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Wiener Morgenzeitung · 1919-08-20 · Heft 211 (20.8.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 211 (20.8.1919)
Date
1919-08-20
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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' Nr. 211 . Men. Mittwoch \ Deutsches Dolkstheater. _ 'D-irZ-üL im >v;0,n T o^l«-d o. Bor -EM laotz der Wylßev Hitze 'bis -.arM letzte Plätzchen Ibesch.tM Hause Hvt 'das Deutsche Bvlkstheatcr m Rahmen ferne« polkstümli ÄM .KlMkvraussühMngen -eine tmtcmTüfbrcrtc „Jüdrm vSnT o l .ed o". Die 'Aufführung wurde mit stürnrischer .Zustimmung ausgenommen, .die namentlich Herrn O n n o galt» der den Mvons tsprAte. Herr Onno -weiß, wie man den Vers handhabt und bringt viel Haltung mit, .aber seine Modulationen zwischen dem Forte und dem Pianiffimo-Gelämel, dnS nlwgens vielfach unverständlich blieb, streifen bedenklich ans Manirieite. Fräulein Gerhardt Mahel besitzt sicher Taleilt, das aber «auch der Führung bedarf. .Ihr? rmgebärdige Nahcl ist vorläufig mehr Theaterschule als Persönlichkeit. Gute Momente hatte Josef S ch i.l df raut uls Don Garccrau.-Auch das Übrige Ensemble sstgte sich recht gut in Len Rahmen.- — ü. PersomrlverLnderungen an den Wiener Vnhnen. Zwischen dem Bühenvcrein -und dem.Direktorenverband kam «ine Vereinbarung jzustande, Lvrzufölge in biescr Spielzeit nuch bei «blaüfc-rtdcm Kontrakt;! t d m t x 11 i Schauspieler- >r.u i ll ta;f snmg « m vvrgenvmmcn werben dürfen, um eine Verschlimmerung der w'iitschasllrchen Lage der Scham vieler hintlanzuhalten. Trotzdem werdm mit Beginn der neuen Spielzeit an Iden enrzelneu Wiener Theatern vielfache Pcrsonalvcrandernngen infolge einverständlicher Abmachungen zwischen dm betreffend«! Darstellern und Dwektoren Dörgenommen werden. -Mo scheiden aus dem BmMheater: Frau H a e b -er l e und dir Herren Mar x und % re e H1 -e r aus, neu derdff'chtet wurden Herr M u h e r h -o f e r vom Karltheatcr als Komiker und 2'k o r s s -l .für rmigr Monate der Spielzeit. ÄuL 'dem 'Verbände der B e r n n « - B b h neu treten Mt 1* September AiÄulein Wal d e n Md die Herren y5 h LL a » und D i b 11 x. Fiäulcin W alde n wird aber W. BÄkstheüter in bestimmten Molle« auch weiterhin noch Auft'>errn. Auch im Vertragsverhältms des Hrran Klitsch mm Bolksthrater tritt eine Veränderung ein. Herr Klitsch wird Lem Volksihcater von der' neuen Spielzeit an nur mehr durch sechs Äksnate in der Sanon zur Verfügung stehe« und die andere Zeit .zu Gaftsprelen und BvMagtzvRsM beniitze«. Wir in Eingeweihten Kreisen, verlautet, Mlen sich auch KM Fvrest und TraÄe Curl s >e n m ihrem WivkMgskiels an den Bernau Whnrn micht wohl und stoben eine Lösung ihres Vertrags»!iMhBtNistcs an. 'Wen 'verpachtet wirb dem Deutschen Volks» theater vvn di^er Saison -an: Jda R v l a « b, derHcldrWwler Franz E v e r t h, als Salondamen Kornellia Gebnrv Md Milly Reimann, auch ein neuer erster Bonvivant wurde in Emst Dn'm k e verp,flechtet. Dre weitgehendste« Berändernngen Hub im Ensemble der B o 1 'k L b n h n e vor sich gegangen, «ns welcher ern großer Teil der bekannteren Mitglieder MS eigener Initiative aus» ischordet. Die Volksbühne verwert Mäulern Iacövi« n kan die KawmeHprÄe in Müncke«), Ioiof Schrldkrarit tan das Deutsche Volksiheaterh Herm T i l l e r (an das Menet