Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 191 (31.7.1919)
- Date
- 1919-07-31
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 78% known words query
- IRI
…/2979076-2979077-2979268--01706-2987138- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Seite 6 .y>~ Wien, Donnerstag Wiener Morgsrrzerturrg '31. Juli 191S Nr. 181 KommmmLes. Die Gttnemde Wien und dis RenNwstLsteuer. In der gestrigen Stadtratsttzung referierte Stadtrat Breitner üb« die gesetzlichen Maßnahmen, die sich infolge der Regelung der staatlichen Gebühren ans Ikennwcttstcuenr ergeben. Für die autonomen Verbünde sind nach den nunmehr grlrendrn Gesetzen gewisse prozentuelle Zuschläge vordcbalrm. deren Gesamtertrag dom Staate mit 22'Z M i I {i c n c i\ Kronen eingeschätzt wirdlieber die Aufteilung dieser Summe ist es zwifchnr der Gemeinde Wien mrd dem Lande Niederösterreich zu einer Bererr.öarnug gekommen, daß diese beiden Verbände grmeinsam folgende Zuschläge W den staatlichen Gebühren einlieben mid das Erträgnis dieser Zuschläge derart ansgeteitt wird, daß der Stadt Wien 7Q% und dein Lande NiederLstrnrich 30"/» zvsallm. Die Zrischläge sind folgendermaßen geregelt: 60*/® Zuschlag ju der 8ö/0igeit staatlichen Ernsatzgebührs0°/y Zuschlag zu der staatlichen Bnchmachcre mntzgrbühr. 20"/, Anschlag xu der staatlichen Tota'isateur- und Dnchmachergewinsigebnhr, 20°/» Zuschlag zu der 25°/,igm Buchniacherpanschalgeduhr. Dir Landesvrnammlung tritt noch diese Woche mir Freitag zu einer Sitzung zusammen, um die erforderlichen Beschlüsse zu fasten, damit die Steuer noch im M o n a t A u g u st, in welchem der Nennbetrieb erfahrungsgemäß am stärksten ist, r n r ft f t treten kann. _ Die ©rot/in derr städtische» WirtschLftsbeLriebro. Me. Embringrmg der Ernte hat ta den städtischen WrkschastSoctrreben, wir Denifch-Altmburg. Wallhof. Kobers Md Becher Hof, bereits begonnen. Der Stand des GetrecdrS istd u r Hwegs befriedigend, besonders das Korn M gut geöt$en und wrrd einen gutm Ertrag an Stroh geben, Gerste und Hüscrimd rm Vergleich zum Korn minderer, versprechen jedoch E Mittelerntc. D:e Wiesen haben schöne Erträge an Heu er-> aeben. Gemüse imd Hackfrüchte sieden im allgemeinen gut. Die Weingarten der städtischen Betriebe sieben brsnedigrnd. SpÄrt. ZLdischsr Sport 1«. Krakair. Am 13. Juli fand iu Krakau die Eröffnung des netten Sportplatzes des Z. K. S. „M akkabi* statt, drr dir zweite Sportanlage der Hauptstadt bildet. Eingrleiiet wurde das Sportfest durch leichtathletische Wettbewerbe, bei denen ganz anrrkenuenS- «etze Leistungen gezeigt wurden. Anschließend daran fand ein Fußbaklwettspiel des M a k k« b i gegen den Arbeitnsprrtttub Z. K. S. R. statt, das unentschieden endete. Makkabi war semem Gegner stark üürrlezrn, doch gelang es ihm trotz größter Anstrengung nicht, den stegbrmgrndru Treffer zu erzielen. DäS Eornerverhälmis war 10:0 fiir Makkabr. ' Sine Woche spgttr spielte Makkabi gegen Crakovia Md unterlag 1:4, nachdem tx der Halvzri; mit 1; V in der Whrnng gewesen war. Den Treffer hatte der rechte Flügelmann. Iigner, in der 1Z. Minute erzielt. Auch in der Folge drängte Makkabi stark, aber es fehlte den Stürmern an dem richtigen SHußvermögerr. Nach der Paine fiel Makkabi stark ab, während Cracovia dank des besseren Trainings und der größeren Wett» ipielroutirre immer mehr überlegen wurde. Sie brachte die lieberlegenheit dmch vier Treffer .