Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 14 (1867-1868)
- Issue
- Heft 7-9 (April 1868)
- Article
- Der Jude in der Fremde
- Date
- 1868-04-01
- Page
- 296 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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״Seid mein Gast an jedem Tage ׳ ״Und so lange wie Ihr wollet, . ■ , - ■ ״Theilt mit uns, was Gott bescheeret - ״Scheut Euch nicht, Ihr seid willkommen." ״Und wenn Rath Ihr braucht und Hülfe ״Kommt zu nrir, ich will Euch helfen ״Stets nach meinen schwacher: Kräften, ״Hofft auf Gott und seid nicht traurig." Und mit Thranen in den Augen Dankt der Gast und nimmt den Becher Den der Hausherr ihm gereichet Um vorbetend Gott zu loben, Und er lobt mit frohem Herzen Gott, den ew'gen Gott Jisraels, Der auch ihm so schnell geholfen In der kalten, fernen Fremde. — Wie er das Gebet gesprochen Auch den Becher hat geleeret, Faßt die Hände er des Hausherrn, Und beginnt mit Dankeszähren: ״Gott, der Gütige möge lohnen ״Euch, was Ihr mir habt erwiesen, ״Segnen und beglücken möge ״Euch der ew'ge Fels Jisrael. ״Herr, mir ward so kalt im Herzen, ״Als ich sah, wie Alles, Alles ״Anders sei in diesem Lande, ״Und ich glaubte mich verlassen.