Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 101 (30.4.1919)
- Date
- 1919-04-30
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 101 ,; Wien. Mittwoch. WLerrer Morge«zeLLA«g 30. April ISIS Sette 7 fr« nzö silchen Prtocitäröu .wEsirn Einlösung des April- und Mäioou^ons' haben belanutlich noch zu keiner Einigung geführtdoch -erhofft man eine solche für: d-n' Julitermin, zu welchem ' wieder' sehr bedeutende Beträge' fällig werden. Gs'ist nicht ausgeschlossen, daß' es zu einer I nllernationalisierüng sämtlicher Südlah..strecken' kommtdie nunmehr vier verschiedene StaaatSgeLiete 'durchqueren. Dies wäre für die Allgemein heit^ jeden falls vorteilhafter, als die Aufteilung des Bahnnetzes unter die vier Staaten» Der Beru>a-tu:g?r<tt hat beschlossen, den Generaldirektor Dr. August Weeüer über sein aus Gesund-' heitSrüÄsichtew erfolgtes Ansuchen. in den NuhestMd . zu verseHeu und Br. Gustav Fall zu seinem Nachfolger zu bestimmen. ' SchwerzerLscheFWmrz-WdMLMchasts- : abkmnmtM. Die „Frankfurter Zeitung" berichtet: Der für die in den Krieg ringetrstenien Staaten vorhandene Zwang, ihre Käufe im Ausland unter möglichster Schonung der Valuta durchzuführen, hat bekanntlich innerhalb des Kreises der Alliierten zu komplizierten, heute durch amerikanische widerstände bedrohten Wsthrungs-Sonderabmachungen geführt, gegenüber den neutralen Staaten aber -(Schweiz. Skandinavien, Spanien, Holland, Südamerika usw.) daZ System der Balutakrebite zu hoher Entwicklung gebracht. Heute, im Ablauf des Krieges, bringen es die allgemeinen WährüngSverhültnisfe mit sich? daß zunächst die kriegführenden Maaten den.Valuta chütz aüfrechlzuerhaltdn sich bemühen Müssen, also erneut zu kurzbefristeten Wirtschaftsabkommen greifen, durch?welche sie mit den neutratLn Staaten zu tencho-ären Abkommen über Mserung und Vegerrlieferung schreiten und dabei erneut die Valutasicherung betreiben. Wir wissen, dass Deutschland, durch den Kvieg in seiner Finanz kraft aufs schwerste. betroffen, ohne solche K.ediimästregeln an den Wiederaufbau seiner Wirtschaft nicht denken kann, däß die Beriängerung alter Valutakredite ebenso wie die Ausnahme neuer — letzteres besonders in den Bereinigten Staareu — erfolgen muß. Wir sehen weiter, daß Frankreich und die Bereinigten Staaten mit der Schweiz soeben zu neuen Abkommen greifen.. Ueb-er das Abkommen der Eidgenossenschaft in den Vereinigten Staaten wird noch verhandelt; das mit Frankreich liegt LercitS fertig vor, Frankreich bietet der Schweiz- 60.000 Tonnen monatlich deutsche Saar ko h le für 130 schweizerische Franken pro Tonne (Hext gültig für vorerst sechs Monate). Eine Preiserhöhung kann eintreten, wenn Frankreich seine eigenen B-ezüge an ausländischer, wahrscheinlich englischer oder amerikanischer Kohle. Über eine gewisse Greuzse erhöht bezahlen muß. Frankreich will weiter der Schyieiz 'Eisen und Stahl lkpern, ebenfalls aus Elsaß-Äothringen. Dagegen soll die Schweiz an Frankreich innerhalb 1019 25.000 Stück Zuchtvieh geben und' hie übrigen bisher an Frankreich erfolgten Lieferungen weiterführen, wobei das Monats kontingent an Schweizer Uhren von 2.5 auf 2.7 Millionen Franken