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Wiener Morgenzeitung · 1919-09-19 · Heft 240 (19.9.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 240 (19.9.1919)
Date
1919-09-19
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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9tr. 240 Wien, Freitag Wiener MorgevzeitnuA 19. September 1919 Seite f Der Volkswirt. Das Bankwese« t« Palästina. . - , Mrigj-Bericht der „Wiener Moramzniung".) ' der Letzten Zeit ist in Palästina eine lebhafte ^ntfpicktung auf dem Gebiete des B a u k tv e s e n L zu tzemerkeu.. Gleich nach der Befreiung des Landes sind Viele Finanzinstitute an eine Vergrößerung ihrer Tätig-, jß Hit herangetreten. So hat hie A n glo - Eg y p t ia n Pank sofort 'nach der Okkupation in Jerusalem 4ine Filiale eröffnet; auch die Ban ca di Uo ma hat i,n Jerusalem eine Filiale gegründet. .Weitere Filialen dieser Bank werden demnächst in Jaffa und Haifa eröffnet, Außer der Bank Erchit Lyvnnnis, die schon' lange Zeit in Palästina arbeitet, soll demnächst eine neue französische Bank eröffnet werden. Man spricht auch , von -der bevorstehenden Gründung einer griechischen Panf. Alle diese Banftnsplleir kfl ^rusalpm ihre Filialen haben.. Die Peiruther Filiale der Banq u% de Salonique hat ihre\t Kamen in „Nationalbank für Syrien" geäschert und ist als französische Gesellschaft in Paris eingetragen. Alß französische Banken werden auch di-e Filialen er Banque'Ottomane, in.Syrien unter dem N> i ,Sanque de Syrie" arbeiten. Dir englische tfirma Bolton L Lo. eröffnet demnächst eine Fi-.:.-ne LnH aifa. Namentlich Haifa zieht.das Interesse zahlreicher englischer Bantfirmen auf sich, und .dies, nicht ohne Grund, da Haifa die Hafenstadt der Zukunft ist. Die' Bedeutung Haifas. als. Hafenstadt beginnt sich bereits geltend zu machen. Die Eg'hptiap Bonded. Warehouses tzo. gibt soeben in ehren; Zirkular bekannt, daß sie von der. englischen Olkupatiousarm.ee die G«-- yshmigung erhalten hat, im Haifaer Hafen Lagerräume für Waren zu errichten. Es handelt sich um eine bedelltende kommerzielle 'Konzession, vielleicht die HM,, dis in Palästina nach der.Besetzung erteilt wurde. Me genannte Gesellschaft arbeitet bereits mehr als All. Jahre in Aeghprml und verfügt über große Lagerräume 'in Alexandrien, Kaipo, Suez usch s^rrt-Säch. W^befitzt. eM. RoWpolrecht für ihr Geschäft, das erst abläuft und befindet sich unter der Kontrolle der Ägyptischer; Regierung, dm zehn Prozent vom Reintzewinn erhält, Ob auch die neue Okkupationsmacht WehMgungLN betreffs Gewinnbeteiligung gestellt hat, ist unbekannt.. Ebenso unbekannt ist es, ob hie Gesellschaft für ihr zukünftiges Unternehmen in Haifa ein Monopol erhalten hat und ob die Konzession sich auch »uf Jaffa erstvecht. In den Regierungsmitteilungen wurde die ganze Angelegenheit bisher nicht erwähnt. di« außewröenttichL' Bedeutung dieser Sache tzrm-esseu zu können. verlohnt es sich, einige Worte über die Tätigkeit der erwähnten Gesellschaft zu sägen. In Aegypten nimmt diese Gesellschaft alle aus dem Ausland importierte Waren für die Geschäftsleute in Empfang. Sie behält die Ware in ihren Lagerräumen und gibt au dfe Kaufleute Duplikate, Konnossements und Bescheinigungen über den Empfang tift Ware ans.