Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 220 (29.8.1919)
- Date
- 1919-08-29
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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,-*r 22# Dien,. .„iSEÜÄä'fei .SS$tö%&&fLkeibk&q 29. August ISIS Feste in Hen SffSnMche« MM. Oer Ltadttul stgett *k sMftaouwnds Äbs-er-tmg des VÄttn. KüS ÄrilvH ei»r4 kZeuMW HaÜeL S^r fffffM! W GMfStt mt Epkache tm, Wiks KSkMWiM mtmam M mf HM. daß m mite Zeit |Hf w ÜffnttlMp Vsr5rM GwteMttl.met? xuv B er a n si a l t UN ß Zo«. K e ft e« in Mprnch qe^ «omckw mW Ms Wfll Wtnds fÄ Len Mi» Äelnch a bg tls p er ff Mchsn w«E Wenn Mt k imtftto, tö »fthe t» noch so weit kontmgi. büß Äot au einem Eöirnwg öHr größere« Park^ «trt> OMenMaM tiic dckS Mdlckum gisvrttt sein' wekdm. Gr becmcksä« deshalb, der GlMrat möffE sich prinWikÜ S k (M « di e ll«bs«k a s f « « a, dtt! ftkAWen Mk- «6V ©Ättldp Mm MM dt- BerMalttliM von Men miß NrhleiMM üiiMechM. Gleichzeitig Mffi de« Gemeinde eint EingSSit an M GüterMwgltMg rWtN> daß M &We~& Hinkunft die Park- und Garte« anlaM, nsttftt tfff mtrlftmö, wie beispielsweise Schönbr « n «, nicht mehr n,r Veranstaltung von Festen. überläßt, wodurch eine Absvnrnnn derselben ftattfmden miiffe, Der Attirag 8*9 Bürgermeisters wurde einstimmig angenommen. Kort dev jüdischen Üknv«- und GportbettxegnnK SnDMstkm. Wir entnehmen nachfolgenden Bericht auszugsweiseder ^Berliner'jübifrfierfs Tmn-, und SvsrchttrnW"? Als die Teiluchmer an der ersten Tmmersalnck im iftahre 1212 am Abend des AnkuustShrges in Jaffa die U-bmgsn des Maftad: zumbevvrskhmden SchlWutncn m der Turn ball" dev Mädchenschule besichtigten, waren sie über de« turkterrschsn Geist mrd dre Diszivkugeradez« überrascht. Außer dem Turnen und Wandern wird, ^sonders von den Schomvnn. das Reiten betrieben, über auch sonst ist n einem Lande,,» hem außerhalb .der EnenbahnstieK« das gewöl.nliche Beförderungsmittel das Pferd rft> fast leder Reiter. Aas für vollendete Reiter Juden kein kchmen, haben nMne Freunde. ja auch in Rochoboth bei den Wettinme« sehen kennen. Die Reit-' mnft hatte unter der Ünstchevheü des asten Regimes in PaMmg erne besondere Bedeutung, da oftmals von der Schnelligkeit der berittenen Schormim Kolonisten oder Arbö-ter daS rechyebige Eintreffen SüN HNSmanNschäften bei ueber fällen auf Mische Kolonien abhmch Die Schomrrm habe« Lberljctrept bewiesen, was Mische Furchtlostakest rmtz Wucher Mut Mr Bnierdigung der lüdischen Gesamtheit m ttMen vermochten, als bei mts »och der »Krieg im Frieden" niemals auihorte. Rudern und Schwimmen morden bttayders m Jaffa betrieben, imes m Ermangelung anderer mit den schweren Booten, me züm Teanspyrt VM Msonetz und Gittern von bin Schiffen MM WM dinteu, drefts ohne Biweanstalkam offenen, nicht sehr saubren ließe sich ohne große Koster, erhebi-ch verbessern ^uwiwird gewiß nach MllenduNg rer. jetzt hevörstehnrsM Wenbadteü am europäische Art in Ängriff genommen werdet koiutew. , Am NöKUlStfte« aber ist in Palästina der WßbMport. unter allgemeiner Spannung winden bei den Rechvbocher Sportfesten immer die Wettkämpfe Mischen den besten Mrmnsckaiten ausgefochtern gewöhnlich warm es die des Jäff-er Gymnasiums wid des Jaffaer Maksgbi. . lMiyreud des Klieges ist wie im Galuth auch m Palästina em RiMang in der TurnbewegrMg etngetreten; nach Beendigung der Kämpfe hat aber der neue Aufschwung .scheu einaesem, wie Mw >W den