ein Molicrrsches LustsvieT in eine LrrzmeMge Komödie Amgegossen, Direktor Heme als Apielloiter hat eine bizarres FastnachtSstück, ein susgelafsenss Kasper!ft>iel für Erwachsene daraus gernocht und Gütersloh gab de» stimmenden Akkord mit deri Kulissen, die er malte. Sa mag ein Weinseliger, torkelnd im.Abendrot, den Marktplatz des StSdtcherrs sehen. „Straste, mir wunderbar siehst dn mir ans!" .Alles: Fenster, Türrrre, Fassade«, der Brnuyen vor dem Tor, die Bäume verkrümmt, verbeAlt, ftöhlich gewunden oder kngelmud, rosig pausbackig. Der Vvrhaug geht m:f mrd das PrrAikum genießt zrmächst bei leerer Azene diese cmwtschvergnügte Ankündigung eines arge« Ulks. Und alle dies« Akteruse, die dann die Bretter bevölkern, führen sich si» auf, tme's. die Leinwand rundherum verlangt. Sind auch darnach vermummt. Ein angchahrLer Dickwanst, bm das Gold in der Tasche kliinpert, i)0k um ein supsrösS ftmges Frauentzimmrr angehalten, das als einzige Mrgift eine erkleckliche Zahl von Harrssreunden irr die Ehe zu bringen. gefeftRtt. ES wird dem iRuw« schwirmmsÄrch', er berät sich' mit «nem Zehartte« Mrgersmann, mit z:vei ganz löftlich charakterisierten Philosophen And weissagenden ZigeunrrmLdchen, ob er es wazrn darf. Ein belauschtes Gespräch der Rngebateten mit emvr» Nala« bekehrt ihn, daß ix eS nicht darf — aber bis Btppr des Fräuleins zwingt ihn, hinernzuspringsn, wobei «r» spanisches Rohr, das auf seiner Wshlösloibthrrt tarrzt, eine wichtige Rolle spielt. Zuru Schluß sitzt « d« i» der Glorie des Mondscheines, «ine silberne SLrarrßpvlka erklingt rmd mn ds« Ehemann wider Willen tanzt die sinrge Fra« mit ihren Liebhaber» einen kecken Neigen, der sich bis zum &*»«» steigert. Der Spuk verschwindet. Falstaff rsviäivag HM am Brunnenrcrnd und ein ansehnliches Geweih erhebt sich hinter seinem Glatzkopf, während Brummbaß »lud Flöte verklingen. — Alle Darsteblor, von der «LpLelleilunz gelenH waren ganz vortrefflich. He« Haenssermann, die- Personifikation empörter hahnenstolzer Uslehrsamkeit »rit. dem schmerzlichen Untertv« der Berzweiflung über diese unwissende Welt, macht zu Tranen lache«. AuSgezeichmet Herr Meyerhofer, kurzatmig rmd schwerfällig wie am hernmgejagter fetter Mops und'Fräulein Wirke, zart und apetittlich wie eine Meißener Poczellansigur, tauzt, daß es eine Freude ist. Bon den übrige» MiLtvirümben war insbesondere Herr Arndt ganz hervorragend. Der Abend ehrt de» Direktor und ftsM Künstler. j Otto AbekrS. L«krvig WLKner als Liedersättger. w« nur «mm Steppe auf seinem Woge Mm gwfccu bWtz'ch»» Rhapssden, bk Zeit, m Du. L-edwig ALllner noch Liederabsnde gab.. Apäter i8$e er dann seine MtUst vom strengen Zwang des Gesanges, ging völlig im Rezitatorischen auf ur-.d wurde der gefeiertste Sprecher Deutschlands, der Lsdsnten'rste Interpret ssiner Naf^ischen Dichtung. Man 'fand in dem ansdrucksvvtlen Kopf dm Stoßen, würdevollen Erschrinung Aehnlichk-iten mit Goethe «nd nannte auch ihn ffjltynpkz41, Einen lieber singenden Goethe aber ftth vorznstellen, fällt schivsr und so konnte man gespannt fei», wie sich dir WmrLlung aus der schäre weimarischer KlassiMt »rrrd der Tragi? des ,L«ar" in den Bereich jener gefstlKge» Kunstgattung vollziehen werde, der manches der für den ersten Abend gewählten Lieder antstcmmrte. Eins gewisse iLkspsis hat vaturgemäß Nrcht behalten Umritten drs Triumphes, den De. Sßüllner auch als LiSdev- Mger fe^rru Sonnte. Die PSnsertallsge« werde« at» eifersüchtige Merker vieles cm der To»sBrw« vm der Atemtechnik arrIzussHerr, haben, aber auch s« manches «mdere dafür lernen Dm««. Go die KLHizkrit, ttei IMt* vom beKsmatarrscheu aus aufs k«OdsLst»e totfw&wen, stiasir nicht aN 9teöcnssche anzuftchon dsrL bk Wvko«- &u