Stadtiheat«),Herrn Färber (nach Bräun)» HerrnWolfgang (nach Hamburg), ferner die Damen Fd armier und Norden. An das S la d t t he a t e r Jarnos wmDi unter Mdercn verpflichtet: Herr G 3 tz vom Brüuner Sravtrheater als Bonvivant, brr Herren T i l ler und LornS Böhm als jugendliche Heldm, ferner Otto T r e tz l e r und Hans Matt. Im Wiener K d m 8 d iiN h an S wirken in dieser Spielzeit neu: Rosa W e r a ins Und Haus R d l l $> im Johann Smrnst»Theater» das Oskar S e b v verläßt, um iv^der nach Berlin zu gehen, wurden Jda N u tz k <r und Otttz T r e ß l e r als Gast vechslrchtet. AuS den Theatern. Fräulein Mi H e n b e ck vom Nvllrndvrsplntz-Theater in Berlin wurde vom Direktor Erich Müller für das Johann Gtraüß-Theater verpflichtet. Sie wird die Tänze in der am 1. September zur Erstauüührung gelangenden Operette „DreialteSchachteln" einstudieren ünd sich an der Inszenierung beteiligen. Der Direktion deS Wiener KvmödirnhanstS ist eß gelMgen, Harry Waiden für eine Wiederaufnahme seines GnMrelkS als Oskar Wilde in „Der König des Lebens^ zü gewinnen und gelangt ab Freitag den 2S. d. M. diese Komödie tägüch um */*7 Uhr abends bis inklusive 31. August znr Auf» Lhrnng. Am Wie n e r K v m ö d i e n h a u S sind die Proben für die DhrretienndvirLt «N a ch t l v k n!" von Gustav D i tz und Hanns K ö » n e» Musik von Ferrh Fels» im Gange Md gelaugt diese Operette am 1. September zur Erstaufführung» Dieselbe ist von Obetregiffenr Artur G u t t m 4 ft tt in Szene gesetzt und werden in den Hauptpartir« d« Hem« Glaser. Gvlls. Gultmaun, Wehly und die Dame« FrÜhwirth, KtlnL, Rrtch-derg spie^N. . . Dlevstiöv De. Bullt Gever ersucht UNS . — - -rsp - »”■- * ll >Ti\s T. v »ondem ausargevent Meldun der Neuen Wtmw Bühne den von einer Wiener Thraterkortrs wonach er von der Direkten .... nächst zuMtmr und dw Leitung des Theaters gegen ein Lbtösungssummr Herrn Paul Kalbeck Mufft, vvlltommen au der W Wtiffen ist. Dir Monatsschrift »»Der Jude", «ach allgemr'mtm Urteil die wertvöüste Erschttnung aus dem (Mtk jüdischer Publizistik, muß von jedem gelesen werden, der den Wammen» hakig Mit der geistigen ErsttttUNg dtt jüdischen Ideen nicht verkieken will. Die Füüe dan wertvöüen Betirstgen. die in den vor» liegenden drei Jahrgängen geschlüsi-'N vörliegt» machen diese Bände zu einem Kümpendium universalen istdischen Wisse,,s» das in der Bücherreihe des Gebildeten nicht fehlen darf» Preis des m. Jahrganges in vvrnehmem Orlginalelnband» iS.-. Einzel» hefte L UbvNl,e,uent für das Vierteljahr 8 10.S0 durch R. Söwit. Verlag, Abteilung ,Der Jude". Wien, I., Fleisch» markt 1. Wierrrr Ärtvr§r^;LiLung Mr» Hosver über das kommende Jahr in der WitltrsfrLschafL. Warfthau, 18. August. (Tel. der „Mener DäorgenzertmrZ".) Während seines Aufenthaltes in' Warschau emUmg der LsärnsMii-ePiktaiVL Hprbert Hoover die Vertreter der dortigen Presse, denen gee. Wer er sich unter anderem wie, folgt äußerte: Das nächste Jahr wird für die Zantze Welt ein Jahr ökonomischen Kampfes sein. Jedes dernünstige Land wird die Prod uktion auf das Maximum steigern und die größte Sparsamkeit sich auferlegen mü-sen. Je rascher Polen mit dem Exportieren seitt-er Produktiousariikelbeginnen wird, desto rascher wird sich der Wohlstand jedes einzelnen heben. Die Bolschewiken ln Rußland glaubten, den Weg znr Beglückung der Menschheit