^m Ausdruck. Bei Makkabi zeichneten sich der linke Verteidiger Schneider II, der Mittelläufer Klein und der Tormann Heczner aus. Bei Cracvvi» war der Goalkeeper fetf beste Mann._ SysElrrb HMsah in Leoöen. Endlich bat sich «sch in Steiermark die jüdische Jugend aufgerafft und eirren jüdisch« SpsrÄl>^> Haksch gegrSadet. Erfreulich ist drr Umstand, daß diese Grabung dazu beigetrage» hat, die gesamte sberffeirische Jttdenschrft zu einigen. Der Lesbenrr Deutsche Sportklub hat den SporiNnb Hakoah zv emem UebvngSspirl einxeladm, das m Donnerstag in Leoben f auf dem tAerzrerftld zur AnStragnng kam und einen überraschenden! -nSgang nahm. Das Resultat war 3:8 (Halbzeit l: 1). Die nrngen Hakoahnrr warm ihrem Gegner in jeder Beziehung cbm-! büvtig mrd erzielten durch Nritmann, Gläsinger und emem Gast drei schöne Tore. - •_ j ©Jg nersev Weltr^srd im Gpserwerfen. Der Finne! Janqo R y g r a erzielte bei den internationale« Wettbewerben in Savrtaipäke (Finnland) mit 65*55 Meter einen neuen Well» reksxd Md verbesserte damit den von Lemming (Schweden) bisher gehaltenen Rekord um 8*23 Meter. . Schwimme» ,^Qrrer durch Graz«. Diese? Propagandaschwuumen fand am Sonntag zum erstenmale statt. Beide Ufer drr Mur waren von einer ungeheueren Zuschcmcnnemze musäumt, die das Schwimmen mit großem Fnteresf» verwlgte. 45 Schwimmer stellten pch dem Starter, d<e zur Zurücklegnng der Mgeführ 1", Kilometer langen Strecke zirka 7 Mmmeu benötigten. Frs«errspsrtfest irr Berlin. Vor kurzem fand in Berlin er» tzroßeS Frantnfportfcst stritt. Me leichtathletischen WettbMretLe SraÄie« n«chsol«nde inSittsSe Eogebnisie: isst. Wwr-Aauf: FA. Schröder 18'5Sek. 1. Hochspnmz: Frl.Bartsch 1'82 MÄrr 1. lOXIOO-Me-er-Dttlfette: Charlottenburger Tnr»- grmrmde 2 Mm. L2'5 Sek. 1. Es« »«rer Rekord Ader BM& Meter. Der Läufer Falk gewan« « Stockholm den!M0-Meter--auf i» 14 Minuten 54'8 Sekunden,- wodurch er den bestehenden Rekord um 8*2 Stunden verbesserte. Dr. Zanaz Abeles wird wieder für die PräfidelttensteÜe des Nrederostrrreichischm FnßballverbandeS kandidiert. Die Ney» wahren des Verbandes finden in d»r außerordmilichen Generalve^snmckWS «tt s. Angnst statt. / Der BMsWiVt. Der GeWerbevereiR ntth der FriedenT- Vertrsg^. Das Präsidium des Niederöfterreichischen GewcrbevepeineS hat sich in längeren Beratungen mit den seit einlzen Tagen in -.vollem 06tiUM vorliegenden Friedensbedingungen beschäftigt und an die Friedens^ drlegativn folgendes Telegramm gerichtet: DerNiedervfterreichische Gew-erbeverein* fte?)t untzrr dem erschütternden Eindruck drS Wortlautes unserer Friedrusbi'dingungen, welche trotz der sachlichen und würdigen' Bertrettkng der Mnschheitsvechte de« Deutschösterreicher durch den Staats kanzle r und die Frieh-enZbelegation uns vorgelegt wurden. Das in unserem Verein Vertretern mittelständische.Erwerbsleben der Industrie, de^ Handels und der Gewerbes steht'in den Bestimmungen über die .Kriegsschulden und die Banknotensinlösnrrg sowie überden Umrschnungsschlüssel zugunsten der SukzessivnSstaaten trotz der Aufhebung des §. 