Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 19 (1886)
- Issue
- Heft 12 (25.3.1886)
- Article
- Weshalb die heilige Sprache verwaist ist
- Date
- 1886-03-25
- Page
- 185 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 75% known words query
- IRI
…/2932754-2933154-2933167-2964916--21469-2964974- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
M IS Jcschurun, 185 Jcschurun. Weshalb die heilige Sprache uerivaik ifl. אל גזורי ישראל. (על־בה־ זה אבדה עפה־.עבר? דאו עבק־דודנים; רען פרי־דין־ הובי־ הבר: בבוז גאייונים ולעג הדאנגים!) 1ר Sv דבעתי קול־ןהודה, בורעי לבי רעדו לבדיך־ךיגי;יזעק. לבה־זה ציון נסדר׳ בק־ס הבי יו־רוד, כי מכרו ויהאדדי הלאה קרו בל־הל, ובעטה קדד :לבדו• בי אדני ובקרי׳ אל־קקצף רבי יהודה! נ־אם עלבה הקעיבה, על־דפה־עבר־ העתרה, עלבה היהה כעסקה׳ זאה הכבודה והבורה בתע .:הרב בעינה׳ כל־בקוריה :יבדו? ה בבי אקצף יוריק, דב קרני גקבגיה הם עברו לדון קרעני• דגו בקו בליעה׳ דרכה גדרו בכירים׳ צאי קךאו־לה גבתה וכבר בבעכניה:עקב, איתר, כלה גי־די■ בעיר־עלם;עיבו חהלה, בה־ציון דכהו בהפליהיהם הכירוה׳ כלקזבר לה בהו, א ול־דהויי בתי־פפר. :הר איתה קנהו ■ נביאיה על־ב; נדבו, קניהם בסבו; והב״ו. דור־ דעה לו:קום׳ דור הבב אח־ירועילם ע ל־ בעברכם לו:עבדו, יקרים סה:רי.ע;נים, יבען ציי; לא י!קס<, ,".א. ע־י־ככים ק דדי ייבנו יוקירו׳ לא בם :תבעדו ■ עד־בהו־ה הבדיח־ים, כגורי אקרה :נערו ר אדיה בכורי עטם, זברה קדד :בחרו, נגינות ציון:עירו, ופניהם אל־:הפרו הזק יאבר איד לאהיו׳ וקו:־:ה א ר׳ ן:ירדו! הק׳ שי":," בן־שמחה רוב ז״ל למטה פרי־שקדים, שומר משמרה לה״ק בק״ק לייפציג. Dr. S. Wandekkern, Leipzig. E—cli. Bad 5N'ssingen, Purim 5646. Der Büchermarkt förderte in seinen neuesten Erzeugnissen ein Werk zu Tage, welches der Besprechung schon auS dem Grunde werlh ist, um alle Jene, die eS mit der Erlernung תורתנו הקדושה noch ernst meinen, zu warnen, cS anzuschassen. Ich meine den Pe u t a t c u ch des Herrn Rabbiner Dr. Sondheimer in Heidelberg. Dieses Buch hat nur diejenigen Abschnitte aus der תורת in Text und Uebersetznng ausgenommen, welche der großherzoglich badische Oberrath der Israeliten den israelitischen Lehrern als UnterrichtSpcnsnm empfohlen, und noch einige weitere Kapitel hinzugesügt; die übrigen Abschnitte aber hinwcggclasscn und die dadurch entstandcncn Lücken durch kurze Inhaltsangabe und noch kürzere Präparationen — einzelne Worte — anSzufüllen versucht. — Wenn nun von Seiten der Lehrer jeder Bersuch. den Unterricht in den RcligionSgcgcnständeu, denen die Zeit ja freilich allzu spärlich zugemcssen ist, zn erleichtern, gewiß dankbar und rücksichtsvoll ansgenommen wird, so hieße eS doch mit den! ganzen bisherigen Lehrprinzip brechen, wollte man der gcnannten Peutateuch-AuSgabe den Weg in die Schule ebnen. Bisher konnte wohl eine Meinnngsvcrschicden-!)14! im t>*רנשnsUnterr!d)tc bezüglich der für die Jugend nicht geeigneten Stellen bestehen. ES ist aber noch Keinen! eingefallen, ein הומיש hcrzustellen, das eine dieser Meinungsverschiedenheiten verkörpern sollte. Das war Herrn Dr. Sondheimer Vorbehalten. Wohl giebt cs Pentateuchs Schulausgaben, die מ<ישה לוט ובנותיו und andere derartige Stellen uuübersetzt ließen — aber bei! weitaus größten Theil der תורה zu apostrophircn, das hat noch Ricmand gewagt. Was-hätte cS wohl geschadet, wenn der ganze Text - - auch uuübersetzt — als Berbmdung da gestanden hätte! Wenigstens wäre dadurch dem Lehrer doch die Möglichkeit offen gcivesen, mit fähigeren! Schülern über daö vorgeschriebcne Maß hinanszugehen, ohne den Eltern die Zumnthung inachcn zu müssen, für denselben Unterrichtsgegenstand zweierlei Bücher anzuschasfcn. — Kritisch an das Buch heranzntretcn, sei nicht die Aufgabe dieser Zeilen; nur mögen einige Beispiele die sonst flüssige, jedoch sehr willkürliche Uebersetznng veranschaulichen; ותברות את ^רלת בנה .,sie vollzog die Milo"; אבני'ט ..Töpferscheibe, Badewanne('?!)" rc. — Daß dem hebräischen Terr das für die Betonung unerläßliche מתג und אתנהתא — von anderen נגינות nicht zu reden — nicht bei ged ruckt ist. darf mindestens sehr befremden, namentlich in einen! Buche, daS einen Anhang für daS Wichtigste aus der Grammatik für nöthig findet, und darf gewiß mehr beanstandet werden als das als KonjugationS-Muster i / D23C