Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 163 (2.7.1919)
- Date
- 1919-07-02
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Rr. 163 Wien, Mittwoch Wie die Neugründung oder Reorganisation einezs Turnvereines beginnen mutz. Diese Frage wird von Hans Kuhn, dem ersten Turnwart des Mischen Turn- und Sportvereins München, in der „Jüdischen Turn- und Sportzeitung" behandelt. Wir geben den Mffatz int. folgenden auszugsweise wieder: Das Rückgrat eines jeder: Turnvereins ist die Herrenturnabteilung. Man muß also bei einer Neuigründung zu allererst darnach trachten, die Herrenturnabteilung in Betrieb zu bringen, und das geschieht am besten auf folgende Art und Weise: Sobald man sich durch Umfrage bei den anderen jüdischen Organisationen sowie seinen jüdischen Bekannten davon überzeugt hat, daß genügend Stimmung zur Gründung eines jüdischen Turnvereins vorhanden ist, und diese wird heute immer vorhanden sein, begibt man sich mitten in die Arbeit. Man besorgt eine Turnhalle, bestimmt sofort einen Turnabend und beginnt ohne lange Vorbesprechungen mit dem Turnen der Herrenabteilung. Am ersten Turnabend müssen die anwesenden Turner als vorläufige Leitung mindestens zwei Herren bestimmen, von denen einer die technische Leitung und der andere die Vereinsverwaltung in die Hand nimmt. Es ist selbstverständlich, daß beide Herren denen man zur Unterstützung noch einen Schriftführer, der sofort die Namen der Teilnehmer ausnimmt und die schriftlichen Arbeiten erledigt, beigeben kann, möglichst einige Vorkenntnisse in ihren Ressorts besitzen müssen, und daß besonders der technische Leiter, dem natürlich die Hauptaufgabe zufällt, ein erfahrener Turner sein muß. Ist das erste Turnen vorbei, in welchem allgemeine Freiübungen sowie einfache Hebungen am Reck und Barren gemacht werden müssen, so muß der technische Leiter schon einige Uebersicht über die Kenntnisse und Fähigkeiten seiner Leute haben. Er braucht jetzt, um den geregelten Betrieb einleiten zu können, drei bis sechs gut ausgebildete, zuverlässige Vorturner. Er muß also die dafür geeignetsten Leute auswählen. Die Frage dör Vorturner gehört überhaupt mit zu den wichtigsten des ganzen Betriebes. Der nächste Schritt, der schon am zweiten Turnabend getan werden soll, ist die Riegeneinteilung. Es werden nach den Leistungen sechs bis zehn Turner zu je einer Riege zusammengestellt, die in den nächsten zwei Monaten beständig in derselben Form turnt, und jede Riege erhält ihren ständigen Vorturner und einen Stellvertreter für diesen. Damit ist der technische Betrieb emgeleitet. Wennder Turnverein zwei bis drei Wochen unter der Leitung seiner provisorischen Führer gearbeitet hat, müssen die Wahlen des Vorstandes stattsinden. Nachdem die Herrenabteilung auf diese Weise ihren geregelten Betrieb hat, mit dem ja sicher der Betrieb der Damenabteilung Hand in Hand und zur gleichen Zeit beginnt und beginnen soll, gehe man unverzüglich ay hie Gründung der Knaben- und Mädchenabteilung. Diese beiden Abteilungen sind die wichtigsten in der neuaufblühenden jüdischen Turnerschaft, und zwar aus folgenden Gründen: Die meisten jüdischen jungen Leute, die leider meist erst im Alter von 18 bjs 20 Jahren mit dem Turnen beginnen, werden sich nur in Auspahmsfällen noch zu