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Wiener Morgenzeitung · 1919-05-13 · Heft 114 (13.5.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 114 (13.5.1919)
Date
1919-05-13
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 114 Wien, Dienstag Der Volkswirt. Finanzierung der Rohstoffimportr. Bon De. Leo Gonnenfchein. Die Finanzierung dev Nvhstosfimpvrte, namentlich laus liebersee, erfolgte bis Kriegsbegiirtt größtöntetls im Wege des R e m b u t3 f tt b itS; dieser besteht darin, daß dev inländische Käufer dev Ware sich bei seiner heimischen BankverLindnng einen Trassimungskredit in der ungefähren Höhe des Fakturabetrages zugunsten des überseeischen Verkäufers der Waren mit der Bestimmung einräumen läßt» daß dieser oder seine Bank auf die Bank des Importeurs in Höhe deS Kaufpreises trassiert. Naturgemäß wird die inländische Bank ihre Unterschrift erst dann abgeben, wenn sie durch Empfang der VerschiffüngsLokumente die volle Verfügungsmöglichkeit über die Ware erhielt, Und an ihr liegt es dann, vb sie diese Dokumente dem Importeur nur gegen Bezahlung aber anderweitige Deckung Übergibt oder ihm auch ohne diese BokatisseKunM die Schiffspapiere ausfolgt und somit Kredit elnräumt, was für die Bank insofern mit einem gewissen Risiko verknüpft ist, als sie ja am Fälligkeitstag ihr Akzept unbedingt einlösen muß. Dem Verkäufer dielet der Rsmdurskreöit die Möglichkeit/ das Bankakzept diskontieren zu lassen und somit zu seinem Gelbe zu kommen, der Käufer ist in die Lage gesetzt, durch Ausnützung des Kredits Rohstoffe zu beziehen. Der Rembursverkehr her Zentralmächte spjelte sich bis Kriegsbeginn vorwiegend über London ab; die Gründe für diese Vormachtstellung der Eith als internationales Remburszentrum rvaren hauptsächlich die relative Flüssigkeit des dortigen 'Geldmarktes, derzufvlgr Bankakzepte leichter und billiger als in den Zeutralstaaten zu begeben waren, und die freie Goldhergabe der Bank von England, infolge deren Devise London als Gelb plus Zinsen angesehen wurde und bedeutend höher notierte als sie rechnungsmäßig sollte. Durch den Krieg erfuhr die besprochene Stellung London eine gründe legende Aenderung; es handelt sich für die Zukunft sowohl um die Frage der Kreditfähigkeit wie Kreditwilligkeit des Londoner Platzes. Die erstere, das ist die Möglichkeit, aus der vorhandenen Kapitalsbasis Kredite zu bewilligen, dürfte in England nach dem Kriege eine wesentlich geminderte sein. Die Ausgaben zür Deckung des eigenen Geldbedarfes, die Abschüsse au die Verbündeten, die, zumindest was Rußland betrifft, als sehr dubios zu gelten haben, die zur Finanzierung der Kriegslieferungett der Union und aus Valutagründen in Amerika Kontrahierten Schulden in Verbindung Mit der Veräußerung des englischen Natiönalbesitzes an ausländischen, namentlich amerikanischen Wertpapieren und den nach Demobilisierung zu erwartenden Geldansprüchen der heimischen und kolonialen Volkswirtschaft lassen die Meinung als begründet erscheinen, daß der frühere Kapitalsreichtum des Landes rittd damit die Flü ssigkeit dse Londoner Geldmarktes eine wesentliche Einbuße erlitt. England wird zweifellos nach denr Kriege mit relativ hohem Zinssatz arbeiten müssen und voraussichtlich gezwungen sein, amerikanischen Bankreinburs in Anspruch zu nehmen. Seit durch das neue Bankgesetz den amerikanischen Banken gestattet ist, Wechsel zu akzeptieren und dies« Akzepts bei den Reftrvebaüken redisköNtierVar sind, sind die Vorausfttzungsn für die Entwicklung Netv-Wrks als NembürsMtrrnn gegeben, obgleich dort nur sin