-Diese Dokumente (Warrants), die Qualität und Quantität der Ware angeben, können von Gand zu Hand verkauft werden. Aus . Grund dieser DoDneute erhalten die ägyptischen Kaufleute in allen Büyken.den gewünschten Kredit- Die Waren werden unverzollt in die Lagerräume abgeliefert. Erst bei Abhöluiig der Ware aus den Lagerräumen erfolgt die Verzollung. Es ist zu bedauern, daß es nicht gelungen % bis. Konzession für eine palästinensische Gesellschaft Mit jüdischem Kapital zu erhalten. ®r* Schmnpeter über die DermögLrrs- Jn^der gestrigen Sitzung des Baue r n ta ge s sprach Staatssekretär Dr. Schumpeter über das Uinanzprogramm, das bereits in, den nächsten TagMt den KabinettKrat geschäftigen und in Kürze vor bP Nationalversammlung kommen werde. Wir werden gyjviß sehr schwere Opfer, bringen müssen, aber wir Müssen unseren Verpflichtungen Nachkommen, wenn wir Aüslandskredite bekommen wollen;- wenn wir die nicht bekommen, hört bei uns die Wirtschaft auf. Ich bin aber auch' der Ueberzeugung, sagte der Staatssekretär, baß her Staat der Kriegsanleihe nichts tun darf, denn weiteste Kreise der Bevölkerung und auch bis genossenschaftlichen Kreditinstitute haben in; weitesten Umfange Kriegsanleihe gezeichnet und ihre Wert- Verminderung würde für viele den wirtschaftlichen Ruin bedeuten. Das gleiche gilt auch von den übrigen Kri-egsforderNn^ett an den Staat, auch sie müssen zu retten gesucht werden. Bezüglich der Kriegsanleihe bin sch der Ansicht, daß sie für die Vermögensabgabe in Zahlung genommen werden muß, da ja diese eine Abbürdung der Kriegsschulden därstellt. Ferner stehe ich ftttj dem Grundsatz, daß sie zu dem Em issionskurs Übernommen werden soll, das ist mein Standpunk t, entscheiden wird allerdings die' Nationalversammlung. Was die Art der Aufbringung betrifft, sv werden die gewöhnlichen Methoden des Steuerapparates diesmal nicht ausreichen und Bevölkerung und Finanzverwaltung werden mit gegenseitigem Bev trauen zusammenarbeiten müssen, um das schwere Opfer oriräglich zu machen. Die Vermögensabgabe wird natürlich progres;iv sein, die größten Vermögen wer den am schärfsten herangezogen werden. Die Abgabe wird üb er b ie Hä 11U von ganz großen V. er - mögen betragen, allerdings erst auf einer ganz hohen Stufe. Jedenfalls aper wird und muß darauf gesehen werden, daß der Mittelstand und die produktive Wirtschaft aller Richtungen leistungsfähig erhalten werde, insbespnders die Landwirtschaft. Wir können und dürfen bei der Landwirtschaft nicht den augenblicklichen Wert her Liegenschaften und des kunckus ivstruotlis der Vermögensabgabe zugrundeleLen, sondern den dauernden Ertrags wert. Was ich von Ihnen aber will, das ist hie Kriegsanleihe und das Papier geld,.das für. Sie im Falle eines Ban- Lsrofts ohnehin nichts wert wäre. Wir werden zwar scharf zu fassen müssen, aber Ihr Land und Vieh müssen Sie behalten und die Steuersorderungen des Staates müssen dort zurücktreten, wo Lebensinterefsen her Wirtschaft auf dem Spiele stehen. Der Notwendigkeit schwerstem Opfer müssen wir uns'alle unterwerfen, aber ich kann und werde keine Vermögensabgabe ertreten, die die Grundlagen der Wirtschaft erschüttert md uns einen Wiederaufbau unmöglich macht. Das ist unmöglich für mich zu, vertreten und unmöglich für Sie zu akzeptieren. In diesem Sinne wollen wir vertrauensvoll au bi: .ommunden chwecen ÜUtjgaTieit hcrantreten. , _ GewLhrrmg von GehAhrenbegünstrKnngen für die aus Anlaß -es Ueberganges zur Friedenswirtschaft errichteten, öffentlichen Interessen dienenden Unternehmungen und Anßtalten. Das heutige StaatsgesbtzhloA verlantbart eine Vollzugsanwci'ung des Staatsaintes