tüchtigen Turnern heranbilden lassen. Man muß vielmehr schon im Alter von fünf bis sieben Jahren mit den Leibesübungen beginnen, wenn man wirkliche Erfolge erzielen will. Und deshalb müssen wir. heute das größte Gewicht auf unsere Knabenabteilungen legen, da diese unsere Zukunft sind. Man organisiert die Knabenabteilungen in derselben Weise wie die Herren- und Zöglingsabteilungen, nur mit dM Unterschiede, daß man als Vorturner für diese Abteilungen in jeder Hinsicht einwandfreie ältere Zöglinge und jüngere Herren auswählt, jedoch nicht über eine gewisse Altersgrenze von etwa 20 bis (25 Jahren hinaus geht, da sich ältere Personen nur selten so hingehend einer Knabenriege widmen können wre jüngere. Als Altersgrenzen haben sich als praktisch bewiesen: für Knabenriegen Turner unter 14 Jahren, zu Zöglingsabteilungen solche von 14 bis 17 Jahren und für Herrenabteilungen mit Stimmrecht in den Versammlungen solche über 17 Jahren. Herren- und Zögt? lingsahteilungen turnen gemeinsam am Abend, Knabenahteilungen für sich am Nachmittag. Strandfest des Sportklubs Hakoah. Der rührigen Schwimmsrktionsleitung des Sportklubs Hakoah tft cs gelungen, den vielen Großstädtern, denen cs nicht möglich ist, in den beißen Sommermonaten der staubigen Stadt den Rücken zu kehren, eine Erholungsstätte zu bieten. In der Kuchelau, gegenüber der Stadtbahnstation Kahlenbergerdorf, ist ein Strandbad erstanden, das täglich von einer großm Anzahl Hakoahner und Hakoahnermnen besucht wird. Sonntag den 13. d. M. findet die offizielle Eröffnung des Bades Mt. Um 3 Uhr nachmittags beginnen die Festlichlenen. Der portliche Teil umfaßt Herren- und Damenwcttschwimmen und leichtathletische Konkurrenzen. Auch für Unterhaltung ist ausgiebig gesorgt. Im Programm sind unter anderem vorgesehen: Sacklaufen. Preisbockspringen, Jurtombola, Lampionwrso, Feuerwerk, Vorträge usw. Die Musik besorgen zwei Schrammelquartette. Als Toilette ist Strand- oder Badekostüm vorge'chnebcn. Vorverkaufskarten sind zum Preise von K 4.— im industriellen Cast>, I., Konkordiaplatz 4, erhältlich. Wiener Morgenzeitrmg Wer an Berwandte» Angehörige» Bekannte in Amerika schreiben will kann die Briefe an die Adresse des gattzianischen Verbandes, 66 Second- Avenue, New - York, City, richten. Der Verband der gattzischen Inden wird die Adresse eruieren und die Briefe zustellen. M. T. K.» Budapest—Rudolfshügel 11:3 (4:1). Die Ungarn konnten ihr erstes Spiel tut Prater-Turnier zu einem überlegenen Siege gestalten. Zwischen ihnen, und den Rudolfsbüglern bestand ein Klassenunterschied. Dabei hatte der M. T. K. fünf Ersatzleute eingestellt, während die Wiener komplett äntraten. 'Das Wettspiel, dem infolge des schlechten Wetters kaum 2000 Zuschauer beiwohnten, nabm einen sehr interessanten Verlauf. Die Tore der Sieger schossen Braun (6), Konrad II (2) und Schlosser (3). Für Rudölfshiiael warm Fröhler, Morawetz und Wagner (Elfer) erfolgreich., Beide Tormänner boten sehr schwäche Leistungen. Schiedsrichter Komar zeigte sich der Leitung des Spieles nicht gewachsen. Kadima—Phönix 2 : 0 (2 : 0). Kadima tritt mit drei Ersatzleuten für Hirschfeld, Grün und Meliler an und kann bis zum Schluß ein offenes Spiel liefern, was um so eher einzuschätzen ist, als einige vollständig untrainierte Leute in