Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 191 (31.7.1919)
- Date
- 1919-07-31
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Wien. Donnerstag Gerte Z wir beinahe 400 MiPonen an Arbeitsiosemmterstützrmsrn niiös^feit hsLos, so esM-ckt dies dm Eirrdräk der BsegMdmrG ^hb RlÄÄ bereits, daß die BzAeitsl^mrmbechiWM^z zrrm TeZ arg mißbraucht wird. Ganz fcWm müd cs cm, wenn ein Ziverg-Staatsrvesen, sfs des vtfc jrcht Maickbleiben, son 6V2 AtikLkrrdm IVs MiLimdsn, also fast ein Viertel, Kr cte HE von Beamten und sonstigen Bediensteten verbremcht. In dieser Ziffer sxnlrt das alte Orsiecreich. Sechs MiuivMn Menschen haben für die GLssLsbMe»Me» l1^ Milliarden zu verausILbLn. das h-c'cht, j-edsr fäkm^ntx, gleichgültig ob Mann, Frau, Kind. Decks, Kri^el. im Durch-- schnitt t!ä-9 Kronen (un-d dsdri sixd etrvaige neue TeuerungS'ZrrLagm nicht vss-suWsg^! Haben sich Misere l»vch«eisen!md löl-ldchm Burecru- Kraten wirklich derart v-rdir^t rnn Staat und Volk gemacht, dsß-wLr sie ZLrÜbch lieben rmd gewillt sind, so viel Kr sie Zu PchlM? Wir ist es dagegen zum Beispiel mit dem d-ch mrch nicht so umvichtigen N'.UnrichrswrM bestellt? Man lese Md staune: ganze 3-5 vKiaimicii füib laffi« 1 Das ist weniger als ein Zehnte! &w BrÄ>«gss fSr die Ardeitslostnun-er-tMmg, ein Dlerzisftel derGmm«e für unser BeamLenheer! Dsssekbe DsutschöstÄrM» das in einem AternZuzs rerfichert, es Wolle mrs drevch sein Schulwesen zu GHZe« br'mge«, LsZ für Tsg neue Nefünncn auf diefern Gebiet in AusAht stellt, erklärt im nächsten Atemzuge, der pstantaMch niedrige Betrag ooir 36 Nill'EÄ Lüffe UlME ßck«. Hisr befinden wir uns wieder auf unverkermbar a§töft«re«h^chem Gebiet. Kleinlich und engherzig, örschrärrkt und E wie wir nun einmal sind, haben wir stets smr HeNerwirLschaft betrieben. Ldrrsere WhEl GtKALMnÄsr Hecken ftzftematstch Anakphabetön herangeMchtöt, tatstchkche und geistige. Aber sollen sie hi der Republik neu auserftchen? Mit Analphabeten wird unsere Hrodrcktwn kmny sehr wert kommen. Ans Lut ein ganz anderes Budget not: ein Budget der WesthenAigksit, das von neuem Gerste erfüllt ist; eures, drch seine Emnahmm SVf ArdrR rmd ProduLLioL und rächi allein aus LusMkMzMe Steuern baut. Wenn wir unsere Genesung ernstst beginnen wollen, darr« blicken wir nicht nur nach der Entente, sondern reaen rpift earch so raM Wie m&gß$ M eigmen Hckrde l .; Siikuk NÄti0ALlVersKMMlNM. Abse?rd«e-rr Strickrx über die sr«wre»sÄ»der«nssn'? Wi«n, Sv. Ink. Das Haus tmt feim kurzen Sonnnerferien an. Vorher erled^te ss in mfcher, meist behai&h^et Weife eine Anzahl smt VsÄ^sn, bcmmi« das Avbertrrurlsuösgesest, von'hem es ursprünglich hieß, es werde eine KrMpfdebatte über die Praxis der Arbeiterräte auMssn. Amu Schlüsse der Sitzung geMte Abgeordneter Stricker die Verbrechen der deutschen Beamten, die vor Jahren wegen M geringer Bestechungen. Namen gaben, die tatsächlich einer Aenderung bedtirsen. Am aber die Flucht aus dem Judentum einzudämmen, verlangte Vö geordneter Stricker mit Fug und Recht, daß Namen, wie Kühn, Lörvy und Abeles, also gut Mische Remren, nicht abgeändsrt werden sollen Md wenn bk TrÄger di-ftr Namen trsstdem die Sehnst!