49 eine u n e r's ch w i n gl i ch r rmd nn e r't r ä g!s ch e Belastung des. deutschösterreichischen Wirtschaftslebens, welche mindestens ebenso unberechtigt und in ihrem Effekt ebenso vernichtend ist. Wenn also der guteWille der Entrntestaaten vorhanden sein sollte, die Existenz ÄentschösterDrichs zu ermöglichen, wie. aus der Aus-' lassung drS. § 49 herdvrzugehen scheint, so hoffen wir, daß -es den sachlichen Bemüh im KM unserer Delegierten doch gelingen wttch, auch die Eliminierung der erwähnten drei Punkte durch zusetzen. AIS älteste industriell-gewerbliche Körperschaft,' die seit 80 Jahren das deutsche Erwerbsleben in. dem dkm Oesterreich vertrat und förderte, fühlen wir nüS 'verpflichtet, unsere warnende Stimme-gegen'die Zvsreiß nn g so vieler deutscher Gebiete blühendsten Gewerbefleißes zu er-, heben, da dies die Sicherheit der Weltlage so lange gefährden würde, bis dieser zum Himmel-schreiende Unrscht wieder gutgemacht wäre. Wir bitten den Herrn Maatskanzler und die FriedenZö-sleg'dtion,' im Jnteresse aller erw-erbstätigAc Bürger Deutschösterreichs die zwingende Lvg.it dieser Argumente, die unserer sv hingebungsvoll tätigen FriedsirSd-sl-egetivn nur zu bekannt sind, entsprechend zu vertretsn, denn hei Aufrechterhalkung der uns.zugemuteten BedingungLn müßten nicht nür Großindustrie und Großkapital, sondern das gesamte bürgerliche Erwerbsleben zngru nde gehen. Das Wiener Bürgertum arbeitet tvotz aller Verzweiflung mit größter -Energie an der Aufrechterhaltung feiner Betriebe und derAufrschterhaltung der alten Ordnung, weil es sich nach den Gntentrstimmen der letzter: Zeit Mch immer das DertraMr und die Hvsfnrmg auf eine gerechte BeurtriluntzsDLUtschöstrrreichs hegt.. DaZ Bürgertum sieht in den WertragSbeftttnmMgen Mir den irnheilivollew 'Emfluß per SukzessiVnsstv.aten, rvelchyr tvohl nur im Wege Endlicher Verhandlungen ersylgreich paralysiert werden' könnte. in M-n Vrei-sapi-n. Rebarat?i«kn itMfc ^.irbs'Lndcr für äm Si>slems?"«rstsie!' :qe j NiTlrriol. Leo?. Kurzer, Wien, WeDahnstraße 23. Tölepho« 81537. UngaHiiohs Besorgung atfer liankßösohafii.Tranwkiionsn. Entgogonnahmo v. GeSdemi^an. ^usgsds v. EinSagsbuohern. Uebernahme v. Vemnöeenwerwaitunsen Die A«Aewrmgsfs?ft M die VerMsgerrsabgaHe yrrLänzert. Die AnMeideM ffir die BttAr-serSeibgabe läuft am 31- Kuli eb. Da .bei den Banken die Amrtrldung noch nutzt vollständig durchsefshrt ist, dürfte für dre Amnrldung nach Formulars. welches die bei Bar.km drpsvUrten Werwap'.ere betrifft, die Frist währfcheiE um zwei Wochen vrrlSnaert werde«. Das Publikum .hat übrigens »ach dem eben hemnSaewmmenett Gesetze Der die Strafen für Nevectrettmgen der Vorschriften M die VermögenSanmrldrrng von selbst das Recht. d:e unterbliebenen Anmeldungen in den nächsten 14 Tagen n a ch z u h o l e n. Iutrrre SchwLerigksArn M den / tschechssrowaLischÄn Gx^ort. . AuS Prag wird berichtet: Die „Tribrma" befaßt sich in einem längeren ArM «it der Notwendigkeit des Exportes für dir tschecho-slowakrsche Repttblik rmd vermißt seitens der maßgebendm