der Finanzen vom 11. September 1919, nach welcher das Staatsamt der Finanzen zugunsten von Gesellschaften, Genossenschaften, Terrinen und Anstalten, die anläßlich des Uebergangeh zur Friedenswirtschaft errichtet werden und, ohne Erwerbszwecke zu verfolgen. den wirtschaftlichen Interessen von Kriegsteilnehmern und ihren Familienangehörigen oder der 'Behebung der durch den Krieg entstandenen wirtschaftlichen Nrchtzile zu dienen bestimmt stich, die Befreiung von den Stempel- Und unmittelbaren GebnbreL bis zu einem in der Vollzugsanweisung bezeichneten umfange gewähren kann. Die Gewährung dieser Begünstigung ist nur dg»» zulässig, wenn dys im Zeitpunkte der Auflösung her Unternehmung oder Anstalt vorhanden« Vermögen, soweit sich nach Rückzahlung der Einlagen ein Itzbevschyß ergibt, statutenmäßig gemeinnützigen Zwecken tzänernd gewidmet ist, Die Auszahlung von Gewinnanteilen sDividejioen) im Ausmaße von höchst:..2, fünf Prozent der Einlagen steht per Zuerkenimng per Begünstigung nicht im Wege. Die Petroleumgruben von Schodniea und Boryslaw durch eine polnische Gesellschaft aufgekauft? Aus Mährisch-Ostrau wird telegraphiert: Polnischen Meldpngm mkolge batten hie Vereintsten Betriebe für die Ausnützung vonErdgasen von einer ungarischen Firma alle Pctrolmmaruben in S ch o d n i c.a und Boryslaw mit dem damgchörigen Grundeigentum angekauft. Es bandle sich um 280 Peiroleumgrnben im Ausmaße von 3400 Margen. Das Unternehmen sei von der galtzischen Jndustriebank finanziert worden. Die österreichischen Unternehmungen und Immobilien in Bulgarien. Bukarest, 18. September. (Tel,-Komp.) Das Rumänische Preßburcau meldet: Nach Meldungen aus Sofia hat die bulgarische Regierung verfügt, daß Unternehmungen und Immobilien der deutschen, oste r r eickischen, n n ga risch e n und türkischen Staatsangehörigen unter die V e rwaltungskontrolle des bulgarischen Staates gestellt werden. Die Brrordnuna, in welcher diese Kontrolle, beziehungsweise Sequestration verfügt wird, wird im Lause dieser Woche erscheinen. Wirtschaftliche Nachrichten aus Tschechien. Wie hie „Bo h e nr i a" eMhrt, wird in den allernächsten Tagen Kne Bersammluna stattfinden. in welcher über die Errichtung emer neuenBörse fürTextil w.a r e n in Prag verhandelt werde» wird.^ Prager Blättermeldungen zufolge'beabsichtigt da8 Finanzministerium infolge des Einschreitens verschiedener Jndustriekrelse Aenderungen.des Zolltarrfes durchzusühren und insbesondere die Zollsätze sür^Halbroh Produkte und Rohprodukte zu e r m ä'H i g e n und die Restttutionsgebühren zu regeln. Die Prager „Trrb u n a" erklärt m einem Artikel Über das Sinkender ts check o-slowakischenKrone. daß plötzlich eine ungeheure Menge sechs monatlicher Wechsel auf dem Schweizer und dem holländischen Markte zum Vorschein gekommen fet, die auf Grund von Förderungen deutscher Exporteure aus ausländischen Guthaben und auf Prager Banken ausgestellt worden waren. Biele Millionen Kronen seren auf diele Weise plötzlich auf dre fremden Märkte ackommen. Darin liege haupisächlick der Grund des Sinkens der Mccko-slowakiscken Valuta. Man werde in Berlin Verhandlungen pflegen müssen, um zu verhindern, daß Rimesten der tschecko-slowakischen Währung auf dre neutralen Märkte geworfen werden. Die Devisen Paris und Italien in Nem-Pork teurer. New-Dork, lä. Septembrr. Die Devisen Paris und Italien erreichten heute einen" neuenHeichstprers. Brünner Getreide- und Produktenmarkt. Brün«, 17. September. Auf dem Getreide- und Produktenmarkt vom 17. September standen folgende Höchstpreise in Geltung: Zwiebeln 60 Heller, Mohn K 5.