kfekkun-Gerichten sehen. Das große Training deS Kriegsdienstes hat die, Kräfte bei jüdischen Turner Nicht einrosten kaffen; mtt ganz anderen' BearMen über körperliche Arhcrt und sporrl'.che Leistungsfähigkeit kehrten wir auS dem Felde Mrück. So mancher, der frHw nicht daran dachte, wird sich fetzt der landwirlfchasttichrn Arbeit Mwtnden und die Lust am Turnen und Sport ,st durch die. Knegsjahxe bei uns sicher nicht kleiner geworden. Bei der gewaltigen Entwicklung deS palästinensischen Lebrns, bei der Grundlegung der großen Zukün-t des jüdischen Volkeim alten Hermatlande. die wir letzt nicht nur M'terlebM, sonder« auch miischaffeu sollen, muffen wir es« fest mnnssett^s Prössramm de« Emsteuuna der jüdische« Tnrnerschast in die neue Z ik eurwi-rskn. ynsere Aufgaben im Galuth und unsere Aufgaben in Palästina festlegen, dre einander bedingen. Auch m ans müssen wir d«N Weg vor^eichnrn. der stnS binausfübtt, meawdM lrchernth. nüS der Knechtschaft M Freiheit, aus dem Galuth —ch Zion. _ Jüdischer Sport irr Galizism . ^Der Tarnower Sporiklob Samson hotte am 10. August die Z. T. S. Jutrzenla aus Krakau zu Gaste. Die beiden Mannschaften standen sich vor einem äußerst Mblrelchrn Publikum gegenüber. In den ersten tehn Minuten war das Spiel affen. Dann bedrängten die Gäste und konnten in der 85. Minute UM eitlem Fehler best gegnerischen rechten BackS h,e Führung erringen. Bald darnach beginnen die Tarnowek das gegnerische Tyr stark M bedrohen und nach einigen M,unten kövkelt der rechte Verbindungsmann nach einem Eckstoß de« Ball ins Tor, der Tormann fängt 'ihn hinter der Linie, abek der SchudStlchttr anerkennt das Goal nicht. Knapp vor der Pause gleichen die Tarnower aus. Halbzeit 1:1. Nach Wiedel beginn ergeben sich Differemen mit oem SchiKsrichter, weshalb die Jutneuka den Sportplatz verläßt. Der SchfedsMIer hotte stch ta,sächlich als unfähig erwiesen, war aber von Jutrzenka. dessen Mitglied er >.st, nominiert worden. , . Die Krakülier Mannschaft machte aus da- Tarnower Publikum iniolge ihres schlecht«« Benehmeneinen unangenehmen ^wdl^ck. Sie galt bisher am di« stärkste jüdische Mannlchajt in Bei Samson zeichneten stch besvnders sns i üffiiec. Koretz. König, Fenlchei und der berühmte Tormann Fluhr. Genüvalvevfammlunq d»r Hakoah. Dtt Sportsinb Haloah hält Samstag den so. d. M. um '/«7 Uh« abends im Äludhetm, Industriellen«Cafsl., Konkordinplatz 4. eme nufterordenllicke GewerülvEtsa Uvni lU tt ft Ast wlaender Tagesordnung ab: 1. Platzftage r S. Sanienmg der Kaff; 3. Erhöhung deS MitgliedSbeitrageS; 4. Wahl eines Material- Verwalters) 5. Ersatzwahlen. . Düs Wiener Team gegen Süddeutschfand wurde ^olgcn- LekMaßen ausgestellt: Torr Mar (F. A. C.); Bnletd gnng: Dretrich (Rapid), Swatosch t iSimmering); Deckung: Kurz (Amateure). Brandstester tNapid), Kramer MudoffShttgel); Angriff: Amon (F.A.C). Mchera (Gelmama>, Kuthan (Rapid), Bauer tNaVid), Wondrak (Rapid). — Ersayleu'e: Krarchar, Gchtdiwh, Nteische, Putzendopltt, Winller, Wana, Gchmtev. O K «rr m K £ n 11 bit s- ' ^litl et in.it g., ' Anr 1 .September beflsn^t ein neuesQuartal.Wir öfttön unsere Abonnenten, das Abonnenten^ rechtzeitig zw erneuern, damit fteine Werbrechuttg in der Zustellung &<??.■ Blattes tintritt. BezWsbediNgrchgsn r Für KstßffchöstsrreLch; mit Pvffv'eriand Möllätl'ch . . . Kronen 7.60 Biertstiährig . . * 22.-^ ÄAlWtlWfl . . . „ 44.— GgUjliäbrkg . 68.