erhöht wird. Die Schweiz hat weiter Frankreich die Prolongation eines fällig werdenden Valutakreolis von 37.5 Millionen Franken auf Wunsch zuzugestehen und znr Abtragung von Aalntaverpflichti'.ngen den Verkauf von rund 157 Millionen Franken schweizerischer Obligationen aus französischem Besitz in der Schweiz zuzulassen, endlich aber ihr Einverständnis mit einem eveulualt aufzuforderndan «e u e n G a l u t a k r e d i t an Frankreich zu erklären^ Har' id^-tzÄhe von 88.33 Millior.err F.anken erreichen Ärm. Bemerkenswert ist der hohe Preis, den ^oaukreich für die de utsche Kohle verlangt. Zwar steht dieser Preis, immerhin nenneuswqrtunter dem, den Deutschland und Frankreich während des Krieges der Eidgenossenschaft verrechnen .muhten. Indessen steht er in einem Volten und peinlichen MißverhältM zu der Bagatelle von 40 Mark,'die Frankreich den deutschen Eigentümern der baackohlie für die Tonne vergütet. Frankreich macht mit einet' Preisfestsetzung von 130 Frauken pro Tonne einen ganz ungeheuren Hw is chen g,e Win n, und. zwar sowohl unzulässigerweise auf Koste» des deutschen, Eigentums. wie in rücksichtsloser Form aus Kosten des schweizerischen Konsums, der sich wegen des KöhlenMarfes für Industrie und Bahn.ivesen und wegen der weit-. gehenden LieferungSUnfähigkeit des rechtsrheinischen Deutschland in einer ausgesprochenen Zwangslage befindet. / Die Fürdermrgerr der Industrie a« die . HssreKverwMnng' Die paritätische Jndustcle-Fö» denmtzS'Kommilsion hat sl§ eme der ersten. AükgabW'Vfck San eruna der Berhältniffe bei der rlußzMrnig der Lobnvorschifste m der Miluarkasie in Angriff genommen. Dre Muitcirdeamren werden durch Z vilbeantte ersetzt.. stur Durchsithnma der absolut notwendige« internen Neuorgnn,-- latwn - der Kasse nnrd diese, vom 1, bis 10. Mai M- - dem Partrimüerkehr gesperrt. ES werden daher alle Industrir-Orgam'aliollrn darum ersucht, ihren Wkktaliedem arrr Kenntnis m bringen, daß Borsprachen bei der Müitärkaste während dicker Zett unbedingt tu unterbleilim haben. C'S ssÜ ck« Teä der rsickständrgrn BrirLge während dieses MtraiimeS bereits durch di? Postsparkasse ühttwickcn werden und mich du weiteren Zahlunaen sollen so ersol-cn, daß «ne Intervmnon der der Kaste nicht mehr noiwruditz fein wird. Der Arrkranf des Msieoupons im Avsland. D« „Viens»- Zn in«-" perosi«,!-! chi dre Ank8«d'ki»nüe«- den Pchvldendreuü mehrerer Eo'enbat-nrnckeidm um AuSlande Md Vrf« dorth-e Zahlte kl»«. In den Änkitndisun<m »st rmht w'e b»4her von der Einlösung. h-ndent v«>« Ankauf her die. Rede, und zwar von de« am 1. Mm Zriwicheine» der 4'/sproLenNsra GlaatSaulcth« \\k Eämbahnzniecke vom Jahre ISIS, ferner von den CvuponS ond ' verlosten O)t>l>gattonen der vom Staate znr Zahluna übernonimenen Pnonkätsanlechen der Ercher^oti Aldrecht-Badn und der Kaiser FerdrnandS-Noidbahn iowu von den P. isrttstsankeihrn der Oesterr<kchu'ch-ungmckch-?