^ nach L-chchM Namsn hsben, dann fsllrn sie mehr zahlen, sks die Vorlage es vsrlsngt. Die Rede Strickers rnschie durch ihr oGenes BrLennLnis zum ArdenÄrme, cm das die KMs«ÄlMe noch nicht geivöhnt find, urrd durch die SchlagferLigkeit. auf die trvh'chenru-ft der Gegner großen Eindruck. Bei der ntzerftützMgsftaae seines Antrages schoben fich nur vier Abgeordnete, oaher entfiel dis WftiAmrmg darüber. Nachstehend der Sitzungsbericht. Prastdmt S e i tz eröffnet tun s Uhr Ae Sitzung. Es wird hierauf iv die Erlrdrga«g der Tagesordmrng etsrrebertviLL vsrr EtsKLsbedrensteLen i« de« Ruhestand. Referent Dr. M a h r ichristlichiorirch bseichtri übrr die?7?nßnah:'.nn yvx JwS vo« Kri^aatHirdirnsikten in den Kvhchsvd. (ÄugerwürmenX Erhöhrrrrg des KsanbenrrrrtHrMtzureg. ALgeordne^r S m i t! a (Eo^ieldomskrsv boWet Mr iintoc AcndenmKLN dsZ Krsn?Mv«KcherU«gZ>gesetzHs. Dctz Vsriegc drschrg» die .^vei!iifl-gr WarteiriJ, mH wnd die Ardnksnnnterüli'rtznng vom ersten Taqe dtt Et.llankn»g asZgezahlt werden. Derselbe Abgro-ldNSte d«ri^kte Wer m'm Aiör^rnmaen Aber Vest!7nrn«ngen bebcefstch bk ttvMv«chch«ung der Ackert««, ^ln^nominen.) Die VsrhÄLursrv-ahr s«r TssstchesMigsinsiituLe. Abfleordast« G ch 0 i S w e h l (chrrstllchsy^aO rcMwt v:-:l bic E^Wich««s de^-rnd fcw js&Qtmiim GmstchvE der ti'crbiilt'^iSwahl b«. Wr«mchM B«stch«AaKÄ«stckrto». (Arrgevcnmm) BsrLä«srr»eiS das U-ruMsue-a««» d»» LamvressLt«. Mgeordn^er Hein! (chrWMvzieK brpKstt vb« dk r'wuan/ d!>r ^otreffk'.-w Äe VerOn-Mms der Funkkossbamc d« Mritzllcker der Ha«>chSnad Gcw4ckr- Kammern b»S St. N-tMr^r 1MV. MnMrslrEN.) Das MlHsLSvsuvrsukaLVsLtz. Äb^mdire;.'«! W i d e n h 0 f e v ^Goqi<^ri«>s?r'cvt) referiert ötc ö&Uft^e kirtetfw#! dm Uckml» vo« ÄshrÜHm. (Wird ohne / 'LedtzUe — SM'.i»r^chrr Ber?«ll du den D»-r<ildeMSi^ote« va*i ^frnMeÄsöok« wiKtixxto&id Wiener MorgeKZeLtNUg PhsrsmazerrLsn-GshKktsMastengefetz. Ak>Levckneier Dr. \\ r f t « ldeutschnatwrrM beikiHrt Über GehKllSrMlmru von Vhar«azenLen m öffentlichen AnstnllZapsthekeu. Wird ohne Debatte «utuciiMniuctu AettLorrrrrg wen Nr-crien von Mrrze!rx<rssonsn. Abgeordneter S cb i e « l (Sozialdnnokrat) referier' über die Getu'ünen für die Bewilligung der Aenderung des Namens von Einz-lvcrso«en. Der Grsetzennvnef.hat folgende Faffrmg:' Der Dsrisposc 7, Kt. 2,, des Acfrtze-ü vom 9. Februar 1550. R.