Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 218 (27.8.1919)
- Date
- 1919-08-27
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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9h. 218_Wim, Mittwoch Gerichtssaal. Das Wäschewaschen ln der Küche unstatthaft. .Mit tittit für alle Mietpartelei, prinzipiellen Frage hätte sich gestern daS Zivittandesals Berufungsgericht (Borsitzender Oberlanbesgrrlchtsrat B e l i c o 2 n a) zu befassen, mit der .Frage, ob das Waschen „großer Wäsch «" in der Küche einen Wvhnnngskündigungsgrund bildet. Die Klägerin. Anna Bokes, ^at im Hause, 8. Bezirk, Josefstädftetstraße 105, eine aus Zimmer und Küche bestehende Wöhrun^ gemistet. Das Zimmer hat sie an die Privare rslanka Binder vermietet, welche in der Küche gewöhnlich ihre SBäfuje wusch. Sowohl die Wohnungsinhaberin als auch tle Hausbesorgerin hatten die Binder wiederholt verwarnt, die „große Wäsche" in der Küche zu waschen, da dies gegen die Hausordnung verstoß«. Da die Biilder alley Warnungen zum Trotz in der Küche weiter wusch, wurde sie von der Bokes gekündigt, und zwar vierzehntägig, pro 1. Juli d. I. In der Klage wurde auSgefÜhrt, daß durch bas Waschen der Parkettfußboden ganz durchnäßt werde und daß die Einrichtungsgegenstände der Klägerin verschimmeln. Das Bezirksgericht Jvsefstadt hat die Kündigung für rechtswirksam erklärt und in der Begründung hervorgehoben: bas. Borgehen der Angeklagten stellt eine beharrliche Uebertöetung der geltenden Hausordnung dar. DaS LandesgSricht hat die Berufung zurückgewiefen und daS erstrichterkiche Urteil bestätigt. In der Begründung bemerkte der Vorsitzende unter anderem: Das Waschen „große.' u toe" in der Küche stelle, tvenn es mehrere Male stattgefunben hat Und auf die Unstatthaftigkeit dieses Vorgehens hingewiesen worden sei, «ine beharrliche Verletzung der Hausordnung dar. Auch vom hygienischen Standpunkte aus ist das Waschen ln der Küche zu verurteilen. _ Der Volkswirt. Das Problem der Valuta. Von Ad. V«. In Nummer 810 dieses Blattes wird unter obigem Titel von einem ungenannten Autor der interessante Plan der Errichtung einer durch vom Ausland kreditiertes Gold fundierten neuen Notenbank mrt kaufmännisch streng solider Gebarung und Nvtenkontingentierung zur Sanierung unserer Valuta empfohlen. Der Autor scheint, soweit eS aus feinen theoretischen Darlegungen erstchtlich »st, von einigen Voraussetzungen auSzngehm. die als unbedingt richtig bezeichnet werden müssen. Diese sind: 1. Daß wir ohne größeren Auslandskredit unsere Produktion nicht wiederherstellen können, was die Grundbedingung für bie Sanierung unserer Wirtschaft ist. Er hofft, für die zu errichtende Bank 400 Millionen Goldsranks, also nicht viel weniger als 4 Milliarden Kronen erhalten zu können. 8. Sieht er ein. daß jeder größere AuslandSkredit, also auch dieser, uns nur gegeben werden kann, wenn bic Geldgeber eine gewisse Kontrolle über unsere Wlrtschaftsgebarung erlangen. Denn er deutet an. daß bi* Bank von ausländischen Geldgebern irgendwie in ihrer Gebarung kontrolliert werden-soll. Ans bic sehr schwierige Situation, daß die inländische Notenbank in den Händen von Ausländern sich bestnden soll, sei hier nicht weiter eingrgangen. 