Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 17 (1884)
- Issue
- Heft 12 (20.3.1884)
- Article
- Deutschland : Dortmund [Nachricht]
- Date
- 1884-03-20
- Page
- 190 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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190 wort. Und taranf fitifl ein artige? Frage. undOln tvort spiel cm > mit mtitfiett, Störfen und 2 ch innen und audeiem 2piel;e11g, > so t’af; eine reguläre '1'rü;ךeIei sich numufettc, und Hern?icbeo I!nnnn non 2 P1u10nb1׳1.׳; die Ueber:e1tgnng gciv.11111, daß die! Teninunder noch nicht reis für seine 09ei?he>t?leh1e!1 wüten,! rveshalb er sich tnnthig vürt;01ן und 11 סט Tonninnd die de-! {}cr^i^cnMocrtlic Vc!n־c miinabm: n״u r-ujvis!,׳.min! < «uirin^it!ulir•' 1״ ׳ intlnim. Hofietttüch fommt ev nicht wieder.!))!arburg, 12. Bcä!;. 0(1? 111 uth!mißlicher OOförbcr des 09 olf'schen Ehepaares - s. Olr. 1!, ist der Schmied Hebder ich cm? Noßberg in das hiesige Gesängniß eingeiiesert worden. Trotz seines?engnen? erscheine!! die belastendnt Indi^ien so ftvirf, das; seine Thälerschaf! sich als gewiß heran?- stellen dürste. Das Dc'oliv der grausigen Thal soll Nache gewesen sein. Stuttgart, OOcär;. Ter im vorigen Jahre in Ulm verstorbenen J >r. me<l. I saa e N ö der -wenn wir nicht irren. w>1r dessen Beiter der erste jüdische Bürger Ul ine■ hat von 1 einem Vermögen einen großen Thei!;n wohlthäligen Bwecken bcfiinimt. Cie wurden nun vor kurzem die beuessenden Snminen au?- befahlt: ׳Mark :K>0<) einer Privalslistntig für arme hüls?bedürftige Israeliten ohne bestimniten Wohnort, Mark I.'M> für .'i Pstegbesohlene de? Verstorbenen, von O.ll'nrk 10000;1uei Olnverwan dt eil auf?eben?daner den IiitS. während das Kapital nach deren Olbleben dent Ul wer Stislnngernth;11 einer Nöderstiftnng;!!fällt, deren Binsen je;11 ein Tritte( einen! -זud. nw׳!.. einem Vehrkandidaten;1״ Volkoschnke uild einen! Kunstgeiverbebeslisseneu;nkommen sollen, O.yark!500 der Trt?c11׳menbehörde in Ulm, Mark 1 r>QO dein 09 o h > t h ä t i g k e i t S v e r e i n, Mark 1UUU den! StistungSrath Ulm;n einem Stipendium für einen >tnll.!in-׳!., Mark 1 •U der württembcrgischen är;tlichen Unterstüt.mng?kasse in Stuttgart, je Mark!><>0 der allgemeinen Cr rankenkasse, dem V r i v a 11111! c v st ü 15.11!! g? verein, dem Cr reu fernere in und der >trippe.- 001 art -!<.>0 der Freimauerloge!11 Nt UntersiüNnng?- sondS, 9.1 uirk 2Ü0 der F-ieimauerloge in Stuttgart, '))hm .'»UUO einem Verwandten in Wien und Mark lüonn seiner Han?- Häklerin. Der Nest des Vermögen? wird später;11 wohllhätigen Jmetfeit verwendet. H 1) llaUd. 1' 'Amsterdam, im llllär;. Der Großindustrielle Herr Ol. D. Hamburger in Utrecht findet in dem ..Olmsterdamer Weekblad voor Neederland" diejenige öffentliche Olnerkennnng. die er schon längst für seine Verdienste 11111 die Hebt! 11 g de? v.11er(ändischen GewerbesteißeS verdient hat. In unserem Lande kennt man Gottlob den hästtichen Geist des Vornrtheils nicht, vaelcher anoerSwo mit Oieid ans Diejenigen Hinblicken laßt, die ihren Ursprung ans den Patriarchen Olbr.'.ham;׳.!rückführen und;n Olnsehen und Wohlstand gelangen. Die hiesige Presse rühmt an Herrn Hamburger, daß er sich, ans den kleinsten Verhältnissen hervorgegangen, durch Fleiß und Uuisichr;um Besiver einer der bedeutendsten Blei- und Binkwal;1ver!e entporgeschwungen hat. Für Ihre C'eser wird es noch ein besolideres Interesse haben, daß Herrn Hamburger'? Fabrik an Sabbath und Feiertagen streng geschlossen ist. גש Rotterdam, N. Vcür;. Ter ״Nienwc Noilerdarnsche Courant" schreibt: Schapira, der bel.!nnte Verfertiger biblischer Närnnskriple, hat sich in unserer Stadt entleibt. Bekanntlich ist er, nach dein früher mit seinen sogenannten siilaiii'chen Handschriften Voraesalleiieii, vor einigen Monaten in Berlin und C'ondon gewesen, um ein alte? Mannsirivt de? Buche? Deuteronomium;u verkaufen! er forderte vom British Miiienm dafür eine ׳Million Psnnd -Sterling, doch wurde die Unechtheit gar bald entdeckt. Cyach dies׳.