-G--M. No. 60, K als zweiter Absatz folgende Aestannrmrg bciznfögen: ' - ' „Für lrehördl-che Bescheids «nt dWe» Emzelpersonen die Rendenrng thre5 Knmeus bewekllpt wich, b>>t derjenige, dem die BeM'l-isrnrg erictlc wird, eine Gebühr von 20M) Kronen zu entrickUm; diele Gebühr kann mtt Berücküchtimmg der Ner» m8ge«sveck,Utniffe und der Gründe für die ÄLmrvSändmmg rmter de« dnrch B-Kr«a4anwe,fvM PeÜWs«»e«den Bv-rmisktzrmgen aaf^daS t-lvffnck.cn oeS G-'bähcen^vchri^n bis an? tv Awnen er» maZig. wechen. Wnd die Bewilligung rurttels enerL Befckerdeß gleicbrr'.Llg cmrr Mehrheit von Personen evtertt, für dre sie nicht sibvn kra't sesetzl-chcr Bellrnnv«ua gill. so ist die GMhr ' >s sit«al ciu entnchrm, M die Arr^ dreier Perfoxm. beträgt. Dee tzsrbklbrrnett!n^tLnq obliegt allen Personell «rr ungeteilttn Hand, denen die Bcwillignng erteilt wurde oder'für die fie 'traft gestA'.cher Beftimmung wrrkt. Die »äderen BeKimnnmgAr über die Gebühr, insdff osdecr Mer Art n«d Zeit und Ort »er G-rbFhxenmtrichtmrs, iSder die RechtÄsisen der Nckem-etunder die Gebühr betceffendm Vorschriften sowie Mer das Br,führen im Falle des- Einschreitens und die EcurlliMmg dev Gebühr werden lmrch Bo.AzWKa«MÄ»ng KLtrvffen.' NsLUSNK^bÄVreZsrr aus MchHest. Mg. Stricker (jübischnakional): Es tut Mr 'sehr leid, daß hkr nicht Gelsgenhett gLbsten worden ist, zuerst über dr-e Bediugungen M ftnwchen,,unter welchen, eine RamenSändsrung zuläffig fein fokl^ sondern baß diese Sache hier Lediglich-vom fiskalischen Standpiurkt besprochen wUtLe. Ich kann Ihnen gleich sagen: Meiner Ansicht nach sind M Prszeut der Gesuche um Namensänderung auf Feigheit und Ch ara kterlo sig keit Kurückzuführen, «nd — das geht mich ja ganz besonders an — waS die Gesuche mu Namensänderung seitens der Jude« anlangt, fo stimmt düs vollkommen. Es gibt nur einige Fälle, die davon auszunehmen sind, und zwar handelt es sich da um die Gutmachung eurer alten, vo-n Zhren Vorfahren begangenen Sünde. (Lachen bei den Christlichsoziten.) Ja, vor zirka 100 Jahren wurden - die Juden durch die deutsche Negierung gezwungen, deutsche Namen anzunehmen und dabei hat sich etwas Amüsantes ereignet, tz h re deutschen Beamten haben es für gut befände, den Jude», die nicht zermg BestechnngsZeldkr geben wollten, appetittttch« Namen beizulegen, daher kommt es, daß heute Juden heruMgehM mit dem Namen Bauchge schwirr, Asten und wie sie heißen. (Heiterkeit bei den Christlich sozialen.) Ihr Lachen ist ein Zeichen Ihrer Schande! Nicht die Träger schändet dieser Name, sondern diejenigen, die frivol gen^g,gejvesen,sind, menkchlLche-n Gefchäpftn NarGn ärifzubürlwn, die 'den v Ekel errsgen, und das sage Ich Ihnen, wenn es sich um Gutmachung dieser von JA rem Volk, an meinem Volk begangenen Berbredr handekn wird, werben Sie Rechnung tragen m ü s s en der Stimme d-rr Zeit und zugeben müssen, daß diese ffduue» geändert werden. Anders