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Jeschurun · 1884-11-27 · Heft 48 (27.11.1884) · p. 757

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
17 (1884)
Issue
Heft 48 (27.11.1884)
Article
Was haben wir von der Montefiore-Feier gelernt?
Date
1884-11-27
Page
757 (sequence 2)
Language
German
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mir al$ G!l)cf eines bei* angesehensten Bank Häuser Londons, ״Moses" heigen? sich nicht des Namen בשה schämen? Wie schon ist eS doch bei uns deutschen Fndcn! Hat der Großvater — was ja für die An schaumig seiner Zeit verzeihlich war --- den )tamen י\\ן0'1ט.ז) בשח) geführt, nnd!vir;vollen sein Andenken unter seinen )lachkommen verewigen, so muß dieser viir de׳, riviii; all der Hand der herrschenden Sitte vollzogen!verden. AuS בשה wird daun, an den Ursprung nur cnlsen.l streifend, ein Martin, ein Maximilian, aus einem רבי der leidenschaftlich תחריב ובעברות gesagt hat, entstand ein ..Kurt", ein reizender Kerl mit germanischen Sitten; der ehemalige ר׳ אברהם ein עוסק ביס" ס ופוסקים lebt fort in den Nomanhcldeu: Alexis. Arthur, in dem strammen Burschen Anton 11. s. ך.י1ו ״Sie heißt Du, mein Sohn?" möchte der Ehasan doch gern wissen, wenn der Konfirmand seinen Segensspruch, --- als Mastor-Dcttamator zur Thora aufgerufen sdcs üblichen ב^ ׳סבר״ wegen) — hersagen soll! Emil und Felix, das fühlt er, sind in diesem Augenblicke nicht am Platze. Aber wie entgeht man hier glücklich der peinlichsten Verlegenheit? An seinem achten LetenStagc hat sein בוחל zwar laut seinen יסב הקדש in seiner Gegenwart proklaruirt, aber dieses Tages sich zu erinnern, das vermag er denn doch nicht, nnd ביוב היסביני והלאה hat sein Ohr eine Indclei, eine Bcrmanschelnng nicht vernommen. Schreckliche Situation angesichts der anfgerolltei! Thora! Plan wendet sich in der Verzweiflung an den Vater des Knaben! Es steigen hehre Gestalten aus dein grauen Alterlhum, als ehrwürdige Erscheinungen von ihren Gräbern vor seinem GeisteSange ans, aber sie lassen sich nicht mehr mit Pan! und Cäsar identifiziren. Was thnts! Gemeindc und Vorbeter werden die Spenden auch ohne -;בי שבר recht gern in Empfang nehmen. — Tableau! 'Schluß folgt.- h. Vidcant■ consiiles! An die Adresse nuferer cy l a u ü c!1 a ff eit in Siid-RnßllUld. 11. )licht nur ,;um Kriegsübren, auch;um )!eisen gehört bekanntlich Geld. Nabinowitch will's für hundert Pfund 11)1111, nämlich nach London konunen, aber man besürchtci innerhalb der MissionSAN-sellschas!, daß es der Sache zu viel schaden könnte, wenn der ״Mann von das Ganze" so lange von seinen Gläubigen abwesend sei, und deshalb wird wahrscheinlich Wilkinsou nach Kischincff reisen, natürlich begleitet von dem glanbenseisrigeii Adler. Fsl man einmal ans der Tour, dann soll auch Warschau mit einem Besuche beehrt werden, vielleicht läßt sich auch dort ein ״Geschäftchen" machen. - Senn man für eine so feine Firma reist, kann man sich natürlich nicht lnmpen lassen: Nabinowitch als Anfänger verlangt inll. der zu Hause, bleibenden Familie hundert Pfund — mir hundert Pfund Sterling. - Nev. Willinson kann es beim besten Willen nicht unter zweihundert Pfund th»n, cs lostet ihn selbst mehr, noch dazu wenn Adler dabei ist, dessen Wutkistugeiid-Neminiszenzen aus dieser Reife ja wieder würden anfgefiifchl werden. Dicie zweihundert Pfund sollen mm aber ans irgend einem Grunde nicht der MisfionSlasse entnommen werden, doch auch das macht noch keine Schwierigkeiten ״ ,׳Freimde der guten Sache" haben die Hälfte bereits zur Verfügung gestellt und auch der Nest!vird leicht znsaminengcschosscn werden. Aber — - jetzt kommt ein großes ״aber". Wie? wenn mm die Sache in ttischincss nicht so glänzend ist, wie Nabinowitch sie geschildert? Wenn Nabinowitch vielleicht — vielleicht? gar ein Betrüger?-Der Blamage will sich Wilkinsou natürlich nicht auSsetzcn, nnd wer null cs ihm verdenken? stch gewiß nicht. Weiß ich doch, daß in jedem Geschäfte Vorsicht ein nicht zu nnterschützeiider Faktor für das Gelingen eines UnternehmcnS ist — nun, auch das Missionshandwerk nährt seinen Mann. - ׳- Und schließlich noch eine Cr- Wägung, und diese scheint den -Herren recht viel KopszerbrechenS zu verursachen, sic ist für unS aber, d. h. für jeden Feind dieser nngnatisizirbarcn Scelenfängerci, eine wahre Geungthunng, sie ist der Gradmesser für das Renommee, dessen die -Herren sich zu erfreuen haben, und das Schönste ist, daß sie es selbst wissen. Also, kurz und gut, die -Herren befürchten, daß Nabinowitch bei seiner -Heerde kompromitirt nnd sein Werk dadurch gefährdet werden könnte, wenn er in offenkundige Verbindung mit der Mission träte, sei eS nnii dadurch, daß er nach London oder Wilkinsou nach Kisehiness reise. Und dieser letzte Grund scheint den Ansschlag gegeben zu haben, wenigstens hat Wilkinsou erst noch ein Mal an Nabinowitch geschrieben und unter Anderem besonders über diesen Punkt um AnSknnst ersucht. — Eventuell!heile ich auch die Ant-!vor! mit. 3nr töffijjidjtf der Ziidni in iHnlilniliiirg. Unter Benutzung des Don-׳.ch'fche1l Wertes.) Juden in Krukow nnd Güstrow nnd ihr Mnrtlzrinrn. *j TünchII׳.na B.üuk: שבעין -.1 ' rzurlsctzuug In hohem Grade beachtenSwcrth und .;engend für "לא •גינו שבוחן שראובן ׳den wahren Sachverhalt der jüdischen Güstrower 5kata י ירדו ראובן דשבעון עלו

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