« DtaalZeckenbahneckevschaft und der Oesterrerchtschen Nordwestbahn. Erste Lfterreichische S^arlmsie-VermögLns- Kmrrechrtrrg. ' V?it Nkickurbt aui den großen Patteienandrang, der bei den Anmcldestctlttt in den Nämmn der..Ersten österreichischen Sparkasse in Mm herrscht, hat dre FmanEandes-Drrrfnon die Vrrsstgung -ctrsste«, daß auch die stenerbchördl'chen Anmeldestesten die Anmestnngkn Mer . die bei dicker Sparkasse befindlichen Ernlayen rnrseflinneh'men.' Tie. Besitzer von Ernlayrbstchrrn der Ersten österreichr^chen Svartnste. werden eckricht. die Anmckdung ihrer E «lagen bck derjenigen Urrmeldeiiellr vorzmrebmen, dre mit Nl'Mcht am den Wohnort der Einleaer mstLndra ist. Der Standort der steuerbchördlrchen Almickdestelle» m m Wien: Fleisch markt 19; ll., Schckkamtsaaste 8 und 8; ll!., Biehniark'saffe' 1 (für den lll. und Xl. Beirrst; V., Kriehubergafse Sa Ükir denst^. Bezirk); V., Schönbrnnnerstraße 84; ^l., ^ocnmipsatz 4; 'VN., KaMgaste 80; IX., Scbwarckpamerstrotze 17 tiür den Vlls. imd IX. Bezirk; X„ Kevletplatz 5; XIV., Kkllinflgasse 9 (für dcn X0V XW. und XV. Be?.>rk); Xlll.. H'etzmg, Am Platz 8 <md Diestenveagast? 30: XVi., NeumaverMe S8; XVll., Estcrlcknvlatz .14; XVtll' Martmsstraße 100; XtX., Gatte,-ln'aaasir 14; XX., Brigtttaplatz 10 nnd XX!., Am Spitz 1. Dre Anmeldungen werden in der ZeU von 7a9 blZ 2 Uhr rnlgegmgenommeii. Li«fmdrerrr«gskrasser»tag in Budapest. VrrdiKpost» 99. April (Tel. der Morgen,tg?) Für die äm 18., 19. und SO. März abockchlossnieu Bör-sengckchafte wurde zu deren ö lsllidierung scktenS des Giro- und Kastenvereines drr 2. Mai festgesetzt. Beborstelieerde BelrieLsirntertzrechrrng der Farbwerke, in Höchst» Frankfurt a. M., S9. April. (Tel. der «Wr. Morgenzta.^) Der Grund für erne bevorstehende vierzehntägige Betriebstinstellring soll nicht allein tnt KoblenmanM liegen, sondern 8t 00 Angestellte dicker Werke fordern erne EntschnldungS» summe, deren Höhe fünf MillionenMark betragen würde. Der Streit um das gsWsche Napht^agebiet. Der galizische Ravhthaverein, drssen Srtz sich gegenwärtig in Krakau brsindet, hat nach dem ^Kurher Warstawski" eme Aktion in Warschau und in Par>8 eingeleitet, um dag v st a a l i z r s ch e N a p h 1 h a g e b r r t 'ür Polen zu gewmnm. DirseS Gebiet, ebenso wie daS Schlcsi 6)« Kohlengeblet hat für die wirtschaftliche Existenz des polnischen Staates erne entscheidende Bedeutung. Der Ententemiistön m Warschau wurde eine Denkschrift ist er dicke Angelegenhxit- Ltzerreicht. Der Verein hat auch enge Dezichungru mu dem m L o n d o n gegrUndeten internatlonaltn Komitee zum Schutze der galrzischen Naphthamterestcu der Angehörigen der Ententestaaten angeknüpst. (International Cömpiitt**e appointed to prot&ct British, Vrench, Rolptiah nnd Anips; eil Interest in Oallcia.) Der Delegierte des stondvner Komitees weilte, in Krakau und hat mit den polnischen Napbthain-nstrrrllen Besprechungen gepflogen. Der galizische Verein beabstchlitzt, «inen Naphthafachmann nach P a r r s zu senden. (Politische Korrespondenz.) Elnführrmg des Ksffeemoiropols in Italien. Lugano, SS. April. Me dir »Agenzia Bolta" meldet, wird neben der bereits-geplant arwckrnen Monopolisierung dcS Zuckers auch der- H,indel nnt K a l f e e monopolisiert werden. Maßgebend für dicken Enckchlntz war drr Umstand, daß die Kontrolle -e- Küffeehandeks sehr einfach ist, beuehnnaSweise erne solche rniolge der Berzoüu«s4vor!chriftr« üt den Einfuhrhäfen