gesunden zu haben und in Polen weiß 'jedermann, daß die Bolschewiken über ihr Land Hunger brachten. Im kommenden Jahr wird Polen ein Examen zu bestehe« haben. Das Ausgestalten des wirtschaftlichen Lebens und der Mdingungen kann nur mit der Zeit und bei innerer Ruhe vor sich gehen. Polen konnte in den letzten 150 Jahren keine genügende Zahl v o n i n d e r w i r t s ch a111 i cheN Adm inistratio n geübten Mens che« hervorbringen. Zusammen mit dem ökonomischen Aufbau müssen solche Menschen erzogen werden. Auf die Frage, ob Polen aus Kredit von seiten Amerikas zu rechnen habe» antwortete Hoover, daß Polen Kredit erhalten müsse, da dieses ohne Kredit nicht existieren könnte. Es werde ein allweltlicher ökonomischer Rat gebildet werden, an dem auch Polen sich beteiligen soll. Ueberall werden Abteilungen eröffnet werden, die die gesamte Arbeit leiten wer tu Die Frage hinsichtlich der Zuziehung der früheren fei'Michen Staaten zu diesem Rate, erklärte Hoover jetzt nicht beantnwrten zu können. Der Friede mit Oesterreich zum Beispiel sei rwch nicht abgeschirfsen und viele Fragen harren noch der Erledigung, j^edrigens —- bemerkte Mr. Hovver — zählen die früheren seindlichen Staaten zirka 1L0 Millionen Menschen und sie wÜfje n do ch a uch leb e m Amerika wird Polen mit Transpvrtmittelnchelfen. 70 Pwzent der amerikanischen Handelsflotte sind für den Warentrattsport nach Europa bestimmt. Dasselbe tut auch England. Auch Rohstoffe für die Fabrikation werden geliefert werden. Hauptsache ist die gute Or» ganisativn und Verteilung derselben. In Amerika wird jetzt ein Kreditsystem für die ganze Welt ausgearbettet» die Übrigen Fragen werben nachher rasch erledigt werden. Bezüglich Rußland erklärte Hovver, daß nur der nichtbotschewirische Teil bedacht werden wird. Das bolschewikische Rußland arbeite nicht, produziere nicht, habe daher keinen Anspruch aus Hilfe. Einst exportierte Rußland mehr alS Amerika, heute könne es sich selbst Nicht ernähren. Lloyd George über JndttfirÜck sind Handel. Haag» Ist. August. (Ltzl.-Komp.) Hollandsch Rieuws» öureau meldet aus London: Lloyd Georgs hat gestern seine bereits angeküudigte Rede im Un.erhause gehalten. Er gab einen Ueberbltck Über die Lage von Handel und Industrie und streifte vor allem die in der ketzte« Zeil im Vordergründe des Interesses sö' enden Arbeiterfragen. Er führte unter anderem aus, daß die Hoffnungen auf eine sofortige Wiederkehr geordneter Verhältnisse nach Kriegsende falsch waren. Es sei zu bedenken, daß die ungeheuren Summen im Kriege nicht dem Wiederaufbau, sondern der Vernichtung gedient hätten. Dennoch sei schon eine Besserung in der industriellen Lage zu verzeichnen. Von den 8/600.000 demobilisierten Heeresangehörigen habe der größte Teil wieder in. der Industrie Unterkunft gefunden. Die schlechte Handelsbilanz, die mit 6000 MMionen Pfund Sterling abschkießt» die Schulden in der Höhe vvn 7800 Mttltonett Pfund Sterling, die Pensionen, die jährlich 100 Millionen Pfund Sterling betragen» erfordern unbedingt eine Erhöhung der ErMgung aus industriellem Gebiete. Die Regierung könne zwar dem Plan« einer Verstaatlichung der Bergwerke nicht zustimmen, beabsichtige aber eine Vereinheitlichung und Reorganisation. Lloyd George hofft» baß anfangs September eine Vereinbarung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern erzielt werden könne. Die Negierung beabsichtige, dem Handelsministerium Vollmachten zu erteilen» um die nicht notwendige Einfuhr vvn Waren zu verbieten und so den schlechten Stand der Valuta zu verbessern. Was die Handelspolitik betrifft» solle die Politik der Einfuhrbeschränkung am 1. September ihr Ende finden. Die Regierung werde fremde Wechselkurse von nun an nur mehr in besonders wichtigen Falten stützen. Die Ausgaben für die Armee und Flotte können zwar eingeschränkt, aber vorläufig noch nicht auf den Friedensstand sebracht werden. Die Hauptsache sei. daß im Ander, die den Völkerbund geschaffen haben» ihm auch vertrauen und ihre Rüstungen nicht vermehren. Die Lage Großbritanniens sei im Augenblick ernst. Me unnötigen Ausgaben» private wie öffentliche» müssen vermieden uns dls Produktion nach Kräften gehoben werden. 20. August 1919 Seite 7 Antrag auf Neutralisiernng des Ostrau- Kartsiner Kohlenreviers. <2t-.ratskauzler Dr. N e n n e r hat an den Präsidenten der Frredcnsloiiferenz in einer schrrftlichm Eingabe auf die im Interesse der Koblenversorgung Mitteleuropas wichtige Frage dev Neutralisierung der Kohlenlager des Ostrau-Karwiner Reviers hingewiesen. Dr. Nenner hat rmrer Hinblick auf den polnisch-tschechischen Gebietsstreit die Nouvcndigkcit der Neutralisierung hervorgchoben, welche der' einzige Weg wäre, um den Völkerstreit zur Ruhe zu bringen und die bergbauliche Produktion entsprechend zu heben. > Zur Frage der Znternationalisierung'der ' Nordlmhn. Staatssekretär Dr. Paul hat nach Meldung eines Wiener Blattes den nah liegenden Gedanken der Jnternatlonallsieru.-.Z der Nordb.rhn crörrcrl. Er wies darauf hin. daß diese Maßnahmeim Jitter esse der beteiligten Nationalstaaten gelegen sei. ZTvangsanleihe in Italien. Saint-Germain, 19. August. „E x c e l s i o r" meldet aus Rom, daß die italienische Negierung eine Zwangsanleihe durchzusiihren gedenke, die alle Vermögen und Werte Lbep 80.000 Lire treffen soll. Der Zinsfuß werde weniger als zwei^ Prozent betragen. A 1 Beratungen über Deutschöfterrsichs Fleisch- Versorgung. N Salzburg, 19. August. Eine Versammlung von Vertretern der Landwirtschaft, der Konsumenten- und der Viehverkehrs-! otganiiationen aller deutschöfterreiänschen Länder» die im Salzburger Landhausc tagte, hat eingehende Beratm.gm über div Versorgung der Bevölkerung mit inländischem Vieh und Vich-^, prvduklen gepflogen und an die drrttschösterreichische Friedensdelegativn das dringende Ersuchen gerichtet,' Mit allem Nachdruck bei der Friedenskonferenz auf die Nachsicht^ der im Vertrag vorgesehenen Viehlieferungen zu dringen. Bilanz dev rumänischen Nationalbanlr. Aus Bukarest wird telegraphiert: Die r u m ä n!- sche Nationalbank vrrössentücht ihre Btlanz für das erste Halbsahr 1919, aus der' sich ein Nettogewinn von 8'18 Mill'vnm Lei auf das Kapital von -12 Millionen LeL crchbt. Der BrNttogemMn beträgt 13'3 Millionen Lei. Die im' Umlauf besindlichen Banknoten haben einen Wert von rnnd' 3 Milliarden. Die Reserven betragen zirka 60 Millionen Lei, der Fonds für Abschreibungen und Amortisationen zirka 14 Millionen Lei. Inusbrucker Warenbörse. FNtttzbrNck, 19. August. Infolge der Einschränkung des Zngsverkrhres war der Besuch heute schwach und das Angebots nur gering. Am Freitag gelangt eine größere Partie Weine zuml