Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 18 (1885)
- Issue
- Heft 16 (16.4.1885)
- Article
- Zur Sephira [Nachricht] / Rosenthal, Ludwig A.
- Date
- 1885-04-16
- Page
- 249 (sequence 1)
- Language
- German
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M 16 Jeschurun. 249 Zur Sephira. Einst, statt der Sonne, strahlt uns Gottes Licht. Nach Deinem Worte zähl' ich Tag nm Tag, Bis sündenrein 1111b frei ich werden mag. Wie räum' ich ans dem Weg' die Sünde — sag', Was soll ich Dir erwidern beim Gericht? Dein Haus ist teer, die Freunde sind nicht da; Die Frommen floh'n, die sonst man opfern sah. O, führ' uns Juda's Macht'ge wieder nah, Und Dir entzieht sich auch der Niedre nicht. < t Ist nur erst rein mein Pfad — der Schatten weicht, Und Jedermann Dein Heiligthum erreicht, Nicht Einer fehlt — dann wird Versöhnung leicht,? Beugt sich vor Dir Jeschurun recht und schlicht. c Gleich Löwen lauert unsrer Hasser Schaar, ) Des Ew'gen Heerde bebt vor der Gefahr — Wann wird an uns das Wopt der Scher wahr, Tönt die Posaune, strahlt der Freiheit Licht? i Dann, statt der Sonne strahlt uns Gottes Licht. - Ludwig A. Nosenthal, Prediger zu Köthen. לספירה. וז^רש אם תחסר . אז;איר לי גואל: ימנה בניסור. יום יום ב;שךאל. עד המאי;סיפר. ונדכא יגאל. ף,וי דרכי איך תש״ד. מעון הגעל. ן!במעשי אם:הפד. רה אשיב לשואל: ךל ביתך מיךיךים. עדתי איך תדל. כי משו הפירים..ועכיודתי תהדל• השיבה נגידים. ושמך;תגדל. בן ארמון גם בפר. אז ירוץ לף אל: רעות דרבי הסר. וצללים;מושו. כי עמך;וסר. ולביתך;חושו. אין אהד אז הסר.׳לרצות;גשו. עןח עמך בעפר. לרצות הפועל: רבצו כלביאים . משעאי;שורון. איך פחדו מראים. גם צאנך יגורון. ךןןי1ני נביאים. סופרינו;תורון. קרב תד!קע בשופר. ובא לנו גואל: השמש אם תהפר. אז;איר לי גואל: ממני ה״ק יהודה בן לא״א מורינו ר׳ אשר נ׳י איש עמק שושנים המכונה ראזענטהאל. Korrespondenzen und Nachrichten. Deutschland. & Hannover, 15. April. Wir empfangen.so eben die Nr. 29 des Mainzer ״Israelit" vom 13. d. M. Wir ersehen daraus, daß derselbe die gegen uns in seiner Ausgabe vom 30. d. Mts. sich richtende Verdächtigung zurücknimmt. Er entschuldigt sich mit der gerade nicht sehr glücklichen Ausrede, ״nicht präzis genug" im Ausdruck gewesen zu sein. Wir würden hierauf und auf die überhaupt wenig geschickte Weise seiner Erkläruug nicht zurückgekommen sein, wenn cs ihtn nicht beliebt hätte, mit derselben wiederum eine Entstellung des Thatsächlicheu aus unsere Kosten zu verbinden. Er schreibt mit dreister Stirn, daß wir mit ihm ״Streit anzufangen" suchen, er sich aber ״in eine weitere Polemik" nicht einlassen werde. Eine solche bewußt geübte Verdunkelung eines Sachverhalts verdient um so mehrdie schärfste Zurechtweisung,׳ als sie in demselben Augen- : blicke versucht wird, in welchen! der Schreiber gezwungen