-r Beit hat er seinen 09 ahn sin in nuferem?av.de genommen, wie c? scheint, erst in Olm st er dam dann in Blvemendaal, von wo er vor ungefähr vier Monate hierher übersiedelte. Er wohnte;nerst in Adler'? -Hotel, seit einige 09ochen Hotel Willeinsbing, an den BoonipjeS. Ta man f!it einigen Tagen von ihm nicht? gesehen noch gehört haue, tvurde mau unruhig, und da sein Brntmer von Innen rerschlossen ivar, henachrichtigle man die Poli;ei, welche die Thür ansbrechen ließ. Mm! fand ihn mit Blut nbersirömt auf seinem Odette, neben ihm einen sechslänsigen Nevolver, welcher noch mit fünf Schüssen geladen war! die Leichenschau ergab, daß er sich eine Kugel durch den Stopf gejagt hatte. '0131 ז seinem Bimmer fand mau Visitenkarteit, ans denen gedruckt steht: Ol. A. Sliapira. lnM-kM־!)cr un׳l;mt iqunrimn. a^eut, 1110 '1״. Rriti:־]! Oln.-enm״, nttd darunter .,.limmalouw. Sein Koffer war gan; gefüllt mit Papieren, worunter verschiedene in Folio-Format, in CCnglii'ch, Hcbräi'ch n.s. w.! außerdem besauden sich darin einige Broschüren und Briefe. Oln? einem erst tür;lid) geschriebenen Briese geht heivor, daß sein Gemnih?;nstanin dcn letzten Tagen viel;11 wünschen übrig ließ. Oll? er jüngst in Schiedam ivar, glaubte man bereit? Symtome von Irrsinn an ihm;1! bemerken, und er wurde an? diesem Grunde von der Pe>li;e1 angehalren. 29ie c? scheint, war Schapira in Denschlaud uatnralisin und hatte dort wohlhabende Familie! seine Fra!! wohnt mit einem Kinde noch in Jerusalem, während ein andere? Kind sich in Berlin in Pension befindet.!Tie MittheÜnng de? Xoniizer Pro;esfe? und der?and-!׳!!;?-Verhandlungen hat den :)kaum so in Olnsprnch genommen, daß wir bedatterlichst mel,rereKorresponden;en;nrücklegen mußten.; David Kaller. Leu Naftali Simon. .'Nie :Uu1>tc luulH'l.al'it'n. ׳ Fortsetzung.z I3r. Vurgivald Ijattc in dem Tone der begeisternden Rede gesprochen, und cs lag auch m seiner Absicht, dem jungen Manne, welcher seinem Unterrichte anwohnen sollte, zu imponircu. Wußte er doch, daß David ein bedetttend größeres Wissen als sein um einige Jahre älterer Sohn besaß; er fürchtete deshalb, von seinem Olnsehen cinzubnßcn, wenn der neue Schüler den gewohnten Maßstab au sein ״lernen" legen würde.; Er wollte darum diese Erkenntniß der Uebcrlegcnheit , von vornherein durch die Herabwürdigung der bis-; her i gen ORclhode para ly streu. David sollte in die - Lehrstunde mit dem Bewußtsein eintretcu, daß hier ׳ seiner eine ganz neue Dffenbarmig warte, und Ur.Bnrg- ' watd ihm eigentlich erst die Pforte zur wahren Wissen׳-! schaft eröffnen werde. Er sollte in dem Burgwald-; scheu Unterrichte eine Fundgrube neuer Weisheit;1! finden hoffen und die anscheinend wissenschaftliche Ber-; brämung und das phrasenhafte Beiwerk als den heiligen Vorhang in scheuer Ehrfurcht betrachten, welcher der; reinen Wahrheit, die endlich seinem ahnrmgsvollcn Geiste offenbart werden werde, zur Hütte diene. Der Rabbiner hatte auch wirklich seinen Zweck erreicht. Olnf den unerfahrenen, wissensdnrstigcl! Iüngling machten seine Worte einen tiefen Eindruck. Die . Ncdc seines Lehrers a!n Bar - Vtizwah - Tage, die 1 ORühnungcu und Befürchtungen Grodnaucr's!raten