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Jeschurun · 1868-01-01 · Heft 4-5 (Januar 1868) · p. 163

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
14 (1867-1868)
Issue
Heft 4-5 (Januar 1868)
Article
Rundschau im Gebiete jüdischer Interessen
Date
1868-01-01
Page
163 (sequence 7)
Language
German
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KiMdschW im Oeöiete jüdischer JutexHeri. j.fjlä (bei ©eite) ״Ein schmuckes Kerlchen ist es, dyn, Er sei meine neueste liaison." David singt ihr nun aus den ״Hugenotten" seine Liebe vor, sie erwiedene ihre Liebesgluth,, Lust und Qual um ihn, aus derselben Oper. David fordert sie auf mit ihm zu fliehen. Das will sie aber nicht, weil sie ihre Vergnügungen dann auf^cbcn muß. eie räch, ihrem Bruder Jonathan zu vertrauen ״Allerdings ist es nur ein Behäme, Doch wenn er uns zur Hilfe käme" konnte er ihnen nützen. — Jonathan kommt gerade hinzu und meint, sie könnten sich nur lieben, das hätte nichts auf sich, daß sie sich aber öffentlich lieben und sogar wirklich heiralhcn, dazu würde Saul die Erlaubniß schwerlich geben. Ihm war' es freilich recht. Wenn er nur immer seinen Durst im Champagnerwein stillen und mit seinem Schwager ״Scat" spielen könne, dann wäre es ihm einerlei, wen seine Schwester hcirathe. David doknmentirt seine Tüchügreü als Scatspieler; inzwischen tritt Saul auf. David will fortlaufen. Michal hält ihu zurück mit den Worten ״Ne das ist nett, ich muß's gestehen Du willst mir wohl pleite gehen, Ne, mein Junge, hiergeblieben, Und sag' dem Alten, daß wir uns lieben." Sie meint ״der Alte" habe gut dinirt und fein getrunken, deschalb sei er bei.guter Laune; Jonathan bestätigt das, Saul habe sein Leibgericht: Austern, Knoblauchwurst und Steffen genossen, seine Nase glühe noch rosig und sein Geist sei beim Glase — so habe David Nichts zu fürchten. — Saul ist auch sehr gnädig; er ernennt David zum Hoftheaterintendant und verleiht ihm ״den Orden für Rettung aus Gefahr". David hat aber noch eme Bitte auf dem Herzen, worauf Saul erwtedert: ״Im Voraus gewähr ich sie — doch halt, Das heißt unter dem üblichen Vorbehalt, Baares Geld darf's mich nicht kosten." Als David nun um Michal freit, wüd Saul wnthend und flucht und wettert. Samuel kommt hinzu und beruhigt ihn: ״Weiter ist's nichts, Bagatell, Weil er will freien die Mamsell DalM wachst Du solchen Uxm{W:.

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