8. Scheint er einzusehen, daß die Errichtung der Bank als isolierte Maßregel allein nicht zur Sanierung unserer Lage genügen kann, da er daneben noch andere, zum Beispiel die Vermögensabgabe, erwähnt. Trotzdem hat sein Projekt schwere Mängel, sowohl in wirtschaftspolitischer, als in finanztecknlscher Beziehung, so daß es in der vorgeschlagenen Form nicht realisierbar ist. Der Äutor sagt zunächst, die Dank könnte 1 Milliarde Franks Noten auSgeben, die zu zwei Fünftel durch Gold (jene 460 Millionen) und zu drei Fünftel durch gute Inlandswerte gedeckt sein würden. Diese Milliarde genüge zur Deckung deS Rohstoffbedarfes. Es erhebt sich sofort die Frage, ob auf diese Weise wirklich eine Amdemng der Situation herbeigeführt werde» kann. Die drei Fünftel guten Jnlandswerte sind ja schon heute genügende Unterlagen für Auslands» kredlt, der Vorschlag würde also, was siebelnfft, die Transaktionen nur in eine bestimmte Form bringen. Wobei wirtschastspolitisch noch sehr die Frage ist, ob wir den größten Teil unserer guten Werte, die heute unser einziges Gesamta k t i v u m sind, also Bedeckung unserer Noten und Schulden, bloß für Rohstoffbezüge aufwenden dürfen, ohne vollkommen zusammenzubrechen. Die weilenden zwei Fünftel 'die 46VMilllvnen vom Ausland geborgtes Gold) können aber doch nicht Unterlage für neue Kredite fein. Schulden anS Ausland kann man doch nicht mit einer Schuld ans AMand bedecken. Allo hätte sich wirt' schaftSpvlüisch nicht nur nichts geändert,' sondern unseren allen Noten und Schulden wäre der größte Teil der schon heute dürftigen Bedeckung entzogen. Allerdings kann eingewendet werden, daß ein großer Teil der neuen Noten ja nur sukzessive nach Einfuhr der Rohstoffe auf die aus ihnen erzeugten Waren, also n e ugeschaffenen Werten, ausgegcben weiden soll. Aber zuerst müssen doch dre Rohstoffe bezahlt werden, wofür die Fabrikanten Wechsel- »her Lombardunterlagrn geben müssen, und zweitens hängt die Ingangsetzung der Produktlvn und lhr Tempo noch von rnderen Faktoren, als Rohstoffen, ab zum Beispiel Kohle). Aber wir können die schwierige wirtschaftspolitische Seite der Sache, über die sich viel sagen ließe, ganz übergehen; denn der Plan ist schon rein flnanztechnisch undurchführbar. Der Autor will niiml'.ch die beiden Währungen nebeneinander bestehen lassen, ohne sie in eine feste Relation, die sich auf tatsächliche Inbeziehimgsetzung >hrrr Unterlagen stützen müßte, zu brmgcn, was ja auch unmögltch wäre. Betrachten wir dies rem praktisch. Zunächst will der Autor Rohstoffe im Ausland für bic neuen Noten taufen. Diese würden also ins Ausland strömen und zum Teil auch draußen bleiben. Der Nest soll durch Lomdardterungen, Lohnzahlungen usw. m den imtcicu Verkehr Wiener Morgenzeitung SOEBEN ERSCHIENEN 1 Abg Robert Stricker DER JÜDISCHE NATIONALISMUS Die wirksame Abwehr des Antisemitismus. - Schadet der Jüdische Nationalismus den Juden? Wie können wir unsere Jugend jüdisch erziehen? - Die Vertreter des jüdischen Volkes. Preis K 2,50. - Zu beziehen durch die Administration der „Wiener Morgenzeitung“, Wien, II. Bez., Taborstrasse 1 bis 3 Nur oegen Voreinsendung , des Betrags, gegen Nachnahme wird nlohts versendet. gelangen. D>e Relation zu den Heut'gen Noten bliebe dem Verkehr übeilasten. Nun erhebt sich die Frage: Wird die Bank genötigt fein, auch die alten Noten zu nahmen? Denn die ganze Notenpolitik basiert auf dem Rückströmen der Noten in die Bank, wenn sie ihre Funktion erfüllt haben, auf einem fortdauernden Kreislauf. Sind gegen einen gunm Warenwechsel Noten gegeben worden, so strömen sie bei Einlösung des Wechs ls, ,m Zeilpnntle, wo die Ware konsum- oder veilrhisieif