der Mannschaft tätig waren. Der erste Treffet fällt in der fünfzehnten Minute, woran Bien, Natan und der linke Verteidiger Phönix Anteil haben. Einige Durchbrüche des Phönix-Sturmes werden von den Kadima-Halfs oder der äußerst ambitionierten Verteidigung ohne viel Mühe abgewehrt. Knapp vor Schluß der ersten Halbzeit ist es wieder Natan, der einen vom linken Flügel, Selzer, gezenterten Ball mit Bombenschuß im Netz landen laßt. Nach Wiederbeginn ist Phönix vollständig in die Verteidigung gedrängt und versuchen, durch rohes Spiel weitere Erfolge zunichte zu machen.'Dies veranlaßt den Schiedsrichter, einen Mann auszuschließen. Kadima bedrängt unentwegt, doch vermag durch Unentschlossenheil der Stürmer kein weiterer Ball m Netz landen. Eine kritische Situation vor dem Kqdima-Tor klärt Felix durch Hinaussäusteln. Bei Phönix der rechte Verteidiger und Tormann, bei Kadima die ganze Mannschaft sehr gut. Schiedsrichter Harrer (Admira) einwandfrei. — Kadima li—Phönix II 4:2. Kadima Hl—Phönix III 4 :0. Dr. Rudolf Beck» Ak>mann des I. S. K. Hagihor-Prag, wurde rn die Karolmenthaler St'adtvertretung ' Gerichtssaal. Schwurgerichtsverhandlungen im Monate Juli. Bor die ordentliche Schwurgerichtssession gelangen im Monate Juli folgende Prozeße zur öffentliche y Verhandlung: 2. Juli; Wenzel Fuchs und Genossen wegen D % e b- 3. Jyli: Karl P a j g e r wegen Diebstahls; 4. Jnli: Joses Klapper wegen Totschlages; 5. Juli: Otto 'Schneider und Gmoffen wegen Diebstahls; _ 7. Juli: Rola Lukes wegen Mordes; 8. Juli: Johann F i n s ch u s wegen Diebstahls; 9. Juli: Ferdinand K r e i t n e r und Genossen wegen Betruges; 10. Juli: S ch l a m m und Genoffen wegen Diebstahls; 11. und 12. Juli: Karl S ch a ff er h a n s und Komplicen wegen Raubmordes; . ' , „ ’ '' 14. Juli: Franz Harb t ch wegen 'TotschlaßeS und anderer Delikte; _ 16. Juli: Georg B ersbrer und Gmoffm wegen Diebstahls;. 16. Juli : Joses Lustig und Geuoffen wegen D i ebstah lös ' ' .' 17., 18. und 19. Juli: Br?, r 1 Wreferbayde wegen Diebstahls; _ 81. Just: Leopold B a ch r« g e r und Geuoffen wegen Diebstahls; - - -• 22. Juli; Johann Hlavyo vSkh wegen To.tschlag es; 29. Juli: Anton M a d n e r und Genoffen wegen Diebstahls; . . 24. Juli : Duschka M e ch a »t I uv.« Fra« wegen Diebstahls^, 25, Juli: Rudolf Havel Md Gmoffen wegen B e runtr euun a; ~ ' . v 28. Juli; Rosa B rindl er wegmR auhmyrdeß; 3.0, Juli: Gustav Smeskal und Genoffen wegen B etrua es; '31. Ich: Leopold Matura wegen Mißh rauch d e r A m t s g e w a l t. Gute Beute. Aus der Reise von Jnnsbruch nach Wim verließ der Kaust mann Jakob W. in Salzburg, wo der Zug verschoben wurde, für einige Minuten das Coupä. Als er wieder eWeg,' war sein ganzes Reisegepäck verschwunden. In dem Gepäck befänden sich 470 Napoleons im Werte von K 85.000, eine mit K 9000 bewertete goldene Dose sowie 180 Gramm Bruchaold im Werte von K 15,000, außerdem Waren tm Werte von K 1200. W. halte beim Verlassen des WMs die Tstr zugedrückt, so daß sie nur mit einem Schlüssel, wre ihn die Bahnorgane be^ sitzen, geöffnet werden konnte- Daraus wurde gefolgert, daß der Dieb nur m i t e i n e m N a ch s ch l.