lökttlöt, köttt zenkrsler Geldmarkt entstehen wird, da die Bildung des letzteren durch die Errichtung von zwölf RefervebänkÄit gehindert wird. Die Krebitwilligkeit Londons gegenüber den ZeNtralMächteu ist das andere Fragezeichen. Bis KriegSbegin'ü MM dev Außenhandel Oesterreichs und Deutschlands, sowM et Über die Uth ging, größtenteils durch die Filialen der deutschen und österreichische« Batten finanziert, deren Akzept sich im Laufe der Zeit zü einem den englischen Banken ebenbürtigen entwickelt hatte. Dadurch toar eiu doppelter Vorteil erzielt» denn dev billigo Londoner Privatdiskont finanziert« den Außenhandel Ut Zetttralmächtü» indem er dev Kaufmannschaft dieser Länder ermöglichte, durch Ziehung auf London 4m Export billiger zu verkaufen, beim Import billiger zü kaufen, und dann kamen die örttächblichen Akzeptpwvisionen im Enderfolg den deutschen und österrri^'.^M MuttEtstalkn zustatten, ginge« Ein« Neuorientierung des bisher von London finanzierten NemburskreditS wird «ach dme Krieg« zweifellos tt&tty M. Da amerikanischer Banknmburs ssmit der heimischen Zahlungsbilanz nicht verloren.^ wohl zunächst der Entente zur Verfügung stehen wird Sbctüct für die Wiener Morgenzeitung Verlanget sie in alle» Gast» u. Kaffeehäusern Wiener MorgenZeitung und die ttniöft, die an ihre Verbündeten bereits für 45 Milliarden Franks Vorschüsse erteilt«, Nicht gewillt sein wirb, diese ins Unendliche zu vergrößern, wird sich für Deutschösterreich, gleichgültig, ob es in Zukunft zu Deutschland oder zum Donaubunde gehören oder vb es neutralisiert wird, die Notwendigkeit ergeben, sich mit den überseeischen Lieferanten direkt zu verständigen und weniger auf Valuta- und Rohstvfsanleihen als auf den Privatkredit zu rechnen. Allerdings darf hierbei nicht vergessen werden, daß dt« österreichische Handelsbilanz schon vor dem Kriege passiv war, daß von der Ausfuhr der ÜberwiejMd« Teil auf Böhmen, Mähren uitb Galizien, der überwiegende Teil der Einfuhr aber auf Fnnerösterreich entfiel. Es ist weiter in Rechnung zu ziehen, daß! «such die sonstigen Ausgleichs- Mittel der Zahlungsbilanz vorerst nicht wirksam sein werden, denn wir können kein Gold exportieren, die Austvanderergelder werden wöhl in erster Linie Nach Böhmen, Galizien und der Slowakei fließen, von größeren Einnahme« aus dem Fremdenverkehr ist keine sidede, und ein« Flotte besitzt Deutschösterreich nicht. Inwieweit Unser Besitz an Aktien von Unternehmungen der Nationalstaaten sowie Börsen und andere Provisionen einen Ausgleich herbeiführen wird, läßt sich vorläufig nicht feststellen. Angesichts dos drängenden Bedarfes «n Nohstvffetnfuhr ließe sich ein Ausweg vielleicht in der Weise finden, daß wir einen Teil der aus den Rohstoffen hergeftellten Fertigfabrtkate denr inländischen Konsum entziehen und zur Bezahlung unserer ausländischen Verpflichtungen wieder exportwren; dadurch wäre die Möglichkeit gegeben, unter Schonung der Valuta und ohne dauernde Belastung unserer Zahlungsbilanz dem heimischen Verbrauch allmählich steigende Gütermassen zuzuführen. Technisch wäre die Durchführung derart gedacht, daß sich unsere Banken von den Rohstofflieferanten nach deren Wahl in fremder Währung langfristig auf Basis eines mit dem inländischen Empfänger abzuschließenden Kreditvertrages beziehen Lassen, der diesen verpflichtet, innerhalb der Kreditdauer einen Teil des Fertigproduktes, etwa die Hälfte, auszuführen und die dafür erhaltenen Devisen im Wege feiner Bank der Devisenzentrale zur Verfügung zu stellen, die ihrerseits wirder die Abdeckung der Akzeptverpslichtungen