—, Hnse K 3.30, Linsen K 6.—, Kornstroh K 18.—, mit Maschine bearbeitetes Stroh K 12.— bis K 14.—, Küchen K 40.—, Wusenhru L 86.—, Rotklee K 8.— bis K 13.— und Weißklee K u.— bis K 14.—. Berliner Produktenmarkt. Berlin, 18; September. Die Nachfrage für Lokoware vvn Hafer hat abgenommen. Dagegen war man geneigt, für spätere Lieferungen sogar höhere Forderungen zu bewilligm. Für Erbsen hat sich hie Lage nickt geändert. Lupinen Walen in. neuer Ware zu 36 Mark bewertet. Serradella war für spätere Lieferung sehr begehrt. Die Preise für Heu ncigun zur Schwäche. Stroh blieb vom Westcn gefragt. Wetter bedeckt. Haiei preise: Loko ab Speicher, frei Wagen 1170 bls 1190; loko ab Elngaugsbahnhof 1140 bis 1160 Mark. Eine neue Glasfabrik in Mähre«.! Prag, 18. Septeurber. (Tel. der ,Wr. Morgenztg.^) Die Mährisch-schlesische Bank m Brünn und die Tschechische Barck i» Prag haben in Gaha eine Glasfabrik mit einem Mieukatz^al' von 9 Millionen Kronen gegründet. Neugründunge« in Rumänien. Ans B u k a r e st wird gemeldet: Die bisherigen Erfolge der äußeren Poliiik Numänicus zeitigen zahlreiche Neugründunge». Eine von ihnen >st die Gesellschaft Gladrrea d c.a (rumänische' Baugescllichait'f A.-G. mit einem Kapital von scchzrg Millionen Lei. Die Gesellschaft, zu deren Griinbern auch zahlreiche Busaiester Banken, Ingenieure und Architekten gehören, soll vor allem Neu- und Umbauten m Bukarest durchführen. Bauunternehmilngen finanzieren usw. Eine andere Aktiengesellschaft wurde zum Zwcäe des Ausbaues der Bäder von T o k r 11 ß b t c l m der Nähe von Konstanza gegrilndet. Das zur Zeichnung aufgelegte Kapital beträgt ewe.Million Lei. Eme dritte Gesellschaft nennt sich I n d u st r i a A g r i c v l a Roman rase a, die lgndwittschastliche Geräte Herstellen soll. des Fementpveifes. Aich Prag wird gemeldet: Alle Z e m e n t f a h r i f e «, mrt Ansnadme der Konlgshofer. kündigen an, daß sich die Preise von Zement auf K 30— erhöht haben. In letzter Zeit wurde Zeiuent mit K 26.— berechnet. Bor dem Kriege kam er ans L'4.— bis 5 — zu stehen. Der jetzlgr Vorrat aller Mechnchen Zementfabrrken beträgt zirka 1500 dis 3000 Waggons. ES lonnen aber nicht genug Waggons anfgetrieben werden, um den Zement an die betreffenden Bestimmungsorte zu bringen. Die Sliuatron der Zementfabrrken ist bei diesem Stande nmso s ch w e r e r. als das Ausland, insbesondere Deutschland und Holland tschechische» Zement anfordern und h o h e P r e i s e bieten. Anmeldung der deutschösterreichischeu Vermögen in Ungarn. Dre Schutzstelle für deutschösterrelchlsche Vermögen ,m Auslande versendet folgende Mitteilung: Dre Frist zur Anmeldung von Vermögenswerten m Ungarn wurde ms 30. d. Ac< ersircckt. Die Anmeldungen können der der uvgarischen Gesandtschaft vorgenvinmen werden. Aus Rücksicht auf das Publikum und zur Erleichterung der Arbeft für die Gesandtschaft wurde daS Abkommen getroffen, daß als Anmeldestelle für die Anmeldung von ungarischen Wertpapieren in deutschösterrerchischer bankmäßige» Verwahrung auch dre Kontrollbank für Industrie und Hmidell Wlen. l.. Tuchlaubenhof 7 L, für die An^kldung aller sonstiger, Vermögenswerte auch die «Schutzstelle für deutschostermchisch« Vermögen m Auslande", Wien, lf Stubenrmg 8, fimgreren. Da in letzter Zen, offenbar durch irrige