jnchr«, v«« wo auch der Konrpontst feine leMpfiug, im Gvbicht. Wansben bleibt »och gemdg P»MO- LrchsS an ffzfrsnß >m SSudwm Übrig. RsinhsA' Wafes SprechKchtsrgoS sind übeWafche«-, ftuch an USle mb Ä'ahtkaut fahtt es nicht. Aua daS Mivr Fracht sich iru Flackern der TvnbiLttng und in der UeüchjMik W/ DrsaM dtme^rösr. Müll,rep g«h je& DchtzuM Lieder«, wie Schubert- „Gruppe aus Kn» Tartarus" »»b LSweS „Archibakd Douglas. Aber auch die .Forelle" war ein Meisterstück, anderes, wie Schumanns „Aufträge" oder ähnlich kondentisnÄle Liebeschrkk stehe« deck Gefamtei«dr»ck der Pvrsönlichkeit doch allzu fern. Daß Wüllner das Publikum, sein Publtdrm, auch als Sänger enthusiasmierte, braucht wohl nicht berichtet zu werden. Der allgemeiiw Ruh«, de» dieser universale Geist so spät erworben hat, gewinnt erhöhten Glanz durch die Wiederaufnahme der ^ängerfahrten rrnd auch die Allgemeinheit kann mit dieser Perrichernug zufrieden sein. _ , Dr. K. Nk. Aus den Theater«. Im B u r g t h e a t e r . gelangt morgm .Donnerstag „S a p p h o" zu Ausführung. Anfang V-? Uhr. Im Overntheater wird morgen Donnerstag „E l e k t n“ g^püit. Anfang 7 Uhr. I« Sch - nör n n n e x S öh l o ß the a t er wird heute, morgen rmd übermorgen „Mira a b, - lina" rtnd „DirHeiratwiderWillen^ ge-e-en. Im D e u t s ch e« G s l k 8 i h e a t e r ffndet die GrAauMhnmg von,Stephan Zweigs „Jeremias" anf 9. Oktober statt. Samsürg den 4. Oktober wird a» dieser Bühne „D a s h Z h e t e Leb e u" 'zm» ersten Male gegeben. In der B o l k s o p e r geht heute Mittwoch nach mrhrjahnger Pause neu emstudsevt R »sts in is -Mildst» Wt* in S^cnr. Dirigent: DftNvr Felix W e i a r t ii e r. Spielleitmrg: Obcrregifsenr M a r k o i/S k tz. I» he« HcckpPartteN sind beschäftigt dir Damen Debitzka, Wagschal tm^ Äcknkr und die Herren Brand, MttrrSheim, Frischirr, Mattvwsky, NtUMarm, Maman, Dörich und Pacher. Ick Wiener Stadtth eate>t wird ^>tto T r 151 e r SamAag den 4. Okwher zrim ersterunal nach seinem Ausscheiden aus dem Burgtheatrr wieder austret m. Der M»stter spickt die von ih« geschaffene Aolle m dem Dra»w „Der Weibstevstft von Karl Schänherr. Die andere «ännliche HaNptrvlle wird dorr Hans Mark dargestelkt. An. di^tm Abend spickt .Haust Niese zum erstMNckl die TiMokle in dem genannten Wecke. X Am Wiener K o m 3 d i e n h a » f e spickt Fmm Strunz Dormersiag dm S. Oktober zuck Metten Maki die „Medra". — Für das Gastspiel Weißes, am Wiener K o m ö d i en h a ns e ist die NachfrM M ^arttu eine derart rege, daß sich die Direktion veranlaßt steht, den Äorverkmrf für daS ganze GaWpiel gleichzeitig zu eröffn«. Montag den S. und Dienstag den 7i Ostober gelangt mit Meiste in derTitckwkle „Nathan der Weise", Mittwoch den 8. bis inKltffve Sonntag den 12. OAober „D i e H och z r It » r5 ü Bolen i" m\ Weiße als Tschukn zur AnMrung. Dsrttns Mngftes Dhoater, In Per Theater der lZrprcssiomsten, „D i e T r t S ü n e aeöffnet. Es steht merkwllrdiä ans. An Steue der A eine Art Podnun mit schwoozgestrichene« Fußdod« Mock«, zu welchem aus dem ZuschaM^anm Stufen hinaufführe». Die Rückwand dieser Echöhung ist' nüt Leinwand überspannt und tvrist drei Nustrittstüren auf. Gespickt wurden am «sten Abend Mei Stücke von Walter Has«»«!everr Die dwunatische DÄstung „D e r R e i t c t" u»d die Komödie „Die S Nische i d u n g", von Karl Hemz Martin in Szene gesW. Die Aufnahuw war kühl. Felix Weiusartvers Over der« ttwmf* stthetmg im Jahve tSOiä in BckM stottfaich, wird in.hsÜAiindigry Nmbearbeitung demnächst m Wien rmd Beck« znr Anstich«»- gelange«. Avals Löss hält gestern Mittwoch kein« erste« Iortrrg im mittleren KeuznchaWtzsaaw. Beginn präzise nhr. RestMe Korten bn L a n h i, Kchkendsrfer Och an dir