dev Banken ermöglichen würde. Allerdings müssen wir uns hierbei darüber klar fein, daß der Rernburskredit in Zukunft nicht mehr dvei Monate, sondern ein bis zwei Jahre wird umfassen müssen. Da der Wert des auszuführenden Fertigprodukts jenen des Rohstoffes stark übersteigt, der Inlandkonsum somit durch diesen Export schon teilweise bezahlt wird, wäre dieser Weg, unsere Wirtschaft in Gang zu bringen, jedenfalls in Erwägung zu ziehen. . Amerika, England und der Handel mit Deutschland. Die nationale Vereinigung der amerikanischen Fabrikanten, welche 4000 Kabrtktkt und tt« Kapital von 16 Milliarde» Dollar vertritt, hat Delegierte nach Berlin entsendet, um mit den deutschen Industriellen betreW der Reorganisation des Handels mit Hilfe &?ö ätitenkiuilschin Kapitals Besprechung«» ütiMmttpfen. Es sollen schon bedeutende Handelsoperakonen einaelntti sein, die National City Bank vvn Nm-Vürk hat M Holland and in der Schweiz Filialen errichtet, dre in Deutschland Geschäfte ahschkeß« solle«, nach der gestrigen Meldung soll sie ecke Niederlassung m Deutsche land planem Im März hat dieNationo l Mrta I « n d C h etn i e al B a nk o f § n a jt a « d das gesamte Aktien» kapital der deutschen FwM Beßrer, Wachüt 4 Co» aufgckauft. Zu gleicher Zeit hat die A m e r i c a n M < r ch a »- dis« Jnttrchange Company, bw jüngst begründet wurde, ein« Filiale t n v t r l i n errichtet für den Export dttiischtt PrSdükte Md de« Import ds« Rvbmatettal» Die englisch-französische Koloniatkonferewz. Paris, 4L. Mai. (Funkspr. d. Korr.»Bur.) Samstag hielt bk hiesige cttglisch-fraNzösische Aolonialkü«f«- r«nz ein« wichtige Sitzung ab, in der verfchlMW de» Gütertransport zur See betreffende Fragen NnteMcht wurden. Die Konferenz beschloß» bei der Regierung eiuznschreiren, damit alte Verfügungen getroffen werde», um die beiderseitig«« Kolonien raschestens in de« Besitz jener Handels schisse zu Mn, die für dtz Aussuhr ihrer ÄMvVe Und die Einfuhr der in Europa Mausten Fabrikate in Aussicht gestellt worden sind. Gleichzeitig wurde verlangt, daß dir KaUfleUte der englisch«» und der ftanz-sischen Kolonien in alle« Angelegenheiten d«S Exportes und der fett» teilnna des Schiffsraumes gleich behandelt Mp di« Frachtraten ehestens und nach Möglichkeit ermäßigt werden. Die englischen Delegierten haben die Errichtung eines ftanko-britifchM Komitees angeregt, das die itftUft* nischen Interessen der betreffenden Handelsgesellschaften vertreten stzll. Dieses AontiM hätte zunächst in Frankreich und England die Ausstellung gleichartiger VerfrschiungS» düktmente gesetzlich durchzusehen mb len« Rtzedttverantwortl» ltchbrit festzulegen, wie sie schon jetzt in Staaten und in Deutschland besteht» den Bereinigte» kommt Jpvechnugrn mit von franröstlcheir. v«. Bei der Wiener Handelskammer fand 8 WiMMverbaudrS der BegetdunaSgewetbr eine BtspWung zwischen den Vertretern dieser Organisation und der sravzMchen WulschastSkoMitttssivn statt, die, etngMrt vom Handelsattache Gaillard, unter steMmg des Direktors der Banque de Parck et deS Pays Bas I. ChevalterS und Herrn Eugene Dupont und ernte Reihe anderer Herren bestand. Es nahmen an dtp Besprechung Bemeter sämtlicher Großbanken tell. ES handelte sich darum, zunächst binstchtlul, der Mvdebränche, die schon im Fcrwen über enge und ständige Beziehungen zu Frankreich verfügte, dre Bedingungen deS Warenaustausches und der KrtdUgrwLhmug dnrchzwprrchen. ES wurde mit großer Grnugtmng zur KenntmS ge- »wmrn. haß du sranzösischen Delegierten nMrnS ibrer Kaulmann» ErmMtze«, KredN z« fsenten . ...i ent« .v.v.