geworden ist, wieder in die Bank zuiück. In der Zwischenzeit war sie nur Repräsentant von Wnien m einem noch nicht abgeschlossenen Pwdukt'vns- oder Ausmu'chprozeß. Bei Bestehen zweier Notrnsysteme nebeneinander wird ober unweigerlich nach dem alten Gesetz das schlechtere Geld das beffere verdiängen. Die Desitzei der neuen Noten werden diele t h e s a u r r e r 'r n und mit alten zahlen, deien Zwangskurs unmöglich abgelchafft werden kann. De Wechsel der Genen Ban werden Mit allen Noten emgclöst werden. Zu welchem Kurs? Welche- ChaoS wird aul der ganzen Linie durch die Unmöglichkrrt der Festsetzung einer Relation entstehen? Dre Staats- und BolkSwiitschaft wird nicht mit einem Schlage saniert werden können, daher werden immer noch alte Noren zur Deckung der Deffzike emitiert werden müssen, indes ihre Unterlage durch HerauShcben der Produktion, die an die neue Währung angelchlosten werden sott, immer mehr schwinden wird. So wird die neue Bank eine Klasse von Privilegierten schaffen, jene, welche Rohstoffe erhalten und ihie Waienwechsel im neuen guten Geld diskontiert bekommen; der Rest — das sind ^der übeiwegende Teil — der Staatsbürger wird einfach bankerott. Aber kehrrn wir zur finanzpolitischen Seite zurück. Werden die neuen Noten tbeiauneit, inS Ausland verhandelt usw.. was unweigerlich rin?uten wird, so können die Kredite der neuen Bank nur m alten Noten zurückgezahlt werden. Damit wird aber diele faul, was ohne we'tere Ausführungen leicht nnzuieden ist und der Zweck, der mit ihrer Errichtung erreicht werden sollte, verfehlt. Dagegen gäbe es nur das Mittel: die Bank zu ermächtigen, daß sie Zahlungen an sie nur m neuen Noten annchmen muß. DaS läßt sich leicht dekretieren, aber unmöglich ausführen. We? einen Wechsel rinreicht und dafür neue 'Jloten erhält, tut dies ja, um mit diesen Noten Zahlungen zu leisten, er bringt sie >n Verkehr und kann sie nicht zm ückhaltcn, um dam' den Wechsel bei Fättigkeit wieder in neuen Noten einlöscn zu können. Dagegen ist er m seinem Geschäftsverkehr ge'.wnngm, die alten Noten, dre Zwangskurs haben, unbedingt anzunclimeu, wie soll er also den Wechsel mit neuen zurücklösen? Dazu kommt, daß em Durchbrechen des Zwangskurs eS der alten Noten zugunsten der neuen Dank dieselben noch viel radikaler entwerten müßte, alsdie heutige Defintwirischaft es tut. Diese wenigen Bemerkungen genügen, um die Unhaltbarkeit deS gemachten BorschlageS in der vom Amor gedachten Form zu erweisen. Er entspringt demielben Gedanken, den die Engländer im Orient bei Sameiung verseuchter und verfallener Stadtviertel anwendcn- Sie lassen drcse stehen und bauen daneben eine neue hhgremsche Stadt. Dieses System läßt sich'aber ,m Bereiche der Wirtschaft nicht ausführen, da in dieser alle Teile aufs innigste miteinander verflochten sind. Durch,isolierte Maßregeln läßt sich ihre Sanierung nicht erreichen, keinesfalls kann znersidie Valuta reguliert werden, sondern umgekehrt, die Stabilisierung der Währung kann nur das Endprodukt emer Gesundung unserer Wirtschaft sein. Der Autor jenes iniereffanten Vorschlages wird sich wohl über die vorgcbrachteiWmwände äußern und vielleicht sein Projekt entsprechend modifstWMl. Die Zukunft dev polnischen Valuta. Wir entnehmen dem «Polnischen Lloyd": Der Warschaner Korrespondent dcS „Shr.'h Codz>enny" halte vor kurzem Gelegenheit, m t erniaen einflußreichen Finanziers Englands und Frankreichs, welche Polen vereist haben, zu