Fattoren daS richtige Vrrsiänduis für diese Tatsache. Das Blatt führt unter anderem aus: Es ist unmöglich, alle begangenen Jrrtiimer aufzuzählcn. Wir greifen nur zwei typische Fälle heraus: Zunächst die Erhöhung der TranSporrtarise um 100°/». Der tschechischen Industrie ist durch diese Verordnung rine wirksame Konkurrenz mit dem DuÄande absolut unmöglich gemacht« ES ist dringend notwendig, daß nenigkenS die Kohlent s r i f e auf die Hohe vom 1. IM reduziert werden und die Teriie dar Äiigen Warmgatmugm unter Berücksichtigung der BMrfniffe der tschechische« Wirtschaft rektifiziert werden. Die problenmtische Dltlvität dcr tschechischen StaatSbahnrn 'sei durch hie Unterbindung des Exportes nud die Verteuerung der Produktion zu teuer erkauft. WaS die K o h l e n verso r g u n g anlangt, so sei nur dnrll) eine volle AttSniitzung der ErzeugungSkapazität in einem Unternehmen eine Herabsetzung der Regie und dadurch eine DerbMguug deS fertigen Produktes zn erzielen. Die Kohlenversorgimg werde immer schlechter. Ursache seien die geringe Förderung, die ungenügende Wagenbeistellung und der S ch l e i ch h a n d e l. - Berliner VZ^sermorstand. Bsrlin. 8v. Juli. (Korr.-Bür.) In der heutigen Sitzung de§ BsrsenvorstandrS wurde beschloffen. den Antrag der Komnrüsion. zu.mstimmen, wonach iur Kriegsanleihen» Reichs- - .anleihcn und prmßische StaatZanlcihen nrbcn dem EmheitsttwS .'. auch d:e laufende Notierung der talsächlichm ZlbschtUe nach Wledttausnahme des vollen Börsenverkehrs erfolgen soll. IrrgssLaWische BrLLvfssrL'.kLl arrs EttglaM MclgTkrd, ZO. Jul?. (SO?olbmifl deS Südslaw. Prrßbur.) In der Setzung des. Zen;ralvevbaudrs für landwirlschMiche ^.v. L.r.r.r.rr... ...: ^-»r,;mgeN0ffeNschatt '; notwendigsten irteln anzuschaffen. . HserLSl?eferttrrMtt fstr FrarrliNLich rmd ENgland.i Berlin, BO; Juli. (Meldung der Tel.iKomv.). Wie. au-'. Saarbrücken gemeldet wird, erteilte die französische Ne^'.cmng den H ü.t. tenwerken im S ä a r g e b i etc für mehrere Millionen Franken Aufträge^ur- Lieferung vorr Material kör die ftanzösischc Marrne. Auch England hat den D r l l t jt g e r. H nt t e n werk en bedeutende Äustrage an Hecreslirfernngen gegeben. - Schaffung einer deutschMerreichiichLA Zi^cker» MduftvLe. . Ättk.z, 39. Ilrli. Der Verband der landwirtschüfrlichen Gcnossenschasten . O b e r ö st e r r. e i cft 3 hat m emer Ber-> ... ..._unWietzen. . _ . Einrichttmgen nnSgcstatret. in drr Nähr von Lin; gebaut werden und ist mit dem Baubeginn auf bereits gesicherten Gründen-m der nächsten- Zeit fifi rechnen.; Tschechische VerhandLrmHSn rssgen Vuli-aAfes^ eines deMchen MoNtimhesitzes. i . , Ans Prag wird telegravliiert' Wie ..Narodni L i st tf melket, -verhandelt die Kotzlenfirma I. We-nmaun mit den Btucher Kotzlenwersin über den Äukcarf des Moutünbrsitzes dieser Gesellschaft. (D>e Bracher Werke sind eme reichsdentsche Gesellschaft.) - , RAMZnischspolAische Verhandlungen Merks •. ■ ' Wsrerrarrssmrsches. eiukounnens statt. Den Zweck dieser ucbereinkoutmcns bildet ein «getmäßiger Warenaustausch zwischen beiden Staaten und der Transit über Nnmänicn. der von der Entente nach Polen gesandten Waren. Der Transport dieser