Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 1822-1823
- Issue
- 2 (1822)
- Date
- 1822-01-01
- Page
- Seite 288 (sequence 94)
- Language
- German
- Belongs to
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288 Talmudisten/ würde ein Lateiner nicht so blind folgen/ z. B. dem Samuel (Kellet). 5. 77 s) in der Uebersetzung des Wortes 012^12 (^o^^^ou^, s. zu 1r. Ladd. 5. 109 a oben). Ja ich möchte aus einer Stelle") zu meinen versucht werden, daß er mittelalterliches Latein/ als der Mönche und des Cterus Sprache, für etwas ketzerisches gehalten. Nicht viel besser, als mit den fernen todten, ging es ihm mit der nahen lebenden Sprache, der Deutschen. Manches mag er, wahrend seines Aufenthaltes in Deutschland, manches aus deutschen Commentaren^), einiges vielleicht von deutschen Zuhörern gelernt haben; die Summe ist sehr unbedeutend. Was sollen unter zehntausend französischen Wörtern zwölf deutsche, und zumal seinen Landsleuten? Er scheint nicht mehr gewußt zu haben, als die, welche er angicbt, und welche — so viel ich deren aufgefunden — nach alphabetischer Ordnung folgende sind: Flöße (Oi'^l. s^2) hebr. NNIIN. 1 Könige 5, 9. Ler-sckock 5. 28 b. Gehimmelt (V^O^NA) hebr. Q^-NZM. 1 Könige 6, 4. 12) Au Lad!,. 5. 103 d: „^112^2 das sind Amulete und Settel voll Zauberei und dämonischer Namen," und fahrt fort: V^^P s^'.IO O^P. Dieseverstümmelte-—Glosse, über welche alle bisherige Lexicogravhen ein vorsichtiges Schweigen beobachten, übersetze ich also: man nennt sie im christlichen Latein: xkUaclere (vgl. kUcKelt-t äLctiori. «Zll. I^von 1759 t. 3 z>. 123). 13) C6 ist eine schwierige aber nicht unwichtige Untersu. chung, die Sprache zu ergründen, welche im llrcn Jahrhundert die Juden in den (linken^ Rheinstadcen geredet. —