„.v., __ Wirtschaftsverband und Direktor Adler vom Wiener Bankvrrciu dir Wunsche dir tjtlmi* scheu Interessenten und dir verschiedenen MSgltchkeiten, Lir sich fjsr eme Medilgewährnng erichlkWu Anw die Bemeler dar senerentwimuM der anderen 13. Mar 1919 Stkte 11 4 Angelegenheit mit besonderem Fnterrffe verfolgen wollte». Kamw«- sekretär^Dr. Mstor wies daraus hiv, daß der Ex p o r t, natürkö^ unter Berücksichtigung der B a l u t a v o r s ch r i s ausaenvmmtn H o 1 z, für das die bekannten SonderbestimmMgu» besteh kn, »ach Frankrnch. ebenso wie nach Jtalren, der Schweiz, «üch Holland und Skandinavien sowie «ach der Tschechv-Slowalei vollkommen frei fei vnd daß btt Regierung den R e- Ervort unveredelter und veredelter Warm Möglichst gefördert wissen will. Llllgemeiue österreichische Boden-Credit-Anstatt. Die 64. ordentliche Geuttalversammlüttg hat u.nter dem Vorsitz des Gouverneurs Dr. Karl Lety stattgefunden. Anwesend! warea 40 Aktionäre, welche 228 Stimmm repräsentierte« Die RechttungSabschlüsse Und die Anträge der Verwaltung über Verwenouug des Reingewinnes, fanden einstimmige Genehmigung. Bei den vorgenommenen Wahlen wurde die im verflosssnen Jahre erfolgt« Kooptation der Herren David Fanto, Franz H<rwerda und Dr. Eduard Ltechtenstein bestätigt; ferner wurden die turnusmäßig ausscheidend«N feerwaltungsräte Ferdinand Bloch-Bauer, Doktor Maxlnlilian Mahr, Frartz Ringh offer, Paul Gchveller und Dr. Karl Taussig wieder- und Doktor Jakob Btach neugewählt. Die Zukunft der tscheHo-slowaklsche« Maschlnemitdu« steie. Die „Narodni Lysti" meloet: In einer von vier Jitgrnieuren gezeichneten Kundgebung wird ans die Erhöhung der Eisenpreise seit dem Umstürze vom 88. Oktober 103«' aufmsrksam gemacht. Da die Löhne seit dem Umstürze »unrund 30 Prozent gestiegen süch, sei die Preiserhöhung fiir Eisen um 56 bis 86 Prozent, auch wenn man den Einfluß! der achtstündigen Arbeitszeit in Rücksicht zieht, gänzlich unangemessen. Die bestünbige Preiserhöhung für Eisen üb« den verderblichsten Einfluß aus unsere Maschinenausfuhr. Heute, bei dem niedrigen Kurs« oer Krone sei eine Ausfuhr noch möglich, sobald der Kars steige, Ware eine Ausfuhr bei den gegenwärtigen ErzeuguttgSbedingungen vollständig ausgeschlossen. Der Erfolg dieser Verhältnisse zeige sich in Ser drohenden Arbeitslosigkeit unserer Maschinenfabriken. Die Steigerung der Löhne und der Erzeuguntzspveise bilde «inen Zauberkrers, aus dem wir in unserem wirtschaftlichen Leben nicht heraus könne«. Die Zirfchrift schließt mit einem Appell an die finanziell stärkeren Betriebe, das sind die Eisenwerke;' und an die Regierung, über die Preise zu wachen und rechtigw Erhöhungen entweder nicht zu betoilligen oder auf! das richtige Maß zurückzuführen. Spekulativ««« in Schiffahrtaktte« a« der Prager BLrfe. Einer Meldung aus Prag Dfolae hat sich die tschechische Spekulation feit längerer Zeit m Schiffahrtwerten bin daissa engagiert. Da diese Aktien infolge Verkaufes eines Teiles deS Schiffsparkes a« Italien stark gestiegen sind, können sie nur mit großem Verlust glattgcstellt werden. Triest Sitz deö Va«mwollha»dels in Jtalie«. Die italienische Regierung trifft Vorbereitungen zur Errichtung eines großen B a u m w o l l m a r k t r s in Triest und beabsichtigt zu dresem Zwecke dort auch eine Baumwollbörse zu errichten. Die englische Kriegsgewinnsteuer dürste «ach Meinung der Finaurleute vorläufig weiter bleiben, aber von 60 auf W Prozent herabgesetzt werden. Importbewilligungerr für Deutschlands defeHte Gebiete. Aus dem Haag wrrd telegraphiert: Das interalliierte Komitee