— Paten und die üdrigon Natioüatstaatenr mit Postversand Mongllich . 4. . Kronen 8-bo B.NtßMr'ts . . 26.^- HalbjHri« .; . „ 60.--- Ganijäbrfg . . * * VS.-" GstrzelsLemplap S6 HeNe«. Fibe Deutschfttnd monMch d Mark,. Schweiz 5 Franken, fär dos irlmge Ausland vierteljährig 23 Kronen» ' D'e Geldsendungen (5rl ^schein an t Mam ftft Polrft. ..- ..... iüwetnmg an d«e Wroreer ai:b t,«b Gsftomuttvtmft» Wtiäte Ütufohu, kür ,Wierrtt Morgen-ntung-,. Kenka«, Rnsieki IS, m Mten. ' AdmittistvaLlott der „Wrerkek Morgen.zeituvg" Wirn, ls!.,Tab0rstrafte 1-3. Tetophon 44.038«. 43.818. FürWZenr mit Wiffung Monatlich ... Kr-onen 7.— Bierti-ljäbrlg . , ■ gn.-« Halbjäluig ... „ 40.— Gonstähtig. , . „ 80,— F8v die LMecho- Srow«Äetr mit Psstvrriand in tschechischer Wahrung Msnsffich . . .Axonen f.SY ^Möhrig . . 22i— ^acbiMkg ... 44.- Ganzjährig . . . .. 88.— Ems empfehlenswerte Hausdeforaorrn. Durch d>e G«w!ffeulostgke,t einer HlNrsdeforMn ist dre Dienst,Nagd Mans Bresma um ihre gesamtest Häbseligkeiien gebracht wStteu Das Mätchest stand im H ui'>. ^Vl., Hnbergaffe lS, m Stelle Und'batte ihren Kostet' mü H msbov-'n v'Nvahrt. Das wußte die Hciüsdttokger in An „es P r«b i k. Um eniwende'e ,H§r Breuna ihre.ganze Habe. Als das Mädchen die, Hausbesorgerin des . Diebstol'ks bezichäate. hatte die Ptibik die unverftörenbeik. das Mädchen wegen Gb'eubetetdigung m klagen. Be> der Verhandlung führte iedsch dft Beklagte einen vom Richter als gelungkn bezeirbncten Wah-.h^tSbeweiß und nun nahm die Lach« ihr die M'bik einen »'eM bö'SN Verlaist Gre wurde unter Anklage gestellt und baste sich heme vor d?m Timetrichier LandeSgcrichtsrat Dr. B i z i st e w.gm DlebstahlS und Betruges zu verantworten. Es .lag ihr näms'ck auch zur Last, de« Admrkdeschem einer verreisten Partei 'hres Hauses gesäffchi und aui Grund dieser Fälschung widerrechllich dre, Monüi« hindurch v^'ensmitteldrzvgm z« bäben. Der Richter verurteilte die Angeklaat« z« a ch t M o n ü t« n schweren Krrktrs und nahm als erschwcrttid die BßrtraurnSstelluug als Hausbesorgerin an. Was mtt der K arrkenmttch geschieht ' Vor d«n Döbl'nger BernkSrichter Dr. Ruef hatte sich gestern d«e Mckchverschleißerin Anna Schreie r wegen Betruges zu h«rautw07ien. Sw batte stmt 48 L«ttr M lch, dre sie mr Kranke und Kistdrr brauchte, iägf ch 180 Lit r bewgen, die Milch dann absichtlich sauer werden taffen und machte kann Butter daraus, während die milchbedürft aen Kranken und Kinder lktr ausgiirgkn, AlS dft Sache auikim, fand man de, der Beschuldigten sechs Strtzzek Butter. , Der Richter vernricuie Amia Schreier z« f ü n s T a g e n A r r t st, verschärft mtt einem Fasttags. Der Volkswirt. Die Verteilung der WsKindustrie i» den österreichischen Nationalstaaten. Im alten Oestertetch-Ungarn Wut Men der Kon- MtratioNspunkt einer recht Ledeuteff^n Wüllindusttte, die nicht nur den größten, Teil des inländischen Be°« darseL versorgte, sondern auch' recht beträchtliche Quüm titäten zu« AuSsützv, vor allem näch dem Paltan,hrachL«. Sowohl die Kabnikotion als such der Wollhsndsl liefen in Wien zusammen, wenn auch bist Fabrikatlonsstätken gröhtentotls in des Orovinz, in Böhmen. Mährest. Schlesien lagen. DitLch d4n. Zerfatt hat sich» wie so vieles andere, auch dieses gründlich geändert. W ist bahne vvtt tzttteeasse, die gsgeveiten Pkvdurturnsmögüchkei ten dieser tzndustrie in Deutsch öfter reich festzUsttztten, ÜM sa Mehr, da es sich im