Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 123 (22.5.1919)
- Date
- 1919-05-22
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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GetteV Men, Donnerstag Mener MsrgenzeMMU , 22. 'rntm 1^19 wtrrxr Auf dem Weg zum Frieden. Notenwechsel. — Elemeneesm über; ManifestaLßo: .en unb AppeKe. — Die deutschen Delegierten sitzen nach »vir vor in ihrem ßfcfattgni? von Versailles. Der NotenwcMel.ist i»» flottem Mange, ohne daß dadurch, bisher ein Fortschritt erzielt »vorbei» wäre. Cleinenreart hat im Nmrie»» der Entente aus Mrockdorsfs ^leußeruugen über die Wiedergutmarlumgeu und die Zurückrveisung der schuld Deutschlands, die ja sehr wenig glücklich waren, mit einer Note geantwortet. Er halt den Deutsclien vor, daß sie im November 1916 ihre Bereit- Willigkeit All Entschädigungen misgesprochen hätten. Eine solche ■v{s Bervflichiuug könne aber nur verstanden »verden, wenn ihr idie Verantwortlichkeit -es Urhebers der Schäden als Ursache zugrunde liege. Darm fährt die Note fort: y; Sie fügen bei, daß bao dctrtsche Volk nie einen Angriffskrieg unternommen habe. Nu»! aber ist in der Note des Staatssekretärs Lansing vom 5. November 1918, die Sie billigend anrufen, gesagt, daß . ans dem Angriff Deutsch-- karrds zu Wasser, Agr Lande und in der Luft die Entschäditzungspsiicht hervorgeht. Die deutsche Regierung hat, indem sie keinerlei. Protest gegen diese Behauptung einlegte, deren Wohlbegrnndetheit anerkannt. Deutschland hat also 1618 den Angriff und Zeine Verantwortlichkeit klar und stillschweigend zugegeben. Sie erkläre»» weiter, daß das deutsche Volk nicht für die Handlungen der früheren deutschen Regierung verantwortlich -gemacht werden könne. Dentschland hat indessen nie erttärt — eine solche Behauptung würde alten Prinzipien des Völkerrechtes zuwiderlausen — daß eine Veränderung seines politischen Regimes oder eine Uinwandlung seüres leitenden Personals genügen würde, um die von der Nation übernommene Verpflichtung ungültig zu rnachen. Es hat weder 1871 gegenüber Frankreich vor der Ausrufung der Republik, noch 1917 gegenüber Rußland nach der Abschaffung des Zarismus durch die Revolution diesem vorgebrachten Prinzip gemäß gehandelt, r Brockdorffs Verlangen nach llebermittlnug des Berichtes der Kommission für die Verantwortlichkeiten wird kurz Löge lehnt, da die Dokumente der Kommissionen „innere Angelegenheiten" seien. In einer deutschen Note an Clemenceau wird mitgeteilt, daß die Deutschen in den nächsten Tagen, an die Alliierten ■ i _ ein« Reihe von Noten über die verschiedenen Territorien, die Schadeireisatzfrage und andere Angelegenheiten zu richten gedeliken, welche wahr>- scheinlich in der gestellten Frist von fünfzehn Tagen nicht werden erledigt werden können, weshalb itttt eine Fristerstreckung ersucht wird. Man muß abwarten, ob diese bewilligt wird. Pariser Meldungen halten dies für möglich. In Deutschland finden fortgesetzt Manifestationen gegen den Gewaltsrieden statt. Die Gewerkschaft söotji'änbe Deutschlands haben an die organisierten Arbeiter .aller Lmider einen Aufruf gegen die f Er-rosfeümg des deutschen Volkes gerichtet. Darin wird an Deutschlands Bereitwilligkeit zu. Wiedergutmachungen erinnert und auf das Versprechen eines Rechtsfriedens der Versöhnung durch die Entente. Jetzt solle ein Siebzig-Mlllionenvolk zum Sklaven des Kapitals, der