im Haag hat demnieder ländischen Uebrrseetrust mitgeteilt^ daß künftig Ausfuhrm nach den von den alliierte» Armem besetzten Gebieten Deutschlands einer Einfnhrbewtlliguna deS mterallnertm Komitees in Lryrnlburg bedürfen. Die Jnteresienteti muffen in Hinknft Dvluntttltt vorletzt«, MS denm hervüktzebt, daß da? alliierte Btsetzungskvmmando diese Einfuhr gutgeheißen hat. Konzession für Deutschland in Argentinier». Räch einer Meldung anS Buenos-Aires wurde der Firma Sittnms, die Eigentümerin des Trlefmtkmshstems ist, eine Konzession st» drahtlose Telegraphie auf Sv Jahre, beginnend mit der Ge- Mhmignng des PrvstktrS, erteilt. Es werden nur auswärtige Nackrrchten Übermittelt - werde«. Die Beirickskrast wird von 400-Kilowatt'Telesmikenmafchlnen geliefert. Der Tarif zwischen Argentinien Md Dmtschland wrrd um zwei Drittel niedriger sein als Kabelübermittlvng, und ReaienmgsmitteilMgm Werben nur die Halste zu b«ah!rN haben. Der Staat macht dm Vorbehalt, daß ausschließlich ärgmtinische StaatsangehStige beschäftigt werden. Ansgleiche. Vom Wiener paudetsamr Aw daß Vermözm der Fixma Möbel-Etabuffe C. mi ä «&., sa» _ C. Lied! t Kr>2. t, Hoher Markt 5, eingrleüete Ausgleichs Mm tMqe RÜckziehuntz drS AuStzkeichsantratzeS eingestellt. Gom ÄckdöStziMt Men wurde das Ausgleichsverfahren über das ögen -tt. Rella Hohrnberger, verehelichst Baumann, würde das ent «Merkur", ^NtzekMrt.A«StzlrMkommissär:^__ . mt Dr. Sudwig Land. Ansglechsvwwäiter rs SüMst Awh, KansmaM, l^ Matt Anrttstrahe 7. Anmeldefrist t IT. Juni. AnsgleichStagsatznng r 18. Juni, 1V Uhr vormittags. Don tot Geleeidemärkten. Die schon weit dvrtzcschriiteNe Saison kommt in fast allm MarktberichM des In--Md AMandeS zM Ausdruck. Sowohl auf den deutschen wst Mf den Platzen deS Inlandes macht sich m allen Artikeln bereits Warenmangel bemerkbar, wodurch natürlich das Geschäft wesentlich eintzWtönkt wird» Hinsichtlich der Wiener Browtrsörgung sei be- Mwn, daß infolge des Umstandes, daß in den letzten GcsteidelimrungrN der Entente sich auch Mais befand, die Rvtweiidigkttt bestand, den Bäckern 26 Prozent Maismehl zuzmveisen. Insotvonzu«. Mttt eiluntzen des Kreditorcn-- vereines von 1870: DaS gerichtliche Nus- Aleichsverf aht«» wurde erösfnett TttnMny Eduard ch Rudolf, gewesene Kausteut^ Bddknbach, jetzt Erlau: Geber Adele» Private, Wie«, IX, Rögergaffe 11: Fidernrutz Ludwig. Baumeister, MrU»!v., SÄeifmüWaffe L; Wetß BiMr, Tischlermeister,Wen^xlH^BartholomäuSgaffe Fröhlich Hniurch, Sievrringerstraße 5tz. — Kd 'n- . «»Hu», Baumeister, Dtzwitz- — Auße r- »rldet der Be«band d«r Glänbitzd^ iveret«e Oesterreichsr Die Eröffnuita des ch Ntz fstnkiws« MM «bgewiesen r Kainz Antonie, GesMstsfrau, Wem, lv., Waltergasie 14. — Konkurse: Brückner L Lucke. G. m. b. H.. Perfin. Köpenickerstraße 114. (Liquid.); Nrchttvs Reisesührer-Vmag, G. m. b. H., Berlin. DeMuerftraßr Zü; Lh. Schabert» Deutsche Metallwattnstchrik G. m» o» H.. Berlin-- Schömberg. Bahnstraße 21; Ami-Marius Champod Junod» MunttionsfadiMnt» Weurirr; ErnüS Arbalstrier» Mnrchvnd Tarlleur. Genf: LourS Quartier, Händler, Genf: Ernst Wich - bachrr, Wirt» 8Mnyen; Simonm « Mazier» Maschinur aller "'rt, Basel; ^»8 Länger. Cbentische Produkt, Mnstenz; RotmanmMsas, Kaufmann, St. Gallen. Wieiirr Börse. Obgleich dir Spekulation an der gestnstfer Börse sich in Erwartung dee Feicdcnsverrmges für Deustchöfterreich de: rneugehendstcn Rcfcwe dcflrisfin^. war ein fester G?u".d'.sn des MarlrteL nicht zu verllcuurir, da die rahlav Auffa^tug der Lage seitens der \\mw

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