Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 9 (1889)
- Issue
- Heft 6 (1.6.1889)
- Date
- 1889-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2969669-2969768-2969775--2615-2972804- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Mitteilung. Auf das unter dem 1. Dezember 1888 veröffentlichte L. Steitt'sche Preisausschreiben sind bis zum 1. März d. Is. 37 Arbeiten eingegangen. Nachdem diese Arbeiten bei den Preisrichtern zirkuliert hatten, wurde in der Kommissiönssitzung am 24. April 1889, welcher die Herren Dr. A. Berliner, Rabbiner Dr. S. Cohn, Dr.'G. Karpeles und Prof. Dr. H. Steinthal als Preisrichter beiwohnten, einstimmig beschlossen^ daß der mit dem Motto: „Soll der Palmenzweig dir winken, Darfst dich nicht der Kleinste dünken" eingegangenen Arbeit Nr. 21 als der besten der Preis zuznschreiben sei. Die Eröffnung des Kouverts ergab den Namen: Arnold Budwig in Berlin. Es wurde ferner beschlossen, die mit dem Motto: „Taurossi al taasauwu“ eingegangene Arbeit Nr. 30 einer ehrenden Erwähnung für würdig zu erklären. Da die Kommission zur Eröffnung des betreffenden Kouverts nicht befugt war, so stellt sie es dem Herrn Verfasser anheim, die Erlaubnis hierzu an die Preisrichterkvmmission zu Händen des Herrn Dr. Gustav Ka rpel es, W., Winterfeldstr. 33 in Berlin gelangen zn lassen. Die Verfasser der nichtgekrönten Arbeiten wollen gest. bis zum 1. August d. Js. dem Bureau des Deutsch-Israelitischen Gemeindebnndes unter Angabe des betr. Mottos eine Adresse mitteilen, an welche ihre Arbeiten znrnckgeschickt werden sollen. Die bis zum 1. August d. I. nicht zurückgeforderten Arbeiten und Kouverts werden gemäß den unter dem 1. Dezember 1886 bekannt gemachten Bestimmungen vernichtet werden. Berlin, den 1. Mai 1889. Die Preisrichter-Kommission: I. A. Dr. Gustav Karpeles, als Schriftführer. „Achawa.“ Verein zur Unterstützung hilfsbedürftiger isr. Lehrer, Lehrer-Wittwerr und -Waisen in Deutschland. Linnalimo im Monat April 1889. a) 36 Mitgliederbeiträge a Mk. 6. Ir) Ehrenmitgliederbeitrüge a Mk. 6. c) Einkanssgelder: Bon Herren: Wechsler in Aschbach Mk. 30, Baum in Sötern Mk. 60, Liepmannssohn in Minden Mk. 60, Steinweg in Laasphe Mk. 45. d) Freiwillige Jahresbeiträge: Bon Herren: Nothbarth hier Mk. 10, Nießer hier Mk. 10. e) Geschenke: Bon Frau Hirsch hier Mk. 20, Laser in Böhl (Sammlung) Mk. 12.75, Kuhn hier M. 6, Spende Mk. 10, Frau Blü allein in Halberstadt Mk. 8.50, Blümlein das. Mk. 2, Gebr. Löwenstein hier Mk. 30, Goldschmidt hier Mk. 100, aus O. I. u. A.'s Sparkasse Mk. 6, Frau Seckel hier Mk. 5, Ungenannt Mk. 10, Emden hier (Legat) Mk. 153, Thurnauer in Nürnberg M. 25, Dr. Hannover in Wandsbeck Mk. 10, Frau Sichel Mk. 50, Frau Ph. Speyer Mk. 100, Frau Rosendahl Mk. 50 (sämmtlich hier). f) Zinsen: Mk. 330. 62 Pf. Frankfurt a. M. 1. Mai 1889. Briefkasten. Herr J. K. F-n. Erhalten. Verantwortlicher Redakteur und Herausgeber I)r. Adolf Brnll; Druck von H. L. Brönner's Druckerei (F. W. Breidenstein) sämtlich in Frankfurt a. M.