schon besteht. Die Harrdslsverbindirnge« zwischen Deutschland und Italien. Verlin« 29. April, DaS „Berliner Tageblatt* meldet anS Z ür r ch: Der ^Srcolo rrhcbt gegen Englaitd und Frankreich wegen chrer ilihlrn Haltung gegenüber dem rialienüchen Bundesgenossen ledhrile Borwii-ie und g bt beiden Ziaaten zu bedenken, daß ihre gegenwärtior. Urtzermacht keinerlei Gelvähr der Dauer in sich trage. In dickem Zusammenhänge ist bezeichnend, daß in demselben Blatt auf die U n e r s e b l i ch k e r t d e S deUische « Marktes bingewrcken wird. Dentschllind hälie rm Jahre 1913 im ganzen Prozent drr italienischen Aussrchr ansgrnomnun und dre rtalienifchrn.Unirrhändler löten besser daran, wenn sie sich statt der fraswstrdige« deutschen Milliarden lieber H a n d e l $» vertrügt mrtDrutschla n d, Oesterreich und Ungarn sichern würdem AeichsbanÄansweis. Berlin, SS. April. Aach her beträchtlichen Anspannung in der Dviwoche zeigt der Ausweis der Deutschen RrtchSbank über die dritte Avrilwoche eine benielkenöwerte Entlastung, indem sich die gesamte KapitaiSav.lage um 1845'ö aps 28.889'1 Millionen Man vermiridertc. während andereistits dre fremden Gelder um 1450'b aui l 1.585/6 Millionen Mark zurückgingen. Die Bewegrmtz der Zahlungsmittel endete diesmal im Gegeusatz mr zweiten Apnl' woche mit eurem UeberschuS an Rückflüssen. Während nämlrch der Banknotenumlans um 8°7 aus 9.5.874*8 Millionen Marl MimrchS, verminderte sich der Umlauf an DarlekenSkaffenschemen um nicht weniger a!S 1162 auf 11.010'ö Mrllwnen Mark, so daß an beide« Zablnngsmrttckn uckammen ll.4'ö gegen, S6tz'7 Millionen Mark im Boriahre alldem Berkehr zurückströmteli. wogegen m der -weiten Aprilwoche ein neuer Bedarf - an dreien Gckdzckchen in der Höhe von 453 MrÜronen Miirk zn verzeichnen war. Der Goldvorral sank nm 0'1S ans UN l'8 Millionen Mark. Ber denDarlrhetiSkasse« vennindertr sich während der BerichtSwoche die Summe der aüßenstrhendni Darlehen um 94Ä auf 17.884'! Milliönm Mark-. Die tschechischen PsrschutzKssse« «nd tte Kriegsanleihe. Die mächtige tschechische Zickazna-Organtsation (sie üm« faßt 530 Vorschußkasten, hiervon 406 m Böhme», 100 in Mähren nnd Schlesien) .läßt chren JobieSbericht eckcheiiicp, m dem eS über dw Krie-Kanlerhe heißt: Die größte Sora« bereitet uns daS m KiiesSanfelhe angelegte Vermögen, »eiterS die Gelder, dre in der Vrener Wstsparögsie liegen geblieben sind, ivoselbst ckchecho« slowakische »eü-rr MBckratzk von emer Misiiachk erllkgen. Auch »iele Akttc« der Oesterrckchtick'NN-nrkschen Bank sind rm Besitze von B-ckchitA«sfcn; eS »vrice dtderrst ch, wen« unkere Borschntzkaffen wetzm der KriesSarüerhen fühlbaren Schaden erleide« würden. Die DMe-o»ats-rLcht»«A Veo PSlAifchen Ba»m- «ollirrdeist«de. I« der EMng ta» polmichen B^ndiaseS wüte d»rmu, daß «c von dm »tu AM«ade zu Anlü-Hs« 10 M'Sion.n P^-«»d wer Anrrmm W dm Rr»öa«f von BsEwskle nnd technckeben Mitteln znr Jiestemdsetzmrs dpolnü'chttl Darm>r»»ttzndMv»e a»° Mv«sen Sedvtüe. DaiMlrr MotoieeU-Gesekschaft. AuS S t ut t a »rl wird telegravhle-tt: Bei der DaiKüer Motoren-Gesellschast w Sluttgatt-Uniertürkhckm schließt .das Gckchäsisiahr 1318 nach Vornahme der noiweiidigsten Abschrckbmiaen unter Euirechnunk deS vorjähr-gen Gewinnvortrages von 100.926 Mark und unter Heranziebwig von zirka!5'5 Millionen Mark früherer RM stellungen mrt einem errechnten Gewiirne von 3,508.220 gegen. 