Gegensatz , zur Baumivott^ Industrie um einen Rohstoff handelt» der, wenn auch nur zum ganz geringen Teil, so doch hei uns produziert wird und dessen Pwduktion bstrch Intensivierung heß Kchafßücht Miwr vergrößert werdest kann. Daher verdient öte stSllüste Schrift von Karl ^snovsky, dem shemLkigen Textilreferenten des Wissenschaftlichen Komitees für Kriegswirtschaft:*/ »,Die österreichische Wottindustri» in der Kriegswirtschaft^ allgemeine Peachtüng. Der Verfasser, der istfrttge seiner persöttlichen Beziehustgen genauen CinSlktt in dt« einschlägiM Perhälknisss hat. gibt einen interessanten Usberblick über dl« staatliche Bewirtschaftung der Wolle lvahrend des. Krieges ttnd über die zum Teil jetzt stoch bestehenden BsrordlMstgest und Organisationen ünb zeigt durch übersichtliche^Zusammen^.ellustg aller Verordnungen und Maßnahmen in Form einer Zeittafel, wie sich die staatliche Berwaltungstätigkeit von bloßen Ausfuhr- und Durchfuhrverboten in dcr *) Erschienen bei Alfred HSlder, Wien 1919. ersten Kriegszeit zur straffen, zentralen Bewirtschaftung entwickelt hat. . Von sesv'ttdersr Bedruttlntz sind die tznsammest- MlUstM 'über den Ast teil, der -etnzeknew Nativttalstaaten an der gesamtest WvWstdnstrie deS ehestialigesi Oesterreich.. Atz. esttsMn Nlimlich ntm' sämUchkst Kammgnrir» itrtb Streich'gnrstspistdeln znsäjstmettgenosttrnest -auf Dellischßsterrem) 1ß.4' P-Szent. auf Dentschböhmett und das Sudetenland zusammen 41.7 Prozent, aus die Lschecho^lowakei, ohne das neu hinzugekommestil ungarische Gebiet, Lß.tz Prozent und auf Polen mit dem Bielitzer Gebist 6.7 Prozent. Es bleibt also Deuischßsterreich obne Deutschböhmew stur der bescheidene Anteil von einem Achielptozent. das sind 168.009 Kammgarnspindeln und 48.000 Givsichgarnspindeln, zusammen'also 181.000 Spindeln. Roch uttgünsttger ab«/ ist das Verhältnis., bei den Wöbe^ reien. Es kommen nämlich bei einer Gesamtzahl von 87.688 Webstül)lm nur l230' auf Deutsch Österreich, also nur 9.4 Prozent, auf Deutschööhmen 87.5 Prozent. - mit Sttdetenland 81.6 Prozent, auf die Tschechv-Slowakei 26.7 Prozent, auf Polen stckt 'Biekitz 6 Pwzent, öuf bis Ukraine 1.1 Prozent. Da wir uns vorläufig damit abfinden Müssen, daß Deutschböhmen zimr tschechv-slowakischen Staat ge- ' hört, so verfügt der tschechische Staat durch die Ver^ einigung der deutschböhmischen und tschechischen Industrie über eine geschlossene Großindustrie mit fast allen. modernen und bedeutenden Pwdttktionsstätten der ehemaligen Monarchie.Und dem steht Deutschösterreich nur mit ganz Wenigen bedeutenden Betrieben, so den Spinnereien von Vöslau und MöllerZdorf in Riederösterreich, Hand und Rieden in' Vorarlberg und einigen kleineren Fabriken gegenüber. Was die Stellung Wiens betrifft, so haben schon im $aufe des vergangenen Jahres viele Firmen ihre Niederlassungen in die Tschecho-SLstvakei' verlegt. Biele werden es noch tun. Wien verliert dadurch sein« Stellung als Zentrum einer bedeutenden Wollindustrie. Ob es seine Stellung als Haupthandelsplatz mit den Balkanstaaten behaupten wirdläßt sich heute noch nicht sagen; das hängt von der ganzen^ wirtschaftlichen Entwicklung der' Zukunft ab. Ausdehnuttg des Bank- und Industriebetriebes r» Palästina. Haag, 26. Anguß. Die Au^merkimstkeit der Banken jener ftänder, dir an der Levante interessiert sind, richtet sich jetzt nüÄ. Vnläsiina. Außer den schon bestellenden Banken arbeiten jetzt in Palästwa dre Anglo - Egyptian Bank und der B.a n t o di R o m sdwie der C r 6 d i t L v o n a i S. W!