öffentlichen Verkaufe» . ’**M~"***~_—— ,N Polnische Maphthaltefeeukgerr nach Litauen. Wrel vden „Polnischen St-mmen" gemeldet wird, wendete sich die lttüuischc Negierung an das polnische Kabinett wegen LieferuN,g von 160 Waggons Naphtha und hat der polnischen Negierung tue; Lieferung von Getreide und Hanf angeboren. Das KompMfattonsgeschäst beztsiert sich auf ungefähr 15 Millionen Mark. ' Einfuhr ans Deutschland. Die niederösterreichlsche Handels- Und Gewerbekammer teilt mit, daß der Deutschöster-i rk'.chlsche Hills- und Wntichaftsbund in der Deutschen Republik,^ Berlin 6 2, Burgsiraße 1s, bereit ist, dcutschösterreichische Inter-! esienten bei der Erwirkung von Ausfuhrbewilligungen Deutschland zu unterstützen und die von den Maßgebender^ deutschen Stellen vorgrschriebM Gebühr vorschußweise auszulegen.^ Nähere Auskilnste hierüber erteilt die Zollabteilung der niederöstcrre'.chifchcn Handels- Und Gewerbekammer, Wien, l, Stuben-, ring 8. ] Die deutsche Valuta und die Einkknse im Ans-! and. Aus Berlin wird berichtet: Wre die „Politisch-Parlaunlarsichen Rachrichten" erfahren, hat das Reichsemahrungsunrsterium Mit Rücksicht aus die großen bereits erfolgten Errn üufc im Auslande und die gegenwärtige spekulative, unbegründete )erabdr ückrmg der deun'chen Valuta dre Reichsstellen angewiesen/ rs aus weiteres keine Einkäufe mehr in Dänemark und Holland' orzunehmen.? Die Goldausbeute in Transvaal. Aus 8 o n d o n äirb berichtet: Nach btt »TiMs" betrug dre Goldausbcute der n der Transvaal Chamber of Mmes vereinigten Mnen im luli d. I. 705.523 Unzen im Werte von 8.996.869 Muny Sterling, IN dm Außendistrikten 19.974 Unzen Gold im Werte ött 81.811 Wnd Sterling. In dm Goldminen waren 173.613) fi den Kohlenbergwerke» 12.453 und in den Dlamantminen 5786 Ivbtittt beschäftigt. 1 Anfolvenze«. G e f ch 8 ft s a ü f s i ch t: Vorn WienrÄ >Mklsgtrlchtr wurde die bei der Firma Oskar K ö h n & Ko mp.) Handel Mit Galanterie». Kurzmd Nürnbergerwareu, i.» Neutorlüsie ö» attge ordnete Geschäftsaufsicht auf eigenen Antrag auft ehoben. - A u s g l e r ch: S. L. Berdhczower. Vom Wleniii Handelsgerichte wurde das Ausgleichsverfahren über das Bcr^ lösen der Firma S. 8- B e r d y t z o w e r, Kurz- und Wrrksarenhändler in Wien, ll., Obere Donanstraße 1, infolge Ruck-«, irhung des-Antrages gemäß 8 58 A.-O. eingestellt» -s Von den Gtztvkibtmiinüten. Günstigere argentinisch^ Gerichte lvwie brsiere ÄetterMeldUNgen aus den nordwestliche» SiMSUNgsgebictm der Union haben einen Tendcnzutnsclnmtng erurmcht. der m einer Vertiefung der Preislage bis zu 3V* Cent eme» Ausdruck fand. IN Berlin zeigt sich recht starkes Hafers ngevvt, für weiches zufolge der hbhen Forderungen nur getintck luinahmslust besteht. Grelfbarcs Heu und Stroh wurden weite« echt vvisichtig MUsi, verhÜltNismäßig geringe Beachtung fandest re zohlreichm Atistellungen auf spätere Lie trüNg. Das Saast eschäft Nahm den gewohnten ruhigen Vermüf. Für Gerste lag— mig^Kaitfaufiräge vor. dir mühelos ünsgeiührt werden könnt., der GkschttstsiimiNH auf dem Wiener Platze bietet der Bench rftgitüng »in wenig Stoff, bas Einbringen der neuen Erna iiacht gute Forlschritte, das nette Produkt kann indesien nur chlevpenb dmr Konsum zugbführt werden, da es an der notvendlgen Drrischkohle fehlt.

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