sprechen, Diese haben sich über die zukünftige Kraft der polnischen Valuta äußerst günstig ausgesprochen. Sie behaupteten, dair der polnische Staat über Milliardenwene verfügt. Es genügt bloß, die StaalSmälder ui Galizien, Weißrußland, Manen, Peußen, ferner mancher Tcke Litauens, welche zu Polen gehören weiden, zu envnlinen. Schon der Holzexport allein, deff n No Wendigkeit im Auölande enorm ist. wird Polen als Goidanle he mt Anslande zur Kräftigst»« ilne, "alma genügen. Die Industrie Polens hat ebenfalls riesige En'w cklungSchmeen und daher ist d e Anlage der Kavnalien m nllnr iht Produktion rn Polen dermalen ein vorziig' chcZ und ich rci> Geschäft. Kanada nimmt keine Anleihe in Amerika auf. London» 26. August., Ml - Komm^ D» *Ttiw6* rUöhrt aus Toronto, daß Kanada seine Absicht, zwerls Beisi->mg seiner Valuta in den Vereinigten Staaien cine Anleib- »»„ 0 Millionen Dollar auszunrhmcu, cmfgcgeoen hau tt. August 1919 ®eite 7 Einhellige Ablehnung der deutschen Notenrnntauschplime. Berlin, 26. August. Der „V 0 s s i s ch e n Z e i t u « tz" zufolge wnd jetzt, nachdem die Beratungen eines grötzeren Sachverstand gcnktetscs im ReichSsinanznumsterium die einhellige Ablehnung brr bisherigen Notenumtaufchpläne ergeben haben, die Bildung einer kleinen Kommission aus dem Sach* verständigenkrelke, insbesondere der Bankfachleute, varbereitet, die jiber etwaige weitere radikale Maßnahmen gegen di» Kapitalsstücht beraten soll. Amerikas Außenhandel. Saint-Germain» 25. August. „Daily Telegraph" ntetbef auS N e w - D 0 r t. daß der a m e r l k a n »f ch r Expo r 1 «m Jul um 85>> Millionen Dollar niedriger war als im Juni. D ese Bei Minderung sei aus die Höhe des Wechselkurses zurückzuführen. Dagegen seien die Importe auf 345 Millionen Dollar - die höchste Ziffer in der Hand »löge sch , cht e Amerikas — gestiegen. Die Finanzuute glauben, daß der Ändauern dieser Erscheinung der Dollar im Kurse sinken werde, daß mithin Pfund, Franks und Lire gegenwärtig ihren tiefsten Stand erreicht hatten. Die ungarische Weinaussuhr freigegeden. Aus B u d a p e st wird gemeldet: Im Smne einer Verordnung des Finanzministers wird zur Erleichterung der Ausfuhr der heurigen Weinfcchsung vorläufig bis zum 81. Oktober dre Ausfuhr von Wein auch ohne Ausfuhrbewilligung des FmanimrmsterS gestattet, falls der Aufgeber sich verpflichtet, dre aus der Ausfuhr sich ergebende Auslandsjorderung zugunsten der bei der Oesterreich sch«ungarischen Bank geführten Staats zentraltaffe zur Verfügung zu stellen. Neuerlicher Preissturz in Warschau. Aus Warschau berichten du „Polnischen Stimmen": In den letzten Tagen sind die Preise für Wäicheartikcl neuerlich gesunken. Es ist dieS d ar aut zurückzuführen, daß zahlreiche Wäschetransporte aus dem Ausland cingelroffen sind. Auch Warschauer Fabriken beginnen bereits aus dem Ausland bezogene Leinwand zu WäscheaAikel zu verarbeiten. Stoffe kür Hcrrenwinterröcke sind um die Hälfte billiger geworden. Die Teeprecke sinken beständig. Aus Schweden und Holland sind mehrere Waggons Heringe eingetroffen» die zu verhältnismäßig niedrigen Preisen verkauft werden. Leipziger Herbstmesse ISIS. Laut Mitteilung der niederö'st>'ire,chischrn Handels- und Gewerbckammer werden zum Besuche b efer Messe am 27. und 29. August um 7*10 Uhr abends von Wien-Westtahnhof >Extrazüge via Linz—Wels—Pasiau abgcken. Auf der österreichischen und sächsischen Strecke werden Fahrvreisermäßlgungen für die Mcsseteilnehmer