Weststaaten gemacht »verden. Das sei eine F ortsetzung des.Krieg.es mit anderen Mitteln, ein Attentat des vereinigten Kapitals gegen den Sozialismus. In einem Deutschlands VerantwortLichkeit. — Die Listuidierung der Mssrarchie. Völkerbund ohne Rußland, Deutschland und die Neutraler» würden die Arbeiterrechte vom Großkapital und von kulturell und industriell rückständigen Staate,» bestimmt werden. Dieser Friedensvcrtrag sei ein ‘ Schlag gegen das Weltproletariat unb eine Verschwönnlg des internationalen Kapitals gegen die soziale Revolution. Die Gewerkschasten Deutschlands feien in der Bekundung der internationalen Solidarität der Arbeiterklasse nie zurückgestanden, und glauben daher an die Arbeiter aller Länder appellieren zu dürfen, daß sie sich ihrer» Protest anschließeir. Der Aufruf der deutschen Gewerkschaften zählt die furchtbaren Folgen auf, die der Gewaltsriede für .das deutsche Proletariat mit sich brächte, lieber die praktische Wirkung eines solchen Appells an das Ausland scheinen sich die deutschen Gewerkschafter, . die sich sehr zu Unrecht und zur Unzeit auf die internationale Solidarität berufen, noch immer sehr zu täuschen. — Der Parteivorstand der unabhängigen Arbeiterpartei Englands hat eine scharfe M . Resolution gegen den Ententefrieden beschlossen, welcher den früheren Erklärungen über die Kriegsziele widerspräche.und den Militarismus ansrechthalte, ein Verrat der Demokratie sei und die Verarmung und den wirtschaftlichen Ruin Europas involviere. Auch „Labour Leader" äußert sich sehr scharf. Das Blatt schreibt unter anderem: Der Vertrag wird bloß ein Waffenstillstand sein. Das moralische Gefühl der Neutralen und selbst der Ententeländer muß früher oder später die Aufhebung dieser infamen Gewaltmaßregel verlangen. Was wird inzwischen aber die Internationale tun? Werde sie sich auf ein Kompromiß einlassen, ruhig zur Seite stehen, sich mit einem milden Protest begnügen oder werbe sie eine Aktion unternehmen, die Generationen von den furchtbaren Folgen dieses Gewaltsriedens retten könne? Was DeutschSsterreich aulangt, sollen die Friedensbedingungen unseren Bevollmächtigten angeblich am 26. d. M. überreicht werden. Pariser Blättev »neiden, daß. zur Regelung der Finanzfragen der ehemaligen Monarchie die Einsetzung eines Liqnidalionskomitoes aus Vertretern aller auf dem Gebiete der Monarchie neu entstandenen Staaten sowie einer Konrmission, der auch die fünf Großmächte angehören sollen, beabsichtigt sei. Der Präsident der Anglobank, Prof. Landesberger, kehrt nach Wien zirrück, um finanzielle Informationen einzuholen. Es sollen auf seine Anregung weitere Finanzdelegierte aus Deutfchösterreich zu den Verhandlungen beigezogen werben. Präsident Landesberger hat, wie verlautet, sich aus Sainl-Germam mit dem Verbände der Wiener Banken ins Einvernehmen gesetzt, und bei seiner Anwesenheit in Wien werden im Einvernehmen mit der Staatsverwaltung und dem Verbände der Banken die weiteren Sachverständigen nominiert werden. Eine Entscheidung ist noch nicht getroffen. Man nennt unter anderen auch den Direktor der Bodenkreditanstalt Dr. Reisch. Es wurde bereits mitgeteilt, daß als Vertreter der Industrie Herr Ludwig Urban jun. sich nach Saint-Germain. begeben wird. Wie verlautet, dürfte der Direktor der Jutespinnereigesellschaft Emanuel Weissenste i n zum zweiten industriellen Sachverständigen bestellt werden. Blutige Anruhen in Bulgarien. Gegen die Regierung und für Ausrufung einer SowietrepudliL. Amsterdam, 21. Mai. (Korr.