« verlauft, wird eine zweite sramöstsche Bank eine Niederl.rsiung' in Palästina errichten und eine griechische Dank. m Jerusalem eine Finale eröffnen. Ern amer kanisches Konsortium bat bist, .durch den Krüa unterbrochene Perwsium-Erplaitat'on umex Leitung des Herrn Dane von der Prarrie Oil and Gas Co. wieder ausgenommen. E:nfAHritng der glotzen Lotterie in Frankreich. Saint-Germakn. 28. August. tW.Abgeordnete L e f c b t e hat gestern in' der sran;östscheu Kammer einen GeschmtwM's vor- Ützlegs. der d'e Abbaltmtg. emer ungelftnren framosifchen Lotterie .Vornet,t. Es sollen, 1?0 Millionen Lose zu 500 Franken, ,m ganzen allo für , KÖ Milliarden Franken ausgegeben werden. Wählend zweier Esohre soll jeden Tag ein großes Los gezogen werden, das 1,250.000 Franken gewinnen würde, außerdem zweimal wöchentlich ein Haupttreffer mit 500.000 Franken und wöchcn'lich zehn Treffs mu je 100.000 Frauken. Nrnerliche Steigerung des Banknoten- / umtau§es. Laut Stank vom 26. d. M. bat sich der, BüMotenumlauf der Ocsterrerchisch-ungarrschen Bank .um 458'8 Millionen^ aus 4t)'k66 Milliarden erhöbt. Die Girogulhaben und sortttige fällige Verbindtichkeiten ermäßigten sich Um 475'930 Millionen auf 6'(A5 Milliarden. Wechselstube« bei den polnischen Missionen im Auslande. Wje den „Polnischen Stimmen" aus Warschau gemeldet wird, beabsichtigen polnische kattsmännische Verbände, sich an dre Regierung mit der Bitte zu wcnden. sie möge bei den polmschen ausländischen Missionen eine Art Wechselstuben für die polnischen Kauflente entrichten. Dre. Kaustttite bebaupierr aus Grund ihrer diSlrer gemachten EttahruNgek, daß solche Wechietbureaus dr« rm Auslande reisendm poknischen Kansteute bei ihren Ankäufen fremder Valuktz vor bedttttenden Berluflen zu schützen imstande wäre«. Gründung eines Eisenbahntrustes in Amerika. New-Dorft, 27. August. Die Pläne für die Gründung eines ErsenbaynauSrüsinnastrustes, der mit einem Kapital von »8 Mtllrönev Dollär ciuSgestattet sein soll, sind Nirnmeht' fertig gestellt. Inckerankauf durch England. LsNvon, 28. Artgust. Die bri'ische Rtgientttg bar aus MllUrrrius 119.000 Tonnen Zucker zum Preise von bl Psutt^ Tierltttg pro Tonne gelaust. Eine polnische Reklamegesellschaft. Den -Polnrschen Stimmen" wird aus Warschau bericht:. Untee der Fwwa »Reklame Polska" bildete sich hier eine Aklicn«' gesMchast. Die Ges üichaft rst ein Handels^ und JttveskttlüNs» NNtünehmen, deren. Beritetung für die Weststaaten Emöpqs von der AgSNtt Havas übernommen wurde. i ' .!»« .fc- -■ ■' . ttumeiduase« von Vermögeu in rlttgarn. Di« Schuhstelle für deutschösier,eichi'che Bermögen im Auslattde teilt M't. daß'die ungarffche Regierung den Termin skr hieAnmcl'' duvaen nngarffcher Bermögenschasleu. die Ausländern, danmter auch Demschosterreicheru, gehören, bis 15, September erstreckt har. Dl« Wirkung der Freigabe der Leder Wirtschaft in Deutschland. Deutschland ist die Zwangswirtrchast süc. Leder'ausgehoben Waiden. Alle Bcrordnungm über die Beschlag--! uabnte und die Höchstpreise für rohe Häute, Feste, Leder, Gerb< riyden. sowre über die Beschränkungen für die Brrwendung voir Treibrremenleder sind -außer Kraft gesetzt. Wie die „Kölni'ch^ Zeitung" meldet, setzte gleich nach der Freigabe der Lederwiltsäi.rst eene fieberhafte Tärrgkrit ein.