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Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen · 1886-10-01 · Heft 10 (1.10.1886) · p. Seite 240

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Journal
Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
Volume
6 (1886)
Issue
Heft 10 (1.10.1886)
Date
1886-10-01
Page
Seite 240 (sequence 24)
Language
German
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Ohäb-Shalom-Gechemde » Baltimore hat das Buch Hiob irotj ^bMfcher GpMsWstbgesißK» Kommentare auSgestattet, Ite* H. WMst erschienen ist. Der Begaster bemüht fichH ZnfEWchaug per einzelmu aueinandergereihtekMerse und KaMMUe^Wstusttlich in de« Buche Hiyh os t unverständlich erscheint, durch tieferes HlstMstst auf Inhalt uud Gedankeugchlg derselbe» klar zu machen. Der BerfasserWwerlegt die in verschicheneu exegeijjheN: Werken vertretene Ansicht, nach wÄchy in dcm» selben ein Versuch gemacht vird^das Problem der göttlichen Vergeltung ga lösen; nach den Resultaten seiner mit besonnener Einsicht geführten UnteichuMug soll in Hem Buche Hiob vielm:hr gezeigt werden, welche Gesinnungen ein von- Unversthuldetem Leid heimgesnchM Erdepsohir besitze« muß, um dafftlbe ist ruhiger Gottergebenheit ertragen zu köünen. In dem sorgfältig ausgearbeitete» Kommen» tare sind.besonders die Hinweise auf die mit feinfühligem Takte entdtckteaSchönheiten de? Rhytmik und den strovhischen Bau's, der in diesem nach der Ansicht des Verfassers'aus einem, lidamschen Drama hervorgegangenen Lehrgedichte sich bemerkbar macht, hervorzuheben. Das Buch Hiob will als dichterisches Kunstwerk auch ästhetisch verstanden sein. Bon diesem Gesichtspunkte an sucht der Verfasser nebendem, daß er den grammatischen Sinn und den ph sophischen Lehrinhalt der einzelnen Reden des Buches darlegt, auch die Ah» kenntlich zu machen, auf welche der Schwung und Wohlklaug, der de»"' des Büches Hiob eine.» so mächtigen Zauber verleiht, zurückzMhren ist. in gefälligem Hebräisch geschriebene Kommentar in den Kr«M» für rs bestimmt ist, viele Leser finden wird? — Bo« der „ Zeitschrift für die * der Juden m Deutschlands, deren Herausgabe der rfttMtisihe uuternomm«» S-chsts 4. Heft «rfthtzm«» k^daMur Kubwig Geiger in Derliiü Einen unverhältnismäßig großen Raum vorliegenden Hefte-die bmden unter der Ueberschnft „Zur Erinnerung stnMoses Mendelssohn" zusammsrgechißten Aufsätze (von D<\ Jakob Auerbach und l>r. Franz Munker) ein. Bei der Mtur dieses Stoffes konnte es nicht vermieden werden, daß in der Abhandlung über Mo es Mendelssohn und das Judentum, Vieles «och emmal zur Darstellung gelaugte, was bereits anderweitig bekannt ist. Die Abhaickluug: Zur Geschichte der Juden Deutschlands im früheren Mittelalter, von. Höuiger, gewährt einen erweiterten Einblick in die Entwicklung der rechtliche» SKMig derselben und macht uns mit ziemlich reichem Urkundeamaterial, das erst k» neuerer Zeit an's Licht gesogen wurde bekannt. Es folgen noch Miseelleu von' Aronius (Ein getaufter Ir de als Bischof von Metz), Harry Breslau (ZbMNund Mongolen 1241) und Steinschneider (Hebräische Drucke in Deutschlarck). D«Dm diesem Hefte die hebräifch»historische Litteratur so ganz leer ansgeht, erklärt sich wlchl daraus, daß dieMWueder der „historischen Kommiffiou^ unter d«en Sftgide die Zeitschrift erscheint soll, auf diesem Gebiete Fretzcklinge flick. ';p > nhalt: Zum NeLjahrsfeAe. — Das „KMidte-Gebet' in seiner geschichtliche« _ und Bedeutung. jüdischeWSsM im ersten nachtalmudrschen Zeitak^r. trag, gehalten im Sa cle der GsWWefft der Freunde in Berlin am l Febru«: von MW-, WK tDie rahblnischen BiMnsthaften an der 8eW für die ÄiffeNMftM JpdentmwS in Berlin, WchlW.)^ jkircheMter liche Gelehrte) schau. TalmjMterHund Hunpen. — Beilage. den Talmud. Bon A. Löwit. — Verantwortlicher Redaftenr m Buchhandel bei Franz Benj (8. m■ SBrle hd Herausgetzer vr. Adolf BrSllm KonMiKon jamist Auffürth: Druck von BtLyrtt?- id e niste in), Frankfurt am Mckn.

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