5,932.087 Mark rm Boriahre. Der am 20. Mar .zusammnrtrettn^ den Generalvecktnnmlnng soll der Antrag unterbrecket werden eins Dividende von 6 Pro?, e n r »u verteilen. Ans dem Äest sollen .'k>3 000 Mark <ür die Archcrter-UnterstützrurgShii'se» 250.60:> Mark für daS ArberterttohuMgIwesen Und 360^000 Mark silr das Lehrl'.ngScruSb^ldnMswrseu verwendet werden. Auf' neue Rechnung «erden 162.103 Mark vorgetragen werden. Der veutsche Lwytz. Bor einiger Zeit ist in H a m b u r g ein thi'Midjmtn gegründet worden, das als eine Art dmtichen Gegensti'nkes ch dem welibetännren englischen Schlsfsnachttchreuckenst von Lloyds gedacht ist. Nunmehr ist dre Emtragmig m das Handelsregister erfolgt. Darnach beträgt das Gmndkapital der .S e e d i e n ft A.-G." 1'25 Millionen Mark. Als Gegenstand des llnternehmens wird hie Einrichtung eines Nachrichtendienstes öder Schiffsbewroungen und SchissZunfälle und damit zusarmnrnhängend die Herausgabe der „SchUahrtzeittNig", des „©eebicnfc 'chlüsiels", des „SchisiahrtbucheS", des „Taschenbuches für HandelSsiottm", des ^HafenhanddilcheS" soivie die Anlegimg einer ,Seerechrskartothek" und emes Hafenarchivs bezeichnet. Bon den .GetreidemLrkterr. Eine Umfrage bei Provinz l>ckuchern ergibt, daß du G e t r e i d e s a a t e n durch die Wettkischwankungen bisher keinen ober nur sehr geringe Schäden aufwnsen, dagegen dürfte -Obst und G e m ü s e nur ei». Mindererträgnis liefern. Die Versorgung im Wege der Entente-'' >U'ch übe gestaltet sich sehr günstig, nur klagen die hcimlschm M Wen öder awnge DckchZfügrmg, da Getreide nur in verfchw.ndendein Unrfcmge herankommtt Svüte dieser Zustand an- , halten, miisnen die Mühlen En-lasinngen vornehmen, wodurch' dre Zahl der Arbeitslose« eine «cktere Bermehrung erfahren würde. Der GckchästSverkehr auf dem hiesigen Platze blrrb eng begrenzt, gckucht blewert vor allem Futterstoffe, wie auch besiere: Ersatzprodukte solcher, für welche auch Mehrfordernnam glatt durchzusryen wären, allein das Ausgebot ist un-ureichmd. In Prag hat der Brrwohlfeilungsprozetz für Kleesaatrn metterr Fordschritte gemacht. Ausgleichsverfahren. Neber daS Vermögen des Baumeisters Heinrich Fröhlich, Wien, XlX., Sieveringerstraße 56, wurde das Atisglckchsverfahren eröffnet. Ausstleichskommisiär Oberlandesgerichtsrat Dr. Anton Chwoika des TandeSger,chtes Men m Zivllrechtssachm; AusgleichSverwaltrr Jakob Protckch, Stadtbaumeister in Wien. Vltl., Fuhrmannsgaffe 17. Wienert BSrse. Bei Beginn der gestrigen Börse war, gesüßt auf die beruhigenderen Meldungen, die über die Lage in München und Budapest Vorlagen, eine freundlichere Stimmung vorherrschend. Im weiteren Verlaufe verursachten größere Abgaben m Alpinen, welche in Zusammenhang mit den SoZialisierungsbestrebungen^ gebracht wurden, einen scharfen Rückgang dieses' Papi eres und von den Alpinen ausgehend verpflanzte sich die matte Tendenz auch auf die übrigen Gebiete. Eine nennenswerte Ausdehnung