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Jeschurun · 1884-12-25 · Heft 52 (25.12.1884) · p. 822

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
17 (1884)
Issue
Heft 52 (25.12.1884)
Article
Videant consules!
Date
1884-12-25
Page
822 (sequence 2)
Language
German
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822 famincn mit de!! Juden deren können. Ich hoffe auf Gott, baü Orr in der un de grenzten Fülle Seiner Weisheit und;grenzenlosen Güte uns Gnade verleihe in den Augen der Fürsten und Herrscher, welche durch die Autorität Gottes berufen sind, über unsere Wohlsein zu wachen. Wenn ich erst festen Boden unter meinen! Füßen hoben werde, werde ich, ermnthigt durch die! Hülfe Aller, welche Gott und Icsum lieben, den Wen beschreiben, um nach allen Zeiten nuferes großen Landes zu verkünden: ״sprechet zur Tochter Zions: Ziehe, Dein Heil kommt." (Ies. l;2, 1 ].) In all‘ meinem Werke höre ich nicht auf, meiner Verpflichtungen gegenüber den Behörden, welche die Boten Gottes, zu gedenken. Dem Gesetze unseres Landes gemäß ist cs verboten, öffentlich zn predigen oder Versammlungen ohne Erlaubnis der Regierung abzuhallen, und diese Gesetze haben mich bis jetzt gehindert,!!!einem Wirken größere Ausdehnung zu geben.". ״Es ist mir unmöglich, Dir, Geliebter in Jesu, zu sagen, wie sehr ich von den! englischen Volke,!!!!- bewußt, unterstützt worden bin, sowohl durch die Zeitungen, besonders die ״Times", als durch sonstige Veröffentlichungen, welche Du mir sandtest zur Kräftiguna und Erfrischung in meinem Dienste für den Rainen Jesu. Dein treuer Freund, welcher sich preist n. s. m. Joseph Rabinowisch." קוי* קורא (Kol Kore). ״Die Stimme des Rufende»." ״Wer unter Euch will dieses hören? hören und anfhvrchci! für die Zeit, welche kommt?" ״Meine Brüder, Kinder Jakobs, wer ist unter Euch, dem das Andenken unserer heiligen Väter Abraham, Isaak und Jakob, welche von dem höchsten Gotte das Verspreche׳.! enthielten, daß durch ihre Rachkommen alle Völker der Erde würden gesegnet werden, noch heilig ist? Wer ist unter Euch, in dessen Auge die Gebote, Satzungen und Lehrer!, welche Gott seinem Diener Moses an! Horeb für ganz Israel befahl, noch heilig sind? Wer ist unter Euch, der noch Liebe und Sehnsucht hat für das Hans Davids, des Königs von Israel, zu welchem Gott einst sprach: ״Er wird mich rufen: mein Vater bist Du, mein Gott und der Fels meines Heils. Auch ich mache ihn meinen Erstgeborenen, hoher als die Könige der Erde. Sein Same soll dauern für ewig und sein Thron wie die Sonne vor mir."? Wer ist unter Euch, in dem die Liebe zu Geld und Verdienst noch nicht ausgelsscht hat den letzten Funken der Treue in die Worte unserer Propheten, der getreuen JesaiaS, Iereinias und der anderen? Wer ist unter Euch wahrhaft bekümmert wegen des traurigen Geschickesvon Israel? Wer ist unter Euch, welcher wahrhaft wünscht, das Erscheinen des Gesalbten des Herrn zn erleben, welchen Er bestimmt hat zu dem Ruhme Israels im Angesichte aller Völker?" ״O, möge er sich nicht in Stillschweigen hüllen, n!ögc er seine Stimme erheben und seinen Genossen zurüsen: Seid stark'. Laßt uns uns die Hände reichen und;:!Gott;!!rücklehren! Wir wollen uns vereinigen zu einer Schaar von Israeliten, unter welchen keine Arglist, unsere Knice zn beugen vor unserem Bruder, Jesus von Nazareth, unserem Messias, welcher war, ist und wird sein für immer! Laßt uns bekennen im Angesichte aller Völker der Erde: ״Wir sind schuldig wegen unseres Bruders, da wir sahen die Angst seiner Seele, als er zu!ms flehte, und wir hörten nicht; deshalb ist diese Nolh über uns gekommen." ״Laßt uns uns crmaunm und aufnehmen das Joch, unter welchem Naum ist für jede lebende Seele, wie Er gesprochen: ״Mein Joch ist leicht, und meine Last ist sanft." Laßt!ms Ihn aufrichtig lieben, welcher gesagt hat: ״Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben," dam! werdet Ihr erkennen die Wahrheit, und die Wahrheit wird Euch frei machen. Eilet, meine Bruder, schauet auf Ihn, welchen Ihr gelobtet habt, dann wird er rasch zu uns kommen, zusammen mit seinem himmlischen Vater, und sie werden ihre Wvhnnng bei uns nehmen, und wir werden antworten und sagen: ,,Gesegnet sei der da kommt im )kamen des Herrn." Amen. Joseph Nab'mowisch." Nabinowisch ist, wie inan sieht, gerade kein Original. Aber cr scheint schlau und vorsichtig zu sein. Wem! cs ihm gelingen sollte, sich mit dem Nimbus eines von der Negierung Begünstigten zn umgeben, und diese wider Erwartung seine Bestrebung in der Thal begünstigen und unterstützen würde, so könnte unseren südrussischen Glaubensgenossen durch diesen Missionär manche Widerwärtigkeit bereitet werden. Darum vidcmitt coitsulos! Nachtgestirne. Historische Novelle aus der Feudalzeit Ungarns. Von Sam net Berkhold Rosiier. —־׳•■י• (Oiaclibuicf ucr&otcn 11-Heberscyuiig-:.recht »orl'cüaltcn.;Fortsetzung.) Es begann nun eine grausame, unnatürliche Jagdj Der Zigeuner voran, ihn! hart in den Fersen das j galoppircnde Pferd. Der Zigeuner wußte, daß, wenn j er int Laus Nachlassen würde, der Ncilcr rücksichtslos l über ihn bimvegsctztc — die Todesfurcht verlieh ihm

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