lieg t ss mit hm Namr«, W Wische« Sharakkrr tragen» mit Aemderungen der Namen Lohn, Löwy und Abeles und wie sie heißen. «Sehvn Sie: ich finde an diesen Namen nichts! Abg. S ch ö «ft e i n» r WLstlichsoriaHr DaS Lst die Schande. Ihres VolSeSl Abg. Stricker: Das kann doch keine Schande sein, wenr; ich Ihnen erkläre: ich find« an dies««Namen nichts! Wenn ich zum Beispiel Kohü hieße, ich ließe eS mich nicht eine« Kreuzer kosten» nm mit Ihnen verwechselt zu werdenk Das kann ich Ihnen sagen!. (Stürmische Heiterkeit.) Was die Gebühr betrifft, toollte ich nicht über Gckühren sprechen, weil uh auf dem Standpunkt stvhe, Lnanst ä n d i g k e i Le u soll man schließlich und endlich nicht zur EinnahmSquelle machen, geradeso, wie mau auf die Prostitution keine Steuer legen soll, um dem Staate Steuern zuzuführeu, sollte man auch aus solche UnanstLndigkeiten keine Steuern legen. Da es aber schon einmal so ist, stehe ich auf dem Standpunkt: trenn schon, denn schon. Ich .werde eine Abänderung dieses Gesetzes in diesem Sinne beantragen, daß ich sage: „Wenn Sie schon nchrn-m, nchnnm Mfälttgst mehr!" Wann läßt sich denn — ich rede nur von Juden -— ein Jude den Namen ändern? In welchen jüdischen Kreisen ist das VedürfniK nach Wechsel der Konfession und des Namens, das BodürfntS nach Ehrristentmn und. christlichen Namen am stärksten entwickslt? I» bett zahlungskräftige« Kreisen! (Lebhafte Z«- stimmung.) DeStvegsn bin ich der Ansicht: NStz-m Sie das «rsr Mnn sich so ein reicher Jude taufe» läßt n«ld dann weiter noch Abe^S heißt, hat er keine Freude mehr an dem ganzsn Ehriftentum. (Schallende Heiterkeit.) Und er läßt es sich schon etwas kosten! Das wirb' auch bou der andorerr Seite stimmen. CS wurde ja erwähnt, daß s,^ Ar i stv kra tsn ihr Name« sich ättdern lasM. Gie werd-s« auch rmiar diesen Leuten 9ktm& finden. Ich beantraz-e also zu z l, MM 2, eme S1. IM 1910 Nr. m ---77———°—11"t"“** Aenderung in der Weise, daß eS heißen soll: „eine. Gebühr in der Höhe der fünffachen, -für das lauftnb«- Jahr vorgeschriebenrn Gi^komrr^nsteWer, zumindest aber 8 0i00O Kronen zu entrichten." Dsn anderen Teil LeS Paragraphen bitte ich, unveräikderi zu lassen, um tatsächlich die Möglichkeit zu geben, daß, wo eine wirklich «rzuerkewnende ^oiwendigkeft für die NamenSänderrmg vorlieg-t, tatsächliche eine Ermäßigung geschritten werden darf. Die Vorlage wivd in der Fafstmg des AusschuffWs/ angenommen mff) die Sitzung geschlossen. Nächste Sitzung aus schriftlichem Meze. ■ Prosisormm im Au partamoMarische» Kreisen sieht »ran vwlfach W ÜckmicchNki des A«S«äriiqen Amtck dn-ch dmS?aat-?anzler Dr. R en hti ' . imr als cm Provisorum: an, das mit den: Lörchtnsse des FricLmSvertrageS ebenso em (An.de finden soll, wre dre BmtSiüiumrg des. GtaatSsekr erärs E l k e r s ch Mc InurreL. Als