-Bur.) „Dailh Herald" vom 19. d. M. meldet, daß die Nachrichten über den Ausbruch ernster -Anruhen Ln Bulgarien sich bestätigen. In Sofia kam es zu blutigen Konflikten zwischen der Garnison und der revolutionären Volksmenge, die die Absetzung der Negierung uud die .Ausrufung einer Sowietregierung verlangte. Zn Nu st sch nk, Dhrlippopel uud Warna ist es zu Ausschreitungen gekommen. Die Truppen haben sich überall geweigert, gegen die Bevölkernng vorzugehen. Die Verhandlungen mit Bulgarien. Paris, 21. Mai. (Funkrspr. der Tel.-Komp.) »Obgleich nicht mit Sicherheit bekannt ist, wo die bulgarischen Friedensdelegiorten logieren, heißt es, daß Rambo u l! e t oder Fontainbleu gewählt worden sei. VisLleicht wird auch Saloniki als Ort der Friedensverhandlungen gewählt werden, da die Vereinigten Staaten an der Friedenskonfereuz nicht Leilnehmen. Die Abrechnung zwischen Polen und Oesterreich. >■ •*' Krakau» 21.Mai. (Tel.-der „Wr-. Moraenztg.") Kralarnc -Blätter, ntclb.cn, daß, der Chef der polnischen Llquidierungskonii Mission in Wien. Dr. Julius Twardowskr, sich nächsten -Sonntag nach Paris begeben wird. Die polnische Fnedensver- - tretunghat der Friedenskonferenz eine von Dr. Benis ausgearbeitete Dentschristbetreffend die sinanzielle-Ab-!r'ech.n.»ug. zwischen Polen und Oesterreich luitcv&mtet. , . Chyrow unter Trommelfeuer. Akrainisches Bombardement der Stadt. Mährisch-Ostrau, 2p. Mai. (Tschecho-slom. ,Pxchbur.) „Gazetta Äwowska" meldet aus' Chyrow, loatz die Stadt seit einigen Wochen im u k r a inis ch e n T r o m in e l f e^u e r steht undfast gänzlich entvölkert ist. Am 14. 'Mai sielen aus die Mndt flOOO.& t n n a t e% teilweise Gasgranmen. Tagesbericht. Lag ß'omer bei den jüdischen Land- . arbeitern. Bon Dr. Gmil Stein. Die Dampftramway Kagran—Suzersdorf ist trotz .ihrer sechs Waggons überfüllt, doch nicht.mit gewöhnlichen Ausflügler«; die schreckt das Wetter. Es ist eine neue Art von Passagieren, das merkt man an dem erstaunten Gesichtsausdruck dev Schaffner und auch an den Liedern. Der Hapoel Hazair nimmt den Lag b'omer-Weg' ins Freie zu den Chaluzim, seinen jungen Freunden, die sich' auf ihr palästinensisches Pioniertum hier vorbereiten. Aus allen Wagen tönen hebräische Lieder, die Kinder habe« hebräische Liederbücher zur Hand. Im Bankwinkel fitzen eng aneinander ein zwölfjähriges Mädchen und ihre Mutter und mischen ihre hellen Stimmen in den frohen Chor. Ein biederes Bäuerlein, dem die Jungen bereitwilligst einen Sitzplatz freigemacht haben,» schaut verwundert umher. Er Versteht nicht die Lieder, er weiß die Freude nicht zu würdigen. Mit wenigen Worten wird ihm Aufklärung: Ein jüdischer Feiertag, Juden, di-e zu ihren arbeitenden Freunden in Groß-Enzersdvrf fahren. — „Ah, zu die Zionisten!