Ks«I-ckhauskoffe. L« das ck ne Mst,« 4 Mai &|.4» »»« OvammE der WU K 8.84). Zu beziehen bnv irnrstttche 8». Buchhandlung,!otentui mi Hai Otveik der Pariser GrallburfckM. KB. Paris, 30. September. Infolge Streiks der Stallburschen, die eine höhere Besoldung verlangen, finden srnsiweilen keine Renne» statt. Oesterreich—Nach den, nunmehr vorliegende« Meldungen ist mit dem sicheren Eintreffen der nnganschr« Auswahlmannschaft in Wem «r rechnen. Der Orstemeichffcke Fuß« ballverbaud hat ans Vorschlag deS BerdandSkäpitAnS dre durch. Popovrc (Amateure, beziehungsweise D. F. E. Prag) verstärkt^" Rapidmänuschast als Team ausgestellt. Im Gegensatz zur öfter» reich,schm Mannschaft ist die ungarrlche bunt zkfaoimrngrwürsel^ es stehe« kaum zwei Leute emeS Vereines uebmrchander. Die MannschüsteN lauten: Oesterreich: Kraupar, Dietrich Md Popovic; / Putzendopler, Brandstetlsr Md Ritsche; Wvndrak, Ürihil, Kathay. Bauer Md Wirker. Ungarn; Zsak r Feldmann Md Boal; Weiß. Zloch und Kertesz; Schloffer, Schallet, Orth, Pataki Md NemeS. — Das Schiedsrtchttrücki dürfte Herr Retschmh (Wien) verschm. Stre«§e Dpirlerbestrafuugen. Rridil, der bekannte Stürmer Naprds, wurde wegen tätlicher Jnmlttenmg eines Gegners auf sechs Monate disqnollstziert. Mit vier Monaten kam der Sturm-Spieler davon, der im Wettspiele Hakoah-^ Sturm einen Skandal provozierte, während Bachmayer, der LknKanßw Germania-, derbes Spiel mtt drei Monate« Dis» qnaWttwn büßen muß. Dir Hakoah, Graz, svirlt am 19. Oktober in Wien gegen di« Mervemannschast der Wrener Habiah. , « RÜTREPÄRÄTÜl-IBSTfllT eierrena. Dameotiflte werden nach neuest. f^TaBOSBS Mode prompt nnd billint modennsiert —' vnt, WShrinffor Gftrtol dl and V1X., »TaHahiilf»«stthMt Der Volkswirt. Dieckichteinlswhs der OktsbereonpottsSlligkeite«.!gn den Ausführungen in unserer Wochenschau vom 28. September geht uns won fachmännischer Seite nachstehende Mitteilung zur ,Lfü der Kundmachung der: Finanzverwaltung über hie vorläufige Snspensio» der! OkwbercouponsLllizbeite« der alben Staatsschuwen ist^ ausdrücklich hervorgehoben, daß die neue» BovschrifWüber die Eoupönecklosung zuverlässig noch im VtzM' dieses Monats erscheinen und auf dem Prinzip der unbsbtngtm Erfüllung der dam Sstorveichischett Maate durch de» Frisdensmwtrag auferlegten BerpsiichtuttM beruhe« werden. Die Aufregung, welche diese Kund« machung bei einem TeUe unserer Oeffentlichbeit hervvrgerufeu hat, ist nicht recht verständlich. deutsch,', österreichische Republik hat seit dem Zusammenbruch, der Monarchie für die Aufvechthaltung des Zinsen-- bimsteS der alte« Staatsanleihen insoweit gesorgt, alK' dies zur Erhaltung unseres Kttbits im AuSlarEe Md zur Glützung unseres heimischen Wirtschaftslebens notwendig war, Diese Maßnahme der Fincmzverwaltnng ist eine der wenigen Verfügungen unserer StaaPämter, welche « gewissem Sinne wirklich als größt, zügig bezeichn-1 werden San» und welche auch irn AvAlande — bekanntlich sehr im Gegensatz zu der BenrteUung unserer sonstigen Politik — lebhafte Anerkennung gesunde» hat. Nicht nur in de« EmW Staats», sondern avch in den GntentelündeM wunde es wtcherhott hervorgetzsöM, haß Ossterreich durch hhz kor«kW Uetterführung, da» TvupondisusteS sich vstiWa Haft da« de« Varhalte» der ander« auf dsm BWd-Sck d« chmnalig« Monarchie anMuchen« Gta»M «A gehöre« hat. . NachdM .ckchW but$ , tat, vertrag der Kreis der dem hstcsrsichischM Staate obkichgendM Verpflichtung m nmschrM« wurde» Un\i taifächttch die VinaUHvWwalruvg kaum di? Verätttwar»- pm% dafür Ühomohmrn, auch woitorhin jZcchlnnge« z» lsistck^ tch «tßerhM ««svrer VeWpichtMsr- und Inter-, .KWWW. .i» iw jüm ß m...«**#»< >dM

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