gewann das Geschäft nm in dem genannten Papier und in Staatsbahnaktien, wogegen die Transaktionen in den übrigen Kulissenwerten eng begrenzt blieben. Im Schrannen waren Schiffahrt- und verschiedene Industriewerte angebvten, Orientpapiere, mit Ausnahme de: festeren Tabakaktten, gleichfalls rückgängig. Auf dem Aulagemarkte erhöhten sich österreichische Notementen um V, Pwzent, wogegen ungarische Kronenrente neuerdings 3 Prozent einbüßte. Im übrigen verweisen wir auf nachstehende Schlußkurse: .! I«duftrie-U»ternehmnrrgen. Ällgem. Bangrsellschast —(— untonbon —.(-Wiener Bangckeüfchatt —.— (-Wienerberger Ziegel —.— <-Aestnger —(-.-H Sarajewo Akt.-Brauerei —(— Aussig Chem. 1170.— (— —Brosche SptrituS —.— (--.-*), Karbovtmdmrt —(- handclSückellschast 880.— (-- 8.—), A. E. G. Union Elektt.^ —(-Sinnens Gchuckm 386.— (-f 1.—), Alpine, 590.— (— 86.—), Austria Etnail 940.— (— —Berg u. Hünen 1535.— (— 13.—), Poldthürte 860.— (— 80.—), Prager EtsmMlb.— (—85.—), Rnnammany —(— Skodawerke 862.-— (— 10.—), Waffensabrik —(— —Salgo Tarjomer 801.— (-Trifailer Kohlen 598.— (-4- 9.-^- Ung. Allgrm. Kohlm. —(— —.-—), Urikanv —(— —> Wchdöhm. 878.— (— 84.—V ©türmet Maschinen —! Heidt (--.-*•), Lokomottv Sigl —(--.-^V Simmermger 435.—^ (— 36.—). Elbemähl rr (—. — Üeykom —.— (— -—.—), Karpathen 1835.— (t— 15,—)/; Gallzia 1257.- (—88.-), Fesiadrikcn — — l——Schoeller > Zucker 1070.— (- 8i).—), Böhm. Zucker 1095,— (-^ —M»-. Oesterr. Eisenbahnverkehr ——.—), Türk. Tabak-'; regte 1286.— (4- 8.—), 'Türkenlose 411.— , (— 11«^),& Krupp A.-G. 461.— (-7.-), diuston 493.— (-1S.-)/Fiett-' werke 825.— (— 83.—), Beickcher Magnckit 1605.— (— 45.-^).^ Tvan-port-Unternehnrunzren. Adria 3220.— (-^ -ir,+Jr)f{ Aussig-Tepllver!-•’ Buschttchra.der Ist. Ai' .-Buschttehradrr Üt. 8. —' (-.—), .Onenj-K bahnen 1888.- (— 87.—), Donau-Damps. —(- Ferdinands-Nordbahn t Lloyd 3785.— (— 85.r4,.j Navigauone 60W.— (— 60.—), Staatsersenbahn 380.50, — 19.50'., Lombarden 158.75 (— 25.r*). ■ 8% Süddahtt»^ Prior. 844.50 {— 9.60), Staatsbahn GrnMck. 425.— (-f 4.r~J. Stenten. Marreme 82.— (+■ —.50), Februarrente 82,25 Oeftrrc. Kronenrente 82.— (+ —.50), Oefterr.-? Goldrrnte —(— —Ungar. Goldrente —(-—>—)■; Ungar. Kronenrente 65.— (— 8.—). Banken« Anylv 370.— (— 4.—), Vankverem 406.— (— 9.—), Bydenlrevtt E— (— 3.—), Kredit-Anstalt 657.— - (— 9.—), Nnaar. Kredit 608.— <-f- Devositen —— —.—), Wndnbank 408.— (— 4,—). Unlvnbank 483.— (— 7.—), Berkehrsbank —(-ZivnostenSsir 555.— (ck" 9.—)♦ s Agrsmer Börff-MsresL. Ugeewt, 96. Avril. Die heutigen S^ufffurse latskttt: - Bans für Handel, Getverbc rmd Industrie (alte Aktien) 456.—. Bank tmd Sparkaste skr daS Küsteitttud m Gmchak (neue Aktien),; 5l5.—, Kro»<ts<lr«Äsksmprcbank(alteÄk'.ten) 1-120.— , Hypotheken'. b<mk Zagrck» («k«r Aktie«) S-5.—, AdnLi^che Bank (neue Aktü»H' »15.-. Kro-niche KredUbM (alte Att-erri -20.—, Ratw«akb<r«r' Znßreb (akn Akiten) 44».—, O«Wkrtickxv«k. letzte EnniNou (rüttz^. KKi^ 52».—. Erste Kroatische AttreL 8400.—,i BotMank Nekaiuer« Ad»««) 204.-- Rtiderb.'.«», ('.i^uc Aktrech- 710.—, ESkomptcbaui B«sd M?.-, Si-weniiche ick*A? läc Holz-- Uiduftrre 835.—, 4%°/* HchuldiHmre d«.' Stadt