^ Jetzt versteht er freilich schon alles. Und dann gehts im frohen 'Zuge hinaus in die Lobau in ein einsam stehendes Wirtshaus, weil für die große Zahl der Besucher in den Wohnräumen der Chaluzim nicht Platz genug wäre. Das Festprogramm ist so wunderbar anspruchslos und einfach, wie es diese jungen Juden selbst.geworden sind. Die Gastgeber, bescheiden unter, die Menge gemischt, kaum erkennbar, gäbe es keine dunkelbraun gebrannte Gesichtshaut. Sie haben sogar einen Honoratiorentisch reserviert, der aber den Kindern überlassen wird. Ein Lied steigt auf. aus 5kinderni»md, doch schon fällt der Chor ein und dann bittet ein 'Chalu,v den Initiator des Ausfluges, ihnen etwas von. den hohe»» Zielen deS Hapoel Hazairzu sagen. Auch der Arbeitgeber, ritt jüdischer Gutsbesitzer, hat sich eingefnuden und lauscht den» Redner, der seine Zuhörer in die Zeiten Bar Kochbas znrückfiihrt, und dann bpn Palästina und'den Nöten der Landarbeiter . spricht. Die Arbeit unb die hebräische Kultur soll uns wieder die Heimat erringen, für die dsc .Hap^l Hazair siiH und die Elialuzirn schorr hier vorboreideri tokkl. Jetzt ertönt der junge Tenor eines Chaluz. Er fragt svoh, dieser jüdische Waisenknabe, der einen der klangvollsten Namen -der galizischen Judenschast trägt imb einer der, beste»» Arl.eiler sein sollstets fr-ohgemut, fleißig, anstellig, /immer die anderen mit seinem Humor Eifernd. Und selbst ganz stolz, drängt der Gutsbesitzer, man möge doch an einem Wochentag komtnen, wenn die Jungen an der Arbeit sind. Die Tragweite des Beginnens koinmt ihn: und seinen Arbeitern gar nicht zum Bewußtsein, tveil ihnen, gottlob, ihr Schaffen ganz natürlich ist. Zwei einfache Stuben, darin eng gedrängt 15 Betten, alles primitiv, aber sauber — so hausen die Chaluziur, die hier die Honneurs machen und stolz auf den einzigen Schncuck der Behausung weisen: An der Misrachwand ein utigerahlntes Bild des Mannes, der für sie gelebt hat und für sie gestorben ist — Theodor Herzl. Auch dys Endchen eines blau-weißen' Bandes hat sich gefunden, das um das Bild geschlungen ist. Ein Groß-Enzersdorfer kleiner Judenb»tb scheint mit den Chaluzim innige Freundschaft geschlossen zu haben, denn recht heimisch treibt er sich zwischen den Betten herum. Doch auf einen neckischen Chaluzruf in jüdischer Sprache antwortet er: „Geh, loß mi aus, i muß ham geh'«." Den niederösterreichischen Dialekt Mag das Büblein behalten, das Samenkorn jüdischer Wesensart, das die Chaluzim unbewußt in das Kmderherz säen, wird aber aufgehn! Nach Grvß-Enzersdorf müssen keine zionistische« .Agitationsredner gehen, nm die entjudeteu Juden zu ihrem Volke zurückzubringen! Das aber ist der tiefe Sinn der Chaluzbewegung, wie ihn Herzls prophetischer Geist vorausgesehen hat. Schon die Vorbereitung für Palästina löst eine messianische Feiertagsstimnluug im ganzen Volke aus. Palästinas Einfluß macht sich schon jetzt geltend. Und ans dem Wege nach Palästiria bearbeiten unsere Chaluzirn in produktivem Schaffen fremden Boden, die Mitarbeit am Wirtschaftsleben der Galuth bei voller Wahrüng ihrer völkischer» Eigenart beseitigt manches. Vorurteil auf Seite der antochthonen Bevölkerung, die jüdische Arbeit bringt Wertschätzung in die eigenen und fremden Augen. Der Chakuz aber weiß das nicht und' soll es auch nicht wissen. Er geht einfach seiner Arbeit, nach und denkt an Palästina, ohne zu spintisieren. <§$ natürlich war auch seine Gastfreundschaft, von der alle seine Besucher mit dem Bewußtsein schieden, daß in dieser Arbeit der Gesunduugsprvzeß des alten aber wieder jugendfrohen Volles liegt. Die Talmuv-Thoraschuleu in Jerusalem. DaS Zionistische Landeskomitee für Dentschösterreich ersucht uuS um Ausnahme folgender Notiz: Der „Verein zur Wahrung der Interessen des orthodoxe»» Judentums" veröffentlichte in der „Jüdischen Korresporrdenz" vom 15. Mai mrter dem Titel „Rettet Jerusalems Thoraftätten!" folgendes