gewährt. Die Fahrkartenausgabe erfolgt durch das Handelsmuseum,!X., Berggasse 16. Bon den GetreidemLrKten. Die weitere Steigerung der Valuten der Enten'estaaten hat eine weitere Erhöhung der Getrerdeprelse in der Umon zur Folge, der sich auch die Preisbewegung in Verbrauchsgebieten wird anschließen müssest. Dadurch wnd der Abbau der Preise und dir Wredeikehr normaler wirtschaftlicher Veihältmsse immer mehr hinausgeschobcn und die Fmavzwirtschaft der notleidenden Gebiete immer mehr deroutiert. Der Impuls zur San-crung der Weltwirtschaftslage muß von Amei ka ausgehen und. so lange dies nicht geschieht, sind ,wir rin Spielvall einer & la Hausse ober ä la Baisse operierenden Svrkulationsgruppe. Der Berliner Markt bleibt von einer matten Tendenz behenscht, die vom Hafer ausgehend, auch alle,anderen Veikehrsgebiete ergriffen hat; auf dem hieffgen Platze bietet das vvihandene Offert nur Gelegenheit zu geringfügiger geschäftlicher Betätigung. _ Wiener Börse. Auf Grund der aus Paris vorgelegenen übereinstimmend lautenden Nachrichten, wonach die Friedensbedingungen eine wesentliche Abänderung zugunsten Deutschösterreichs ersahren sollen, eröffnete die gestrige Börse in enorm fester Haltung, welche namentlich in Alpine- und Staatsbahn- Aktien stärker zum Ausdruck kam. Erstere setzten zu K 1452.— um K 102.— höher gegen den letztgemeldeten Stand ein, letztere profitierten K 40.— im Kurs. Größere Kauforders wurden in Krupp- Aktien ausgeführt, die bis K 652.— um K 51.— (nachbörslich bis K 680.—) stiegen. Auch für die übrigen Kulissewerte zeigte sich gesteigerte Nachfrage. Im Verlaufe des Verkehrs trat, ausgehend von den Alpine-Aktien, in denen Realisationen stattfanden, eine Abschwächung ein, doch ging der feste Grundton des Marktes ttotz der mehrfachen Schwankungen in Alpine- und Staatsbahn-Aktien nicht verloren. Im Schranken war ebenfalls Kauflust vorherrschend. Karpathen-Petroleum wiesen eine Steigerung von K 300.— aus, ferner waren Papierfabriks-Aktien und K 0 hlenwerte begehrt und wesentlich höher. Auf dem Rentenmarkte waren die Titres eine Kleinigkeit fester. Im übrigen verweisen wir auf nachstehende Schlußkurse: . Zudustrle-Anckernehmungen. Allgem. Ballgesellschaft 448.—!— —.—1, Unionbau (— —.—). Wiener Ballgesellschaft 893.— 4- 8.—), Wienerberger Ziege! 880.— -Liesinger 689.— (+ 17.—), Sarajevo Akt.-Brauerei ——.—-), Aussig Ehern. 1492.— '4- 47.—), Brosche Spmtns 1060.— 1-Karl)0rundum 875.— <-.—). Hvlzhandelsgeiellschaft 820.— <+- 10.—), A. E. G. Union Elcktr. 753.— >4- 8.—), Seemens Schlickert 475.— i— 3.—), Alvme 1850 - 4- 71.—), Austria Emarl —(-.—), Berg u. Hütten 0140.— 10.—). PolditMe 1125.— (-j- 58.—), Prager Eisen 2970.- t-l- 80.—), Nimammany 1010.— (-f 10.—). Skoda» werke 884.— i-h 12.—), Waffenfabrik 1200.— H- 80.—), Salgo Tarianer — -.—), Trifailer Kohlen 1150.— (-) llng.Allgem.Kohlen 3280.- H- 5.-'. Urikany 1050.- (*}- 22.—), Westböhm. —c— —.—), Brünncr Maschinen 922.— — 8 — i, Heidt —(— —Lokomotiv Srgl — — —.—). ur immennger 500.— > -s- 8.—). Elbemühl 590.— -Leykam 632.— + 4.—'. Karvathen 8160.— 1+ 800.—), Gaftzra—.— — —, Feztabiikcn 1(00.—(->—.—)« Schoellvr 14!5.— 10—), Böhm. Zucker —(— —^ Oesten. Eilenbahnveikehr 617.— i— —.—V Türk. Tabak» legik —(-.—), Tüitenlose 500— (— 7.—), Krupp A.'G 652.— <4- 51.— ), Isiuston 578 50 -4- 9.—), ^iatwerke 895 — + 10- Magii'n, 2340.— 80.-), Schönvnesenet (»70 50 (•)- g y, Arrsh v Ammkana 2280.^» i ff- 35.—).