Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 17 (1884)
- Issue
- Heft 51 (18.12.1884)
- Article
- Deutschland : Köln [Nachricht]
- Date
- 1884-12-18
- Page
- 813 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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- Slonim 1× ep/1000502
OCR text
813 bcjoflcucu!פ׳ת׳ב, empfinden bic -Ocrrcit Rabbiner pirsch in jranlfmt a. M. und Rabbiner Du. Pluto in Köln von By. Ehrwürden Herrn Oberrabiuev 3 0 s. 9iofin in 31 onini Briefs ans bcncn nachstehender Auszug;111׳ allgemeinen .Ueiuitui[; verössem licht wird: £6״ ist 11110!und geworden, baf; bezüglich der Zuverlässigleit be^ בשרות der von hier bezogenen 'פ'ח'פ falsche und dose Gerüchte verbreitet worden sind. — (Ul) ci'fläi'c ausdrücklich, dass alles, was der בובד Herr Wolf T o p 11 o w S t y and K ölu von hier bezogen hat, von solchen Renten ist, die vollständiges Perirauen verdienen und die nichts and Händen geben, was nicht in jeder Beziehung auch vollständig religiösen Anforderungen entspricht: dies thcile ich Ihnen mit, damit auch der leiseste Funke von bösen 0iad)1'cbcn über die von Topilowsly von hier bezogenen נח בי קודש erstickt und jedes Mißtrauen beseitigt werde. Um aber für die Folge jeden auch entferntesten Verdacht anSznschließen, erkläre ich, das; von jetzt ab alles, was genannter Topilowsly von hier bezieht, durch mich zur Versendung kommen soll, nachdem es durch denRabbiner Ratner nachgesehen und jeder Sendung ein ח,בשד von um׳ und von dem genannten, von mir bestellten בעל פדה (Korrektor) beigefügt worden ist. S'louini, 20) ה׳ בבלו תרנז׳ה. November). Der Rabbiner, gez.: Jos. Rvsin." Gern bestätige ist, das; vorftehende-r Auszug dem Inhalt des vom Herrn Oberrabbiner in Slonim an mich gerichteten Briefes entspricht. Gleichzeitig empfehle ich Herrn Wolf Topilowssky hier als einen fachkundigen סובר von durchaus zuverlässigem, streltg religiösen Karakter und Wandel. Köln, 2. Dezember 1864. ge;.: 'Rabbiner 1)1׳. Plato. Auf Ersuchen bestätige auch ich, dag auch mir von dem Rabbiner zu Slonim ein ine Wesentlichen mit dem obigen Auszug eines Herrit I)!׳. Plato zugekommenen übereinstimmendes Schreiben zngelotnmen ist. Frankfurt a. M., 2. Dezember 188i. gez.: Üiabbiuev Hirsch. 5 ־11־rlciuerdliltgett (Bayern), 8. Dezernber. Seine Majestät der König haben allergnädigst zu genehmigcn geruht, das; behufs Aufbringung der Kosten der Reparatur der Synagoge und des Neubaues eines Schulzimmers für die hiesige israelitische Kultusgemeinde eine Kollekte in sämmtlichcn Synagogen des Königreichs vorgenvmmen werde. So lautet der diesbezügliche Erlaß des königlichen Staatsm'ntisterinms des Innern für .Kirchen- und Schnlangelegenheiten. Sa. Wnrzburg, 11. Dezember. In dieser Woche ist der Rechenschaftsbericht über die hiesige israelitische Lehrerbildungsanstalt für das zwanzigste Jahr ihres Bestehens erschienen. Nachdem über den Erwerb cincS prächtigen dem Zweck ganz entsprechenden Gebäudes und dessen Einweihung gesprochen, worüber wir zur Zeit berichteten, wird über die der Anstalt gereichten Unterstützungen und dann über die Leistungen der Anstalt ausführlich Bericht erstattet. Die Spenden flössen auch in diesem Jahre reichlich, so das; nicht nur allein die gewöhnlichen laufenden Ausgaben, nahe an 17<j<10 JC., vollkommen gedeckt wurden, sondern es blieb auch ein großer Theil übrig für die Adaptation des Hauses. Die Anstalt war von :14 Zöglingen sregnentirl, wovon 14 Unterricht, Wohnung, Heizung und ärztliche Behandlung nnentgcldlich erhielten, während die ganze und t l theilweise Beköstigung bezahlten, l 7 Zöglinge wurden in diesem Jahre aus der Anstalt entlassen, von welchem 12 die AnStriltSprüfung mit sehr gutem bezw. gutem Erfolge bestanden und in die Praxis entlassen wurden, so daß hierdurch die Gesammlzahl der in der Anstalt AuSgebildcten und in die Praxis Entlassenen auf l r>0 gestiegen. Der GcsnndhcitSzuslaud war ein ausgezeichnet guter, indem eine wcsentliche Erkrankung eines Zöglings nicht vorkam. Das bisher in dem Jahresberichte vermißte Pensum, der behandelte Lehistofs, sowie die Namen der Lehrer, in welchem Fache sie unterrichten, hat in dem diesjährigen einen gebührenden Platz gefunden; eS dürste auch noch die Anzahl der Wochenstnnden für jeden Lehrgegenstand angegeben werden, erst dann erhält man ein klares Bild. Auffallend rvar uns im Bericht, daß über die Thätigkeit der Mitglieder deS Kuratoriums nichts erwähnt wird. Wenn dieselbe lvirklich so gering, so sind um so mehr die Verdienste des Vorstandes, des Herrn Distriks Rabbiners N. Bamberg er, anznerkennen und hochzuschätzen, daß׳ durch ihn allein die vielen Mittel, die durch freiwillige Beiträge bestehen, mit vieler Mühe und Sorge verbunden herbeigeschasft wurden. Möge die Anstalt unter seiner Leitung blühen und gedeihen, und gewiß wird dieselbe eines herrlichen und großen Erfolges sich zu erfreuen haben. Mögen auch die verehrten Spender und Spenderinnen, die bisher der Anstalt ihren WohlthätigleitSsinu im reichen Maße bethätigten, denselben auch ferner der Anstalt zu Theil werden lassen, denn sie fördern daö Edle, Gute und Wahre׳ Schließen wir unfern Bericht mit den Worten des verehrten Berichterstatters: ״daß wir durch gemeinsame Thätigleit, durch nnermüdcteS Zusammenwirken aufsegensreiche Erfolge rechnen können, und erfüllen würden sich des Psalm isten Worte: die Huld des Herrn sei über uns, so gelingt das Werk unserer Hände, all unser Thun gelingt durch Ihn." Holland. X. Amsterdam,!2. Dezember. Gestatten Sie, geehrter Herr Redakteur, auch mir einmal ein Plätzchen