Waren wird mit einem svenellenpolnischen Zug. durlbgesi'chrt werden, der in den nächsten Taget! aus der Route. Kolomea-Braila in Verkehr, gesetzt werden wnd. Der Zug soll vorläufig zweimal wöchentlich verkehren. ErrtschLdlgimgett ftir -s§?LZrLe FaLrekerr m .. . / . .. NrrMSnrerr.' . / BrrÄürest, 30. Juli. Meldung, der Tel -Komy.'', Dck - Agentur „Dvcia" meldet: Ucber Vorschlag des rummnseiien M.mister''NMs für Handel und Ivdustne hat der Minisi^ral beschlossen. - daß...vom -..Fin.av.trr«ttlstennm.<<W. -.Me,?., Industriellen, deren Fabriken in der .Kriegsbeil, rersiöttober arLeitsnnfähig gemacht worden find, eiy Bors ch n fi ans den K r i e g s e n t sch ä d.i g n n g d n .ansbezahlt werden^ soll. . — ErrMsch-belgischor HKAÄeLv.^ : FÜvrch». »0. Juli. iTrl. der «Wr. Morgcnzig/) .Z»r Föideruna des Handels zwischen E n g l a n d rmd B e l n r e n wird die B r i 1 i siche B a n k anfangs Angriff - in Briisset?eine Z w e i g st e lle eröffnen. BLsse für larrdwrrLschsMch« PesÄEs» . Wie«, 80. Fnki. (Ori^.-Ber.) Mitteilungen von Börsen« besuchem zufolge ist der Roggrnschnitt in Niederösterreich größten», teils beendet und nur in den höher gelegenen Gebieten sicht noch Korn am Halm. Die allMnrinen ErnteauSstchtm sind ober ttotz . der wenig befriedigenden. Wiitermntz nicht nn günstig, lieber den Brrkcbr an drr heutigen Wochenborse ist nur'wenigen berichten, nachdem infolge der Erntearbeiten fast gar keine Ware r>:? >n Markt gelangt rmd daher daS Geschäft um.- auk bclanglo't Partien «n-ewirffn ist. Diese finden allerdings rasch Käufer. Berlmrr Berlin, 80. Juli. Im Aren Warenverkehre. scheine«i die/'? Preisrückgänge in Lupinen zum Stillstände gekommen m sein. Zu den zuletzt gmannten Preisen für D'.lrchschnittsqitaliiäien war nicht anzukommen. doch bestand auch wenig Kanstioiguna. Serradella und Wintersaatpetreide sind M'.-rei.t nahezu nnilatzlos. HcMrübensamen ist wesentlich unter dcn Höchsivrcisen anzebotm. Für Stroh zeigte sich zn 4.50 bis 4.75 Mark ans Abladung ab Station einige Kaufirrst/Wetter: schön. Protest der LemÄerger Hacndels- und GrwerBi. Kammer ftegen die gepLante .ValkrtKreform. e?n» fc er fl wird den «Polnischkn Stimmen" teleflravhicttTie 'röne au sisinanzmin'.ster geplante . „. . wird verlangt, daß die Festlegmtg bef Wertes tun tsirund dr§ letzten Kurses vor dem Kriege im Vn.bältnrS w.n Franks und nur Mark erfolge. Die vom Fnw'i'.ministe!- borgeschlagene Losung würde' den materiellen tKn'n Klewpolen? (GalifiruS) bedeuten. Echritvvn ei«er nenrn kreLgischen Anloiha in Mru" A«S London wird g-drcchtet: Die in Rrw-Nork mit irivatbauken geführten Verhandlungen wegen Ansii-chrne einer belgischen Anleihe im Betrage von 100 Millionen Dollar (int .erfolglos geblieben, da die Rcgtenmg ihre Z n si r m m it n g versagt hat. ArrfheLrrrrg der ÄslnerezenIraLe. Ziffolg: ciirv Vollzngsanrvei'ung deS Staatsamtes für Handel werden dce Beschränkungen der Verarbeitung von Letnenwaren, Garnen in Flachs gnßer Kraft gefetzt. Bank Filiaia Wien,!. WIppüngerßtrassQ 24—26 Te|e»hon 12356, 102öS, 174Q5 WarsnabtöSIuni], Export von Sononmöljein und lar.dw. 8r>ra?:fjn. irncort von deutschon Hoäzaiatersaiion etc. 363