Auskünfte veranlaßt, wieder» holt anaesragt wird, wo dre Anmeldungen zu erstatten sind, gibt die Schützstelle bekannt, daß sich an dieser Berembamng mchtS geändert hat. Unser Handelsvertrag mit Jugoslawien und di« tschechische Presse. Aus Prag wird gemeldet: Im Zusammenhange Mit der Nachricht, daß Oesterreich mit Jugoilawiev einen provisorischen Handelsvertrag abgeschlossen habe, ercklart dl» tschechische Preffe, daß Oesterreich, welches als armer Invalid' dre Friedenskonferenz bat, ihm die Lasten zu erleichtern, mit dem Hinweis darauf, daß es allein nicht leben könne, sich letzt plötzlich als Lieferant einer riesigen Menge von Sachen erweck, die es selbst nicht besitzt und erzeugt. Der größte Teil der Jndustne- Produkte, welche aus Oesterreich nach Jugoslawien ausgejührl werden, kommen aus Deutschland. Oesterreich wird so der Exponent Deutschlands am Balkan und rm Orient werden. Damit wird der Zusammenschluß Oesterreichs Mit Deutschland auf nationalölonomischem Gebiet Tatsache werden. Amerikanische Warennotrernngen. New-Pork, 15. September. Baumwolle New-Aork loko ... V „ New-Orleans loko ....... . . _ New-Aork per September. „ New-Aork per Oktober. Petroleum: ' . R a s f i n a d e (m e»88s) New-Wrk ........ _ Standard White New-Dork ..... _ in Philadelphia .. Petroleum Cred. Balanc. at Oil City Rew-Aork, Mehl (Marke Spr. Clears) „ . Weizen, Winter-weizen , „ Sommerweizen . . „ Mars, Western loko .... „ Zucker, Grannlated ......... . » Centrifugal ........... - Kaffee, Mo Nr. loko . . . . - - n Getreide fr. n. Ldru per Bush. (60 lös.) „ Schmalz (Marke Wilcox) per rohe brothers Schmalz, West. Steam Baumwolle, Zufuhren . . 29*5$ .V. 28.25 ... 28.68 ... 29.— . « 23.25 . . . 19.25 . . . 19L5 . . . 4.25 9,50 bis 10.- , . . .237 7, . . .2Y7 7. *. . 1517, . . . . 7L0 . . ... 7L8 16 7. nom. 80 7. 35 7. .10.000 Wiener Börse. Angünstigen Einfluß auf die Tendenz der gestrigrn Börse übten die Mitteilungen über den schlechten Geschäftsgang bei der Alpinen M o n lange f e ll f ch af t, welcher eine Vermehrung des Kapitals erfordert,Mie auch die Verlustbilanz des W i en e r Giro-und Kassenvereines und nicht in letzter Linie die zur Katastrophe gewordene Kohlenkrise. Es fanden in den führenden Kulissewerten Entlastungsabgaben statt, welche namentlich Alpine- Aktien und Staats b ah n betrafen. Erstere ermäßigten sich um K 35.—, letztere büßten K 23.— im Kurse ein. Nach Beendigung der Abgaben trah ausgehend von Skoda-Aktien, die angeblich wieder für auswärtige Rechnung in größeren Posten, aus dem Markte genommen wurden, eine allgemeine Besserung ein; die anfänglichen Einbußen wurden zum Teile wieder wettgemacht. Im Schranken wurden einzelne Werte wie Veitscher Magnesit mir einer Steigerung von K 500.— bedacht, ferner profitierten Brosche Spiritus K 45.—, wogegen einzeln^ Kohlenwerte und Petroleum-Aktien billiger abgegeben wurden. Auf dem Rentenmarkte gewann Oester» G o l d r e n t e 1BU% dagegen war die gemeinsame Notenrente 1 bis l1/*'% billiger erhältlich. Jur übrigen velweifen wir auf nachstehende Schlußkurse. Industrie-Unternehmungen. Allgem. Baugesellfchaft 589.— (— 1.—), Untonbau 353.— (+- 2.50), Wiener Bougesellschcck 430.— l-l- 13.—). Wienerberger Ziege! — {-Liesmqer 690.— (— 10.—), Sarafevo Akt.-Braurrri —(-.—), Aussig Chern. 1740.- <+ 40.—), Brosche Spiritus 1350.- (+ 45.—)A Äncbo wnbiua.l3(X)r-Jtt Ä—Lßofaii

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