Ü s s e I hmem konntet Emige Zeit spater fiel der zwanzigjährige Lehramtskandidat Karl Eigler durch sein Auftreten im Holet Steinböck im XVIII. Bezirke auf. Er lebte auf großem Fuße rmd z q h l t nr j t G o f d, , ' . - Bei einer Durchsuchung anläßlich seiner Verhaftung fgud man bei E i a l er 143 Napoleons, 40 Zehnfrankm-Göldstücke, L 11.180 in österreichischen Banknoten und die goldene Tahatiere, die dem W. gestohlen wurde. Bor dem Schwurgerichte, unter Borfitz des - Hofrates Schnabel leugnete Kgrl ß l e r den Diebstahl und will die Sache so darstellen, daß' er zur kritischen Zeit die Pakete deS Jakob W. von einem unbekannten Eisenbahner zur Aufbewahrung bekommen habe. Die Geschwornen beiahten die an sie gestellte Schuldfrage, worauf der Gerichtshof den Angeklagten zu fünf Jahren s ch w e r e n Kerkers verurteilte. Der Verurteilte meldete die Berufung gegen die zu hohe Strafe an. 2. Juli 1919 Seite-?' Der Volkswirt. Generalversammlung des „Mereur". Unter dem Vorsitze des Präsidenten Dr. Eugen Brettauer hat die Generalversammlung über das 31. Geschäftsjahr stattgefunden. Nach Erledigung der Formalitäten erstattete Direktor Ernst Schwarz den Geschäftsbericht. Es wurde beschlossen, dieDividende mit fünf Prozent, das sind K 20.— pro Aktie, zu bemessen. Der Dividendencoupon pro 1918 gelangte bereits zur Auszahlung. Dividendenzahlung in ungestempelten Noten! Die Oesterreichisch-ungarische Bank bringt nunmehr die Halbjahrsdividende von K 28.— pro Aktie zur Auszahlung. Die Dividende wird in ungestempelten Banknoten entrichtet. Die Bank stellt sich auf den Standpunkt, daß dies nach der Rechtslage des gemeinsamen.Noteninstitutes selbstverständlich fest Was aber sollen die Aktionäre mit den ungestempelten Noten ansangm? Die Dividende der Bulgarisch-böhmischen Zuckerfabrik. Prag» 1. Juli. <Tel. der „Wr. Morgenzta.*) Auf der ln Sofia abgehaltenm Generalversammlung der B u l g a r r s chb ö h m i s m e n Zuckerfabrik wurde beschloffm, eme D i v i d e n d e von 26'/. zur Verteilung zu bringen. Der Reingewinn beträgt 1,891.401 Leva. Textab and erung der ungarischen Fünf- Kronennoten. Budapest» 1. Juli. (Unq. Tel.-Korr.-Bur.) Mit Rücksicht auf die stufenweise Ecnziehnngder B a n knotenderösterreichisch-unga rischen Bank wird der Text der von der ungarischen Postsparkasse auSgegebenm Fünf-Kroneynoten, welche am 5. Juli in den Verkehr gelangen, entsprechend abgeändert werden. Der Reichsbankausweis. Berlin» 1. Juli. Nach dem Ausweis der Deutschen Reichsbank über die dritte Juniwoche ist die gesamte Kapitalsanlage uck R5 auf 28.943 Millionen Mark zurückgegangen. .Andererseits erfuhren im Zusammenhänge mit den Vorbereitungen für dm Vierteljahrsabschluß die fremden Gelder eine noch wert stärkere Verminderung, nämlich um 863*2 auf 9621 Millionen Mark. Die Nachfrage nach Reichsbanknoten und Darlehenskaffenscheinen war in der Berichtswoche wieder gan; außergewöhnlich stark; der neue Bedarf blreb mit 1254*4 Millionen Mark hinter der bisher ausgewiesencn höchsten Zunahme, nämlich 1352 Millionen Mark in der letzten Märzwoche des Jahres 1919, nur um 100 Millionen Mark zurück. Die starke Nachfrage nach Zahlungsmitteln wurde, abgesehen von den nach wie vor anhaltenden illegitimen Abflüssen, namentlich durch r die im Zuge befindliche Einlösung der Julizinsscheme hervorgerufen. Im einzelnen erfuhr der Notenumlauf der Neichsbank eine Ausdehnung um 833 auf 