Telegramm aus Jerusalem: Zionistische Kommission sperrte jede Unterstützung der Jerusalemer Talmud-Thora schulen und Jeschiwans. Vollständiger geistiger Zusammenbruch droht. Beschlemrigt Pro- ', paganda für die Mefreülng orthodoxer Erziehung. RabbiS . Sonnenfeld, Diskin und Wa-ad Harr Aschkenasim. Demgegenüber vertveisen wir darauf,, daß das . Zenßea^ZZ öureau des „Misrrchi"s der . orthodoxe« , zionistische»» - Fvde-^Z ' ration, im „Israelitischen Wochenblatt füc bie Schweiz" von» 1.6. Marz Kreits folgende Richtigstellung veröffeirtlicht hat: Auf die von Jerusalem ans eingetrofsene Nachricht/ - baß die Zionistische Kom»nissivn in Palästina die Unter- . stützung der dortigen Talrnud-Thoras rmd Jeschiwoth sus- ./ pendisvt habe, wurde einwandfrei festgestellt, daß die von der Ziorristischen Kommissior» verteilten Gellter solche deS > „Joint Distribution Comits" in Amerika waren, welches . ein philantropisches Institut ist, urrd daß die Serrdungen. a»»s Amerika infolge von Ursachen, an denen die Zionistische Kommission schuldlos ist, nicht eingetroffen sind. Dieses Ausbleiben der Gelder setzte die Kommission außerstande, die Unterstützungen weiter auszuzahlen." Im übrigen hat das Zionistische Landeskomitee für DeutschSsterreich weitere Jnformatio»»en eingefordert, nach deren Einlangen es erforderlichenfalls auf die Angelegenheit noch, mals zurückkomme»» »vird. V Gcz. Abg. Stricker. Ein Linkstanz um ben Blaufuchs — für die Kriegsblinden. Wir erhalten folgende Z»»schrift: »Geehrte Redaktion! Iir Anerken»»»mg des SLa»»dp»»»lt«-Z' . den Sie i»» der Sache des Plakates „E»n Lin?sta»»z um den Blaufuchs — für die Kriegsblinden" eingenommen /laben, . erlaube ich mir, beiliegend 20.—zu übermittel« mit dm» . Elluche«, diesen Betrag der Fürsorge frlr Kriegsblinde znzuführen. Auch ich finde es als traurige? Zeichen der Zeit, wtM . erst die Gemrß- und Gewinnsucht der Menschen angeruse»» »verden müssen, damit einige Kronen zur Linderung von Elend . znsammenkommrn. Hochachtungsvoll Fra« M. W? Ferirer ftnb mö mit dem Kennwort: „Statt des Wohll , tätigkeltstanzcs um den Blaufuchs für die Kriegsblinden" folgende ■ Beträge zugegangni:, M. M. li 20.—, Dr. I. H. K. 10.—. Wir werden auch diesen Gesamtbetrag von K 50.— seiner Bestimmung zuttrhren und wiederholu», daß wir aus diesem Anlasie gerne bereit sind, auch weitere Geldz»»»vend»r»igen entgegenzunehineu und auszuweisen. , Rückkehr des Gesandten Fenyö nach Wien. Der ungarische W i r t s ch a f t s t' o ,n» m i s » ä t in Wien,: Gesandter Fenhö, ist aus B»»dapest hierher sm'yik gelehrt. In seinen» Sonderzug, der in Bmü an der Leitha vlsitm» w»»rde, führte er 17 M i l l» o n e n K r o u c u B a r.g eld mit M. i. "Für :>42- Millionen hatte er die Bedeckrulg der' Wiurer Devisenzentrüle, da die Snrmne zur B e g l e i ch »»»» g v o »i N e ch.ü.u n g e.n ö st e n r e i ch i s ch e r K »i»»f l e u t e. z»n UnterstiitzlMg hilfsbedürftiger mtgarischer S la a t S a »» gehör i g e rin Deutschösterreich und ^nr Auszahlung an ungari-' , sche Heimkehrer, bestiinurt sein soll. F ii»»f M i l l i o « e n, sin welche er keine deutschösterreichische Einsi»hrbewiÜigu»ig befaß.' , nmrdm von bw Wache d<S Greuzschirtzes b e s ch l a g »r a h m i »md zurr>ckbchal«m, Reise der Wiener englischen Mission nach! Budapest. Die e n g l»s ch e M i s s i o n i»i Wien hi»! »rach Budapest begeben.