Äaudidar Wr. daS AttSwärirgr Amt wick wicker^ Dr. Klein gerrannt, de-ffen i Kandkdawr vsu dm EhekNtchsoskürÄ so ernst genonunen w-Ad, daß ste schau huste dasM» Stellung uelmlen. Die wttbrvhsü aafttrteudeu Gerächte mtt «n «ach bom Friedersichku-ffe zu bsÜ'MbeS Kvuzenlrativuskad lnett, au dm! lurch Ne G r 0 ß den t s ch r u tkibrchweu so-KM, fcfk'rtat. sich.;- ffrdach ^mr verwrrüich«r. wE gevade die Glaßdemschou m chrei Mchchctt sich adlehuend verhalten. Wch' ÄsfsvvrAMMGK N das «hchtsMse - BsVhNisris AdsrseM.- Mit 31. I ü l i wecke« famckche nach im K:'MkrustLub einer Heiktmstali besindüchrn, m. ambulMonschec, Bchaudluug« NachbehLmdlttna (Rachßesiung und Scknlrmaf stunden, dann E nach erfotgter Buperabttru^ng dis zvm AnprÄederBK.^MUAs'i Mähren m aktiv«: DieaMistuva dblaffese« RsservegaMm müx MannschastLpersouen in das u i ch t a k t i v e B e v* hältnisentla sse «• treten hierdurch mit dsm tzrnsrmüm TaP «mS d«u Btzirge der AttMätsgMhrru. ÄHgeuommen stud' jene mchtokmse-n Personen, deren Dstaffmst) inaktiver DrenUffstmig nicht gns der Arfache ihrer Ersrnnlüng,' sondern durch besondere VerfügLUgen drS Staatsaustes für Hrsv' wrftn bewilligt lvnrds. Mfchaffrmg der Ehsemwüsstz-r.^ Die SiaaLSregrermta hat der Nationalversammlung «UL Novelle zum Militärstrafgesetze Im Mostveftbericht wnd darüber bemerk: . Dar. EuLrvMf vM zuvächsi dw^BestrmMMKen N^r das Mtwrhrrvcht den BorffchrP-At. des aligememen Strasgeseck^ckeZ näher brrngcn. Der wes«M^r. Untersmwd besteht bekanntlich darin, daß daZ MstitM.strasgffchÄr-.che-mcm Teil der ihm vuteiw.srimen Prrsomnein Gh»onus-wrbv»^ recht zubMtzt, während das allge-ukcine Gtrasgos'si/btrch haupt kern EhrtzAuorwchr«cbt kennt. Die Pövsonen, dmen VsS^ Militärstrafgefetzbuch ein MremtoUvehrrecht gestarrt, fmd dir- Offiziere aller StandeIgruPVen und — feil der rm Jo.hre U®.-- erfolgt en strasrechtllche» Gleichstellung mrt dm ONuorv» — die OfsirrerSasttirarstsn und M-ÄtLriieanrdenasPwmsteu des GoldatewstandrS, ferner die nuMrischen Wachen. Wenn dir WegrettMA jetzt vorschWgt, das E h r e n » 0 L w e h r v e ch t d e rs bezeichneten Personen und Organe zw b e s e r t i g e u, so Übersicht sie babei köiusSwegS, daß Lies ' Sinne neuzeitlicher BschtSendvickiuug Mvisierinaßm em MSschritt ist. Z» neuosen StrafgrsMÄchetn wtck nämlich dir M»e. ebenso als ein wehrhaftes Ae ch t S g u t amrcka«Kt wie die anderen RechtöMter. und auch der.MerreLäKche? StiM-- gesetzsutwurs stcht am chrwftkheu GÄ«dvMlL. Brr MegmwGk schmgt. also dm« Mch«««s sticht etwa vor, weÄ sie wGse,-. daß paS RecktSM der Ehre mrter den S^rrtz deS Nostvehrrechtes gestellt wird, sondern nur deshalb, Mrl chr ' aecj demokralische Gedanke der GleichherLs der StaalSstürger HÄH« steht <*§§ aße a^emri Erwägungm. Wiener SBöVerMvtrerr mr Mchechlschs BAtLrr.' Bor