29.107*8 Millionm Mark, während sich die Summe der rm Verkehre befindlichen Darlehenskaffenscheine bis zum 23. Junr um 421*4 auf 11.695 Millionm Mark erhöhte. Der Goldvorrat ermäßigte sich, namentlich durch Goldabgabcn an das neutrale Ausland,' um weitere 33'7 auf 1117*7 Millionen Mark. Der gesamte Darlehensbestand bei den Darlehenskassen ist um 737'7 auf 20.552 Millionen Mark gestiegen. Berliner Produktenmarkt. Beplin» 1. Juli. Das Bekanntwerden der vollstäudigen Fxeigabe von Stroh und Heu aus der vorjährigen Ernte und die Auflösung des bisherigen Preisverbandes der Saatenhändler, der bei der Feststellung der Richtpreise hauptsächlich beteiligt war, gaben im heutigen Verkehre zu der Erwartung Anlaß, daß eme Belehung des Geschäftes bald bevorstehe. Heute war allerdings davon noch wenig zu merken. Liipmen konnten nur m guter Säatware untergebrächt werden. Auch Serradella wurde kaum gehandelt. Für Stroh zeigte sich nur aus der Provinz ewige Nachfrage. Besitzer von Heu haben zum Teil ihre Prersforderungm etwas herabgesetzt. Wetter: bedeckt. Strasser & Go., Bankoescliält Wien, I., Graben 1?. Berlin N. 84 Budapest 5. Dnrchführune aller bankeeschäftlichen Transaktionen. Ausgabestelle von Strassers Borsen-Täschenbuch (3 K) und Strassers Monats-Kurs. tabellen (2 K): Auskünfte kostenlos. 5005 Das Schicksal der Wiener Bankfilialen im tschecho-slowärischen Staate. „Narodni Listtz" berichtet: Wir haben schon gemeldet, daß die Banca Commerciale Triestina in Triest die Triester Filialen der Wiener Union. bank' und der Oesterreichischrn Kreditanstalt übernimmt. Dre italienische Regierung will auf ihrem Gebiete die Expanfionsbestrebungm der Wiener Banken nicht dulden und beginnt, sonach ihre'Tätigkeit auf radikale Weise einzuschränken. Wiener ZeiMngen berichten, daß es zur Einschränkung der Tätigkeit der Wiener Filialen der tschechischen Institute kommen wird. Es wird Sache unserer Regierung sein, offen zu erklären, me sie sich die wettere Tätigkeit der Wiener Banken, die 95 Filialen rm tschechischen Staate unterhalten, vorstellt. Es handelt sich im ganzen um 95'Filialen: Die Anglobank hat 29, der Wiener Bankverem 19, die Oesterreichlsche Länderbank 12, der Mcrcuc 10, die Kreditanstalt iO, die Allgemeine Verkehrsbank 10, die Oesterreichlsche Handels- und Jndustriebank 3, die Depositenbank 1 Zweigstelle im Gebiete der Tschecho-Slowakei. . Die Petroleumgewinnung der Welt. Nach vorliegender Ermittlung der Deutschen Petroleum-A.-G. stellt sich die Petroleumgewinnung der Welr für das Jahr 1918, verglichen mit den Vorjahren, wie folgt: T o n n e n 1913 1916 1917 1918 Staaten . 38,132.295 99.701.000 44,127.799 46,179,180 . . . 9,139.123 9,932.017 8,700.460 4,576.500 .... 1,885.619 1,432.296 810.456 1,242.130 tNllligirn . » »» » 1,068.166 895.590 805.980 772.940 Mexiko ..... 8,686.175 5,611.503 8,242.565 10,000.000 Niederländ.» Indien 1,534.223 1,756-674 1,768.391 1,800.000j Brmsch-JndiM . . lM.850 1,097.198 1,128.300 1,150.000j Japan. ..... 258.984 889.64-4 394.655 400.000! W übrigen Länder . 484.753 812.532 1,075.758 1,200.000! 52,228.137 64,628.454 8^?tz4.364 67,321.000* Die Gesamtsumme zeigt, daß trotz des Krieges die Welt-! aewmnuna an Petroleum fich Kl ununterbrochen aufwärts steigender RichüML hat. . j zlam Rumänien