emigrn Wochen hat der liu(erstaatSsrkretar Dr. E l l endogen in nner Brrsemmrümg drs Vereines ^Wäh^unOichW^ folgen^ Umßerung getan: „ ... So geht die Sache »rcht m>, zun: Berspiel kt der R 0 t a ti -s n s p a p i e r ö e w r v t-i fchaftung, wo die Zeitungen sogar heute noch vom @kmte ihre Subvention verlamon und bozichM mtd svWr Rechmmgan nicht btsLsichm, weil sie sagW, daS NeöÄse w«dL schon der alte liquidierende Staat vPaWu. Das ist ein weiterer Beweis dafür, daß sie sich scwft cm. Rechts« ach f 0 l g e r Wsien. So beziehen zmn BMul die «d i d 0 v e N v v i n y", daö drS Gk>rMchrn MrtGvvS' S t r a n s k y, L SL.V0E die „N a r 0 d n i P 0 ll! ik £ 220.000, daS ist dir höchste Gunnnr, die Überhaupl ein Dkatt bekommt, wie sie um noch die *,9hu e litt« P r c s s'L",- daS ^T ag b l att" und dir „O est er vei ch i s ch r" BolkSzeitungE habe», Ebenso hemhe» der iw-ikÄ ,Sl 0 venec* nud mtdsre Mofiawische Blätter tw Suö^ drutivmn*. De» ifchrchifchm MNem war dre Sache natLäich rnht unangenehm Md nachdcnt sie zuerst das ganze für tollt! erlogen und ersnuden bezeichneten, fühlte sich die „Naxodus Politika^ doch veranläßt, sich cm Dr. Menbogen direkt M wmdrn nnd ihn zu ersuänn, stch iib-er den Inhalt fern* Rckv selbst zu äußern. Die Amwvrt Dr. Ellenbogens veröffmllichtedie ^Narodni Politika vor einige« Tagen an lettmder SteÄe Md ist dem Anschein« stach mit ihr sehr zusriedon. Dr. Ellenbogen sagt, rr habe nicht von GAventiomn aus dem üsterrelchffchenDisvosttiönsfonds grsv»och«r.Er schreibtferner, in seiner Rede sei nicht nur v o ntsckechischeu, sondern auch von deutsche« » n 0 s! 0 w t » i s ch «ü B l 8 t t e r n die Rede ssw-rfon» Er habe m seiner Rede daran Anstoß genoMtren. daß die erwähnten Blätter sich weiarrn, das Rotationspapter für das Halbjahr 1918 zu bezahle«, mit km Hmweiß darouf, daß der vsttvretchsiche Staat bisher seine Brrpstichtungru ch ihnen M«nMr noch mcht einarlöst habe. Wenn die tschechischen Blätter fich mit dieser Eckkäruntz zufck-dm geben, so ist daS chre Sache, Nrcht KtMeden zu geben bvpncht sich die deutschösterrrrchische OeKeEchkstt, die gerne - Men möchte, der klmw Startt diese AnOLnde herembrmgm will. Der Federkrieg «sch dem WeMrveg. Mrrritztvr Ezervin »nd Schviftftoller Nvwack. Wie bekannt, hat der Berfaßer des Wecks «Der W>g -ut Katastrophe, Schriftsteller Nowak, in Form eines ArtorräeroS eine Unterredstng mit dem vornraligm Mnister deS Ärußer» Ottokar Ezernin veröffentlicht. Mmrster a. D. Otbskar b^erlü« richtet nun an MS auS Grundlsee folgende Depesche: ^Ich habe Herrn Nowak niemals «in Jneevview zwotlö Bsr« Kffentttchnug in der Tagssprclle geroährt, sondern tim mt Mär, .einige erbetene AuMrlMM für sein Buch g-grben. S»r« i?'ll al? Jktervd» reprodWmrtsr Stctitct t(l M«chasi wtb ttÄwtve Ottokar EMni o-